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Lagebericht 2025

Asseco Solutions GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 30. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

der Asseco Solutions GmbH, Linz

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Asseco Solutions GmbH („Gesellschaft") mit Sitz in Linz gehört zum Asseco Konzern, einer der größten börsennotierten Informationstechnik-Unternehmensgruppe in Europa. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Asseco Solutions AG mit Sitz in Karlsruhe (Deutschland). Es existiert eine Zweigniederlassung in Innsbruck (Osterreich). Die Gesellschaft entwickelt, vertreibt, implementiert und wartet ERP- Software, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Geschäftsprozesse optimal zu gestalten und effizient abzuwickeln. Der Kundenfokus liegt auf mittelständischen Unternehmen in der fertigenden Industrie. Die Asseco Solutions GmbH zieht insbesondere für ihre interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzentwicklung und EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) heran. Der Umsatz ist trotz eines weiterhin anhaltend schwierigen Marktumfelds im abgelaufenen Geschäftsjahr um 4,2% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, der EBIT hat sich dabei um 19,8% erhöht.

Im Vorjahr wurden die Rechte an vier selbstentwickelten Produkten mit Elementen der künstlichen Intelligenz an die Muttergesellschaft Asseco Solutions AG verkauft und die damit verbundenen Entwicklungsleistungen an die Muttergesellschaft weiterbelastet. Ohne Berücksichtigung des Rechteverkaufs im Vorjahr hätte die Gesellschaft im Jahr 2025 ein Umsatzwachstum in Höhe von 8,2% erzielt.

Das Steuerungskonzept der Asseco Solutions AG umfasst weitere zentrale Kennzahlen, mit denen die operative und strategische Zielerreichung gemessen wird. Besonderer Wert wird auf Vertriebskennzahlen gelegt wie beispielsweise die Kundenpotenzialentwicklung und Neukundengewinnung, die Steuerung der Kapazität und die Messung der Auslastung und der Qualität des Consulting Bereichs. Die Pipelineentwicklung und die Qualität und Effizienz werden zentral gesteuert und im Rahmen regelmäßiger Performance Reviews überwacht.

Zusammenfassend hat sich die wirtschaflliche Lage der Gesellschaft im Berichtsjahr, wie schon im Vorjahr, weiterhin gut entwickelt. Positiver Umsatztrend sowie eine leichte Steigerung der Umsatzrentabilität sorgten für eine stabile Ertragslage.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Lage

Die gesamtwirtschaftliche Lage Osterreichs ist im Jahr 2025 von einer langsamen und verhaltenen Erholung geprägt. Nach zwei Jahren der Rezession und negativen Wachstumsraten, einschließlich eines Rückgangs der Wirtschaftsleistung um rund 0,9% im Jahr 2024, stabilisierte sich die Konjunktur im Jahresverlauf 2025, wobei ein leichtes reales Wachstum von etwa 0,5% verzeichnet wurde. Wie vom WIFO prognostiziert, wurde die konjunkturelle Erholung dabei nicht vom Warenaußenhandel, sondern vom privaten Konsum getragen, der laut den aktuellen volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen bereits im Jahr 2024 deutlich expandierte. Die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich blieb 2025 trotz erster Stabilisierungstendenzen weiterhin von spürbaren Belastungen geprägt. Eine erhöhte Inflation, steigende Lohnstückkosten sowie außenwirtschaftliche Risiken infolge schwacher Exportmärkte, der US-Zollpolitik, der engen Verflechtung mit der stagnierenden deutschen Wirtschaft und der zunehmenden Konkurrenz aus China dämpften die Konjunktur.

Diese Rahmenbedingungen wirkten sich besonders auf die Industrie aus. Im Dezember 2025 erhöhten sich die Industrieumsätze gegenüber dem Vorjahresmonat nominal und unbereinigt um 3,3%.

Aufgrund weiterhin hoher Energie- und Lohnkosten, erhöhter Finanzierungskosten sowie der unsicheren Entwicklung der internationalen Nachfrage blieb die Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen belastet. Entsprechend gingen die Bruttoanlageinvestitionen 2025 um rund 0,5% zurück. Erst für 2026 wird eine Belebung der Investitionstätigkeit um 1,2% erwartet, getragen durch öffentliche Ausgaben und eine Erholung der Wirtschaft. Nach den Prognosen von WIFO wird für Osterreich im Jahr 2026 ein reales Wirtschaftswachstum von rund 1,2% erwartet. Diese Entwicklung ist Teil einer schrittweisen konjunkturellen Stabilisierung, die sich trotz anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen zunehmend abzeichnet.

