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Lagebericht 2025

Alfred Kärcher GmbH

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Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 18. Juni 2026

Inhaltsverzeichnis

der

Alfred Kärcher GmbH

1. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft

1.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen*

Österreichs Wirtschaft erholt sich zaghaft von der zwei Jahre andauernden Rezession. Während die Gesamtwirtschaft nur schwach wuchs, stellten insbesondere die anhaltende Inflation und die angespannte Lage in Kernbranchen (Bau, Industrie) komplexe Rahmenbedingungen dar.

Konjunktur und Branchenentwicklung: Schwaches BIP-Wachstum: Für 2025 wird ein reales Wachstum von lediglich 0,3%-0,6 % erwartet. Dies deutet auf eine verhaltene Nachfragedynamik sowohl im B2B- als auch im B2C-Segment hin.

Investitionsklima: Die Bruttoanlageinvestitionen stiegen 2025 zwar um 1,7 %, doch die Bauwirtschaft blieb ein Sorgenkind. Die Wohnbauinvestitionen sanken 2025 um 4,1 %. Für Kärcher bedeutet dies eine gedämpfte Nachfrage bei Erstausstattungen im Neubau, während der Fokus verstärkt auf den Werterhalt im Bestand rücken könnte. Industrie unter Druck: Hohe Energie- und Lohnkosten sowie globale Konkurrenz (insb. China) belasteten die heimische Exportwirtschaft.

Inflation und Konsumverhalten: Anhaltende Teuerung: Die HVPI-Inflation lag 2025 bei 3,6%. Insbesondere die Energiepreise stiegen 2025 erneut stark an (+7,7 %). Kaufkraftverlust: Die real verfügbaren Haushaltseinkommen sanken 2025 um 0,4 %. Dies führte zu einer verhaltenen Konsumentenstimmung.

Sparquote: Trotz sinkender Realeinkommen blieb die Sparquote mit 11,1 % auf einem historisch hohen Niveau. Dies deutet auf eine große Konsumzurückhaltung hin, da Haushalte Puffer für künftige Unsicherheiten bilden.

Arbeitsmarkt und Kostenstruktur: Steigende Arbeitslosigkeit: Die Arbeitslosenquote stieg 2025 auf 7,5 %. Lohnentwicklung: Das Wachstum der Kollektivvertragslöhne schwächte sich 2025 auf 3,9 % ab (nach 8,5 % im Vorjahr). Dies bot eine gewisse Entlastung bei den betrieblichen Personalkosten, dämpfte aber gleichzeitig die Binnennachfrage.

Wettbewerbsfähigkeit: Österreichs Lohnstückkosten stiegen zwischen 2019 und 2024 um 30 %. Dies erschwert die preisliche Wettbewerbsfähigkeit gegenüber internationalen Anbietern.

Fiskalische Rahmenbedingungen: Budgetkonsolidierung: Zur Defizitreduzierung wurden Gebührenerhöhungen (z. B. e-card, Klimaticket, kommunale Gebühren) umgesetzt. Diese Maßnahmen belasteten die Haushalte zusätzlich und erhöhten die Dienstleistungsinflation um ca. 0,4 Prozentpunkte.

Sparpaket Osterreich zur Vermeidung eines EU-Defizitverfahrens: 6,4 Mrd EUR in 2025 und 8,7 Mrd EUR in 2026. Dieses Sparpaket von insgesamt etwa 15 Mrd EUR wirkt sich auch in der Absatzentwicklung von Kärcher aus. Kommunalmaschinen, Futuretech Wartungen und Direct Sales Umsätze in Ländern und Gemeinden sind 2025 im YoY-Vergleich rückläufig, da Investitionen zurückgehalten oder verschoben werden.

*Quelle: OeNB - Wirtschaftsprognose für Österreich/ Dezember 2025

1.2. Entwicklung und Ergebnis der Gesellschaft

Das Geschäftsjahr 2025 war von einer differenzierten Entwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen geprägt. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds und struktureller Anpassungen konnten in strategischen Kernbereichen Zuwächse erzielt werden.

