Inhaltsverzeichnis
DMG MORI Austria GmbH, Lustenau
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025
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The better the question.
The better the answer. The better the world works.
Shape the future with confidence
DMG MORI Austria GmbH
| Aktiva | 31.12.2025 EUR | 31.12.2024 EUR |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| 1. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche | ||
| Rechte und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen | 9.144,00 | 14.277,00 |
| 2. Geschäfts-(Firmen-)wert | 101.684,00 110.828,00 | 178.381,00 192.658,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, | ||
| einschließlich der Bauten auf fremdem Grund | 707.611,92 | 729.605,92 |
| davon Grundwert | 255.039,92 | 255.039,92 |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 170.626,00 878.237,92 | 175.896,00 905.501,92 |
| 989.065,92 | 1.098.159,92 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. fertige Erzeugnisse und Waren | 4.573.737,99 | 1.482.377,45 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 764.444,39 | 815.756,64 |
| 2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 28.359.121,32 | 31.236.257,97 |
| davon aus Lieferungen und Leistungen | 356.163,54 | 657.227,63 |
| davon sonstige | 28.002.957,78 | 30.579.030,34 |
| 3. sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 1.008.863,19 | 373.419,84 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 24.708,12 30.132.428,90 | 24.708,12 32.425.434,45 |
| III. Kassenbestand, Schecks, Guthaben bei Kreditinstituten | 263.372,99 34.969.539,88 | 54.681,76 33.962.493,66 |
| C. Aktive latente Steuern | 211.928,00 | 252.621,00 |
| Summe Aktiva | 36.170.533,80 | 35.313.274,58 |
DMG MORI Austria GmbH
| Passiva | 31.12.2025 EUR | 31.12.2024 EUR |
|---|---|---|
| A. Eigenkapital | ||
| 1. eingefordertes Stammkapital | 1.000.000,00 | 1.000.000,00 |
| übemommenes Stammkapital | 1.000.000,00 | 1.000.000,00 |
| einbezahltes Stammkapital | 1.000.000,00 | 1.000.000,00 |
| II1. Kapitalrücklagen | ||
| 1. nicht gebundene | 105.102,48 | 105.102,48 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| 1. gesetzliche Rücklagen | 100.000,00 | 100.000,00 |
| IV. Bilanzgewinn | 2.324.474,50 | 3.938.714,16 |
| davon Gewinnvortrag | 438.714,16 | 406.962,83 |
| 3.529.576,98 | 5.143.816,64 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Abfertigungen | 116.600,00 | 271.400,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 0,00 | 250.155,00 |
| 3. sonstige Rückstellungen | 4.631.250,00 | 4.921.550,00 |
| 4.747.850,00 | 5.443.105,00 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 13.603.648,00 | 12.446.695,17 |
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 13.603.648,00 | 12.446.695,17 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.758.965,08 | 817.031,57 |
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 3.758.965,08 | 817.031,57 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 5.350.909,56 | 6.433.928,33 |
| davon aus Lieferungen und Leistungen | 5.350.909,56 | 6.433.928,33 |
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 5.350.909,56 | 6.433.928,33 |
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 3.223.726,18 | 2.664.799,87 |
| davon aus Steuern | 3.038.685,30 | 2.485.800,20 |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 185.040,88 | 178.999,67 |
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 3.223.726,18 | 2.664.799,87 |
| 25.937.248,82 | 22.362.454,94 | |
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 25.937.248,82 | 22.362.454,94 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.955.858,00 | 2.363.898,00 |
| Summe Passiva | 36.170.533,80 | 35.313.274,58 |
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 66.139.124,94 | 75.717.427,42 |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | ||
| a) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 874.339,00 | 1.233.948,00 |
| b) übrige | 84.521,72 | 39.571,60 |
| 958.860,72 | 1.273.519,60 | |
| 3. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene | ||
| Herstellungsleistungen | ||
| a) Materialaufwand | 48.630.266,87 | 60.429.938,24 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 3.859.514,44 | 1.421.137,15 |
| 52.489.781,31 | 61.851.075,39 | |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Gehälter | 5.996.825,92 | 5.469.106,23 |
| b) soziale Aufwendungen | 1.404.013,89 | 1.353.048,24 |
| aa) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an | ||
| betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen | 103.182,01 | 94.892,82 |
| bb) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben | ||
| sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge | 1.288.466,55 | 1.227.606,62 |
| 7.400.839,81 | 6.822.154,47 | |
| 5. Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und | ||
| Sachanlagen | 155.673,02 | 163.014,93 |
| 6. sonstige betriebliche Aufwendungen | ||
| a) übrige | 4.757.805,13 | 4.613.418,00 |
| 7. Zwischensumme aus Z 1 bis 6 (Betriebsergebnis) | 2.293.886,39 | 3.541.284,23 |
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 576.724,68 | 1.475.763,63 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 533.148,68 | 1.474.936,93 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 407.755,73 | 416.590,53 |
| davon betreffend verbundene Unternehmen | 184.133,45 | 210.799,73 |
| 10. Zwischensumme aus Z 8 bis 9 (Finanzergebnis) | 168.968,95 | 1.059.173,10 |
| 11. Ergebnis vor Steuern (Summe aus Z 7 und Z 10) | 2.462.855,34 | 4.600.457,33 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 577.095,00 | 1.068.706,00 |
| davon latente Steuern | 40.693,00 | -65.224,00 |
| 13. Ergebnis nach Steuern | 1.885.760,34 | 3.531.751,33 |
| 14. Jahresüberschuss | 1.885.760,34 | 3.531.751,33 |
| 15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 438.714,16 | 406.962,83 |
| 16. Bilanzgewinn | 2.324.474,50 | 3.938.714,16 |
Anhang
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1.1. Allgemeine Grundsätze
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 189 ff des Unternehmensgesetzbuchs (UGB) unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit entsprechend der gesetzlichen Regelungen eingehalten. Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt. Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen wurden. Alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste wurden - soweit gesetzlich geboten - berücksichtigt.
