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Lagebericht 2025

KremsChem Austria GmbH

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Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 16. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

Unternehmerisches Umfeld und Markt

Die Geschäftsentwicklung der KremsChem Austria GmbH wird im Bereich „Resins“ maßgeblich durch die Bau- und Möbelindustrie in Österreich und Deutschland beeinflusst. Der Markt für die im Bereich „Specialty Chemicals“ hergestellten Produkte ist global ausgerichtet und unterliegt entsprechend stark den internationalen konjunkturellen Entwicklungen.

Die Bauindustrie in Österreich war auch im Jahr 2025 von einem herausfordernden Marktumfeld geprägt. Hohe Baukosten, weiterhin hohe Finanzierungskosten sowie restriktivere Kreditvergabebedingungen wirkten dämpfend auf die Nachfrage im privaten Wohnbau. Die in den Vorjahren vorgezogenen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen beeinflussten die Marktdynamik zusätzlich. Impulse gingen vom öffentlichen Sektor aus, insbesondere durch Förderprogramme sowie infrastrukturelle Investitionen. Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank im Laufe des Jahres 2025 führten zu einer leichten Stabilisierung der Rahmenbedingungen. Eine nachhaltige Markterholung zeigte sich jedoch nicht.

Das globale wirtschaftliche Umfeld blieb auch 2025 von geopolitischen Spannungen und regionalen Konflikten geprägt. Diese beeinflussten weiterhin die internationale Handelsund Investitionstätigkeit sowie die Preisentwicklung bei Energie und Rohstoffen. Die Auswirkungen auf Lieferketten und Kostenstrukturen waren insgesamt beherrschbar, jedoch weiterhin mit Unsicherheiten verbunden.

Die im September 2024 erfolgte Umfirmierung von Metadynea Austria GmbH zu KremsChem Austria GmbH sowie der damit verbundene Markenauftritt wirkten sich 2025 stabilisierend auf die Marktpositionierung aus. Die klare Fokussierung auf die regionale Verankerung bei gleichzeitig internationaler Ausrichtung unterstreicht die strategische Eigenständigkeit des Unternehmens.

Die KremsChem Austria GmbH ist weiterhin ausschließlich über österreichische Banken finanziert. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2025 bestehen keine langfristigen Darlehensverbindlichkeiten.

Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2025 ist geprägt durch eine weiterhin angespannte Marktlage. Das Gesamtjahr konnte insgesamt mit einem Ergebnis über Budget abgeschlossen werden. Dies ist einem im Budgetvergleich starken ersten Halbjahr zu verdanken. Die Verkaufsmengen konnten nicht, wie bei der Budgeterstellung angenommen, gesteigert werden und somit wurde die Budgetmenge im Gesamtjahr nicht erreicht.

Schlussendlich beträgt die Jahresabsatzmenge in 2025 333 Tausend Tonnen, nach 346 Tausend Tonnen im Vorjahr.

Umsatzseitig verlief das Jahr 2025 ähnlich dem Vorjahr (2025: TEUR 224.891, 2024:

TEUR 219.475).

Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 5.441 (2024: TEUR 8.262). Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 4.414 (2024: TEUR 6.432).

Die versicherungstechnische Abwicklung im Zusammenhang mit dem folgenschweren Vorfall vom 5. Mai 2022 wird im Berichtsjahr weiter fortgeführt. Damals kam es im Rahmen von durch eine Fremdfirma ausgeführten Abbrucharbeiten in einem leerstehenden Bereich einer Lagerhalle zu einer schweren Explosion, bei der die Lagerhalle so massiv beschädigt wurde, dass sie abgetragen werden musste. Die Wiedererrichtung wurde mit 31.12.2025 abgeschlossen. Seitens der Versicherung wurde mit 31.12.2025 die letzte Abschlagszahlung für den Neubau geleistet, welche als Wiederherstellungsverpflichtung ausgewiesen wird.

Analyse der wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 333.038 Tonnen an Produkten verkauft, damit liegt die Absatzmenge um 12.564 Tonnen unter der des Vorjahres (2024: 345.602 Tonnen).

Aufgrund von leicht gestiegenen Rohstoffpreisen blieb trotz Absatzmengenrückgang der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr auf vergleichbarem Niveau (2025: TEUR 224.891, 2024: TEUR 219.475).

Der Exportanteil im Jahr 2025 beträgt 42,8% und ist damit im Vorjahresvergleich weiter gestiegen (2024: 40,7%).

Im Berichtsjahr 2025 erfolgten Abschreibungen in Höhe von TEUR 5.851, damit sind die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr (TEUR 5.340) – als Folge höherer Investitionstätigkeiten – um TEUR 510 gestiegen.

