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Lagebericht 2025

Palfinger Marine GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 15. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

L A G E B E R I C H T

zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025

A.

Bericht über den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die wirtschaftliche Lage

1. Marktbericht

Die Weltwirtschaft befindet sich im Wandel. Sie ist geprägt von anhaltender geopolitischer Unsicherheit, steigender globaler Verschuldung, zunehmendem Protektionismus sowie veränderten wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Eine volatile Zollpolitik in den USA, der anhaltende russische Angriffskrieg auf die Ukraine sowie weitere geopolitische Spannungen haben die globalen Wachstumsaussichten gedämpft. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum 2025 von 3,2 Prozent auf 3,0 Prozent nach unten korrigiert. Für 2026 wird ein weiterhin verhaltenes Wachstum von 3,1 Prozent prognostiziert.

In den Industrieländern zeigte sich eine weiterhin wachstumsschwache wirtschaftliche Entwicklung. Die durchschnittliche Zunahme lag bei 1,6 Prozent (Vorjahr: 1,8 Prozent) und blieb somit unter den Erwartungen. In der europäischen Union wurde ein Zuwachs von 1,4 Prozent (Vorjahr: 1,1 Prozent) erzielt. Deutschland und Österreich erholten sich nach der Rezession im Vorjahr moderat und erreichten 0,2 Prozent bzw. 0,3 Prozent (Vorjahr: -0,5 Prozent bzw. -1,0 Prozent). Die südeuropäischen Länder entwickelten sich weiterhin solide: Spanien mit 2,9 Prozent (Vorjahr: 3,5 Prozent) und Portugal unverändert mit 1,9 Prozent. In den Vereinigten Staaten verlangsamte sich das Wachstum auf 2,0 Prozent (Vorjahr: 2,8 Prozent), bedingt durch eine nachlassende Binnenkonjunktur und anhaltende handelspolitische Unsicherheiten.

Die Schwellen- und Entwicklungsländer trugen auch im Berichtsjahr 2025 maßgeblich zum globalen Wachstum bei und erzielten eine durchschnittliche Zunahme von 4,2 Prozent (Vorjahr: 4,3 Prozent). Besonders hervorzuheben ist Indien, das mit 6,6 Prozent (Vorjahr: 6,5 Prozent) seine Rolle als Wachstumstreiber festigte. Auch China entwickelte sich mit 4,8 Prozent (Vorjahr: 5,0 Prozent) solide, wenn auch leicht abgeschwächt durch eine verhaltene Binnennachfrage und die anhaltende Immobilienkrise.

Volatile US-Zollpolitik

Die USA verschärften im Jahr 2025 ihre Zollpolitik deutlich. Die im März eingeführten Maßnahmen wurden im Verlauf des Jahres mehrfach erweitert und angepasst. Hohe Importzölle wurden auf eine breite Palette von Produkten verhängt – insbesondere auf Stahl, Aluminium, aber auch auf Fahrzeuge, Maschinen und elektronische Komponenten. Diese Maßnahmen führten vorübergehend zu Spannungen im Welthandel und in der Folge zu einer Senkung der globalen Wachstumserwartungen des IWF sowie der OECD. Im Sommer 2025 wurden einige der Zollerhöhungen im Zuge neuer Handelsabkommen und politischer Anpassungen entschärft, was zu einer leichten Aufwärtskorrektur der Prognose führte.

Die Unsicherheit blieb jedoch hoch, da die US-Zollpolitik zunehmend unvorhersehbar wurde und Investitionen, den internationalen Handel sowie globale Lieferketten belastete. Kurzfristig wirkten die Zölle in den USA leicht inflationstreibend, da die gestiegenen Importkosten zumindest teilweise auf die Verbraucherpreise übergingen.

Devisen, Inflation und Rohstoffe

Die globale Geschäftstätigkeit von PALFINGER führt zu Zahlungsströmen in verschiedenen Währungen. Die wesentlichste Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung von PALFINGER geht, neben dem Euro, vom amerikanische US-Dollar (USD) aus. Zu Jahresbeginn 2025 notierte der Euro bei etwa 1,03 USD. Ab März verlor der US-Dollar sukzessive an Wert und der Wechselkurs erreichte im Juni einen Höchstwert von 1,18 USD. Im zweiten Halbjahr stabilisierte sich der Kurs bei etwa 1,17 USD, was einem Anstieg von rund 13,6 Prozent gegenüber dem Jahresanfang entspricht.

