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Lagebericht 2025

SOCAR Energy Austria Operating Company GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 09. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Zum Bilanzstichtag 31.12.2025 hat die SOCAR Energy Austria Operating Company GmbH (im Folgenden „SEAOC“ genannt) 83 Tankstellen und Carwashanlagen betrieben, welche entweder von der SEAOC mit Eigenpersonal geführt (32 Tankstellen per 31.12.2025) oder von selbstständigen Tankstellenpartnern betrieben wurden (9 Tankstellen per 31.12.2025). 40 Tankstellen wurden per 31.12.2025 als Automat betrieben. Außerdem werden 2 Waschanlagen (Lanzenwäschen) ohne Tankstelle betrieben.

Zusätzlich gab es per 31.12.2025 7 Tankstellen, welche per Franchisevertrag vom jeweiligen Tankstelleneigentümer betrieben wurden.

Zum 31.12.2025 wurden 9 Stationen mit den Shop-Konzepten „Nah und Frisch Punkt“ bzw. „Nah und Frisch Compact“ betrieben. Die Erlöse aus dem Shop-Bereich konnten um 1,1% gegenüber 2024 gesteigert werden. Der Waschumsatz konnte um 3,7% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Trotz eines schwierigen Jahres in der Branche ist die Steigerung einerseits auf die Inflation andererseits auf die gute Akzeptanz unserer Shops und unseres Waschservice beim Kunden zurückzuführen.

Durch die Anfang 2025 final abgeschlossene vertragliche Zusammenarbeit mit SPAR Österreich, dem führenden Einzelhandelsunternehmen in Österreich, wurde eine strategische Partnerschaft mit einer Laufzeit von zehn Jahren etabliert. Aufgrund der späten Finalisierung der Vereinbarung musste der ursprünglich für 2025 geplante Umbau von 10–12 Tankstellenshops zeitlich gestreckt werden. Im Geschäftsjahr 2025 wurden neben den beiden Pilotstandorten sechs weitere Shops erfolgreich auf das neue SPAR Express Format umgestellt. Für 2026 ist die Umstellung von weiteren sieben Stationen vorgesehen. Aus der langfristig angelegten Kooperation erwarten wir eine nachhaltige Stärkung und ein deutliches Wachstum unseres Shopgeschäfts.

Das Absatzvolumen der eigenen Flottenkarte „SOCAR-Card“ lag im Geschäftsjahr 2025 um 5,0 % unter dem Vorjahresniveau. Es ist davon auszugehen, dass sich der Volumenrückgang aufgrund der anhaltenden Markt- und Wettbewerbsdynamik auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Zur Kompensation des Rückgangs sowie der inflationsbedingt gestiegenen Kosten wurde 2025 eine Kooperation mit Austrocard beschlossen. Im Rahmen dieser Partnerschaft erfolgt die Überführung der bestehenden SOCAR-Card-Kunden in die neue Kooperationsstruktur sowie die Aufschaltung unseres Netzwerkportfolios als Akzeptanzpartner. Ziel ist es, die Auslastung nachhaltig zu stabilisieren und zusätzliche Absatzpotenziale zu erschließen.

Das Betriebsergebnis ergab im Jahr 2025 EUR -5.510.588,04 nach EUR -4.650.639,17 im Jahr 2024. Das

Treibstoffvolumen an den Tankstellen stieg um 1,6%.

Das deutliche Volumenwachstum im Treibstoffgeschäft konnte den Margenrückgang nicht vollständig kompensieren. Die gewählte Versorgungsstrategie, basierend auf den Erfahrungen aus 2024, sah vor, einen Teil der Mengen flexibel über Spot-Einkäufe sowie Direktimporte zu beziehen. Angesichts notwendiger Inflationsanpassungen sowie anstehender technischer Investitionen für Tankstellenbetreiber im Zuge der Verordnung für brennbare Flüssigkeiten blieb die Margensituation zwar stabiler als erwartet, lag jedoch weiterhin unter den Zielwerten. Aufgrund der intensiven Wettbewerbssituation konnte der Margennachteil von rund 1 Cent pro Liter nicht an die Konsumenten weitergegeben werden. Positiv wirkten sich die Vertragsverhandlungen für die Versorgung 2025 aus, die im Vergleich zu 2024 zu verbesserten Einkaufskonditionen führten.