Consumer Products: Der Bereich verzeichnete ein leichtes Umsatzplus von 1,8 %. Während das Segment Indoor mit einem Wachstum von 27,5 % exzellent performte, war der Bereich Outdoor rückläufig (-7,7 %).

Professional Products: Trotz hoher Investitionshürden in den Zielbranchen stieg der Umsatz um 4,5 %. Wesentliche Treiber waren die Floor Care Solutions, insbesondere Nass-/Trockensauger sowie Robotics-Lösungen.

Online Business: Mit einer Steigerung von rund 38 % erwies sich das Online-Geschäft als zentraler Wachstumsmotor, getragen durch die Bestandskundenentwicklung und erfolgreiche Neukundenak quise.

Kommunalbereich & Service: Das Kommunalgeschäft blieb auf Vorjahresniveau, verfehlte jedoch die Wachstumsziele deutlich. Im Servicebereich führte eine angespannte Personalsituation (Fluktuation und Krankenstand) zu einem Umsatzrückgang von ca. 13 %.

Portfoliobereinigung: Der geplante Rückzug aus dem Drittanbieter-Segment für Manual Tools und Detergents führte zu einem bewussten Umsatzminus, dient jedoch der langfristigen Steigerung der Profitabilität.

Mehrere Faktoren belasteten im Berichtsjahr die Bruttomarge: Ein veränderter Channel-Mix sowie Einmalkosten für Lagerbereinigungen (Manual Detergents), investive Aufwendungen für die IT - Migration, gestiegene Versicherungskosten sowie nicht realisierte Kosteneinsparungen im Bereich Shared Service Center, als auch ein weiterhin defizitäres Kommunalgeschäft waren Grund für zusätzlichen Druck auf die Profitabilität.

Die Eigenmittelquote1 betrug 2025 rd 28 % (Vorjahr: 37 %). Die Working Capital Ratio2 lag bei 57 %. Mit 31.12.2025 gab es keine langfristigen Verbindlichkeiten. Die Personalkostenintensität3 lag bei 47,9% (VJ 48,3%). Die Materialaufwandsquote1 ergab 59,7% (VJ 58,6%).

1 Eigenmittelquote in %: (Eigenkapital / Bilanzsumme) * 100

2 Working Capital Ratio in %: Umlaufvermögen / kfr. Fremdkapital * 100

3 Personalkostenintensität in %: Personalaufwand / (Betriebsleistung - Aufwand für Material und bez. Leistungen) * 100

4 Materialaufwandsquote in %: Materialaufwand / Betriebsleistung *100

Der Unternehmenscashflow betrug -540 Tsd. Euro (Vorjahr: 590 Tsd. Euro) und ergab sich aus dem Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit von -42 Tsd. Euro (Vorjahr: 517 Tsd. Euro), dem Cashflow aus Investitionstätigkeit von -4.688 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.274 Tsd. Euro) und dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von 4.190 Tsd. Euro (Vorjahr: -1.200 Tsd. Euro).

2. Nichtfinanzielle Berichterstattung

Ergänzend zu den finanziellen Informationen der Alfred Kärcher GmbH Österreich, sind nachstehend die wesentlichen Initiativen und Kennzahlen im Bereich Gesellschaftliche Verantwortung, Nachhaltigkeit, Arbeitnehmerbelange, und Risiko- und Compliance-Management aufgeführt.

