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Lagebericht 2024/25

voestalpine Railway Systems GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. März 2025 · Eingereicht am 22. Dez. 2025

Inhaltsverzeichnis

1. Wirtschaftliches Umfeld

Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Transportlösungen und die Notwendigkeit, städtische Regionen besser zu vernetzen, treiben den globalen Ausbau von Eisenbahnstrecken und die Elektrifizierung bestehender Netze voran. Diese Entwicklungen unterstreichen die wachsende Bedeutung der Eisenbahninfrastruktur als Rückgrat nachhaltiger Mobilität und wirtschaftlicher Entwicklung weltweit.

Unter diesen Rahmenbedingungen verzeichnet der globale Markt für Bahntechnik und - infrastruktur seit Jahren ein stabiles Wachstum. Die wachsende Nachfrage nach klimafreundlichen und ressourcenschonenden Verkehrsträgern ist dabei ein entscheidender Treiber. Besonders in urbanen Regionen steigt der Bedarf an leistungsfähigen öffentlichen Verkehrssystemen. Die Bahn wird als Rückgrat nachhaltiger Mobilität zunehmend in nationale und internationale Förderprogramme eingebunden.

Die Europäische Union verfolgt mit dem Green Deal ambitionierte Ziele: Bis 2050 sollen die verkehrsbedingten CO₂-Emissionen um 90 % gesenkt werden. Der Hochgeschwindigkeitspersonenverkehr soll sich bis 2030 verdoppeln, der Schienengüterverkehr im gleichen Zeitraum um 50 % wachsen. Diese politischen Zielsetzungen wirken sich fördernd auf Investitionen in Bahninfrastruktur und -technologie aus. In Deutschland etwa sieht das Regierungsprogramm „Starke Schiene“ eine Investition von 86 Mrd. € bis 2030 in Erhalt und Modernisierung des Bestandsnetzes vor.

Auch außerhalb Europas zeigen sich dynamische Entwicklungen. In Ägypten investiert der Staat im Rahmen der „Egypt Vision 2030“ rund 50 Mrd. € in den Ausbau des Schienennetzes, einschließlich einer rund 1.800 km langen Schnellverbindung. Indien strebt mit „Indian Railways“ bis 2030 Klimaneutralität an und setzt auf umfassende Modernisierung, Elektrifizierung und nachhaltige Energieversorgung. Parallel dazu gewinnen weltweit Themen wie Digitalisierung, Automatisierung, KI-basierte Betriebssteuerung und technische Standardisierung weiter an Bedeutung.

2. Geschäftsentwicklung Wirtschaftsjahr 2024/25

Der Umsatz der voestalpine Railway Systems GmbH beträgt im Geschäftsjahr 2024/25 knapp 50,0 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 2,0%. Der Anstieg begründet sich im Wesentlichen aus der höheren Verrechnung an Fees an die Tochtergesellschaften trotz Abtretung der Märkte an bestimmte Tochtergesellschaften. Im Wirtschaftsjahr 2024/25 wurden hauptsächlich nur noch bestehende Aufträge abgearbeitet.

Unter Berücksichtigung der Konzernumlage in Höhe von Mio. 5,4 EUR, die an die voestalpine AG bezahlt wurde, ergibt sich ein Betriebserfolg von –28,6 Mio. EUR. Der Betriebserfolg des Vorjahres lag bei -23,2 Mio. EUR. Die Verschlechterung des Betriebserfolges ist auf die Einstellung von Wagnisrückstellungen im Geschäftsjahr 2024/25 zurückzuführen. Die Umsatzrentabilität lag im Jahr 2024/25 bei -57,1%. Im Vergleich dazu betrug die Umsatzrentabilität im Vorjahr -47,4%.

Das Ergebnis vor Steuern kommt in diesem Wirtschaftsjahr bei 78,1 Mio. EUR zu liegen. Dies bedeutet eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um 17,9 Mio. EUR. Die Ursache für die Verbesserung sind die höheren Beteiligungserträge aus Ausschüttungen der Beteiligungsgesellschaften.

Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses erhöht sich das Eigenkapital von 179,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 191,2 Mio. EUR im laufenden Jahr. Dies führt auch zu einer Verbesserung der Eigenkapitalquote auf 54,0% (Vorjahr 52,0%).

Die Eigenkapitalrentabilität hat sich von 33,6% im Vorjahr auf 40,8% im laufenden Jahr verbessert, und ebenso Gesamtkapitalrentabilität von 18,7% im Vorjahr auf 23,3% im laufenden Jahr.

Die Gearing Ratio liegt bei 57,7% (Vorjahr 69,2%). Der Rückgang des Working Capitals von 89,4 Mio. EUR auf 79,6 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Steuerrückstellungen und sonstigen kurzfristigen Rückstellungen zurückzuführen.

