Inhaltsverzeichnis
1. Wirtschaftsbericht
1.1. Erläuterung
Der Rehabilitationsplan 2025 wurde im laufenden Berichtsjahr seitens der Gesundheit Österreich GmbH in Kooperation mit dem Dachverband der Sozialversicherungsträger erstellt und veröffentlicht. Auszüge dieses Rehabilitationsplanes werden in den Osterreichischen Strukturplan Gesundheit einfließen. Die ausgewiesenen Kapazitäten werden in die Regionalen Strukturpläne Gesundheit der Bundesländer aufgenommen und damit die stationären bzw. die ambulanten Bedarfszahlen (Betten und Heilverfahren) der Phasen II und III für Österreich mit einem Planungshorizont bis 2030 festgeschrieben. Bei Bedarfsprüfungsverfahren ist der Dachverband der Sozialversicherungsträger einzubeziehen und die Stellungnahmen werden sich immer am Rehabilitationsplan 2025 orientieren.
Die Rehabilitationsinterventionen werden gemäß der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) der Weltgesundheitsorganisation definiert. Diese Definition erfolgt auf Teilhabe-Ebene (Einschränkung bei Aktivitäten des täglichen Lebens bzw. bei berufsbezogener Leistungsfähigkeit) und im Bereich von Kontextfaktoren (wie z.B. soziales Umfeld etc.) unabhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung auf Basis der International Classification of Diseases (ICD) und von der fachspezifischen kurativen Intervention.
Die Ergebnisse des Rehabilitationsplans 2025 weisen für die Rehabilitationseinrichtungen im stationären Erwachsenenbereich in ÖOsterreich bis zum Jahr 2030 einen geschätzten Bedarf in der Höhe von 11.654 Betten auf. Dies entspricht einer Erhöhung des Bedarfs im niedrigen einstelligen Prozentbereich, der sich schwerpunktmäßig auf die Indikationsgruppen „Bewegungs- und Stützapparat sowie Rheumatologie“, „Zentrales und peripheres Nervensystem“, „Psychiatrische Rehabilitation“ und „Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ verteilt.
Für den ambulanten Erwachsenenbereich wird in der Phase II Rehabilitation ein jährlicher, bundesweiter Bedarf bis zum Jahr 2030 von insgesamt 28.900 Heilverfahren und in der Phase III Rehabilitation von 12.268 prognostiziert. Dies entspricht einer Erhöhung um rund 70 % in Phase II bzw. 30 % in Phase III. Der erhöhte Bedarf wird in den Indikationsgruppen „Bewegungs- und Stützapparat sowie Rheumatologie“, „Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ und „Psychiatrische Rehabilitation“ ausgewiesen.
Damit folgt der Rehabilitationsplan 2025 dem Grundsatz des Artikels 15a B-VG über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens der österreichischen Gesundheitsreform „digital vor ambulant vor stationär“.
1.2. Geschäftstätigkeit
In diesem im stationären Bereich stabilen und im ambulanten Bereich stark wachsenden Gesundheitsmarktumfeld versorgt die Kurhotel Bad Pirawarth Ges.m.b.H. & Co. KG Rehabilitationspatientinnen und -patienten in der Phase II und III an zwei Standorten — stationäre Rehabilitation in Bad Pirawarth und ambulante Rehabilitation in Wien.
Die Phase II Rehabilitation erfolgt entweder im Anschluss an einen Akutkrankenhausaufenthalt (=Anschlussheilverfahren oder Rehabilitation nach Unfall) oder nach einer akuten Krankenbehandlung im extramuralen Bereich (=Rehabilitationsverfahren). Die Rehabilitation der Phase II findet grundsätzlich stationär in sanitätsbehördlich bewilligten Sonderkrankenanstalten oder ambulant in selbstständigen Ambulatorien statt.
Die Phase III erfolgt in Form ambulanter Rehabilitation und kann nur im Anschluss an die Phase II in Anspruch genommen werden.
Die stationäre Phase II Rehabilitation in Bad Pirawarth verfügt über insgesamt 321 sanitätsbehördlich bewilligte Krankenhausbetten in den Indikationen „Bewegungs- und Stützapparat sowie Rheumatologie“ und „Zentrales und peripheres Nervensystem“. Ober beide Indikationen bestehen unbefristete Verträge mit den wesentlichen österreichischen Sozialversicherungsträgern.