Die globale Inflation verringerte sich von 5,8 Prozent im Jahr 2024 auf 4,2 Prozent im Berichtsjahr 2025. In der Eurozone sank die Inflationsrate auf 2,1 Prozent (2024: 2,4 Prozent) und bewegte sich damit nahe dem Zielwert der Europäischen Zentralbank. In Österreich hingegen stieg die Inflationsrate um 0,7 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent (2024: 2,9 Prozent) und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt des Euroraums. Für das Jahr 2026 wird eine globale Inflation von 3,7 Prozent prognostiziert.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins 2025 in mehreren Schritten von 3,15 auf 2,15 Prozent gesenkt. Auch die US-Notenbank (Federal Reserve, FED) nahm aufgrund der schwächeren wirtschaftlichen Daten erste Zinssenkungen vor, das Zinsniveau wurde auf 3,75 bis 4,0 Prozent herabgesetzt.

Stahl ist der wichtigste Rohstoff für PALFINGER. Während der Preis für das Metall im letzten Jahr von 760 EUR auf 550 EUR pro Tonne kontinuierlich sank, war der Stahlmarkt im Berichtsjahr durch eine hohe Volatilität geprägt. Im Jahresverlauf schwankten die Preise zwischen 535 und 655 EUR pro Tonne. Zum Jahresende hin lag das Preisniveau bei etwa 615 EUR pro Tonne.

2. Geschäftsverlauf

Die Palfinger Marine GmbH bedient mit ihrem umfassenden Produktportfolio die Segmente Aquaculture, Offshore-Wind, Oil & Gas, Passenger / Cruise, Governmental and Defense Solution sowie Merchant / Cargo. Als international anerkannter OEM vertreibt PALFINGER seine Marineprodukte sowohl direkt als auch über ausgewählte Vertriebspartner. Die Palfinger Marine GmbH übernimmt innerhalb des Konzerns die Rolle des Lead Entrepreneurs für die Bereiche Marine- und Windkrane. In diesem Rahmen ist sie verantwortlich für Entwicklung, Produktmanagement und Vertrieb. Gleichzeitig fungiert sie als Hauptsitz für die Vertriebsregion Marine und die Produktlinie Marine Solutions.

Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete die Palfinger Marine GmbH einen rückläufigen Umsatz im Vergleich zu den beiden Vorjahren und erreichte damit das Umsatzniveau von 2021/2022. Hauptursache war ein Rückgang des Auftragseingangs im Jahr 2024 im Bereich Marinekrane, bedingt durch das Ausbleiben von Sonderprojekten (insbesondere aus dem Segment Oil & Gas) sowie verstärkten Wettbewerb im europäischen Markt. 2025 kam es zu einem deutlichen Anstieg des Auftragseingangs, sodass der Auftragsstand weit

über dem Vorjahresniveau liegt. Entsprechend ist für das Folgejahr 2026 von einer Erholung des Umsatzes auszugehen. Das Kundensegment Aquaculture zeigt weiterhin eine stabile Entwicklung auf hohem Niveau und bildet damit das wichtigste Marktsegment im Bereich der Marinekrane. Im Schlüsselmarkt Norwegen konnte trotz zunehmender Wettbewerbsaktivitäten ein erfreulich starker Auftragseingang verzeichnet werden. Im Segment Governmental and Defense Solution ist ein deutlicher Anstieg an Anfragen und Projektaktivitäten zu beobachten, der sich bereits in einem spürbar gestiegenen Auftragsstand widerspiegelt. Neue Produkte (PFM-Reihe) wurden im Markt platziert und erste erfolgreiche Projekte konnten abgeschlossen bzw. neue gewonnen werden.

Im Bereich Windkrane konnte das Umsatzniveau des Vorjahres gehalten werden. Mehrere Aufträge in Europa (Polen, Großbritannien) und Asien (Taiwan) trugen zu einem außergewöhnlich hohen Auftragseingang 2025 bei. Die in den vergangenen Jahren eingeleiteten Kosteneinsparungsprogramme wurden fortgesetzt und zeigten messbare Effekte, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessert werden konnte. Das Geschäftsjahr 2025 schließt im Bereich Windkrane mit einem starken Auftragsbuch, das sich überwiegend auf die Jahre 2026 und 2027 erstreckt. Die geopolitische Situation für den Markt der erneuerbaren Energien blieb 2025 weiterhin angespannt. Besonders in den USA wurden einige in Bau befindliche Offshore-Windfarmen mittelfristig gestoppt, was für Unsicherheit vor allem bei Investoren geführt hat. Im Vergleich dazu entwickelt sich der Offshore-Wind-Markt in Westeuropa positiv. Hier sind besonders Großbritannien und der aufstrebende Markt Polen zu erwähnen. Im Jahr 2025 gab es auch erste Ausschreibungen zum Austausch von Kranen, welche sich am Ende ihrer Nutzungsdauer befinden und auf bestehenden Windanlagen in Europa errichtet sind. Die Erhöhung der angestrebten Nutzungsdauer der Offshore-Windparks trägt positiv zur Ertragserwartung der Anlagen bei.

