Inhaltsverzeichnis
1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
1.1. Geschäfte und Rahmenbedingungen
Gegenstand der Steiner GmbH & Co KG ist die Produktion und Handel mit Lodenprodukten sowie der Betrieb von Seilbahnen. Das Sortiment umfasst im Wesentlichen Loden, Decken, Bezugsstoffe sowie Bekleidung und findet seinen Ansatz vorwiegend bei nationalen und internationalen Großkunden sowie auch im privaten Sektor.
1.2. Geschäftsergebnis, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die Gesellschaft erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/2025 Umsatzerlöse von netto EUR 11.443.146,31.
Der Jahresgewinn betrug im Geschäftsjahr 2024/2025 EUR 2.055.271,70.
Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Cash-Flow (vereinfacht berechnet aus dem Jahresüberschuss bzw. Fehlbetrag, zuzüglich Abschreibungen abzüglich Gewinne aus Anlagenabgängen) von EUR 3.118.067,17.
1.3. Forschung und Entwicklung (Forschungsbericht)
Die Entwicklung des neuen Markenumfeld wurde weiter vorangetrieben. Das Produktangebot wurden in allen Textilbereichen neu geschärft. Die Aussage der Marke Steiner 1888 mit den Themen, produziert in Osterreich, Naturprodukt, Manufaktur und Familienbetrieb in der 5. Generation wurde gezielt thematisiert.
1.4. Zweigniederlassungen
Die Geselischaft betreibt 1 eigenen stationären Shop (Mandling) sowie einen Webshop für den Verkauf ihrer Produkte.
2. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen werden auch das kommende Wirtschaftsjahr prägen. Bei der Umsatzentwicklung rechnen wir aufgrund der weiterhin angespannten Konsumstimmung im Einzelhandel über unseren gesamten Textilsektor mit einem gleichbleibenden oder leicht gestiegenen Umsatz und das trotz einer durchschnittichen Preiserhöhung von ca. 3-4% im Bereich Lodenfabrik und Decken/Möbelbezugsstoffe. In der Konfektion und im Einzelhandel werden die Preise auf Grund der angespannten Marktsituation gleichbleiben.
Speziell die Entwicklung im Einzelhandel in Österreich und Deutschland entwickelt sich nicht gut. Nach wie vor schließen alteingesessene Unternehmen wegen der Nachfolgethematik oder wegen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Bessere Aussichten gibt es im Handwerk (Bezugsstoffe) und in Hotellerie.
Unsere neuentwickelte Schlafdecke, aus ungefärbter Wolle und zu 50% aus österreichischer Schafwolle, kommt am Markt recht gut an. Hier setzen wir auch auf den Megatrend Longevity. Uns ist bewusst, dass sich diese Decke nur Schritt für Schritt entwickeln wird.
In unserer Bekleidungskollektion und im Einzelhandel konzentrieren wir uns auf Neuentwicklungen aus unserem klassischen Loden, einmal leichter, einmal schwerer und gestretcht.
Einer der Schwerpunkte liegt im kommenden Jahr auf dem Webshop, nach den Investitionen in den Webshop letztes Jahr wird der Schwerpunkt auf die Kommunikation und Social Media gelegl. Dadurch erwarten wir uns eine größere Reichweite, einen größeren Bekanntheitsgrad und einen höheren Umsatz.
Durch ein gutes Kostenmanagement werden wir versuchen, das Ergebnis des Vorjahres nochmals zu verbessern.
Bei unseren Seilbahnbetrieben konnten während des Sommers die notwendigen
Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden. Nach einer zweijährigen Planungsphase konnten wir die Erweiterung unseres Schneiteiches und die Neuerrichtung der Pumpstation erfolgreich verhandeln. So steht der Baumaßnahme im Sommer 2026 nichts mehr im Wege. Dei Investitionskosten belaufen sich auf ca. € 4,5 Mio. Wir erweitern die Kapazität des Speicherteiches von 15.000 m3 auf 25.000 m3, unsere Pumpleistung steigt um 50%. Mit diesen Investitionen kann die Beschneiungszeit für die Pisten am Anfang von ca. 9 Tage auf 6 Tage reduziert werden.
Die Preise werden in der kommenden Saison um 4% erhöht. Durch den sehr guten letzten Winter erwarten wir dieses Jahr eine Umsatzentwicklung im Ausmaß der Preiserhöhung.
3. Risikoberichterstattung
3.1. Allgemeine Risikoberichterstattung
Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Als Grundlage der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe sind vor allem die Managementstruktur, das Planungssystem sowie detaillierte Berichtsund Informationssysteme anzusehen. Bestimmte Einzelrisiken werden regelmäßig überwacht und im erforderlichen Maße abgesichert.
Die Behandlung der jeweiligen operativen Einzelrisiken wird durch verschiedene Managementund Investitlonsgrundsätze sowie Richtlinien definiert. Beispielhaft besteht keine Abhängigkeit zu einzelnen Lieferanten sowie werden die operativen Geschäfte fast ausschließlich in Euro abgewickelt.
Für spezifische Haftungsrisiken und Schadenfälle werden Versicherungen abgeschlossen, deren Umfang regelmäßig überprüft wird.
Um Risiken zu begegnen, die aus den vielfältigen steuerlichen, wettbewerbs-, patent- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen resultieren, werden Entscheidungen auf Basis entsprechender rechtlichen Beratungen getroffen,
Qualitätsrisiken werden durch ein Qualitätsmanagementsystem auf ein niedriges Niveau herabgesetzt.
3.2. Finanzinstrumente
Finanzinstrumente sind auf zivilrechtlichen Verträgen basierende wirtschaftliche Vorgänge, die zahlungswirksam sind. Dem Ausfall von Forderungen wird durch ausreichende Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Liquide Mittel werden nur bei Banken mit möglichst hoher Kreditwürdigkeit eingesetzt.
Mandling, am 23. Februar 2026
Die Geschäftsführer der Steiner GmbH
Herbert Steiner Johannes Steiner