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Wirtschaftliche Entwicklung
Nach dem sehr erfolgreichen Vorjahr konnte auch das Geschäftsjahr 2024/25 mit positiven Zahlen aufwarten, da das Wetterumfeld insgesamt zufriedenstellend für die Berge der Skiliftgesellschaft links der Breitach GmbH & Co KG ausfiel. Insbesondere das sehr wichtige Wintergeschäft verlief erneut erfolgreich, da die vielen Sonnentage im Winter 2024/25 den Wintersport im Kleinwalsertal, trotz geringerer Naturschneemengen, attraktiv gestalteten. Bei leicht ansteigenden Umsatzerlösen wurden die erwarteten Umsatzergebnisse übertroffen, aber höhere Kosten für die erforderliche umfangreiche Beschneiung und gestiegene Personalkosten verhinderten ein Ergebnis auf der Höhe des Vorjahres.
Nach einem bis zur Monatsmitte sehr warmen November kam es erst kurz vor und zu Beginn Dezember zu ersten Schneefällen im Kleinwalsertal. Diese fielen aber deutlich geringer als im Vorjahr aus und nur dank umfangreicher Beschneiung konnte die Skisaison plangemäß Mitte Dezember starten. Im wichtigen Skigebiet Ifen standen allerdings erst kurz vor Jahresende alle Pisten vollständig zur Verfügung. Kurz vor Weihnachten kam es zu einer kurzen Wärmeperiode, die aber diesmal geringer als gewöhnlich ausfiel. Lediglich ein stärkerer Sturm-Tag am 22. Dezember verhinderte den Tagesbetrieb an Fellhorn, Kanzelwand und auch am Walmerdinger Horn. Dies wurde aber mehr als ausgeglichen durch Bilderbuchwetter vom 25. Dezember bis einschließlich 4. Januar, was mit 86.679 Besuchern zu neuen Gästebestwerten für einen Dezember an den Bergen der Skiliftgesellschaft führte.
Der Wettereinfluss unterstützte mit Sonnenschein an den Wochenenden auch im Januar die Skiliftgesellschaft links der Breitach, da kaltes Wetter die Skibedingungen auf einem guten Niveau hielt und nur wenige Sturmtage zu Einschränkungen bei höher gelegenen Bergbahnen führten, der Wintersportbetrieb an den Talliften aber weiterhin stattfinden konnte. So konnten auch im Januar gute Gästezahlen erreicht werden, die aber aufgrund des fehlenden Naturschnees unter den Werten des Vorjahres lagen. Während das erste Drittel des Februars weiterhin mit Sonnenunterstützung für hohe Gästenachfrage sorgte, verlief der weitere Monat weniger erfolgreich, da ausbleibende Neuschneegrundlagen die Pistenattraktivität nach und nach stärker beeinträchtigten. Obwohl es auch zu den wichtigen Faschingsferien Anfang März gelang, die Schnee- und Pistenlage selbst in den Talbereichen durch die hohen Anstrengungen unseren Mitarbeiter weiter auf einem guten Niveau zu halten, ließen Wärmerekorde, teilweise mit Saharastaub in den Skigebieten, die Nachfrage nach Wintersporterlebnissen ab Mitte März deutlich zurückgehen. Da die Osterfeiertage im Jahr 2025 erst in der zweiten Hälfte April stattfanden, wurden gezielt nur größere und hochgelegene Skigebiete der Oberstdorf-Kleinwalsertal-Bergbahnen im April offengelassen. In der Skiliftgesellschaft links der Breitbach betraf dies den wichtigen Ifen, der bis Ostermontag dank der ruhigen und sonnigen Ferientage fast 19.000 Besucher im April auf seine Pisten, Winterwanderwegen und Gastronomieterrassen locken konnte. Die Wintersaison 2024/25 insgesamt konnte damit für die Skiliftgesellschaft links der Breitach zufriedenstellend abgeschlossen werden, lag aber mit 617.953 Besuchern bis Ende April um -1,2% unter dem sehr erfolgreichen Vorjahreswert.
