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Lagebericht 2025

Jugend am Werk Steiermark GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 24. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

1.1 Geschäftstätigkeit- und Geschäftsverlauf

Die Jugend am Werk Steiermark GmbH erbringt als gemeinnützige Trägergesellschaft soziale Dienstleistungen in mehreren Leistungsbereichen, insbesondere Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Arbeitsmarktintegration, Mobile Sozialpsychiatrische Begleitung sowie ergänzende Bildungs- und Beschäftigungsangebote. Ebenso gibt es eine Reihe von Angeboten in der offenen Jugendarbeit (Streetwork, Jugendzentren) sowie der Grundversorgung von Vertriebenen aus der Ukraine. Das Unternehmen ist stark öffentlich finanziert und unterliegt damit im Wesentlichen den Rahmenbedingungen der Leistungs- und Fördergeber, insbesondere dem Land Steiermark, dem Arbeitsmarktservice (AMS) und dem Sozialministeriumservice (SMS); zugleich prägen Valorisierungen, Bewilligungsverfahren und budgetäre Vorgaben die wirtschaftliche Entwicklung wesentlich.

Die Gesellschaft verfolgt einen breit diversifizierten Leistungsansatz, der Stabilität durch mehrere Geschäftsbereiche schafft. Grundsätzlich sind die Umsätze auf vier Geschäftsbereiche relativ gleichmäßig verteilt und bilden damit ein tragfähiges Fundament für das Unternehmen. Gleichzeitig muss für 2025 auf strukturelle Risiken hingewiesen werden, etwa auf ausstehende oder unzureichende Valorisierungen und Kapazitätsanpassungen im AMS-Bereich.

Die Rahmenbedingungen waren 2025 insgesamt von Wachstum in einzelnen Leistungsfeldern, aber auch von Unsicherheiten im Förderumfeld geprägt. Mehrere Projekte wurden ausgebaut oder neu gestartet, darunter zusätzliche Wohn- und Betreuungsangebote, neue Standorte und Vorhaben im Bereich Kinder- und Jugendhilfe (KJH), Behindertenhilfe (BHG) Beschäftigungsprojekte. und

Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2025 lag die Jugend am Werk Steiermark GmbH deutlich über Plan. Die Umsatzerlöse erreichten TEUR 99.742 gegenüber TEUR 99.429 geplant, die Betriebsleistung TEUR 101.527 gegenüber TEUR 100.660. Für 2025 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 2.622 erzielt, der der statutarischen Rücklage zugeführt wird.

Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage der Jugend am Werk Steiermark GmbH als solide und stabil einzustufen, getragen von einer breiten Leistungsbasis, einer guten Auslastung in den Kernbereichen und einer aktiven Projektentwicklung. Die Gründe sind unter anderem eine bessere Vertragssituation (u.a. Valorisierungen), höhere Umsätze in der Kindergarten- und Schulassistenz, in der Kinder- und Jugendhilfe, der Grundversorgung von Vertriebenen aus der Ukraine, der Ausbau mobiler Dienste (MSB) sowie der Ausbau arbeitsmarktpolitischer Projekte. Risiken bestehen vor allem in der öffentlichen Finanzierungssystematik, in Valorisierungsfragen und in möglichen Kürzungen im Förderumfeld für 2026.

Investitionen und Projekte

Die wesentlichen Investitionen bestanden 2025 vor allem in neuen bzw. erweiterten Leistungsangeboten und Standorten. Im speziellen die Vorbereitung neuer Kinder- und Jugendwohngruppen in Deutschlandsberg und im Murtal, das Zentrum inklusiver Arbeitsmarkt in Graz und Judenburg, der Ausbau von Wohn- und Tagesstrukturangeboten in Zeltweg, Gleinstätten, Kapfenberg und Liezen sowie die Weiterentwicklung mehrerer Beschäftigungs- und Bildungsprojekte. Zudem wurden EU- und Förderprojekte wie Erasmus, INTERREG und Osterreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)-Vorhaben vorangetrieben. Besonders hervorzuheben ist, dass die Gesellschaft trotz unsicherer Rahmenbedingungen weitere Standorte und Projekte vorbereitet und damit aktiv Wachstum erzielt und Wirkung ausbaut.

1.2 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

1.2.1. Kennzahlen zur Ertragslage

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2025 umfassen die Erträge der vier Geschäftsbereiche • Wohnen & mobile Angebote für Menschen mit Behinderung, • Arbeit & Beschäftigung für Menschen mit Behinderung, • Ausbildung & Arbeitsmarkt sowie • Kinder, Jugend und Familien.

