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Lagebericht 2024/25

Erzeugerorganisation Marchfeldgemüse GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Mai 2025 · Eingereicht am 05. März 2026

Inhaltsverzeichnis

für die (Erzeugerorganisation) Marchfeldgemüse GmbH, Die Marchfelder Straße 11, 2281 Raasdorf

1. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

1.1. Allgemeine Marktsituation

Etwa 80% des Umsatzes wird durch den Verkauf von verpacktem Frischgemüse an den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) erwirtschaftet. Die EOM bedient mit den Handelspartnern REWE, Spar, Hofer und Lidl über 90% des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels.

1.2. Rohwarensituation

Konv. Karotten: gedrücktes Preisniveau während der Saison, keine ganzjährige Versorgung möglich Konv. Zwiebel: gutes Preisniveau, gute Nachfrage, knappe Verfügbarkeit bis neue Ernte Konv. Sellerie: gutes Preisniveau, durch Ernteausfälle geringe Verfügbarkeit Bio Produkte: bedingt durch die Marktsituation unwirtschaftliches Preisniveau, Versorgungsengpassbei Zwiebel und Karotten

1.3. Wirtschaftliche Lage

Die Umsatzerlöse waren im Geschäftsjahr 2024/25 niedriger als im Vorjahr und betragen 15,1 Mio€(Vorjahr 16,2 Mio €). Das Betriebsergebnis beläuft sich auf +436,5 T€ (Vorjahr +457,4 T€).

Das Eigenkapital der Gesellschaft verbesserte sich aufgrund des Jahresüberschusses undbeträgt am 31.05.2025 1.719,6 T€ (Vorjahr 1.462,5 T€). Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklungist die Finanzierung der Gesellschaft mittelfristig gesichert.

Der Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr +2.086,6 T€ (VJ: +2.191,4 T€). Mit dem Cash flow wurden Investitionen von 1.839,2 (VJ: 1.854,7 T€) getätigt. Auf der Finanzierungseite wurden Darlehen in Höhe von 239,5 T€ (VJ: 254,2 T€) zurückbezahlt. Der Finanzmittelbestandper 31.05.2025 beträgt 97,2 T€ (Vorjahr: 89,3 T€).

2. Risikobericht

Die wesentlichen Risiken für die Gesellschaft ergeben sich aus:

• Erntesituation (Über-/Unterangebot) verbunden mit negative Preisentwicklungen • Absatzrisiken und Preisrisiken (Preisdruck) • Qualitäts- und Haftungsrisiken • Liquiditätsrisiko und Cashflow Risiko • Anstieg der Arbeitskosten

Die Gesellschaft hat verschiedenste Instrumente geschaffen, um Risiken zu begegnen.

Um die mittelfristigen Ziele des Unternehmens realisieren zu können, ist das Risikomanagement weiterhin von Bedeutung. Neben der Sicherung der Finanzierung und dem Liquiditätsmanagement mussinden

kommenden Jahren die Eigenkapitalstärkung des Unternehmens weiterhin hohe Priorität behalten. An weiteren Verbesserungen der Produktivität sowie diverser Prozessabläufe, wie Vertriebund Qualitätsmanagement, wird laufend gearbeitet.

Im Geschäftsjahr 2024/25 bestanden für die Gesellschaft keine bestandsgefährdenden Risiken. Ebensosind aus heutiger Sicht keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährdenoderdie Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen könnten.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt per 31.05.2025 1.719.630,34 € (VJ: 1.462 T€).

3. Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres

Bis zum Tag der Erstellung des Jahresabschlusses kam es zu keinen weiteren Vorgängen vonbesonderer Bedeutung, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten.

4. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt Forschung und Entwicklung in den Bereichen Anbau, Verpackung undLagerung von Gemüse mit der Zielsetzung der Verbesserung und Optimierung von Anbaumethoden, Entwicklungvon umweltfreundlichen, kompostierbaren Verpackungssystemen und Entwicklung neuer qualitativer Kühlsysteme für die Lagerhaltung.

5. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

6. Finanzinstrumente

Die Gesellschaft verwendet keine derivativen Finanzinstrumente. Die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage relevanten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeitensindim Jahresabschluss ausgewiesen und im Anhang erläutert.

Erzeugerorganisation Marchfeldgemüse GmbH

7. Prognose über die Entwicklung des Unternehmens

7.1. Markt

Auf Grund der überdurchschnittlichen Erntesituation bei vielen Produkten ist mit einem anhaltenden Preiskampf und einem vermehrten Abverkauf ins Ausland zu rechnen. Bei Karotten zeigt sich eine durchschnittliche Verfügbarkeit für den österreichischen LEH.

Durch die generelle Teuerung in allen Bereichen ist auch für die Saison 2025/26 mit schwierigen Preisverhandlungen zu rechnen.

Investitionen

Es sind keine größeren Investitionen geplant.

7.2. Rohstoff Ausblick 2024/25

Konv. Karotten: durchschnittliche Verfügbarkeit und durchschnittliche Qualität

Konv. Zwiebel: durchschnittliche Verfügbarkeit und gute Qualität

Bio Produkte: durchschnittliche Verfügbarkeit und Qualität bei Karotten, mäßige Verfügbarkeit und Qualität bei Zwiebel und durchschnittliche Verfügbarkeit und Qualität bei Erdäpfel

Raasdorf|/01. Dężember 2025

DI. Hérbeft Båcher

Geschäftsführer

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