Diese Erfahrung wurde bei der Definition der Einkaufsstrategie für 2026 und in dazu geführten Verhandlungen entsprechend berücksichtigt. Die fixen Vertragsvolumen wurden reduziert und variable Mengen werden direkt aus Slowenien und Deutschland importiert.

Die Stromkosten stiegen in allen drei Bereichen, was zu deutlich höheren Stromausgaben im Jahr 2025 führte. Am stärksten erhöhten sich im Vergleich zu 2024 Steuern und Abgaben, während der Arbeitspreis (ct/kWH) um 15,95 % und die Netzkosten um rund 8,3 % anstiegen.

Die SEAOC konnte über Ihre Lieferanten die Versorgung an den Tankstellen und im Großhandel das ganze Jahr sicherstellen.

Der Finanzerfolg weist im Jahr 2025 ein negatives Ergebnis von EUR -457.642,16 aus, nach einem negativen Ergebnis von EUR -530.750,43 im Jahr 2024.

Das Jahresergebnis 2025 betrug EUR -6.139.848,04 (Verlust) nach EUR -4.471.897,74 (Verlust) im Vorjahr.

2. Lage der Gesellschaft

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt per 31.12.2025 28,57 % nach 17,00 % im Jahr 2024. Dem im Geschäftsjahr negativen Betriebsergebnis und der einhergehenden negativen Auswirkung auf das Eigenkapital wurde durch das Verschmelzungskapital aus der im Geschäftsjahr durchgeführten Verschmelzung mit der SOCAR Energy Austria Real Estate GmbH in der Höhe von EUR 13,74 Mio. entgegengewirkt.

Ziel ist es, die Eigenkapitalquote in den nächsten Jahren weiter zu erhöhen.

Im Folgenden ist die Entwicklung der wesentlichen Kennzahlen dargestellt:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
31.12.202531.12.2024+/-
TEURTEURTEUR
kurzfristiges Umlaufvermögen
Vorräte4.9334.88746
Lieferforderungen3.5673.665-98
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen944549
sonstige Forderungen1.9151.125790
flüssige Mittel1.596883713
Rechnungsabgrenzungsposten1956-37
Aktive latente Steuern1.3351.497-162
13.46012.1581.302
kurzfristiges Fremdkapital
kurzfristige Rückstellungen1.2341.14193
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten9.9148.2621.652
Lieferverbindlichkeiten15.48414.649835
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen2.6582.239419
sonstige Verbindlichkeiten3.6001.9211.679
Rechnungsabgrenzungsposten2550-25
32.91528.2624.653
Working Capital (Netto-Umlaufvermögen)-19.455-16.104-3.351
Anlagevermögen
Immaterielles Vermögen791984-193
Sachanlagen33.73318.93014.803
Finanzanlagen000
34.52419.91414.610
langfristiges Umlaufvermögen
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen03.850-3.850
03.850-3.850
langfristiges Fremdkapital
langfristige Rückstellungen49146229
Lieferverbindlichkeiten768986-218
1.2591.448-189
Reinvermögen (Eigenkapital)13.8106.2137.597
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
Stammkapital36360
Kapitalrücklagen32.50418.76113.743
Gewinnrücklagen440
Bilanzverlust-18.834-12.694-6.140
Investitionszuschüsse100106-6
Summe Eigenkapital13.8106.2137.597
Summe Fremdkapital34.17429.7094.465
Bilanzsumme47.98435.92212.062

Finanzlage

Kapitalflussrechnung

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 4
20252024
TEURTEUR
Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit1.269-1.402
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit-2.566-1.837
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit1.6522.891
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes355-348
Zugang liquider Mittel aus Verschmelzung3580
Finanzmittelbestand am Beginn der Periode8831.231
Finanzmittelbestand am Ende der Periode1.596883

Der Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert und ist positiv. Einen positiven Effekt hatte auch die Verschmelzung mit der SOCAR Energy Austria Real Estate GmbH. Die Eröhung der Bankverbindlichkeiten hatte einen positiven Effekt auf den Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit.

