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Lagebericht 2024

LHS Clean Air Systems GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2024 · Eingereicht am 21. Nov. 2025

Inhaltsverzeichnis

LHS Clean Air Systems GmbH

1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

1.1. Geschäftsverlauf

Die LHS Clean Air Systems GmbH in Gaspoltshofen ist ein Unternehmen der inhabergeführten, international tätigen ENTECCOgroup. Die Gruppe fertigt hochwirksame und zugleich hocheffiziente Filterprodukte und erstellt daraus schlüsselfertige Anlagen zur Entstaubung, Abgasreinigung oder Be- und Entlüftung für nahezu alle Industrien. Komplette Lackieranlagen sind dabei auch ein Teil der lufttechnischen Kompetenz. Energieund Medienversorgung für Produktionsanlagen inklusive Wärmerückgewinnungssysteme ergänzen dabei das Leistungsspektrum. Im Wirtschaftsjahr 2024 hat es keine Anderungen der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft gegeben.

Die LHS Clean Air Systems GmbH konnte sich im Geschäftsjahr 2024 in einem dynamischen Umfeld erfolgreich behaupten. Trotz allgemeiner wirtschaftlicher Unsicherheiten entwickelte sich das Projektgeschäft solide, und die Gesellschaft war in der Lage, ihre Marktposition im Bereich innovativer Luftreinigungs- und Filtersysteme weiter zu festigen. Es konnte ein Umsatz in Höhe von TEUR 14.266 (VJ TEUR 14.164) realisiert werden, jedoch betrug die Gesamtleistung TEUR 12.038, was eine Reduktion in Höhe von TEUR 4.249 gegenüber dem Vorjahr darstellt, die mit der Faktura von Projekten aus dem Vorjahr in Verbindung steht. Die Bestandsveränderung ist hierdurch um TEUR 2.227 auf TEUR 730 gesunken (2023 TEUR 2.957).

Besonders positiv hervorzuheben sind die erreichten Fortschritte im Projektmanagement sowie die Professionalisierung interner Prozesse. Die gezielte Optimierung des Forderungs- und Vorratsmanagements trug wesentlich dazu bei, Liquidität freizusetzen und die Finanzierungskraft der Gesellschaft zu stärken. Bedingt durch Optimierungen in der Personalstruktur (Management und Sales) hat sich die Anzahl der Mitarbeiter (FTE Basis) von 29,0 auf 27,9 gesenkt. Hierdurch reduziert sich der Personalaufwand um TEUR 110. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 255. In Summe konnte ein positives Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 252 erwirtschaftet werden (VJ TEUR 413), was unter den gegebenen Rahmenbedingungen ein gutes Ergebnis darstellt. Aufgrund der Finanzierungs- und Kapitalkosten in der Höhe von TEUR 244 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 7. Das Jahresergebnis von TEUR 7 liegt zwar unter dem Vorjahr (TEUR 211), ist jedoch von bilanziellen Effekten im Rückstellungsbereich geprägt und spiegelt nicht die weiterhin robuste operative Entwicklung wider.

1.2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Wesentliche Risiken für die LHS sowie die LHS betreffen folgende Sachverhalte:

a) Beschaffung

LHS ist in besonderem Maße von den Materialkosten abhängig. In einer materialintensiven Industrie wie der Filtertechnik kommt den jeweiligen Einkaufspreisen wesentliche Bedeutung zu.

