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Lagebericht 2025

Assist - Sozialwirtschaftliche Dienst- leistungen für Menschen mit Behinder- ung - gemeinnützige GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 29. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

o D

5) Anlage B

B Lagebericht

2025

• Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage des Unternehmens

o

• Geschäftsverlauf

Assist erbringt als gemeinnützige GmbH sozialwirtschaftliche Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung in den Geschäftsbereichen Tagesstruktur, Berufsqualifizierung, vollbetreutes Wohnen, teilbetreutes Wohnen und Mobilität - hauptsächlich in den Bundesländern Wien und Niederösterreich.

Den Dienstleistungen liegt das Chancengleichheitsgesetz Wien (CGW), die allgemeinen und spezifischen Förderrichtlinien des Fonds Soziales Wien, sowie das Niederösterreichische Sozialhilfegesetz 2000, zugrunde.

In der Zusammenarbeit mit dem FSW ist anzumerken, dass Förderzusagen teilweise erst spät nach Start der jeweiligen Projekte erfolgen.

Das Geschäftsjahr 2025 verlief wie auch schon im vorherigen Geschäftsjahr geprägt durch die Vorbereitung und Beginn der Umsetzung verschiedener (Bau-)projekte.

Unterjährige Anerkennungen für Neuprojekte mussten eingereicht werden.

Auch die anhaltenden Schwierigkeiten, passendes Personal zu finden und zu halten zog sich weiterhin durch das Jahr 2025. Allgemein besteht im Sozialen

Dienstleistungsbereich übergreifend ein Fachkräftemangel, den auch wir spüren.

Immer mehr Kund:innen zeigen psychische Ausnahmesituationen während des Betreuungssettings, was den Arbeitsalltag verändert, teilweise auch erschwert.

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Die verschiedenen Krisenherde auf der Welt führen weiterhin zu unkalkulierbarer Inflation, ständig wechselnden Energie-, Gas- und Treibstoffpreisen und daraus resultieren diverse Unsicherheiten.

Tagesstruktur:

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Im Jahr 2025 hat sich in diesem Geschäftsfeld die wirtschaftliche Lage relativ stabil gezeigt. Wiener Kontingentplätze konnten auf 165 Kund:innen ausgebaut werden. Es besuchten durchschnittlich 160 (2024:153) Wiener:innen und 31 (2024:36) KundInnen aus den Bundesländern (NÖ, Burgenland, OO, Salzburg), sowie ein/e Kund:in (2024:1) welche für den Tagessatz selbst aufkommt, die Tagesstruktur.

Monatlich wurden durchschnittlich 3312 (2024: 3137) Verrechnungstage für Wiener Kund:innen geleistet. Es wurde eine durchschnittliche Anwesenheit von 82,64% (2024: 81,82%) verzeichnet.

Bis Ende des Geschäftsjahres konnten wir die vom Fonds Soziales Wien erhöhten Kontingentplätze füllen. Unser Kund:innenstock der Bundesländern konnten wir auf niedrigem Niveau stabil halten.

Wir haben auf Grund unserer Mission und dem Auftrag der Kostenträger die Verpflichtung, Menschen mit Behinderung so weit zu fördem, dass sie:

• Ein eigenständiges Leben führen können. • Wenn möglich von der Tagesstruktur in eine Weiter- oder Ausbildung wechseln können. • Eventuell ein sozialversicherungspflichtiges Dienstverhältnis erhalten.

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Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Dienstleistung ist, dass jede/r Teilnehmer:in eine gültige Bewilligung vom jeweiligen Kostenträger erhält. (Wien – Fonds Soziales Wien, Bundesländer – jeweilige Landesregierung).

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Die Dienstleitung „Tagesstruktur“ ist im § 9 Chancengleichheitsgesetz Wien (CGW) definiert. Nur Menschen mit Behinderung, welche aktuell und auf Dauer nicht arbeitsfähig sind, erhalten nach eingehender Prüfung eine Bewilligung. Diese Bewilligungen werden in den letzten Jahren vermehrt befristet ausgestellt. Die Befristungen belaufen sich derzeit von ½ Jahr bis zu maximal 3 Jahren. Nach Ablauf der Befristung können die Kund:innen neuerlich ansuchen. Nur wenn die Überprüfung wieder ergibt, dass der/die Kund:innen auf Dauer nicht arbeitsfähig sind, wird wieder eine befristete Verfügung ausgestelt. Den Tages-Kostensatz, welcher jährlich mit dem FSW ausgehandelt wird, erhalten wir bei aufrechter Verfügung und Anwesenheit des/der Kund:in.

