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Lagebericht 2024/25

Lenze Verbindungstechnik GmbH

Original-PDF

Stichtag 30. Apr. 2025 · Eingereicht am 30. Jän. 2026

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 30. April 2025

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
AktivaPassiva
30 4 2024 30.4.202530.4.202530.4.2024
EURTEUREURTEUR
A. Anlagevermögen:A. Eigenkapital:
1 Immaterielle Vermögensgegenstände:1. Gezeichnetes Nennkapital (Stammkapital)36.000,0036
1 gewerbliche Schutzrechtesonstige nicht eingeforderte ausstehende Einlage-18.000,00-18
und ähnliche Rechte0,000davon eingezahlt18.000,0018
I1. Sachanlagen:I1. Kapitalrücklagen
1. Technische Anlagen und Maschinen0,000Nicht gebundene34.763,6435
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung17 .024,0013III. Bilanzgewinn7.414.065,537.948
17.024,0013B. davon Gewinnvortrag2.618.244,602.713
17.024,00137.466.829,178.001
Rückstellungen:
B. Umlaufvermögen:1. Rückstellungen für Abfertigungen356.119,00433
1. Vorräte:2. Sonstige Rückstellungen1.601.288,651.429
1 Unfertige Erzeugnisse107.006,58412C.1.957.407,651.861
2. Fertige Erzeugnisse und Waren2.801.593,033.231
2.908.599,613.643Verbindlichkeiten:
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen14.639,369
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr14.639,369
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen2.516 763,132.249
davon mit einer Restlaufzeil von mehr als oinom Jahr0,0002. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen1.063.678,491.989
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen6.839.300,848.083davon mit oiner Restiaufzeit bis zu einem Jahr1 063 678,491.989
davon mit einer Restlaulzeil von mehr als einem Jahr0,000
3. Sonstige Forderungen und3. Verbindlichkeiten gegenüber
Vermögensgegenstände250,0082verbundenen Unternehmen1.932,811,401.994
davon mit einer Restlaufzeil von mehr als oinem Jahr0.000davon mit einar Rostlaufzoit bis zu oinam Jahr1.932.811,401.994
9.356.313,9710.414
4. Sonstige Verbindlichkeiten131.812,60430
III Guthaben bei Kreditinstituten233.923,55157davon aus Steuern37.320,0039
12.498.837,1314.215davon im Rahmen der sozialen Sicherheil65.127,7374
davon mil einer Restlaufzeil bis zu einom Jahr131.812,60430
C. Rechnungsabgrenzungsposten:3.142.941,854.421
1. Sonstige1.683,332davon mil einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr3142.941,854.421
1.683,332
D. Aktive latente Steuern:
1 aktive latente Steuern49.634,21 55
49.634,2155
12.567.178,6%14.28412.567.178,6714.284

Gewinn- und Verlustrechnung

für das Geschäftsjahr 2024/2025

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
2024/20252023/2024
EURTEUR
1. Umsatzerlöse31.781.132,3434.910
2. Veränderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen-305.172,56221
3. Sonstige betriebliche Erträge:
a) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen105.177,39124
b) Übrige139.248,3389
244.425,72213
4. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen:
a) Materialaufwand-19.103.347,41-22.257
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen-500.266,53-605
-19.603.613,94-22.862
5. Personalaufwand:
a)Gehälter-1.596.633,49-1.608
b)Soziale Aufwendungen-434.584,14-429
aa) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an
betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen-32.801,80-19
bb) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben
sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge-401.782,34-407
CC) Aufwendungen für sonstige Sozialabgaben0,00-1
-2.031.217,63-2.037
6. Abschreibungen:
a) auf immaterielle Gegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen-7.777,94-7
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen:
a) Steuern, soweit sie nicht unter
Steuern vom Einkommen fallen-668,200
b) Übrige-4.033.829,04-3.779
-4.034.497,24-3.779
8. Zwischensumme aus Z 1 bis Z 7 (Betriebsergebnis)6.043.278,756.659
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge197.105,30210
davon aus verbundenen Unternehmen210.037,96210
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-11.143,00-10
davon betreffend verbundene Unternehmen0,000
11. Zwischensumme aus Z 9 bis Z 10 (Finanzergebnis)185.962,30200
12. Ergebnis vor Steuern6.229.241,056.859
13. Steuern vom Einkommen-1.433.420,12-1.624
davon latente Steuern-4.878,152
14. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss4.795.820,935.235
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr2.618.244,602.713
16. Bilanzgewinn7.414.065,537.948