1.2. Anlagevermögen
Immaterielles Anlagevermögen
Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet, die um die planmäßigen Abschreibungen vermindert sind.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Dabei wurden die planmäßigen Abschreibungen des Firmenwertes mit einer Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrundegelegt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden vorgenommen, sofern der zum Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger ist.
Sachanlagen
Das abnutzbare Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, die um die planmäßigen Abschreibungen vermindert werden. Die geringwertigen Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear der voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend vorgenommen.
Folgende Nutzungsdauern wurden den planmäßigen Abschreibungen zugrundegelegt:
| Nutzungsdauer | |||
|---|---|---|---|
| in Jahren | |||
| Bauten | 14 | - | 33 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 | - | 15 |
Außerplanmäßige Abschreibungen wurden vorgenommen, sofern der zum Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger ist und Wertminderungen eingetreten sind, die voraussichtlich von Dauer sind.
1.3. Vorräte
Waren
Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips Die Anschaffungskosten wurden einzeln ermittelt.
1.4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt.
Fremdwährungsforderungen wurden mit ihrem Entstehungskurs oder mit dem niedrigeren Devisenbriefkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Im Falle erkennbarer Einzelrisken wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet, da die Forderungen einzelwertberichtigt wurden.
1.5. Rückstellungen
Rückstellungen für Anwartschaften auf Abfertigungen und Rückstellungen für Jubiläumsgelder Die Rückstellungen für Anwartschaften auf Abfertigungen und die Rückstellungen für Jubiläumsgelder wurden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die angesetzten Parameter zur Berechnung nach der "projected unit credit method" entsprechend den Regelungen von IFRS (IAS 19) sind wie folgt:
| Zinssatz: | 4,25% (Vorjahr: 3,25%) |
|---|---|
| Gehaltstrend: | 2,5% (Vorjahr: 2,75%) |
| Fluktuation für Abfertigung: | keine |
| Fluktuation für Jubiläum: | |
| Ausscheiden im Jubiläum (%) . Dienstjahr |
| Sterbetafeln: | AVÖ 2018-P |
|---|---|
| Pensionsalter: | 65 |
| Zusätzlich für Jubiläumsgeld: | LNK 7,03% (Vorjahr: 7,03%) und SV Beiträge 20,48% (Vorjahr: 20,48%) |
Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe oder dem Grunde nach ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach bestmöglicher Schätzung zur Erfüllung der Verpflichtung aufgewendet werden müssen. Sämtliche Rückstellungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr, mit Ausnahme der Rückstellung für Jubiläumsgelder.
1.6. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
1.7. Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden auch bei der Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses beibehalten.
2. Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
2.1. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzelnen Posten sind in folgendem Anlagenspiegel dargestellt:
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | Abschreibungen kumuliert | Buchwert | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2025 | Zugänge | 01.01.2025 | Abschreibungen | Abgänge | 01.01.2025 | |
| 31.12.2025 | Abgänge | 31.12.2025 | Zuschreibungen | 31.12.2025 | ||
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Anlagevermögen | ||||||
| Immaterielle | ||||||
| Vermögensgegenstände | ||||||
| Konzessionen, gewerbliche | ||||||
| Schutzrechte und ähnliche | ||||||
| Rechte und Vorteile sowie daraus | ||||||
| abgeleitete Lizenzen | 92.000,00 | 1.105,00 | 77.723,00 | 6.238,00 | 0,00 | 14.277,00 |
| 93.105,00 | 0,00 | 83.961,00 | 0,00 | 9.144,00 | ||
| Geschäfts-(Firmen-)wert | 1.149.876,38 | 0,00 | 971.495,38 | 76.697,00 | 0,00 | 178.381,00 |
| 1.149.876,38 | 0,00 | 1.048.192,38 | 0,00 | 101.684,00 | ||
| 1.241.876,38 | 1.105,00 | 1.049.218,38 | 82.935,00 | 0,00 | 192.658,00 | |
| 1.242.981,38 | 0,00 | 1.132.153,38 | 0,00 | 110.828,00 | ||
| Sachanlagen | ||||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche | ||||||
| Rechte und Bauten, | ||||||
| einschließlich der Bauten auf | ||||||
| fremdem Grund | 933.345,09 | 0,00 | 203.739,17 | 21.994,00 | 0,00 | 729.605,92 |
| 933.345,09 | 0,00 | 225.733,17 | 0,00 | 707.611,92 | ||
| davon Grundwert | 255.039,92 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 255.039,92 |
| 255.039,92 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 255.039,92 | ||
| andere Anlagen, Betriebs- und | ||||||
| Geschäftsausstattung | 1.127.145,15 | 45.474,02 | 951.249,15 | 50.744,02 | 66.578,96 | 175.896,00 |
| 1.106.040,21 | 66.578,96 | 935.414,21 | 0,00 | 170.626,00 | ||
| 2.060.490,24 | 45.474,02 | 1.154.988,32 | 72.738,02 | 66.578,96 | 905.501,92 | |
| 2.039.385,30 | 66.578,96 | 1.161.147,38 | 0,00 | 878.237,92 | ||
| Summe Anlagenspiegel | 3.302.366,62 | 46.579,02 | 2.204.206,70 | 155.673,02 | 66.578,96 | 1.098.159,92 |
| 3.282.366,68 | 66.578,96 | 2.293.300,76 | 0,00 | 989.065,92 | ||
In der Position "Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem Grund" sind Grundwerte in Höhe von EUR 255.039,92 (Vorjahr: EUR 255.039,92) enthalten.
In der Position Betriebs- und Geschäftsausstattung sind geringwertige Vermögensgegenstände iHv EUR 1.800,98 (Vorjahr: EUR 3.475,53) enthalten, welche im Zugangsjahr voll abgeschrieben wurden.