Im Zuge unserer Partnerschaften boten wir unseren MitarbeiterInnen auch im Jahr 2025 wieder vielfältige Möglichkeiten, für Gesellschaft und Umwelt aktiv zu werden und dabei unseren Purpose lebendig zu gestalten. Im Zuge der langjährigen Kooperation mit dem SOS-Kinderdorf Österreich ist Kärcher auch 2025 der Verpflichtung für soziales Engagement nachgekommen - gleichzeitig haben wir uns nach den schweren Vorwürfen gegen die SOS-Kinderdorf Organisation, entsprechend der globalen Kärcher Entscheidung, aus der Zusammenarbeit zurückgezogen. Ein besonderes Zeichen der Unterstützung setzte die Geschäftsführung in diesem Jahr zudem mit einer gezielten Sachspende an das Ronald McDonald Haus Wien, um den Angestellten und betroffenen Personen den Alltag etwas zu erleichtern. Auch das ökologische Engagement kam nicht zu kurz: In Zusammenarbeit mit der lokalen NGO Green Heroes fand ein großes Clean-up auf der Wiener Donauinsel statt. Dabei sammelten 37 engagierte Kolleginnen und Kollegen unter anderem 7.750 Zigarettenstummel ein, womit die Verschmutzung von bis zu 7,5 Millionen Litern Wasser verhindert werden konnte. Wie bereits im Vorjahr unterstützte Kärcher zudem als offizieller Reinigungspartner die ERSTE BANK OPEN und sorgte mit professionellen Reinigungsgeräten für saubere Tennisplätze und ein erstklassiges Turnier Erlebnis für die BesucherInnen. Diese erfolgreichen Initiativen bilden die wertvolle Basis für unser gesellschaftliches Engagement im kommenden Jahr 2026.

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Alfred Kärcher SE & Co. KG bildet mit ihren drei zentralen Säulen – Zero Emissions, Reduce, Reuse, Recycle und Social Hero – den verbindlichen Rahmen für sämtliche ökologischen und sozialen Initiativen der Österreichischen Gesellschaft. Innerhalb dieses strategischen Gerüsts identifizieren wir kontinuierlich Hebel in unserem direkten Einflussbereich, um den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens konsequent zu minimieren. Ein besonderer Schwerpunkt lag im Geschäftsjahr 2025 auf der Optimierung der Energieversorgung, der Transformation des Fuhrparks sowie der Gestaltung einer nachhaltigen Mobilität.

Ein wesentlicher Meilenstein dieser Entwicklung war der Umzug in unser neues Headquarter in der Maculangasse. Das Gebäude wurde nach modernsten Effizienzstandards konzipiert und leistet durch die Inbetriebnahme einer leistungsstarken Photovoltaik-Anlage einen zentralen Beitrag zur CO2-Reduktion in Kombination einer Luft-Wärmepumpe. Diese Investition in eine grüne Energieversorgung am Standort Wien unterstreicht unser Engagement, den Ressourcenverbrauch nachhaltig zu senken. Flankierend dazu setzen wir am neuen Standort auf ein optimiertes Abfallmanagement, das durch eine konsequente und klare Mülltrennung die Grundlage für effizientes Recycling schafft. Parallel zur infrastrukturellen Erneuerung treiben wir die Dekarbonisierung unserer Flotte voran. Durch die kontinuierliche Erhöhung des Anteils elektrobetriebener Fahrzeuge und den gezielten Ausbau der Ladeinfrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen für eine emissionsarme Mobilität. Im Jahr 2025 stehen unseren Mitarbeitenden bereits insgesamt 24 Ladestationen zur Verfügung,

wovon zehn direkt am neuen Standort in Wien weitere 14 verteilt über die österreichischen Kärcher Center installiert sind. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch attraktive Mitarbeiter- Benefits wie das Fahrrad-Leasing und auch die U-Bahn Nähe des neuen Wiener Standortes um auch den Pendelverkehr ökologisch verantwortungsvoll zu gestalten.

Unsere Mitarbeitenden bei Kärcher Österreich bilden das Fundament unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Ein hohes Maß an Engagement und Gesundheit ist die zentrale Voraussetzung für die nachhaltige Leistungsfähigkeit der Gesellschaft. Die personellen Kennzahlen unterstreichen diese Stabilität: Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt bei beachtlichen 9,4 Jahren, was die hohe Loyalität widerspiegelt. Die Fluktuationsrate belief sich im Berichtszeitraum auf 12,3 %. Im Bereich der Personalentwicklung setzte Kärcher Österreich im Jahr 2025 verstärkt auf Qualifizierung: 2025 entfielen im Durchschnitt 2,9 Schulungstage auf jede/n Mitarbeitende/n. Die zuletzt im Jahr 2025 erhobene Mitarbeiterzufriedenheit / Global Employee Survey 2025 lag bei einem “Sustainable Engagement Index” von 85 %.