Der Umsatz der Gebiete am Ifen, am Walmerdingerhorn und in der Heubergarena (Bahnen, Restaurants und Nebenbetriebe) in der Wintersaison erreichte, vor allem dank sonnenbedingt deutlich angestiegener Gastronomieeinnahmen, TEUR 16.104 und lag damit TEUR 360 (+2,3%) über dem Vorjahr und TEUR 360 (+1,2%) über der Planerwartung. Auf der Aufwandsseite stiegen allerdings auch einige Kostenpositionen stark an. Insbesondere die Stromkosten für die Beschneiung verursachten einen Anstieg der Energieaufwendungen um +375 TEUR (+47%) und auch die Personalaufwendungen stiegen im Winter 24/25 gegenüber Vorjahr um +13,1%. Nach den ersten sechs Monaten erreichten die Aufwendungen vor Abschreibungen und Finanzergebnissen 9.225 TEUR, ein Anstieg um 334 TEUR oder +3,8%. Die Abschreibungen und der Zinsaufwand steigen ebenfalls leicht an, was zu einem gering über Erwartung liegenden Halbjahresergebnis vor Steuern von 4.752 TEUR führte, ein Rückgang von - 174 TEUR (-3,5%) zu Vorjahr.
Die Sommersaison startete auch 2025 an der Bergen der Skiliftgesellschaft links der Breitach zeitlich gestaffelt in den Publikumsverkehr. Begonnen wurde am zweiten Wochenende im Mai mit dem Gästebetrieb am Walmerdingerhorn und Ende Mai ergänzten die Bergbahnen an der Heubergarena das Wanderangebot im Kleinwalsertal. Erst Ende Juni nahm mit der Ifenbahn die letzte der Bergbahnen der Skiliftgesellschaft den Sommerbetrieb auf. Ohne Pfingstfeiertage und bei wechselhaften und kühlen Witterungsverhältnissen fiel der Mai deutlich schwächer als das Vorjahr aus, wurde aber von einem
heißen und trockenen Juni kompensiert. Dieser kurze positive Trend wurde im Juli mit Dauerregen über einige Woche allerdings abrupt beendet und nach der Hälfte der Sommersaison lagen die Gästezahlen mit 111.012 Besuchern um -7,1% unter den Vorjahreswerten.
Der wichtige Urlaubsmonat August lag dank einer sehr sonnigen ersten Hälfte wieder auf Höhe der Planerwartungen und nur gering unter den Vorjahreszahlen. Allerdings konnte erneut der wichtige Wandermonat September nicht an die Besuchernachfrage früherer Jahre anschließen. Während im Vorjahr heftige Schneefälle und sehr kaltes Wetter eine Wandernachfrage ausbremsten, waren es im Jahr 2025 viele nasskalte und sonnenarme Tage, die ein geplant besseres Ergebnis verhinderten. Erst der Oktober brachte sonnige Herbsttage und konnte mit 46.389 Gästen auch die Werte der letzten drei Jahre und die Planerwartung übertreffen. Nach einer schwankungsreichen und letztlich sehr durchwachsenen Sommersaison 2025 wurden mit 280.995 Gästen etwa 8.400 Gäste weniger an unseren Bergen empfangen und damit die Zahlen des Vorjahres um -2,9% unterschritten. Die Umsätze der Bahnen konnten dank Preissteigerungen allerdings einen Anstieg verbuchen und auch Entwicklung in den Restaurants an unseren Bergen folgte dieser leicht rückläufigen Veränderung beim Gästezuspruch nicht in vollem Umfang. So lagen an der Gastronomie des Ifen und der WHB bereits die Winterumsätze um +7,3 über dem Vorjahr und auch im Sommergeschäft konnten die leicht rückläufigen Gästewerte kompensiert und ein Umsatzzuwachs zum Vorjahr von +0,3% verbucht werden. Im Gesamtjahr lagen die Gastronomieumsätze mit 2.124 T€ erfreuliche 5,7% über Vorjahr und fast ebenso hoch über den Planerwartungen.