rson, Arot dode

Hermann Artmayr

Wolfgang Steinhart

Anhang für das Geschäftsjahr 2024/2025 der Lenze Verbindungstechnik GmbH, Asten

I. Anwendung der unternehmensrechtlichen Vorschriften Der vorliegende Abschluss ist nach den Vorschriften des UGB in der geltenden Fassung aufgestellt worden.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Im Interesse einer klaren Darstellung wurden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung
einzelne Posten zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen,
Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung wurde grundsätzlich bei der Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses beibehalten. Das Unternehmen gehört dem Konsolidierungskreis der Lenze SE, Aerzen, Deutschland, an. Dieser Konzernabschluss wird beim Firmenbuchgericht in Steyr hinterlegt.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Bei den Vermögensgegenständen und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung angewandt. Dem Vorsichtsgrundsatz wurde Rechnung getragen, indem insbesondere nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen werden.

Alle erkennbaren Risken und drohenden Verluste, die im Geschäftsjahr 2024/25 oder in einem früheren Geschäftsjahr entstanden sind, wurden berücksichtigt.

Schätzungen beruhen auf einer umsichtigen Beurteilung. Soweit statistisch ermittelbare Erfahrungen aus gleich gelegten Sachverhalten vorhanden sind, hat das Unternehmen diese bei Schätzungen berücksichtigt.

Die bisherigen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer degressiv bzw. linear abgeschrieben.

Folgende Nutzungsdauern werden der planmäßigen Abschreibung zugrunde gelegt:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände3-4
Technische Anlagen und Maschinen4 - 10
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung3-8

Geringwertige Vermögensgegenstände (Anschaffungswert bis EUR 1.000,00) werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen auf einen zum Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert, wenn die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.

Zuschreibungen zu Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden vorgenommen, wenn die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung nachhaltig weggefallen sind. Die Zuschreibung erfolgt auf maximal den Nettobuchwert, der sich unter Berücksichtigung der Normalabschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, ergibt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw Herstellungskosten unter Berücksichtigung des gleitenden Durchschnittspreisverfahrens oder dem niedrigeren Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Abschläge werden entsprechend der Umschlagshäufigkeit (Auslaufartikel, Artikel mit hoher Lagerreichweite) und Beschaffenheit einzeln vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen erfolgt zum Bilanzstichtag mit dem Stichtagskurs, sofern dieser niedriger als der Entstehungskurs ist.

Wertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken werden absaldiert.

Die in der Folgeperiode in Anspruch genommenen Skonti werden ebenfalls durch eine Wertberichtigung berücksichtigt.

Zuschreibungen zu Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens werden vorgenommen, wenn die Gründe für die Abschreibung weggefallen sind.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden entsprechend den gesetzlichen Erfordernissen alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste berücksichtigt.