Der gestiegene Anteil des Windkrangeschäfts, welches tendenziell geringere Margen als jenes der Marinekrane aufweist, führte zu einer leichten Reduktion der Gesamtmarge des Unternehmens. Zudem erhöhte sich der durchschnittliche Personalstand gegenüber dem Vorjahr, was gemeinsam mit den Kollektivvertragserhöhungen zu gestiegenen Personalkosten führte. In Kombination mit dem rückläufigen Umsatz bei den Marinekranen resultiert daraus im Jahr 2025 ein deutlich geringeres Betriebsergebnis im Vergleich zum starken Vorjahresniveau. Marktseitig konnte die Palfinger Marine GmbH durch die enge Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern und Endkunden bestehende Partnerschaften erfolgreich ausbauen und neue Kooperationen etablieren. Damit bestätigt sich die Position des Unternehmens als verlässlicher und langfristig stabiler Lösungsanbieter im internationalen Marinegeschäft.

3. Zweigniederlassungen

Zum 31. Dezember 2025 hatte die Palfinger Marine GmbH keine Zweigniederlassungen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Geschäftsergebnis, Ertragslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
TEUR20242025
Umsatzerlöse62.18154.573
Betriebserfolg7.9073.103
Umsatzrentabilität vom Betriebserfolg12,71%5,69%
Finanzerfolg-4.7798.142
Ergebnis vor Steuern3.12811.246
Jahresüberschuss2.07210.062
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Finanzlage
TEUR20242025
Fiktive Schuldentilgungsdauer in Jahren *)17,9719,2
Netto-Umlaufvermögen (Working Capital)-25.410-11.037
Nettoverschuldung (FK-UV)47.47644.912

*) Verbindlichkeiten werden mit den Intercompany-Forderungen saldiert.

Cashflow-Berechnung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
TEUR20242025
Netto-Geldfluss aus lfd. Geschäftstätigkeit5.37616.556
Netto-Geldfluss aus Investitionstätigkeit-35.054-27
Netto-Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit29.679-16.525
Veränderung Finanzmittel14

Vermögenslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
TEUR20242025
AKTIVA113.543109.989
Eigenkapital40.56850.629
Eigenkapitalquote35,73%46,03%
PASSIVA113.543109.989

Anlagevermögen - Investitionen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
TEUR20242025
Immaterielle Vermögensgegenstände60
Sachanlagen3320
Finanzanlagen35.0178
Summe der Investitionen35.05628

5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Durch die unterschiedlichen Bereiche der Palfinger Marine GmbH werden zur Steuerung des Unternehmens bereichsspezifische nicht finanzielle Leistungsindikatoren verwendet. Dies betrifft vor allem den Bereich Produktion und die Wertschöpfung/Montage (z.B.: Liefertreue, Produktivität, Rabattentwicklung, Garantiefälle). Übergeordnet finden vor allem die Kennzahlen zur Personalentwicklung betreffend Mitarbeiterstand sowie Fortbildung Verwendung. Die Entwicklung des Know-hows der Mitarbeiter durch Aus- und Weiterbildung hat bei der Palfinger Marine GmbH höchste Priorität. Die Anzahl der durchschnittlichen Mitarbeiter sowie die Fortbildungskosten für Personal stellen sich in der Palfinger Marine GmbH wie folgt dar:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
Headcount20242025
Angestellte8082
Summe Personalstand8082
Ausgaben für Fortbildung in TEUR2833

Umweltbelange

Die Palfinger Gruppe ist sich bewusst, dass ihre Tätigkeiten als produzierendes Unternehmen große Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Dabei sieht sie sich einer Reihe von Herausforderungen gegenüber. Darunter

• die effiziente Nutzung der Ressourcen • die Steigerung der Energieeffizienz • sowie die Verringerung von CO2-Emissionen im Sinne des Klimaschutzes.

Die Group Policy Energiemanagement sowie die Group Policy Umweltschutz definieren in der Palfinger Gruppe unter anderem die Ausrollung globaler Programme (HSE- Aktionsplan) mit globalen Zielen. Mit Fokus Energieeffizienz und CO2-Reduktion wurden 2025 folgende Ziele ausgerollt:

• Umsetzung von Effizienzmaßnahmen zur Reduktion des Gesamtenergieverbrauchs im Umfang von mindestens 1,5% des absoluten Vorjahresverbrauchs • Umsetzung von Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen im Umfang von mindestens 1% des absoluten Vorjahreswerts

Weiterführende Maßnahmen der PALFINGER Gruppe betreffend Umweltbelange sind seitens des Konzerns angeführt und erläutert. Im Geschäftsbericht des Konzerns ist jährlich die Nachhaltigkeitsberichterstattung integriert.

