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Lagebericht 2025

Wilhelm Gronbach GmbH & Co KG

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 16. Okt. 2026

Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Angaben

Die Wilhelm Gronbach GmbH & Co KG ist als Zulieferer und OEM-Hersteller in der Hausgeräte-Industrie und im Bereich der gewerblichen Kochgeräte-Herstellung tätig.

Die Gesellschaft erzeugt mechanische Komponenten und Systembaugruppen aus Edelstahl, Aluminium und Stahlblech in Verbindung mit Glas, Glaskeramik, Kunststoffen und elektrischen und elektronischen Baugruppen mit dem Fokus auf Premium-Anforderungen im Sicht- und Funktionsbereich. Außerdem stellt die Gesellschaft selbst Hausgeräte in den Bereichen thermische Geräte, Abluftgeräte und Kaffeetechnik her und vertreibt diese als OEM-Lieferant über namhafte Hausgeräte-Konzerne. Die Gesellschaft handelt auch mit Produkten aus dem Tätigkeitsbereich. Die Kunden befinden sich im Wesentlichen innerhalb der EU. Uber die internationale Geschäftstätigkeit unserer Kunden werden jedoch weltweite Absatzmärkte bedient. Die Belieferung des US-Marktes erfolgt ausschließlich indirekt über unsere Kunden.

Die Geschäftspolitik auf Basis der Vorgaben der Gesellschafterbeschlüsse sieht eine auf Nachhaltigkeit und langfristige Existenzsicherung ausgerichtete Geschäftsführung vor. Neben dem Erzielen eines moderaten Betriebsergebnisses ist vor allem der sinnvolle Einsatz der Mittel für eine nachhaltige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit wesentliche Vorgabe.

2. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

2.1. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes und des Geschäftsergebnisses 2025

Die Umsatzerlöse lagen im Berichtszeitraum um 32,79 % niedriger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Materialaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 42,19 %. Der Personalaufwand sank im Berichtszeitraum um 17,98 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Im Berichtszeitraum wurde ein Jahresgewinn von -2.118 T€ erwirtschaftet.

Wilhelm Gronbach GmbH & Co KG

2.2. Finanzielle Leistungsindikatoren / Bilanzkennzahlen zum 31.12.2025

2.2.1. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
202520242023
Eigenkapitalanteil in %12,7417,9223,61
Berichtigtes Eigenkapital
X 100
Berichtigtes Gesamtkapital
Kurzfristiger Anspannungsgrad in %39,9345,7245,14
Kurzfristiges Fremdkapital
* 100
Berichtigtes Gesamtkapital
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
langfristiger Anspannungsgrad in %47,3336,3631,25
Langfristiges Fremdkapital
* 100
Berichtigtes Gesamtkapital
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
EUREUREUR
Working Capital-1.874.385,25-1.857.710,11-2.747.655,28
Kurzfr. gebundenes Vermögen
- kurzfr. berichtigtes Eigenkapital
Working Capital

Wilhelm Gronbach GmbH & Co KG

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Umlaufintensität in %30,4038,6135,44
Umlaufvermögen
* 100
Gesamtvermögen
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Bankverschuldung in %27,7125,5718,07
(Anleihen + Verb. gegenüber Kreditinstituten)
* 100
Berichtigtes Gesamtkapital

2.2.2. Erfolgswirtschaftliche Kennzahlen:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Gesamtkapitalrentabilität (ROI) in %-8,64-9,498,31
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
. X 100
Berichtigtes Gesamtkapital

2.2.3. Kennzahlen gemäß Unternehmensreorganisationsgesetz (URG)

2.2.3.1. Eigenmittelquote gemäß § 23 URG per 31. Dezember 2025

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
Eigenkapital x 100_= 11,73 % (VJ: 17,02 %)
Gesamtkapital

Gemäß § 22 URG wird Reorganisationsbedarf vermutet, wenn die Eigenmittelquote weniger als 8 % beträgt und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre beträgt.

2.2.3.2. Fiktive Schuldentilgungsdauer gemäß § 24 URG per 31. Dezember 2025

(effektives) Fremdkapital

Mittelüberschuss d. gew. = 278,44 Jahre (VJ: k. A. (negativer Geschäftstätigkeit Mittelüberschuss) Jahre)

Eine Berechnung der Schuldentilgungsdauer ist nicht aussagefähig, da sich ein negativer Mittelüberschuss ergibt.

