Inhaltsverzeichnis
zur Bilanz zum 31.12.2025 der Lietz GmbH
Wesentliche Ereignisse im abgelaufenen Geschäftsjahr
Autohandel Gesamtmarkt
Im Kalenderjahr 2025 wurden in Österreich im Bereich der Personenkraftwagen (PKW) um 12,3% mehr Neufahrzeuge erstmalig zugelassen als im Jahr 2024. Damit wurde der höchste Stand seit 2019 erreicht.
Von den durch die Lietz GmbH vertriebenen Marken entwickelten sich Hyundai mit einer Steigerung von 13,7% und Fiat mit einem Plus von 13,0% geringfügig besser als der Gesamtmarkt. Mazda verzeichnete hingegen einen Rückgang von 3,6%. Die Marke Suzuki musste mit einem Minus von 27,8% einen deutlichen Einbruch bei den zugelassenen Fahrzeugen hinnehmen.
Die Gebrauchtwagenzulassungen stiegen 2025 gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 0,6%.
(Quelle: Statistik Austria)
Autohandel Lietz GmbH
Im Vergleich zu den österreichweiten Marktdaten entwickelten sich die Verkaufszahlen der Lietz GmbH wie folgt:
• bei der absatzstärksten Marke Mazda verringerten sich die verkauften Fahrzeugeinheiten gegenüber dem Vorjahr um 11,3% • die Verkaufszahlen von Hyundai stiegen mit einem Plus von 58,3% deutlich stärker als der Gesamtmarkt • Fiat entwickelte sich mit einem erheblichen Anstieg von 195,1% ebenfalls deutlich besser als der Gesamtmarkt • bei Suzuki gingen die Absatzzahlen – ausgehend von einer geringen Stückzahl – um 39,3% zurück • im Gebrauchtwagenhandel verringerten sich die verkauften Einheiten um 11,3%
Motorradhandel
Osterreichweit gingen die Zulassungszahlen im Motorradbereich 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 28,9% zurück. Bei der Lietz GmbH reduzierten sich die Verkaufszahlen bei Neumotorrädern hingegen lediglich um 1,8%. Bei den Gebrauchtmotorrädern konnten die verkauften Einheiten um 10,5 % gesteigert werden.
Kundendienst
Die Umsätze im Kundendienst gingen 2025 um 2,6% zurück. Der Deckungsbeitrages reduzierte sich um 1,9%.
Fahrradhandel
Im Fahrradhandel gingen die Umsätze 2025 infolge rückläufiger Nachfrage um 13,9% auf T€ 3.439 (2024; T€ 3.996) zurück. Die Deckungsbeitragsmarge konnte hingegen auf 21,9% gesteigert werden (2024: 19,1%).
Ertragslage
Umsatzentwicklung
Die Umsätze in der Sparte Auto konnten gegenüber 2024 um T€ 3.013 auf T€ 48.091 gesteigert werden. In der gemeinsamen Betrachtung der Bereiche Motorrad und Fahrrad war hingegen ein Umsatzrückgang von 6,8% auf T€ 7.605 zu verzeichnen.
In der Sparte Kundendienst verringerte sich der Umsatz gegenüber 2024 um T€ 334 auf T€ 12.508.
Personalaufwand
Der Personalaufwand erhöhte sich 2025 um 3,0% beziehungsweise T€ 274 auf T€ 9.555.
sonstige betriebliche Aufwände
Die Sachaufwände reduzierten sich 2025 gegenüber dem Vorjahr um T€ 66 auf T€ 4.166.
Kosteneinsparungen wurden insbesondere bei den Aufwendungen für Instandhaltungen (T€ 41), den Rechts- und Beratungsaufwendungen (T€ 41) sowie beim Werbeaufwand (T€ 43) erzielt. Darüber hinaus reduzierten sich die Schadensfälle um T€ 127. Demgegenüber erhöhten sich die Mietaufwendungen um T€ 96 sowie die Betriebskosten für Gebäude um T€ 73.
Abschreibungen
Die Abschreibungen erhöhten sich von T€ 516 im Jahr 2024 auf T€ 534 im Berichtsjahr. Im Geschäftsjahr 2025 wurden keine nennenswerten Investitionen getätigt.
wirtschaftlicher Erfolg
Aus der Zusammenfassung der einzelnen Ergebniskomponenten ergibt sich für das Geschäftsjahr 2025 ein positiver Betriebserfolg in Höhe von T€ 532 gegenüber T€ 258 im Vorjahr.
