Inhaltsverzeichnis
Sappi Austria Produktions-GmbH & Co. KG, Gratkorn
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Sappi Austria Produktions-GmbH & Co. KG, Gratkorn
1. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage
a. Geschäftsverlauf
Das Geschäftsjahr 2024/2025 war jahresdurchgängig geprägt von Überkapazitäten am Markt, niedrigen und sehr kurzfristig gebuchten Auftragsständen und damit einhergehend geschwindigkeitsreduzierende Produktionsrücknahmen aus kommerziellen Gründen. Diese Produktionsrücknahmen wurden über die Reduktion der Geschwindigkeit der Papiermaschinen wie auch über zusätzliche Stillstände durchgeführt und erreichten ein Niveau von ca. 13% der Produktionskapazität.
Diese schwächere Umsatzentwicklung wurde auch vom schwächeren EUR/USD Kurs negativ beeinflusst. Dessen Kurs entwickelte sich von durchschnittlich 1,11 zu Beginn des Geschäftsjahres auf 1,17 EUR/USD zum Ende hin.
Die Verkaufspreise waren im Vergleich zum Vorjahr niedriger. Spezialitätenpapiere konnten einen Volumenzuwachs von +22,0% gegenüber dem Vorjahr verzeichnen und stellen eine wachsende strategische Relevanz dar.
Insgesamt konnte die gute Marktposition von Gratkorn gehalten werden. Der Marktanteil von Sappi im holzfrei gestrichenen Bereich blieb im Jahr 2025 in Europa relativ konstant und entwickelte sich von 39,0% zu Beginn des Geschäftsjahres auf 38,4% am Ende. Im Bereich Spezialpapiere konnten die mittlerweile neu erzielten Marktpositionen weiterhin ausgebaut werden. Der Anteil an Spezialitäten wurde mit 12% der Gesamtmenge im Geschäftsjahr 2024/2025 gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Der Verkauf in die USA wurde speziell durch die in 2025 geänderte Zollpolitik negativ beeinflusst.
Trotz der politisch unsicheren Lage (Krieg in der Ukraine, Spannungen im Nahen Osten, US- Zollpolitik) kam es zu einer Preisberuhigung sowohl bei den Rohstoffen wie Zellstoff und als auch bei den Streichrohmaterialien. Die Energiekosten lagen in etwa auf dem Niveau vom Vorjahr und sind immer noch auf einem deutlich höheren Level als vor der Corona-Krise.
Im Bereich Faserkosten gab es beim Fremdzellstoff niedrigere Kosten während des gesamten Geschäftsjahres, wogegen Eigenzellstoffkosten sich relativ konstant entwickelten. Effektive Engpässe an Rohstoffen waren grundsätzlich in diesem Zeitraum nicht zu verzeichnen. Ebenfalls war die Verfügbarkeit von Transportkapazitäten (Bahn- und LKW-Fracht sowie Container und Schiffs- Kapazitäten) immer gegeben.
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Zusätzlich zu den marktbedingten Stillständen und Geschwindigkeitsreduktionen wurden auch Stillstände für Investitionstätigkeiten an der Papiermaschine 9 im Ausmaß von 6 Tagen und der Papiermaschine 11 von 11 Tagen durchgeführt. Hauptgrund für den technischen Stillstand an der PM9 war der Umbau zu einer Spezialitätenpapiermaschine, und an der PM11 die schrittweise Erneuerung der Prozess- und Qualitätsleitsysteme sowie der Antriebssteuerung.
Die sogenannte OME (Overall Machine Efficiency = Zeitwirkungsgrad * Mengenwirkungsgrad) konnte auf hohem Niveau gehalten werden. Die PM 9 erreichte mit 76% einen durch die Portfolioumstellung zu Nassfestpapier beeinflussten -3,6% niedriger liegenden Wert, und die PM11 mit 79,9% einen um -0,7% niedrigeren Wert gegenüber dem vorangegangenen Jahr. Beide Papiermaschinen liegen nach wie vor deutlich besser als der internationale Benchmark und beinhalten speziell an der PM 9 höhere Ausschussraten aufgrund der Entwicklung der neuen Sorten. In der Zellstofffabrik gab es Stillstände für Reparaturen und Reinigungen im Bereich der Laugenlinie sowie der Zellstoffwäsche.
Im Geschäftsjahr 2024/2025 konnten Kosteneinsparungen durch Projekte aus dem Programm zur kontinuierlichen Verbesserung in der Höhe von effektiv 12,1 Mio. Euro realisiert werden.