Geldflussbetrachtung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
20252024
EUREUR
Ergebnis vor Steuern-2.117.739,71-3.173.384,85
Überleitung auf den Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern
5.178.034,451.809.961,16
Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern
3.060.294,74-1.363.423,69
Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit
3.060.294,74-1.363.423,69
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit
-78.547,12-253.768,92
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit
-3.082.973,101.751.581,65
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes
-101.225,48134.389,04
Finanzmittelbestand am Beginn der Periode
147.074,2912.685,25
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
45.848,81147.074,29

2.3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft beschäftigte während des Berichtszeitraumes durchschnittlich 21 Angestellte und durchschnittlich 80 Arbeiter. Weiters waren durchschnittlich 8 Mitarbeiter im Rahmen von Leiharbeit beschäftigt wurden. Das EBT je Mitarbeiter betrug € -20.968 €.

2.4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres

Nach dem Ende des Berichtsjahres wird die Geschäftsentwicklung im Jahr 2026 neben der weiterhin schwachen Marktlage in der Hausgeräteindustrie zusätzlich durch die bereits frühzeitig angekündigte Abkündigung eines Produkts eines bedeutenden Kunden beeinflusst. Die Rückführung des Unternehmens in die Gewinnzone soll durch konsequente Kosteneinsparungen in allen Unternehmensbereichen erreicht werden. Die Betriebs- und Kostenstruktur wird weiterhin an das reduzierte Umsatzniveau angepasst. Neben den bereits umgesetzten Masnahmen zur Personalreduktion ist geplant, die Büroflächen und die damit verbundenen Kosten deutlich zu reduzieren. Für das Geschäftsjahr 2026 wird noch mit einem leicht negativen operativen Ergebnis gerechnet. Aufgrund der bereits eingeleiteten Maßnahmen wird für 2027 wieder ein positives Ergebnis erwartet. Gleichzeitig werden weitere Schritte zur Entschuldung des Unternehmens verfolgt. Die Finanzierung des verbleibenden Restdarlehens bei der BTV Bank ist nach derzeitiger Einschätzung gesichert.

Von wesentlicher Bedeutung ist die Entwicklung der Muttergesellschaft, der GWSPA Produktion GmbH (vormals Wilhelm Gronbach GmbH) in Deutschland. Im vierten Quartal 2025 reduzierte ein Hauptkunde im Zuge der Einführung einer Dual-

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Source-Strategie das Volumen eines Kernprodukts um rund 25 %. Darüber hinaus wurden bereits beauftragte Kundenvolumina im Laufe des Jahres 2025 teilweise storniert oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das ohnehin rückläufige operative Geschäft sowie die anhaltende Investitionszurückhaltung im Marktsegment der Küchen- und Haushaltsgeräte führten letztlich zu einer drohenden Zahlungsunfähigkeit der GWSPA Produktion GmbH.

Aus diesem Grund wurde am 16.04.2026 das vorläufige Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet; am 01.07.2026 folgte die Eröffnung des regulären Verfahrens. Im Rahmen des Restrukturierungsprozesses wird die GWSPA Produktion GmbH von den erfahrenen Sanierungsexperten der Anchor Rechtsanwaltsgesellschaft mbH begleitet.

Besonders hervorzuheben ist jedoch, dass die Wilhelm Gronbach GmbH & Co KG von den Entwicklungen in Deutschland nicht unmittelbar betroffen ist. Im Zuge der Neuordnung der Gronbach-Gruppe werden bestehende konzerninterne Leistungsbeziehungen und Vertragsstrukturen überprüft bzw. neu geordnet. Die Eigentümerfamilie bekennt sich ausdrücklich zum Standort Osterreich und wird die Gronbach-Gruppe durch gezielte Umstrukturierungsmaßnahmen neu ausrichten. Mit der Ende Juli erfolgten Unterzeichnung eines Anteilskaufvertrags zur Ubernahme der österreichischen Gesellschaften durch die verbleibende Gronbach-Gruppe wurde hierzu ein wesentlicher Schritt vollzogen. Ziel ist deren langfristige Fortführung und Weiterentwicklung. Vor diesem Hintergrund wird davon ausgegangen, dass die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit uneingeschränkt fortführen kann.

3. Bericht über die zukünftige Entwicklung und Risiken der Gesellschaft

3.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Der bisherige Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2026 entwickelt sich trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen besser als geplant. Weitere tiefgreifende Kosteneinsparungsmaßnahmen in den Unternehmensbereichen sind derzeit nicht vorgesehen.

Die Gronbach-Gruppe wird sich künftig verstärkt auf ihr Kerngeschäft in den Bereichen Hausgeräteindustrie und Gastronomie konzentrieren. In diesen strategischen Geschäftsfeldern sollen insbesondere die Produktentwicklungsaktivitäten fokussiert sowie die Vertriebsaktivitäten gezielt ausgebaut werden. Ziel ist es, die Marktposition nachhaltig zu stärken und zusätzliche Wachstumspotenziale zu erschließen.