Der operative Cash Flow fällt aufgrund positiver Ergebnisentwicklung und Reduzierung des Working Capitals besser aus wie im Vorjahr (2024/25 91,2 Mio. EUR; 2023/24 22,7 Mio. EUR). Im Geschäftsjahr 2024/25 führten der Erwerb weiterer Anteile an der voestalpine VAE VKN India Private Limited, der Erwerb der voestalpine Railway Systems Spain S.L., die

Gründung der voestalpine Railway Systems Solutions Egypt S.A.E., die Kapitalerhöhung bei der voestalpine Fastening Systems Sp.z.o.o. und die Investitionen in materielles und immaterielles Anlagevermögen zu einem negativen Cash Flow aus Investitionen in Höhe von - 5,6 Mio. EUR. Die Auszahlung der Dividende an voestalpine Metal Engineering GmbH (72,0 Mio. EUR) und die Rückzahlung finanzieller Mittel an das Treasury der voestalpine AG (14,0 Mio. EUR) einen negativen Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit (laufendes Jahr -86,0 Mio. EUR; Vorjahr -21,7 Mio. EUR).

3. Risikoberichterstattung

Die voestalpine Railway Systems GmbH sieht systematisches Risikomanagement als integralen Bestandteil ihrer Geschäftsprozesse an. Das operative Risikomanagement basiert auf einem revolvierenden Prozess, der mindestens einmal jährlich durchlaufen wird. Potenzielle Risiken werden darüber hinaus ad hoc und vorsorglich – unabhängig vom Planprozess – in die Betrachtungen des Risikomanagements einbezogen.

Am relevanten Markt stehen sich sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite oligopolistische Strukturen gegenüber. Durch die Ausweitung der internationalen Aktivitäten auf dem Weltmarkt wird das Einzelrisiko auf der Kunden- bzw. der Lieferantenseite gemindert und die Abhängigkeit von einzelnen Geschäftspartnern bezogen auf das Gesamtgeschäft reduziert.

Finanzierungsrisiken werden durch ein Maßnahmenbündel abgesichert. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko besteht eine exakte Finanzplanung, die vierteljährlich revolvierend erstellt wird. Kreditversicherungen und bankmäßige Sicherheiten wie Akkreditive oder Garantien sichern ein mögliches Bonitätsrisiko ab. Diverse Sicherungsinstrumente im Verbund mit dem Konzern-Treasury der voestalpine AG helfen das Währungsrisiko zu senken. Gegen das Zinsrisiko und das Preisrisiko wird in Abstimmung und Zusammenarbeit mit der voestalpine AG vorgegangen.

Operative Risiken aus den betrieblichen Aufgabenbereichen wie Beschaffung, Produktion oder Auftragsabwicklung sind für die voestalpine Railway Systems GmbH von geringerer Bedeutung und werden durch Gegensteuerungsmaßnahmen – soweit möglich – minimiert oder eliminiert.

Auf der Umweltseite sind bei voestalpine Railway Systems GmbH keine Risiken bekannt. Allerdings liegen Betriebsstätten der BU Railway Systems in Kanada, Türkei und Rumänien in bekannten Erdbebenzonen. Das Risiko einer Naturkatastrophe wird durch entsprechende Versicherungen abgefangen.

Die IT-Landschaft ist stabil und gegen Angriffe von außen nach dem neuesten Stand der Technik geschützt.

Der Ukrainekrieg sowie geopolitische Entwicklungen wurden und werden weiterhin laufend beobachtet, um auch künftig etwaige Auswirkungen auf die Gesellschaft bestmöglich entgegenzuwirken.

4. Entwicklung der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften

Die Business Unit Railway Systems unterteilte sich im Geschäftsjahr 2024/25 in die Holdinggesellschaft voestalpine Railway Systems GmbH und den vier Profit Centern:

x PC Turnout x PC Fixations x PC Signaling x PC Rail

Das Profit Center Turnout umfasste dabei die Aktivitäten aller Weichenbaugesellschaften und untergliederte sich in die folgenden regionalen Subgruppen:

x Nordeuropa Gruppe x Südeuropa Gruppe x Nordamerika Gruppe x Südamerika Gruppe x Afrika Gruppe x Asien Gruppe x Australien Gruppe

Zur Nordeuropa Gruppe zählen die Weichenbauwerke Butzbach, Brandenburg und Gotha der voestalpine Turnout Technology GmbH, die niederländische Gesellschaft voestalpine Turnout Technology Netherlands B.V., die baltischen Standorte voestalpine Railway Systems Latvia

SIA und voestalpine Railway Systems Lietuva UAB sowie die voestalpine Railway Systems UK mit Hauptsitz in Edinburgh. Weiters umfasst die Gruppe die niederländische Gesellschaft voestalpine Track Solutions Netherlands B.V., die in Deutschland ansässige voestalpine Railway Systems Germany GmbH (vormals voestalpine Track Solutions Germany GmbH) und die polnische Vertriebsgesellschaft voestalpine Railway Systems Polska Sp. z o. o. Dem Bereich waren auch die in Abwicklung befindlichen Gesellschaften voestalpine Klöckner Bahntechnik GmbH, TSTG Schienen Technik Verwaltungs- GmbH und die TSTG Schienen Technik GmbH & Co KG zugeordnet.

