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Lagebericht 2025

"Auto - Stahl" Reparatur und Vertriebs-Gesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 30. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

Kennzahlen

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital in % der Bilanzsumme) belief sich auf 27,80 % (VJ: 28,36 %), das EGT in Prozent der Betriebsleistung ausgedrückt betrug 2,63 % (VJ: 1,46 %). Die Gesamtkapitalrentabilität 5,72 % (VJ:4,70 %). Die fiktive Schuldentilgungsdauer nach §24 URG ergibt einen Wert von 14,02 Jahren VJ (17,65 Jahre).

Cash Flow

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
20252024
EURTEUR
Ergebnis vor Steuern1.908.457,131.063
Steuern vom Einkommen-393.334,67-219
Abschreibungen auf das Anlagevermögen838.644,82855
Abschreibungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens19.465,5016
Veränderung langfristiger Rückstellungen9.053,59-43
Cashflow2.382.286,371.671

Geldflussrechnung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
20252024
EURTEUR
Ergebnis vor Steuern1.908.457,131.063
Uberleitung auf den Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern-2.847.325,875.901
Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern-938.868,746.963
Zahlungen für Steuern-326.342,00274
Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit-1.265.210,747.238
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit-847.305,79-511
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit3.458.082,35-7.323
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes1.345.565,82-597
Finanzmittelbestand am Beginn der Periode877.509,601.623
Finanzmittelbestand am Ende der Periode2.223.075,421.026

Wirtschaftsbericht:

1. Erläuterung über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen

Automobil-Markt

Im Jahr 2025 wurden laut Statistik Austria 284 978 Personenkraftwagen (Pkw) neu zum Verkehr zugelassen. Das sind um 12,3 % oder 31 189 Pkw mehr als im Jahr davor. Insbesondere bei den Neuzulassungen alternativ betriebener Pkw gab es einen kräftigen Zuwachs (+37,3 %). Insgesamt stiegen die Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen (Kfz) auf 381 860, ein Plus von 3,4 % oder 12 614 Kfz im Vergleich zu 2024.

Im Jahr 2025 erreichten die Pkw-Neuzulassungen mit 284 978 den höchsten Stand seit 2019 (329 363). Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 12,3 % (2024: 253 789). In den Monaten Juli (+31,6 %), September (+29,4 %), August (+25,3 %), Mai (+22,7 %), November (+20,5 %), Jänner und April (jeweils +16,5 %) sowie Oktober (+11,4 %) gab es zweistellige Zugewinne. Positiv entwickelten sich auch die Monate Dezember (+3,2 %) und März (+1,0 %). Nur im Juni (-9,2 %) und Februar (-2,0 %) wurden im Vergleich mit den Vorjahresmonaten weniger Pkw neu zugelassen.

Deutliche Zunahme bei alternativen Kraftstoffarten; Benzin und Diesel rückläufig

Pkw mit alternativen Kraftstoffarten wie Elektro (60 651; +16 029; +35,9 %; Anteil: 21,3 %), Benzin-Hybrid (97 143; +30 471; +45,7 %; Anteil: 34,1 %) und Diesel-Hybrid (14 721; +375; +2,6 %; Anteil: 5,2 %) zeigten einen deutlichen Anstieg und erreichten insgesamt einen Anteil von 60,5 % (+37,3 %). Dem langjährigen rückläufigen Trend folgend gingen die Neuzulassungen von Diesel-Pkw hingegen weiter zurück (33 004; –11 128; –25,2 %; Anteil: 11,6 %). Auch Pkw mit Benzinantrieb waren weniger gefragt (79 457; -4 547; -5,4 %; Anteil: 27,9 %). Konventionelle Kraftstoffarten erreichten bei den Pkw-Neuzulassungen nur mehr einen Anteil von insgesamt 39,5 % und gingen verglichen mit 2024 um 12,2 % zurück.

Starker Anstieg von Elektro-Pkw-Zulassungen bei Privaten

Von allen Pkw-Neuzulassungen im Jahr 2025 entfielen 63,4 % auf juristische Personen, Firmen und Gebietskörperschaften und 36,6 % auf private Fahrzeughalter:innen. Dabei waren alternativ betriebene Neuwagen 2025 nicht nur bei Firmenkäufern, sondern auch bei Privatpersonen sehr gefragt. So wurden um 71,5 % mehr Elektro-Pkw, 67,4 % mehr Benzin-Hybrid-Pkw und 39,5 % mehr Diesel-Hybrid-Pkw von Privaten zugelassen als 2024. Bei Benzin- (-2,1 %) und Diesel-Pkw (-20,3 %) wurden hingegen Rückgänge beobachtet. Rein elektrisch angetriebene Pkw wurden 2025 schon zu 29,6 % von Privaten neu zugelassen (2024: 23,5 %, 2023: 20,6 %).