Im Geschäftsjahr 2025 wurde die Compliance-Struktur durch die Implementierung einer neuen globalen Anti-Korruptionsrichtlinie maßgeblich gestärkt. Um eine lückenlose Umsetzung sicherzustellen, nahmen alle Mitarbeitenden der österreichischen Gesellschaft an verpflichtenden Schulungen teil. Die Geschäftsführung unterstrich die strategische Bedeutung dieses Themas zudem durch gezielte Vorträge, in denen sowohl die neuen Vorgaben als auch die Relevanz von rechtstreuem Verhalten für die Unternehmenskultur vermittelt wurden. Ergänzend zu diesen Maßnahmen erfolgte eine kontinuierliche interne Kommunikation mittels Newslettern; zudem ist die Einführung in die Compliance-Kultur von Kärcher nun fester Bestandteil des Onboarding-Prozesses für alle neuen Teammitglieder. Zum Jahresende wurde darüber hinaus das Whistleblowing-System erfolgreich auf eine moderne, technologische Plattform umgestellt, um die Transparenz und Sicherheit interner Meldewege weiter zu erhöhen.

3. Risikomanagementziele und –Methoden

Die von der Gesellschaft verwendeten originären Finanzinstrumente betreffen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Leistungsprozess bzw. sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Weiters verwendet das Unternehmen Cashpooling als Finanzinstrument im Konzernverbund, um die Finanzflüsse zu optimieren.

Die laufende Finanzierung der Gesellschaft ist über diesen Cashpool gewährleistet.

Außerbilanzielle Finanzierungsmittel bzw. derivative Finanzierungsinstrumente kamen nicht zum Einsatz.

Ausfallrisiken bei Kundenforderungen wird durch entsprechendes Monitoring und ein straffes Forderungsmanagement begegnet.

Darüber hinaus bestehen aktuell keine wesentlichen Preisänderungs-, Liquiditäts- bzw. Cashflow- Risiken.

4. Zweigniederlassungen

Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Wien. Vertriebsniederlassungen befinden sich in Haid/Ansfelden, Asten, Salzburg, Innsbruck, Graz, St. Pölten und Wiener Neudorf.

5. Forschung und Entwicklung

Es wird keine Forschung und Entwicklung betrieben.

6. Erwartete Entwicklung und fundamentale Chancen und Risiken in den nächsten 1-2 Jahren

6.1. Gesamtwirtschaftliche Erwartungen*

Die Oesterreichischen Nationalbank (Dez 2025) prognostiziert für die Jahre 2026 bis 2028 eine langsame Erholung der österreichischen Wirtschaft nach einer zweijährigen Rezession. Während das BIP-Wachstum im Jahr 2025 lediglich 0,6 % beträgt, wird für 2026 ein leichter Anstieg auf 0,8 % erwartet, der sich 2027 auf 1,1 % beschleunigt und 2028 bei etwa 1,0 % stabilisiert. Diese Entwicklung wird von einer anhaltenden Investitionsschwäche begleitet, da die Investitionen in den Wohnbau im Jahr 2026 nahezu stagnieren und erst in den Folgejahren ein moderates Plus von jeweils 1,1 % verzeichnen. Ein positiverer Impuls wird hingegen im Bereich Forschung und Entwicklung erwartet, wo ab 2027 Zuwächse von über 3 % prognostiziert werden.