Arbeitnehmerbelange

Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter

PALFINGER legt höchsten Wert auf die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeitenden. In der GPO (Global PALFINGER Organization) ist das globale Gesundheitsprogramm PALfit in der Global Function Human Resources verankert, während die übrigen Sicherheitsthemen im Bereich HSE in der Global Function Operations verankert sind. Das Management von Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzaspekten bei PALFINGER wird nach ISO 45001 (OHSAS 18001) und den entsprechenden Zertifizierungen geregelt. 2025 arbeiteten 41 Prozent exklusive CIS (2024: 39 Prozent) der Mitarbeitenden im Konzern an Standorten mit einer ISO 45001 Zertifizierung.

Im Bereich Sicherheit hat sich PALFINGER das Ziel gesetzt, arbeitsbedingte Unfälle mit Verletzungen auf ein Minimum zu reduzieren. Die Steuerung erfolgt anhand der Total Recordable Injury Rate (TRIR), arbeitsbedingte Unfälle mit Verletzungen werden pro 1 Million Arbeitsstunden gemessen. Für das Jahr 2028 wurde der Konzern-Zielwert der TRIR mit 8,5 definiert.

Bei Arbeitsbeginn erhalten Mitarbeitende im Zuge der allgemeinen Einschulung eine dokumentierte Sicherheitsunterweisung über Gefahren und Risiken am Arbeitsplatz.

Diese Sicherheitsunterweisungen werden in regelmäßigen Abständen, bei Änderung von Verfahren und Arbeitsplätzen sowie anlassbezogen, z. B. bei Unfällen, wiederholt.

Eine gruppenweite Health Management Policy regelt den Umfang der arbeitsmedizinischen Betreuung abhängig von der Anzahl der Mitarbeitenden an den Standorten und definiert den Leistungskatalog sowie die Einsatzzeiten. Damit ist gewährleistet, dass weltweit für alle PALFINGER Mitarbeitende eine standardisierte und von nationalen gesetzlichen Vorgaben unabhängig laufende arbeitsmedizinische Betreuung gesichert ist.

Qualifizierte & vielfältige Mitarbeiter:innen

Das Gewinnen und Halten von Experten/Talenten sowie Aus- und Weiterbildung sind für PALFINGER wichtige Aspekte. Die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeitender, vor allem in technischen Berufen wie Schweißer, ist weltweit eine Herausforderung. Demnach spielen Fluktuation sowie Beschäftigungsstruktur eine wesentliche Rolle.

PALFINGER hat sich grundsätzlich gruppenweit zum Ziel gesetzt, die freiwillige Fluktuation im rollierenden Durchschnitt der letzten zwölf Monate bei unter 6 Prozent zu halten.

Um Mitarbeitende langfristig zu halten und neue Talente zu gewinnen, setzt PALFINGER auf Mitarbeiterentwicklung und umfassende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Dazu werden im Rahmen eines global standardisierten Performance & Development Review (PDR) Prozess neben Jahreszielen auch individuelle Entwicklungsziele vereinbart und deren Umsetzung am Ende des Jahres evaluiert.

Die Einführung eines globalen Learning Management System schafft den Rahmen für digitales Lernen, erfordert allerdings auch einheitliche und standardisierte Prozesse. Als technische Grundlage unterstützt das globale Learning Management System dabei alle Lern- und Entwicklungsmaßnahmen in einer Systemumgebung. Eine Plattform unterstützt das Verwalten, Konzipieren und Dokumentieren von Schulungsmaßnahmen innerhalb der PALFINGER Gruppe. Darüber können die folgenden Schulungen angeboten werden:

• Präsenzschulungen • Webinare (Schulungen in virtuellen Kursräumen) • E-Learning Angebote (digitale Inhalte zum selbstständigen Lernen)

Umfassenderen Weiterbildungsmaßnahmen erfolgen in Abstimmung mit der jeweiligen Führungskraft. Zudem gibt es maßgeschneiderte Weiterbildungsprogramme für Führungskräfte. Die Möglichkeit des mobilen Arbeitens ermöglichen ein höheres Maß an Flexibilität für Mitarbeiter und trägt so zu einer besseren Work-Life-Balance bei.