LHS hat derzeit keine bestehenden längerfristigen Lieferverträge zu festgelegten Preisen. Da auf der Absatzseite im Wesentlichen mit fixen Pauschalvergütungen gearbeitet wird, trägt LHS somit das Preisänderungsrisiko aber auch die Vorteile der kurzfristigen Preisreduktionen. Die Realisierung dieser Preisrisiken kann Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LHS haben. Um dem entgegenzuwirken, wurde ein neuer Einkaufsmanager bestellt der sowohl im strategischen als auch operativen Einkauf tätig ist. Darüber hinaus werden in Neuverträgen Preisgleitklauseln integriert, wodurch etwaige lieferantenseitige Preissteigerungen an den Kunden weitergegeben werden können. Ebenso ist die Bindefrist der Angebote auf max. 4 Wochen begrenzt. Somit können immer aktuelle Einkaufspreise in den Angeboten einkalkuliert werden.

b) Absatz

Die Geschäftstätigkeit der LHS ist neben den eigenen Vertriebserfolgen auch von Aufträgen der Schwestergesellschaften abhängig.

Sollte die LHS bzw. ihre Schwestergesellschaften aufgrund nicht wettbewerbsfähiger Angebote (in technischer und/oder preislicher Hinsicht) nicht genügend Aufträge erhalten, würde dies signifikant nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LHS haben.

Durch den neuen Einkaufsmanager wird gewährleistet, dass ausreichende Kostensenkungen und Produktund Prozessverbesserungen realisiert werden können.

c) Liquiditäts- und Finanzierungsrisiko

Die Finanzierung der Gesellschaften erfolgt über eigene Kontokorrentdarlehen sowie über das Mutterunternehmen mit Gesellschafterdarlehen. Neue regulatorische Anforderungen und erhöhte Aufsicht seitens der Aufsichtsbehörden veranlassen Banken dazu ihre Kreditvergabepolitik vorsichtiger zu gestalten Dadurch war im Jahr 2024 die Bereitschaft von Banken Finanzmittel in erweitertem Rahmen bereit zu stellen eher verhalten.

d) Ausfallrisiko

Der Forderungsbestand der LHS ist in der Regel nicht abgesichert, dies vor allem da die Umsätze zu mehr als 70% mit Stammkunden getätigt werden. Aufgrund erhaltener Vorauszahlungen und Abschlagsrechnungen ist der Forderungsbestand allerdings meistens zu 70-90% gesichert. Gerade im Anlagenbau kann es zu Projektverzögerungen kommen, so dass sich die Bezahlung der LHS durch den Kunden verzögert. Durch personelle Verstärkungen im kaufmännischen Bereich und durch das neue

kontinuierliche Forderungsmanagement wurde das Ausfallsrisiko aber quasi fast auf null gesenkt.

e) Krieg in der Ukraine

Ende Februar 2022 begann der Angriff auf die Ukraine, welcher bis heute andauert. Im Geschäftsjahr 2024 hatte die LHS keine wesentlichen direkten Auswirkungen hieraus auf den Ansatz und die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden zum Bilanzstichtag. Die LHS ist derzeit von dem Ukraine Krieg nicht betroffen, da es in ihrem Auftragsbestand kein Auftragsverhältnis mit einem Kunden in Russland oder mit einem Kunden deren Endkunde in Russland ansässig ist hat.

f) Zinsen und Inflation

Die steigende Zins- und Inflationsentwicklung sind wichtige Faktoren, die bei der Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage berücksichtigt werden müssen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, haben wir an Effizienzsteigerungen und Kostensenkungsmaßnahmen gearbeitet, um die Auswirkungen der hohen Zinsen und der hohen Inflation zu mildern und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens zu erhalten. Wir werden weiterhin die Marktentwicklung genau verfolgen und flexible Strategien entwickeln, um diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.

g) Steuerrisiken

Um etwaige Steuerrisiken zu senken, nimmt LHS in diesem Zusammenhang verstärkt steuerrechtliche Beratung durch externe Steuerrechtsexperten in Anspruch.

h) Fremdwährungsrisiko/Preisänderungsrisiko

In aller Regel verkauft die LHS in EUR, ebenso finden nahezu alle Einkaufstransaktionen in EUR statt. Von daher ist das Fremdwährungsrisiko derzeit sehr gering.

h) Insolvenz der Schwestergesellschaft EFT

Am 19. September 2024 stellte die US-amerikanische Schwestergesellschaft ENTECCO Filter Technology Inc. (EFT) Antrag auf Gläubigerschutz gemäß Chapter 11 des US-Insolvenzrechts. Hintergrund war eine kumulative Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage infolge externer Störungen in der Lieferkette und Kundenbeziehung, interner Managementfehler, sowie unzureichender Projekt- und Kostenkontrolle.