5)

Seit Beginn dieses Jahres (01.01.2025) ist seitens des FSW die Fehltageregelung für den Bereich Tagesstruktur geändert worden. Von bisher 50 möglichen Fehltagen (egal ob Krankheit oder Urlaub) pro Kund:in, welche mit dem FSW im Sinne des Ausfallprinzips verrechnet werden können, wurde seitens des FSW auf insgesamt 80 (50 Tage aufgrund Krankheit, 30 Tage aufgrund Urlaub) mögliche, seitens des FSW bezahlte, Fehltage pro Kun:in erhöht.

Bisher wurden keine Fehltage für sogenannte „erhöhte“ Sätze (Verrechnungssätze für Personen mit erhöhtem Aufwand in der Betreuung) vergütet. Seit 01.01.2025 gilt auch für diese Verrechnungskategorie die volle Fehltageregelung wie gerade beschrieben.

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Diese Neuregelung bringt sowohl für unsere Kundschaft, als auch für uns selbst Vorteile und erleichtert die Planung unserer Dienstleistungen.

Tagesbetreuung im Betreuten Wohnen:

Seit 1. Jänner 2017 werden innerhalb diese Settings Wiener Kund:innen betreut. Hier wird eine umfassende Alltagsbetreuung und maßgeschneiderte Anregung für die Kund:innen geboten. Derzeit werden 3 Kund:innen sowohl im voll- als auch im teilbetreuten Setting am Tag betreut.

Berufsqualifizierung:

Seit Februar 2012 betreuen wir auch Kund:innen innerhalb des § 10 CGW. Seit dem Jahr 2018 haben wir Plätze für 27 KundInnen. Immer noch zunehmend verzeichnen wir hier das Problem der geringen Deutschkenntnisse und der vermehrten Verhaltensauffälligkeiten kund:innenseitig.

Hier besteht eine rein formale Zusammenarbeit mit dem AMS – es besteht aber keinerlei Geldfluss in Bezug auf die angebotene Dienstleistung.

Es ergibt sich eine durchschnittliche Auslastung von 99% (2024:96%) der vorhandenen Plätze 2025, trotz des Umstands, dass hier der Kund:innendurchlauf sehr hoch ist, da in diesem Geschäftsfeld Bewilligungen kund:innenseitig auf maximal 3 Jahre begrenzt sind und es in der Regel hier keine Möglichkeit zur Verlängerung gibt.

Ende 2023 wurde unser Projekt ASSISTMOBI – Ausbildung zur Mobilitätsassistenz der ASSIST gemeinnützigen GmbH als vom FSW gefördertes (Pilot-)Projekt des §10 CGW genehmigt und damit auch innerhalb einer Projektförderung finanziert –

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voraussichtlich für mindestens drei Jahre. Trotz vieler Kürzungen von verschiedensten §10-Projekten durch die jeweiligen Fördergeber:innen, kann unser Projekt ohne Kürzungen weitergeführt werden.

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Derzeit ist das Projekt auf 12 Teilnehmerlnnen ausgelegt und bietet nach wie vor Kooperationen mit der Landespolizeidirektion Wien, mit dem Stadtpolizeikommando Fünfhaus, der Landesverkehrsabteilung Wien, dem Arbeitersamariterbund und den Wiener Linien. Inhaltlich soll hier die Qualifizierung der Teilnehmer:innen zum/zur Mobilitätsassistenten/Mobilitätsassistentin erfolgen.

Tagesstruktur Amstetten:

Die Tagesstruktur wurde am 14. Jänner 2015 mit 12 Kund:innen eröffnet. Im Jahr 2025 haben durchschnittlich 27 (2024: 25) Kund:innen die Dienstleistung in Anspruch genommen. Wir konnten hier also eine leichte Steigerung der Kund:innenzahl verzeichnen und die Tendenz ist weiterhin steigend. Es gab in diesem Jahr eine räumliche Erweiterung am Standort in Amstetten, welche eine Erhöhung der zur Verfügung stehenden Plätze für Kund:innen zur Folge hatte. Seit Mitteilung vom 23.01.2025 stehen seitens des Landes Niederösterreich bis zu 30 Plätze zur Verfügung. Die Anwesenheit der Kund:innen war durchgehend hoch. Die von der NO Landesregierung weiterhin bestehende Fehltageregelung (50 Fehltage pro Jahr werden bezahlt) wurde von zwei der angemeldeten Kund:innen eher geringfügig überschritten. Ziel in diesem Jahr war die Weiterentwicklung der Selbständigkeit und Autonomie der einzelnen Kund:innen und der Erhalt der psychischen und physischen Gesundheit. Die Auslastung liegt derzeit bei durchschnittlich 91% (2024: 89%) bei einer höheren Anzahl an maximalen Plätzen als im Vorjahr.