Besonderen Wert legt PALFINGER auf die Lehrlingsausbildung sowohl in als auch außerhalb von Österreich. Palfinger bietet an seinen Ausbildungsstandorten sowie am Campus Lengau technische Weiterbildungen für seine Mitarbeitenden an. Um die Erfolgsgeschichte der PALFINGER-Lehrlingsausbildung fortzuschreiben, soll die Zahl der Lehrlinge deutlich erhöht werden. Weiters wurde in Österreich das Ausbildungsprogramm „Study and Work“ ins Leben gerufen, welches Mitarbeitern ermöglicht, neben der beruflichen Tätigkeit eine akademische Ausbildung zu absolvieren.

Eine bereits im Sommer 2024 geschaffene Einheit innerhalb der europäischen HR- Organisation fokussiert sich weiter fortlaufend darauf den Großteil der offenen Positionen an den europäischen Standorten effizient zu besetzen. Der Bereich Talent Acquisition konzentriert sich vordergründig auf Recruiting und setzt dabei auf innovative digitale Tools, insbesondere für Active Sourcing. So können gezielt und effektiv die besten Talente am Markt angesprochen werden.

PALFINGER sucht für jede Position die passende Person. Dabei spielen Diversität und Chancengleichheit eine wesentliche Rolle. Die Mitarbeitenden von PALFINGER sind entscheidend für den Erfolg des Unternehmens. Daher fördert PALFINGER ein Arbeitsumfeld, das berufliche und persönliche Weiterentwicklung ermöglicht. Das Unternehmen ist bestrebt Talente und qualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen und bietet Entwicklungsmöglichkeiten sowie Karrierepfade, indem es Fachwissen aufbaut und erhält. PALFINGER ist bestrebt attraktive Arbeitsmöglichkeiten anzubieten und unterstützt die Gestaltung des eigenen Arbeitsumfeldes sowie langfristige Zukunftsperspektiven. Um allen Bewerbenden gleiche Chancen zu bieten, basiert der Rekrutierungsprozess auf Transparenz, Kommunikation, Fair Play, Vielfalt, Qualität und Vertraulichkeit.

PALFINGER bekennt sich zu messbaren Diversitätszielen und beobachtet die entsprechenden Kennzahlen. Ziel ist die Angleichung des Frauenanteils im Top- Management (Global Management Team) an den allgemeinen Frauenanteil in der PALFINGER Gruppe.

B.

Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens

1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Der Auftragseingang im Bereich Marinekrane hat sich 2025 wieder erholt. Für 2026 wird daher mit einer deutlichen Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Durch die höhere Auslastung können Produktionskosten weiter gesenkt werden. Das Margenniveau sollte sich daher im Folgejahr erhöhen. Im Segment Aquaculture wird weiterhin von einer stabilen Entwicklung auf hohem Niveau ausgegangen. Neben dem zentralen Markt Norwegen zählen Großbritannien, Chile, die Färöer-Inseln sowie Australien zu den bedeutendsten Zielmärkten, die weiterhin intensiv bearbeitet werden. Der positive Wachstumstrend im Segment Governmental and Defense Solution dürfte sich auch im Jahr 2026 und in den Folgejahren fortsetzen. Im Bereich Marinekrane liegt der strategische Fokus darauf, durch gezielte Marktbearbeitung und eine konsequente Ausrichtung auf Kundenzufriedenheit das bestehende Umsatz- und Ergebnisniveau in den Kernmärkten Europa und Asien zu sichern sowie den Marktanteil in Nord- und Südamerika weiter auszubauen.

Die Geschäftsentwicklung im Bereich Windkrane ist stark projektabhängig und wird maßgeblich durch die Volatilität großvolumiger Energieprojekte sowie durch geopolitische Rahmenbedingungen beeinflusst. Der europäische Markt ist in diesem Bereich durch eine hohe Wettbewerbsintensität gekennzeichnet. Im Jahr 2025 konnten mehrere bedeutende Projekte gewonnen werden, wodurch das Auftragsbuch für 2026 sehr gut gefüllt ist. Für das kommende Jahr wird daher eine deutliche Umsatzsteigerung gegenüber den Vorjahren erwartet, bei einem Margenniveau, welches voraussichtlich dem von 2025 entspricht. Mit Taiwan und Japan zeigen die beiden größten Offshore- Windmärkte in Asien eine positive Entwicklung und neue Windparks werden umgesetzt. Auch in Ländern wie den Philippinen, Vietnam und Australien treiben Regierungen und Projektentwickler die Nutzung von Offshore-Windenergie voran. Südkorea entwickelt sich ebenfalls zunehmend positiv, wobei dort ein hoher lokaler Beschaffungsanteil bei der Auftragsvergabe gefordert wird. Europäische Windturbinenhersteller, mit denen die Palfinger Marine GmbH langfristige Verträge unterhält, expandieren in neue Märkte wie Japan, Südkorea und Taiwan. Der Bereich Floating-Offshore-Wind gewinnt weiterhin an Bedeutung. Erste Demo-Projekte wurden 2025 realisiert, wobei Frankreich eine Vorreiterrolle einnimmt. Die ersten größeren Floating-Projekte sind bereits an zukünftige Betreiber in Großbritannien, Frankreich, Norwegen, Südkorea und Taiwan vergeben. Die Vielzahl erfolgreich umgesetzter Demo-Projekte bestätigt die strategische Relevanz dieses Bereichs. Langfristig erwartete hohe Marktvolumina unterstreichen die Notwendigkeit, Produkte an die anspruchsvollen Bedingungen dieser Arbeitsumgebung anzupassen und weiterzuentwickeln. Mit zunehmender Entfernung der Offshore- Windparks vom Festland steigt auch die Größe der Jacket-Fundamente, was wiederum höhere Anforderungen an die Reichweite der Service-Plattform-Windkrane stellt. Kranmodelle mit größerer Reichweite gewinnen daher an Relevanz. Die globale Expansion der Offshore-Windenergie wird zudem neue Servicehäfen sowie Errichtungs-, Versorgungs- und Crew-Transfer-Schiffe erfordern, die ebenfalls auf Hebelösungen angewiesen sind.