Das Betriebsergebnis für das Jahr 2025 beträgt TEUR 5.459. Gegenüber dem Vorjahr (2024: TEUR 8.260) bedeutet dies eine signifikante Reduktion in Höhe von TEUR 2.801. Mitursächlich hierfür sind Aufwendungen im Zusammenhang mit der geplanten ERP-Systemumstellung.

Das Finanzergebnis beinhaltet Zinsen, zinsähnliche Erträge, Erträge aus Wertpapieren, sowie eine Zuschreibung zu Wertpapieren, welche zur Deckung der Pensionsrückstellung

gehalten werden. Aus den Personalrückstellungen resultiert im Geschäftsjahr ein Zinsertrag in Höhe von TEUR 16 (2024: TEUR 26 Aufwand). Aus den Bankkrediten gab es im Berichtsjahr in Summe Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 70 (2024: TEUR 110 Zinsaufwand).

Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 5.441 und liegt damit ebenfalls unter dem Vorjahreswert (2024: TEUR 8.262).

Das Jahr kann mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.414 abgeschlossen werden (2024: TEUR 6.432).

Die Umsatzrentabilität (Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) beträgt 2,44% (2024: 3,83%). Die Eigenkapitalrentabilität (Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Eigenkapital per 1.1.) liegt im Jahr 2025 bei 7,21% (2024: 11,94%), die Gesamtkapitalrentabilität (Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Verhältnis zum Gesamtkapital per 1.1.) bei 4,75% (2024: 7,90%).

Die Investitionen des Geschäftsjahres 2024 belaufen sich auf TEUR 8.468 (2024: TEUR 11.739). Davon entfallen TEUR 8.460 auf Investitionen in Sachanlagen (2024: TEUR 11.482). Als wesentlicher Schwerpunkt der Investitionen des Berichtsjahres ist die Wiedererrichtung der Lagerhalle 16 zu sehen, welche mit Jahresende in Betrieb genommen wurde. Unter Berücksichtigung der planmäßig vorgenommenen Abschreibungen steigt das Sachanlagevermögen um 3,9% (2024: 9,6%).

Das Vorratsvermögen zum 31.12.2025 beträgt TEUR 15.967, gegenüber dem Vorjahreswert (2024: TEUR 17.628) bedeutet dies eine Reduktion von 9,4%. Im Vorjahresvergleich leicht gesunken ist die Höhe der Forderungen, welche zum 31.12.2025 TEUR 20.072 betragen (2024: TEUR 20.102).

In den Gesamtforderungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in der Höhe von TEUR 0 enthalten (2024: TEUR 149).

Gegenüber der Hausbank gibt es zum Bilanzstichtag keine Verbindlichkeiten. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, auf einen Zessionskredit zurückzugreifen. Der Maximal- Rahmen dieses Zessionskredites beträgt TEUR 20.000. Aus diesem Rahmen wurde zum 31.12.2025 kein Geld in Anspruch genommen.

Aus der betrieblichen Tätigkeit wurde ein positiver Netto-Geldfluss in Höhe von TEUR 8.888 erwirtschaftet (2024: TEUR 9.529). Aus der Investitionstätigkeit ergibt sich ein negativer Netto-Geldfluss in Höhe von TEUR 5.449 (2024: TEUR 9.817), und aus der Finanzierungstätigkeit ein negativer Netto-Geldfluss in Höhe von TEUR 3.200 (2024: TEUR 870), welche aus einer Dividendenausschüttung resultiert.

Das Nettoumlaufvermögen in Höhe von TEUR 14.569 zum 31.12.2025 liegt um 7,4% über dem Vorjahresniveau (2024: TEUR 13.560). Die Nettoverschuldung, beträgt zum 31.12.2025 TEUR 622 (2024: TEUR 1.291). Der Nettoverschuldungsgrad reduzierte sich weiter von 1,71% im Jahr 2024 auf 0,81%.

Die Eigenkapitalquote gemäß § 23 URG liegt zum Stichtag 31.12.2025 bei 66,2% und konnte damit gegenüber dem Vorjahr weiter gesteigert werden (31.12.2024: 65,9%).

Analyse der wichtigsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren

Die KremsChem Austria GmbH fungiert als Betreiber des KremsChem Industrieparks, an dem weitere Produktions- bzw. Serviceunternehmen sowie Vertriebsgesellschaften angesiedelt sind. Die KremsChem Austria GmbH betreibt keine Zweigniederlassungen.

Das Unternehmen setzt seit Jahren auf zahlreiche Programme in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz und Qualität (HSSEQ).