In der Bilanz per 31.12.2025 sind immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 8.141,00 (Vorjahr: EUR 14.277,00) ausgewiesen, die von verbundenen Unternehmen erworben wurden.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
| davon Restlaufzeit davon Restlaufzeit | |||
|---|---|---|---|
| Gesamtbetrag | bis 1 Jahr | über 1 Jahr | |
| EUR | EUR | EUR | |
| Forderungen und sonstige | |||
| Vermögensgegenstände | 30.132.428,90 | 30.107.720,78 | 24.708,12 |
| Vorjahr | 32.425.434,45 | 32.400.726,33 | 24.708,12 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 764.444,39 | 764.444,39 | 0,00 |
| Vorjahr | 815.756,64 | 815.756,64 | 0,00 |
| Forderungen gegenüber verbundenen | |||
| Unternehmen | 28.359.121,32 | 28.359.121,32 | 0,00 |
| Vorjahr | 31.236.257,97 | 31.236.257,97 | 0,00 |
| davon aus Lieferungen und Leistungen | 356.163,54 | 356.163,54 | 0,00 |
| Vorjahr | 657.227,63 | 657.227,63 | 0,00 |
| davon sonstige | 28.002.957,78 | 28.002.957,78 | 0,00 |
| Vorjahr | 30.579.030,34 | 30.579.030,34 | 0,00 |
| sonstige Forderungen und | |||
| Vermögensgegenstände | 1.008.863,19 | 984.155,07 | 24.708,12 |
| Vorjahr | 373.419,84 | 348.711,72 | 24.708,12 |
Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betrifft ein Teilbetrag in Höhe von
TEUR 28.003 (Vorjahr: TEUR 30.579) das Verrechnungskonto aus dem Cash-Pooling gegenüber der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT. Der restliche Betrag in Höhe von TEUR 356 (Vorjahr: TEUR 657) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Forderungen betreffen Forderungen gegenüber dem Factor COFACE Finance GmbH (Sperrkonto), Steuerguthaben und Vorschüsse für Gehälter und Reisekosten und einer Kaution für das gemietete Betriebsgebäude in Lustenau. Mit der COFACE Finance GmbH besteht ein Factoring Vertrag. Dieser ist zum 31. Dezember 2025 mit TEUR 2.619 (Vorjahr: TEUR 2.887) ausgenützt. Die betroffenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden saldiert dargestellt, da sämtliche Risiken und Chancen an Faktor übergehen.
Die sonstigen Forderungen im Detail:
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | |
|---|---|---|
| Sperrkto. Kooperationsfactoring | 308.248,26 | 319.779,12 |
| Umsatzsteuer Deutschland | 12.803,79 | 8.214,58 |
| Kautionen, davon RLZ über 1 Jahr EUR 24.708,12 | 24.708,12 | 24.708,12 |
| Verrechnungskonto Reisekosten und Gehälter | 20.218,02 | 20.718,02 |
| Steuerforderungen Finanzamt | 642.885,00 | 0,00 |
| sonstige Forderungen, davon RLZ über 1 Jahr EUR 24.708,12 | 1.008.863,19 | 373.419,84 |
Aktive latente Steuern
Latente Steuerschulden und Steueransprüche werden auf Basis der erwarteten Steuersätze ermittelt, die im Zeitpunkt der Erfüllung der Steuerbelastung oder -entlastung voraussichtlich Geltung haben werden. Zwischen den unternehmensrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bestehen folgende Unterschiedsbeträge bzw. Steuerlatenzen:
| Buchwert | Latente Steuer | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| aktiv | aktiv | ||||
| UB | StB | 31.12.2025 | 31.12.2024 | Veränderung | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Rückstellungen | |||||
| Rückstellungen für | |||||
| Abfertigungen | |||||
| Rückst.f. Abfertigungen | 116.600,00 | -153.338,22 | 62.085,79 | 71.242,50 | -9.156,71 |
| sonstige Rückstellungen | |||||
| Nicht konsumierte Urlaube | 596.200,00 | 495.651,00 | 23.126,27 | 24.899,34 | -1.773,07 |
| RSt.f.Gleitzt.guth./Überstd | 541.350,00 | 443.722,00 | 22.454,44 | 19.184,99 | 3.269,45 |
| Rückst.f. Jubiläum | 235.600,00 | 113.477,00 | 28.088,29 | 45.793,00 | -17.704,71 |
| RSt.f. Instandh. (Pflicht) | 15.000,00 | 0,00 | 3.450,00 | 3.450,00 | 0,00 |
| 1.388.150,00 | 1.052.850,00 | 77.119,00 | 93.327,33 | -16.208,33 | |
| 1.504.750,00 | 899.511,78 | 139.204,79 | 164.569,83 | -25.365,04 | |
| Rechnungsabgrenzungs | |||||
| posten | |||||
| Passive | |||||
| Rechnungsabgrenzung | 1.955.858,00 | 1.639.672,00 | 72.722,78 | 88.051,36 | -15.328,58 |
| Summe Latente Steuern | 3.460.608,00 | 2.539.183,78 | 211.927,57 | 252.621,19 | -40.693,62 |
| Summe gerundet: | |||||
| Aktiv Passiv | Aktiv | Passiv | Bewegungen | ||
| 31.12.2025 | 31.12.2025 | 31.12.2024 | 31.12.2024 | 2025 | |
| EUR | EUR EUR | EUR | EUR | ||
| Aktiva | 0 | 0 | 0 | ||
| Passiva | 921.424 | 1.098.353 | 176.929 | ||
| Summe aktive/passive Unterschiedsbeträge | 921.424,00 | 1.098.353,00 0,00 | 0,00 | 176.929,00 | |
| Aktive (+) / passive (-) latente Steuerabgrenzung 23 % (VJ: 23%), gerundet | 211.928 | 252.621 | 40.693 | ||
Mindestbesteuerung
Die Gesellschaft unterliegt ab dem 01.01.2024 dem Mindestbesteuerungsgesetz („MinBestG“), mit dem die OECD-Mustervorschriften sowie die entsprechende EU-Richtlinie zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen („Pillar Two“) in österreichisches Recht umgesetzt wurden. Die DMG MORI COMPANY LIMITED (Japan) (Vj: DMG MORI Europe Holding GmbH (Deutschland)) gilt als oberste Muttergesellschaft iSd MinBestG.