Während des Insolvenzverfahrens wurde der operative Betrieb in reduzierter Form fortgeführt und bestehende Kundenaufträge weiter ausgeführt. Im Rahmen der Sanierungsplanungen stehen Effizienzmaßnahmen (Shared Services, Co-Location mit assoziierten Unternehmen am Firmensitz) im Fokus und sollen eine signifikante Reduktion der Fixkosten ermöglichen. Aufgrund der starken Inlandsnachfrage nach spezialisierten Filtersystemen und Komponenten in den USA, aber auch durch den Vorteil der eigenen Filterproduktion in den USA, wird die Fortbestehensprognose der EFT als positiv beurteilt. Denn somit gibt es keine wesentlichen Auswirkungen für die ENTECCOgroup durch die verschärfte Zollpolitik der US-Regierung. Konzerninterne Forderungen wurden vorsorglich teilweise abgetreten und mit einem Abschlag bewertet (75 % des Nominalwerts).

1.3. Gesamtrisikosituation

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken. Trotz aller bestehenden Risiken ist die LHS in einem Wachstumsmarkt tätig. Die Gesellschaft bzw. deren Schwestergesellschaften können mit wenigen Ausnahmen für nahezu alle Industrien tätig werden, national wie international. Somit ist der Bestand der LHS nicht gefährdet. Er stützt sich vielmehr auf stetige internationale Erhöhungen der Anforderungen im Bereich der Umwelttechnik und zunehmende gesellschaftspolitische Bedeutung des Bereichs Umweltschutz. Zusätzlich wurde schon in 2021 durch die Gesellschafter der ENTECCOgroup in den Wachstumsmarkt Indien investiert. Dadurch wird vor allem die LHS als „Center of Excellence WOOD“ profitieren.

1.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten zur internen Steuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren sind wie folgt definiert:

Auftragseingang: Als Anlagenbauer kommt dem Auftragseingang eine wesentliche Bedeutung zu. Diese Kenngröße wirkt sich unmittelbar auf die Liquidität aus und ist ein guter Indikator sowohl für die Auslastung der Produktion und des Technischen Büros sowie die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft.

Entwicklung Rohertrag bzw. Rohmarge: In unserer materialintensiven Branche stellen der Rohertrag bzw, die Rohmarge die zentralen Steuerungsgrößen dar. Der Rohertrag ist die absolute Differenz zwischen Gesamtleistung und Materialaufwand. Die Rohmarge setzt die Differenz zwischen Gesamtleistung und Materialaufwand ins Verhältnis zur Gesamtleistung. Die Kennziffern reflektieren aus unserer Sicht am besten die Realisierung von verbesserten Einkaufskonditionen, die Effizienz in der Projektabwicklung bzw. den durch den intensiven Wettbewerb entstehenden Druck auf den Marktpreisen.

EBITDA bzw. EBITDA-Marge: Wir nutzen verschiedene Kennzahlen zur Steuerung unserer Leistung im Hinblick auf unsere obersten Unternehmensziele. Im finanzbezogenen Bereich verfolgen wir das zentrale Ziel Profitabilität, gemessen am operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (= EBIT) bzw. an der EBIT-Marge, die das EBIT ins Verhältnis zum Umsatz setzt. Die Kennziffern zeigen aus unserer Sicht am deutlichsten den Erfolg bzw. Misserfolg unserer operativen Tätigkeit.