3.2. Risikoberichte

3.1.1. Allgemeiner Risikobericht

3.2.1.1. Konjunktur- und Absatzrisiken:

Die Entwicklung der Geschäftstätigkeit in der Hausgeräteindustrie ist in hohem Maße von der Kaufkraft der Verbraucher abhängig. Im Bereich der Großküchentechnik wird die Nachfrage hingegen maßgeblich durch das Investitionsverhalten von Gastronomie- und Gewerbekunden beeinflusst.

Die nach dem Corona-bedingten Nachfrageboom eingetretene Abschwächung der Konjunktur in der Hausgeräteindustrie, die bereits im zweiten Halbjahr 2022 eingesetzt hatte, setzte sich auch im Berichtsjahr 2025 fort. Belastend wirkten dabei insbesondere die nach wie vor eingeschränkte Konsumneigung der Verbraucher, inflationsbedingte Kostensteigerungen

sowie die kollektivvertraglichen Lohnerhöhungen von November 2024. Positiv hervorzuheben ist hingegen die deutliche Entspannung des Zinsniveaus im Laufe des Berichtsjahres.

Die Kaufkraft der privaten Haushalte entwickelte sich weiterhin verhalten, was sich negativ auf die Nachfrage nach langlebigen Konsumgütern auswirkte. Gleichzeitig zeigte sich das Investitionsverhalten der Endverbraucher weiterhin zurückhaltend. Im Geschäftsbereich Großküchentechnik entwickelte sich die Nachfrage hingegen erfreulich, Die Absatzzahlen lagen im Berichtsjahr über den geplanten Erwartungen.

Die Gesellschaft ist von einer begrenzten Anzahl großer Kunden abhängig und hat keinen unmittelbaren Einfluss auf den Absatz der Produkte beim Endverbraucher. Entsprechend können Veränderungen der BøstelI- und Investitionsentscheidungen einzelner Schlüsselkunden einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft haben.

3.2.1.2. Beschaffungsrisiken:

Aufgrund des Einsatzes hochspezialisierter Materialien und Komponenten besteht in einzelnen Bereichen eine Abhängigkeit von bestimmten Lieferanten. Diese ergibt sich insbesondere aus fehlenden technischen Alternativen sowie der Nutzung geschützter Technologien und spezifischen Know-hows. Aufgrund der teilweise geringen Abnahmemengen sind die Möglichkeiten, auf einzelne Lieferanten Einfluss zu nehmen, eingeschränkt. Die Gesellschaft verfolgt daher einen partnerschaftlichen Ansatz gegenüber Lieferanten kritischer Komponenten und bindet diese, soweit sinnvoll, frühzeitig in Kundenprojekte ein. Ziel ist es, die Lieferkette langfristig abzusichern und Beschaffungsrisiken zu minimieren.

Im Berichtsjahr kam es zu keinen wesentlichen Versorgungsengpässen oder Beschaffungsproblemen. Die Versorgung mit Rohstoffen, Materialien und Komponenten war jederzeit sichergestellt.

3.2.1.3. Personalrisiken:

Dem Risiko der Abwanderung von Fach- und Führungskräften wirkt unsere Firmenphilosophie neben einer nachhaltigen und langfristigen Ausrichtung des Betriebes mit weichen Faktoren wie Teamgeist und einer positiv gestalteten Arbeitsumgebung entgegen. Die Organisationsstruktur ist in kleine Teams unterteilt, so dass eine ausreichende Redundanz in allen Bereichen besteht, die kurzfristige Ausfälle und Fluktuation ausgleichen kann. Im Produktionsbereich werden fehlende Fachkräfte und Produktionsspitzen unter Hinzunahme von Leiharbeitern abgedeckt.

3.2.1.4. IT-Risiken:

Durch den Einsatz moderner Hard- und Software sowie den kontinuierlichen Austausch veralteter IT-Systeme werden Risiken im Bereich der Informationstechnologie laufend reduziert. Ein rollierendes Datensicherungskonzept gewährleistet die Wiederherstellbarkeit von Datenbeständen im Falle eines Datenverlusts. Die Sicherungskopien werden räumlich und syslemtechnisch getrennt aufbewahrt. Zur weiteren Stärkung der IT-Sicherheit sieht die Unternehmensstrategie für die kommenden Jahre eine Erhöhung der Redundanz kritischer Systeme sowie den fortlaufenden Ausbau der Schutzmaßnahmen gegen Cyberangriffe und unbefugte externe Zugriffe vor. Hierzu werden moderne

Sicherheitslösungen und aktuelle Technologien eingesetzt. Darüber hinaus werden die Mitarbeitenden regelmäßig zu IT- Sicherheits- und Cyber-Risiken geschult, um das Bewusstsein für potenzielle Bedrohungen zu stärken und die Informationssicherheit im Unternehmen nachhaltig zu gewährleisten.