Die Berechnung der Rückstellung für Abfertigungen und für Jubiläumsgelder erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen, nach der in den HGB (BilMoG) vorgeschriebenen "projected unit credit method" unter Anwendung eines Durchschnittszinssatzes über 10 Jahre von 1,96 % (Vorjahr: 1,83 %) für Abfertigung und unter Anwendung eines Durchschnittszinssatzes über 7 Jahre von 2,03 % (Vorjahr 1,82 %) für Jubiläumgeld (Duration von 15 Jahren in beiden Fällen) sowie eines Gehaltstrends von 2,50 % (Vorjahr: 2,50 %). Für die Berechnung wurden die AVÖ 2018-P- Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung - "gemischter Bestand" zugrunde gelegt. Als rechnungsmäßiges Pensionsalter wurde das frühest mögliche Anfallsalter für die (vorzeitige) Alterspension gemäß Pensionsreform 2004 unter Berücksichtigung der Übergangsregelung zugrunde gelegt. Ein Fluktuationsabschlag von 0,00 % bis 6,50 % abhängig vom Dienstalter wurde berücksichtigt. Die versicherungsmathematischen Gewinne bzw Verluste werden erfolgswirksam erfasst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt zum Bilanzstichtag mit dem Stichtagskurs, sofern dieser höher als der Entstehungskurs ist.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
III. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Berichtsjahr sind im An-
lagenspiegel angeführt (vergleiche Anlage zum Anhang).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 246.690,01 (Vorjahr: TEUR 265) sowie aus CashPooling in Höhe von EUR 6.592.610,83 (Vorjahr: TEUR 7.818) enthalten.

Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von EUR 22.213,02 (Vorjahr: TEUR 24).

Latente Steuern

Latente Steuern werden gemäß § 198 Abs 9 und 10 UGB nach dem bilanzorientierten Konzept und ohne Abzinsung auf Basis des Körperschaftssteuersatzes gebildet, der zum Zeitpunkt der Umkehrung der Steuerlatenz in Kraft sein wird (23%). Dabei werden passive mit aktive latente Steuern verrechnet und keine latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen (Jubiläumsgelder, Sonderzahlungen, nicht konsumierte Urlaube, Tantiemen), Gewährleistungen und Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 504.269,43 (Vorjahr: TEUR 365) sowie aus Steuerumlagen in Höhe von EUR 1.416.106,93 (Vorjahr: TEUR 1.626) enthalten.

Im Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" sind Aufwendungen in Höhe von EUR 102.447,73 (Vorjahr: TEUR 113) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
folgendesfolgende 5 Ge-
Geschäftsjahrschäftsjahre
EUREUR
Miet- und Leasingverpflichtungen210.151,03815.700,37
Vorjahr179.142,36773.619,34
davon gegenüber verbundenen Unternehmen142.280,47525.900,37
Vorjahr131.161,56533.715,34
davon aus der Nutzung von in der Bilanz
nicht ausgewiesenen Sachanlagen142.280,47525.900,37
Vorjahr131.616,56533.715,34
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge
Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von
Rückstellungen.
Personalaufwand und Arbeitnehmer
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
In den Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen
sind Abfertigungsaufwendungen iHv EUR 14.403,25 (Vorjahr: TEUR 2) enthalten.
In der Veränderung der Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellung ist eine Zinskomponente in
Höhe von EUR 10.968 (Vorjahr: TEUR 10) enthalten. Diese ist im Zinsaufwand ausgewiesen.
Die Aufwendungen für Beiträge an Mitarbeitervorsorgekassen setzen sich wie folgt
zusammen:

In den Aufwendungen für Gehälter ist die Zuführung zur Jubiläumsgeldrückstellung in Höhe von EUR 18.089,41 (Vorjahr: TEUR 18) enthalten.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
2024/252023/24
Leitende Angestellte1.767,124
Sonstige Arbeitnehmer16.631,4313
18.398,5517
Mitarbeiter
(im Jahresdurchschnitt)
2024/252023/24
Angestellte2323
2323

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die ausgewiesenen übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Konzerndienstleistungen/-verrechnungen, Ausgangsfrachten, Werbung, Gewährleistungen, Rechtsund Beratungsaufwendungen und Versicherungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Gemäß § 198 Abs 9 UGB wurden aktive latente Steuern aktiviert. Der Betrag der aktiven latenten Steuern beträgt EUR 49.634,21 (Vorjahr: TEUR 55) und resultiert im Wesentlichen aus Unterschieden in Zusammenhang mit Sozialkapitalrückstellungen.