Rückgang der CO2-Emissionen bei den Pkw-Neuzulassungen

Die vorläufigen durchschnittlichen CO2-Emissionen aller neu zugelassenen Pkw betrugen im Jahr 2025 nach dem WLTP-Testverfahren (Worldwide Harmonised Light Vehicles Test Procedure) ohne Elektro- und Wasserstoff-Pkw 122 g/km (2024: 129 g/km; 2023: 130 g/km) bzw. inklusive Elektro- und Wasserstoff-Pkw 96 g/km (2024: 106 g/km; 2023: 104 g/km). Pkw mit Benzinantrieb hatten einen durchschnittlichen CO2Ausstoß von 134 g/km (2024: 134 g/km; 2023: 138 g/km), jene mit Dieselmotoren 153 g/km (2024: 149 g/km; 2023: 146 g/km).

Geringfügige Zunahme bei Pkw-Gebrauchtzulassungen 2025; größter Anstieg bei alternativ betriebenen Pkw Die Pkw-Gebrauchtzulassungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4 848 auf 825 477. Dabei legten insbesondere die Gebrauchtzulassungen von Pkw mit alternativen Antrieben zu. Elektro-Pkw (34 700; +20,9 %; Anteil: 4,2 %) sowie Pkw mit Benzin-Hybridantrieb (69 893; +35,4 %; Anteil: 8,5 %) und Pkw mit Diesel-Hybridantrieb (24 019; +24,8 %; Anteil: 2,9 %) erreichten Zuwächse. Die Zulassungen gebrauchter Benziner (inkl. Flex-Fuel; 302 784; ±0,0 %; Anteil: 36,7 %) blieb hingegen unverändert, die Zulassungen gebrauchter Diesel-Pkw (393 466; -5,8 %; Anteil: 47,7 %) verringerten sich.

5,29 Mio. Pkw Ende 2025 in Österreich zugelassen

Ende 2025 waren in Österreich laut vorläufigen Daten zum Fahrzeugbestand rund 7,51 Mio. Kfz (+1,2 %) zum Verkehr zugelassen, 70,4 % bzw. rund 5,29 Mio. davon waren Pkw (+1,0 %). Insgesamt waren 581 147 Lkw (+1,6 %), 497 216 land- und forstwirtschaftliche

Zugmaschinen (+0,8 %) sowie 19 997 Sattelzugfahrzeuge (-0,3 %) registriert. Bei den Zweirädern hatten 671 842 Motorräder (+2,5 %) und 272 145 Motorfahrräder (-0,5 %) eine aufrechte Zulassung.

Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen:

Die österreichische Wirtschaft verzeichnete 2025 ein reales Wirtschaftswachstum (BIP) von 0,6 % und beendete damit eine vorausgegangene längere Stagnationsphase. Der private Konsum und die Investitionen zogen leicht an. Dennoch bleibt das Umfeld aufgrund internationaler Unsicherheiten und struktureller Herausforderungen moderat.

Die wichtigsten Eckdaten und Entwicklungen im Detail:

• Wirtschaftswachstum: Nach zwei Jahren der Stagnation und leichten Schrumpfung gab es 2025 ein kleines Plus von 0,6 %. Die Rezession gilt damit als durchschritten. • Inflation: Die Teuerung hat sich merklich beruhigt, verbleibt jedoch auf einem Niveau um die 3 %-Marke. • Konjunkturstützen: Vor allem der private Konsum und ein leichtes Plus bei den Bruttoanlageinvestitionen stützten die heimische Wirtschaftsleistung. Auch der Wohnbau verzeichnete durch wieder günstigere Finanzierungsbedingungen eine leichte Erholung. • Branchenentwicklungen: Während die Sachgütererzeugung und besonders die IT- und Telekommunikationsbranche (etwa durch internationale Neuansiedlungen in Wien) positive Impulse setzten, leidet der produzierende Bereich insgesamt weiterhin unter hohen Arbeits- und Energiekosten. • Herausforderungen: Die heimische Wirtschaft ist durch internationale geopolitische Spannungen und mögliche US-Zölle belastet, welche die preisliche Wettbewerbsfähigkeit und den Export dämpfen. Auch der Arbeitsmarkt zeigt sich herausfordernd

Die Arbeitslosigkeit in Österreich stieg 2025 aufgrund der anhaltenden konjunkturellen Stagnation an. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag 2025 bei etwa 7,0 %, und die Zahl der beim AMS gemeldeten Arbeitslosen sowie Schulungsteilnehmer lag je nach Monat oftmals deutlich über der Marke von 350.000 bis 400.000 Personen.