Auf Basis der genannten Veränderungen sanken die durchschnittlichen Deckungsbeiträge gegenüber dem Vorjahr um -22%. Die Fixkosten reduzierten sich insbesondere durch den im Vorjahr enthaltenen Einmaleffekt der übernommenen Produktionskapazitäten um -13%. Die Personalkosten blieben auf Vorjahresniveau und sanken leicht um -1%. Die Zielsetzungen zur Reduktion der Fixkosten ist weiterhin aufrecht. Diese Maßnahmen und im Besonderen die Personalstands- Entwicklung werden laufend mit der aktuellen Marktsituation abgestimmt. Die Abschreibungen stiegen gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Inbetriebnahme neuer Anlagen an der PM9 um +23%.
Im Bereich Prozess- und Qualitätsentwicklung lag der Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2024/2025 neben der Stabilisierung von Qualität und Service der neuen Etikettenpapiersorten auf der Neuentwicklung von nassfesten Etikettenpapieren. Die spezifischen Reklamationszahlen für das Werk Gratkorn lagen im Jahr 2024/2025 mit 1,44 pro 1.000 Tonnen deutlich über dem Wert von 2023/2024 (1,04 pro 1.000 Tonnen).
b. Bericht über Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen.
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c. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Das Thema Gesundheits- und Arbeitsschutz ist für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung. Als bedeutender nichtfinanzieller Leistungsindikator zum Thema Arbeitssicherheit gilt konzernweit der sogenannte LTIFR. Er gibt die Anzahl der Unfälle mit Arbeitseinstellung pro tatsächlich geleistete Arbeitsstunden normiert mit 200.000h an. (LTIFR = Lost time incident frequency rate = Unfälle mit Arbeitseinstellung * 200.000h / tatsächlich geleistete Stunden).
Die Anzahl der Unfälle mit Ausfall erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 6 auf 8 LTIs, der LTIFR betrug 0,92 im Geschäftsjahr 2024/2025.
Um den Zugang zur Arbeitssicherheit weiter zu verbessern, konzentriert sich Sappi Gratkorn auf Schwerpunkte wie verstärkte und inhaltlich verbesserte Sicherheitsdialoge in allen Bereichen, eine hohe Anzahl an qualitativ hochwertigen Sicherheitsaudits sowie eine proaktive Kommunikation innerhalb des gesamten Werkes.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verbesserung der Sicherheitssituation bei Stillständen und Reparaturen mittels klarerer Strukturen und Abläufen bei der Freischaltung von Anlagen, insbesondere der Pilotversuch von LOTO (log out, tag out) war ein großer Erfolg. Top-Priorität hat das Ziel „0 Unfälle“.
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Aufgrund der bestehenden Unternehmensstruktur sind die nachfolgend dargestellten finanziellen Leistungsindikatoren auf Ebene des Einzelabschlusses nicht durchgängig aussagekräftig.
| 2024/25 | 2023/24 | |||
|---|---|---|---|---|
| Umsatzrentabilität = | Ergebnis vor Steuern/ Umsatzerlöse | x 100 | 2,02% | 9,8% |
| Eigenkapitalrentabilität = | Ergebnis vor Steuern/ Ø Eigenkapital | x 100 | 4,37% | 21,2% |
| Ergebnis vor Steuern + Zinsaufwendungen/ | ||||
| Return on Net Assets = | ( Ø Eigenkapital + Ø verzinsl. Fremdkapital) | x 100 | 4,11% | 18,2% |
| Gearing = | Verzinsliches Fremdkapital/ Eigenkapital | x 100 | 27,15% | 18,0% |
| Eigenmittelquote = | Eigenmittel/ Gesamtkapital | x 100 | 62,01% | 65,8% |
| Fremdkapitalquote = | Fremdkapital/ Gesamtkapital | x 100 | 37,99% | 34,2% |
| Sachanlagenintensität = | Sachanlagevermögen/ Gesamtvermögen | x 100 | 57,02% | 46,3% |
| Lagerintensität = | Vorräte/ Gesamtvermögen | x 100 | 20,47% | 20,4% |
Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität haben sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert, vor allem bedingt durch geringere Umsatzerlöse bei relativ steigendem Materialaufwand, die zu einem niedrigeren Betriebsergebnis führten.
Das Finanzergebnis trug mit dem Ergebnis aus Zinsen und ähnlichen Erträgen von 30,1 Mio. Euro auf dem Niveau vom Vorjahr zum Jahresüberschuss bei. Die leicht höhere Fremdkapitalquote von 37,9% ergibt sich aus den höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie einem leichten Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten.
Cashflow (ermittelt gemäß den Vorschriften des IAS 7 basierend auf dem IFRS Konzern-Package der Gesellschaft):
Im Geschäftsjahr 2024/2025 ist ein negativer Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit (nach Zinsen und Steuern) iHv TEUR -10.355 (VJ: TEUR 54.409) aufgrund der Working Capital Veränderung sowie einer schlechteren Marktsituation entstanden. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -48.008 (VJ: TEUR -61.743).