Das Gesamtjahr schließt im Umsatzbereich dank positiver Wintermonate und einem gegenüber Vorjahr noch besseren Sommergeschäft mit einem neuen Umsatzrekord, obwohl die Gästezahlen die Vorjahrergebnisse nicht erreichen und auch deutlich unter den Rekordwerten des Jahres 2018/19 liegen. Im Geschäftsjahr 2024/25 wurden 898.948 Gäste begrüßt, ein leichter Rückgang von -1,8% zu Vorjahr, der Bahnumsatz betrug 15.518 TEUR, ein Anstieg von +345 TEUR (+2,3%) und der Gastronomieumsatz 2.124 TEUR. Die gesamten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2024/25 inklusive aller sonstigen Aktivitäten erreichten 19.065 TEUR, etwa 558 TEUR über dem erfolgreichen Vorjahreswert von 18.507 TEUR und auch über der erwarteten Umsatzhöhe von knapp 18.555 TEUR.
Ertragslage
Die Umsatzerlöse bei Bahnen, Gastronomien und Nebenbetrieben, die in der Skiliftgesellschaft links der Breitach traditionell sehr stark vom Wintergeschäft abhängig ist, lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 leicht über dem bereits sehr guten Niveau des Vorjahres. So erreichten die Bahnerlöse, wie bereits beschrieben, aufgrund eines zufriedenstellenden Wintergeschäfts und einer guten Sommersaison 15.518 TEUR, ein Plus von 2,3% zum Vorjahr. Noch besser konnte dank vieler Sonnenterrassenstunden im Winter die Gastronomie abschneiden. Mit 2.124 TEUR wurde das Vorjahr sogar um 5,7% übertroffen. Da auch die Nebenbetriebsbereiche mit Parkplatzerlösen, und sonstigen Umsatzerlösen wie Miet-, Provisionseinnahmen und Weiterberechnungen von Einzelleistungen anstiegen, erreichten die Umsatzerlöse insgesamt einen Wert von 19.065 TEUR, exakt 3,0% mehr als im erfolgreichen Vorjahr 2023/24.
Da in den sonstigen betrieblichen Erträgen im Vorjahr noch größere Beträge aus Fördergeldern aus dem Energiekostenzuschusses des österreichischen Staates in Höhe von knapp 110 TEUR enthalten waren, nahm dieser Bereich im Geschäftsjahr 2024/25 ab. Mit 267 TEUR, davon 117 TEUR aus der Auflösung von Rückstellungen und 21 TEUR aus periodenfremden Erträgen, lagen die sonstigen betrieblichen Erträge leicht über den Erwartungen, aber unter dem Vorjahreswert von 463 TEUR. Die Gesamtleistung aus Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen lag zum Jahresende bei 19.333 TEUR, ein Anstieg zum Vorjahr von knapp 363 TEUR oder +1,9%.
Der betriebliche Aufwand wurde stark durch die umfangreichen Beschneiungsaktivitäten und die gestiegenen Personalkapazitäten bei ansteigenden Lohn- und Lohnnebenkosten bestimmt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lagen die Energiekosten bei fast 1.400 TEUR, eine Kostensteigerung um mehr als 400 TEUR oder um über 42% über Vorjahr, was sich deutlich beim Ergebnis bemerkbar machte. Ebenfalls einen deutlichen Anstieg gab es bei den Personalaufwendungen aufgrund der hohen Gästenachfrage, den vielen Betriebsstunden und Tariflohnsteigerungen. Die Personalkosten von 6.249 TEUR entsprechen einer Zunahme um +8,2% und liegen auch über den Planerwartungen. Dagegen sanken die Kosten für Betriebsstoffe wie HVO-Pistenraupentreibstoff und Heizöl aufgrund der geringen Naturschneemengen und geringerer Pistenpräparierungsarbeiten. Inflations- und teilweise
umsatzbedingt stiegen auch die Kosten der Pachten- und Mietaufwendungen und anderer Betriebsbereiche, insbesondere der Aufwand für externe Personal- sowie EDV-Dienstleistungen. Insgesamt betrug der betriebliche Aufwand inklusive Abschreibungen 18.156 TEUR (Vorjahr 17.554 TEUR), ein Anstieg um 602 TEUR. Das EBIT (Earnings before Interest & Taxes) sank auf 1.177 TEUR (Vorjahr 1.414 TEUR) und das Ergebnis vor Steuern schloss mit einem Gewinn in Höhe von +643 TEUR (Vorjahr 812 TEUR). Nach dem sehr positiven Ergebnis des Vorjahres ein weiterer Schritt in Richtung positiver Normalität.