Im Bereich der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren überprüft die LHS mitarbeiterbezogene Kennzahlen (Krankheitsstand, Fluktuation) sowie qualitäts- und kundenzufriedenheitsbezogene Kennzahlen (Reklamationen, Claims, Liefertreue). Im gab in diesen Bereich im Geschäftsjahr keine signifikanten Abweichungen zum Vorjahr.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Kennzahlen zur Ertragslage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
Ergebnis vor Zinsen und Steuern a)20232024
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit224.060,728.358,05
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen189.365,91243.844,51
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)413.426,63252.202,56
Eigen kapitalrentabilität b)
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)413.426,63252.202,56
Eigenkapital1.056.228,301.063.432,18
Eigenkapitalrentabilität39.14%23,72%
Gesamtkapitalrentabilität c)
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)413.426,63252.202,56
Gesamtkapital8.971.862,806.492.738,73
Gesamtkapitalrentabilität4,61%3,88%
d) Rohertrag
Umsatzerlöse14.163.522,0614.266.155,08
+ Bestandsveränderung2.123.316,50-2.227.832,40
Gesamtleistung16.286.838,5612.038.322,68
- Materialaufwand11.847.266,367.412.318,51
Rohertrag4.439.572,204.626.004,17
27,26%38,43%
EBITDA Marge e)20232024
Umsatzerlöse14.163.522,0614.266.155,08
EBIT413.426,63252.202,56
+ Abschreibung123.051,11225.351,19
EBITDA536.477,74477.553,75
EBITDA-Marge3,79%3,35%
Auftragseingang f)11.818.380,00 11.420.584,00

2.2. Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
Nettoverschuldung a)
Verzinsliches Fremdkapital2.204.207,622.193.420,87
- flüssige Mittel982,18668,84
Nettoverschuldung2.203.225,442.192.752,03
Nettoumlaufvermögen b)
Umlaufvermögen (inkl. ARA)7.508.872,265.073.543,10
- langfristiges Umlaufvermögen12.796,8412.496,69
kurzfristiges Umlaufvermögen7.496.075,425.061.046,41
- kurzfristiges Fremdkapital7.910.844,255.425.947,00
Nettoumlaufvermögen-414.768,83-364.900,59
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
c)adaptierte Eigenkapitalquote
Eigenkapital1.056.228,301.063.432,18
Gesamtkapital8.971.862,806.492.738,73
adaptierte Eigenkapitalquote11,77%16,38%
d)Nettoverschuldungsgrad20232024
Nettoverschuldung2.203.225,442.192.752,03
Eigenkapital1.056.228,301.063.432,18
Nettoverschuldungsgrad208,59%206,20%

2.3. Cash-Flow-Kennzahlen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
Cashflow aus dem Ergebnis488.240,26325.272,21
Nettogeldfluss aus der laufenden GT68.863,76284.523,36
Nettogeldfluss aus der Investitionstätigkeit-57.284,43-30.205,44
Nettogeldfluss aus der Finanzierungstätigkeit- 23.249,58-254.631,26

Die Bilanzsumme reduzierte sich auf TEUR 6.493 (Vorjahr: TEUR 8.971), was im Wesentlichen auf den erfolgreichen Abbau von Vorräten/unfertigen Erzeugnissen (–TEUR 1.378) und Forderungen (–TEUR 1.113) zurückzuführen ist. Diese bewusste Maßnahme zeigt, dass die Gesellschaft ihre Mittel nun noch effizienter einsetzt. Gleichzeitig wurden die Verbindlichkeiten um nahezu TEUR 1.980 gesenkt, wodurch die finanzielle

Unabhängigkeit gestärkt wurde. Zudem konnte die Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr 2024 auf 16,38 % erhöht werden.