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis des Geschäftsjahres 2025 war mit T€ 168 negativ, verbesserte sich jedoch gegenüber dem Vorjahreswert von T€ -361 deutlich. Diese Verbesserung ist insbesondere auf die im Jahresverlauf erfolgten Leitzinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie auf die unterjährig geringere Inanspruchnahme der bestehenden Giro- und HBF-Rahmen zurückzuführen.
Rentabilitätskennzahlen
Rohgewinn nach Wareneinsatz (DB 1) in % zum Umsatz
Von der gesamten Betriebsleistung (Umsatz) werden die Aufwendungen für den Wareneinkauf in Abzug gebracht und in Relation zum Umsatz gesetzt.
Rohgewinn nach Wareneinsatz und Personalaufwand (DB 2) in % zum Umsatz
Vom Rohgewinn nach Wareneinsatz (DB 1) werden die gesamten Personalaufwendungen in Abzug gebracht und in Relation zum Umsatz gesetzt.
Die Umsatzrentabilität besagt, wieviel Prozent des Umsatzes inklusive Bestandsveränderung als Ergebnis vor Steuern verbleiben.
Die Eigenkapitalrentabilität gibt die Verzinsung des Eigenkapitals an. Bei dem Eigenkapital handelt es sich um das buchmäßige Eigenkapital, ohne die Berücksichtigung von eventuellen stillen Reserven im Anlage- und
Umlaufvermögen.
Die Gesamtkapitalrentabilität gibt die Verzinsung des eingesetzen Gesamtkapitals an. Das Gesamtkapital setzt sich aus dem Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten zusammen.
| Kennzahl | Berechnung | 2025 | 2024 | 2023 | 2022 |
|---|---|---|---|---|---|
| Rohgewinn nach Wareneinsatz_ | Betriebsleistung - Wareneinsatz | ||||
| Deckungsbeitrag 1 - (DB1) | Umsatz | 21,0% | 20.8% | 19,9% | 19,9% |
| Rohgewinn nach Wareneinsatz | DB 1 - Personalaufwand | ||||
| und Personalaufwand (DB2) | Umsatz | 7,3% | 7,0% | 6,7% | 7,8% |
| Umsatzrentabilität in %: | Ergebnis vor Steuern x 100 | ||||
| Umsatz (inkl. BV) | 0,5% | -0,2% | -0,2% | 0,8% | |
| Eigenkapitalrentabilität in %: | Ergebnis vor Steuern x 100 | ||||
| Ø Eigenkapital | 7,2% | -2,1% | -2,5% | 13,6% | |
| Gesamtkapitalrentabilität (ROCE) | Ergebnis vor Steuern + Fremdkapitalzinsen | 2.8% | 1,7% | 1,8% | 3,6% |
| ØGesamtkapital |
Vermögens- und Finanzlage
Unter Bezugnahme auf den Jahresabschluss 2025 stellt sich die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens im Vergleich zu 2024 wie folgt dar:
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | +/- | ||
|---|---|---|---|---|
| € | € | € | % | |
| kurzfristiges Umlaufvermögen | 22 527 049 | 19 835 982 | 2 691 066 | 13,6 |
| kurzfristiges Fremdkapital | 18 918 287 | 16 820 976 | 2 097 310 | 12,5 |
| Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) | 3 608 762 | 3 015 006 | 593 756 | 19,7 |
| Anlagevermögen | 3 116 538 | 3 437 902 | -321 364 | -9,4 |
| langfristiges Umlaufvermögen | 640 773 | 701 372 | -60 599 | -8,6 |
| langfristiges Fremdkapital | 2 155 637 | 2 276 234 | -120 597 | -5,3 |
| Reinvermögen (Eigenkapital) | 5 210 437 | 4 878 046 | 332 390 | 6,8 |
| Stammkapital | 35 000 | 35 000 | 0 | 0,0 |
| Kapitalrücklagen | 1 400 000 | 1 400 000 | 0 | 0.0 |
| Gewinnrücklagen | 54 457 | 54 457 | 0 | 0,0 |
| Bilanzgewinn | 3 650 628 | 3 311 034 | 339 594 | 10,3 |
| Investitionszuschüsse | 70 352 | 77 556 | -7 204 | -9,3 |
| Summe Eigenkapital | 5 210 437 | 4 878 046 | 332 390 | 6.8 |
| Summe Fremdkapital | 21 073 924 | 19 097 210 | 1 976 713 | 10,4 |
| Bilanzsumme | 26 284 360 | 23 975 257 | 2 309 104 | 9,6 |
Bilanzaktiva
Die Bilanzaktiva stieg um T€ 2.309 von T€ 23.975 auf T€ 26.284 - im Wesentlichen durch die Erhöten der Vorräte sowie Forderungen gegenüber verbunden Unternehmen.