Als Abgabenschuldnerin einer etwaigen Ergänzungsteuer in Österreich gilt die DMG MORI COMPANY LIMITED (Japan) (Vj: DMG MORI Europe Holding GmbH (Deutschland)).
Laufende Steuern aus der Anwendung des österreichischen MinBestG fielen im laufenden Geschäftsjahr nicht an.
Rückstellungen
Zusammensetzung und Entwicklung der Rückstellungen:
| Stand | Stand | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2025 | Verwendung | Auflösung | Zuweisung | 31.12.2025 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Rückstellungen für | |||||
| Abfertigungen | |||||
| Rückst.f. Abfertigungen | 271.400,00 | 152.100,00 | 2.700,00 | 0,00 | 116.600,00 |
| Steuerrückstellungen | |||||
| Körperschaftsteuer | 250.155,00 | 250.155,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| sonstige Rückstellungen | |||||
| Provisionen und Prämien | 259.400,00 | 183.400,00 | 76.000,00 | 186.400,00 | 186.400,00 |
| Nicht konsumierte Urlaube | 595.500,00 | 406.650,00 | 0,00 | 407.350,00 | 596.200,00 |
| RSt.f.Gleitzt.guth./Überstd | 464.350,00 | 0,00 | 0,00 | 77.000,00 | 541.350,00 |
| Rückst.f. Jubiläum | 296.200,00 | 10.050,00 | 50.550,00 | 0,00 | 235.600,00 |
| Sonstige Personalrückst. | 144.800,00 | 2.700,00 | 0,00 | 5.000,00 | 147.100,00 |
| Garantien | 362.100,00 | 104.650,00 | 64.950,00 | 98.550,00 | 291.050,00 |
| Rechts-/Beratungskosten | 75.800,00 | 52.350,00 | 23.450,00 | 59.300,00 | 59.300,00 |
| Rückst.f. Provisionen | 769.900,00 | 712.200,00 | 0,00 | 960.500,00 | 1.018.200,00 |
| Rückst.f. Risiken Projekte | 979.300,00 | 213.500,00 | 571.600,00 | 686.350,00 | 880.550,00 |
| Gutschr.u.Gutscheine | 661.200,00 | 242.300,00 | 13.100,00 | 149.800,00 | 555.600,00 |
| RSt.f. Instandh. (Pflicht) | 15.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 15.000,00 |
| Ausstehende Rechnungen | 298.000,00 | 219.511,00 | 71.989,00 | 98.400,00 | 104.900,00 |
| 4.921.550,00 | 2.147.311,00 | 871.639,00 | 2.728.650,00 | 4.631.250,00 | |
| Summe Rückstellungen | 5.443.105,00 | 2.549.566,00 | 874.339,00 | 2.728.650,00 | 4.747.850,00 |
Verbindlichkeiten
Die Summe der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).
Nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksame Aufwendungen:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 328 (Vorjahr: TEUR 298) enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden.
Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen
Zusammensetzung:
fällig in 1 bis 5
| fällig bis 1 Jahr | Jahren | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Verpflichtungen aus Leasingverträgen | 14.844 | 30.021 |
| Verpfichtungen aus Mietverträgen | 81.588 | 265.161 |
| 96.432 | 295.182 |
Passive Rechnungsabgrenzung
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | |
|---|---|---|
| Passive Rechnungsabgrenzung | 1.955.858,00 | 2.363.898,00 |
Die Passive Rechnungsabgrenzung iHv EUR 1.955.858,00 (Vorjahr: EUR 2.363.898,00) betrifft Leistungen (Wartungs- und Schulungsarbeiten) inklusive einer Marge, die auf Grund von Kaufverträgen von Maschinen in den Folgejahren noch zu leisten sind.
2.2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen bzw. haben sich wie folgt entwickelt: (Angaben in TEUR)
| Umsatzerlöse | 2025 | 2024 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsätze Inland | 60.524 | 70.952 | -10.428 |
| Umsätze Europäische Union | 5.192 | 4.432 | 760 |
| Umsätze Drittländer | 423 | 333 | 90 |
| 66.139 | 75.717 | -9.578 |
Davon Umsätze mit Maschinen und Automationen TEUR 44.296 (Vorjahr: TEUR 52.720).
Davon Umsätze mit Service (Ersatzteile, Dienstleistungen und Schulungen) TEUR 21.843 (Vorjahr: TEUR 22.997).