Vollbetreutes Wohnen:

Seit 01.04.2025 stehen anstatt der bisherigen 34 Kontingentplätze seitens des FSW für Wiener Kund:innen 38 zur Verfügung. Für Kund:innen aus den Bundesländern stehen je nach Bedarf und internem Platzangebot zusätzliche Plätze zur Verfügung.

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Im Jahr 2025 betreuten wir durchschnittlich 35 (2024:34) Wiener und 9 (2024:11) Bundesländer Kund:innen. Die Erhöhung der Wiener Plätze kompensiert somit den Rückgang der Plätze für Kund:innen aus den Bundesländern. Monatlich wurden durchschnittlich 1290 Betriebstage für Kund:innen geleistet. Es wurde eine durchschnittliche Anwesenheit von 96% (2024:92%) verzeichnet. Im Jahr 2025 erhielten wir für 73,30% (2024: 66,86%) der betreuten Personen den in unserer Organisation derzeit möglichen höchsten Tagessatz. Die Betreuungsintensität ist also nochmals deutlich höher geworden als bisher. Sichtbar ist hier eine weiterhin anhaltende, deutliche Verschiebung weg von den Bundesländer Kund:innen, hin zu den Wiener Kund:innen, was nach wie vor eine Nachwirkung der Pandemie zu sein scheint.

Die von Kund:innen benötigte Betreuungsleistung wird sowohl von unserer Organisation als auch dem FSW, sowie den Bundesländern eingeschätzt bzw. erhoben und einer bestimmten Verrechnungsgruppe zugeordnet. Im VBW verrechnen wir zurzeit die Verrechnungsstufen fünf bis acht. Auch die Tagessätze wurden diesem Verrechnungssystem angepasst.

Wir achten weiterhin konsequent darauf, dass die Richtlinien der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, soweit uns in unserem budgetären Rahmen möglich, eingehalten werden.

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2024 wurde in Amstetten, Eggersdorferstrasse 26b eine Liegenschaft erworben, welche nun grundsaniert und barrierefrei gestaltet wird. Die Finanzierung ist gesichert. Es soll dort nach Umbau ein Wohnhaus für 22 Menschen mit Behinderung entstehen, welche Betreuung in Niederösterreich benötigen.

Außerdem wurde der Standort Skraupstraße zur Gänze aufgegeben und ein neuer Standort in der Berresgasse 11 dafür eröffnet (die vorhandenen Kontingetplätze wurden von einem auf den anderen Standort übertragen).

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Bereich Teilbetreutes Wohnen

In diesem Jahr liegt hier der Schwerpunkt weiterhin auf der Stabilisierung nach bzw. in Krisenzeit bzw. darauf, vor allem sozialen Halt zu vermitteln.

Die Vision vom Vollbetreuten Wohnen in einem Teilbetreuten Setting wurde seitens des FSW angeregt. Assist hat seit Jahren den teilbetreuten Bereich ausgebaut z.B. die Kontingente von ca. 54 vollbetreuten auf 38 Plätze zugunsten der Kontingente in der Teilbetreuung reduziert.

Im Dezember 2025 betreuten wir 112 Kund:innen im teilbetreuten Wohnen.

Die Synergien zwischen dem vollbetreuten und teilbetreuten Wohnen werden als positiv beschrieben und die übergreifende Zusammenarbeit daher wo sinnvoll intensiviert. Um Kund:innen optimal auf das teilbetreute Wohnen vorbereiten zu können, werden sie bereits Monate vor dem Wechsel vom Teilbetreuten Team der ASSIST begleitet und auf den Wechsel vorbereitet. Schwerpunkt liegt dabei auf der Klärung der notwendigen Anträge, des konkreten, individuellen Betreuungsbedarfs, der Abklärung der wirtschaftlichen Lage, sowie der Unterstützung bei der Wohnungssuche.

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Unser erster Garconnierenverbund, welcher 16 Wiener Kund:innen sowohl die Möglichkeit eine eigene Wohnung zu mieten als auch die Betreuungsleistung, die sie benötigen, von uns zu erhalten, ist Anfang 2025 schrittweise eröffnet worden und ist am Ende des Jahres 2025 voll besetzt.