Bilanzpassiva
Das Eigenkapital hat sich um den Jahresgewinn iHv. T€ 340 auf T€ 5.140 erhöht.
Die Veränderung des kurzfristigen Fremdkapitals ist auf die Erhöhung der Warenvorräte zurückzuführen. Der Warenvorrat wird durch Ausnützung von HBF-Rahmen finanziert, wodurch sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 1.705 erhöhen.
Die Veränderungen im kurzfristigen Umlaufvermögen und im kurzfristigen Fremdkapital führten zu einer Verbesserung des Working Capital (kurzfristige Aktiva minus kurzfristige Passiva) um T€ 598 auf T€ 3.609 (Vj T€ 3.015). Die Kennzahl Working Capital Ratio (Verhältnis von kurzfristigen Aktiva zu kurzfristigen Passiva) ist mit 1,2 gegenüber dem Vorjahr 1,2 gleich.
Bonitätsindikatoren - Rating (hard facts)
| Kennzahl | Berechnung | 2025 | 2024 | 2023 | 2022 |
|---|---|---|---|---|---|
| Egebnis vor Steuern + | 2,8% | 1,7% | 1,8% | 3,6% | |
| Gesamtkapital- | Fremdkapitalzinsen x 100 | ||||
| rentabilität in% | ØGesamtkapital | ||||
| Cash Flow Quote: | Cash Flow x 100 | 1,1% | 07% | 0,9% | 4,0% |
| (wirtschaftlicher CF) | Betriebsleistung | ||||
| Eigenkapitalquote | Eigenkapital+ InvZusch x 100 | 19,8% | 20.4% | 16,7% | 21,1% |
| Gesamtkapital | |||||
| Fremdkapital - liquide Mittel | 26,2 Jahre | 38,5 Jahre | 40,8 Jahre | 6,8 Jahre | |
| Schuldentilgungs- | |||||
| Cash Flow | |||||
| dauer | |||||
| (Mittelüberschuss) | |||||
| Bankverbindlichkeiten | Bankverbindlichk. x 100 | 58,1% | 56,9% | 62,1% | 54,2% |
| Gesamtkapital |
Die Kapitalflussrechnung des Geschäftsjahres 2025 gemäß KFS BW 2
zeigt im
Vorjahresvergleich folgendes Bild (T€):
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| Netto-Geldfluss aus laufender | -1.225 | 5 392 |
| Geschäftstätigkeit | ||
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -109 | -365 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 1 515 | -5 049 |
| Veränderung der flüssigen Mittel | 181 | -22 |
Erwartete zukünftige Entwicklung der Gesellschaft und Ausblick
Die österreichische Wirtschaft zeigte gegen Ende des Jahres 2025 erste Anzeichen einer konjunkturellen Erholung. Sinkende Zinsen und eine allmähliche Verbesserung der wirtschaftlichen Stimmung ließen auf eine schrittweise Belebung der Konjunktur hoffen.
Diese Entwicklung wurde jedoch durch zunehmende geopolitische Unsicherheiten, insbesondere durch die militärische Eskalation im Nahen Osten und die damit verbundenen Risiken für Energiepreise, Lieferketten sowie die weltwirtschaftliche Entwicklung, wieder gebremst.
