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Lagebericht 2024

Druck Styria GmbH & Co KG

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2024 · Eingereicht am 11. Sep. 2025

Inhaltsverzeichnis

1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

1.1 Überblick

Die Druck Styria GmbH & Co KG (nachfolgend kurz: Gesellschaft) ist ein verbundenes Unternehmen der Styria Media Group AG. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst im Kern den Druck von zur Styria Media Group gehörenden Kauf- und Gratiszeitungen, die im Coldset Rollenoffsetdruckverfahren hergestellt werden sowie ergänzend den Druck von Coldset-Druckwerken für konzernfremde Kunden (vor allem Zeitungsdruck und Flugblätter). Um die damit verbundenen Aufgaben zu erfüllen ist die Gesellschaft organisatorisch in die Bereiche Rotation, Versand, Werkstatt, Verkauf und Innendienst sowie Unternehmensleitung gegliedert. Ein weiteres Geschäftssegment stellt die Besorgungen von Dienstleistungen im Bereich des Heatset-Drucks dar sowie seit Ende 2024 die Erbringung von Grafikund Designleistungen durch die Eingliederung von Teilen der bisherigen Styria Media Design GmbH & Co KG.

1.2 Geschäftsverlauf

Die Druckereibranche ist eine reife Branche, die sich sowohl mit dem direkten als auch mit dem indirekten Mitbewerb auseinandersetzen muss. Im Lagebericht betrachten wir vorwiegend das Segment Zeitungsdruck (Coldset). Am Rande wird auf den Heatset Rollenoffsetdruck eingegangen, das Druckverfahren, mit dem beispielsweise Hochglanzmagazine hergestellt werden und das von der Gesellschaft für ihre Kunden eingekauft wird sowie auf die Effekte der Eingliederung Styria Media Design.

Im Zeitungsdruck trifft grundsätzlich ein stagnierender Absatzmarkt auf Überkapazitäten im Druckereimarkt. Die Seitenumfänge, Auflagen und Erscheinungsweisen sind sowohl bei Kauf- als auch bei Gratiszeitungen langfristig gesehen rückläufig. Zu begründen ist die mit geänderten Marketing- und Kommunikationsstrategien der werbetreibenden Wirtschaft sowie mit dem Wandel in Richtung digitale Medien. In den letzten Jahren ist auch vermehrt die Schließung bzw. die Redimensionierung von im Wettbewerb stehenden Druckereien ersichtlich.

Das Berichtsjahr 2024 bot – wie schon das Vorjahr – ein schwieriges konjunkturelles Umfeld: Das reale BIP 2024 sank (schon zum zweiten Mal nach 2023) gegenüber dem Vorjahr um -1,2 %, die hohe Inflation der Vorperioden wirkte sich auch auf die Lohnverhandlungen aus und führte zu hohen kollektivvertraglichen Abschlüssen.

Aufgrund der ungünstigen Entwicklungen auch auf dem Arbeitsmarkt ging 2024 der private Konsum trotz gestiegener Realeinkommen zurück, was in Folge wiederum den Anzeigenmarkt zunehmend unter Druck brachte. Auf der Kundenseite führte all dies zu einem starken Spardruck hinsichtlich der Auflagen und der Umfänge der Printprodukte sowohl bei Kauf- wie bei Gratiszeitungen.

Als positiv ist der deutliche Rückgang bei den Strom- und Gaskosten zu sehen, welcher einerseits die Produktionskosten entlastete und anderseits zu niedrigeren Papierpreisen führte.

Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber 2023 um TEUR 240. Trotz zunehmender Druckvolumina (die Neukunden des Jahres 2023 RMA Oberösterreich und RMA Niederösterreich wurden in 2024 für das gesamte Jahr produziert), veränderten sich die Druckerlöse nicht signifikant, da sich die Preissenkungen auf dem Papiermarkt in 2024 (sowohl kosten- als auch erlösseitig) fortsetzten.

