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Lagebericht 2025

Wimmer Medien GmbH & Co.KG.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 21. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

I. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

a) Geschäftsverlauf

Die Wimmer Medien GmbH & Co. KG. betreibt u.a. den Anzeigenverkauf und den Vertrieb der OÖ Nachrichten. Die Umsätze 2025 sind annähernd auf dem Niveau vom Vorjahr. Das Unternehmen erzielte einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.149.

Die Medienbranche entwickelt sich rasant weiter und ist stark durch eine digitale Transformation geprägt. Die Einflussnahme internationaler Digitalkonzerne entfaltet sich seit Jahren in Europa und somit auch in Österreich. Die EU Digitalstrategie enthält Investitionsmaßnahmen, welche die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Technologie fördern soll und somit die digitale Souveränität Europas gestärkt werden soll. Mit den umgesetzten neuen Möglichkeiten im neugebauten Medienhaus sind wesentliche Bausteine für die erfolgreiche Umsetzung der zukünftigen Vorhaben gelegt worden.

Vermögenslage

In das immaterielle- und Sachanlagevermögen wurden im Wirtschaftsjahr 2025 Investitionen in Höhe von TEUR 503 (Vorjahr TEUR 316) getätigt. Der Buchwert des Immateriellen- und Sachanlagevermögens beträgt zum 31.12.2025 TEUR 880 (Vorjahr TEUR 887).

Das Umlaufvermögen ist von TEUR 32.340 auf TEUR 29.032 gesunken. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich um TEUR 3.165 gegenüber dem Vorjahr und die liquiden Mittel sind von TEUR 642 auf TEUR 399 gesunken.

Finanzlage

Das Eigenkapital beläuft sich auf TEUR 3.465 (Vorjahr TEUR 3.790). Die Eigenmittelquote im Sinne des Unternehmensreorganisationsgesetzes (URG) beträgt 11,3 % (Vorjahr 11,2 %).

Die gesamten Rückstellungen sind von TEUR 5.802 auf TEUR 4.803 gesunken. Wesentliche Positionen betreffen die Abfertigungsrückstellungen, Abschlussvergütungen, Urlaube und Jubiläumsgeld sowie sonstige Rückstellungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind von TEUR 13.494 auf TEUR 11.458 gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten TEUR 81 aus Abfertigungen (Vorjahr TEUR 13), TEUR 380 Verbindlichkeiten aus Steuern (Vorjahr TEUR 540) und TEUR 397 Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (Vorjahr TEUR 401).

Ertragslage

Die Erlöse aus dem Zeitungs- und Anzeigenverkauf konnten auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Analog verhält es sich mit dem Wareneinsatz. Der Personalaufwand hat sich aufgrund von Mitarbeiterzugängen und Kollektivvertragserhöhungen entsprechend erhöht.

Die wesentlichsten Positionen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Aufwendungen für die Zeitungszustellung, der Werbeaufwand, Miet- und Betriebskostenaufwendungen sowie Instandhaltungsaufwendungen und die Leistungen von verbundenen Unternehmen.

b) Bericht über die Zweigniederlassungen

Das Unternehmen unterhält im Berichtsjahr keine Zweigniederlassungen.

c) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft verfügt laut Bericht über ein Eigenkapital iHv TEUR 3.465 (Vorjahr TEUR 3.790) wodurch sich eine Eigenkapitalquote iHv 11,3 % ergibt. (Bilanzsumme = TEUR 30.597).

Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind am Bilanzstichtag nicht vorhanden. Der Mittelüberschuss aus der Geschäftstätigkeit iSd URG beläuft sich auf TEUR 930.

Der Netto-Geldzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 794, der Netto-Geldzufluss aus Investitionstätigkeit beläuft sich auf TEUR 516. Das EBIT beträgt TEUR 289 (Vorjahr TEUR 197).

Die verbreitete Auflage der OÖN beträgt im Jahr 2025 104.754 Stück, damit ist die OÖN die viertgrößte Kaufzeitung in Österreich.

Im Jahresdurchschnitt 2025 waren 184 Dienstnehmer (Vorjahr 176) beschäftigt. Der Unternehmenserfolg beruht maßgeblich auf den Fähigkeiten sowie der Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter und deshalb investieren wir als verantwortungsvoller Arbeitgeber in die Aus- und Fortbildung. Der Gesundheitsschutz rückt immer mehr in den Fokus und so können die Mitarbeiter im Rahmen verschiedener Aktionen an unterschiedlichen Sportprogrammen, Impfaktionen oder Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen teilnehmen.

II. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens

a) Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Der Wettbewerb bleibt weiterhin dynamisch.

Eine gute Unternehmenskultur ist die Basis für den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens. Die eingeschlagenen Strategien haben sich bewährt und werden fortgeführt.

Die Veränderungen in der Medienbranche sind stetig. Die ersten Monate des Jahres 2026 sind weiter von Vorsicht geprägt. Die weitere Entwicklung ist vom Anzeigen- und Lesermarkt abhängig.

Die wirtschaftliche Unsicherheit setzt sich auch im Jahr 2026 fort. Der Krieg in der Ukraine, die Zollpolitik der USA und die weltweiten Verschuldungsthemen lasten auf der wirtschaftlichen Erholung.

Ein leichter Aufwärtstrend ist erkennbar. Die Investitionspakete in Deutschland und auch der österreichischen Bundesregierung in Höhe von 500 Mio. EUR durch Investitionen in Schlüsseltechnologien sollen dabei unterstützen.

Die Inflationsprognose wird für das Kalenderjahr 2026 als günstig eingestuft und von Seiten der EZB ist derzeit mit keinen wesentlichen Zinsschritten zu rechnen. In Osterreich ist die Wirtschaftsentwicklung branchenabhängig sehr unterschiedlich und schwer abschätzbar. Weitere Stimuli für die Wirtschaft sowie größere Schritte in der Entbürokratisierung wären wünschenswert. Die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Iran Konflikt stellen ein Ereignis nach dem Bilanzstichtag dar; mögliche finanzielle und operative Auswirkungen auf das Unternehmen werden laufend beobachtet und evaluiert.

b) Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Risikomanagement ist für die Gesellschaft ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Als Grundlage der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe sind vor allem die Managementstruktur, das Planungssystem sowie detaillierte Berichts- und Informationssysteme anzusehen.

Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft hat im Jahr 2025 keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

Absatzmarktrisiko

Der Absatzmarkt liegt zu 98,2 % in Österreich.

Delkredererisiko

Das Bonitätsrisiko unserer bestehenden Kunden wird als gering eingeschätzt, ist jedoch auf Grund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen genauestens zu verfolgen. Die Bonität neuer Kunden wird im Vorfeld überprüft.

Währungsrisiko

Grundsätzlich werden alle Geschäfte in Euro abgewickelt.

Bestandsgefährdete Risiken

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind derzeit nicht evident.

III. Bericht über die Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungstätigkeit fällt bei der Gesellschaft nicht an.

unz, M. S. 2026

Mag. Gino Cuturi, MBA

Lorenz Cuturi, M.A.HSG

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