Inhaltsverzeichnis
zum 31. August 2025
A. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Der Wirtschaftsstandort Österreich kämpft mit grundlegenden Wettbewerbsproblemen. Hauptursache ist der anhaltende Verlust an preislicher Wettbewerbsfähigkeit – sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor. In Kernbereichen der österreichischen Industrie, etwa im Maschinen- und Fahrzeugbau, ist die Produktion bereits seit längerer Zeit rückläufig. Gleichzeitig bleibt der private Konsum verhalten: Die Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen die wirtschaftliche Lage und deren Ausblick weiterhin eher vorsichtig. Einen zusätzlichen Dämpfer erhält das Wachstum durch die notwendige fiskalische Konsolidierung der neuen Bundesregierung, die kurzfristig leicht konjunkturhemmend wirkt.
Trotz der anhaltenden Konjunkturschwäche zeigt sich der österreichische Arbeitsmarkt bislang widerstandsfähig. Viele Unternehmen halten an ihren Beschäftigten fest – eine Reaktion auf die Erfahrungen mit dem Fachkräftemangel der vergangenen Jahre. Gleichzeitig wächst das Arbeitskräfteangebot aufgrund der demografischen Entwicklung nur langsam. Dennoch wird 2025 ein weiterer – jedoch weiterhin moderater – Anstieg der Arbeitslosigkeit erwartet. Erst mit dem langsamen Aufschwung wird sich die Lage voraussichtlich ab 2027 wieder entspannen.1 „Solange wir kein substanzielles Wachstum haben, wird die Arbeitslosigkeit bei steigendem Arbeitskräfteangebot nicht sinken“, sagt etwa Arbeitsmarktservice (AMS)-Vorstand Johannes Kopf zu den Arbeitsmarktdaten.2 Ende Juli 2025 stieg die Arbeitslosenquote in Österreich auf 6,7 Prozent. 359.374 Personen waren demnach arbeitslos oder in einer AMS-Schulung angemeldet. Dies ist ein Anstieg gegenüber dem Juli 2024 von 17.605 Arbeitssuchenden.3
2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen
Von Januar bis Juni 2025 wurden in Österreich laut Statistik Austria insgesamt 143.051 Personenkraftwagen (Pkw) erstmals zugelassen. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht das einem Anstieg von 5,9 Prozent bzw. 7.938 Fahrzeugen. Die Zahl der neu zugelassenen Kraftfahrzeuge (Kfz) insgesamt beläuft sich auf 193.312.
„Der Markt für neue Autos wächst in Österreich weiterhin beständig. Die Zuwächse sind vor allem auf rein elektrische sowie benzinbetriebene Hybrid-Pkw zurückzuführen. Insgesamt entfielen bereits 59,3 % aller Pkw-Neuzulassungen auf Fahrzeuge mit alternativem Antrieb. Die positive Entwicklung im Pkw-Segment konnte die rückläufige Bilanz bei den Kfz insgesamt
¹ https://www.oenb.at/dam/jcr:cb1371a6-aeb0-4d7c-aaec-677/f8b48fe1d/report-2025-11-prognose.pdf
² https://oesterreich.orf.at/stories/3307926/
3 https://www.derstandard.de/story/3000000281836/arbeitslosigkeit-im-juli-um-52-prozent-gestiegen
jedoch nicht ausgleichen – hier ging die Zahl der Neuzulassungen um 1,9 % zurück“, so Thomas Burg, fachstatistischer Generaldirektor von Statistik Austria.4
Ein Grund für die Entwicklung ist sicherlich auch das Programm der neu gewählten Bundesregierung: So bleibt der steuerliche Vorteil für Firmenwagen mit Elektroantrieb bestehen. Ebenfalls erfreulich: Die neue Regierung kündigte den Ausbau der Ladeinfrastruktur an – insbesondere an Raststätten.
Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Die motorbezogene Versicherungssteuer wird künftig auch auf Elektroautos ausgeweitet. Ein Schritt, der aus Marktsicht der angestrebten Transformation zur Elektromobilität klar entgegenwirkt.