Gemessen am abgefassten Papier stieg das Druckvolumen insgesamt um 13,3 %, was im Wesentlichen aus dem Zuwachs bei den Bezirksblätter Niederösterreich und bei der Bezirksrundschau Oberösterreich resultiert, welche in 2023 nur für 6 Monate (ab Juli 2023), in 2024 aber für das gesamte Jahr produziert wurden.

Die Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen waren um TEUR 1.340 (ca. -8,2 %) niedriger als im Vergleichsjahr. Davon sank der Papieraufwand um TEUR 830 (ca. -8,6 %). Der Aufwand für Farben und Druckplatten war um insgesamt TEUR 107 höher. Nach Jahren stetig steigender Energiepreise sanken die Preise in 2024 wieder und führte zu insgesamt TEUR 993 niedrigeren Kosten bei Brennstoff, Gas und Strom. Eine weitere relevante Abweichung gab es mit TEUR 226 bei den sonstigen Honoraren, die die Aufwendungen für das Personalleasing rund um den Neuauftrag der RMA Oberösterreich und RMA Niederösterreich enthalten (Ganzjahreseffekt).

Der Personalstand bei den in fixem Ausmaß beschäftigten Personen erhöhte sich gegenüber 2023 im Jahresschnitt um 13,5 Köpfe. Ein Grund dafür war die Anstellung von Leiharbeitern im Expedit per Juli 2024; ein anderer Grund dafür war die Verschmelzung der Styria Media Design mit der Druck Styria im November 2024. Auch der Jahreseffekt durch die Anstellungen im Zusammenhang mit dem RMA- Neuauftrag im Jahr 2023 ist nun spürbar. Der gesamte Personalaufwand ist gegenüber Vorjahr um insgesamt TEUR 1.117 höher.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 817. Höhere Aufwendungen gab es im Bereich der Instandhaltung für Gebäude und Maschinen mit insgesamt TEUR 573; Gründe dafür waren der Abbau der alten ROTA-Maschine und Adaptierung zu einer Papierlagerhalle, notwendiger Tausch von Druckwalzen sowie Wartungsarbeiten und Adaptierungen. Höhere Aufwendungen gab es auch im Bereich des Miet-, Leasing- und Pachtaufwandes für das Betriebsgebäude mit TEUR 100 und für die Abfallentsorgung mit TEUR 37.

Die Erträge aus Beteiligungen (TEUR 693 nach TEUR 990 in 2023) kommen von der Styria Druckzentrum Liegenschaftsverwaltungsges.m.b.H. Hier wurde die in 2024 auszuzahlende Dividende phasenkongruent erfasst.

Die Position Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge ist um TEUR 62 höher als 2023 aufgrund der Zinserträge aus der Abzinsung der Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind um TEUR 350 niedriger als in der Vorperiode. Hier gingen sowohl die Intercompany Zinsaufwendungen um TEUR 193 als auch die Zinsaufwendungen aus Abzinsung der Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen um TEUR 103 zurück.

Das Anlagevermögen besteht überwiegend aus Wertpapieren des Anlagevermögens (TEUR 936), aus Einbauten in fremde Objekte (TEUR 2.128) für bauliche Anpassungen im Rahmen der Investitionsprojekte „neue Druckmaschinen” und „Versandraumausrüstung” und aus technischen Anlagen und Maschinen (TEUR 13.458). Die Zugänge zum Anlagevermögen betrugen TEUR 393, die Abschreibungen TEUR 1.963.

Das Umlaufvermögen (Vorräte, Kundenforderungen, liquide Mittel) stieg um TEUR 543. Hierbei stieg der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um TEUR 178. Die größten Veränderungen gab es bei den Forderungen gegenüber verbunden Unternehmen mit einem Rückgang um TEUR 361 sowie bei den sonstigen Forderungen mit TEUR 472. Die Position Kassenbestand, Schecks, Guthaben bei Kreditinstituten erhöhte sich um TEUR 838.