Nachhaltiges und profitables Wachstum bleibt auch künftig ein zentraler Schwerpunkt der Unternehmensstrategie. Laufende Entwicklungs- und Kostenoptimierungsinitiativen tragen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Palfinger Marine GmbH langfristig zu sichern und weiter auszubauen. Darüber hinaus fungiert das Unternehmen als

strategischer Kompetenzträger für die gesamte Marine-Region und unterstützt in dieser Rolle alle verbundenen Geschäftsbereiche.

2. Risikomanagementsystem

Das PALFINGER Risikomanagement dient der frühzeitigen und umfassenden Identifikation, Bewertung und Überwachung von Risiken innerhalb der PALFINGER Gruppe sowie der Sicherstellung der Definition und Implementierung entsprechender Mitigationsmaßnahmen. Das Risikomanagement unterstützt die Erreichung strategischer sowie operativer Ziele, steuert und koordiniert den Risikomanagementprozess und berichtet direkt an den Vorstand. Der Prozess ist in einer gruppenweit gültigen Konzernrichtlinie dokumentiert.

Risikoidentifikation

Als Risiko versteht PALFINGER die Möglichkeit einer positiven oder negativen Abweichung von geplanten Ergebnissen. Alle wesentlichen strategischen und operativen Risiken werden zwischen dem Risikomanagement, dem verantwortlichen Management und Experten besprochen. Die identifizierten Risken werden in einem standardisierten Katalog dokumentiert.

Risikobewertung

Die Bewertung der Risiken erfolgt im Austausch mit den globalen und zentralen Functions sowie Experten der jeweiligen Bereiche. Die Bewertungsdimensionen umfassen die mögliche finanzielle Auswirkung auf das Konzern-EBIT sowie die Eintrittswahrscheinlichkeit. Auf dieser Basis wird die Relevanz einzelner Risiken für die PALFINGER Gruppe ermittelt.

Risikoreporting

Die Risikoposition des Konzerns wird dem Management als Teil des Planungsprozesses berichtet. Vorstand und Aufsichtsrat werden regelmäßig über die wesentlichen Risiken der Gruppe informiert.

Risikosteuerung und Überwachung

Die Entscheidung über Mitigation oder Akzeptanz basiert auf betriebswirtschaftlichen Überlegungen unter Einbeziehung des für PALFINGER ermittelten Gesamtrisikos bzw. der Auswirkungen auf die langfristige Marktposition. Das verantwortliche Management definiert gemeinsam mit dem Risikomanagement die notwendigen Mitigationsmaßnahmen. Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird durch ein zentrales Monitoring laufend verfolgt.

Risikoposition

Die Risikoposition ist von der Unsicherheit hinsichtlich der weiteren globalen Konjunkturentwicklung und anhaltenden geopolitischen Konflikten geprägt. Im Jahr 2025 erholte sich der Markt in EMEA, was zu einem steigenden Auftragseingang und einem Kapazitätsausbau in den regionalen Werken führte, während NAM aufgrund von Zollvolatilität und CIS infolge wirtschaftlicher Abschwächung gegenläufige Entwicklungen verzeichneten. Zur Risikominimierung werden Strukturkosten stringent gesteuert und zusätzliche Vertriebsmaßnahmen gesetzt. Langfristig führt die Erschließung von Wachstumsmärkten zur Risikomitigation durch geografische Diversifikation.