Die ambulante Phase II und Phase III Rehabilitationseinrichtung in Wien hat 2.192 sanitätsbehördlich bewilligte Heilverfahren in den Indikationen „Bewegungs- und Stützapparat sowie Rheumatologie“, „Zentrales und peripheres Nervensystem“, „Herz-Kreislauf- Erkrankungen“, „Onkologische Rehabilitation“, „Atmungsorgane“, „Stoffwechselsystem und Verdauungsapparat“ und „Psychiatrische Rehabilitation“. Bis auf die Indikation „Psychiatrische Rehabilitation“ bestehen für alle Indikationen unbefristete Verträge mit den wesentlichen österreichischen Sozialversicherungsträgern.
Insgesamt war das vergangene Geschäftsjahr von einer über dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank erhöhten Inflation geprägt. Dabei kam es insbesondere in Österreich zu anhaltenden Lohn-, Gehalts- und allgemeinen Kostensteigerungen, wobei die Tagsatzerhöhungen der Kostenträger diese Entwicklung teilweise ausgleichen konnten. Gleichzeitig wirkten sich die inflationsbedingten Anpassungen in den innerhalb der Organisation angewendeten Kollektivverträgen sowie die angepassten Energieverträge kostensteigernd aus.
Im Rahmen einer Strategieklausur wurde eine gemeinsame Vision und für die Standorte jeweils eine eigene Mission erarbeitet. Die Vision ist der Leitstern für die Organisation – „Wir bewegen Reha in Österreich. Als Visionär*innen, Vernetzer*innen und Vorreiter*innen heben wir Rehabilitation in Österreich auf eine neue Stufe. Unsere Innovationskraft liegt in der Verbindung von Forschung und Nachhaltigkeit.“ und die jeweiligen Missionen bilden den Orientierungsrahmen für die organisatorische und inhaltliche Weiterentwicklung.
Die Einführung des neuen Rehabilitationsinformationssystems (REIS) konnte im Berichtsjahr weitgehend abgeschlossen werden. Die Implementierung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung der medizinischen und administrativen Prozesse sowie zur Verbesserung der Datenverfügbarkeit und der betrieblichen Steuerung.
Im Hinblick auf die Anforderungen der NIS-2-Richtlinie wurden im Berichtsjahr wesentliche Maßnahmen zur Erhöhung des Cyber-Sicherheitsniveaus umgesetzt. Ziel ist es, die IT- Infrastruktur nachhaltig abzusichern und die organisatorischen sowie technischen Voraussetzungen zur vollständigen Einhaltung der regulatorischen Anforderungen bis Ende 2026 abzuschließen.
Im Berichtsjahr 2025 wurde der Umstieg vom bestehenden Standard der Best Health Austria auf ISO 7101, einen internationalen Standard für Qualitätsmanagementsysteme im Gesundheitswesen, initiiert.
Mit September 2025 übernahm die Firma Schmidt die Reinigungsarbeiten im Kurhotel. Die Reinigungsleistungen in der Klinik sowie in der Gartenvilla werden weiterhin durch das bestehende Team im Rahmen der Eigenreinigung erbracht. Durch die Kombination von Fremdund Eigenreinigung wird eine erhöhte Flexibilität in der Leistungserbringung sowie ein kontinuierlicher Qualitäts- und Know-how-Transfer sichergestellt.
Die im Rahmen der Einführung des ambulanten medizinischen Leistungsprofils (MLP AMB) der Pensionsversicherungsanstalt vorgenommenen Anpassungen der internen Prozesse sowie der Therapie- und Dienstplanung wurden im Berichtsjahr gezielt weiterentwickelt. Mit rund 1.900 Heilverfahren im Jahr 2025, davon in der Phase II mit rund 1.300 Heilverfahren, hat sich das Ambulatorium der Klinik Pirawarth in Wien zur größten ambulanten Rehabilitationseinrichtung in Österreich in der Phase II etabliert.
1.3. Leistungsindikatoren
Die Eigenmittelquote zum Bilanzstichtag beträgt 45,95 % (Vorjahr 43,28 %), wobei die Berechnung auf Basis der Stellungnahme der Kammer der Wirtschaftstreuhänder zum URG erfolgte.
Der durchschnittliche Beschäftigtenstand im Jahr 2025 beträgt 365 Beschäftigte (Vorjahr: 355 Beschäftigte).