Wirtschaftsleistung 2025 - Erholungskurs

Der mit Ende des Jahres 2024 eingeschlagene Erholungskurs der österreichischen Wirtschaft setzte sich im 3. Quartal 2025 fort. Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 % und erreicht damit den bis dato stärksten Zuwachs des Jahres. Dennoch kann noch nicht von einer stabilen Wachstumsphase gesprochen werden. Von einigen Wirtschaftsbranchen, dem Konsum privater Haushalte sowie vom Außenhandel gingen weiterhin keine positiven Konjunkturimpulse aus.

Entwicklung nach einzelnen Branchen verhalten

Die Entwicklungen der einzelnen Wirtschaftsbranchen wiesen im 3. Quartal 2025 weder nach oben noch nach unten größere Sprünge auf. Leicht positive Impulse kamen, wie schon seit Jahresbeginn, von der Industrie (Herstellung von Waren inkl. Bergbau sowie Energie- und Wasserversorgung) mit einem Anstieg von 0,4 % im Vergleich zum Vorquartal. Für den Anstieg insgesamt zeigten sich auch das Wohnungswesen (+1,8 %) sowie die öffentliche Verwaltung und das Bildungs- und Gesundheitswesen (+0,7 %) verantwortlich. Den größten Rückgang verzeichnete die Beherbergung und Gastronomie mit -0,9 % im Vergleich zum Vorquartal. Auch der Bau setzte mit –0,5 % im 3. Quartal 2025 dem länger anhaltenden Negativtrend kein Ende.

Konsum stagniert, Exporte und Importe rückläufig

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte erwiesen sich auch im 3. Quartal 2025 nicht als konjunkturbelebend und verzeichneten einen

leichten Rückgang von 0,3 % verglichen mit dem Vorquartal. Demgegenüber stand die Entwicklung des öffentlichen Konsums, der bereits seit Anfang des Jahres 2024 durchgehend positive Wachstumsraten verzeichnete und im 3. Quartal 2025 noch einmal um 0,7 % zulegte. Im Resultat stagnierte damit der gesamte Konsum bei ±0,0 %.

Nach Zuwächsen im 1. Halbjahr 2025 entwickelten sich die Bruttoanlageinvestitionen zu Beginn des 2. Halbjahres 2025 mit 0,1 % im Vergleich zum Vorquartal wieder leicht rückläufig. Dazu trug vor allem die weiterhin negative Entwicklung der Wohnbauinvestitionen bei (-1,3 %), während die sonstigen Bauinvestitionen (+0,7 %) und die Fahrzeuginvestitionen (+0,9 %) wuchsen. Zur insgesamt positiven Wirtschaftsentwicklung trug im 3. Quartal 2025 auch ein Anstieg der Lagerbestände bei. Die Unsicherheiten am Weltmarkt wurden im 3. Quartal 2025 insbesondere an der Entwicklung des Außenhandels sichtbar. Die Exporte verzeichneten einen deutlichen Rückgang um 1,6 %, die Importe fielen um 0,5 %.

Leicht sinkende Anzahl an Beschäftigten

Das Arbeitnehmerentgelt zu laufenden Preisen stieg im 3. Quartal 2025 im Vergleich zum Vorquartal um 0,9 %. Gleichzeitig ging die Zahl der Beschäftigten um 0,3 % zurück. Bei den unselbständig Beschäftigten lag das Niveau um 0,1 % unter dem Vorquartal, die Zahl an Selbständigen ging um 1,5 % zurück.

Nach Rückgängen in der ersten Jahreshälfte stiegen die geleisteten Arbeitsstunden der unselbständig Beschäftigten im 3. Quartal 2025 im Vergleich zum Vorquartal wieder um 0,3 %. Die geleisteten Arbeitsstunden der Selbständigen blieben konstant (20,0 %).

Wirtschaftsentwicklung im Jahresabstand positiv

Das reale Bruttoinlandsprodukt des 3. Quartals 2025 lag um 0,9 % über dem Niveau des Vorjahresquartals (3. Quartal 2024). Der Anstieg der Wirtschaftsleistung im Jahresabstand setzte sich damit fort. Bereits im 1. Quartal 2025 wurde ein leichtes Wachstum gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnet (+0,1 %). Im 2. Quartal stieg das reale Bruttoinlandsprodukt verglichen mit dem 2. Quartal 2024 um 0,4 %.