V. Ergänzende Angaben

Gruppenbesteuerung

Mit folgenden Gesellschaften wurde ein Gruppenvertrag (steuerliche Unternehmensgruppe gemäß § 9 KStG) abgeschlossen, welcher im Wesentlichen ab dem Geschäftsjahr 2018/19 die Belastungsmethode vorsieht:

- Lenze Austria GmbH, Asten (Gruppenträgerin)

Positive Steuerumlage: erzielt das Gruppenmitglied nach Ausgleich von Vor- oder Außergruppenverlusten und den noch nicht vom Gruppenträger verrechneten Gruppenverlusten ein positives steuerliches Ergebnis, ist eine Steuerumlage entsprechend dem jeweils aktuellen Körperschaftsteuersatz zu ermitteln und an den Gruppenträger zu entrichten.

Negative Steuerumlage: erzielt das Gruppenmitglied ein negatives steuerliches Ergebnis, ist der Gruppenträger verpflichtet, dem Gruppenmitglied eine Ausgleichszahlung für den übergehenden steuerlichen Verlust zu leisten. Die negative Steuerumlage ist mit dem jeweils im Verwertungszeitpunkt aktuellen Körperschaftsteuersatz zu ermitteln.

Der Steuersatz für die Bemessung der latenten Steueransprüche beträgt 23 %.

Zum Stichtag 30.4.2025 bestehen keine Verpflichtungen für die Gesellschaft aus einem möglichen Schlussausgleich.

Angaben zu den Organen

Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Vorschüsse und Kredite gewährt.

Überdies wurden für die Geschäftsführer keine Haftungen übernommen.

Die Aufgliederung der Organbezüge gemäß § 239 Abs 1 Z 4 UGB unterbleibt auf Grund § 242 Abs 4 UGB, da lediglich eine Person in der Lenze Verbindungstechnik GmbH abgerechnet wird.

Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr waren:

Herr Hermann A r t m a y r Herr Wolfgang S t e i n h a r t

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Neben den bestehenden Finanzierungsforderungen und der Steuergruppe werden von den verbundenen Unternehmen der Lenze-Gruppe zentral für die Lenze-Gruppe erbrachte Leistungen zu fremdüblichen Beziehungen bezogen.

Darüber hinaus bestehen keine wesentlichen Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.

Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 7.414.065,53 wie folgt zu verwenden:

Gewinnausschüttung: EUR 5.280.000,00 auf neue Rechnung vortragen: EUR 2.134.065,53

Sonstige Angaben

Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer betragen EUR 20.350,00 (Vorjahr: TEUR 21). Es handelt sich hierbei ausschließlich um Aufwendungen in Zusammenhang mit der Prüfung des Jahrsabschlusses.

Die Aufwendungen für die Firmenbucheinreichung betragen EUR 336,00 (Vorjahr: EUR 200).

noten. It of dolo

Die Geschäftsführung

Hermann Artmayr u 18 Wolfgang Steinhart

Anlage zum Anhang: Anlagenspiegel

Lenze Verbindungstechnik GmbH

Asten

Anlagenspiegel zum 30. April 2025

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 12
A N S C H A F F U N G S - / H E R S T E L L U N G S K O S T E NK U M U L I E R T E A B S C H R E I B U N GBuchwertBuchwert
ANLAGEVERMÖGENSland amStand amSland amStand am Stand amStand am
Zugange 01.05 2025Abgange30.04.2025 Umbuchung01,05.2024ZugangoAbgange30.04.202530.04.202530.04.2024
1. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1Gewerbliche Schutzrechte
und ahnliche Rechle785.716,000,000,000,00785.716,00785,716,000,000,00785.716,000.000,00
Summe786.716,000,000,000,00785.716,007.85.716,000,000,00785.716,000,000,00
11. Sachanlagen
1 Technische Anlagen und Maschinen114.127,600,000.000.00114.127,60114.127,600,000,00114.127,600,000,00
2 Andere Aniagen, Betriebs- und0,00
Geschäftsausstattung103.635,1111.150.000,000,00114.785,1190.933,116.828,000,0097.761,1117.024,0012.702,00
3 Geleistete Anzahlungen0,000,000,000,000,000,000,000,000,000,000,00
4 Geringwertige Vermögens-
gegenstände0.00949,94949,940.000,000,00949.94949,940,000.000,00
Summe217.762,7112.099,94949,940,00228.912,71205.060,717.777,94949,94211.888,7117.024,0012.702,00
Gesamtsumme1.003,478,7112,099,94949,940,001.014.628,71990.776,717.777,94949,94997.604,7117.024,0012.702,00