Das Eigenkapital stieg um TEUR 725. Die Gesamtveränderung resultiert aus der Ausschüttung des den Gesellschaftern zuzurechnenden Gewinns 2023 in Höhe von TEUR 1.522 und dem Jahresüberschuss 2024 in Höhe von TEUR 1.980 sowie aus einer Erhöhung der nicht gebundenen Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 266. Die Eigenkapitalrentabilität ist von 5,8 % auf 3,6% gesunken. Die Eigenmittelquote beträgt nun 75,4 % nach 69,5 % im Vergleichsjahr.

Die Position Investitionszuschüsse resultiert aus einer Förderung der Republik Österreich im Zusammenhang mit dem Investitionsprojekt „neue Druckmaschinen“ und „Versandraumausrüstung“ sowie einer Förderung für das Projekt „Anlagenoptimierung Lüftungsanlagen“. 2023 hinzu kam eine Förderung für eine Prozesskälteanlage hinzu. Diese Förderungen werden über die Nutzungsdauer der geförderten Anlagen abgeschrieben.

Die Rückstellungen beinhalten die Rückstellungen für Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldansprüche sowie für Urlaubs- und Freizeitguthaben und sonstige Rückstellungen. Der Abbau beträgt insgesamt TEUR 617. Der Abbau der Abfertigungsrückstellung um TEUR 270 und der Abbau der Rückstellungen für Pensionen um TEUR 177 sind die größten Abweichungen zu 2023.

Das restliche Fremdkapital besteht aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen und aus sonstigen Verbindlichkeiten sowie den Rechnungsabgrenzungsposten und zeigte einen Rückgang von insgesamt TEUR 1.069. Darin ist der Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 1.154 die wesentlichste Veränderung.

Im Geschäftsjahr 2024 gab es Auszahlungen für Anlagenzugänge in Höhe von TEUR 393 (VJ: TEUR 931), gleichzeitig erfolgten Einzahlungen aus Investitionen in Form von Dividenden, Zinsen und Wertpapiererträgen in Höhe von rd. TEUR 1.032 (VJ: TEUR 369). Im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit spiegelt sich die Auszahlung aus der Bedienung des Eigenkapitals (TEUR 1.522 bzw. VJ: TEUR 1.023) und zum anderen die Auszahlungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus der Finanzierung wider. Der Mittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit betrug TEUR 383 nach TEUR 3.061 im Jahr 2023. Der Finanzmittelfonds verringerte sich um TEUR 502 und beträgt zum 31.12.2024 rd. TEUR 1.352, da es vor allem durch die Verschmelzung der Styria Media Design mit der Druck Styria einen Zugang im Finanzmittelfond von TEUR 1.341 gab.

1.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

1.3.1 Indikatoren zur Ertragslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Werte in TEUR20242023Veränderung
Umsatzerlöse29.97329.7332400,8%
EBITDA2.6002.896-296-10,2%
EBIT637990-353-35,7%
Jahresüberschuss1.9801.52245830,1%
Eigenkapitalrentabilität (EBIT/EK)3,6%5,8%-2,2%-37,9%

1.3.2 Indikatoren zur Vermögenslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Werte in TEUR31.12.202431.12.2023Veränderung
Anlagevermögen16.99418.555-1.561-8,4%
Umlaufvermögen6.2525.7095439,5%
Aktive Rechnungsabgrenzung3012515019,9%
Aktiva23.54724.515-968-3,9%
Eigenkapital17.75617.0327244,3%
Investitionszuschüsse210234-24-10,3%
Rückstellungen4.2854.902-617-12,6%
Fremdkapital1.2962.347-1.051-44,8%
Passiva23.54724.515-968-3,9%
Eigenmittelquote (EK/Bilanzsumme)75,4%69,5%5,9%8,5%

1.3.3 Indikatoren zur Finanzlage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Werte in TEUR20242023Veränderung
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit3833.061-1.688-55,1%
Cashflow aus Investitionstätigkeit639-312-39-12,5%
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit-1.524-2.23871431,9%
Zahlungswirksame Veränderung des
Finanzmittelfonds-502511-1.013-198,2%
Finanzmittelfonds zum 31.12.1.352513839163,5%

1.4 Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft betreibt seit November 2024 eine Zweigniederlassung in Klagenfurt für übernommene Mitarbeiter:innen der Styria Media Design (3 Arbeitsplätze).

