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Bericht über den Geschäftsverlauf
Das Unternehmen Die M & M Retail GmbH ist im Textileinzelhandel tätig. Sie vertreibt Bekleidung, Accessoires und Schuhe der Marke Marc O'Polo in Stores in ganz Osterreich. Außerdem werden auch noch zwei Multilabel-Stores in Ried und Wien unter dem Namen Splendid geführt.
Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2024 brachte erwartungsgemäß einen leichten Verlust. Die Nettoerlöse sind im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen. Die Personalkosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind betragsmäßig auch gestiegen, aber der Prozentanteil konnte gesenkt werden.
Insgesamt hat sich das Ergebnis im Vergleich zum Jahr 2023 von EUR - 964.700,00 auf EUR - 242.800,00 verbessert.
Zweigniederlassungen
und Filialen
Derzeit werden Stores in folgenden Orten betrieben:
- Ried im Innkreis 1 x MOP, 1 x Splendid - Wels - Salzburg 2 x - Linz 2 x - St. Pölten - Wien-Trattnerhof - Splendid Wien - Krems - Wien-Auhof - Tulln - Wien, Plankengasse - Wien, Kärntnerstraße - Vösendorf SCS (seit 03/2023)
Kennzahlen zur Ertragslage
Umsatz
Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,2 %.
Alle Stores konnten teils deutliche Umsatzsteigerungen erzielen.
Ergebnis
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sowie daraus abgeleitet das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) entwickelten sich in den vergangenen Jahren folgendermaßen:
| 2024 | 2023 | 2022 | |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | - 242.500 | - 964.700 | - 1.333.200 |
| Bereinigt um Finanzergebnis | 300 | 1.600 | |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | - 242.800 | - 964.700 | - 1.331.600 |
Nach der Steuerumlage weist die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 einen Jahresverlust von EUR - 186.200,00 aus.
Entwicklung der
Ertragskraft
Über eine Laufzeit von sieben Jahren zeigen Betriebsleistung und Ertragskraft folgendes Bild:
| 4,0% | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2,0% | ||||||
| 0,0% | ||||||
| -2,0% | ||||||
| -4.0% | ||||||
| -6,0% | ||||||
| -8.0% | ||||||
| -10.0% | ||||||
| 0 | -12.0% | |||||
| 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
| — Ertragskraft | ||||||
• Betriebsleistung —
Kapitalrentabilität Die Kapitalrentabilitäten ergeben sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses zum durchschnittlichen Kapital. Die Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity), bezogen auf das EBT, und die Gesamtkapitalrentabilität (Return on Investment), bezogen auf das EBT bereinigt um Zinsaufwendungen, haben sich wie folgt entwickelt:
| 2024 | 2023 | 2022 | |
|---|---|---|---|
| Eigenkapitalrentabilität in % | k.A. | K.A. | K.A. |
| Gesamtkapitalrentabilität in % | - 5,4 | - 21,1 | - 25,6 |
Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage
Working Capital
Die Entwicklung des Working Capital, auch Nettoumlaufvermögen, als Saldo zwischen dem kurzfristigen Umlaufvermögen und dem kurzfristigen Fremdkapital, ist in der nachstehenden Tabelle dargestellt:
| 2024 | 2023 | 2022 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Nettoumlaufvermögen (Working Capital) | - 1.296.700 | -2.338.900 | - 1.048.000 | ||
| Bilanzsumme | 4.424.400 | 4.576.100 | 4.558.700 | ||
| Anteil Working Capital an Bilanzsumme in % | 29,3 | - | 51,1 | 23,0 | |
URG-Kennzahlen
Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital gemäß § 23 URG und die fiktive Schuldentilgungsdauer gemäß § 24 Abs. 1 URG entwickelten sich in den letzten drei Jahren folgendermaßen:
| 2024 | 2023 | 2022 | |
|---|---|---|---|
| Eigenmittelquote in % | K.A. | k.A. | k.A. |
| (negatives | (negatives | (negatives | |
| Eigenkapitel | Eigenkapital | Eigenkapital) | |
| Fiktive Schuldentilgungsdauer in Jahren | 25,0 | k.A. | k.A. |
| (negativer | (negativer | ||
| Mittel - | Mittel- | ||
| überschuss | überschuss |
Cash-Flow-Kennzahlen
Netto-Geldfluss
Die im Folgenden dargestellten Teilergebnisse der Geldflussrechnung wurden entsprechend der AFRAC-Stellungnahme 36 zur Geldflussrechnung (UGB) berechnet.
