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Lagebericht 2025/26

Impex Sanitär- und Heizungsgroßhandels GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Jän. 2026 · Eingereicht am 31. Okt. 2026

Inhaltsverzeichnis

zum Jahresabschluss 31. Jänner 2026

IMPEX Sanitär- u. Heizungsgroßhandels GmbH, Steyr

A. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliches Umfeld

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst den Großhandel mit Sanitär- und Heizungsbedarf in Österreich. Das Geschäftsjahr 2025/2026 war weiterhin durch einen intensiven Wettbewerb und hohen Preis- und Kostendruck geprägt. Die Entwicklung des Bau- und Sanierungsmarkts sowie der Nachfrage nach Heizungs- und Sanitärprodukten beeinflusst die Geschäftsentwicklung wesentlich. Die konkrete Markteinschätzung der Geschäftsführung ist vor Freigabe zu ergänzen.

2. Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Umsatzerlöse erhöhten sich von EUR 126.515.744,96 im Vorjahr auf EUR 127.032.989,58 (+0,41 %). Der Materialaufwand einschließlich bezogener Leistungen belief sich auf EUR 89.609.321,27 (Vorjahr: EUR 89.589.337,37). Der Personalaufwand lag bei EUR 21.298.919,85 (Vorjahr: EUR 21.276.011,46). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von EUR 13.219.989,58 auf EUR 14.351.561,65. Das Betriebsergebnis sank von EUR 897.789,02 auf EUR 197.769,74. Das Finanzergebnis betrug EUR –1.154.409,66 (Vorjahr: EUR –1.001.130,66). Das Ergebnis vor Steuern betrug EUR –956.639,92 (Vorjahr: EUR –103.341,64); der Jahresfehlbetrag EUR 985.744,64 (Vorjahr: EUR 134.514,10). Die Ursachen der gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen und der Ergebnisentwicklung sind von der Geschäftsführung zu bestätigen und gegebenenfalls näher zu erläutern. Die Ergebnisentwicklung ist vor dem Hintergrund der laufenden Modernisierung des Zentrallagers zu beurteilen. Soweit die Umbaumaßnahmen im Geschäftsjahr zu zusätzlichem Personaleinsatz, Überstunden, provisorischen Abläufen oder erhöhten Betriebs- und Koordinationskosten geführt haben, handelt es sich um Belastungen der Übergangsphase. Die Investitionen verfolgen das Ziel, die logistische Leistungsfähigkeit und die Produktivität langfristig zu verbessern. Die tatsächliche Höhe dieser projektbedingten Mehraufwendungen ist vor Freigabe anhand interner Auswertungen zu verifizieren. Der Jahresverlust darf daher nicht ohne weitere Prüfung ausschließlich auf den Umbau zurückgeführt werden.

Wesentliche finanzielle Kennzahlen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Kennzahl2025/262024/25
Umsatzerlöse (EUR)127.032.989,58126.515.744,96
Betriebsergebnis (EUR)197.769,74897.789,02
Ergebnis vor Steuern (EUR)-956.639,92-103.341,64
Jahresfehlbetrag (EUR)-985.744,64-134.514,10
Bilanzsumme (EUR)46.717.774,3847.666.025,71
Eigenkapital (EUR)20.638.328,9421.624.073,58
Eigenkapitalquote44,17 %45,37 %
Anlagenintensität21,13 %20,51 %
EGT / Umsatz-0,75 %-0,08 %

3. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme verminderte sich um EUR 948.251,33 auf EUR 46.717.774,38. Das Anlagevermögen betrug EUR 9.872.862,67 (Vorjahr: EUR 9.777.887,87). Die Handelswarenvorräte einschließlich noch nicht eingelagerter Waren reduzierten sich um EUR 3.977.001,33 auf EUR 23.690.018,97. Die liquiden Mittel laut Bilanz erhöhten sich von EUR 1.161.448,19 auf EUR 3.178.693,79. Das Eigenkapital sank infolge des Jahresfehlbetrags auf EUR 20.638.328,94. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich auf EUR 11.067.250,15 (Vorjahr: EUR 10.482.478,79). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen EUR 4.296.980,11 (Vorjahr: EUR 4.763.912,58). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen auf EUR 1.049.875,44 (Vorjahr: EUR 166.096,56). Positiv hervorzuheben ist die deutliche Reduktion der Warenbestände um rund EUR 3,98 Mio. Dies vermindert die Kapitalbindung im Lager und kann die Liquiditätssteuerung unterstützen, sofern die Lieferfähigkeit weiterhin sichergestellt ist. Trotz der Ergebnisbelastung verfügt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag über eine Eigenkapitalquote von 44,17 %.

4. Kapitalflussrechnung

Die vollständige Kapitalflussrechnung ist nach Vorlage der Überleitungsrechnung bzw. des Anlagenspiegels und der Angaben zu zahlungsunwirksamen Bewegungen zu ergänzen. Aus der Veränderung der Bilanzpositionen allein wird hier keine ungeprüfte Kapitalflussrechnung abgeleitet.

5. Beschaffung

Der Einkauf und die Sicherstellung der Lieferfähigkeit sind zentrale Erfolgsfaktoren des Großhandels. Die Gesellschaft steuert ihre Warenbestände unter Berücksichtigung der Nachfrage, Lieferzeiten und Einkaufskonditionen. Der zum Bilanzstichtag ausgewiesene Warenbestand wurde gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert.