2.2 Geschäftsverlauf

Das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld hat auch im Jahr 2025 die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft deutlich beeinflusst. Die anhallende Konjunkturschwäche verbunden mit einem andauernden Rückgang der Industrieproduktion sorgte für eine deutliche Einschränkung der Investitionstätigkeit im Zielmarkt der Gesellschaft. Die Lizenzumsätze in den Kernmärkten sanken in diesem Zusammenhang im Vergleich zum Vorjahr um 17%. Allerdings wurde dieser Rückgang durch das Wachstum der Implementierungsdienstleistungen im Vergleich zum Vorjahr überkompensiert (+10%).

(a) Ertragslage

Trotz dieses Marktumfeldes konnten die Umsatzerlöse um 4,2% auf 17.298 T€ (im Vorjahr: 16.595 T€) gesteigert werden. Der Aufwand für den Wareneinsatz, welcher die Weiterbelastung von Kosten für die Verwaltung und Steuerung der Gesellschaft durch die Muttergesellschaft beinhaltet, ging zurück um 4,1% auf 6.948 T€ (im Vorjahr: 7.246 T€).

Der Personalaufwand stieg proportional zum Umsatz um 6% auf 6.348 T€ (im Vorjahr: 5.986 T€) und ist hauptsächlich auf Anpassungen der Gehälter zurückzuführen. Im Jahresdurchschnitt beschäftigle die Gesellschaft 59 Dienstnehmer (-5 gegenüber dem Vorjahr). Zum Bilanzstichtag lag die Anzahl der Dienstnehmer bei 56 und damit um acht Personen unter dem Vorjahreswert.

Der sonstige betriebliche Aufwand stieg um 10,6% auf 1.274 T€ (im Vorjahr: 1.152 TE) und ist wesentlich durch den Umzug in ein neues Bürogebäude in Linz beeinflusst. Auch die Abschreibungen stiegen infolge des Umzuges und der damit verbundenen Aktivierung von standorlbezogener Betriebs- und Geschäftsausstattung um 51,4% auf 322 T€ (im Vorjahr: 212 T€) an. Der EBIT als operatives Ergebnis stieg um 19,8% auf 2.598 TE (im Vorjahr: 2.168 T€) und ist positiv beeinflusst durch niedrigere Materialaufwandskosten.

Der Jahresüberschuss hat sich dabei trotz gestiegener Ertragssteueraufwendungen (+11,6%) um 22,4% auf 1.976 T€ (im Vorjahr: 1.614 T€) erhöht.

(b) Vermögenslage

Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 43,3% auf 1.682 T€ (im Vorjahr: 1.174 T€) angestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Bilanzierung von Betriebs- und Geschäftsausstattung, die im Zuge der Ausstattung des neu angemieteten Büros in Linz erworben wurde. Das Umlaufvermögen ist um 90,0% auf 4.076 T€ (im Vorjahr: 2.177 T€) gestiegen, bedingt durch die Erhöhung der liquiden Mittel um 1.432 T€ sowie gestiegener Debitorenforderungen. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stieg im Berichtsjahr um 64,1%. Ursache hierfür sind insbesondere zwei neu abgeschlossene Großkundenverträge, deren Zahlungsfälligkeiten größtenteils erst im Jahr 2026 liegen. Vergleichbare Forderungsbestände aus offenen Aufträgen bestanden zum Ende des Vorjahres nicht. Die Reduktion der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus einer sehr guten Ertragslage und dem Wegfall des Sondereffektes aus dem Vorjahr: dem Verkauf der selbstentwickelten Produkte an die Muttergesellschaft und dem zum Jahresende noch nicht bezahlten Kaufpreis. Die sonstigen Forderungen nahmen aufgrund höherer geleisteter Anzahlungen um 67,9% zu.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten um 159,1% steht im direkten Zusammenhang mit der Aufnahme eines Kredits, den das Unternehmen für die Finanzierung des neuen Büros aufgenommen hat, sowie dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 48,8%. Weiterhin haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 203,8 T€ erhöht. Dies resultiert aus dem Wegfall der Verrechnung mit der einmaligen Forderung aus dem Rechteverkauf des Vorjahres sowie der monatlichen IC-Verrechnung zwischen den Asseco-Gesellschaften. Die Eigenkapitalquote hat sich um 13,9%-Punkte auf 52,9% verschlechtert und ist trotz der Erhöhung des Eigenkapitals um 38,3% aufgrund einer niedrigeren Ausschüttung (-17,5% im Vergleich zum Vorjahr) sowie des höheren Jahresüberschusses (+ 22,4% im Vergleich zum Vorjahr) auf die deutlich gestiegenen Verbindlichkeiten (+159,1% im Vergleich zum Vorjahr) zurückzuführen.

