Inhaltsverzeichnis
L A G E B E R I C H T über das Geschäftsjahr 2025 der
Ing.A.Sauritschnig, Alu-Stahl-Glas Gesellschaft m.b.H., 9300 St.Veit/Glan
1. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft
1.1 Geschäftsverlauf
Gegenstand des Unternehmens sind Metallbauarbeiten jeder Art einschließlich industrieller Verglasung. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt in der Herstellung von Fassaden aus Aluminium und Glas.
Der Geschäftsverlauf im Jahr 2025 entsprach den Erwartungen der Geschäftsführung. Trotz generell getrübter Konjunkturentwicklung entsprach der erwirtschaftete Deckungsbeitrag den Erwartungen.
1.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist für das Geschäftsjahr 2025 weiterhin als gut zu bewerten.
Ein Überblick über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage soll anhand folgender finanzieller Leistungsindikatoren gegeben werden (ausgewählte Kennzahlen):
| 2025 | 2024 | |||
|---|---|---|---|---|
| EBIT | TEUR | 1.717 | 12.293 | |
| Jahresüberschuss nach Steuern | TEUR | 1.230 | 9.303 | |
| Eigenkapitalrentabilität* | 27,55% | 154,75% | ||
| Gesamtkapitalrentabilität* | ||||
| (Return on Investment – ROI)* | 9,50% | 73,07% | ||
| Nettoverschuldung | TEUR | 2.114 | keine | |
| Nettoumlaufvermögen | ||||
| (Working Capital) | TEUR | 578 | 8.710 | |
| Eigenkapitalquote | 11,76% | 47,14% | ||
| Nettoverschuldungsgrad | 118,64% | negativ | ||
| Geldfluss aus der betrieblichen | ||||
| Tätigkeit | TEUR | 7.779 | 6.089 | |
| Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | TEUR | - | 365 | - 441 |
| Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit TEUR | - 7.773 | - 5.329 | ||
* Basis hierfür bildet das durchschnittliche Eigenkapital bzw. Gesamtkapital
Die Cash Flow-Rechnung erfolgte wie im Vorjahr unter Anwendung der AFRAC- Stellungnahme 36.
2. Voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens
2.1 Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Aufgrund der Eskalation im Nahen Osten, ist die Beschaffungsmarktseite stark beeinträchtigt. Dies wirkt sich durch die Einschränkung in den Produktionsstätten, der Transportwege und durch die Erhöhung der Energiepreise auf alle vom Unternehmen benötigten Produktionsstoffe aus. Derzeit sind sämtliche Rohstoffpreise im Steigen begriffen. Eine Stabilisierung ist derzeit nicht in Sicht.
Der Absatzmarkt ist gekennzeichnet durch eine äußerst schwache Konjunktur. Dies führt zu Preiskämpfen unter den Mitbewerbern und folglich zu schlechteren Deckungsbeiträgen bei neu akquirierten Projekten.
Im Vergleich zur Energiekrise des Jahres 2022, ausgelöst durch den Ukrainekrieg, in welcher hohe Energiepreise auf eine gute Konjunktur trafen, steht man im Jahr 2026 vor der Situation, dass steigende Energie- und Rohstoffpreise zu Zeiten einer äußerst schwachen Konjunktur auftreten. Die Kumulierung dieser beiden negativen Faktoren lässt den Ausblick für die kommenden Jahre wenig positiv ausfallen.
Trotz allem ist die Auftragslage für das laufende Jahr 2026 noch als zufriedenstellend zu bezeichnen.
Die Akquise von Fachkräften ist wie in den Vorjahren schwierig. Der Personalbeschaffungsmarkt hält keine ausreichend qualifizierten Arbeitskräfte bereit. Aus diesem Grund wird oft mit Fremdpersonal (Leihpersonal) substituiert.
Über das Jahr 2026 hinaus kann die Geschäftsführung aufgrund der oben beschriebenen erschwerten Rahmenbedingungen noch keine konkreten Aussagen treffen.
2.2 Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Aufgrund der weiterhin schlechten Konjunkturentwicklung wird bei einer möglichen negativen Geschäftsentwicklung geplant, die Produktionskapazitäten durch Gleitzeit und Abbau von Resturlauben anzupassen. Zudem wird ein aktives Kostenmanagement betrieben. Genauso wird zuerst das Leihpersonal reduziert werden und versucht das eigentliche Stammpersonal konstant zu halten und dieses weiter zu beschäftigen.
Einem möglichen finanziellen Risiko steht das Unternehmen im Bedarfsfall mit ausreichenden Finanzierungslinien bei Banken gegenüber.
Aus heutiger Sicht ist das Unternehmen gegen alle möglichen Risiken, welche sich daraus ergeben, gut aufgestellt und es ist kein Risiko erkennbar das den Fortbestand des Unternehmens sowie die laufende Zahlungsfähigkeit derzeit gefährden würde.
Dem Ausfallsrisiko wird dahingehend begegnet, dass das Forderungsmanagement laufend überwacht wird, um mögliche Zahlungsausfälle frühzeitig zu erkennen. Weiters wird versucht, die Anzahlungsquote hoch zu halten. Preisänderungsrisiken werden
durch eine dementsprechende vertragliche Gestaltung minimiert. Finanzierungslinien bei Banken in Form von Kontokorrentlinien dienen der Abdeckung von Spitzen.
Im Geschäftsjahr 2025 wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.
3. Forschung und Entwicklung
Im Bereich der Forschung und Entwicklung setzt das Unternehmen keine Aktivitäten.
4. Zweigniederlassungen
Es wurden im Jahr 2025 keine Zweigniederlassungen unterhalten.
Dipl. Ing. Marko Buxbaumer
Birgit Brezovich, MSc
St. Veit/Glan, 01.06.2026
Ing A.Sauritschnig, Alu-Stahl-Glas Gesellschaft m.b.H.
Industriestraße 2, 9300 St.Veit/Glan