Die ausgewiesenen übrigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt:
| 2025 | 2024 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | |||
| übrige | |||
| Aufwand für Instandhaltung, Betriebskosten | 40.186,04 | 55.325,13 | -15.139,09 |
| Transportaufwand | 638.128,61 | 520.711,46 | 117.417,15 |
| Reise- und Fahrtaufwand | 565.037,00 | 544.935,07 | 20.101,93 |
| KFZ-Aufwand | 654.371,70 | 643.373,23 | 10.998,47 |
| Aufwand für Miete, Pacht, Leasing, Lizenzen und Patente | 175.876,29 | 176.653,65 | -777,36 |
| Provisionen an Dritte | 4.000,00 | 35.406,75 | -31.406,75 |
| Aufwand für Büromaterial | 61.830,80 | 70.806,31 | -8.975,51 |
| Aufwand für Werbung und Repräsentation, betriebliche | |||
| Spenden | 578.448,97 | 425.040,38 | 153.408,59 |
| Aufwand für Versicherungen | 98.041,18 | 88.431,12 | 9.610,06 |
| Rechts- und Beratungsaufwand, Aufwand für Buchführung, | |||
| Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung | 297.448,74 | 124.411,78 | 173.036,96 |
| Aufwand für Aus- und Weiterbildung | 2.819,50 | 14.968,37 | -12.148,87 |
| Gebühren und Beiträge | 49.013,25 | 58.198,20 | -9.184,95 |
| Wertberichtigungen zu Forderungen | 0,00 | 36.600,00 | -36.600,00 |
| Abschreibungen auf das Umlaufvermögen | 2.931,94 | 10.433,15 | -7.501,21 |
| diverse betriebliche Aufwendungen | 1.589.671,11 | 1.808.123,40 | -218.452,29 |
| 4.757.805,13 | 4.613.418,00 | 144.387,13 |
In den diversen betrieblichen Aufwendungen iHv EUR 1.589.671,11 (Vorjahr: EUR 1.808.123,40) sind unter anderem Konzernumlagen und Zuführungen zu Rückstellungen enthalten.
Zusammensetzung der Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche
Mitarbeitervorsorgekassen:
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| Abfertigungen | 15.604,08 | 11.400,00 |
| Beiträge MV-Kasse | 87.577,93 | 83.492,82 |
| 103.182,01 | 94.892,82 |
Unter Hinweis auf § 242 Abs. 4 wird auf die Darstellung gem. § 239 Abs. 1 Z 3 UGB verzichtet.
2.3. Aufwendungen für den Abschlussprüfer
Die auf das Geschäftsjahr entfallenden Aufwendungen für den Abschlussprüfer betragen TEUR 58,74 (Vorjahr: TEUR 50,22) und betreffen ausschließlich Prüfungsleistungen.
3. Sonstige Angaben
3.1. Organe und Arbeitnehmer der Gesellschaft
Im Geschäftsjahr waren folgende Personen als Geschäftsführer tätig:
| Aberer Gebhard | vertritt seit 12.10.2015 selbständig | |
|---|---|---|
| Ing. Piber Markus | vertritt seit 01.01.2019 bis 08.11.2025 gemeinsam | mit einem/einer |
| weiteren GF/in | ||
| Neun Harald Heinrich Werner | vertritt seit 31.10.2025 gemeinsam mit einem/einer weiteren GF/in | |
Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der österreichischen Gesellschaft erhielt, nimmt das Unternehmen die Schutzklausel gem. § 242 Abs. 4 UGB in Anspruch.
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer, gegliedert nach Arbeitern und Angestellten, betrug:
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| Arbeiter | 0,0 | 0,0 |
| Angestellte | 54,0 | 54,0 |
| Gesamt | 54,0 | 54,0 |
3.2. Unternehmenbeziehungen
Gemäß § 238 Abs.1 Z 20 UGB wird über Unternehmensbeziehungen wie folgt berichtet:
Konzernbeziehungen bestehen zu der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT, Gildemeisterstraße 60, 33689 Bielefeld, Deutschland, und der DMG MORI COMPANY LIMITED, 106 Kitakoriyamama-cho, Yamato Koriyama City, Nara 639 1160, Japan, und deren verbundene Unternehmen. Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT, Bielefeld (Deutschland) stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen. Dieser Konzernabschluss ist auf der Website www.de.dmgmori-ag.com hinterlegt. Die DMG MORI COMPANY LIMITED stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, der auf der Website www.dmgmori.co.jp zugänglich ist.
3.3. Ergebnisverwendung
Vom Bilanzgewinn per 31.12.2024 wurden EUR 3.500.000,00 ausgeschüttet.
Die Geschäftsführung schlägt vor, vom Bilanzgewinn per 31.12.2025 EUR 1.880.000,00 auszuschütten und den restlichen Bilanzgewinn per 31.12.2025 auf neue Rechnung vorzutragen.
3.4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Nach dem Bilanzstichtag traten bisher keine besonderen Ereignisse ein.
Lustenau, am 27.05.2026
die Geschäftsführung:
Gebhard Aberer
Harald Heinrich Werner Neun
per 31. Dezember 2025
1) Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens
Überblick
Das Unternehmen ist Teil des DMG MORI-Konzerns und verantwortlich für den Vertrieb und Service der Werkzeugmaschinen, diverser Software- und Digitalisierungsprodukte sowie Dienstleistungen in Österreich. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Lustenau und einen weiteren Standort mit Büros und Showroom in Stockerau.
Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen war – wie schon im Vorjahr – geprägt durch globale Herausforderungen und Unsicherheiten. Der nach wie vor andauernde Krieg in der Ukraine sowie der durch die USA ausgelöste Zollstreit sind wesentliche Gründe für die andauernde Unsicherheit der Unternehmen und damit für die Zurückhaltung der Kunden bei Investitionsentscheidungen. Die ausgeprägte wirtschaftliche Schwäche Deutschlands führte aufgrund der in vielen Bereichen engen Verzahnung mit der österreichischen Wirtschaft zu einer zusätzlichen Belastung. Insgesamt zeigte sich 2025 für die DMG MORI Austria GmbH als herausforderndes Geschäftsjahr.
Konkret konnte sich der Auftragseingang noch nicht vom deutlichen Rückgang des Vorjahres erholen und blieb auf schwachem Niveau. Umsatz und damit auch Ergebnis gingen vor allem aufgrund des schwächeren Auftragsbestandes aus dem Vorjahr zurück.