Umsatzrentabilität

Die Umsatzrentabilität entspricht dem Verhältnis aus Ergebnis vor Steuern und den Umsatzerlösen.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
Berechnung:20252024
Ergebnis vor Steuern x 100
Umsatzerlöse-3,3 %-2,8 %

Eigenkapitalrentabilität

Die Eigenkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Steuern zum Eigenkapital.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
Berechnung:20252024
Ergebnis vor Steuern x 100
Eigenkapital-43,5 %-84,8 %

Gesamtkapitalrentabilität

Die Gesamtkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern zum Gesamtkapital.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
Berechnung:20252024
Ergebnis vor Zinsen und Steuern x 100
Gesamtkapital-11,5 %-12,9 %

3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Das Ziel der SEAOC ist es, in den kommenden Jahren stabile und nachhaltige positive Jahresergebnisse zu erreichen. Hierzu wird die Kooperation mit Spar und die Umstellungen in der Treibstoffeinkaufs- & Margenstrategie entscheidend beitragen.

Nach einer detaillierten Prüfung des Tankstellennetzwerks wurden 17 Stationen identifiziert, die bis 2029 aus dem österreichischen Netz an die Bestandsgeber zurückgegeben werden sollen. Hierfür wurde ein Handover-Plan für die kommenden drei Jahre erstellt; die Verhandlungen befinden sich je Station in unterschiedlichen Fortschrittsstadien.

Weitere 13 Stationen sind zur Veräußerung vorgesehen, da aufgrund notwendiger technischer und rechtlicher Reinvestitionen keine ausreichende Rentabilität mehr gegeben ist. Dabei wird eine Konzentration auf die Kerngebiete Kärnten, Steiermark, Niederösterreich und Wien wird angestrebt. Allfällige neue Standorte werden nur noch in diesen Gebieten gesucht. Aquisitionen im Bereich Tankautomaten sollten künftig ausschließlich im Einklang mit der definierten Strategie in das Netzwerk aufgenommen werden. Als Referenz dient dabei die neue Station in Bad St. Leonhard, die sowohl über eine Car-Wash-Anlage als auch über eine Lanzenwäsche verfügt.

Bei den unbemannten Stationen ist geplant, die bestehenden Bezahlautomaten der Firma Tokheim durch neue Terminals, die im Auftrag von SOCAR durch die Firma Rever entwickelt wurden in den nächsten Jahren, zu ersetzen. Diese Automaten sind bei SOCAR Schweiz bereits seit mehreren Jahren im Einsatz und haben sich bewährt. Durch diese Umstellung werden die hohen Betriebskosten der aktuellen Automaten wegfallen. Die Zertifizierung der neuen Geräte für den österreichischen Markt wurde 2025 abgeschlossen. Es wurden noch vereinzelt Hürden identifiziert, welche den Roll Out der eigenen Terminals verzögern. Ein

weiterer Punkt ist die Bereitstellung des notwendigen CAPEX. Derzeit ist SEAOC zusätzlich in Verhandlungen mit Tokheim.

Nachdem im Geschäftsjahr 2025 die verstärkte Integration der Abläufe mit der Muttergesellschaft in der Schweiz vorangetrieben wurde, wird für 2026 eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit angestrebt. Aufbauend auf der bereits erfolgten Einführung von SAP sowie dem gemeinsamen Kassensystem verfügen beide Länderorganisationen nun über zahlreich identische IT-Plattformen, womit eine wesentliche Grundlage für eine effiziente und enge Zusammenarbeit geschaffen wurde. Positive finanzielle Effekte aus der Nutzung von Synergien zwischen den beiden Länderorganisationen werden zunehmend in den nächsten Jahren erwartet.

Auf den Stationen liegt der Fokus auf der Optimierung und verbesserten Kontrolle der Abläufe im Bereich Bestellwesen, Inventarkontrolle und Bargeldabwicklung. Auch in diesem Bereich werden weiterhin Prozesse mit den bekannten Schemen in der Schweiz harmonisiert.