Eine bedeutende Anderung betrifft zudem die Normverbrauchsabgabe (NoVA) für leichte Nutzfahrzeuge. Diese wurde 2021 eingeführt und hatte den Kauf von Kleinbussen und Pickups erheblich verteuert. Seit dem 1. Juli 2025 entfällt diese Abgabe nun wieder – ein Schritt, der insbesondere die Transportbranche entlasten dürfte.
Auf internationaler Ebene bleiben die politischen Rahmenbedingungen, der Umgang der Hersteller mit CO2-Vorgaben sowie die generelle Marktentwicklung entscheidend. Die EU- Kommission möchte die Automobilindustrie beim Wandel zur Elektromobilität unterstützen und diesen erleichtern – unter anderem durch die Streckung bzw. Aussetzung von Strafzahlungen sowie durch eine Verschiebung der CO2-Ziele. Hersteller haben nun drei Jahre mehr Zeit, um ihre CO2-Vorgaben zu erfüllen. Gleichzeitig bleibt das Verbrenner-Aus bestehen – unklar ist lediglich, wann es kommt: 2035 oder doch früher? Das Marktumfeld bleibt also herausfordernd.
In nachfolgender Tabelle findet sich der auf das AVAG-Geschäftsjahr abgestimmte Neuwagenmarkt, der das Geschäftsjahr 24/25 noch einmal verdeutlicht. 272.030 neu zugelassene Fahrzeuge (Vj.: 247.233) in Österreich bedeuten einen Anstieg von 10,03 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die von der AVAG vertriebenen Marken sind visuell hervorgehoben.
| Sept. 24 bis Aug. 25 | in % | Sept. 23 bis Aug. 24 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zulassungen in Stück | Marktanteil in % | zu WJ 2023/24 | Zulassungen in Stück | Marktanteil in % | |||
| Volkswagen | 36.592 | 13,5 | 2,0 | 35.863 | 14,5 | ||
| Skoda | 29.709 | 10,9 | 24,8 | 23.811 | 9.6 | ||
| BMW | 20.336 | 7,5 | 7,4 | 18.937 | 7,7 | ||
| Audi | 16.638 | 6,1 | 12,4 | 14.803 | 6,0 | ||
| Mercedes | 12.653 | 4,7 | 3,7 | 12:201 | 4,9 | ||
| Hyundai | 12.269 | 4,5 | 1,3 | 12.107 | 4,9 | ||
| Dacia | 12.102 | 4,4 | 10,6 | 10.945 | 4,4 | ||
| Seat | 11.980 | 4.4 | -2,4 | 12.273 | 5,0 | ||
| Toyota/Lexus | 11.679 | 4,3 | 5,9 | 11.024 | 6 | 4,5 | |
| Renault | 9.515 | 3,5 | 29,7 | 7.337 | 3,0 | ||
| Peugeot | 9.117 | 3,4 | 60,6 | 5.677 | 2,3 | ||
| Ford | 8.064 | 3,0 | 22,2 | 6.601 | 2,7 | ||
| Opel | 7.407 | 2,7 | 41,3 | 5.242 | 2,1 | ||
| Mazda | 6.280 | 2,3 | -11,3 | 7.084 | 2,9 | ||
| Kia | 6.096 | 2,2 | -23,3 | 7.950 | 3,2 | ||
| Suzuki | 4.556 | 1,7 | -26,3 | 6.182 | 2,5 | ||
| Citroen | 4.534 | 1,7 | 39,2 | 3.258 | 1,3 | ||
| Volvo | 4.172 | 1,5 | -1,9. | 4.254 | 1,7 | ||
| Fiat/Alfa | 4.060 | 1,5 | -9,1 | 4.467 | 1,8 | ||
| Nissan | 2.958 | 1,1 | 9,2 | 2.710 | 1,1 | ||
| Jeep | 1.406 | 0,5 | 11,0 | 1.267 | 0,5 | ||
| KGM | 355 | 0,1 | 155,4 | 139 | 0,1 | ||
| Gesamtmarkt | 272.030 | 100,0 | 10,0 | 247.233 | 100,0 | ||
Citroen blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024/25 in Österreich zurück. Trotz herausfordernder Marktbedingungen konnte die Marke ihre Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2025 um +19,4 % auf 3.757 Fahrzeuge steigern (PKW und leichte Nutzfahrzeuge) und einen Marktanteil von 2,4 % erzielen. Besonders im August 2025 stach Citroën hervor: Mit 404 Neuzulassungen und einem Zuwachs von +99,3 % im PKW-Segment gegenüber dem Vorjahr gelang eine signifikante Marktperformance.5
Ein zentraler Treiber des Wachstums ist die erneuerte Modellpalette. Erfolgreich eingeführte Modelle wie der neue Citroën C3 und der vollelektrische ë-C3 haben die Nachfrage nach erschwinglicher und alltagstauglicher Mobilität deutlich belebt. Ein starkes Zeichen für Qualität und Kundenbindung setzt Citroën mit dem neuen Garantieprogramm WE CARE.9 Es bietet für alle ab dem 01.01.2025 neu zugelassenen Fahrzeuge (ausgenommen Citroën Ami) bis zu 8 Jahre bzw. 160.000 km Garantie auf wesentliche Fahrzeugkomponenten.