Auch in 2024/25 wurden unverändert umfangreiche Tilgungen auf die aufgenommenen Fremdkapitalbeträge für den Ifen-Neubau mit -1.986 TEUR beibehalten. Die wieder ansteigenden Investitionstätigkeiten der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024/25 im Umfang von 3.210 TEUR, beruhen zum größten Teil auf ersten Abschlagszahlungen für den vorgesehenen Neubau der Pendelbahn am Walmerdinger Horn und wurden durch eigene Mittel umgesetzt. Das Finanzergebnis betrug im Geschäftsjahr 2024/2025 bei weiter gesunkenen Bankverbindlichkeiten -534 TEUR gegenüber einem Vorjahreswert von -602 TEUR. Unter Berücksichtigung dieses Finanzergebnisses ergibt sich ein Jahresergebnis von positiven +643 TEUR (Vorjahr +812 TEUR).
Geldfluss
Der Netto-Geldzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit betrug im Geschäftsjahr 4.732 TEUR (Vorjahr: 5.256 TEUR)
Dem gegenüber steht ein Netto-Geldabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -3.172 TEUR (Vorjahr: -891 TEUR).
Der Netto-Geldabfluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug bei weiter hoher Tilgungsleistung und ohne Neukreditaufnahme im Geschäftsjahr -2.545 TEUR (Vorjahr: -2.618 TEUR).
Vermögens- und Finanzlage
Die vor allem durch Vorarbeiten zum Neubau der Walmerdinger Hornbahn angestiegenen Investitionen im Anlagevermögen von 3.210 TEUR (Vorjahr: 1.469 TEUR) konnten durch eigene Mittel finanziert werden.
Die laufenden Tilgungen auf das aufgenommene Fremdkapital für den Ifen-Neubau wurden unverändert im Geschäftsjahr 2024/2025 bedient, es wurden keine zusätzlichen Kredite aufgenommen. Durch den Gewinn im Geschäftsjahr 2024/25 und durch die weiter gesunkenen Fremdkapitalanteile stieg die Eigenkapitalquote von 27,05 % auf 29,88%. Die Geldzuflüsse wurden zur planmäßigen Absenkung der Nettoverschuldung gegenüber Vorjahr genutzt. Die Nettoverschuldung beträgt zum Jahresende 2024/25 insgesamt 21.555 TEUR (Vorjahr 22.896 TEUR), das entspricht einem Nettoverschuldungsgrad von 189,44 % (Vorjahr 213,26 %).
Einige ausgewählte Kennziffern:
| 31.10.2025 | 31.10.2024 |
|---|
Ergebnis vor Zinsen und Steuern
| (Earnings before Interest and Tax - EBIT) | EUR | EUR |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 642.559 | 812.034 |
| + Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| gem. § 231 Abs 2 Z 15 bzw. Abs 3 Z 14 UGB | 559.180 | 631.869 |
| = Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 1.201.739 | 1.443.903 |
Umsatzrentabilität (Return on Sales - ROS)
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 6,30 % | 7,80 % |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse |
Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity - ROE)
| Ergebnis vor Steuern | 5,99 % | 8,18 % |
|---|---|---|
| Eigenkapital am Beginn des GJ |
Gesamtkapitalrentabilität (Return on Investment – RO!)