Es wird für das Geschäftsjahr 2026 eine wesentliche Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2025 erwartet. Durch die Umsetzung aller Konzepte und neuen Strategien werden ab dem Geschäftsjahr 2026 positive Ergebnisse erwartet.

4. Risikoberichterstattung

Die seit 23.02.2022 bestehende Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine besteht zum Bilanzerstellungszeitpunkt weiter. Im Jahr 2025 sowie bis zum Bilanzerstellungszeitpunkt konnten keine größeren Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf beobachtet werden. Die Situation am Weltmarkt wird von der Geschäftsführung laufend beobachtet und bewertet.

In Anbetracht der Art der Geschäftstätigkeit des Unternehmens besteht kein oder nur ein sehr geringes Kreditrisiko für das Unternehmen. Die Geschäftsleitung ist der Ansicht, dass es keinen Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens gibt, die Geschäftstätigkeit fortzuführen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente sind Gegenstand des allgemeinen Risikomanagements des Unternehmens. Erkennbare Risiken und notwendige Vorsorgen werden im Rahmen der angewendeten Buchhaltungs- und Bilanzierungsmethoden erfasst und sind im vorliegenden Jahresabschluss angemessen berücksichtigt.

Die Warenversorgung ist durch flexible Jahresverträge gesichert, was sich aus heutiger Sicht als geeignete Strategie zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit sowie zur Absicherung gegen volatile Einkaufspreisschwankungen auf den Weltmärkten erwiesen hat.

Es besteht nur ein geringes Delkredererisiko, da das Tankstellengeschäft überwiegend aus Barzahlungen und Kartenzahlungen (Bankomat- sowie Kreditkarten) besteht. Die Forderungen an Tankstellenpartner sind mit Bankgarantien, hinterlegten Sparbüchern oder durch Kautionszahlungen besichert. Die im Agenturvertrag erzielten Erlöse aus dem Treibstoffverkauf werden täglich von Partnerkonten eingezogen.

Zudem findet ein zeitnahes monatliches bzw. tägliches Reporting statt, das eine weitere Voraussetzung zur frühzeitigen Erkennung von Risiken, wie z.B. Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiken darstellt.

Nach dem Abschlussstichtag haben sich die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, insbesondere im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran, erhöht. Als Unternehmen im Energiesektor kann SEAOC von Entwicklungen auf den internationalen Öl- und Gasmärkten betroffen sein. Risiken ergeben sich dabei insbesondere aus erhöhter Preisvolatilität sowie möglichen Störungen internationaler Lieferketten und Transportwege.

Steigende Energiepreise können darüber hinaus zu regulatorischen Eingriffen in nationale Märkte führen. In Österreich betrifft dies insbesondere Maßnahmen im Zusammenhang mit der Spritpreisregelung („Verordnungen zur Spritpreisbremse“), welche potenziell Auswirkungen auf die Preisgestaltung sowie die erzielbaren Margen haben können.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses bestehen keine wesentlichen unmittelbaren Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Eine weitere Eskalation könnte jedoch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen negativ beeinflussen. Die möglichen Auswirkungen hängen maßgeblich vom weiteren Verlauf der geopolitischen Entwicklungen ab und unterliegen daher einer erhöhten Unsicherheit.

Die Gesellschaft beobachtet die geopolitischen sowie regulatorischen Entwicklungen laufend im Rahmen ihres Risikomanagements.

5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Tankstellenpächter und für alle Mitarbeiter der SEAOC werden jedes Jahr Trainingseinheiten zur Verkaufsförderung abgehalten. Zusätzliche Schulungen finden im Bereich der Einhaltung der behördlichen Vorschriften und zur Entwicklung der Sozialkompetenzen statt. Ebenfalls abgehalten werden Sicherheitsschulungen, um die Mitarbeiter auf Gefahrensituationen vorzubereiten und das richtige Verhalten in solchen Situationen zu trainieren. Die Schulungen werden in einzelnen Trainingsblöcken und mit Unterstützung von Lernsoftware oder Onlineanwendungen durchgeführt.