Mit dem für Ende 2025 angekündigten CS Aircross auf der neuen STLA Medium Plattform setzt Citroën den nächsten Technologieschritt: Die Multi-Energy-Architektur erlaubt flexible Antriebswahl – von Elektro über Hybrid bis Plug-in-Hybrid.?
Peugeot setzt seinen Aufwind fort: Im ersten Halbjahr 2025 gelang der Marke ein Wachstum von +38,4 % auf insgesamt 5.334 Neuzulassungen (PKW + leichte Nutzfahrzeuge). Bereits im ersten Quartal hatte Peugeot ein Plus von +33 % auf 2.343 Einheiten und einen Marktanteil von 3,2 % erzielt.8
Treiber dieser Dynamik sind insbesondere Modell- und Elektrifizierungsinitiativen: Im Rahmen des E-Lion Day 2025 betonte die Marke ihre Rolle als Anbieter mit dem breitesten Elektro-Modellangebot im Mainstream-Segment in Europa. Besonders im Fokus steht der neue Peugeot E-3008, der seit 2025 in Österreich erhältlich ist.
Ein zusätzliches Signal für Qualität und Vertrauen setzt Peugeot mit dem neuen Garantieprogramm PEUGEOT ALLURE CARE2: Für bestimmte Elektromodelle gilt eine erweiterte Garantie von bis zu 8 Jahren bzw. 160.000 km, gemäß den Bedingungen des Programms.3
Volvo startet 2025 mit einem starken Fundament: Im Jahr 2024 erreichte die Marke einen Rekordabsatz von 4.609 Neuzulassungen, was einem Wachstum von +40,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit erhöhte sich der Marktanteil auf 1,8 %, getragen von einer starken Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen. Im Jahr 2025 befindet sich Volvo auf einer
* https://www.media.stellantis.com/at-de/citroen/press/citroen-setzt-erfolgskurs-fort-19-4-prozent-im-ersten-
halbjahr-07072025
* https://www.media.stellantis.com/at-de/citroen/press/citroen-verdoppelt-pkw-zulassungen-im-august-
wachstum-neue-modelle-und-8-jahre-we-care-garantie-03092025
? https://www.media.stellantis.com/at-de/citroen/press/neuer-c5-aircross-mehr-platz-mehr-komfort-mehr-
technologien-und-mehr-reichweite-jetzt-auch-elektrisch-29042025
* https://www.media.stellantis.com/at-de/peugeot/press/peugeot-ueberzeugt-im-ersten-halbjahr-38-4-
prozent-1
◦ https://www.media.stellantis.com/at-de/peugeot/press/peugeot-allure-care-das-bis-zu-8-jahre-sorglos-
garantieprogramm-fuer-elektrofahrzeuge
anspruchsvollen strategischen und finanziellen Zwischenetappe. im ersten Quartal meldete das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 12 % sowie eine operative Gewinnmarge von lediglich 2,3 %.10
Für den österreichischen Markt bedeutet dies, dass Volvo zwar seine Elektrifizierungsstrategie weiterhin konsequent verfolgt, aber gleichzeitig vor der Herausforderung steht, Wachstum mit ausreichender Profitabilität zu verbinden. Der Rückgang der globalen Volumina und Margen drückt das Umfeld, in dem auch der heimische Markt agiert. Marktanteilsgewinne und positive Neuzulassungszahlen sind möglich, müssen aber eingebettet werden in ein Umfeld höherer Kosteneffizienz und zielgerichteter Modell-Offensiven.