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Mobilitätskonzept:

Die Personalsituation innerhalb dieses Geschäftsfeldes war und ist sehr angespannt, da die Arbeitszeiten sich auf Teilzeitkräfte beschränken und daher auch die Löhne nicht sehr attraktiv erscheinen. Wir bemühen uns hier intensiv um Kombinationen von verschiedenen Arbeitsstätten, damit auch hier Vollzeitstellen angeboten werden können. Außerdem bestehen nun schon länger und auch weiterhin Lieferschwierigkeiten bei den Kraftfahrzeugmodellen, welche wir für unseren internen Fahrtendienst im Einsatz haben, was dazu führt, dass der Fuhrpark zunehmend mehr belastet und auch älter und damit schadensanfälliger wird.

Aufgrund dieser Tatsachen, haben wir in diesem Jahr auch extem Touren zugekauft. Innerhalb dieses Geschäftsfelds haben wir die Verpflichtung alle Wiener Kund:innen der Tagesstruktur bei der Mobilität zu unterstützen und zwar für den Weg zu und von der Tagesstätte. Die Kund:innen erhalten entweder – nach den jeweiligen persönlichen Möglichkeiten der Teilnahme – bei Inanspruchnahme des öffentlichen Verkehrs, die Kosten der Monatskarte ersetzt – oder, wenn dies nicht möglich ist, werden die Kund:innen mit firmeneigenen Bussen von zu Hause abgeholt und auch wieder nach Hause gebracht. Im Jahr 2025 sind wir täglich wie in den Vorjahren durchschnittlich 20 Touren intern gefahren.

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Sozialwirtschaftliche Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung Qualitätssicherung auf Basis EFQM – QAP (Qualität als Prozess)

Außerdem begleiten unsere fertig ausgebildeten ehemaligen Teilnehmer:innen des ASSIST-MOBI-Pilotprojektes im §9 CGW Kund:innen der Tagesstruktur nach Möglichkeit bei der Fahrt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln.

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• Wirtschaftliche Lage

Das Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 298 (VJ: TEUR 413) beinhaltet die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 390 (VJ: TEUR 373). Die Umsatzerlöse (ohne sonstige betriebliche Erträge) haben sich im Geschäftsjahr im Vergleich zu 2024 um rund TEUR1468 erhöht. Der Finanzerfolg beträgt in 2025 TEUR 60 und hat sich um TEUR 28 erhöht.

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assis s s ST S T T gemeinnützige GmbH

Sozialwirtschaftliche Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung Qualitätssicherung auf Basis EFQM – QAP (Qualität als Prozess)

• Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Folgenden werden die aus Sicht einer gemeinnützigen GmbH wichtigsten

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Kennzahlen dargestellt (gerundet auf volle % bzw in TEUR):

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 11
20252024
Eigenmittelquote nach URG63%63%
Anlagenintensität57%44%
Personalaufwand in des Gesamtaufwandes72%73%
Finanzschulden0,00,0

D

Aufgliederung der Einnahmen aus 2025 (in TEUR)

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 11
v 2 d 20 2 d 20 2 0 20 2 0 2 0 2 0 2 d
Berufsquvollbetre Tagesbe teilbetreTS-Summe
Tagesstr alifizierunutestr im VB- utesMOBI-Amstette
ukurgMobilitätWOHNEN WOWOHNEN Projekt
FSW- Wien3 5245372 873751837 1927 192
FSW-Mobilität773773773
FSW-Teilbetr WOHNEN2 4962 4962 496
Landesreg N.O.670636411 347
Landesreeg Oberösterr205868484
Landesreg Salzburg333333
Privat finanziert202020
Amstetten - verr mit N.Ö5965961 943
Taschengeld Amstetten353535
Fahrtkosten Amstetten284284284
Allg. Beitrag Klient:innen66
Hör- Investk1
Fahrtbegleitung44
Ertrag Projektw oche2626
Sonstige Erlöse /sonstige Erträge77
Wohnungen Erlöse6666
Brlöse Küche/ Rückerstattung Essensg8585
Erlöse aus Vorjehr55
Eträge aus Spenden22
sonstige betriebl Erträge0
698698
4 2675377733 567752 537921 13 76013 760

Sozialwirtschaftliche Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung

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Qualitätssicherung auf Basis EFQM – QAP (Qualität als Prozess)