Die Mitarbeiter der SEAOC haben die Möglichkeit Kurse passend zu Ihrer Tätigkeit zu besuchen. Außerdem fördert die SEAOC Ihre Mitarbeiter im Erlernen und Verbessern von Fremdsprachen. Die Kosten für die Weiterbildungen werden von der SEAOC übernommen. Außerdem können die Mitarbeiter über das Unternehmen ein Fahrrad leasen und nach Beendigung des Vertrages erwerben. Im Geschäftsjahr 2026 soll ein Corporate-Benefits-Konzept erarbeitet werden, um das Unternehmen langfristig als attraktiven und wettbewerbsfähigen Arbeitgeber zu positionieren.

In der Berichtsperiode waren keine außerordentlichen Umweltereignisse, wie z.B. Verschüttungen bei Anlieferungen oder Tankleckagen zu verzeichnen.

Im Zuge der Erfüllung der Vorgaben der Verordnung brennbarer Flüssigkeiten 2023, wurde die komplette Tankanlage der Station Bad Gleichenberg Ende 2024 ersetzt. Für 2025 waren zusätzliche Umbauten geplant, es wurden die Tanks in Feldkirchen im Zuges des SPAR Projektes ebenfalls mit Innenhüllen zu versehen, um diese Vorgaben zu erfüllen. Die Tanks an allen weiteren anpassungspflichtigen Standorten werden bis Ende 2025 druckgeprüft, so dass ein sicherer Betrieb gewährleistet ist. Im Jahr 2026 ist vorgesehen, weitere Stationen mit Innenhüllen auszustatten. Ein vollständiger Austausch der Tankanlagen wird frühestens ab 2027 in Betracht gezogen und erfolgt auf Basis einer umfassenden Prüfung der langfristigen Rentabilität der jeweiligen Stationen.

Die SEAOC meldete für 2025 an die SOCAR Gruppe die Leistungsindikatoren für das Umweltreporting nach GRI (Global Reporting Initiative). Dies wird 2026 fortgesetzt.

Die Erfassung der Leistungsindikatoren für das Umweltreporting nach CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) wird aufgrund der veränderten Zeitachse und der neuen Einstufung von Unternehmen durch die EU vorerst nicht umgesetzt.

Leistungsindikatoren (analog GRI Reporting)

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
2025|Kommentar 2024
Dieselverbrauch
Tankwagen/Dienstwagen (MT)132123 Zusätzliche Zugmaschine im Netzwerk
Stromverbrauch (MWh)*4.0063 g2g Aufforderung zum Energiesparen in den Shops (Ofen, Klima)
Als Maßnahme werden Waschanlagen technisch geprüft,
da durch Gebrechen es punktuell in Osterreich zu
Wasserverbrauch (m3)24.003 23.155 erhöhten Wasserverbräuchen kommt. Zusätzliche wurde
eine neue Station mit Car Wash und Lanzenwäsche
eröffnet

* In den Vorjahren wurde der Stromverbrauch lediglich auf Basis der Monate Jänner bis August ermittelt, da die vollständigen Jahreswerte vom Energielieferanten erst im September des Folgejahres vorliegen. Im Geschäftsjahr 2025 erfolgt erstmals eine Hochrechnung auf das Gesamtjahr auf Basis der verfügbaren Daten. Zur Sicherstellung der Vergleichbarkeit wurde der Vorjahreswert 2024 entsprechend angepasst. Eine Vergleichbarkeit mit den ursprünglich im Vorjahresabschluss berichteten Werten ist daher nur eingeschränkt gegeben.

6. Sonstige Angaben

Das Unternehmen betreibt keinerlei Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Das Unternehmen verfügt über keine Zweigniederlassungen.

Gössendorf, am 29. Juni 2026

SOCAR Energy Austria perat any GmbH Bundesstraße 8 DCAF R A-8077 Graz-Gössendorf el.: +43 316 4111 0 Fax.:+43 316 4111 16 ppTurferetscher

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