Inhaltsverzeichnis
1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
1.1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen
Die Gesellschaft ist im Bereich des Vertriebs von verfahrenstechnischen Maschinen und Geräten für verschiedene Industrien sowie der Montage, Inbetriebsetzung und Instandhaltung dieser Waren auf nationalen Märkten sowie Märkten im europäischen Ausland tätig.
Das Geschäftsjahr 2025 ist unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen sowie branchenspezifischen Rahmenbedingungen insgesamt als zufriedenstellend einzustufen, auch wenn die äußeren Bedingungen teils herausfordernd waren.
1.2. Geschäftsergebnis, Ertragslage
Der gesamte Auftragseingang erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.847 TEUR und erreichte damit 21.606 TEUR, was einem Zuwachs von 15 % entspricht. Diese positive Entwicklung zeigte sich in allen Geschäftsbereichen, war jedoch insbesondere im Bereich Energy Services besonders ausgeprägt. In diesem Segment stieg der Auftragseingang im Jahr 2025 um bemerkenswerte 56 % gegenüber dem Vorjahr, was einer Steigerung von 600 TEUR entspricht. Ohne Berücksichtigung des Geschäftsbereichs Energy Services lag der Auftragseingang 2025 etwa 9 % unter dem Wert des Vorjahres.
Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2025 auf 20.958 TEUR und lagen damit um 22 % bzw. 5.973 TEUR unter dem Vorjahreswert. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf den geringeren Auftragseingang im Jahr 2024 zurückzuführen.
Die Materialaufwendungen und bezogenen Leistungen reduzierten sich im Geschäftsjahr um 4.129 TEUR bzw. 19 % auf insgesamt 17.622 TEUR. Aufgrund der Ausrichtung des Unternehmens als Vertriebsgesellschaft für Alfa Laval-Produkte auf dem österreichischen Markt erfolgt der Wareneinkauf nahezu ausschließlich von ausländischen Konzerngesellschaften.
Der Personalaufwand reduzierte sich im Geschäftsjahr 2025 um 55 TEUR bzw. 4,1 % auf insgesamt 1.312 TEUR. Die Hauptursache hierfür war die tarifliche Erhöhung der Gehälter im Jahr 2025, welche jedoch durch die deutliche Reduzierung der Aufwendungen für Altersvorsorge (-118 TEUR) mehr als ausgeglichen wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 133 TEUR und beliefen sich auf 1.583 TEUR.
In Summe führte dies zu einer Reduzierung des Betriebsergebnisses von 962 TEUR auf 396 TEUR im Jahr 2025.
Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses von 60 TEUR und abzüglich der Steuern vom Einkommen beläuft sich der Jahresüberschuss 2025 auf 348 TEUR (2024: TEUR 1.131).
1.3. Finanzlage
Durch die Einbindung der Alfa Laval Mid Europe GmbH in den Konzern-Cash-Pool ist die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeiten gesichert.
1.4. Vermögenslage
Die Eigenkapitalquote reduziert sich im Geschäftsverlauf des Jahres 2025 von 63,8% auf 58,8%.
2. Risikoberichterstattung
Die Erkennung, Überwachung und Steuerung von Chancen und Risiken, denen die Gesellschaft im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit begegnet, sind zentrale Elemente des unternehmerischen Handelns. Zu den wichtigsten Instrumenten der Risikoüberwachung und - kontrolle zählen strukturierte Planungs- und Controllingprozesse, eine kontinuierliche Berichterstattung sowie ein systematisches internes Kontrollsystem.
Die Gesellschaft ist folgenden Risiken ausgesetzt:
Preisänderungsrisiko: Durch den überwiegenden Einkauf im Konzern mit festgeschrie-
benen Einkaufspreisen für ein Jahr ist das Risiko stark minimiert.
| Ausfallrisiko: | Das Risiko des Ausfalls von Forderungen ist durch spezielle |
|---|---|
| Mahnroutinen und durch Abdeckung von Versicherungen als | |
| nicht wesentlich anzusehen. | |
| Liquiditätsrisiko: | Durch die Einbindung in den Konzern-Cash-pool ist ausreichende |
| Liquidität gewährleistet. |
3. Forschung und Entwicklung
Durch die Konzernstruktur und die Aufgaben der Alfa Laval Mid Europe GmbH als reine. Vertriebsgesellschaft sind diese Funktionen zentral in anderen ausländischen Alfa Laval. Gesellschaften zusammengefasst.
4. Zweigniederlassungen
Alfa Laval Mid Europe GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.
5. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Im vergangenen Geschäftsjahr haben sich die Auswirkungen der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, insbesondere des Krieges in der Ukraine und der daraus resultierenden strukturellen Veränderungen in den wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland, weniger stark auf unser Geschäftsumfeld ausgewirkt als zunächst angenommen. Für das Jahr 2026 erwarten wir eine insgesamt stabile Entwicklung des Gesamtgeschäfts. Das Wärmepumpengeschäft konnte im Jahr 2025 bereits einen leichten Anstieg verzeichnen, und für 2026 rechnen wir mit einer deutlichen Steigerung in diesem Bereich. Der Ausblick für die kommenden Jahre bleibt insgesamt sehr positiv, insbesondere in den Bereichen Lebensmitteltechnologie und Energiemarkt.
Wiener Neudorf, am 10. Juni 2026
Die Geschäftsführung
Jantis deadoll
Martin Leodolter