3. Prognose- und Chancenbericht

3.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Für alle im Prognosebericht genannten Ziele sowie für alle weiteren zukunftsbezogenen Aussagen im Lagebericht gilt, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen. die

Für das aktuelle Jahr 2025 erwartet die Geschäftsführung auf Basis der guten Auftragslage eine Fortsetzung des positiven Wachstumstrends. Das Unternehmen strebt eine weitere Steigerung des Umsatzes auf TEUR 15.123 mit einer Rohertragsmarge von 30,2% an und plant die Erschließung neuer Märkte und den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen. Die Fokussierung auf Innovation, Qualität und Kundenzufriedenheit bleibt auch zukünftig zentral. Geplante Einsparungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, dem Materialeinsatz (Serienteile) verbunden mit verstärkten Einkaufserfolgen sollen eine positive Entwicklung des operativen Unternehmens-ergebnisses zur Folge haben.

3.2. Entwicklung und Zukunft / besondere Vorgänge nach dem Bilanzstichtag

Den unter Punkt 1 dargestellten Risiken wurde durch div. Gegensteuerungsmaßnahmen des Managements Rechnung getragen. Ebenso ist eine Verbesserung der Produktionsabläufe gestartet, welche die Produktivität im Jahr 2025 nachhaltig verbessern wird. Aufgrund dieser und weiterer geplanter Maßnahmen wird ein ausgeglichenes Ergebnis im zukünftigen Geschäftsjahr erwartet.

Um auch weiter in die Zukunft zu planen hat die Geschäftsführung begonnen einen 3-Jahres Geschäftsplan zu erstellen, der spätestens im November 2025 mit allen Gesellschaftern der LHS und der ENTECCOgroup verabschiedet und umgesetzt wird.

3.3. Beschreibung des internen Kontrollsystems bei der Rechnungslegung

Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem der LHS hat die Aufgabe eine ordnungsmäßige Rechnungslegung sowie die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften sicherzustellen. Das IKS zur Steuerung der Risiken ist integraler Bestandteil des Risikomanagements der LHS.

Das rechnungslegungsbezogene IKS umfasst diejenigen Strukturen, Prozesse und Kontrollen, die für die Erstellung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses relevant sind.

Bei LHS soll das Prinzip der Funktionstrennung angewendet werden. Dieses Prinzip besagt, dass ein und dieselbe Person nie alle Phasen eines Geschäftsvorfalls allein durchführen und kontrollieren soll, ohne dass eine andere Person in den Geschäftsvorfall eingreift. Dieses Prinzip ist bei LHS auf allen Ebenen des Unternehmens weitestgehend verankert. Dieses Prinzip korrespondiert mit dem Vier-Augen-Prinzip, welches

als grundlegendes Kontrollprinzip in der LHS gelten soll.

LHS verwendet die in Osterreich weit verbreitete Buchhaltungssoftware BMD. Der vorliegende Jahresabschluss der LHS zum 31.12.2024 wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, sowie unter Beachtung der Ceneralnorm, ein möglichat getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. LHS wird in den Konzernabschluss der ENTECCOgroup gmbh & Co. KG einbezogen.

Zwischen Bilanzstichtag und Zeitpunkt der Lageberichterstattung haben keine maßgeblichen Veränderungen in Dezug auf das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem stattgefunden.

Insbesondere persönliche Ermessensentscheidungen, fehlerbehaftete Kontrollen, kriminelle Handlungen handelnder Personen oder sonstige Umstände können die Wirksamkeit und Verlässlichkeit des eingesetzten internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems einschränken, so dass auch die Anwendung der eingesetzten Systeme keine vollständige Sicherheit hinsichtlich der richtigen, vollständigen und zeitnahen Erfassung von Sachverhalten in der Rechnungslegung gewährleisten kann.

4. Angaben zu Kapitalanteilen

Das voll einbezahlte Stammkapital der LHS beträgt 36.000,- EUR.

Die Stammeiniage wird von folgenden Geselischaftern gehalten:

Herr Ing. Josef Stehrer, Österreich: 20,0% = EUR 7.200,-

ENTECCOgroup gmbh & Co. KG: 80,0% = EUR 28.800,-

Law, den O, M. 2025

Dipl. Ing. Michrael Auef Gesch#ftsführer

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