Inhaltsverzeichnis
L A G E B E R I C H T zum Jahresabschluss 31. Jänner 2025
A. Wirtschaftsbericht:
1. Geschäftsverlauf
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein Anstieg der Gesamtumsätze um rund 3% verzeichnet werden. Die Erlöse konnten sowohl im Warenbereich (+13%) als auch im Dienstleistungsbereich (+30%) deutlich zulegen. Nach einer deutlichen Umsatzsteigerung im Vorjahr konnte der Logistikbereich im abgelaufenen Wirtschaftsjahr die Umsätze auf diesem Niveau halten.
Beschaffungsseitig gab es keine nennenswerten Anderungen zum Vorjahr. Die Preissituation ist im Bereich der Bananen auf Grund der mit den Lieferanten jährlich getroffenen Vereinbarungen relativ stabil. Nur im Fruchtbereich kann es durch eher kurzfristige Preisvereinbarungen zu größeren Schwankungen kommen.
Die Investitionen ins Anlagevermögen betrugen in Summe rund T€ 2.994. Der wesentliche Anteil von rund T€ 1.969 entfiel dabei auf Anschaffungen von Finanzanlagen, sowie im Ausmaß von T€ 490 auf Investitionen in den Fuhrpark LKW. Die restlichen Investitionen betrafen den Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung, wobei es sich hauptsächlich um Ersatzbeschaffungen handelte.
Im Bereich der Personalkosten kam es durch einen leicht angestiegenen Mitarbeiterstand (+7%) zu einem Anstieg von rund 7%. Gleichzeitig wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr der Einsatz von Fremdpersonal im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gesteigert (+2%). Zum Bilanzstichtag betrugen die Personalrückstellungen rund € 2,16 Mio.
2. Leistungsindikatoren
Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren entwickelten sich wie folgt:
| 2023/24 | 2024/25 | |
|---|---|---|
| Anlagenintensität | 31,06% | 22,35% |
| Working Capital | € 8,99 Mio | € 12,93 Mio |
| EBT | T€ 3.237 | T€ 3.865 |
| Eigenkapitalquote | 67,76% | 70,86% |
Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren entwickelten sich wie folgt:
| 2023/24 | 2024/25 | |
|---|---|---|
| Mitarbeiteranzahl | 71 | 76 |
B. Risiko- und Prognosebericht
Die Entwicklung der Branche ist generell schlecht vorhersehbar. Auf Basis der bisherigen Entwicklung im Geschäftsjahr kann man absehen, dass die Umsätze im Dienstleistungsbereich rückläufig sein werden, da die Hofer KG 2 Verteilungslager für Importware ins Leben gerufen hat, die zwingend von unseren bisherigen Auftraggeben genutzt werden müssen. Es bleiben nur noch Bananen und Ananas, die wir direkt liefern können. Generell wird versucht, die Auslastung im Bereich Transport weiter zu forcieren. Die in den Vorjahren begonnene Vermietung von nicht mehr benötigten Lagerflächen am Standort Aschach an Fremdfirmen soll auf einem konstanten Niveau gehalten werden.
Die Nebenleistungen im Handel konnten auch heuer wieder gesteigert werden. Abhängig von der Produktstruktur sind diese Dienstleistungen unterschiedlich personalintensiv, weshalb in Folge auch die Personalkosten bzw. Kosten für Fremdpersonal nicht genau prognostiziert werden können.
Nach dem Abflauen der Corona-Krise, die zu einer gewissen Beeinträchtigung des Betriebes im WJ 2020/21 führte, schlägt sich nun die Energiekrise auf Grund des Ukraine-Konfliktes im Ergebnis nieder. Die deutlich gestiegenen Treibstoff- und Strompreise können wegen der Vereinbarungen mit
den Handelsketten nur eingeschränkt weitergegeben werden. Die jährlichen Verhandlungen zu den neuen Vereinbarungen mit den Handelsketten gestalten sich auf Grund der unsicheren Entwicklungen im Energiebereich äußerst schwierig. Dies und die momentane wirtschaftliche Gesamtsituation (hohe Inflation, Personalmangel im Transportgewerbe) werden das Ergebnis für das nächste Wirtschaftsjahr sicherlich vermindern. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Folgen der Corona-Krise für den Betrieb nicht existenzgefährdend sind.
Das Ausfallrisiko im Bereich der Kunden ist als relativ gering anzusehen, da auf Grund der Kundenstruktur kaum nennenswerte Forderungsausfälle zu erwarten sind. Allerdings wird bei Neukunden entweder Barzahlung oder eine Bankgarantie verlangt. Zur Verringerung des Restrisikos von Forderungsausfällen wurde bereits in den Vorjahren eine Kreditversicherung abgeschlossen.
Beschaffungsseitig kann es erst bei den jährlichen Neuverhandlungen mit großen Lieferanten eventuell zu Preisänderungen auf Grund des Wechselkurses zum US-Dollars kommen. Währungsrisiken sind zu vernachlässigen, da dieses beim Vorlieferanten liegt.
C. Forschung und Entwicklung:
In Betrieb wird keine Forschung und Entwicklung betrieben.
D. Zweigstellenbericht
Es werden keine Zweigstellen betrieben. Am Standort Aschach wird Lagerlogistik für Fremdfirmen angeboten.
Hartkirchen, am 21. Oktober 2025
Die Géschäftsführung