In Summe konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Jahr 2024 um 8,61% (Vorjahr 15,30%) auf EUR 99.742.329,56 (Vorjahr EUR 91.831.953,36) gesteigert werden.

Ergebnis vor Zinsen und Steuern

Das Jahr 2025 konnte mit einem Betriebsergebnis in Höhe von EUR 2.572.473,88 positiv abgeschlossen werden. Im Jahr 2024 betrug das Betriebsergebnis EUR 1.848.500,86.

Gesamtka pitalrentabilität

Berechnung: (Betriebsergebnis x 100%)/ (durchschnittl. Gesamtkapital)

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
20252024
in TEURin TEUR
Betriebsergebnis2.572,51.848,5
durchschn. Gesamtkapital40.774,338.010,7
Gesamtkapitalrentabilität in %6,31%4,86%

Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage

Nettoverschuldung

Berechnung: Verzinsliches Fremdkapital – flüssige Mittel

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
20252024
in TEURin TEUR
verzinsliches Fremdkapital2.548,62.677,8
- flüssige Mittel-13.294,3-14.373,8
negative Nettoverschuldung-10.745,7-11.696,0

Die liquiden Mittel übersteigen das verzinsliche Fremdkapital, daher ist die Nettoverschuldung negativ.

Nettoumlaufvermögen

Berechnung:

Umlaufvermögen abzüglich langfristigem Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiges Fremdkapital

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
20252024
in TEURin TEUR
Umlaufvermögeninkl.34.523,131.906,1
Rechnungsabgrenzungsposten
- langfristiges Umlaufvermögen-161,4-157,5
kurzfristigesUmlaufvermögeninkl.34.361,731.748,5
Rechnungsabgrenzungsposten
-kurzfristigesFremdkapitalinkl.-14.726,4-14.971,1
Rechnungsabgrenzungsposten
Nettoumlaufvermögen19.635,316.777,4

Eigenkapitalquote

Berechnung: (Eigenkapital x 100%)/(bilanzielles Gesamtkapital)

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
20252024
in TEURin TEUR
Eigenkapital24.275,521.653,8
Gesamtkapital41.881,739.667,0
Eigenkapitalquote in %57,96%54,59%

Nettoverschuldungsgrad

Berechnung: (Nettoverschuldung x 100%)/(Eigenkapital)

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
20252024
in TEURin TEUR
Nettoverschuldung-10.745,7-11.696,0
Eigenkapital24.275,521.653,8
Nettoverschuldungsgrad in %-44,27%-54,01%
Die liquiden Mittel übersteigendas verzinslicheFremdkapital, daher ist der
Nettoverschuldungsgrad negativ.

1.2.2. Cash-Flow in Kennzahlen

Die Teilsummenergebnisse der Geldflussrechnung nach Fachgutachten KFS/BW2 des

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Fachsenats für Betriebswirtschaft und Organisation stellen sich im Vergleich zum
Geschäftsjahr 2024 wie folgt dar:
20252024
in TEURin TEUR
Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit4.2332.404
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit-1.242-1.778
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit00
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes-1.079626
Finanzmittelbestand am Ende der Periode13.29414.374

1.3. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Zum31.12.2025hatdieJugendamWerk Steiermark GmbHeinen
Mitarbeiter*innenstand von1.650 (2024:1.607). Davon sind im aktiven
Dienstverhältnis 1.587 (2024: 1.523).

Dieser Personalstand teilt sich auf die Geschäftsbereiche wie folgt auf:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Wohnen & mobile Angebote für Menschen mit Behinderung560 Mitarbeiter*innen
Arbeit & Beschäftigung für Menschen mit Behinderung322 Mitarbeiter*innen
Ausbildung & Arbeitsmarkt334 Mitarbeiter*innen
Kinder, Jugend und Familien346 Mitarbeiter*innen
Verwaltung88 Mitarbeiter*innen

Zum 31.12.2025 wurden von Jugend am Werk 21.899 Kund*innen betreut (2024:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
19.313).
Menschen auf der Suche nach Ausbildung und Arbeit5.502 Kund*innen
Menschen mit Behinderung1.718 Kund*innen
Kinder, Jugendliche und Familien6.381 Kund*innen
Begleitung und Unterstützung in speziellen Sonderprojekten8.298 Kund*innen

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Jugend am Werk Steiermark GmbH arbeitet als gemeinnütziger Träger sozialer Dienstleistungen in einem stark öffentlich regulierten Umfeld. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren ergeben sich daher vor allem aus der Qualität und Stabilität der Leistungserbringung, der Personalentwicklung, der Auslastung der Angebote sowie aus der Weiterentwicklung von Standorten und Projekten.

