Inhaltsverzeichnis
1 Bericht über den Geschäftsverlauf
1.1 Allgemeine Informationen zum Unternehmen
Die BWS Sanierung GmbH wurde im April 1995 gegründet und im Juni 1995 ins Firmenbuch eingetragen (FN 134443 k) und fungierte als Komplementärgesellschaft der BWS Brand-, Wasserund Sturmschadensandierungs GesmbH & Co KG. Mit Einbringungs- und Vermögensübernahmevertrag vom 16.12.2019 wurden die Kommanditanteile von Heinz Schmidund Josef Ackerl in das Vermögen der Gesellschaft eingebracht (Anwachsung nach § 142UGB). Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 4020 Linz, Hollabererstraße 4c.
Die Gesellschaft befindet sich zu 85,7% im Eigentum von Heinz Schmid und zu 14,3%imEigentum von Josef Ackerl.
Die BWS Sanierung GmbH ist im Bereich der Sanierung von Brand-, Wasser- und Sturmschäden tätig.
Die Gesellschaft erfüllt seit dem Geschäftsjahr 2021/22 die Größenmerkmale für mittelgroße Gesellschaften des § 221 UGB. Die damit verbundenen Rechtsfolgen treten erstmals mit 01.04.2023 ein.
1.2 Geschäftsverlauf 2024/25
Erläuterungen über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
Die BWS Sanierung GmbH, tätig im Bereich der Sanierung von Brand-, Wasser- und Sturmschäden, blickt auf ein stabiles Geschäftsjahr zurück. Der Markt für Schadenssanierungen zeigte sichtrotzder wirtschaftlichen Unsicherheiten robust. Weder außergewöhnliche Ereignisse nochsignifikante Konjunkturschwankungen beeinflussten den Kernmarkt.
Die langfristigen Vertragsbeziehungen zu Versicherungspartnern stellen eine stabile Grundlagedar, um auch in Zeiten verstärkten Wettbewerbs eine solide Umsatzentwicklung zu gewährleisten. Kurzbis mittelfristig wird kein negativer Einfluss auf die Umsatzgröße erwartet.
Die Betriebsleistung des Unternehmens sinkt um TEUR 702 (entspricht 4,46%) von TEUR15.750auf TEUR 15.048.
1.3 Bericht über die Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft verfügt über eine Filiale in Gerasdorf.
1.4 Finanzielle Leistungsindikatoren
1.4.1 Kennzahlen zur Ertragslage
Die Ertragslage der BWS Sanierung GmbH entwickelte sich negativ.
EBIT
Das EBIT im Jahr 2024/25 beträgt TEUR 1.677 (VJ: TEUR 1.916)
Umsatzrentabilität
Die Umsatzrentabilität entspricht dem Verhältnis aus Ergebnis vor Steuern und den Umsatzerlösen.
| Berechnung: | 2024/2025 | 2023/2024 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern (EBT) x 100 | ||
| Umsatzerlöse | 11,3 % | 12,6% |
Eigenkapitalrentabilität
Die Eigenkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnis vor Steuernzum Eigenkapital.
| Berechnung: | 2024/2025 | 2023/2024 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern x 100 | ||
| Eigenkapital | 31,0 % | 39,5% |
Gesamtkapitalrentabilität
Die Gesamtkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor ZinsenundSteuern zum Gesamtkapital.
| Berechnung: | 2024/2025 | 2023/2024 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern x 100 | ||
| Gesamtkapital | 20,8 % | 27,6% |
1.4.2 Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage:
Verschuldungsgrad
Der Verschuldungsgrad des Unternehmens in %, ermittelt aus der Summe des Fremdkapitalsx100/ die Summe der Passiva, beträgt zum 31.03.2025 32,6% (VJ: 31,9%). Der Verschuldungsgradgibt an, zu wie vielen Prozenten das Unternehmen fremdfinanziert ist.
Working Capital
Das Working Capital des Unternehmens, ermittelt aus der Summe der kurzfristigen Aktivaabzüglich der Summe der kurzfristigen Passiva, beträgt zum 31.03.2025 TEUR 5.434 (VJ: TEUR4.663). Das Working Capital stellt das kurzfristige Finanzierungspotential dar. Das Working Capital (zuzüglich nicht ausgenutzter Kreditrahmen) sollte immer positiv sein, da ansonsten zumindest kurzfristig Zahlungsunfähigkeit vorliegen kann. Das Working Capital steht zur Deckung der durchdie Geschäftstätigkeit bedingten Baraufwendungen zu Verfügung.
1.4.3 Kennzahlen gemäß Unternehmensreorganisationsgesetz:
Für das Geschäftsjahr 2024/25 bzw. den Abschluss zum 31.03.2025 ergeben sich folgendeWerte. Bezüglich der Berechnungsweise wird auf die gesetzlichen Vorgaben des Unternehmensreorganisationsgesetz (URG) verwiesen.
Eigenmittelquote (§23 URG): 67,4% (VJ: 68,1%)
Fiktive Schuldentilgungsdauer (§ 24 URG): 0,7 Jahre (VJ: 0,8 Jahre)
2 Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens
2.1 Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Für das kommende Geschäftsjahr wird ein moderates Wachstum angestrebt. Dies basiert aufder stabilen Nachfrage und der Fortführung bestehender Kundenbeziehungen. Die Gesellschaft plant keine Expansion in neue Segmente oder Märkte, sondern fokussiert sich auf die Optimierung bestehender Prozesse.
Am Arbeitsmarkt könnte eine Entspannung auf dem Fachkräftemarkt durchdieKriseim Bauhauptgewerbe entstehen und langfristig für eine bessere Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte sorgen.
Weiters könnte, durch die zunehmenden Wetterextreme, die Nachfrage nach Sanierungsleistungen deutlich steigen und somit Wachstumspotenzial für das Unternehmen bieten.
2.2 Wesentliche Risiken und Ungewissenheiten
Die anhaltende Krise im Bauhauptgewerbe wirkt sich zunehmend auch auf den Sanierungssektor aus und führt zu einer Verschärfung des Wettbewerbs. Neue Marktteilnehmer drängenindiesen Bereich und verstärken den Preisdruck, was zu sinkenden Margen führen könnte. Diesezusätzliche Konkurrenz erfordert eine verstärkte Fokussierung auf Effizienzsteigerung und Differenzierung, um sich in einem intensiver werdenden Marktumfeld behaupten zu können.
Die Personalgewinnung stellte weiterhin eine große Herausforderung dar. Der Fachkräftemangel schränkt das Wachstumspotenzial der BWS Sanierung GmbH ein, da die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter zeitaufwendig und schwierig bleibt.
Langfristige Ausbildungsprogramme und die Verstärkung der internen Weiterentwicklungsollen den Fachkräftemangel abmildern.
3 Bericht über Forschung und Entwicklung
Es wird keine Forschung und Entwicklung betrieben.
Datum, Unterschriften der Geschäftsführer