Analyse des Geschäftsverlaufes

Im Jahr 2025 stagnierte der Umsatz gegenüber 2024, es konnte jedoch die Profitabilität durch Optimierung der Margen und der Kostenstruktur verbessert werden. Dies ist vor allem durch die Durchleuchtung von Kostenpositionen und durch feinfülligen Shift bei den einzelnen Handelsmarken in Richtung „was ist profitabel und macht daher mehr Sinn“, gelungen.

Aktuell und auch im Jahr 2025 ist und war das Ziel, das Geschäft abzusichern und mit Augenmaß zu wachsen, da aktuell der private Konsum stagnierend ist und das verfügbare Haushaltsbudget sehr stark für Ansparprodukte durch die Bevölkerung genutzt wird.

Mit Mitte 2025 wurde der Entschluss gefasst, sich langsam wieder Richtung Expansion zu wagen, um die Position des Unternehmens im Markt zu halten bzw. auszubauen. Es wurde mit potentiellen Übernahmekandidaten und neuen Marken Gespräche geführt und sind auch teilweise nach wie vor im Verhandlungsstadium.

Die Eigenkapitalquote ist per 31.12.25 von rund 28% - ein guter Polster für die weitere Entwicklung des Unternehmens.

2. Risikobericht

Auto Stahl zeichnet sich durch eine klare Organisations-, Unternehmens- sowie Kontrollstruktur aus. Die am Rechnungslegungsprozess beteiligten Abteilungen entsprechen den an sie gestellten quantitativen und qualitativen Anforderungen.

Das interne Kontrollsystem im Rechnungswesen ist darauf ausgerichtet, die Erstellung des Jahresabschlusses im Einklang mit den geltenden Rechtsvorschriften sicherzustellen. Der Umfang der in die Arbeitsabläufe integrierten Kontrollen und Zuständigkeiten ist klar geregelt.

Cash-Flow- und Liquiditätsrisiko

Das Cash-Flow- und Liquiditätsrisiko ist durch die fristenkonforme Finanzierung und eine laufende, detaillierte Liquiditätsplanung und -kontrolle wirtschaftlich als gering einzustufen. Schwankungen im laufenden Finanzierungsbedarf können durch die bestehenden Kreditlinien jederzeit ausgeglichen werden. Betreffend Kundenforderungen im Fahrzeughandel ist das Ausfallsrisiko durch einen hohen Anteil an Baroder Finanzierungsgeschäften sowie durch den Eigentumsvorbehalt des Kraftfahrzeuges als Sicherungsgutes als relativ gering zu beurteilen. Im Bereich Kundendienst wird das Ausfallsrisiko durch die breite Kundenstruktur & laufende Bonitätsüberwachung von großen Kunden minimiert.

Konjunkturrisiko

Das Auto bzw. das Motorrad stellen klassische Konsumgüter dar und sind eng an eine positive Konjunkturentwicklung gebunden. Aktuell wird sicher oft auf das Auto verzichtet und entweder mit einem preiswerten Zweirad bzw. Roller der Weg zur Arbeit zurückgelegt oder aber auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dieses Risiko ist nicht beeinflussbar, ein laufendes Monitoring als auch der Abgleich der eigenen Einschätzung mit Branchenvertretern sind hier wichtige Erfolgsfaktoren.

Zusätzlich befindet sich die Branche in einer Umstellungsperiode: die Hersteller verändert die Art der Zusammenarbeit mit den Händlern, es drängen neue Marken in den Markt und die Antriebquelle wandelt sich vom Benzin- bzw. Dieselmotor zu alternativen Antriebssystemen, wie Hybridsystemen oder Elektroantrieben. Die schnelle Reaktion und gezielte Disposition federn diese Risiken ab.

Generell muss man sagen: Die Mobilitätsbranche befindet sich im stärksten Umbruch ihrer eigenen Geschichte nach Einführung des Ottomotors und die vielen neuen Marken & Hersteller bringen eine zusätzliche Dynamik in den Markt.

IT-Risiko

Informationstechnologien sind mittlerweile in jedem Unternehmen in die wesentlichsten Prozesse eingebunden und stellen damit auf der einen Seite ein großes Risiko dar, bieten aber auf der anderen Seite die Chance zum Wettbewerbsvorteil. Dem wird durch regelmäßige Investitionen in Infrastruktur und aktuelle Software Rechnung getragen.