Im Berichtsjahr kam es zu keinen wesentlichen Ausfällen der IT-Infrastruktur oder sicherheitsrelevanten Vorfällen.

3.2.2. Risiken im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten

Die Liquiditätslage ist ungeachtet des Geschäftsverlaufes ausreichend; es sind daher keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Kontokorrent-Rahmen bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft finanziert sich über einen Bankkredit. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten (Forderungen, Finanzanlagen) Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

3.2.2.1. Liquiditäts- und CashFlow-Risiken:

Zur Begrenzung des Liquiditätsrisikos und zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit erstellt die Gesellschaft eine rollierende Liquiditätsplanung. Diese wird laufend an aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse angepasst und dient als wesentliche Grundlage für die Disposition der finanziellen Mittel sowie für die frühzeitige Identifikation potenzieller Liquiditätsrisiken. Durch die kontinuierliche Überwachung der Liquiditätssituation können notwendige Maßnahmen frühzeitig eingeleitet und die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft nachhaltig sichergestellt werden.

3.2.2.2. Risiken durch Wechselkurse und Zinsänderungen:

Die Gesellschaft wickelt ihre Geschäftstätigkeit nahezu ausschließlich in Euro ab. Sowohl der Zahlungsverkehr mit den Kunden als auch mit dem überwiegenden Teil der Lieferanten erfolgt in Euro. Lediglich mit wenigen Lieferanten im asiatischen Raum werden Transaktionen in US-Dollar abgewickelt. Das hieraus resultierende Beschaffungsvolumen ist jedoch von untergeordneter Bedeutung. Aufgrund des geringen Umfangs der Fremdwährungstransaktionen besteht für die Gesellschaft kein wesentliches Risiko aus Wechselkursschwankungen. Währungsbedingte Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden daher als unwesentlich eingeschätzt.

4. Bericht über die Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt nur im branchenüblichen kleineren Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen. Forschung und Entwicklung wird zum überwiegenden Teil als Dienstleistung zugekauft.

5. Bericht über Zweigniederlassung

Die Gesellschaft verfügt über keinerlei Zweigniederlassungen.

Niederndorf,

Dipl.-Ing. (FH) Franz Xaver Auer - Geschäftsführer -

Dr. Lina Gebhardt-Gronbach - Geschäftsführerin -

3.2.2. Risiken im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten

Die Liquiditätslage ist ungeachtet des Geschäftsverlaufes ausreichend; es sind daher keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Kontokorrent-Rahmen bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft finanziert sich über einen Bankkredit. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten (Forderungen, Finanzanlagen) Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

3.2.2.1. Liquiditäts- und CashFlow-Risiken:

Zur Begrenzung des Liquiditätsrisikos und zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit erstellt die Gesellschaft eine rollierende Liquiditätsplanung. Diese wird laufend an aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse angepasst und dient als wesentliche Grundlage für die Disposition der finanziellen Mittel sowie für die frühzeitige Identifikation potenzieller Liquiditätsrisiken. Durch die kontinuierliche Uberwachung der Liquiditätssituation können notwendige Maßnahmen frühzeitig eingeleitet und die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft nachhaltig sichergestellt werden.

3.2.2.2. Risiken durch Wechselkurse und Zinsänderungen:

Die Gesellschaft wickelt ihre Geschäftstätigkeit nahezu ausschließlich in Euro ab. Sowohl der Zahlungsverkehr mit den Kunden als auch mit dem überwiegenden Teil der Lieferanten erfolgt in Euro. Lediglich mit wenigen Lieferanten im asiatischen Raum werden Transaktionen in US-Dollar abgewickelt. Das hieraus resultierende Beschaffungsvolumen ist jedoch von untergeordneter Bedeutung. Aufgrund des geringen Umfangs der Fremdwährungstransaktionen besteht für die Gesellschaft kein wesentliches Risiko aus Wechselkursschwankungen. Währungsbedingte Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden daher als unwesentlich eingeschätzt.

4. Bericht über die Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt nur im branchenüblichen kleineren Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen. Forschung und Entwicklung wird zum überwiegenden Teil als Dienstleistung zugekauft.

5. Bericht über Zweigniederlassung

Die Gesellschaft verfügt über keinerlei Zweigniederlassungen.

Niederndorf, am Z. Oktober 2026

Dipl.-Ing. (FH) Franz Xaver Auer

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 9
ipá Gebhardt-Gronbach
Geschäftsführer -Geschäftsführerin -

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