Im Jahr 2025 wurden bei der KremsChem Austria GmbH folgende Audits durchgeführt:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
01.04.2025:ISO 22000Erstzertifizierung
30.06. - 02.07.2025:ISO 9001/14001/45001Überwachungsaudit
09.10. - 10.10.2025:FAMI-QSRezertifizierungsaudit
04.02.2025:Kosher AuditÜberwachungsaudit
12.09.2025:Kosher AuditRezertifizierungsaudit
02.12.2025:ISCC +Überwachungsaudit
03.12.2025:ISCC EUErstzertifizierung

Alle Audits konnten ohne Mängel erfolgreich abgeschlossen werden.

Um das Interne Management-System aktiv zu leben und Verbesserungspotentiale zu erarbeiten fanden im Berichtsjahr zusätzlich zu den externen Audits auch fünf interne Audits statt.

Zur Identifikation bzw. Reduktion möglicher Gefahren im Arbeitsalltag betreibt die KremsChem Austria GmbH sowohl ein betriebliches Vorschlagswesen als auch ein sogenanntes „Near Miss-System“, bei welchem am gesamten KremsChem Industriepark unsichere Handlungen als Beinahe-Vorfälle gemeldet und registriert werden.

Im Jahr 2025 wurden im Rahmen des Betrieblichen Ideen-Managements 81 Vorschläge eingereicht, von denen 60 umgesetzt wurden (2024: 157 Einreichungen, davon 101 umgesetzt). Im abgelaufenen Jahr wurden dafür Prämien in Höhe von TEUR 8 (2024: TEUR 11) ausbezahlt.

Die Zahl der abgegebenen „Near Miss-Meldungen“ liegt mit 509 abgegebenen Meldungen (2024: 475) leicht über der Quote von durchschnittlich zwei Erfassungen je MitarbeiterIn.

Großes Augenmerk wird auch auf die in regelmäßigem Abstand stattfindenden Sicherheitsrundgänge gelegt. Insgesamt wurden im Jahr 2025 durch Mitglieder der oberen Führungsebene 31 solcher sogenannten Safety Walks durchgeführt. Zusätzlich fanden 4 Evakuierungsübungen statt. Gemeinsames Ziel dieser Aktionen ist, alle MitarbeiterInnen für ein hohes Sicherheitsbewusstsein zu sensibilisieren.

Für betriebliche Aus- bzw. Weiterbildungen sind im Berichtsjahr Aufwendungen in Höhe von TEUR 256 angefallen (2024: TEUR 224).

Die Zahl der im Berichtsjahr erhaltenen Kundenreklamationen liegt bei 22 (2024: 24). Zur Erhebung der Kundenzufriedenheit wurden wieder direkte Kundenbefragungen durchgeführt, die dem Unternehmen Bestwerte bestätigen.

Die Produktionsanlagen der KremsChem Austria GmbH werden gesetzes- und bescheidkonform betrieben. Die Abteilung HSSEQ (Gesundheit, Sicherheit, Umwelt, Qualität) überprüft jährlich mehrere Hundert Bundes- und Landesgesetze im Hinblick auf ihre Relevanz bei KremsChem Austria GmbH.

Das Abfallwirtschaftskonzept wird für das Jahr 2025 fortgeschrieben.

Der jährliche Umweltbericht wird für das Jahr 2025 fortgeschrieben.

Im Februar 2025 wurde ein Vorschlag seitens der EU-Kommission zur Vereinfachung der Berichterstattung nach der EU-Taxonomie-Verordnung eingebracht. Die darin enthaltenen Vorschläge führen dazu, dass die KremsChem Austria GmbH aktuell nicht mehr diese Berichtspflicht erfüllen muss. Unabhängig von einer gesetzlichen Verpflichtung verfolgt das Unternehmen weiterhin Maßnahmen zur strukturierten Erfassung und Bewertung wesentlicher Nachhaltigkeitsthemen.

Laufende Aktivitäten gibt es weiterhin durch das Chemikalienrecht REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) im Zusammenhang mit verschiedenen Registrierungen bzw. Registrierungs-Updates, welche durch Produktionserweiterungen oder Zukauf aus Nicht-EU-Ausland notwendig werden.

Im Jahr 2025 sind auch wieder weder interne noch externe Störfälle bzw. Beanstandungen, welche nach der IUV (Industrieunfallverordnung) zu melden wären, aufgetreten. Es gab auch keine Beanstandungen durch interessierte Kreise aus der Umgebung.

Im Jahr 2025 gab es, wie auch im Vorjahr, einen meldepflichtigen Arbeitsunfall gemäß § 363 ASVG. Dies entspricht einer Unfallrate von 4,4 je 1000 Mitarbeiter (2024: 4,4 je 1000 Mitarbeiter), damit liegt die KremsChem Austria GmbH in beiden Jahren besser als der Durchschnitt der Chemischen Industrie, welcher im Jahr 2024 bei 14,4 Unfällen je 1000 Mitarbeiter lag.