Personelle Risiken

Fahrzeuge sind mittlerweile High-Tech Produkte und erfordern vor allem im After Sales, aber auch im Sales-Bereich hoch qualifiziertes Personal. Dem Fachkräftemangel versucht man durch geeignete Personalentwicklungs- und Bindungsmaßnahmen entgegenzuwirken. Aus jenem Grund wurde auch ein eigener Bereich bzw. Abteilung für den Bereich Human Resource geschaffen, damit die neuen Anforderungen auf Grund der Betriebsgröße, der Veränderungen am Personalmarkt entgegenwirken zu können.

3. Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2025 erlebt der Standort bzw. Sitz der Gesellschaft in Wien 22 sein viertes Volljahr. Abläufe und Prozesse sind nun eingespielt und müssen bereits hinterfragt werden, um den Veränderungen der Branche Rechnung zu tragen. Mit Ende 2025 wurde auch die zusätzliche Werkstattbereich für Motorräder voll besiedelt.

Auf Grund der Kriege & der wirtschaftlichen Auseinandersetzung mittlerweile auf der ganzen Welt ist aus heutiger Sicht noch nicht klar abschätzbar, welche weiteren wirtschaftliche Folgen die Krise für das Unternehmen Auto Stahl, die Branche und auch die Gesamtwirtschaft haben werden. Die Realität ist nunmehr: jeden Tag gibt es eine neue Situation, die neue Normalität, welche die Menschen fordert bzw. überfordert.

Die aktuell unklare Situation der Wirtschaft und am Ende der allgemeinen Rahmenbedingungen zwingt das Unternehmen zu aller Vorsicht.

Auf Grund des neuen Standortes & des neuen Firmensitzes muss aber auf der anderen Seite ein personeller Polster aufgebaut und massive werbliche Maßnahmen getroffen werden.

Diese Situation hat zur Folge, dass aktuell ein positiver Geschäftsverlauf angestrebt wird, aber auf Grund der nicht beeinflussbaren & kurzfristig eintretenden Einschränkungen es auch zu einem neutralen Geschäftsergebnis kommen kann, da das Investment in die Zukunft notwendig ist, auch wenn es ein hohes Risiko in sich birgt.

Aus Sicht der Geschäftsführung ist nach wie vor auf Grund der für die Autobranche unsicheren Zeit & der nun bestehenden Krise & Kriege, höchste Vorsicht notwendig, um den Betrieb langfristig positiv führen zu können. Dies hat aber auch für gut wirtschaftende Unternehmen eine Chance zu wachsen bzw. unprofitabel Unternehmen zu übernehmen.

4. Zweigstellenbericht

Zweigniederlassung Wien 23

Am Standort in Wien 23 ist der Fachkräftemangel im Raum Wien am stärksten zu spüren, da in unmittelbarer Nähe der größte Autohandelsbetrieb Österreichs tätig ist, welcher wiederum im Eigentum des größten Herstellers ist und auch produzierende Unternehmen, wie ein Nutzfahrzeugunternehmen für Militärfahrzeuge, welche ein höheres Entgeltniveau haben, die guten Techniker abziehen. Auf Grund jener Situation werden teilweise Arbeiten an anderen Standorten durchgeführt, da nicht ausreichend Personal vorhanden ist. Im Jahr 2025 wurde am Standort ein Umbau des Honda Gebäudes durchgeführt und es konnte hier eine zusätzliche Marke mit Volvo untergebracht werden. Es sind hier weiter Schritte, Umbauten bzw. Erweiterungen im Jahr 2026 geplant.

Zweigniederlassung Wien 21

Am Standort in Wien 21 spürt das Unternehmen am stärksten im Bereich Handel, dass die Mittelschicht spart bzw. sich das Thema eigens Auto bzw. persönliche Mobilität nicht mehr so leisten kann. Auf Grund des Wegfalles des Standortes in Wien 20 haben jedoch viele Kunden dieses Standortes ihr neues Zuhause für Reparaturen und Service in Wien 21 gefunden, was in Summe den Standort unterstützt, eine sehr hohe Werkstattauslastung zu sichern.

Zweigniederlassung Wien 01 – Polestar Space

Im Jahr 2025 wurde im Sommer das Geschäftslokal des Herstellers Polestar in Wien 1 übernommen. An jenem Standort werden Probefahrten und Verkäufe durchgeführt. Es handelt sich bei jenem Standort um eine temporäre Lösung und das Endziel ist, dass dieser Geschäftsbereich an den Standort Wien 1220 und 1230 verlegt werden soll.

5. Forschung und Entwicklung

Es wurde im Berichtszeitraum keine Forschung und Entwicklung betrieben.

Unterschrift des Geschäftsführerg

Wien, am 08.06.2026

Ing. Gernot Keusch (vertritt selbständig)

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