6. Investitionen und Finanzierung

Das Anlagevermögen betrug zum Bilanzstichtag EUR 9.872.862,67. Die Beteiligungen an verbundenen Unternehmen erhöhten sich von EUR 10.000,00 auf EUR 610.000,00. Die Abschreibungen laut GuV betrugen EUR 1.658.433,39 (Vorjahr: EUR 1.713.667,54). Details zu Investitionszugängen, Abgängen und dem Status der Lagerautomatisierung sind anhand des Anlagenspiegels und der Projektunterlagen zu ergänzen. Die Finanzierung erfolgt unter anderem über Bankverbindlichkeiten und das bestehende Factoring-System. Die Weiterentwicklung der Lagerinfrastruktur ist strategisch auf höhere Umschlagsleistung, geringere Fehlerquoten und effizientere Warenflüsse ausgerichtet. Während einer Bau- und Umstellungsphase können parallel laufender Betrieb und Projektarbeiten vorübergehend Mehrkosten verursachen. Ob und in welchem Umfang diese im Geschäftsjahr 2025/2026 tatsächlich angefallen sind, muss anhand von Projektabrechnungen und Kostenstellen geprüft werden. Die Erhöhung der Finanzanlagen ist gesondert zu erläutern; sie ist nicht automatisch eine Investition in das Zentrallager.

7. Risikobeurteilung und Berichtswesen

Zu den wesentlichen Risiken zählen die Entwicklung der Baukonjunktur, Margen- und Preisdruck, Forderungsausfälle, Lieferanten- und Beschaffungsrisiken, Personal- und IT-Risiken sowie Finanzierungs- und Zinsrisiken. Die Gesellschaft verfügt laut Vorjahresbericht über ein internes Kontrollsystem und ein regelmäßiges Controlling. Ob die beschriebenen Maßnahmen im Berichtsjahr unverändert bestanden und ob bestandsgefährdende Risiken vorliegen, ist vor Unterzeichnung ausdrücklich durch die Geschäftsführung anhand aktueller Liquiditäts- und Planungsrechnungen zu beurteilen.

8. Personal

Sofern im Zusammenhang mit dem laufenden Lagerumbau zusätzliche Überstunden oder Sondereinsätze notwendig waren, sind diese als zeitlich begrenzte Mehrbelastung bei laufendem Betrieb einzuordnen. Eine solche Begründung ist durch Zeitaufzeichnungen oder Personalberichte zu untermauern. Der ausgewiesene gesamte Personalaufwand blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert; daher ist eine pauschale Aussage über einen starken Anstieg des Personalaufwands nicht sachgerecht.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Kundenbetreuung, die Lager- und Lieferprozesse sowie die Wettbewerbsfähigkeit von wesentlicher Bedeutung. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr auf EUR 21.298.919,85. Der Personalstand zum Bilanzstichtag sowie die wesentlichen personalbezogenen Entwicklungen sind noch zu ergänzen.

9. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft ist österreichweit mit der Hauptniederlassung in Steyr und regionalen Niederlassungen vertreten. Die konkrete Standortliste und allfällige Eröffnungen, Schließungen oder organisatorische Änderungen gegenüber dem Vorjahr sind zu bestätigen.

B. Going Concern – Risikobericht

Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2025/2026 einen Jahresfehlbetrag von EUR 985.744,64 aus. Bei einem Eigenkapital von EUR 20.638.328,94 beträgt die Eigenkapitalquote 44,17 %. Eine abschließende Aussage zur Unternehmensfortführung und zu etwaigen bestandsgefährdenden Risiken erfordert die aktuelle Liquiditätsplanung, Finanzierungssituation und Ergebnisplanung sowie die Beurteilung der Geschäftsführung. Eine positive Fortführungsprognose wird in diesem Entwurf nicht ohne diese Unterlagen unterstellt. Die Modernisierungsmaßnahmen sollen mittel- bis langfristig zu einer wirtschaftlicheren Leistungserbringung beitragen. Diese Erwartung ersetzt jedoch keine dokumentierte Liquiditäts- und Fortführungsplanung. Die Geschäftsführung hat die Tragfähigkeit der Finanzierung und die erwartete Ergebnisentwicklung anhand aktueller Planungsrechnungen zu beurteilen.

C. Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem 31. Jänner 2026 sind von der Geschäftsführung bis zum maßgeblichen Aufstellungszeitpunkt zu erheben. Eine Negativerklärung kann erst nach dieser Prüfung aufgenommen werden.

D. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft ist überwiegend im Handel tätig. Ob im Geschäftsjahr Aufwendungen für Forschung und Entwicklung angefallen sind, ist noch zu bestätigen.

E. Voraussichtliche Entwicklung

Für die Beurteilung der erwarteten Umsatz-, Ertrags- und Liquiditätsentwicklung des Geschäftsjahres 2026/2027 sind die aktuelle Unternehmensplanung und die Einschätzung der Geschäftsführung zu ergänzen. Konkrete Prognosewerte werden ohne freigegebene Planung nicht als gesichert dargestellt.

Steyr, 28.10.2026

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