Die unerwartete Steigerung der Pkw-Neuzulassungen um 15 % im ersten Halbjahr 2026 darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die österreichische Kfz-Branche in einer tiefgreifenden Transformationsphase befindet. Digitalisierung, Elektrifizierung, Direktvertriebsmodelle sowie veränderte Kundenerwartungen stellen die Marktteilnehmer vor neue Herausforderungen. Laut einer Marketagent-Umfrage besitzt das Automobil für einen Großteil der österreichischen Bevölkerung jedoch weiterhin einen hohen Stellenwert als Symbol für Freiheit, Flexibilität und Mobilität.
Im Gebrauchtwagenbereich zeigt sich eine stabile Marktentwicklung, die insbesondere auf die zunehmend kalkulierbare Preisentwicklung bei Gebrauchtfahrzeugen – einschließlich E-Autos – zurückzuführen ist.
Vor dem Hintergrund eines zu erwartenden Rückgangs der Marktanteile etablierter Hersteller wurde im April 2026 die aufstrebende Marke Leapmotor in der Zweigniederlassung Hausmening eingeführt. Nach einem erfolgreichen Marktstart werden zusätzliche Verkaufsimpulse durch eine für den Herbst 2026 geplante Marketingkampagne erwartet. Zur weiteren Diversifizierung des Angebotsportfolios befindet sich die Lietz GmbH zudem in finalen Gesprächen mit einem weiteren etablierten Fahrzeughersteller. Darüber hinaus bestehen Kontakte zu neuen Marktteilnehmern, um zusätzliche Potenziale für eine künftige Erweiterung des Angebotsspektrums frühzeitig zu evaluieren.
Im Kfz-Handel liegen die verkauften Stückzahlen und Umsätze im Geschäftsjahr 2026 aus heutiger Sicht über jenen des Vorjahres. Sowohl im Neu- als auch im Gebrauchtwagengeschäft konnten die Absatzzahlen gesteigert werden. Ein Teil der positiven Entwicklung der Absatzzahlen ist auf die erfolgreiche Marktbearbeitung durch die im Jahr 2024 etablierte B2B-Abteilung zurückzuführen.
Die Verkaufszahlen im saisonabhängigen Motorradhandel liegen aktuell knapp unter dem Vorjahresniveau. Die weitere Entwicklung während der verbleibenden Saison bleibt abzuwarten. Zur Erschließung neuer, preissensibler Kundengruppen wird derzeit die Aufnahme einer zusätzlichen Motorradmarke geprüft.
Auf den pandemiebedingten Boom folgte im österreichischen Fahrradhandel ein deutlicher Marktrückgang mit sinkenden Margen infolge hoher Lagerbestände und entsprechendem Preisdruck. Auch die Lietz GmbH mit den Rad Shops in Ybbsitz und Wolfern blieb von dieser Entwicklung im Jahr 2025 nicht verschont.
Im Geschäftsjahr 2026 liegen die Umsätze im Fahrradhandel deutlich über dem Vorjahresniveau. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die steigende Anzahl an Wiederkäufern aus dem JobRad-Leasingmodell, deren vierjährige Leasinglaufzeiten ausliefen und die sich im Zuge dessen für den Erwerb eines neuen Fahrrads entschieden.
Im Kundendienst liegen die Umsätze 2026 aktuell leicht über dem Niveau des Vorjahres. Der alternde Fahrzeugbestand in Osterreich sollte sich grundsätzlich positiv auf die Umsätze in der Mechanischen Werkstatt auswirken, da ältere Fahrzeuge einen höheren Wartungs- und Reparaturbedarf aufweisen.
Demgegenüber verschieben aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation immer mehr Kunden nicht dringend notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten. Mittelfristig ist jedoch davon auszugehen, dass ein Teil dieser aufgeschobenen Arbeiten nachgeholt wird und sich daraus positive Impulse für das Service- und Reparaturgeschäft ergeben. Zudem bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen die verlängerten § 57a-Begutachtungsintervalle auf das Service- und Reparaturgeschäft haben werden. Durch den Abschluss neuer Body-Repair-Kooperationen mit Leasinggesellschaften und Versicherungen wird eine Stabilisierung beziehungsweise Steigerung des Auftragsvolumens im Karosseriebereich erwartet.
Am österreichischen Arbeitsmarkt zeigen sich im Vergleich zu den Vorjahren Anzeichen einer Entspannung. Insbesondere ist ein Anstieg der Anzahl an Bewerbungen festzustellen, wodurch sich die Besetzung offener Stellen zunehmend erleichtert, wenngleich die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte je nach Berufsbild weiterhin unterschiedlich ausfällt.