1.4. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens
| Ertragslage | ||||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2025 | 2024 | 2023 | 2022 |
| Rohergebnis | 34.395 | 32.305 | 28.594 | 25.652 |
| Betriebliches Ergebnis | 2.723 | 2.649 | 1.160 | 1.279 |
| Finanzergebnis | -29 | -79 | -84 | -74 |
| Ergebnis vor Steuern | 2.694 | 2.559 | 1.053 | 1.205 |
| Steuern | 5 | 3 | 6 | 0 |
| Jahresüberschuss | 2.690 | 2.557 | 1.047 | 1.205 |
| Vermögenslage | ||||
| in TEUR | 2025 | 2024 | 2023 | 2022 |
| Anlagevermögen | 10.075 | 9.945 | 10.397 | 10.505 |
| Umlaufvermögen | 8.898 | 9.915 | 7.843 | 8.443 |
| Summe Aktiva | 18.973 | 19.860 | 18.240 | 18.948 |
| Eigenkapital (inkl. Inv.-Zuschüsse) | 8.796 | 8.694 | 7.198 | 7.389 |
| langfristige Verbindlichkeiten | 3.339 | 4.995 | 4.809 | 5.196 |
| kurzfristige Verbindlichkeiten | 6.838 | 6.171 | 6.233 | 6.363 |
| Summe Passiva | 18.973 | 19.860 | 18.240 | 18.948 |
| Finanzlage | ||||
| in TEUR | 2025 | 2024 | 2023 | 2022 |
| Cash flow aus der | ||||
| Ifd. Geschäftstätigkeit | 6.999 | 4.016 | 1.889 | 2.256 |
| Cash flow aus der | ||||
| Investitionstätigkeit | -2.088 | -1.158 | -1.330 | -362 |
| Cash flow aus der | ||||
| Finanzierungstätigkeit | -3.598 | -2.089 | -2.233 | -3.556 |
2. Risikobericht
Im Rahmen des Finanzausgleichs einigten sich Bund, Länder und Sozialversicherung auf eine umfassende Gesundheitsreform mit dem Ziel, eine qualitativ hochwertige und langfristig finanzierbare medizinische Versorgung in Österreich sicherzustellen. Wie oben beschrieben, wurden die Kapazitäten und Leistungen im Rehabilitationsplan 2025, basierend auf den demografischen und epidemiologischen Prognoseberechnungen, konkretisiert und für die nächsten Jahre festgeschrieben. Wie oben ausgeführt, ist der Bedarf an ambulanter und stationärer Rehabilitation weiter steigend und damit das Rehabilitationsgeschäft der Klinik Pirawarth abgesichert und auch in Zukunft ausbaufähig.
Interne Risiken werden systematisch durch ein etabliertes Qualitätssicherungssystem überwacht, das kontinuierlich weiterentwickelt wird. Ein durchgängiges Vier-Augen-Prinzip sorgt dabei für zusätzliche Kontrolle. Das in der Rehabilitationseinrichtung verwendete Qualitätsmanagementsystem Best Health Austria wird durch ISO 7101 ersetzt.
Die Verrechnung sowie die laufenden Anforderungen an das bestehende Abrechnungssystem sind weiterhin mit einem erhöhten administrativen Aufwand verbunden. Vor diesem Hintergrund ist vorgesehen, das bestehende System durch eine bereits in der Systemlandschaft etablierte Softwarelösung zu ersetzen, die sowohl die ambulante als auch die stationäre Planung sowie die Verrechnung der Patientinnen und Patienten abbildet. Ziel dieser Umstellung ist die nachhaltige Stabilisierung und Weiterentwicklung des Abrechnungssystems. Dadurch wird die Prozesssicherheit erhöht, Schnittstellen optimiert und eine verlässliche Grundlage für Abrechnung und betriebliche Steuerung geschaffen.
Die branchenüblichen versicherbaren Risiken sind entsprechend versichert und werden laufend durch einen unabhängigen Versicherungsmakler überprüft. Die bestehenden Notfallpläne entsprechen den gesetzlichen Anforderungen an eine Sonderkrankenanstalt und werden regelmäßig evaluiert sowie bei Bedarf aktualisiert.
Aufgrund der volatilen und teilweise instabilen makroökonomischen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestehen weiterhin Risiken im Hinblick auf Kostensteigerungen, insbesondere bei Energie, Beschaffung und Personal. Externe Einflussfaktoren wie Inflation, geopolitische Entwicklungen und Lieferkettenunsicherheiten können die Kostenstruktur nachhaltig beeinflussen. Diese Entwicklungen erfordern eine laufende Beobachtung sowie entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen im Rahmen der Budget- und Finanzplanung, insbesondere vor dem Hintergrund des mit der Pensionsversicherungsanstalt für den Zeitraum 2026 bis 2028 abgeschlossenen Drei-Jahres-Vertrags, der eine festgelegte Valorisierung der Rehabilitationstagsätze unter der zu erwartenden Inflationsrate vorsieht.
