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Lagebericht 2025

NEMETZ Entsorgung und Transport Aktiengesellschaft

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 18. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

A. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens

1. Das Unternehmen und seine Geschäftstätigkeit

Das Unternehmen befasst sich mit Abfallbeseitigung und der Erbringung umfassender Dienstleistungen im Bereich der Abfallverwertung an zwei Standorten. Das Untemehmen ist als Entsorgungsfachbetrieb nach V.EFB, sowie ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert.

1.1. Standort Leopoldsdorf

An diesem Standort wird eine Sortieranlage mit zwei Sortierstrecken betrieben. Es wird die Leichtverpackung aus Teilen von Niederösterreich und Wien sortiert. Darüber hinaus werden diverse Wertstoffe wie Kunststoff, Papier und Karton sortiert, in Ballen verpresst und der Wiederverwertung zugeführt.

Weiters werden Privat- und Firmenkunden im Mulden- und Containergeschäft sowohl offline als auch online bedient.

Für die Schwestergesellschaft Nemetz Müllendorf GmbH werden Management- und Vertriebsleistungen erbracht.

1.2. Standort Himberg

Dieser Standort verfügt über eine Aufbereitungsanlage für Gewerbemüll und Industrieabfälle. Die Verarbeitung erfolgt mit Hilfe von stationären und mobilen Shreddern, mit welchen auch Schrott verarbeitet wird.

Kunststoffabfälle werden für die Zementindustrie als Ersatzbrennstoffe aufbereitet.

FISCHER

• Steuerberarung

2. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2025 war durch eine stagnierende Auftragslage im Bau geprägt.

Im Bereich der Privatwirtschaft (Industrie, Gewerbe), sowie im privaten Bereich war weiterhin eine sehr große Zurückhaltung gegeben.

Zusätzlich war der Automotive-Bereich durch starke Rückgänge gekennzeichnet.

Die bestehende, und im Jahr 2024 zur Sortierung von Einwegpfandgebinden adaptierte LVP-Sortieranlage wurde 2025 erfolgreich in Betrieb genommen.

2.1. Vermögenslage

Infolge der Geschäftsentwicklung hat sich die Vermögenslage wesentlich verbessert.

Im Geschäftsjahr 2025 wurden wesentliche Investitionen in Fuhrpark, maschinelle Anlagen und Software von rund € 2,0 Mio (Vorjahr: € 3,0 Mio) getätigt. Die Finanzierung erfolgte durch Bankkredite und Mietkaufverträge.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Jahresgewinn iHv € 839.055,66 (Vorjahr: € 450.001,44) erzielt. Das Eigenkapital (inkl. der Kapitalrücklagen) hat sich von € 4.170.286,05 auf € 5.009.341,71 entwickelt, die Eigenkapitalquote von 27,65% auf 30,21% erhöht.

2.2. Ertragslage

Das Unternehmen erarbeitete im Jahr 2025 einen Betriebsergebnis von € 1.165.642,69 (Vorjahr € 651.721,62).

3. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Geschäftsstandorte befinden sich in Leopoldsdorf und Himberg.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Eine Eigenkapitalrentabilität von 23,27% (Vorjanr: 15,63%) konnte erziett werden.

Die Frendkapitalquote (Fremdkapitali(Gesamtkapital-Investitionszuschüsse) beträgt 69,79% (Vorjahr 72.35%)

Die Investitionsdeckung des abnutzbaren Sachanlagevermögens beträgt 91.66% (Vorjahr: 126,01%).

Die aufgestellte Geldflussrechnung zeigt folgende Telergebnisse:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Nettogeldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit€ 4.666.636,91 (VJ € 2.849,469.96)
Nettogeldfluss aus der Investitionstätigkeit€ -1.115.762,86 (VJ -2.274,394,19)
Nettogeldfluss aus der Finanzierungstätigkeit€ -425.773,96 (VJ -554.795,76)

B. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens:

1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Der Bereich Bau bagann leicht rückläufig ebenso wie der Automotive Bereich industrie/Gewerbe sind zwar nicht rückläufig, jedoch kommmen auch keine Impulse, die auf ein stärkeres Wachstum schließen lassen. Im Bereich der Ersatzbrennstoffe ist weiterhin die Zurückhaltung am Bau erkennbar

Bedingt durch die Wiederaufnahme der Sortiertatigkeit für den 'Gelben Sack” und die Sortierung der West-Mengen der Einwegpfandgebinde ist die Auslastung der LVP-Sortieranlage weiterhin gegeben.

2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Aufgrund der großen , bzw, weiter steigenden Verbreitung von Lithium-Akkus nimmt die Gefahr von Branden nicht ab.

Es gibt an den zwe: Standorten relativ moderne Systeme zur Detektion und Bekamplung von Branden.

jedoch können Brände auch abseits der bestehenden System entstëhen.

Es bestehen keine wesentlichen Risiken aus Preisänderungen, sowie auch keine wesentichen Liquiditalsund Cashflow-Risiken. Finanzierungen werden größtenteils fix verzinst abgeschlossen. jedoch bleibl die Gefanr von Forderungsanfalien hoch

FISCHER * Steuerberato

C. Bericht über Forschung und Entwicklung

Von der Gesellschaft werden keine eigenen Forschungseinnchtungen unterhalten.

Leopoldsdorf, am 15. September 2026

Heribert Prammer, Vorstand Coun

Mario Prammer, Vorstand

Maximilian-Johannes Bliem, Vorstand

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