(c) Finanzlage

Die Gesellschaft ist mit ausreichend Kapital ausgestattet und verfügle 2025 zu jedem Zeitpunkt über genügend Liquidität. Zum Jahresende betrug der Bestand an liquiden Mitteln 2.550 T€ und ist um 128,1% im Vergleich zum Vorjahr (im Vorjahr: 1.118 T€) gestiegen. Die Gesellschaft erzielte aus laufender Geschäftstätigkeit einen Finanzmittelüberschuss von 316 T€, aus Investitionstätigkeit erfolgte ein Finanzmittelabfluss von 1.313 T€. Diese Auszahlung ist im Wesentlichen auf die Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung im Rahmen des Umzuges in ein neues Bürogebäude sowie den Kauf von Wertpapieren zurückzuführen. Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit erfolgte ein Mittelabfluss von 155 T€, der im Wesentlichen die Ausschüttung der Dividende 2024 und die Aufnahme eines Kredites betraf. Auch im Jahr 2026 wird die Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt über ausreichend Liquidität im Rahmen des erwarteten Geschäftsverlaufs verfügen. Es bestehen bankseitig eingeräumte Kreditlinien, die zum Bilanzstichtag nicht genutzt wurden.

3. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft vertreibt, implementiert und wartet das von Ihrer Muttergesellschaft Asseco Solutions AG, Karlsruhe entwickelte Produktportfolio. Die Gesellschaft forscht im Bereich der künstlichen Intelligenz und hat hier mehrere Teilfunktionen des Produktes APplus entwickelt. Diese Produkte hat die Gesellschaft 2024 im Zuge der Zentralisierung des IP-Portfolios an die Muttergesellschaft verkauft. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in den Bereichen KI-Dashboards und Lageroptimierung werden seit 2024 laufend an die Muttergesellschaft weiterbelastet.

4.

Chancen- und Risikobericht

(a) Marktrisiken

Die österreichische Wirtschaft zeigt im Jahr 2025 erste Anzeichen einer Erholung. Nach zwei Jahren der Rezession stabilisiert sich die wirtschaftliche Lage, das reale BIP wächst um schwache 0,5%. Gleichzeitig bleibt das wirtschaftliche Umfeld herausfordernd. Die schwache deutsche Industrie, US-Zölle, die Aufwertung des Euro sowie die zunehmende Konkurrenz aus China belasten die Exportentwicklung und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit. Zwar ziehen Investitionen und Konsum im Inland wieder leicht an, globale Unsicherheiten führen jedoch weiterhin zu Zurückhallung bei Unternehmen und Haushalten. Vor diesem Hintergrund gewinnt auch die Inflationsentwicklung erneut an Bedeutung. Die Inflation stieg in Osterreich von durchschnittlich rund 2,9% im Jahr 2024 auf etwa 3,6% im Jahr 2025. Hauptursache dafür sind die zu Jahresbeginn deutlich gestiegenen Energiepreise, die unter anderem auf das Auslaufen staatlicher Entlastungen wie der Strompreisbremse zurückgehen, die zuvor die Energiekosten gedämpft hatten. Aufgrund der anhaltenden Konjunkturschwäche sowie der hohen Belastungen durch Energie-, Lohn- und Finanzierungskosten blieb die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen auch im Gesamtjahr 2025 angespannt. In der Folge stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Osterreich im Jahr um 4,1% gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 wird in Osterreich mit einer Forlsetzung des negativen Trends bei den Unternehmensinsolvenzen gerechnet, mit einem leichten Anstieg oder einer Stabilisierung auf hohem Niveau, getrieben durch anhaltenden Kostendruck und die Nachwirkungen der globalen Handelskonflikte, wobei die Trendwende erst für 2027 erwartet wird. Die anhaltende Rezession ging auch nicht spurlos an unserer Geschäftsentwicklung vorbei. Obwohl wir den Umsatz deutlich stärker als geplant steigern konnten, lag dabei die Lizenz-Vertriebsleistung unter unseron Erwartungen und unter Vorjahr. Von dem erneut starken Anstieg der Insolvenzen sind wir aufgrund unseres gut funktionierenden Risikomanagementsystems aber nur unterdurchschnitllich belroffen. Zusälzlich haben wir Endes des Jahres 2024 eine Insolvenzausfallversicherung abgeschlossen, die uns zukünftig gegen singulär auftretende Großschäden zusätzlich absichert. Sollte sich die wirtschaftliche Laqe in Osterreich entgegen den aktuellen Konjunkturprognosen weiter verschärfen, wären weitere Kostencinsparprojekte bei potenziellen Kunden, Investitionsstopps und eine weiter steigende Anzahl von Insolvenzen mit nicht abschätzbaren Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung der Gesellschaft die Folgc. Aktuelle Studien zeigen, dass die Investitionen in künstliche Intelligenz im Jahr 2025 weltweit weiter stk zunahmen, auch wenn der wirtschaftliche Nutzen für viele Unternehmen noch nicht realisiert ist. Die i ‘eloitte-Studie 2025 hebt hervor, dass KI-Investitionen vor allem aus strategischen Gründen erfolgen, um im Wettbewerb nicht zurückzufallen, selbst wenn kurzfristige Renditen noch unklar bleiben. Ergäntend zeigt der McKinsey Glo-