3. Nachtragsbericht – Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres
Vor eineinhalb Jahren wurde mit dem Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems gemäß ISO 7101 gestartet. Ziel war eine externe Zertifizierung in Zusammenarbeit mit Quality Austria. Das externe Audit wurde im April 2026 durchgeführt und positiv abgeschlossen. Damit hat die Organisation als erste Einrichtung in Österreich eine Zertifizierung nach ISO 7101 erlangt. Dadurch wurde bestätigt, dass das Qualitätsmanagementsystem der Organisation die Anforderungen des Standards erfüllt und sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich wirksam umgesetzt wird.
4. Prognosebericht
Die Zuweisungen im ambulanten und stationären Segment bewegen sich weiterhin auf einem zufriedenstellenden Niveau. Auch die bisherige Auslastung im laufenden Geschäftsjahr liegt sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich auf einem guten und stabilen Niveau, sodass insgesamt von einer konstanten Auslastung ausgegangen werden kann. Vor diesem Hintergrund wird für das Geschäftsjahr 2026 ein positives Betriebsergebnis erwartet.
Darüber hinaus ist ein Zubau zur Klinik mit rund 60 Einbettzimmern in Planung. Diese Investitionen sollen mittel- bis langfristig die Wettbewerbsfähigkeit sichern und die qualitative Weiterentwicklung des Leistungsangebots unterstützen.
Im Bereich der Außendarstellung ist die Aktualisierung des Webauftritts vorgesehen. Dabei wird insbesondere auf Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit im Sinne der im Jahr 2025 erarbeiteten Vision „Wir bewegen Reha in Osterreich“ Bedacht genommen.
5. Forschungs- und Entwicklungsbericht
Im Bereich der Schlafmedizin wurde im Berichtsjahr ein entsprechendes Projekt initiiert, dessen Umsetzung im Jahr 2026 abgeschlossen werden soll. Ziel ist die Erweiterung des medizinischen Leistungsangebots sowie die Erschließung zusätzlicher Versorgungspotenziale. In diesem Zusammenhang wurde eine Bedarfsprüfung eingeleitet. Auf Basis des Ergebnisses werden die weiteren Umsetzungsschritte definiert.
Gemeinsam mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern werden derzeit mehrere wissenschaftliche Studien im Bereich der interdisziplinären Rehabilitation durchgeführt, die zur Weiterentwicklung der evidenzbasierten Versorgung beitragen.
Einfluss des Geschlechts auf pulmonale Rehabilitation: Retrospektive Analyse zu Outcome, Zugang und Adhärenz in der pulmonalen Rehabilitation bei Patient* innen mit chronischen Lungenerkrankungen in Kooperation mit der Pensionsversicherungsanstalt;
Multi-Center-Studie COPD (DACH-Region): Prospektive Studie zur klinischen Relevanz von Therapieeffekten bei COPD in Kooperation mit mehreren Rehabilitationszentren im DACH-Raum.
Phrenic Nerve Study nach COVID-19: Untersuchung der Zwerchfellnervenfunktion nach COVID-19 in Kooperation mit der Klinik Floridsdorf.
OPAL-Studie: Untersuchung der Auswirkungen eines ambulanten pulmonalen Rehabilitationsprogramms auf Leistungsfähigkeit, Lebensqualität, Immunsystem und Therapieansprechen bei Lungenkrebspatient* innen unter Immuntherapie in Kooperation mit dem Karl Landsteiner Institut, der Klinik Floridsdorf sowie der Therme Med Wien.
Training bei Fontan-Zirkulation: Studie zu Trainingsinterventionen bei komplexen Herzfehlern in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien.
Trainingsintensität & VO2 peak: Untersuchung optimaler Trainingsintensitäten bei Herz- und Lungenerkrankungen in Kooperation mit einer sportwissenschaftlichen Universität.
Die Studien werden am Standort Wien durchgeführt und befinden sich je nach Projekt in laufender Durchführung oder im Publikationsprozess.
6. Zweigstellenbericht
Seit Februar 2021 wird direkt neben dem Standort der Klinik Floridsdorf ein Ambulatorium mit folgenden Indikationen betrieben: Bewegungs- und Stützapparat, Rheumatologie (BSR), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE), Neurologie (NEU), Onkologie (ONK), Pulmologie bzw. Lungenheilkunde (PUL) und Stoffwechselsystem und Verdauungsapparat (STV).
Bad Pirawarth, am 04.05.2026
KR Wlans Günther Loher (als Vertreter der geschäftsführenden Klinik Pirawarth Kur- und Rehabilitationszentrum GmbH)
Mag. Thomas Mayrandl, MBA
(als Vertreter der geschäftsführenden Klinik Pirawarth Kur- und Rehabilitationszentrum GmbH)