• Standorte Niederösterreich 3300 Amstetten, Linzerstraße 12 3300 Amstetten, Ardaggerstr. 10

• Anerkannte Standorte (FSW) 01/2022-12/2026 Tagesstruktur,

Berufsqualifizierung und Mobilität, 01/2022-07/2026 Wohnen

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1140 Wien, Kendlerstraße 27 + 29 1150 Wien, Benedikt-Schellinger-Gasse 11 1150 Wien, Hütteldorferstraße 57 1150 Wien, Plunkergasse 5 / EG + 1. Stock 1170 Wien, Hernalser Hauptstraße 20-22 1210 Wien, Skraupstraße 24/23/1 1150 Wien, Benedikt-Schellinger-Gasse 11/12 1150 Wien, Benedikt-Schellinger-Gasse 11/13 1150 Wien, Ölweingasse 3-5 1150 Wien, Plunkergasse 5 / 2.Stock – 3.Stock – 4.Stock 1150 Wien, Sturzgasse 32 1160 Wien, Matteottiplatz 2/21/20 1200 Wien, Kornhäuselgasse 9/8/24 1200 Wien, Kornhäuselgasse 9/8/39 1200 Wien, Kornhäuselgasse 9/8/42b 1200 Wien, Leystraße 8/7/11 1200 Wien, Leystraße 8/7/43 1200 Wien, Leystraße 8/7/7 1200 Wien, Passettistraße 3/1 1200 Wien, Passettistraße 3/15-20 1200 Wien, Passettistraße 3/2 1200 Wien, Passettistraße 3/3 1200 Wien, Passettistraße 3/4 1200 Wien, Passettistraße 3/5 1200 Wien, Passettistraße 3/6 1200 Wien, Passettistraße 3/40 1210 Wien, Berzeliusgasse 14/46/6 1210 Wien, Skraupstraße 14/53/38 1210 Wien, Skraupstraße 24/18/45 1210 Wien, Skraupstraße 24/23/13

innützige GmbH

1210 Wien, Skraupstraße 24/29/37 1210 Wien, Skraupstraße 24/30/38 1210 Wien, Skraupstraße 24/31/1 1220 Wien, Berresgasse 7/ 1 und 1a 1220 Wien, Berresgasse 11/1/3 und 11/2/2 1220 Wien, Grete-Zimmer-Gasse 10/23 und 10/35

• Voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens

Tagesstruktur laut § 9 CGW:

Die Kontingentzusage des FSW wurde für das Jahr 2025 mit 165 Kontingentplätzen getätigt.

Für das Jahr 2025 kam der Tarifbrief des FSW, welcher die Kostensätze pro Kund:in für das gegenständliche Jahr festgesetzt hat, am Anfang des laufenden Jahres. Der Kostensatz „Standard" wurde um 3,8%, der Kostensatz „Erhöht" um 4,5% reduziert. Gleichzeitig kam es zur oben schon beschriebenen Anpassung der Fehltageregelung, was den gekürzten Staz für „erhöhte“ Sätze erklärt und ausgleicht. Da die Kostensätze nicht vor Beginn des Geschäftsjahres feststehen, ist die finanzielle Planung schwierig. Eine finanzielle Gefährdung im Jahr 2026 ist mit Sicherheit aufgrund unserer vorsichtigen Geschäftsgebarung der Vorjahre nicht gegeben.

Berufsqualifizierung laut § 10 CGW:

Hier wurde der Kostensatz um 2,9% gegenüber dem Vorjahr erhöht – aufgrund inhaltlicher Entwicklungen würden wir hier mehr Personal in der Zukunft andenken. Dies ist aber nur mit Zustimmung (Kostensatzerhöhung) des FSW möglich, welche wir bisher aber noch nicht erhalten haben.

Vollbetreutes Wohnen:

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Im vollbetreuten Wohnen ist das größte Problem die sehr hohe Fluktuation des Personals und die Tatsache, dass gute Fachkräfte kaum gefunden werden können. Als Ursache sehen wir hauptsächlich die Arbeitszeiten, da immer wieder von Fachkräften angefragt wird, ob sie eventuell in die Tagesstruktur wechseln könnten. Dies bedeutet, dass die Leiter:innen im vollbetreuten Wohnen immer mit Personalsuche und Einschulungen beschäftigt sind. Die Qualität kann daher kaum verbessert, sondern eher nur gehalten werden. Gerade in diesem, für Kund:innen so wichtigen Teil ihres Lebens, wären qualitätssteigernde Maßnahmen sehr wichtig.