Die MitarbeiterInnen der KremsChem Austria GmbH nehmen je nach ihrer Position an einem von zwei Bonus-Systemen teil. Die Mitglieder des oberen Managements sind in ein ergebnisorientiertes Gehaltssystem eingebunden, die übrigen MitarbeiterInnen nehmen an einem Prämiensystem teil. Beide Systeme beruhen auf Jahreszielvorgaben für finanzielle als auch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren. Jede Auszahlung ist grundsätzlich von dem Erreichen eines bestimmten Mindest-Ergebnisses in der KremsChem Austria GmbH abhängig.

KremsChem Austria GmbH hat im April 2025 an einer „Great Place to Work“-Umfrage teilgenommen, und hat es geschafft, das Zertifikat „Great Place to Work“ tragen zu dürfen. Im Jahr 2028 ist eine Rezertifizierung geplant.

Risikomanagement

Bei den Versicherungsverträgen gab es im Berichtsjahr keine wesentlichen Änderungen. Der bestehende Kreditversicherungsvertrag wurde bis Ende 2028 verlängert. Zweifelhafte Forderungen werden regelmäßig wertberichtigt.

Sowohl ein großer Teil der Kundenaufträge als auch wesentliche Rohstoffeinkäufe sind mittels Preisformeln (an Rohstoffnotierungen orientierte Preisbindungen) gegen Preisänderungen am Rohstoffmarkt abgesichert.

Neben den herkömmlichen Finanzinstrumenten werden keine derivativen Finanzinstrumente, Optionen oder Kompensationsgeschäfte eingesetzt.

Aus dem normalen Geschäftsumfeld ergeben sich außer den erwähnten Risiken keine nennenswerten weiteren Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditäts- oder Cashflow-Risiken.

Auf Risiken, die sich durch die aktuelle geopolitische Situation ergeben, wird unter dem Punkt „Unternehmerisches Umfeld und Markt“ gesondert eingegangen.

Forschung und Produktentwicklung

Zusätzlich zum Fokus auf formaldehydreduzierte Leimsysteme für die Holzwerkstoffindustrie wurden 2025 verstärkt Kapazitäten auf eine Reduktion des CO2- Fußabdrucks der erzeugten Harze gelegt. Dies erfolgte auf Wunsch und oft in Zusammenarbeit mit Schlüsselkunden und beinhaltete Anpassungen der Rohstoffzusammensetzung.

Ein weiterer Schwerpunkt war 2025 die Kombination von halogenfreien Flammschutzmitteln mit ausgewählten Harzen für Spezialprodukte der Holzwerkstoffindustrie. Solche Systeme sind auf Interesse im Markt gestoßen, und erste Kundenapprobierungen konnten erzielt werden.

Im Bereich Fine Chemicals wurden verstärkt Anstrengungen unternommen, neue Produkte mittels Gasphasentechnologie herzustellen und destillativ aufzureinigen. Speziell im Geruchstoffsektor und im Agro-Bereich brachte dies großtechnisch zusätzliche Mengen.

Zu neuen und verbesserten Technologien beteiligt sich die KremsChem Austria GmbH an fünf geförderten Projekten mit externen Partnern aus Wissenschaft und Industrie.

Ausblick, Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Die ersten beiden Monate des Jahres 2026 entwickelten sich im Wesentlichen plangemäß. Die allgemeine Marktstimmung zeigt sich weiterhin gedämpft und hat sich gegenüber dem Vorjahr tendenziell nicht verbessert. Teilweise ist eine leicht erhöhte Zurückhaltung bei Kunden wahrnehmbar.

Öffentliche Einschätzungen zur Entwicklung der europäischen Chemieindustrie bestätigen dieses Bild: Zwar bestehen vereinzelt Anzeichen einer Stabilisierung, eine nachhaltige konjunkturelle Trendwende ist jedoch weiterhin nicht erkennbar.

Der Budgetplanung für das Geschäftsjahr 2026 liegt die Annahme zugrunde, dass keine signifikante Markterholung eintritt. Aufgrund weiterhin volatiler Rohstoffmärkte sowie anhaltender geopolitischer Spannungen bleiben die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit Unsicherheiten behaftet. Die Prognosegenauigkeit ist daher nach wie vor eingeschränkt.

Es ist nicht davon auszugehen, dass ein unmittelbares Risiko einer Gefährdung der Unternehmensfortführung vorliegt.

Nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2025 sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens haben.

Es wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende in Höhe von EUR 2.400.000,00 an die KremsChem Holding GmbH auszuschütten, und den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 65.451.031,28 auf neue Rechnung vorzutragen.

Krems an der Donau, den 23. März 2026

Der Geschäftsführer:

gez.:

Dr. Michael Kunz, MBA

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