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2. Voraussichtliche Entwicklung GJ 2025/2026 und Risiken des Unternehmens
a. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Die wirtschaftliche Situation in Europa wie auch auf den Weltmärkten ist von der Unsicherheit aufgrund der politischen Lage und einer generellen abgeschwächten industriellen Konjunktur geprägt. Die Kriegssituation in der Ukraine wie auch im Nahen Osten und die Konsequenzen der US-Zollpolitik wird sich weiterhin auf die weltweite Wirtschaftsentwicklung auswirken.
Bedingt durch eine generell schwächere Konjunktur, einem Verkaufspreis auf einem relativ niedrigen Niveau, der nach wie vor hohen Energiekosten und Überkapazitäten am grafischen Markt, wird sich das Umfeld auch in Zukunft herausfordernd gestalten. Ein 2025 initiiertes Kostenoptimierungsprogramm zielt speziell auf die Wettbewerbsfähigkeit der Kostenstruktur ab. Die geplanten Verkaufsvolumen im Spezialitätenpaper sind vielversprechend im Steigen begriffen und spiegeln eine positive strategische Entwicklung wider.
Das generelle Umfeld in Europa und angekündigte Stilllegungen mehrerer europäischer Papiermaschinen können durchaus einen positiven Effekt auf das Verkaufsvolumen von Sappi Gratkorn haben.
Der geplante Umbau an der Papiermaschine 9 ist erfolgreich abgeschlossen, welcher einerseits die Voraussetzungen für die Produktion der neu entwickelten Sorten in größeren Mengen schafft, andererseits eine verbesserte Kostenposition ermöglicht.
Die Situation in der Beschaffung von Rohstoffen, Energie sowie sonstigen Betriebsmaterialien wird konstant eingeschätzt, wobei die Preise mittelfristig steigend erwartet werden.
Hauptaugenmerk im Geschäftsjahr 2025/2026 wird jedenfalls sein:
- Weitere Verbesserung der Arbeitssicherheit - Maximale Flexibilität in der Nutzung der Kapazitäten entsprechend den Auftragsständen - Etablierung neuer Sorten an beiden Papiermaschinen - Einführung des Sortiments an nassfesten Etiketten am Markt - Strikte Kostenkontrolle und Weiterführung des Kostenoptimierungsprogrammes - Umsetzung der laufenden Projekte
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b. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Die weitere Entwicklung der politischen Situation und deren Auswirkungen in Europa, im Nahen Osten und Asien sowie die generelle wirtschaftliche Entwicklung wird im Wesentlichen bestimmend für die weitere Konjunkturerholung sein. Die sich aus dieser Entwicklung ergebenden Unsicherheiten sind nicht abschätzbar.
c. Finanzielle Risiken
An derivativen Finanzinstrumenten verwendet die Gesellschaft Devisentermingeschäfte und auch Gas-Hedges, die gegen das Risiko von Wechselkursänderungen in Bezug auf Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, bzw das Warenpreisrisiko absichern sollen. Nicht realisierte Verluste iHv EUR 3.133,99 finden ihren Niederschlag im Ergebnis, nicht realisierte Gewinne sind nicht angesetzt.
An originären finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten werden in der Bilanz zum 30. September 2025 ausgewiesen:
| TEUR | |
|---|---|
| Anteil an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | 18.502 |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | |
| und Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis | |
| besteht | 71.545 |
| andere Forderungen | 15.385 |
| Summe | 105.432 |
Diesen finanziellen Vermögenswerten stehen finanzielle Verbindlichkeiten von TEUR 90.024 gegenüber.
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Ausfallrisiko
Das maximale Ausfallrisiko beläuft sich auf die Summe der Buchwerte der in der Bilanz ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte von TEUR 105.433 zuzüglich der für Dritte übernommenen Haftungen von TEUR 898.098. Von den finanziellen Vermögenswerten betreffen TEUR 90.024 verbundene Unternehmen und Beteiligungen. Auch in Bezug auf die übrigen finanziellen Vermögenswerte und für Dritte, nämlich Gemeinden, übernommene Haftungen wird aufgrund der Bonität der Schuldner das Ausfallrisiko als gering angesehen. Soweit ein Risiko erkannt wird, werden Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen gebildet.
Marktwertänderungs-/ Preisänderungsrisiken
In Bezug auf die Forderungen und die Verbindlichkeiten entspricht der Marktwert zumindest annäherungsweise dem Buchwert. Da die zinstragenden Forderungen bzw. Verbindlichkeiten im Wesentlichen variabel verzinst sind und die nicht zinstragenden Posten im Wesentlichen kurzfristiger Natur sind, wird das Marktwertänderungsrisiko als gering eingestuft.