bal AI-Survey 2025, dass 88% der Unternehmen weltweit KI in mindestens einer Funktion einsetzen und viele ihre Nutzung weiter ausbauen wollen. Diese Entwicklungen spiegeln sich auch im globalen Investitionsvolumen wider. Laut Gartner erreicht das weltweite KI-Spending im Jahr 2025 rund 1,5 Billionen US-Dollar, wobei ein Großteil in Infrastruktur, Produkte und Dienstleistungen fließt.

Durch die konsequente weitere Ausrichtung unseres bereits mehrfach ausgezeichneten Produktes auf Künstliche Intelligenz und damit verbundenen Prozesskosteneinsparungen bei unseren Kunden sehen wir hier Chancen, weiterhin überdurchschnittliches Wachstum im Vergleich zur allgemeinen Marktlage zu erzielen.

(b) Personalrisiken

Der Fachkräftemangel blieb in Österreich auch im Jahr 2025 trotz einer leichlen wirtschaftlichen Stabilisierung eine zentrale Herausforderung für Unternehmen nahezu aller Branchen, insbesondere wie der IT. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresverlauf 2025 weiter an und lag Ende Dezember bei rund 8,4%, führte jedoch nicht zu einer spürbaren Entspannung am Arbeitsmarkt. Laut einer aktuellen Unternehmensbefragung der Wirtschaftskammer Osterreich gaben rund 78% der Betriebe an, weiterhin vom Mangel an Arbeits- und Fachkräften betroffen zu sein. Diese anhaltenden Engpässe wirken sich negativ auf die Arbeitsbelastung des bestehenden Personals, die Qualitäl der Leistungserbringung, die Innovationsfähigkeit sowie langfristig auf die Wettbewerbsfähigkeit und den wirtschafllichen Erfolg der Unternehmen aus.

Diesem Trend begegnen wir durch eine Vielzahl von Maßinahmen, die uns als attraktiven Arbeitgeber für neue Kolleginnen und Kollegen positioniert und zu geringeror Flukluntion führt. Insbesondere eine moderne Arbeitsumgebung, flexible Arbeitsmodelle und gute Entwicklumjsimöglichkeiten sorgen für sehr positive Resonanz im Arbeitsmarkt und in sozialen Netzwerken. Das Personalführungsmodell der Asseco Solutions GmbH fördert und fordert selbstständiges und professionelles Handeln im Rahmen individueller Vereinbarungen. Mitarbeitende werden gezielt durch Weiterbildungsmaßinahmen unterstützt, Ziele werden in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit den Führungskrällen überprüft und bedarfsorientiert neu abgestimmt. Die Asseco Solutions GmbH ist als etablietter Marktteilnehmer in einer zukunftsgerichteten Branche mit Fokus auf Künstliche Intelligonz ein attrakliver Arbeitgeber. Die Muttergesellschaft erhält regelmäßig, auch im Jahr 2025, das kununu „Top Company Siegel".