Auftragseingang, Umsatz und Auftragsbestand
Der Auftragsbestand lag zum 01.01.2025 bei 28,1 Mio. EUR. Das ist zwar deutlich weniger als in den beiden Jahren zuvor, bedeutet aber im langjährigen Vergleich ein normales Niveau. Im Jahresverlauf ging der Auftragsbestand weiter auf 23,5 Mio. EUR per 31.12.2025 zurück.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 122 Neumaschinen und Automationen im Gesamtwert von 41,2 Mio. EUR bestellt bzw. verkauft. Damit wurde das Niveau des Vorjahres (105 Stück im Wert von 43,8 Mio. EUR) wieder erreicht.
Der Umsatz mit Maschinen und Automationen ging vor allem aufgrund des geringeren Auftragsbestandes auf 44,3 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 52,7 Mio. EUR). Auch im Geschäftsbereich Service (Ersatzteile, Dienstleistungen und Schulungen) war die herausfordernde Marktsituation spürbar, der Umsatz ging hier ebenfalls zurück und betrug 21,8 Mio. EUR (Vorjahr: 23,0 Mio. EUR).
Der Gesamtumsatz der DMG MORI Austria GmbH lag im Berichtszeitraum bei 66,1 Mio. EUR (Vorjahr: 75,7 Mio. EUR).
Sonstige Erträge, Kosten und Ergebnis
Die sonstigen betrieblichen Erträge fielen auf 1,0 Mio. EUR (Vorjahr: 1,3 Mio. EUR), der Rückgang ist dabei auf die niedrigere Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen.
Der Materialaufwand ging angesichts des geringeren Umsatzvolumens auf 48,6 Mio. EUR zurück, die Materialquote fiel von 80 % auf 73 %. Hintergrund ist in erster Linie der geringere Volumenanteil des materialintensiven Neumaschinengeschäfts am Gesamtvolumen.
Der Aufwand für bezogene Leistungen (3,9 Mio. EUR) stieg deutlich gegenüber dem Vorjahr (1,4 Mio. EUR). Dieser Anstieg resultiert in erster Linie auf einem Einmaleffekt in der Bilanzierung der mit Maschinen zusammen verkauften Dienstleistungen im Jahr 2024, weshalb dieser Vorjahreswert sehr niedrig und somit der Anstieg so hoch ausfiel (2023 zum Vergleich: 2,9 Mio. EUR).
Der Personalaufwand stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr von 6,8 Mio. EUR auf 7,4 Mio. EUR zurück. Neben den kollektivvertraglichen Gehaltssteigerungen ist dies den höheren Provisionsaufwendungen geschuldet, die sich aufgrund von Änderungen in der Berechnung und der Provisionsbasis ergeben.
Die Abschreibung auf das Anlagevermögen blieb unverändert bei knapp 0,2 Mio. EUR.
Der sonstige betriebliche Aufwand stieg nur leicht von 4,6 Mio. EUR auf 4,7 Mio. EUR.
Das Finanzergebnis ging von knapp 1,1 Mio. EUR auf nur noch 0,2 Mio. EUR zurück. Dieser Rückgang ist auf die deutlich niedrigeren Zinsgutschriften auf das konzerninterne Cash-Pool- Guthaben zurückzuführen. Zum einen ist der Zinssatz im Vergleich zum Vorjahr gesunken, zum anderen hat sich das Guthaben aufgrund einer größeren Ausschüttung im Jahr 2024 an den Gesellschafter DMG MORI Balkan GmbH nahezu halbiert.
Das Betriebsergebnis ging aufgrund des geringeren Umsatzvolumens von 3,5 Mio. EUR im Jahr 2024 auf 2,3 Mio. EUR zurück. In Verbindung mit dem niedrigeren Finanzergebnis ging auch das Ergebnis vor Steuern von 4,6 Mio. EUR auf 2,5 Mio. EUR zurück.
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Das in Forderungen gegenüber Dritten und in Vorräten gebundene Kapital hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 2,3 Mio. EUR auf 5,3 Mio. EUR deutlich erhöht. Während sich die Forderungen (0,8 Mio. EUR) kaum veränderten, stiegt der Vorratsbestand deutlich auf 4,5 Mio. EUR an.
Allerdings beinhaltenen die Vorräte Neumaschinen im Wert von 1,6 Mio. EUR, die bereits verkauft und im Januar 2026 an die Kunden ausgeliefert wurden. Weitere 1,2 Mio. EUR betrafen erbrachte, aber nicht verrechnete Services (Dienstleistungen und Ersatzteile), eine weitgehend rollierende Position. Auf zum Stichtag unverkaufte Showroom- und Lagermaschinen entfielen 2,5 Mio. EUR.
Die Quote der im Neumaschinengeschäft vereinbarten Anzahlungen sank leicht auf 49 %. Der absolute Wert der zum Stichtag erhaltenen Anzahlungen stieg dagegen trotz gesunkenem Auftragsbestand um 1,2 Mio. EUR auf 13,6 Mio. EUR.
Das Cash-Pool-Guthaben bei der DMG MORI Aktiengesellschaft ist im Jahresverlauf um 2,5 Mio. EUR auf 28,0 Mio. EUR gesunken. Dabei berücksichtigt ist eine Ausschüttung an den Gesellschafter DMG MORI Balkan GmbH in Höhe von 3,5 Mio. EUR.
Personalwesen
Der Personalstand lag im Jahresdurchschnitt unverändert bei 54 Mitarbeitern. Es gab 3 Eintritte und 5 Austritte, zwei davon pensionsbedingt.
Die Rückstellungen für Urlaubs- und Gleitzeitguthaben, Jubiläumsgeld und Abfertigungsansprüche sanken von in Summe 1.627 TEUR auf 1.490 TEUR, im Wesentlichen bedingt durch die Auszahlung von Abfertigungsansprüchen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden alle Fort- und Weiterbildungen eigener Mitarbeiter durch die Konzernschwester DMG MORI Technium GmbH (vormals DMG MORI Academy GmbH) erbracht, konzernfremde Dienstleister wurden nicht beauftragt.
Forschung und Entwicklung
Eigene Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden nicht betrieben.