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 3,03 % | 3,55 % | |
|---|---|---|---|
| Gesamtkapital am Beginn des GJ | |||
| Nettoverschuldung (Net Debt) | EUR | EUR | |
| verzinsliches Fremdkapital | 24.599.399 | 26.924.932 | |
| - flüssige Mittel | -3.044.327 | -4.029.225 | |
| = | Nettoverschuldung | 21.555.072 | 22.895.707 |
| Nettoumlaufvermögen (Working Capital) | EUR | EUR | |
|---|---|---|---|
| Umlaufvermögen | 4.002.609 | 5.012.749 | |
| - langfristiges Umlaufvermögen | 0 | 0 | |
| = kurzfristiges Umlaufvermögen | 4.002.609 | 5.012.749 | |
| - kurzfristiges Fremdkapital | -4.093.610 | -4.020.815 | |
| = | Nettoumlaufvermögen | -91.001 | 991.934 |
| Eigenkapitalquote (Equity Ratio) | ||
|---|---|---|
| bereinigtes Eigenkapital | 29,88 % | 27,05 % |
| bereinigtes Gesamtkapital | ||
| Nettoverschuldungsgrad (Gearing) |
| Nettoverschuldung | 189,44 % | 213,26% |
|---|---|---|
| bereinigtes Eigenkapital |
Risikomanagement
Marktrisiken für die Skiliftgesellschaft links der Breitach GmbH & Co KG ergeben sich weiterhin vor allem aus der allgemeinen Entwicklung des Tourismus sowie insbesondere der Tourismusentwicklung in der Destination Kleinwalsertal. Weiterhin besteht ein Risiko im Wettbewerb mit in- und ausländischen Bergbahnbetreibern aber auch mit Vergnügungsparks, neuen Sportarten und ähnlichen Freizeitangeboten. Auch das neu in den Vorjahren aufgetretene Marktrisiko der Gefahr von Pandemien mit Einschränkungen im Reiseverkehr und im Publikumsbetrieb ist für unsere Bergbahnen als Risiko wesentlich.
Finanzrisiken können sich aus einer Steigerung des allgemeinen Zinsniveau, einer eingeschränkten Bereitschaft von Banken zur Kreditvergabe in unsicheren Wirtschaftszeiten sowie aus der Auflösung von Kooperationen und Poolgemeinschaften ergeben.
Risiken aus dem Klimawandel mit zunehmenden Wärmerekorden in der Wintersaison und Extremwetterereignissen stellen mittlerweile ein sehr hohes Risiko für Umsatz- und Ergebnisentwicklung unserer Bergbahn dar. Dieses Umfeldrisiko zeigt sich vor allem in anhaltenden Schlechtwetterperioden, zu geringen Schneefällen in den Winterbetriebszeiten sowie Lawinenabgängen und Sturmschäden und in einer möglichen eingeschränkten verkehrstechnischen Erreichbarkeit des Kleinwalsertals. Diese Risiken werden so weit wie möglich durch Beschneiungsanlagen und laufende Investitionen abgemildert, beziehungsweise durch abgeschlossene Versicherungen abgewälzt. Zusätzlich erfolgt bei diesem Risiko ein enges Monitoring durch fortlaufende Klimastudien. Weitere Risiken bestehen bei einem veränderten Ausgabeverhalten der Verbraucher aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und möglichen länderübergreifenden Krankheitsausbrüchen, Pandemien, mit Auswirkungen auf_ Reiseverhalten und Aktivitätsbeschränkungen durch öffentliche Stellen.
in
Technischer Bericht
Eigene regelmäßige Revisionen, während der Stillstandzeiten im Frühjahr und im Herbst und Prüfungen zugelassener Sachverständiger bestätigen die Betriebssicherheit unserer Bahnen und Lifte. Durch permanente Kontrollen und dank des fachkundigen Einsatzes unserer geschulten Mitarbeiter konnte auch im Berichtsjahr der störungs- und unfallfreie Betrieb unserer Seilbahnen und Liftanlagen gewährleistet werden.
Zweignie derlassungen
Die GLB betreibt keine Zweigniederlassungen.
Forschung und Entwicklung
Die GLB betreibt keine Forschung und Entwicklung.
Ausblick auf 2025/26
Der Start in die neue Saison 2025/26 begann bei unerwartet sonnigen Wintersporttagen am 13. Dezember mit der Eröffnung der Bergbahn am Ifen. Noch stärker als im Vorjahr kam es für eine Öffnung der Pisten auf umfangreiche Beschneiungsmöglichkeiten an den einzelnen Bergen an, da Naturschneefall nur Ende November eintrat und sehr trockenes und sonniges Wetter den Großteil des Dezembers bestimmte. Während die Heubergarena, trotz ihrer Tallage, aufgrund des sehr hohen Arbeitseinsatzes unserer Mitarbeiter einen Großteil ihres Pistenangebotes bereitstellen konnte, kam es am Ifen und noch stärker am Walmerdinger Horn zu einer stärkeren Einschränkung der Wintersportbedingungen vor und über die Weihnachtsferientage.
