Inhaltsverzeichnis
1. Geschäftsverlauf
1.1 Ergebnis und Ertragslage
Die Geschäftsentwicklung im WJ 2025/26 war durch einen Umsatzrückgang gekennzeichnet. Da die Betriebsleistung gegenüber dem Vorjahr um T€ 916 gefallen ist, mehrere andere betriebliche Kosten im Vergleich zum Vorjahr gefallen sind, konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern von T€ -164 gegenüber dem Vorjahr von T€- 633 erzielen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 1,1% auf 1,6% gestiegen.
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen sind von 30,4% auf 29,2% der Betriebsleistung gefallen. Der Personalaufwand ist ebenfalls von 42,2% der Betriebsleistung im Vorjahr auf 40,9% der Betriebsleistung wegen Abbau von Personal in fast allen Bereichen gefallen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 31,3% der Betriebsleistung auf 30,8% der Betriebsleistung gefallen.
Die Abschreibungen sind von T€ 304 auf T€ 272 gefallen, da es keine wesentlichen Neuanschaffungen gab.
Der Jahresgewinn nach Steuern und Rücklagenbewegung beläuft sich im Berichtsjahr auf T€ -192 (VJ: T€ -680).
1.2 Vermögenslage
Das adaptierte Eigenkapital inklusive Investitionszuschüsse beträgt 42,4% (VJ: 43,4%) vom Gesamtkapital. Auf langfristige Rückstellungen entfallen 19,2% (VJ: 22,8%) des Gesamtkapitals und auf Lieferverbindlichkeiten 11,6% (VJ: 10,3%). Die durchschnittliche Außenstandsdauer der Forderungen beträgt 21,7 Tage (VJ 22,6 Tage).
Da die Eigenkapitalquote weit über dem erforderlichen Mindestmaß von 8% liegt, ergibt sich kein Reorganisationsbedarf It. URG.
1.3 Finanzlage
Das Ergebnis vor Steuern beträgt T€ -164 (VJ: T€ -633). Der Netto Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ -51(VJ: T€ -272), aus der Investitionstätigkeit
T€ -46 (VJ: T€ -117) und aus der Finanzierungstätigkeit: T€ 0 (VJ: T€ 0).
Der Finanzmittelbestand betrug am Ende der Periode T€ 719 (VJ: T€ 816). Die Liquidität war somit das ganze Jahr über in großem Ausmaß gegeben.
1.4 Forschung und Entwicklung
F&E wird in unserer Gesellschaft nicht betrieben. Wir arbeiten jedoch stets bei den Tests neuer Verfahren in unseren Anlagen mit den spezifischen Fachfirmen zusammen.
1.5 Bestehende Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
2. Voraussichtliche Entwicklungen des Unternehmens
Das kommende Jahr gestaltet sich aus heutiger Sicht noch immer schwierig. Grund dafür ist nach wie vor die Rezession, die bereits im vierten Jahr ist, welche durch die noch immer hohen Energiepreise, die hohe
Zinsbelastung, die Unsicherheit über die Zollsituation mit Amerika, die Krise im Iran mit der Auswirkung auf OL, Gas und somit die gesamte Weltwirtschaft. Auch die hohen Lohnabschlüsse der letzten Jahre verschärfen die Situation. Der grundsätzliche Ausblick ist vorsichtig positiv. Es dürfte die Talsohle erreicht worden sein und auch der Umsatz weist eine leichte Steigerung im ersten Halbjahr. Dies sollte sich bei anhaltender Situation auch positiv auf den Gewinn im aktuellen Geschäftsjahr auswirken.
Unser Unternehmen ist besonders von den hohen Lohn- und Energiekosten und indirekt von den gesteigerten Frachtkosten, die sich in allen Produkten mit Preissteigerungen niederschlagen, betroffen. Einen Teil der Stromkosten kann durch eine PV Anlage abgefangen werden.
Der Krieg in der Ukraine und zusätzlich der Krieg der USA gegen den Iran verursachen auch weiterhin viele andere Kostensteigerungen. Es gestaltet sich schwierig, die hohen Energie- und Lohnkosten an die Kunden weiterzugeben.
Neue Mitarbeiter zu finden, die weiter ausgebildet werden können, ist derzeit ebenfalls schwierig und stellt ebenfalls eine Herausforderung dar. Wir nehmen jedoch darauf bedacht, indem wir sämtliche Kosten laufend kontrollieren und stets gegensteuern bzw. organisatorische Maßnahmen treffen. Trotz dieser noch immer herausfordernden Situation rechnen wir mit einem ausgeglichenen bzw positiven Ergebnis.
3. Risikoberichterstattung
3.1 Risiken und Ungewissheiten
Im Hinblick auf den andauernden Ukrainekrieg und der damit verbundenen Sanktionen der EU und den Krieg der USA gegen den Iran, der eine Blockade der wichtigen Seestraße von Hormus bewirkt, was zu erhöhten Transportkosten durch die Erhöhung der Diesel- und Benzinpreise führt, ist auch weiterhin mit höheren Gaskosten direkt, aber auch mit höheren Strom-, Fernwärme-, Fracht- und Materialkosten indirekt zu rechnen. Auch eine stabile Energiekostenentwicklung ist noch nicht abzusehen. Der Markt ist sehr volatil. Wir haben aber eine leistungsfähige Photovoltaikanlage installiert, die zur Reduzierung der Stromkosten einen Beitrag leistet. Die Notierung für Zink an den Börsen weist derzeit einen gigantisch hohen Preis aus. Diese Preissteigerungen können an die Kunden nicht weitergegeben werden. Es werden heuer Lohnerhöhungen ähnlich der Inflation (somit wieder relativ hoch) erwartet, welche die Schere der hohen Personalkosten in Osterreich im Vergleich zu den umliegenden Ländern weiter vergrößert.
3.2 Finanzinstrumente
Die originären Finanzinstrumente umfassen im wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen.
Ein Währungsrisiko besteht nicht. Das Risiko bei Forderungsausfällen gegenüber Kunden ist versichert. Es gibt jedoch einen Selbstbehalt. Grundlage der Versicherung ist die kontinuierliche Bonitätsüberwachung und -prüfung.
Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.
Krems, am
| Dipl. Ing. (FH) Ulrich Stiefler | Mag. Walter Stiefler |
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| Geschäftsführer | Geschäftsführer |