Im Außenhandel bleibt die Lage aufgrund von US-Zöllen, hohen Energiekosten und dem Wettbewerb aus China angespannt, sodass ein robusteres Exportwachstum von über 2 % erst ab 2027 realistisch erscheint. Ein entscheidender Faktor ist hierbei die preisliche Wettbewerbsfähigkeit. Nachdem die Lohnstückkosten in Österreich zwischen 2019 und 2024 mit 30 % deutlich stärker gestiegen sind als im Euroraum, soll sich dieser Anstieg ab 2026 massiv einbremsen und weitere Verluste verhindern.

Parallel dazu entspannt sich die Lage bei der Teuerung, wobei die Inflation von 3,6 % im Jahr 2025 über 2,4 % im Folgejahr bis auf 2,1 % in den Jahren 2027 und 2028 sinken soll. Diese sinkende Inflation ermöglicht ab 2026 wieder reale Zuwächse bei den Haushaltseinkommen, während die Sparquote bis 2028 leicht auf 9,4 % zurückgeht. Der Arbeitsmarkt zeigt sich derweil träge; die Arbeitslosenquote verharrt 2026 zunächst bei 7,5 % und sinkt erst ab 2027 geringfügig auf 7,3 %.

Die Staatsfinanzen bleiben jedoch eine Herausforderung. Das Budgetdefizit wird sich voraussichtlich in den Jahren 2026 und 2027 bei -4,2 % des BIP stabilisieren, bevor es sich 2028 aufgrund statistischer Effekte bei der CO2-Bepreisung leicht auf -4,4 % verschlechtert. In der Folge steigt die staatliche Schuldenquote kontinuierlich an und wird laut Prognose von 81,9 % im Jahr 2025 auf 86,8 % des BIP im Jahr 2028 klettern.

*Quelle: OeNB

6.2. Erwartungen im Unternehmen

In den kommenden Jahren wird Kärcher Österreich vor allem durch die Kombination aus strukturellen Kostensteigerungen und einer verhaltenen Investitionsbereitschaft im B2B-Sektor gefordert sein. Während sich die Inflation stabilisiert, zwingt der akute Fachkräftemangel uns zu einer konsequenten Effizienzsteigerung durch Digitalisierung und eine optimale Personalallokation gemäß dem „Right People, Right Place“-Prinzip.

Im Consumer-Segment verschärft sich zudem der Wettbewerbsdruck durch agile, preisaggressive Konkurrenten – insbesondere aus dem asiatischen Raum, die über Online- Plattformen und Social Commerce Marktanteile gewinnen. Um diesen Billiganbietern zu begegnen, setzt Kärcher Österreich, als Vertriebsgesellschaft, auf digitale Kundennähe, Knowhow-Transfer und eine exzellente Service-Infrastruktur gegenüber unseren Kunden und Partnern.

Eine wesentliche Veränderung im Bereich Organisation und Vertrieb ist die Formierung der DACH-Region zum 01.01.26. Durch die Bündelung von Know How und Ressourcen der Märkte Deutschland, Österreich und Schweiz werden Prozesse und Tasks step by step harmonisiert und ggf konsolidiert. Ziel dieser Neuausrichtung ist eine effizientere Marktbearbeitung sowie eine Nutzung länderübergreifender Synergien.

Nach einem Rückgang der Netto Rentabilität im Jahr 2025 besteht das Hauptziel darin, das gesetzte Budgetziel wieder zu erreichen. Die Detailanalyse aller Kosten und deren Optimierung sind ebenfalls wichtig sowie die Investitionen in das kommunale Geschäft, der Ausbau der Manual Tools & Detergents Bereich, das Dealer Business sowie die Effizienz im Service Bereich, um zu wachsen und mittelfristig rentabel zu sein.

Die konsequente Digitalisierung und eine kompromisslose Kundenorientierung bilden gemeinsam mit einem disziplinierten Kosten- und Margenmanagement das Fundament unserer Resilienz gegenüber makroökonomischen Schwankungen. Mit dieser Strategie stellt die Alfred Kärcher GmbH Österreich Stabilität und nachhaltiges Wachstum auch in einem dynamischen Marktumfeld sicher.

Wien, am 23.02.202

Mag. (FH) Michael Rochel Geschäftsleitung

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