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Lagebericht 2025

Backwelt Pilz GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 30. März 2026

Inhaltsverzeichnis

L A G E B E R I C H T

der Backwelt Pilz GmbH zum 31. Dezember 2025

1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

1.1 Geschäft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion von hochwertigen tiefgekühlten Backwaren (Brot und Gebäck) für filialstarke Handelsunternehmen, Tankstellenketten, Systemgastronomie, sowie Vertriebs- und Verteilungsorganisationen.

Der Umsatz konnte trotz schwierigem Marktumfeld stabil gehalten werden. Das liegt an Neulistungen und Preisanpassungen.

1.2 Geschäftsergebnis, Ertragslage (inkl. Kennzahlen)

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss von TEUR 539 (Vorjahr: TEUR 324) erzielt. Das EBIT beträgt TEUR 1.070 (Vorjahr: TEUR 906). Die Ergebnisverbesserung ist auf Neulistungen und Preisanpassungen zurückzuführen. Das Finanzergebnis beträgt bei weiterhin höherem Zinsniveau TEUR -364 (Vorjahr: TEUR -499).

1.3 Finanzlage (inkl. Kennzahlen)

Der Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis betrug TEUR 2.163 und hat sich zum Vorjahr (TEUR 2.168) vermindert. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -839 (VJ: TEUR – 648), der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit TEUR -1.210 (VJ: TEUR -907), dabei wurden Bankschulden um TEUR 716 abgebaut. Die liquiden Mittel betrugen TEUR 1.151 (VJ: TEUR 1.036) zum Jahresende.

Das Working Capital stellt das kurzfristige Finanzierungspotential dar und ist unter Berücksichtigung von jährlich verlängerten Kontokorrentlinien mit TEUR 1.560 positiv (VJ: TEUR 1.671 positiv).

Die Eigenmittelquote gem. URG beträgt 31,47 % (Vorjahr: 28,56 %), die fiktive Schuldentilgungsdauer gem. URG beträgt knapp 6 Jahre (Vorjahr: 8 Jahre). Beträgt die Eigenmittelquote weniger als 8 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre, so liegt ein gesetzlich vermuteter Reorganisationsbedarf vor. Aus den Kennzahlen ergibt sich, dass die Vermutung des Reorganisationsbedarfs nicht gegeben ist.

1.4 Vermögenslage (inkl. Kennzahlen)

Die Investitionsdeckung als Relation der Investitionen in das Sachanlagevermögen zu den Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen beträgt 87 % (VJ: 63 %.)

Das Sachanlagevermögen ist zu 62 % (VJ: 61%) abgeschrieben. Je höher dieser Anlagenabnutzungsgrad ist, desto früher müssen Reinvestitionsmaßnahmen erfolgen.

Durch laufende Instandhaltungsarbeiten und Ersatzinvestitionen sind die Anlagen auf einem sehr hohen technischen Niveau.

1.5 Forschung und Entwicklung

Forschungen und Entwicklungen wurden im branchenüblichen Umfang getätigt.

Aufgrund der Marktsituation und sich der daraus ergebenden Unternehmensstrategie werden laufend neue Produkte und Produktionstechnologien entwickelt.

1.6 Bestehende Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft verfügt über keine weiteren Niederlassungen.

2. Prognosebericht (voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens)

Aufgrund der derzeit stabilen Aufwandsstruktur und laufender Kostenkontrolle rechnen wir für das Jahr 2026 wieder mit einem positiven Ergebnis.

3. Risikoberichterstattung

3.1 Beschreibung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten

Die möglichen künftigen Risiken und Chancen des Unternehmens lassen sich wie folgt darstellen:

Marktrisiken

Aktuell gehen wir von einer stabilen Marktsituation, einem leicht steigenden Lohnniveau und einem konstantem Zinsniveau aus. Durch aktive Markbeobachtung versuchen wir zeitnah auf Veränderungen zu reagieren. Schwankenden Rohstoffpreisen wird mit mittelfristigen Liefervereinbarungen begegnet. Auf Grund der aktuellen Situation im Nahen Osten rechnen wir mit steigenden Transportkosten.

Steigenden Nebenkosten im Energiebereich wirken wir mit unserer eigenen Photovoltaik- Anlage mit insgesamt 1.500kWp an umweltfreundlichem Solarstrom entgegen.

Die strategische Ausrichtung des Unternehmens sehen wir weiterhin in der Herstellung von qualitativ hochwertigen tiefgekühlten Backwaren in großen Mengen und zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Hohe Qualitätsstandards, Zuverlässigkeit und Flexibilität prägt die Unternehmenskultur. Bei den Rohstoffen ist dem Unternehmen die regionale Herkunft von großer Wichtigkeit.

Personalrisiken

Facharbeitermangel wird durch gezielte Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität als regionaler, solider Arbeitgeber und individuelle Beschäftigungsmodelle kompensiert.

Liquiditätsrisiken

Das Unternehmen begleicht Lieferantenforderungen in Skontofrist.

Größere Investitionen werden aus Eigenmitteln und fristenkonformen Krediten finanziert.

3.2 Berichterstattung zur Verwendung von Finanzinstrumenten

Es werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

Schrems, 12. März 2026

Dipl. Ing. (FH) Johannes Pilz Geschäftsführer

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