Alle Angaben in EUR

für das GJ 2024/2025

Die Lenze Verbindungstechnik GmbH in Asten ist eine Osterreich-Tochter der international agierenden deutschen Lenze-Gruppe, deren Hauptsitz sich in Hameln/Aerzen befindet. Die Lenze-Gruppe hat sich als Spezialist für Motion Centric Automation im internationalen Umfeld positioniert.

Unter der Marke Lenze Selection hat sich die Lenze Verbindungstechnik im Bereich der mechanischen Antriebselemente zielgerichtet als kompetenter Anbieter in Europa etabliert.

Das Produktprogramm umfasst schaltbare Bremsen und Kupplungen, Wellenkupplungen, hydraulische Spannbuchsen, mechanische Spannelemente, Wellengelenke, Riemenantriebe, Linear Motion und Getriebemotoren. Im Bereich der mechanischen Kupplungen ist die Lenze Verbindungstechnik GmbH Marktführer in Osterreich. Unsere Spezialität ist ein kompetenter Beratungsverkauf gepaart mit der Fähigkeit, gemeinsam mit den anderen Bereichen der Lenze Osterreich Gruppe den kompletten Antriebsstrang zu bedienen.

1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2024/25 war geprägt von der anhaltenden wirtschaftlichen Rezession als Nachwirkung der globalen Lieferkrise und der Corona-Pandemie. Auch der Maschinenbau konnte sich dieser herausfordernden Geschäftslage nicht entziehen. Rückläufige Auftragseingänge bei unseren Kunden führten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 zu einem Geschäftsrückgang, auch wenn die in den Vorjahren aufgebauten hohen Lagerbestände unserer Kunden mittlerweile weitestgehend abgebaut sind. Dieser Trend wurde durch die Reduktion unserer Lieferzeiten noch verstärkt, da die Anzahl an Komponenten mit Lieferschwierigkeiten im vergangenen Geschäftsjahr deutlich reduziert werden konnte und damit vernachlässigbar war. Es gelang uns auch im Geschäftsjahr 2024/25, unsere Lieferfähigkeit und Liefertreue zu unseren Kunden auf hohem Niveau zu halten. Lösungen konnten erfolgreich vermarkten werden, die auf Basis des aktuellen Produkt- und Leistungsportfolios optimalen Kundennutzen bieten.

Die österreichische Wirtschaft war 2024 stark unter Druck. Dem Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO zu Folge war 2024 das zweite Rezessionsjahr in Folge. Nach einem BIP-Rückgang im Jahr 2023 von einem Prozent, sank das BIP 2024 nochmals um 1,2 Prozent. Sowohl in der Industrie, im Baugewerbe als auch im Handel waren 2024 deutliche Verluste zu erkennen. Ausschlaggebend waren nach Aussagen der heimischen Wirtschaft vor allem Nachfrageschwächen, aber auch hohe Lohnstückund Energiekosten. Der Anstieg des Budgetdefizits war die die Folge der schwächelnden Wirtschaftslage in Osterreich sowie von konjunkturstützenden Maßnahmen der Bundesregierung, Problematisch sind auch die im EU-Vergleich überdurchschnittlich hohe Inflation und der Anstieg der Arbeitslosenquote auf 7 %.

Die Portfolioerweiterung ermöglichte uns bei bestehenden Kunden zusätzliches Volumen zu generieren und auch Neukunden zu gewinnen.

Auch das internationale Geschäft wurde weiter ausgebaut, und die direkte Betreuung der Selection- Kunden in Deutschland, Benelux und in allen nordischen Ländern zeigte Erfolge.