Hinsichtlich der Personalproblematik wird sich auch 2026 wenig ändern. Auch die teilweise besseren Gehaltsaussichten in anderen Bereichen wie beispielsweise der Pflege, der Betreuung von Kindern und Jugendlichen oder auch im Krankenhaus verschärfen die Knappheit der Personalressourcen. 2026 wird daher weiterhin an einer Attraktivierung des Wohnbereiches gearbeitet.

Wahrscheinlich wird die Auslastung 2026 stabil bis höher als im Vorjahr ausfallen.

Kund:innen aus den Bundesländern sind im Jahr 2022 und 2023 einige verloren gegangen; dieser Trend stagniert nun auf einem unteren Niveau und wir rechnen damit, dass wieder mehr Kund:innen aus den Bundesländern ihren Weg zu uns finden. Wir gehen wieder von einem kontinuierlichen Anstieg aus.

Eine finanzielle Gefährdung im Jahr 2026 ist jedoch mit Sicherheit aufgrund unserer vorsichtigen Geschäftsgebarung der Vorjahre nicht gegeben.

Die Umsiedelung von 11 Vollbetreuten Wohnplätzen in ein neu gestaltetes Grätzl im 22. Wiener Gemeindebezirk wurde wie geplant im Oktober 2025 realisiert.

Teilbetreutes Wohnen:

Ein vorhersehbares Risiko für das Jahr 2026 ist nicht vorhanden.

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Dieser Bereich wird sich dem Trend der letzten Jahre folgend weiterhin erweitern. Der Bedarf an Teilbetreuung für Menschen mit Behinderung ist groß. Im Jahr 2025 gab es hier eine Erweiterung der Kontingente. 16 neue Plätze wurden in unserem neuen Garconierenverbund in der Grete-Zimmer-Gasse im 22. Wiener Gemeindebezirk geschaffen. Diese sind für Menschen, die Teilbetreuung in einem hohen Ausmaß benötigen, vorgesehen.

RISIKO:

Längerfristig ist die Abhängigkeit von einem Hauptkunden – FSW – ein hohes Risiko. Wir müssen alle fünf Jahre um neuerliche Anerkennung für jedes Geschäftsfeld ansuchen.

Die bestehende Anerkennung ist bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2026 gültig.

Nur anerkannte Einrichtungen haben die Möglichkeit, den mit dem FSW ausverhandelten Tagessatz abzurechnen und auch neue Projekte fördem zu lassen. Ist die Organisation nicht anerkannt, können keine Kund:innen unser Angebot annehmen, da sie in diesem Fall die Kosten selbst tragen müssten.

Noch wichtiger ist jedoch die Zufriedenheit der Kund:innen. Nehmen weniger Kund:innen unser Angebot in Anspruch, erhalten wir weniger finanzielle Mittel. Außerdem hat der/die Kund:in die Möglichkeit, ohne Kündigungszeit (von heute auf morgen) die Leistung nicht mehr in Anspruch zu nehmen. Die Einnahmen vermindern sich, die Kosten bleiben gleich.

Wie jeder andere Betrieb sind wir von der aktuellen Wirtschaftslage abhängig. Eine Angleichung des jeweiligen Tagessatzes in Höhe des Index, bzw. an die jährlich

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Sozialwirtschaftliche Dienstieistungen für Menschen mit Behinderung Qualitätssicherung auf Basis EFQM – QAP (Qualität als Prozess)

notwendige Gehaltserhöhung erfolgte in den vergangenen Jahren nicht immer in der erforderlichen Höhe und wir gehen davon aus, dass sich das 2026 und auch 2027 verschärfen wird. Es ist lediglich von einer Erhöhung der Tagsätze zwischen 0% bis 2% im Schnitt auszugehen.

• Forschung und Entwicklung

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Es existiert kein eigener Forschungs- und Entwicklungsbereich.

Wir arbeiten jedoch laufend an der Qualität der Betreuung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter:innen. Qualität ist für uns selbstverständlich.

Verbesserungen / Weiterentwicklungen werden in Projektform organsiert und umgesetzt.

Partizipation unserer Kundschaft wird gelebt und auch sichtbar gestaltet.

Wir planen und setzen neue Projekte um – kein Projekt gleicht dem anderen – jedes Mal ist eine Entwicklung hin zu noch größerer Dienstleistungsqualität das Ziel und unser Anspruch.

Greier Heinz, MAS, MSc Mag. Sylvia Eberdorfer-Kryza, BSc Geschäftsführung

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