Umwelt
Das Unternehmen ist sich seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst und verpflichtet sich zur Beachtung und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und regulatorischer Standards. Zudem werden die freiwilligen Selbstverpflichtungen und internen Richtlinien des Konzerns unterstützt, Details dazu sind dem veröffentlichten DMG MORI Nachhaltigkeitsbericht zu entnehmen.
Unternehmensstruktur und Geschäftsführung
Die Unternehmensstruktur ist im abgelaufenen Geschäftsjahr unverändert geblieben, einziger Gesellschafter ist die DMG MORI Balkan GmbH. Herr Ing. Markus Piber wurde als Geschäftsführer abberufen, seit dem 31.10.2025 ist Herr Dr. Harald Neun neben Herrn Gebhard Aberer Geschäftsführer der Gesellschaft.
2) Chancen und Risiken
Chancen werden im DMG MORI-Konzern systematisch identifiziert, analysiert und gesteuert. Operative Chancen ergeben sich aus positiven Abweichungen der monatlichen „Rolling Forecasts“ jeder Konzerngesellschaft. Im konzernweiten Customer Relationship Management (CRM)-System werden die Vertriebs- und Serviceaktivitäten detailliert dokumentiert und analysiert. Zusammen mit einer permanenten Marktbeobachtung können so Frühindikatoren genutzt und Chancen erkannt und genutzt werden.
Der DMG MORI-Konzern hat in einem Risikomanagementsystem Grundsätze und Richtlinien festgelegt, um frühzeitig Risiken zu erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Wesentliche Risiken für die Entwicklung der DMG MORI Austria GmbH resultieren größtenteils aus konjunkturellen Einflüssen auf dem österreichischen Markt.
Durch eine gezielte, im Jahresverlauf mehrfach überarbeitete Volumenplanung (Auftragseingang und Umsatz) sowie durch entsprechendes Kostenmanagement wird das Risiko auf ein Mindestmaß reduziert. Aus heutiger Sicht ist für das Unternehmen kein bestandsgefährdendes Risiko zu erkennen.
Finanzielle Risiken bestehen in erster Linie durch mögliche Forderungsausfälle, für die jedoch in ausreichendem Maß Wertberichtigungen und Rückstellungen gebildet werden. Die ausreichende Liquidität der Gesellschaft ist u.a. durch das konzernweite Cash Pool-System sichergestellt. Das Unternehmen hat keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.
3) Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Während sich der Ende 2023 begonnene Marktabschwung 2024 noch verstärkt hat, zeichnete sich im zweiten Halbjahr 2025 eine Bodenbildung ab. Auch der Jahresbeginn 2026 ist geprägt von der anhaltenden Schwäche des Leitmarkts Deutschland, dem sich fortsetzenden Ukrainekrieg sowie der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten aufgrund der unberechenbaren Zollpolitik. Hinzu kommt der vor wenigen Wochen ausgebrochene militärische Konflikt um den Iran, der bereits jetzt zu spürbaren Kostensteigerungen im Energiebereich geführt hat und dessen weitere Konsequenzen bislang nicht abzusehen sind
Dennoch wird aus heutiger Sicht kein signifikanter Rückgang beim Geschäftsvolumen erwartet. Die bereits seit zwei Jahren anhaltende Zurückhaltung der Kunden bei Investitionsvorhaben hat ihren Höhepunkt erreicht und wird langsam, aber stetig zurückgehen. Auftragseingang, Umsatz und Auftragsbestand im Bereich Neumaschinen werden aus heutiger Sicht das Vorjahresniveau erreichen und nicht weiter sinken. Auch der im vergangenen Jahr im Volumen etwas zurückgefallene Geschäftsbereich Service (Ersatzteile, Dienstleistungen und Schulungen) dürfte sich in diesem Jahr zumindest stabilisieren. Ein nachhaltiger Volumenanstieg wird erst 2027 erwartet.
Herausfordernd wird die Kostenentwicklung, vor allem wenn sich die Steigerungen im Energiebereich länger fortsetzen und sich inflationär auf andere Branchen auswirken. Aus diesem Grund wird der Fokus auf Kosteneffizienz gelegt. Dies vorausgesetzt, ist im Jahr 2026 wieder ein Betriebsergebnis auf dem Niveau von 2025 zu erwarten.
Unverändert gut aufgestellt sieht sich DMG MORI im österreichischen Highend-Markt mit der „Machining Transformation" (MX)-Strategie. Diese basiert auf den vier Säulen Prozessintegration, Automation, Digitale Transformation (DX) und Grüne Transformation (GX) und trägt dem steigenden Kostendruck, den sich verschärfenden Fachkräftemangel sowie dem Druck in Richtung Okologie und Nachhaltigkeit Rechnung. Dafür wurde die Vertriebsstruktur bereits um einen Product Sales Manager erweitert, ein zweiter folgt im II. Quartal 2026. Die in den vergangenen Jahren aufgebaute, flächendeckende Servicestruktur und -kompetenz wird in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.
Lustenau, 27. Mai 2026
DMG MORLAustria GmbHj
| Gebhard Abe | erer | Dr. Harald Neun |
|---|---|---|
| Geschäftsführer | Geschäftsführer | |
BESTÄTIGUNGSVERMERK
Bericht zum Jahresabschluss
Prüfungsurteil
Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der
DMG MORI Austria GmbH, Lustenau,
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2025, der Gewinn- und Verlustrechnung für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Anhang, geprüft.
Nach unserer Beurteilung entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 31. Dezember 2025 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
Grundlage für das Prüfungsurteil
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt "Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften, und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen.
Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und dafür, dass dieser in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit - sofern einschlägig - anzugeben, sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit einzustellen oder haben keine realistische Alternative dazu.
Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.
Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus gilt:
Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. Wir gewinnen ein Verständnis von den für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben. Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr der Gesellschaft von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben. Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.