Die Kontrolle der Kostensituation bei gleichzeitiger Sicherstellung der qualifizierten Betreuung und termingetreuen Belieferung unserer Kunden stand im abgelaufenen Geschäftsjahr Im Fokus. Inhaltlich arbeiteten wir weiter daran, unseren Footprint im Lösungsverkauf zu vergrößern.

Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr konnte aufgrund der genannten Entwicklungen in Grenzen gehalten werden.

Der Rohertrag beträgt zum 30.04.2025 TEUR 11.872 (Vorjahr TEUR 12.269). Das EBIT von TEUR 6.043 (Vorjahr TEUR 6.659) konnte trotz Margendrucks und erhöhter Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 244 (Vorjahr TEUR 213) enthalten vorwiegend Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Das Anlagevermögen betrug zum 30.04.2025 TEUR 17 (Vorjahr TEUR 13). Die vorgenommenen Abschreibungen auf das Anlagevermögen haben sich im Berichtsjahr von TEUR 7 auf TEUR 8 erhöht.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 4.034 (Vorjahr TEUR 3.779) sind vor allem Transport- und Verpackungskosten, SAP-Lizenzkosten, Werbungs- und Beratungskosten sowie Gebäudekosten und Kosten für Firmenwagen enthalten.

Der Personalaufwand ist mit TEUR 2.031 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 2.037) leicht gesunken. Das erwirtschaftete Finanzergebnis für das Geschäftsjahr 2024/25 in Höhe von TEUR 186

gegenüber dem Vorjahr (TEUR 200) spiegelt die allgemeine Entwicklung an den Finanzmärkten wider.

Der Vorratsbestand (TEUR 2.909) reduzierte sich stichtagsbezogen aufgrund von Lagerbestandsoptimierungen zum Vorjahr (TEUR 3.643) um TEUR -734.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände ohne Wertberichtigungen sind aufgrund es Rückgangs der Forderungen gegenüber Dritte auf TEUR 9.394 (Vorjahr TEUR 10.392) gesunken.

Der Anteil des ausgewiesenen Eigenkapitals betrug 59,4 % (Vorjahr 56%) der Bilanzsumme und bildet somit ein stabiles Fundament für die weitere Entwicklung.

Die Personalrückstellungen sowie die Sonstigen Rückstellungen sind im Geschäftsjahr auf TEUR 1.957 gestiegen (Vorjahr TEUR 1.861), wobei sich die Veränderung hauptsächlich in den Gewährleistungsrückstellungen wiederfindet.

Die Verbindlichkeiten betrugen zum Stichtag TEUR 3.143 und sind zum Vorjahr (TEUR 4.421) gesunken.

Derivative Finanzinstrumente wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht eingesetzt.

a. Bericht über die Zweigniederlassungen

Die Geschäftstätigkeit wird zur Gänze in Asten ausgeführt. Es werden keine Zweigniederlassungen betrieben.

b. Finanzielle Leistungsindikatoren

Nachfolgend wird die Entwicklung ausgewählter finanzieller Leistungsindikatoren über die letzten beiden Geschäftsjahre dargestellt.

Kennzahlen zur Ertragslage und Vermögenslage:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 15
2024/20252023/2024Veränderung
Rohertrag11.87212.269-397
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 16
enze
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 16
EBIT
6.0436.659-616
Bilanzsumme12.56714.284-1717
Eigenkapital7.4678.001-534
Eigenkapitalquote (in %)59,456,03,4
Investitionen Sachanlagen12012

Kennzahlen zur Rentabilität:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 16
2024/252023/24
Eigenkapitalrentabilität
Ergebnis vor Steuer *10083,4%85,7,7%
/Eigenkapital)

Alle Angaben soweit nicht anders angeführt in TEUR.

Der operative Cashflow aus dem Ergebnis lag im Berichtsjahr mit TEUR 4.204 unter dem Vorjahr (TEUR 7.966). Die Entwicklung ist hauptsächlich auf die Veränderungen des Betriebsergebnisses und des Working Capital im Berichtszeitraum zurückzuführen.