So konnte am Walmerdinger Horn bei kaum vorhandenen Naturschneemengen und einer Inversionslage mit höheren Temperaturen auf den Bergen im Dezember ein Wintertourismus mit Skibetrieb nicht angeboten werden und auch am Ifen fehlten aufgrund geringerer Beschneiungsmöglichkeiten einige wichtige Pistenkilometer. Trotzdem konnte insgesamt an Heubergarena und Ifen ein attraktives Wintersportprogramm angeboten werden und am Ifen konnten sogar die Höchstwerte für einen Dezember aus dem Vorjahr um 4,4% übertroffen werden. Trotz eines sehr sonnigen Umfelds an allen Ferientagen bis zum 6. Januar kam es aufgrund des nicht möglichen Pistenangebotes am Walmerdinger Horn aber insgesamt zu einer geringeren Nachfrage und Gästeeintritten als im Vorjahr und als für Dezember 2025 geplant. Mit knapp 63.000 Gästen im Monat Dezember wurde der historische Höchstwert aus dem Vorjahr klar verfehlt. Erst zu Beginn des neuen Jahres kam es zu Schneefällen, welche die Wintersportbedingungen in der Skiliftgesellschaft insgesamt deutlich verbesserten.
Die geringere Gästeanzahl im Dezember konnte auch durch gestiegene Ticketpreise nicht vollständig aufgefangen werden und die Umsatzerlöse an unseren Bahnen und, wenn auch nur mit sehr leichter
Abweichung, auch die Nachfrage nach gastronomischen Leistungen lagen im ersten Wintermonat unter den Werten des Vorjahres. Der Winterauftakt ist damit etwas unter den Erwartungen ausgefallen, was durch die ersten Schneefälle zu Beginn des neuen Jahres und weitere Schneefälle über den Rest der Skisaison aber noch ausgeglichen werden kann. Wesentlich für das Erreichen eines insgesamt guten Gesamtjahresergebnis der Skiliftgesellschaft links der Breitach wird auch im Geschäftsjahr 2025/26 eine insgesamt erfolgreiche Wintersaison sein. Entscheidend sind dafür die weiteren Schnee- und Pistenbedingungen in den nächsten Wochen und Monaten, vor allem in den traditionell starken Umsatzmonaten Februar und März sowie an den diesmal günstiger am Anfang April liegenden Osterferientagen.
Das angelaufene Geschäftsjahr wird, neben den bekannten Wettereinflüssen, vor allem durch die Investitionsmaßnahmen am Walmerdinger Horn und den damit verbundenen Gäste-, Umsatz- und Aufwandseffekten bestimmt werden. Durch den geplanten Neubau der Bahn wird es über den gesamten Sommer keinen Gästebetrieb am Walmerdinger Horn geben und die Umsatz- und Ergebniszahlen damit für die gesamte Skiliftgesellschaft links der Breitach GmbH & Co KG geringer ausfallen als im Vorjahr. Die steigenden Projektkosten und ansteigenden Abschreibungsaufwendungen, aber vor allem die stark ansteigenden Finanzaufwendungen für den Neubau, werden plankonform zu einem deutlichen Rückgang der Ergebnisse vor Steuern führen.
So wird für 2025/26 von einem Umsatz knapp über 18.000 TEUR ausgegangen, etwa 5% unter den erreichten Werten des abgelaufenen Jahres, und mit einem Verlust von etwa 2.000 TEUR, der sich bei erwartetem Verlauf in den darauffolgenden Jahren durch das verbesserte Produktangebot und steigende Umsatzerlöse sukzessive abbauen wird. Die bilanzielle Tragfähigkeit dieser umfangreichen Neubauinvestitionen wird durch eine Kapitalerhöhung durch die Kleinwalsertaler Bergbahn AG in Höhe von 5.000 TEUR abgesichert, welche abgestimmt zwischen den Gesellschaftern, die bislang bestehende Parität bei der Verteilung der Gesellschafteranteile verändern und die Skiliftgesellschaft links der Breitach GmbH & Co KG noch enger an die Kleinwalsertaler Bergbahn AG anbinden wird.
Mittelbe deh 23. Februar 2026
Dr. Ahdfeas Gapp N DiplAlng. Joharıneş Krieg