2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens

2.1 Voraussichtliche Entwicklungen des Unternehmens

Auch die Zeitungsdruckbranche wird 2025 noch mit diversen Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Lage (Konjunktureinbruch, Ukraine-Krieg, Diskussion Handelszölle, Erstarken China, .…) konfrontiert sein. Jedoch wird auch die weiterhin schwere Vorhersehbarkeit internationaler Entwicklungen (Präsidentschaft USA, Ukraine-Krieg, Positionierung China, ..) zukünftig zeitnahes und flexibles Managen erfordern.

Ebenso wird es, bedingt durch das geänderte Nutzerverhalten in Richtung Online und das vermehrte Aufkommen von KI, wie in den Jahren zuvor zu Rückgängen bei den Auflagenzahlen kommen. Da sich das Seitenumfangsvolumen sehr stark am Werbemarkt orientiert, ist auch hier von Rückgängen auszugehen. Im Konsolidierungsprozess der Branche wird die Gesellschaft weiterhin neben der Neukundenakquise und Bestandskundenbetreuung ihre Schwerpunkte auf schlanke Strukturen und effizientes Arbeiten setzen.

Die Gesellschaft wird ihre Fachkompetenz im Bereich Beschaffung und Druckmanagement auch im Jahr 2025 für Schwester-Unternehmungen einsetzen, um deren Beschaffungskosten unter anderem im Magazin- und Buchdruckeinkauf zu reduzieren („Lead-Buyer-Konzept“). Ebenso wird es als Verlängerung der Wertschöpfungskette Design- und Grafikleistungen anbieten.

2.2 Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

2.2.1 Allgemeines

Das Verhältnis zu Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten kann grundsätzlich als stabil bezeichnet werden. Bedingt durch die o.a. volatile und herausfordernde Marktsituation ist nicht auszuschließen, dass es 2025 auch zu Zahlungsausfällen oder zum Wegfall von Kunden bzw. zur Reduktion von Auflagen bzw. Umfängen (z.B. kleinere Regionalzeitungen) kommen kann. Es ist auch nicht auszuschließen, dass die üblichen Zahlungsziele verlängert werden müssen. Ebenso wird es auch zukünftig sinnvoll sein, die Lagerbestände für die produktionskritischen Materialien wie Papier, Farben und Platten gut zu monitoren, um allfälligen Engpässen frühzeitig entgegenzuwirken, wobei sich die Lage hier im Vergleich zu den Vorjahren aus aktueller Sicht entspannter darstellen sollte.

2.2.3 Geschäfts- bzw. unternehmenstypische Risiken

Das bisher vorhandene und gestiegene Produktionsausfallrisiko, bedingt durch das zunehmende Alter und die Auslastung der Anlagen, wurde durch das umfassendes Investitionsprojekt bereits 2020 deutlich reduziert. Der Betrieb der neu installierten Anlagen funktioniert weiterhin entsprechend den Erwartungen. Da es sich um einen Produktionsbetrieb handelt, wird in der Gesellschaft besonderes Augenmerk auf alle gesetzlichen Sicherheits- und Brandschutzvorschriften gelegt. Es wird weiterhin ein Schwerpunkt auf die Schärfung des Sicherheitsbewusstseins der Mitarbeiter gelegt werden. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Sicherheitsunterweisungen aller Produktionsmitarbeiter.

2.2.4 Finanzielle Risiken

Risiken können im Wesentlichen nur aus originären Finanzinstrumenten schlagend werden.