Der Netto-Geldfluss aus Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2024/25 auf TEUR -11 (Vorjahr TEUR 0).

Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich im Berichtszeitraum ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR -5.341 (Vorjahr TEUR -3.920). Dies betrifft die Ausschüttung an die Muttergesellschaft.

Die Fondsmittel bestehen aus liquiden Mitteln von TEUR 234 (Vorjahr TEUR 157) und dem CashPooling von TEUR 6.593 (Vorjahr: TEUR 7.818).

Der Mittelüberschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Sinne des URG beläuft sich auf TEUR 4.730 (Vorjahr TEUR 5.270). Auf Grundlage dieses Mittelüberschusses errechnet sich eine fiktive Schuldentilgungsdauer nach URG von -0,4 Jahren (Vorjahr -0,3 Jahre).

c. Erläuterung der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren

Zur Erreichung der Unternehmensziele wurde auch im Geschäftsjahr 2024/25 weiter konsequent an der Optimierung der Prozesse und Digitalisierung des Kundenangebots gearbeitet. Damit soll die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sichergestellt werden. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf Neukundengewinnung und Projekte gelegt. Zudem wird der Geschäftserfolg durch die Zusammenarbeit mit den Kollegen der Lenze Austria GmbH und deren Tochtergesellschaften unterstützt.

2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens

a. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Das Unternehmen setzt seinen Schwerpunkt weiterhin auf die Entwicklung des langfristigen Geschäfts mit Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Kurzfristig ist es unser Ziel, unsere Bestandskunden termingerecht zu beliefern, weiterhin in gewohnter Qualität bei Neuprojekten zu unterstützen und Neukunden zu gewinnen. Für das Geschäftsjahr 2025/26 wird seitens der Geschäftsleitung eine leichte Verbesserung der Auftragslage erwartet.

b. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Die geopolitisch angespannte Lage mit mehreren Krisenherden und eine erratische US-Zollpolitik werden uns auch im Geschäftsjahr 2025/26 begleiten. Insbesondere deren Einfluss auf die Lieferketten und die Nachfrage seitens unserer Endkunden bleiben gemeinsam mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung auch im Geschäftsjahr 2025/26 ein potenziell wesentlicher und unberechenbarer Faktor für das Geschäft unserer Kunden und unsere Aktionsmöglichkeiten am Markt. Hierbei beschränken sich die Einflussfaktoren nicht nur auf Osterreich, sondern umfassen die weltweiten Absatzmärkte unserer Kunden.

Wir tauschen uns weiterhin mit allen wichtigen Kunden intensiv und fortlaufend aus, um frühzeitig die Entwicklung von Auftragseingängen und Kapazitätsbedarfen einschätzen und entsprechend handeln zu können.

Im Übrigen dienen konzernweit implementierte Kontrollmaßnahmen der Früherkennung, Steuerung und Überwachung von Risiken. Ergänzend werden neben internen Ablaufregelungen und Richtlinien auch laufend Berichte im Rahmen von regelmäßigen Berichtsrunden an die Geschäftsführung und den Vorstand des Konzerns über die aktuelle Entwicklung zur Minimierung etwaiger Risiken herangezogen.

Dem Ausfallsrisiko im Bereich der Kundenforderungen wird durch konsequente Bonitätsprüfung, Forderungsmanagement sowie eine Warenkreditversicherung (Ausfallsversicherung) Rechnung getragen.

Das Liquiditätsrisiko wird durch eine operative Liquiditätsplanung der Zahlungsströme konsequent verfolgt. Da die Lenze Verbindungstechnik GmbH an das gruppenweite Cash-Pooling im Euro-Raum angeschlossen ist, kann ein kurzfristiger Liquiditätsbedarf jederzeit gedeckt werden.

Das Fremdwährungsrisiko wird auf Grund der überwiegenden Abwicklung der Geschäftstätigkeit in Euro als gering eingestuft. Sonstige Risiken wurden nicht identifiziert.

