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Lagebericht 2025

Ing. Hans Drascher GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 02. Okt. 2026

Inhaltsverzeichnis

L A G E B E R I C H T

der Ing. Hans Drascher GmbH für das Geschäftsjahr 2025

1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

1.1 Geschäft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft ist in den Bereichen der Dachdecker, Wärme-, Kälte-, Schall- und Branddämmer, Stukkateure und Trockenausbauer, Spengler, Schwarzdecker, Elektrotechniker, Baumeister und Zimmermeister tätig.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft erstreckt sich vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2025.

1.2 Geschäftsergebnis, Ertragslage (inkl. Kennzahlen)

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss von TEUR 190 (Vorjahr: TEUR 288) erzielt. Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 279 (Vorjahr: TEUR 408). Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.060 gestiegen und betragen TEUR 26.886. Die Umsatzrentabilität, die das Ergebnis vor Steuern zu den Umsatzerlösen in Beziehung setzt, beträgt 1,04 % (Vorjahr: 2,06 %). Die ebenfalls auf das Ergebnis vor Steuern bezogene Gesamtkapitalrentabilität beträgt 4,12 % (Vorjahr: 5,41 %).

1.3 Finanzlage (inkl. Kennzahlen)

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 einen Cash-Flow von TEUR 1.283 (Vorjahr: TEUR 762) erwirtschaftet. Der Nettogeldfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -318 (Vorjahr: TEUR -545), der Nettogeldfluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -1.058 (Vorjahr TEUR -473). Aus dem gesamten Nettogeldfluss ergibt sich ein Abbau der liquiden Mittel um TEUR -93 (Vorjahr Abbau TEUR - 257).

Das Working Capital stellt das kurzfristige Finanzierungspotential dar und ist mit TEUR 2.299 positiv (Vorjahr: TEUR 3.151). Die Finanzlage der Ing. Hans Drascher GmbH ist somit ausgewogen.

Die Eigenmittelquote gem. URG beträgt 28,87 % (Vorjahr: 35,98 %), die fiktive Schuldentilgungsdauer gem. URG beträgt 13,24 Jahre (Vorjahr: 8,53). Beträgt die Eigenmittelquote weniger als 8% und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre, so liegt ein gesetzlich vermuteter Reorganisationsbedarf vor. Aus den Kennzahlen ergibt sich, dass die Vermutung des Reorganisationsbedarfs infolge des Uber- bzw. Unterschreitens der genannten Grenzen nicht gegeben ist.

1.4 Vermögenslage (inkl. Kennzahlen)

Die Investitionsdeckung als Relation der Investitionen in das Sachanlagevermögen zu den Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen beträgt 117 % (Vorjahr: 110 %).

Die Verschuldungsquote beträgt 71 % (Vorjahr: 64 %).

1.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

1.6 Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird nicht betrieben.

1.7 Bestehende Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft betreibt neben dem Hauptstandort in Wien noch einen zweiten Standort in 2500 Baden, Rathgasse 20.

2. Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2026 (voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens)

Die Ing. Hans Drascher GmbH geht von einem stabilen Geschäftsjahr 2026 aus.

Die gesamtwirtschaftliche Konjunkturlage wird als weiterhin durchwachsen interpretiert. Dies liegt nicht zuletzt an der Kombination zwischen global unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einer nationalen Politik, die nicht in der Lage scheint, hier adäquate Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um die Konjunktursituation zu verbessern.

Der branchenspezifische Markt wird sich voraussichtlich auf Vorjahresniveau bewegen, wobei es im Bereich der Sanierung eine durchaus verbesserte Nachfragesituation gibt, wohingegen die Sparte Neubau weiterhin sehr angespannt bleibt.

Die unternehmensspezifische Auftragslage ist sehr zufriedenstellend, gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtig durchaus herausfordernden Zeiten, welche im Bau- und Baunebengewerbe herrschen.

Hinsichtlich Kundenstruktur sind keine nennenswerten Veränderungen vorgesehen. Wie in den Vorjahren, steht die strategische Auswahl zuverlässiger Geschäftspartner im Fokus.

Der Beschaffungsbereich wird nach Ansicht der Ing. Hans Drascher GmbH wieder etwas instabiler werden. Von einer wirklichen Knappheit etwaiger Güter ist eher nicht auszugehen, jedoch von diversen, intensiveren Preisschwankungen. Hier gilt es, adäquate Maßnahmen – wie u.a. Preisabsicherungen - zu setzen, um diese potenzielle Volatilität einzugrenzen.

Im Produktionsbereich steht der Austausch einiger Maschinen an, wodurch sich die interne Produktivität und damit die Durchlaufzeiten der Fertigung durchaus verbessern lassen sollten. Im Investitionsbereich stehen entsprechend Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Sachanlagenbereich an.

Zusammenfassend, blickt die Ing. Hans Drascher GmbH dem Geschäftsjahr 2026 mit positiver Erwartungshaltung entgegen.

3. Risikoberichterstattung

3.1 Beschreibung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten

Als wesentliche Risiken sind Forderungsausfälle durch Insolvenzen und die Entwicklung am Bausektor zu nennen.

Die Fluktuation von Mitarbeitern – insbesondere bei Bauleitern – kann einen Abgang von Wissen darstellen. Mit diesem Problem haben sich die Mitbewerber allerdings gleichfalls zu befassen. Das Ausmaß der Fluktuation entspricht dem Branchenschnitt. Die Tendenz in der Belegschaft geht hin zu einer Stabilisierung.

3.2 Berichterstattung zur Verwendung von Finanzinstrumenten

Langfristige Finanzierungen unterliegen dem Risiko sich ändernder Zinsen, vor allem bei Bankkrediten. Zinsänderungsrisiken können durch den Abschluss von Sicherungsgeschäften abgesichert werden. Die Ing. Hans Drascher GmbH ist zum 31. Dezember 2025 Zinsänderungsrisiken ausgesetzt, die im Wesentlichen aus variabel verzinsten Krediten resultieren, welche teilweise mit Zinsswaps abgesichert wurden.

Wien, 29.09.2016

Die Geschäftsführung

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Ing. Hans Drascher

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