Die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine stellen PALFINGER weiterhin vor erhebliche Herausforderungen. Es ist nach wie vor schwierig, dass weitere Verhalten der russischen Regierung gegenüber ausländischen Investoren einzuschätzen. Nach Enteignungen ausländischer Investoren bzw. Zwangsverkäufen in strategischen Bereichen ist es nicht ausgeschlossen, dass es zur breiteren Anwendung solcher Maßnahmen kommt. Darüber hinaus besteht das Risiko einer Entkonsolidierung aufgrund einer Änderung der herrschenden Meinung der Fachexperten zur Vollkonsolidierung russischer Tochterunternehmen. Außerdem besteht aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation in Russland im Jahr 2026 das Risiko von Liquiditätsengpässen, was zu einer möglichen Illiquidität von russischen Tochtergesellschaften führen könnte.

Ein weiteres geopolitisches Risiko besteht in Hinblick auf das Verhältnis zwischen China und Taiwan. Dieses könnte insbesondere im Bereich der Elektronikkomponenten potenzielle Auswirkungen auf globale Lieferketten haben. Zudem können die anhaltenden Konflikte im Mittleren Osten ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf die globalen Lieferketten haben, insbesondere auf die Schifffahrt und den damit verbundenen Transportwegen.

Die umfassenden neuen Zölle der US-Regierung seit März 2025 betreffen auch PALFINGER. Die Zolltarife beeinflussen sowohl die globalen Lieferketten als auch die Absatzmöglichkeiten und erfordern entsprechende operative Anpassungen. Dem Risiko wird durch eine Reihe von Maßnahmen entgegengewirkt, wie etwa Preiserhöhungen, kurzfristige Lieferstopps, sowie die Nutzung bestehender Freihandelsabkommen. Zur Risikominderung trägt überdies das Produktionsprinzip „in der Region für die Region“ bei. Die Zolltarife können sich auch im Jahr 2026 auf Lieferketten sowie Absatzmöglichkeiten auswirken. Es besteht weiterhin das Risiko, dass es wieder zu höheren oder zusätzlichen Zöllen kommt bzw. Freihandelsabkommen aufgekündigt werden.

Für PALFINGER ist es essenziell, die Wettbewerbsfähigkeit des Produktportfolios auch künftig zu gewährleisten. Es besteht das Risiko, bei einzelnen Produkten bzw. Produktlinien den Vorsprung auf den Mitbewerb einzubüßen oder im Preis-Leistungs- Verhältnis zurückzufallen. Maßnahmen wie der standardisierte Entwicklungsprozess, ein klares Strategie Programm (Customer Centric Technology & Market Leader) und signifikante Investitionen in Forschung und Entwicklung wirken dem Risiko entgegen.

Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitenden stellt ein weiteres strategisches Risiko dar, welches sich mittel- bis langfristig negativ auswirken kann.

Die im Zuge des Enterprise-Risk-Management-Prozesses identifizierten und bewerteten Risiken werden in folgende Kategorien zusammengefasst: Politik, Wirtschaft, Soziales, Technologie, Umwelt, Recht sowie interne Risiken.

Risiken der Nachhaltigkeit werden im Prozess und im Reporting miteinbezogen, um sicherzustellen, dass Klima- und Umweltschutz, sozial- und arbeitsrechtliche Belange, Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption systematisch berücksichtigt und deren Auswirkungen in der gesamthaften Risikoposition erfasst werden. Im Zuge des Risikomanagementprozesses wurden auch Implikationen in den Einzelrisiken berücksichtigt, welche aus dem Klimawandel resultieren. Infolge der Umsetzung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) werden auch Langfrist-Risiken erhoben, die über den Zeitraum der strategischen Finanzplanung hinausreichen.

Bericht über die Forschung und Entwicklung C. Im Jahr 2025 wurde die Neuentwicklung der PFM-Kranreihe konsequent vorangetrieben. Dabei handelt es sich um einen neuartigen hydraulischen Schwerlast-Knickarmkran mit großer Reichweite für den maritimen Einsatz. Die neue Serie setzt aufgrund konkreter Praxisanforderungen Maßstäbe in Bezug auf Reichweite, Traglast und Betriebsgeschwindigkeit unter anspruchsvollen Umweltbedingungen. Die Entwicklung des ersten Modells (PFM 2100) wurde 2025 erfolgreich abgeschlossen. Das im Vorjahr begonnene zweite Modell (PFM 1500) befindet sich weiterhin in der Entwicklung, während beim dritten Modell (PFM 1200) die Arbeiten aufgenommen wurden. Mit der PFM-Reihe wird das bestehende Marinekran-Portfolio strategisch erweitert und bestehende Lücken werden geschlossen. Darüber hinaus wurde die Weiterentwicklung der PAL40-Steuerung vorangetrieben. Das geplante Update ermöglicht eine deutliche Erweiterung der Funktionalität sowohl für Marine- als auch für Windkrane und trägt damit zur Effizienzsteigerung und Zukunftsfähigkeit der Produktpalette bei.