(c) Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der Asseco Solulions GmbH ist Teil des Gruppenrisikomanagementsystems der Muttergesellschaft Asseco Solutions \Lambda G. Zinl dieses Systems ist es, Risiken in der Finanzberichterstattung durch gezielte Maßnahmen, Verfahren und Kontrollen zu verringern. Interne Prozesse werden so gestaltet, dass sie die Erreichng dieser Zieln offoktiv unterstützen. Es bestehen nachvollziehbare und alle relevanten Unternehmensnktivitäten umfansende Systeme, die auf Basis der definierten Risikostrategie ein systematisches und rmanenter Vorjehen mit folgenden Elementen umfassen: Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung, 1okmentation und Kommunikation von Risiken sowie die Überwachung dieser Aktivitäten.

Das System umfasst sowohl die Identifikation operativer Risiken als auch die Umsetzung von organisatorischen Standards und Prozessen im gesamten Rechnungs- und Berichtswesen der Gesellschaft, Es garantiert, dass die Erfassung, Verarbeitung und Bilanzierung von Geschäftsvorfällen im Unternehmen einheillich und korrekt in die Rechnungslegung übernommen werden. Dieser Prozess wird durch klare interne Vorgaben sowie vordefinierte, systemgestützte Verfahrensanweisungen für die Bearbeitung von Finanzdaten unterstützt. Es bestehen Compliance-Richtlinion (u.a, der Asseco „Code of Conduct") sowie Betriebsorganisations-, Bilanzierungs- und Konsolidierungsregeln., Die Berichterstattung erfolgt über dalenbankgestützte IT-Systeme. Alle relevanten Anforderungen für eine ordnungsgemäße Rechnungslegung werden in den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Konzerns dokumentiert und regelmäßig kommuniziert.

Durch eine klare Trennung von Aufgaben und zahlreiche Kontroll- sowie Uberwachungsmaßnahmen – darunter Plausibilitätsprüfungen, regelmäßßige Kontrollaktivilälen auf verschindenen Berichtsebenen und das Vier-Augen-Prinzip – wird eine korrekte und verlässliche Rechnungslegung gewährleistet. Diese Kontrollen stellen sicher, dass die Rechnungslegung sowohl den nationalen und internationalen Standards als auch den internen Richtlinien des Unternehmens entspricht und die Prozesse in der Rechnungslegung ordnungsgemäß und einheitlich durchgeführt werden. Die Funktionsfähigkeit des Systems wird regelmäßig, mindestens jährlich überprüft. Die Geschäftsführung trägt die Verantwortung für die Überwachung des gesamten Prozesses der Rechnungslegung und Finanzberichterstattung.

5. Prognosebericht

Aufgrund der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage ist das Investitionsverhalten der Kunden in unserem Zielmarkt weiterhin schwierig zu prognostizieren.

Für das Jahr 2026 wird für die Industrieproduktion in Osterreich eine morlerat positive Entwicklung erwartet, im Einklang mit den Wachstumsprognosen von WIFO und IHS.

Gleichzeitig wird ein Anstieg der Investitionen um etwa 1,6% prognostiziert. Weitere Zinssenkungen seitens der EZB sind derzeit nicht fest eingeplant, da die Geldpolitik angesichts stabilerer Inflationsaussichten und unsicherer globaler Risikolagen weitgehend unverändert bleiben soll.) Die Industrieproduktion soll 2026 wieder um 1% leicht ansteigen, Stimmungsaufhellung herrscht fast in allen Sektoren und dieser Optimismus wird auch von der OcNB mit +1,5% Wachstumsanstieg geteilt. Inwieweit weitere Zinssenkungen für eine stärkere Belebung der österreichischen Wirtschaft sorgen können, bleibt abzuwarten. Die strukturellen Herausforderungen worden weiterhin die Wachstumsperspektive belasten.

Aufgrund der guten Marktpositionierung und der Fokussierung auf moderne, zukunftweisende Technologien geht die Geschäftsführung der Asseco Solutions Gmb!1 auch für das Geschäftsjahr 2026 von einer Fortsetzung des positiven Wachstumstrends zumindest Inicht oberhalb der gesamtwirtschaftlichen Prognose der OeNB, aktuell 0,8% (Stand Dezember 2025) aus und ervartet ein mittleres einstelliges prozentuales Umsatzwachstum in Verbindung mit einer moderaten Kostensteigerung, insbesondere im Bereich der bezogenen Leistungen und des Personalaufwantds. EBI I und Nachsteuerergebnis werden sich dem Umsatzwachstum entsprechend entwickeln.

Linz

C. Liguo ledade

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