Cashflow-Risiken
Die Ausschüttungen auf Beteiligungen sind vom Gewinn der betreffenden Unternehmen abhängig und können daher Schwankungen unterliegen.
Im Übrigen bestehen Cashflow-Risiken in Bezug auf die variabel verzinsten Forderungen und Verbindlichkeiten, die aber als nicht erheblich eingestuft werden.
Die Sappi Austria Produktions-GmbH & Co. KG ist Teil eines internationalen Cash Pools, über den kurzfristige Liquiditätsschwankungen abgedeckt werden und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gewährleistet wird.
Liquiditätsrisiken
Als Liquiditätsrisiko wird das Risiko bezeichnet, dass die zur Erfüllung der aus den Finanzinstrumenten resultierenden Verpflichtungen erforderlichen Finanzmittel nicht zur Verfügung stehen. Derartige Risiken entstehen grundsätzlich in Bezug auf die Verbindlichkeiten einschließlich der für fremde Schulden übernommenen Haftungen. Die Geschäftsführung überwacht dieses Risiko
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durchlaufende Finanzplanung, welche in Abstimmung mit den anderen Konzerngesellschaften durchgeführt wird, und schätzt es als gering ein.
4. Forschung und Entwicklung
Der Schwerpunkt der Arbeiten im Rahmen der Forschung und Entwicklung Gratkorn lage weiterhin in der Neuentwicklung von Spezialpapieren unter besonderer Berücksichtigung der nassfesten Etikettenpapieren.
Im Bereich der Zellstofffabrik sind Optimierung des Bleichverfahrens im Zusammenhang mit der Verbesserung der Umweltauswirkungen auch künftig eine Aufgabe für die Forschung und Entwicklung. Weiters werden die Einsatzmöglichkeiten von Nebenprodukten der Zellstoffproduktion als alternative Rohstoffe für interne wie externe Zwecke untersucht.
In Zusammenarbeit mit dem Rohstoffeinkauf wird fortlaufend an der Qualifizierung alternativer Rohstoffe und Rohstofflieferanten gearbeitet, um die Verfügbarkeit und Preissicherheit zu gewährleisten, sowie Kostenvorteile zu nutzen.
5. Umwelt und Arbeitnehmerbelange
a. Umwelt
Das Umweltmanagementsystem des Werkes Gratkorn ist seit 1995 nach ISO 14.001 zertifiziert und seit 1996 ist das Werk als EMAS Betrieb registriert. Seit April 2007 hält Sappi Europe das Gruppenzertifikat für die Werke in Europa „Chain of Custody Certification“ nach den Regeln von PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification) und FSC (Forest Stewardship Council) für die Beschaffung des Holzes aus nachhaltiger Holzwirtschaft.
Die erfolgreiche Re-Zertifizierung von Sappi Gratkorn nach den neuen Normen ISO 9001: 2015, DIN14001: 2015 sowie ISO45001: 2018 erfolgte zuletzt im September 2023. Seit 2012 ist Sappi Gratkorn erfolgreich nach der ISO 50001: 2018 Energiemanagementsysteme zertifiziert
Sowohl in der Zellstofffabrik als auch in der Papierfabrik konnten die Emissionswerte im Wesentlichen stabil gehalten werden. Die Grenzwerte wurden weitestgehend eingehalten.
b. Arbeitnehmer
Sappi Gratkorn legt hohen Stellenwert auf einen ganzheitlichen Ansatz bezüglich Qualität, Gesundheit, Arbeits- und Werkssicherheit sowie Umweltschutz. Daraus abgeleitet, werden alle Aktivitäten aus diesem Blickwinkel heraus auf die Einhaltung unserer Prinzipien geprüft.
Das Thema Arbeitssicherheit wurde im Geschäftsjahr 2024/2025 in den Vordergrund gerückt. Sowohl für die Sicherheit der betrieblichen Anlagen wie auch für das sicherheitsrelevante Verhalten wurden neue Programme erstellt und Aktivitäten gesetzt.
Im Geschäftsjahr 2025/2026 wird weiters eine Umfrage zum Thema Mitarbeiterengagement durchgeführt, um Schwerpunkte für künftige Personalentwicklungsmaßnahmen zu implementieren.
Wie auch in den Vorjahren wurde in weiteren Bereichen der Produktion eine teamorientierte Organisation aufgebaut und die Prozesse dahingehend umgestaltet. Der vor mehreren Jahren gestartete Prozess unter dem Titel „Sappi Performance Engine“ wird mit neuem Fokus auf Effizienz und Effektivität und umfassende Einbeziehung aller Mitarbeiter in der „GreeneR“-Initiative zusammengefasst.
Gratkorn, am 10. Februar 2026
Sappi Austria GmbH
Jan Sander van Tuijl e.h.
Martti Savelainen e.h.