Aufstellung der Entwicklungskosten nach den einzelnen Produktbereichen:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 11
TEUR20242025
Marine & Windkran1.103643

D.

Bericht über IKS und RMS im Hinblick auf Rechnungslegungsprozesse

Das interne Kontrollsystem ist ein integraler Bestandteil des unternehmensweiten Risikomanagements bei PALFINGER. Es stellt die Gesamtheit aller organisatorischen Grundsätze, Maßnahmen und Kontrollen im Unternehmen dar, um die Einhaltung von Richtlinien und die Abwehr von Fehlern und Schäden, die durch eigenes Personal oder Dritte verursacht werden können, zu gewährleisten.

a) Kontrollumfeld

In der Konzernzentrale ist die global zuständige Abteilung für Controlling & Accounting eingerichtet. Sie verantwortet die Rechnungslegung im Konzern, setzt konzernweite Standards und Gruppenrichtlinien fest und unterstützt die lokale Geschäftsführung. Zusätzlich ist Controlling & Accounting für das monatliche finanzielle Reporting der Einzelgesellschaften zuständig. Parallel dazu definiert der Code of Conduct die wichtigsten ethischen und moralischen Leitlinien und Werte von PALFINGER. Er ist von den Mitarbeitern, Lieferanten, Händlern und Geschäftspartnern verpflichtend einzuhalten.

b) Kontrollmaßnahmen

Das PALFINGER Internal Control System (P-ics) umfasst ein quartalsweises Reporting rechnungslegungsrelevanter Kontrollen in allen Gesellschaften und Prozessen. Damit werden die Effektivität des operativen Geschäfts sowie die Befolgung interner wie auch externer Vorschriften und Gesetze gesichert, zusätzlich erhöht es die Zuverlässigkeit der Buchhaltungssysteme und der Finanzberichterstattung. In den internen IT-Systemen sind die IKS-Grundsätze wie z.B. eine angemessene Vergabe von Benutzerzugriffsrechten berücksichtigt. Der Zugang zu sensiblen Daten wird auf jene Gruppe von Mitarbeitern, die diese Daten zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen, beschränkt (Minor-Rights-Prinzip). Direkt im System eingerichtete automatisierte Geschäftsprozesskontrollen gewährleisten die Ordnungsmäßigkeit dieser IT-Systeme.

c) Information und Kommunikation

Das IFRS-Konzernhandbuch legt einheitliche Regelungen zur Erfassung, Buchung und Bilanzierung von Geschäftsfällen im Rahmen der Erstellung von Jahresabschlüssen fest. Damit ist die Umsetzung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß IFRS-Standards im Konzern gesichert. Das Konzernhandbuch wird laufend durch Controlling & Accounting aktualisiert und ist von den einzelnen Konzerngesellschaften eigenständig anzuwenden und umzusetzen.

Die konzerneinheitlichen Gruppenrichtlinien reduzieren die Risiken der Geschäftsprozesse – von der Beschaffung bis zur Zahlung – auf ein Minimum. Sie schreiben Maßnahmen und Regeln zur Risikovermeidung vor wie das Vier- Augenprinzip und Funktionstrennungen, um das Risiko von Fehlern und Schäden durch eigenes Personal oder Dritte zu minimieren.

d) Überwachung

Internal Audit überwachet die Einhaltung der Gruppenrichtlinien und die Implementierung der internen Kontrollen. Basierend auf dem von Aufsichtsrat der PALFINGER AG genehmigten Audit Plan führt

Palfinger Marine GmbH, Salzburg

Internal Audit regelmäßig Ad-hoc-Prüfungen durch. Die Ergebnisse der Prüfungen werden an den Vorstand und den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats der PALFINGER AG berichtet. PALFINGER arbeitet kontinuierlich daran, die Wirksamkeit, Effizienz und Genauigkeit des gesamten Systems zu verbessern.

Durch das enge Zusammenspiel zwischen Controlling und dem Rechnungswesen werden laufend Ist-Vergleiche durchgeführt, und es besteht eine gegenseitige Kontrolle und Abstimmung. Die Informationen des internen und externen Rechnungswesens basieren auf derselben Datenbasis und werden monatlich für das Berichtswesen abgestimmt.

Salzburg, am 30. Jänner 2026

Die Geschäftsführung

Wang shal

Dr. Klaus Schreiber

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