Unabhängig von dieser Entwicklung bleiben die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Ausbildung qualifizierter Lehrlinge wesentliche Erfolgsfaktoren zur langfristigen Sicherung des Fachkräftebedarfs. Die Rahmenbedingungen für die Lehrlingsausbildung haben sich jedoch verschlechtert, da die staatliche Basisförderung für Lehrbetriebe mit 1. Juli 2026 deutlich eingeschränkt wurde.
Für das Geschäftsjahr 2026 wird auf Basis der derzeit vorliegenden Zwischenberichte ein ausgeglichenes Jahresergebnis erwartet. Aufgrund der dargestellten wirtschaftlichen und geopolitischen Einflussfaktoren ist eine verlässliche Prognose jedoch weiterhin mit Unsicherheiten behaftet.
Die Kfz-Branche in Osterreich steht nicht mehr vor einem Wandel – sie befindet sich bereits mitten in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Langfristig erfolgreich werden jene Unternehmen sein, die Veränderungen frühzeitig erkennen, ihre Geschäftsmodelle konsequent weiterentwickeln und neue Marktchancen nutzen. Mit ihrer breiten Aufstellung in den Bereichen Automobil, Motorrad, Fahrrad sowie Langzeitvermietung durch die Tochtergesellschaft Checkdrive GmbH verfügt die Lietz GmbH über eine solide Grundlage, um die sich daraus ergebenden Chancen nachhaltig zu nutzen.
Risikomanagement
Neben operativen Risiken ist die Gesellschaft der Nichterfüllung von Vertragsverpflichtungen durch Geschäftspartner (Kunden) und den damit verbundenen Kredit- und Ausfallrisiken ausgesetzt. Diese Risiken werden kontinuierlich überwacht; für eingetretene und erkennbare Risiken wird durch entsprechende Wertberichtigungen und Rückstellungen vorgesorgt.
Darüber hinaus kann eine negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung sich nachteilig auf die Nachfrage sowie die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Aufgrund der bestehenden Fremdfinanzierungen können steigende Zinsen zu höheren Finanzierungskosten und damit zu einer Belastung des Finanzergebnisses führen.
Umweltbelange
Für sämtliche Standorte bestehen Abfallwirtschaftskonzepte. Anfallende Abfallstoffe werden durch beauftragte Entsorgungsunternehmen ordnungsgemäß und fachgerecht entsorgt. Durch die laufende Wartung der Olabscheider und Lackieranlagen wird den geltenden Umweltauflagen Rechnung getragen.
Die Lietz GmbH achtet auf einen effizienten Einsatz von Energie, unter anderem durch die weitgehende Umstellung der Beleuchtung auf LED-Technik. Mit den installierten Photovoltaikanlagen wird ein Teil des benötigten Stroms selbst erzeugt. Dieser wird unter anderem zum Laden des eigenen Fuhrparks an den errichteten E-Ladesäulen genutzt.
eben operativen Risiken ist die Gesellschaft der Nichterfüllung von vertragsverpflichteten Geschäftspartnern (Kunden) und deren bestehenden Kreditrisiken ausgesetzt, was zu Vermögensverlusten führen kann.
Die Kredit- und damit Ausfallrisiken werden kontinuierlich überwacht, für eingetretene und erkennbare Risiken wird durch den Ansatz von entsprechenden Wertberichtigungen und Rückstellungen vorgesorgt.
Sonstige Angaben
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt keinerlei Forschung und Entwicklung.
Zweigniederlassungen
Die Lietz GmbH hat eine Zweigniederlassung in 3363 Hausmening, Schlüsselstraße 3 im Firmenbuch eingetragen.
Des Weiteren betrieb die Firma Lietz GmbH im Wirtschaftsjahr 2025 folgende Filialen:
3250 Wieselburg 4400 Steyr 4493 Wolfern 3341 Ybbsitz
Finanzinstrumente
Die Gesellschaft ist keine Vereinbarungen eingegangen, die derivative Finanzinstrumente betreffen.
Waldhofen an der Ybbs, am 24. 99. 06
Robert Lietz
eter Lietz