3. Bericht über Forschung und Entwicklung

Als reine Vertriebsgesellschaft unterhält die Lenze Verbindungstechnik GmbH keine Forschungs- und Entwicklungsabteilung im engeren Sinn.

4. Arbeitnehmerbelange

Es wird in unserem Unternehmen Wert auf eine regelmäßige qualifizierte Aus- bzw. Fortbildung der Vertriebsmitarbeiter gerade im technischen und methodischen Bereich gelegt. Die entsprechenden Aktivitäten wurden auch im Geschäftsjahr 2024/25 fortgeführt.

Weiters wurde gemeinsam mit der österreichischen Gesundheitskasse ein Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung verfolgt, das zum Ziel hat, die Gesundheit unserer Mitarbeiter nachhaltig zu fördern.

5. Wesentliche Ereignisse während und nach Abschluss des Geschäftsjahres

Während oder nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.

Anton, L1 01 2026

Hermann Artmayr, Geschäftsführer

Wolfgang Steinhart, Geschäftsführer

LENZE SE

BESCHLUSS DES VORSTANDS

Die Lenze SE (LSE) ist alleinige Gesellschafterin der Lenze Austria GmbH, Asten/ Österreich (LAH).

Die LAH ist die alleinige Gesellschafterin der Lenze Verbindungstechnik GmbH, Asten/ Österreich (LVT).

Es ist beabsichtigt,

1. den Jahresabschluss zum 30.04.2025 mit einem Bilanzgewinn von EUR 7.415.015,47 (Jahresgewinn EUR 4.796.770,87; Gewinnvortrag aus Vorjahren EUR 2.618.244,60) in der vorgeschlagenen Form festzustellen. 2. hinsichtlich des Bilanzgewinnes in Höhe von EUR 7.415.015,47 3. folgendes zu beschließen: Es erfolgt eine Ausschüttung in Höhe von EUR 5.280.000,00 Der Betrag von EUR 5.280.000,00 ist bis zum 30.04.2026 fällig. Eine Zahlung in Raten ist möglich. Der restliche Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. 4. den Geschäftsführern Hermann Artmayr Wolfgang Steinhart für das Geschäftsjahr 2024/2025 die Entlastung zu erteilen.

Die LSE erteilt den beabsichtigten Maßnahmen hiermit ihre Zustimmung.

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

Aerzen, den 01.10.2025

No. Collet

Brun Dr. Almuth Kahlert

4. Bestätigungsvermerk

Bericht zum Jahresabschluss

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der

Lenze Verbindungstechnik GmbH,

Asten,

bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2025, der Gewinn- und Verlustrechnung für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Anhang, geprüft.

Nach unserer Beurteilung entspricht der beigefügte Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 30. April 2025 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Abschlussprüfung in Ubereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Ubereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Ubereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die bis zum Datum dieses Bestätigungsvermerks von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu die Sonstiger Sachverhalt

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 30. April 2024 wurde von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der am 17. Juni 2024 ein nicht modifiziertes Prüfungsurteil erteilt hat.

Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und dafür, dass dieser in Ubereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit - sofern einschlägig - anzugeben, sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit einzustellen oder haben keine realistische Alternative dazu.

Grant Thornton

Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Ubereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.

Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus gilt:

• Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben. • Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben. • Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr der Gesellschaft von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben. • Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.

Bericht zum Lagebericht

Der Lagebericht ist aufgrund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.

Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Lageberichts durchgeführt.

Urteil

Nach unserer Beurteilung ist der Lagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden und steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.

Erklärung

Angesichts der bei der Prüfung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen Verständnisses über die Gesellschaft und ihr Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im Lagebericht nicht festgestellt.

Wien, 28. Jänner 2026

Grant Thornton Austria Audit GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Jud Klaus Obermy

qualifiziert elektronisch signiert Mag Marlene HANSCHITZ-HALIKIAS Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

qualifiziert elektronisch signiert qualifiziert elektronisch signiert ppa Mag Klaus Obermayr Wirtschaftsprüfer

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs 2 UGB zu beachten.

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