Bericht zum Lagebericht
Der Lagebericht ist aufgrund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Lageberichts durchgeführt.
Urteil
Nach unserer Beurteilung ist der Lagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden und steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.
Erklärung
Angesichts der bei der Prüfung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen Verständnisses über die Gesellschaft und ihr Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im Lagebericht nicht festgestellt.
Wien, am 28. Mai 2026
Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H.
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der Gesellschafter der Firma
DMG MORI Austria GmbH
Millennium Park 6, 6890 Lustenau
| Gesellschafter | Anteil am Stammkapital |
|---|---|
| DMG MORI Balkan GmbH | 1.000.000,00 EUR |
| Summe Stammkapital | 1.000.000,00 EUR |
1. Beschlussfassung im Umlaufwege
Der Gesellschafter der DMG MORI Austria GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer Alexandros Fatselidis, Stavros Pagalidis, Rajeev Anand und Gebhard Aberer ist mit der schriftlichen Beschlussfassung im Umlaufwege bezüglich der nachstehend aufgeführten Anträge einverstanden,
| Gesellschafter | Ort | Datum | Unterschrift |
|---|---|---|---|
| DMG MORI Balkan GmbH | |||
| Herr Alexandros Fatselidis | |||
| DMG MORI Balkan GmbH | |||
| Herr Stavros Pagalidis | |||
| DMG MORI Balkan GmbH | |||
| Herr Rajeev Anand | Mlan | M.06.2026 | |
| DMG MORI Balkan GmbH | |||
| Herr Gebhard Aberer | Lustenau | 03 06 2026 |
2. Anträge
2.1 Genehmigung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 2025
Der vorgelegte Jahresabschluss 2025, der allen Gesellschaftern gleichzeitig zugeht, wird genehmigt und gilt damit als festgestellt.
2.2 Entlastung der Geschäftsführung
Den Geschäftsführern Herrn Gebhard Aberer und Herrn Dr. Harald Neun wird für das Geschäftsjahr 2025 die Entlastung erteilt.
2.3 Gewinnverwendung
Das Geschäftsjahr 2025 schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 1.885.760,34 ab. Davon sind EUR 1.880.000,00 spätestens am 30.06.2026 an den Gesellschafter auszuschütten. Der nicht auszuschüttende Teil des Jahresüberschusses von EUR 5.760,34 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
2.4 Wahl des Abschlussprüfers 2026:
Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026 wird die Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H. in Wien bestellt.
3. Beschluss
Der Gesellschafter der DMG MORI Austria GmbH stimmt den Anträgen 2.1 bis 2.4 zu.
| Gesellschafter | Ort | Datum | Unterschrift |
|---|---|---|---|
| DMG MORI Balkan GmbH | |||
| Herr Alexandros Fatselidis | |||
| DMG MORI Balkan GmbH | |||
| Herr Stavros Pagalidis | |||
| DMG MORI Balkan GmbH | |||
| Herr Rajeev Anand | Milan | 11.06.2026 | |
| DMG MORI Balkan GmbH | |||
| Herr Gebhard Aberer | Lushenau | 0.06.2026 |
U M L A U F B E S C H L U S S
der Gesellschafter der Firma
DMG MORI Austria GmbH
Millennium Park 6, 6890 Lustenau
Gesellschafter DMG MORI Balkan GmbH Summe Stammkapital
Anteil am Stammkapital 1.000.000,00 EUR 1.000.000,00 EUR
1. Beschlussfassung im Umlaufwege
Der Gesellschafter der DMG MORI Austria GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer Alexandros Fatselidis, Stavros Pagalidis, Rajeev Anand und Gebhard Aberer ist mit der schriftlichen Beschlussfassung im Umlaufwege bezüglich der nachstehend aufgeführten Anträge einverstanden.
| Gesellschafter | Ort | Datum | Unterschrift |
|---|---|---|---|
| DMG MORI Balkan GmbH | |||
| Herr Alexandros Fatselidis | Thessaloniki | 09.06.2026 | |
| DMG MORI Balkan GmbH | |||
| Herr Stavros Pagalidis | Thessaloniki | 09.06.2026 | C |
| DMG MORI Balkan GmbH | |||
| Herr Rajeev Anand | |||
| DMG MORI Balkan GmbH Herr Gebhard Aberer | Lostenan | 23 06 2026 |
2. Anträge
2.1 Genehmigung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 2025
Der vorgelegte Jahresabschluss 2025, der allen Gesellschaftern gleichzeitig zugeht, wird genehmigt und gilt damit als festgestellt.
2.2 Entlastung der Geschäftsführung
Den Geschäftsführern Herrn Gebhard Aberer und Herrn Dr. Harald Neun wird für das Geschäftsjahr 2025 die Entlastung erteilt.
2.3 Gewinnverwendung
Das Geschäftsjahr 2025 schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 1.885.760,34 ab. Davon sind EUR 1.880.000,00 spätestens am 30.06.2026 an den Gesellschafter auszuschütten. Der nicht auszuschüttende Teil des Jahresüberschusses von EUR 5.760,34 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
2.4 Wahl des Abschlussprüfers 2026:
Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026 wird die Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H. in Wien bestellt.
3. Beschluss
Der Gesellschafter der DMG MORI Austria GmbH stimmt den Anträgen 2.1 bis 2.4 zu.
| Gesellschafter Ort | Unterschrift Datum | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| DMG MORI Balkan GmbH | |||||
| Thessaloniki Herr Alexandros Fatselidis | pored by 09.06.2026 | ||||
| DMG MORI Balkan GmbH | |||||
| 09.06.2026 | |||||
| Thessaloniki Herr Stavros Pagalidis | |||||
| DMG MORI Balkan GmbH | |||||
| Herr Rajeev Anand | |||||
| DMG MORI Balkan GmbH Lostenaw Herr Gebhard Aberer | 08.06.2026 | ||||