Ausfallsrisiko

Das Ausfallsrisiko besteht aus einem durch Nichterfüllung einer vertraglichen Verpflichtung entstehenden Vermögensverlust. Das maximale Ausfallsrisiko stellen die aktivseitig ausgewiesenen Finanzinstrumente dar, da grundsätzlich keine generellen Aufrechnungsvereinbarungen bestehen. Bankinstitute können jedoch aufgrund ihrer allgemeinen Geschäftsbedingungen Konten eines Unternehmens gegeneinander aufrechnen. Das Konzern-Treasury steuert jedoch die Ausnützung der Kontokorrentkonten laufend, sodass bei derselben Bank in der Regel entweder nur einen Soll- oder einen Habensaldo besteht.

Die Veranlagung von Finanzmitteln erfolgt ausschließlich bei Gesellschaften mit erstklassiger Bonität. Es ist daher in diesem Bereich von einem geringen Ausfallsrisiko auszugehen.

Das Ausfallsrisiko der Forderungen kann aufgrund der Kurzfristigkeit und der großen Streuung ebenfalls als gering eingestuft werden. Eine Erhöhung des Ausfallsrisikos erwarten wir aufgrund der aktuell verfügbaren Informationen und Einschätzungen der weiteren Entwicklung der geopolitischen Situation derzeit nicht.

Liquiditätsrisiko

Die Liquidität des Unternehmens wird vom Konzern-Treasury durch die laufende Liquiditätsplanung und die Überwachung und Steuerung der Finanzierungsstruktur, das Halten von Barreserven und durch ausreichend verfügbare kurzfristige Kreditlinien gewährleistet. Die Gesellschaft ist daher in der Lage alle bestehenden Verbindlichkeiten pünktlich zu bedienen. Eine wesentliche Erhöhung des Liquiditätsrisikos sehen wird derzeit trotz Unsicherheiten in der geopolitischen Lage nicht.

Preisänderungs- und Währungsrisiko

Preisänderungen am Rohstoffmarkt haben aufgrund der Verrechnungspreismechanik in der Regel keine wesentliche Auswirkung auf das Ergebnis bzw. den Cashflow des Unternehmens. Preisschwankungen bei Papier und Energie können in der Regel direkt an die Kunden weitergegeben werden. Das Risiko von kurzfristigen Schwankungen soll durch langfristige Partnerschaften zu Lieferanten und der Vereinbarung von langfristigen Lieferverträgen minimiert werden. Die Marktlage für Zeitungspapier hat sich stabilisiert, sodass die Verfügbarkeit von ausreichenden Mengen gesichert ist. Auch für 2025 gehen wir von einer mehr oder minder stabilen Preissituation aus.

Die Anteile an einem offenen Immobilien-Fond werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet, sodass hier ein Marktpreisänderungsrisiko vorliegt.

Da alle wesentlichen Transaktionen in Euro abgewickelt werden, besteht kein wesentliches Währungsrisiko.

Zinsänderungs- und Cashflowrisiko

Die Gesellschaft verfügt über keine Wertpapiere, die einem Barwertrisiko durch Änderung des Zinsniveaus ausgesetzt sind. Die verzinslichen Verbindlichkeiten sind variabel verzinst, wodurch bei Änderung des Zinsniveaus grundsätzlich ein Cashflowrisiko vorliegt, das über die Verrechnungspreismechanik aber zum Großteil an Konzerngesellschaften weitergegeben werden kann.

3. Bericht über die Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen beschäftigt sich auch weiterhin mit Produkt- und Prozessentwicklungstätigkeiten. Damit sollen die Effizienz und die Effektivität des Unternehmens weiter optimiert werden. Die Produktentwicklung zielt auf die Vergrößerung und den Ausbau des relevanten Marktes ab. Dabei werden auch zukünftig die bestehenden Netzwerke der Schwesterunternehmen genutzt.

Graz

Björn Christian Wilms, 11.04.2025 16:29 Unterschrieben mit MOXIS Guest DI Björn Christian Wilms

Alexander Marko, 11.04.2025 07:22

Unterschrieben mit MOXIS Guest

Alexander Marko, MBA

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