Umweltaspekte im erweiterten Sinn werden zunehmend berücksichtigt, etwa durch Projekte mit Schwerpunkt Okologie und Nachhaltigkeit im gemeinnützigen Beschäftigungsbereich sowie durch Re-Use-Shops und Auseinandersetzung mit Abfallwirtschaft. Außerdem arbeitet das Unternehmen an einem testierbaren Environmental, Social and Governance (ESG)-Bericht, was auf eine systematischere Erfassung nichtfinanzieller Umweltindikatoren hindeutet. Außergewöhnliche Emissionen oder umweltbezogene Vorfälle liegen im Berichtszeitzeitraum nicht vor.

Die Arbeitnehmer*innenbelange sind für die Gesellschaft zentral, da die Leistungserbringung stark personalintensiv ist. Die Personaltangente 2025 konnte stabil gehalten werden, was auf eine kontrollierte Personalkostenentwicklung und eine stabile operative Umsetzung hinweist. Gleichzeitig zeigen die vielen neuen bzw. ausgebauten Angebote, dass laufend Personal für zusätzliche Standorte, Wohnangebote, Tagesstrukturen und Begleitangebote benötigt wird.

Die Gesellschaft investiert im Bereich Mitarbeiterbindung und -qualifikation überdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Branchen. Dies trägt maßgeblich zu positiven Entwicklungen in verschiedenen Leistungsbereichen bei, beispielsweise: der Ausbau mobiler Dienste, Eröffnung neuer Standorte, Weiterentwicklung fachlicher Konzepte. Diese Maßnahmen adressieren den hohen Anpassungs- und Qualifizierungsbedarf im Personalbereich wirkungsvoll.

Zusammenfassende Bewertung

Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren sprechen insgesamt für eine stabile, sozial wirksame und organisatorisch gut entwickelte Gesellschaft. Besonders positiv sind die breite Leistungsstruktur, die hohe Auslastung einzelner Angebote, der laufende Ausbau neuer Standorte und Projekte sowie die erkennbare strategische Weiterentwicklung im ESG-Bereich.

1.3 Bericht über Zweigniederlassungen

Die Jugend am Werk Steiermark GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.

1.4 Bericht über Forschung und Entwicklung

Die Jugend am Werk Steiermark GmbH versteht Forschung und Entwicklung nicht als klassische industrielle F&E, sondern als planmäßige Weiterentwicklung ihrer Leistungsangebote, Konzepte und Organisationsformen im sozialen Dienstleistungsbereich.

Die eigentliche Entwicklungsarbeit bei Jugend am Werk umfasst die vor der kommerziellen Nutzung bzw. praktischen Umsetzung liegende Anwendung neuer Erkenntnisse, etwa bei der Konzeption und Einführung neuer Angebote, Standorte und Methoden. Beispiele sind neue Kinderund Jugendwohngruppen, das Zentrum inklusiver Arbeitsmarkt, neue Tagesstrukturmodelle, Wohnangebote für Senior*innen sowie der Ausbau mobiler sozialpsychiatrischer Begleitung.

Hinzu kommen innovative Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte, etwa Re-Use-Shops, ökologische Beschäftigungsansätze, niederschwellige Beschäftigung, Lehrgänge zum Pflichtschulabschluss und weitere arbeitsmarktbezogene Programme. Diese Projekte zeigen, dass Entwicklung bei der Gesellschaft vor allem in der Ubersetzung sozialer Problemlagen in neue, praktikable Leistungsangebote besteht.

Die Innovationsarbeit wird durch externe Kooperationen gestützt. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Fachhochschulen und Fachpartnern deutet darauf hin, dass Erkenntnisse aus Forschung und Praxis wechselseitig genutzt werden, um Angebote wirksamer, zielgruppengerechter und organisatorisch tragfähiger zu gestalten.

2. Voraussichtliche Entwicklung und Risiken des

Unternehmens

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Osterreich und der Steiermark bleiben von Unsicherheiten geprägt, insbesondere durch Haushaltsdisziplin auf Bundesebene und bei den Ländern sowie durch anhaltende regulatorische Anderungen im Sozialbereich. Die Datenlage zeigt, dass für 2026 insbesondere Kürzungen im AMS-Bereich und beim Sozialministeriumservice zu erwarten sind. Fehlende Klarheit zu Valorisierungen der Behindertenhilfe-Gesetz-Leistungen (BHG)-Leistungen und der Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe (KJH) durch das Land Steiermark erschwert die Planung weiter und führt zu einer vorsichtigen Budgeterstellung.