| Cash-Flow | 2024 | 2023 | 2022 |
|---|---|---|---|
| aus der betrieblichen Tätigkeit | - 805.400 | 470.900 | - 529.600 |
| aus Investitionstätigkeit | - 117.400 | - 917.400 | - 186.900 |
| aus Finanzierungstätigkeit | 1.000.000 | 700 | 0 |
Entwicklung Investitionen
und Cash-Flow
Im Geschäftsjahr 2024 wurden EUR 66.900,00 in das Anlagevermögen (inkl. geringwertiger Vermögensgegenstände) investiert. Diesen Investitionen steht ein Netto-Geldfluss (aus dem Ergebnis) in Höhe von EUR 98.500,00 gegenüber.
Investitionen und Cash-Flow aus dem Ergebnis bewegten sich in den vergangenen drei Jahren wie folgt:
Selbstfinanzierung der Investitionen durch den Cash-Flow
| Cash-Flow | 2024 | 2023 | 2022 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Investitionen | 66.900 | 945.800 | 221.200 | ||
| Cash-Flow aus dem Ergebnis | 98.500 | -602.200 | - 1.030.200 | ||
| Selbstfinanzierungsgrad in % | 147,3 | 63,7 | - | 465,8 | |
Forschung und Entwicklung
Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind branchenbedingt nicht angefallen.
Risiken des Unternehmens
Finanzielle Risiken In Anbetracht der gegebenen Finanzierungsstruktur sind trotz veränderter Rahmenbedingungen der Kreditwirtschaft keinerlei Risiken erkennbar. Auf den Einsatz derivativer Finanzinstrumente zu Absicherungszwecken wird verzichtet.
Personalrisiken Der Handel ist als zweitgrößter Arbeitgeber in Osterreich von starker Personalfluktuation geprägt. Ein Fünftel der Beschäftigten bleibt in diesem Bereich weniger als ein Jahr lang im selben Unternehmen. Dadurch ist es auch für unser Unternehmen schwierig (allerdings regional unterschiedlich), geeignetes und qualifiziertes Personal zu halten. Bis jetzt ist es aber gelungen die Personalsituation zufriedenstellend zu lösen.
IT-Risiken Zur Gewährleistung der IT-Sicherheit wurden Vorsorgemaßnahmen getroffen, um einen dauernden Datenverlust zu verhindern bzw. eine längerfristige Beeinträchtigung der Betriebsabläufe zu vermeiden.
Gesamtrisiko Da das Unternehmen in einer soliden Unternehmensgruppe integriert ist, bestehen keine wesentlichen bestandsgefährdenden Risiken
Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Im Jahr 2025 ist der Modehandel weiterhin vom vorsichtigen Konsumverhalten aufgrund der stark gestiegenen Energie- und Lebenshaltungskosten betroffen, wobei sich die Umsätze in den ersten Monaten positiv entwickeln
Es wird kein positives Ergebnis zu erwarten sein, aber es wurden bereits mehrere Maßnahmen gesetzt, um die Ertragslage zu verbessern. Durch den Einsatz einer neuen Warenwirtschaftssoftware kann die Warensteuerung effektiver gestaltet werden, was zu besseren Lagerbeständen führt und in Folge die Spannen wesentlich erhöht, da weniger Ware mit weniger Abschlägen in den Abverkauf fließt.
Laufend werden auch noch Verhandlungen mit den Vermietern geführt, um die Mietkosten zu reduzieren; auch werden laufend Anpassungen beim Personal durchgeführt, um den Personaleinsatz auf der Fläche zu optimieren.
Diese Maßnahmen sollen mittelfristig wieder zu einem positiven Betriebsergebnis führen.