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Lagebericht 2025

A. Haas - Schrott und Metalle GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 28. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

Gemäß § 243 UGB erstellt die Geschäftsführung der A. Haas – Schrott und Metalle GmbH den nachfolgenden Lagebericht für das Geschäftsjahr 2025.

1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

1.1. Geschäftsverlauf

Geschäftsgegenstand der A. Haas – Schrott und Metalle GmbH ist der Handel und die Entsorgung von Schrott, Alteisen und Metallen. Der größte Absatzmarkt ist Österreich.

Die Umsätze gingen gegenüber dem Vorjahr um rd. 9,2 % zurück, die Menge ging marginal um 0,28 % zurück. Den Umsatz konnten wir nur sehr schwer beeinflussen, da wir beim Eisenschrott von den monatlichen Preisvorgaben der Stahlwerke abhängig waren. Bei den Metallen sind wir von den aktuellen Börsenkursen abhängig.

Im Berichtsjahr beträgt der Rohertrag I T€ 9.627 und liegt damit um T€ 104 über dem Rohertrag I des Vorjahres von T€ 9.523.

Nach Berücksichtigung des Personalaufwandes ergibt sich ein Rohertrag II in Höhe von T€ 6.293 für 2025 bzw. T€ 6.296 für das Jahr 2024. Nach Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge sowie Aufwendungen und der Abschreibungen sowie der Finanzerträge ergibt sich ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von T€ 3.206 für das Jahr 2025 und T€ 3.416 im Vorjahr. Aufgrund der guten Eigenkapitalstruktur des Unternehmens entspricht das Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 3.178 (Vorjahr T€ 3.397) nahezu dem EBIT. Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen beträgt der Jahresgewinn T€ 2.214 im Jahr 2025 gegenüber einem Jahresgewinn in Höhe von T€ 2.293 im Vorjahr.

Das kurzfristige Vermögen hat sich von T€ 6.009 im Jahr 2024 auf T€ 6.812 im Berichtsjahr um T€ 803 erhöht. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Sponsoringausgaben für das Folgejahr. Das kurzfristige Fremdkapital hat sich von T€ 1.525 auf T€ 2.564 somit um T€ 1.039 erhöht. Das Working Capital, welches das kurzfristige Finanzierungspotential des

Unternehmens darstellt, hat sich somit von T€ 4.484 im Vorjahr auf T€ 4.247 im Jahr 2025 verringert.

1.2. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft verfügt derzeit über keine Zweigniederlassungen.

1.3. Analyse des Geschäftsverlaufes und Geschäftsergebnisses

In Abhängigkeit von der Größe und der Komplexität des Unternehmens werden für die A. Haas – Schrott und Metalle GmbH folgende finanzielle Leistungsindikatoren dargestellt.

1.3.1. Kennzahlen zur Ertragslage

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) entspricht dem um den Zinsaufwand korrigierten Ergebnis vor Steuern und beträgt im Geschäftsjahr 2025 T€ 3.206 gegenüber einem Vorjahreswert von T€ 3.416. Zur Darstellung der Ertragslage siehe unsere Ausführungen unter Pkt. 1.1.

Die Eigenkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Steuern zum Eigenkapital. Als Basis zur Berechnung wird das arithmetisch ermittelte, durchschnittliche Eigenkapital zugrunde gelegt. Die Eigenkapitalrentabilität gibt an, mit wieviel Prozent das Eigenkapital verzinst wird. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt im Geschäftsjahr 2025 32,46 % (Vorjahr: 35,29 %).

Die Gesamtkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern zum Gesamtkapital. Als Basis wird der Berechnung das arithmetische, durchschnittliche Gesamtkapital zugrunde gelegt. Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt im Geschäftsjahr 2025 25,38 % (Vorjahr: 29,12 %) und gibt an, mit wie viel Prozent das gesamte Kapital (Eigenkapital und Fremdkapital) verzinst wird.

1.3.2. Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage

Die Nettoverschuldung ergibt sich als Saldo des verzinslichen Fremdkapitals und der flüssigen Mittel. Zur Berechnung des verzinslichen Fremdkapitals werden von der Gesellschaft die Rückstellungen für Abfertigungen in Höhe von T€ 529,74 (Vorjahr: T€ 547,45) sowie die Rückstellungen für Dienstnehmerjubiläen in Höhe von T€ 288,27 (Vorjahr: T€ 245,84) herangezogen. Zu den verfügbaren liquiden Mitteln werden der Kassabestand und die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gezählt. Für das aktuelle Geschäftsjahr konnte aufgrund des hohen Bestandes an liquiden Mitteln keine Nettoverschuldung ermittelt werden und folglich wurde auch auf die Berechnung eines Nettoverschuldungsgrades verzichtet.

Wie bereits unter Punkt 1.1. erläutert, hat sich das Working Capital von T€ 4.484 auf T€ 4.247 im Berichtsjahr verringert. Das unverändert positive Working Capital spiegelt dennoch das sehr gute kurzfristige Finanzierungspotential des Unternehmens wider.

Die Eigenkapitalquote stellt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital dar und beträgt zum Bilanzstichtag 75 % gegenüber 80 % im Vorjahr.

Der Cashflow des Unternehmens wurde aus dem Jahresabschluss abgeleitet und insgesamt ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes in Höhe von T€ 41 (Vorjahr: T€ -3). Dies resultiert aus einem positiven Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.567 (Vorjahr: T€ 3.299), aus einem Mittelabfluss durch Investitionstätigkeiten im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 1.320 (Vorjahr: T€ 1.443) und einem Nettogeldfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von - T€ 1.206 (Vorjahr: - T€ 1.859). Dieser Mittelabfluss resultiert aus der vorgenommenen Ausschüttung an die Gesellschafter.

2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens

Für das Geschäftsjahr 2026 können wir wie im Vorjahr den Umsatz sehr schwer beeinflussen (Preisvorgabe von den Stahlwerken, Metallkurse abhängig von der Börse), da wir alle nicht wissen wie sich die Ukrainekrise, der Nah-Ost-Konflikt und die drohenden Strafzölle der USA auf die Stahl- und Aluminiumschrotte weiterhin auswirken werden.

Das aktive Management von Risiken ist ein wichtiger Bestandteil der Entscheidungs- und Geschäftsprozesse im Unternehmen. Zentraler Bestandteil des Risikomanagementsystems ist die umfangreiche Einbindung des Managements in das Berichtssystem. Von der Geschäftsleitung werden die unternehmensspezifischen Entwicklungen laufend analysiert und eventuellen Abweichungen frühzeitig entgegengewirkt. Dem entsprechend umfasst der Begriff Risiko nicht nur die Gefahr einer negativen, sondern auch die Chance einer positiven Abweichung von den definierten Unternehmenszielen und –strategien.

Ein wesentlicher Teil des unternehmerischen Erfolges beruht auf der Erfahrung und den Kenntnissen des Managements der Gesellschaft. Zu dem kann das Unternehmen von der regionalen Verankerung, der Flexibilität, der guten Kostenstruktur und der Qualitätssituation profitieren.

Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditäts- oder Cash Flow Risiken, sofern diese für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sind, bestehen derzeit nicht.

Die Geschäftsführung sieht derzeit keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

3. Forschung und Entwicklung

Die A. Haas – Schrott und Metalle GmbH investiert nicht in den Bereich Forschung und Entwicklung.

Wals-Siezenheim, am 16. Juni 2026

Unterschrift des Gesehäftsführers

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