Geschäftspolitische Vorhaben

Wesentliche Vorhaben umfassen den Ausbau neuer Standorte, Erweiterungen bestehender Angebote sowie EU-/FFG-Projekte. Diese sollen die Leistungsvielfalt stärken und neue Einnahmequellen erschließen, wirken sich aber kurzfristig belastend auf Liquidität und Investitionsbedarf aus. Langfristig fördern sie die Diversifikation und Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere durch Kooperationen mit Hochschulen und Förderstellen.

Risikobewertung

Die größten Risiken resultieren aus öffentlicher Finanzierungsabhängigkeit: ausstehende Valorisierungen (BHG/KJH), befürchtete oder fixierte Budgetkürzungen in 2026 und verzögerte Bewilligungen können zu Umsatzrückgängen führen. Operative Risiken wie Unterauslastungen und Personalengpässe bei Neustarts sind mittelfristig beherrschbar, ebenso wie regulatorische Anforderungen (ESG, Gemeinnützigkeit), die durch laufende Projekte adressiert werden. Insgesamt bleibt die Lage stabil, wenn die Kernleistungen (Wohnen, mobile Dienste) ihre hohe Auslastung halten; ein konservativer Jahresüberschuss bleibt auf Jahressicht möglich.

2.1 Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Wesentliche Risiken und Chancen

Bei der Jugend am Werk Steiermark GmbH zeigt sich eine ausgewogene Risiko-Chancen-Situation, geprägt von öffentlicher Finanzierungsabhängigkeit und gleichzeitig stabilen Kerngeschäften.

Personalrisiken

Risiken: Die Personaltangente lag 2025 stabil bei 72,4% der Betriebsleistung, doch der Ausbau neuer Standorte und Angebote brachte Rekrutierungsrisiken in einem arbeitsintensiven Sozialbereich. Ausstehende Valorisierungen und Kürzungen (AMS, SMS) könnten in Zukunft zu Fachkräftemangel oder Anpassungsmaßnahmen führen. Fluktuation oder Krankheitsausfälle stellen aufgrund des hohen Qualifikationsbedarf der Jugend am Werk Dienstleistungen ein wesentliche Risiko dar.

Chancen: Die stabile Personalkostenentwicklung und die positive interne Kultur (siehe die vielfältigen Auszeichnungen als Beste Arbeitgeberin) deuten auf eine gute Mitarbeiterbindung hin. Neue Projekte wie Lehrgänge und niederschwellige Beschäftigung bieten interne Qualifizierungsund Karrierechancen.

Operative Risiken

Risiken: Technische/EDV-Risiken bleiben unauffällig; wesentlich sind regulatorische Verzögerungen (z.B. Bewilligungen) und Umweltbelastungen. Managementund Reputationsrisiken sind gering.

Chancen: Der ISO-9001-zertifizierte Qualitätsmanagementansatz und die Diversity-Erstzertifizierung stärken die operative Exzellenz. ESG-Berichterstattung Innovationsprojekte (WU Wien, TU Graz) positionieren das Unternehmen zukunftsorientiert. und

Geschäftsrisiken

Risiken: Hohe Abhängigkeit von öffentlichen Förderern birgt zentrale Risiken für das folgende Geschäftsjahr 2026, diese sind aber in der Breite der Dienstleistungen beherrschbar

Chancen: Diversifizierte Geschäftsbereiche (vier gleichmäßige Säulen) und hohe Nachfrage nach Wohnen/Tagesstruktur sichern Stabilität. Neue Standorte, EU-Förderungen und starke

Leistungsentwicklungen eröffnen Wachstumspotenzial.

Finanzinstrumente

Die im Unternehmen vorhandenen Finanzinstrumente umfassen Forderungen und Wertpapiere. Derivative Finanzinstrumente sind nicht vorhanden. Das Risiko im Forderungsbereich ist als gering anzusehen, da der überwiegende Teil der Forderungen gegenüber Verwaltungsbehörden besteht und daher ein Bonitätsrisiko aus heutiger Sicht nicht vorliegt. Bei den restlichen Forderungen wurde mit einer Einzelwertberichtigung Vorsorge getroffen.

Die Liquidität, die einem laufenden Monitoring unterzogen wird, ist hervorragend.

Gesamtbewertung

Das implementierte Risk-Management beinhaltet geeignete Instrumente, um Unternehmensrisken rechtzeitig zu erkennen und zu erfassen und allfällige Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Chancen überwiegen durch breite Leistungsstruktur und zukünftige Projekte, während Finanzierungsrisiken durch kaufmännisch vorsichtige Planung adressiert werden. Die wirtschaftliche Lage bleibt solide.

Graz, am 21. Mai 2026

Mag.2 Sandra Schimmler

Walerich Berger Geschäftsführung

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