Dennoch bleibt auch 2025 Österreich ein bedeutender Markt für Volvos Transformation zur vollelektrischen Marke bis 2030. Modelle wie der neue Volvo EX30, der seit 2024 in Österreich verfügbar ist, haben sich rasch etabliert und zählen bereits zu den meistverkauften Fahrzeugen der Marke.
3. Geschäftsverlauf des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Kraftfahrzeugen, Fahrzeugteilen und – zubehörartikeln, sowie die Durchführung von Kraftfahrzeugreparaturarbeiten, insbesondere als autorisierter Vertriebspartner der relevanten Kraftfahrzeughersteller Opel sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen.
Das Autohaus mit einem Standort hat in einem abnehmenden Gesamtmarkt und bei stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seine Position im Marktverantwortungsgebiet halten können. Im Marktverantwortungsgebiet repräsentiert das Autohaus einen Marktanteil, der deutlich über dem Opel-Marktanteil im Bund liegt.
Mit der Gesamtentwicklung und dem Ergebnis im Geschäftsjahr 2024/2025 haben wir insgesamt unsere Erwartungen nicht erreicht.
4. Lage der Gesellschaft
4.1. Ertragslage
Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrugen die Umsatzerlöse 23.586 TEUR (Vj.: 24.746 TEUR) bei einem Materialaufwand in Höhe von 19.094 TEUR (Vj.: 20.790 TEUR). Der Bruttoertrag (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) beträgt 4.493 TEUR (i. Vj. 3.956 TEUR).
Der Aufwand an Personalkosten reduzierte sich auf 2.975 TEUR (Vj.:3.667 TEUR). Im Berichtszeitraum waren (ohne Geschäftsführung) durchschnittlich 11 (Vj.: 12) gewerbliche Arbeitnehmer, 24 (Vj.: 29) Angestellte und 3 (Vj.: 5) Auszubildende beschäftigt.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten auf 2.156 TEUR (Vorjahr 2.278 TEUR) gesenkt werden.
10 https//www.volvocars.com/at/media/press-releases/C4A097BC46DF7482/
Insgesamt konnte somit ein Ergebnis vor Steuern von -1.044 TEUR (Vj.: - 2.602 TEUR) erzielt werden. Nach Hinzurechnung des Steuerertrags in Höhe von 232 TEUR (Vj.: -21 TEUR) beträgt das Jahresergebnis -813 TEUR (Vj.: -2.623 TEUR). Die Umsatzrendite (Jahresergebnis vor Steuern / Umsatzerlöse) ist von -10,5 % auf -4,4% gestiegen.
4.2 Finanzlage
Der Jahres-Cash Flow (Jahresergebnis + Abschreibungen) beläuft sich auf -700 TEUR (Vj.:-2.496TEUR). Über den Cash Pool im AVAG-Konzern wird der über die Fahrzeugfinanzierung und den langfristigen Bereich hinausgehende Teil der finanziellen Mittel bereitgestellt.
Die Gesellschaft ist wie in den Vorjahren, in den Cash Pool der AVAG Holding SE, Augsburg, eingebunden. Über diesen Verbund wird der über die Fahrzeugfinanzierung hinausgehende Bedarf an finanziellen Mitteln bereitgestellt.
4.3 Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 31. August 2025 5.268 TEUR (Vj.: 13.619 TEUR). Das Vorratsvermögen mit 3.607 TEUR liegt massiv unter, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 645 TEUR in etwa auf Vorjahresniveau. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind auf 239 TEUR gestiegen.
Die Eigenkapitalquote hat sich auf -33,1 % (Vj.: -6,9 %) verschlechtert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich aufgrund des niedrigeren Fahrzeugbestandes von 2.773 TEUR auf O TEUR reduziert. Ebenso sind die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen von 8.886 TEUR auf 4.496 TEUR weiter gesunken.
5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Das operative Geschäft steuert die Gesellschaft auf Basis der Umsatzerlöse, des Ergebnisses vor Steuern und der Umsatzrendite. Weiterer wichtiger nicht-finanzieller Leistungsindikator ist die Mitarbeiterzahl des Unternehmens.
B. Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, liegen nicht vor.
C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
1. Chancen- und Prognosebericht
1.1. Erweitere Rahmenbedingungen
Für 2025 prognostiziert das WIFO (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) ein Wirtschaftswachstum von 0,3%.11 Für die Jahre 2024 bis 2028 schätzt das WIFO für Österreich ein durchschnittliches jährliches BIP-Wachstum von 1% (Ø 2010-2019 +1,5% pro Jahr) und ein Trendwachstum von 0,75 % pro Jahr. Österreich dürfte über den Prognosehorizont etwas schwächer wachsen als der Durchschnitt der Euroländer. Nach Einschätzung des WIFO ist dafür vor allem eine Verschlechterung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit aufgrund höherer Lohnzuwächse in Österreich und eines höheren Energiepreisniveaus verantwortlich.
Der reale private Konsum dürfte mit +1,5 % p. a. im Prognosezeitraum voraussichtlich die größte Wachstumsstütze sein. Getragen wird diese Entwicklung von einem Rückgang der Sparquote (2025: 10,7%; 2028: 9,5%), wobei das Niveau der Sparquote über dem langjährigen Durchschnitt von vor der COVID-19- und Inflationskrise erwartet wird (Ø 2010/2019: 7,8%).12
1.2. Ausblick 2025/26
Im Jahr 2025 treiben Volvo, Citroën und Peugeot ihre Elektrifizierungsstrategien deutlich voran. Volvo verfolgt das Ziel, bis Jahresende über die Hälfte seiner weltweiten Verkäufe mit elektrifizierten Modellen zu erzielen und feierte im September die Auslieferung des millionsten Plug-in-Hybrids.13 Citroën stellte mit dem neuen C5 Aircross auf STLA-Medium- Plattform und der Sonderedition C4 Collection 2025 zwei Modelle vor, die elektrifizierte Antriebe und Reichweiten von bis zu 415 Kilometern bieten.14 Peugeot präsentierte den vollelektrischen E-308 mit bis zu 450 Kilometern Reichweite und ergänzte sein Angebot um neue digitale Services.15
*1 https://www.wifo.ac.at/publication/pid/62935266
12 https://www.wifo.ac.at/news/oesterreich-waechst-schwaecher-als-der-durchschnitt-der-euro-
laender/#:~:text=F%C3%BCr%202025%20erwartet%20das%20WIFO,Trendwachstum%20von%20%C2%BE%25 %20pro%20Jahr.
13 Volvo Cars' global sales up 3 per cent in August | Volvo Cars Media Intl
14 NEW CITROÊN C4 EDITION "COLLECTION 2025": CHARACTER, COMFORT AND CONNECTIVITY | Citroën | Stellantis Media
15 https://www.media.stellantis.com/em-en/peugeot/press?
Fur das Jahr 2026 zeigen sich klare Weiterentwicklungen bei allen drei Marken: Volvo wird mit seinem neuen voll elektrischen Modell Volvo EX60 eine neue Technologie-Basis einführen. Citroën’s neue C5 Aircross-Generation ist als Finalist für den Car of the Year 2026 nominiert Und Wird mit modernen elektrifizierten Antrieben den Ausbau der Modellreihe vorantreiben.16 Peugeot steht ebenfalls für 2026 vor dem Schritt weiterer elektrifizierter Modelle und Plattformen sowie erweiterter digitaler Dienste, wobei die 2025 vorgestellten Modelle bereits den Weg bereiten.
Wir weisen darauf hin, dass durch
1) gravierende Gesamtmarktschwankungen 2) wesentliche Marktanteilsschwankungen der vertriebenen Fabrikate oder 3) unvorhergesehene Restrukturierungen, z.B. Veränderungen der Zahl der Standorte, innerhalb des Gesamtunternehmens 4) Maßnahmen bzw. die Entwicklung unserer Hauptlieferanten Opel 5) Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen
die tatsächlichen Ergebnisse durchaus von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
Albert C. Still Geschäftsführer
Wolfgang Stummer Geschäftsführer
** DER NEUE CITROEN CS AIRCROSS IST FINALIST FÜR DEN RENOMMIERTEN „CAR OF THE YEAR 2026“-AWARDI | Citroën | Stellantis Media