Verstärkte Investitionstätigkeiten in das deutsche Bahnnetz sowie startende Auslieferungen für das HS2 Projekt in UK zeichneten sich für eine erfreulich hohe Auslastungssituation an zahlreichen Standorten der Gruppe verantwortlich. Durch die erfolgreiche Erfüllung hoher Lieferverpflichtungen gegenüber der Deutschen Bahn sowie der Bedienung steigender Bedarfe aus internationalen Projekten zeigte sich der Geschäftsverlauf von erfreulichen weiteren Mengen- und Profitabilitätszuwächsen gekennzeichnet. An den niederländischen Standorten zeigten sich, nach außerordentlich hohen Volumina in den Vorjahren, Bedarfsnormalisierungen im Projektgeschäft bei jedoch weiterhin bedeutenden Beiträgen zum erfolgreichen Geschäftsverlauf der Gruppe. Im Baltikum konnten, trotz mangelnder Entschärfung der geopolitischen Verhältnisse zu Weißrussland, Mengenzuwächse in Litauen sowie aus Bahnprojekten in Estland erzielt werden. Trotz einem anhaltend von hoher Volatilität gekennzeichnetem Verlauf am UK-Markt, konnten an den Standorten in UK erfolgreich deutlichere Mengenzuwächse erzielen werden.

Die Südeuropa Gruppe umfasste die österreichischen Gesellschaften voestalpine Turnout Technology Zeltweg GmbH und Weichenwerk Wörth GmbH, die beiden Joint Venture voestalpine Kardemir Demiryolu Sistemleri Sanayi ve Ticaret Anonim Sirketi in der Türkei und voestalpine Railway Systems Saudi Arabia Ltd. mit Firmensitz in Riad, die osteuropäischen Gesellschaften voestalpine Railway Systems Romania S.A. in Rumänien sowie die bulgarische und ungarische Gesellschaft voestalpine Railway Systems Bulgaria OOD und VAMAV Vasuti Berendezesek Kft. Weiters sind dieser Subgruppe die in Spanien und Frankreich ansässigen Gesellschaften voestalpine Railway Systems JEZ S.L., voestalpine Railway Systems MFA SASU und voestalpine Railway Systems France SAS zugeordnet.

Die Gruppe konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz vereinzelter Herausforderungen wiederholt einen erfolgreichen Verlauf mit entsprechenden Mengen- und Beitragssteigerungen liefern. Die österreichischen Produktionsstandorte profitierten dabei insbesondere von gestiegenen Investitionen in die österreichische Bahninfrastruktur. Ein insgesamt freundliches und von guter Dynamik gekennzeichnetes Marktumfeld zeigte sich auch für weitere Zuwächse im CEE-Raum verantwortlich, wo sich insbesondere hohe Bedarfe in Rumänien positiv auf den Geschäftsverlauf auswirkten. Ein deutlich schwächeres Nachfragebild zeigte sich hingegen infolge auslaufender EU-Finanzierungen bei Neuprojekten in Ungarn. Ungeachtet inflationärer Herausforderungen präsentierten sich die Projektaktivitäten in der Türkei auf einem stabil hohen Niveau. Ein erfreuliches Bild gab es in Saudi-Arabien, wo trotz schleppender Neuprojektaktivitäten, weitere Mengenzuwächse erzielt werden konnten. Die Gießereistandorte präsentierten sich mit einer stabil hohen Auslastung sowie Zuwächsen aus Weichenbaumengen am spanischen Heimmarkt. Am Weichenbaustandort in Frankreich konnten trotz einem anhaltend herausforderndem Projektmix weitere Fortschritte und Optimierungen gegenüber dem Vorjahr erreicht werden.

Die Nordamerika Gruppe bildete weiterhin alle Aktivitäten der Betriebstätten in den USA, Kanada und Mexiko ab. Die mexikanische Gesellschaft Nortrak-Damy Cambios de Via, S.A.P.I de C.V. ist der voestalpine Railway Systeme Nortrak LLC organisatorisch zugeordnet und somit Teil der Nordamerika Gruppe.

Ein insgesamt stabiles Marktumfeld konnte an den Produktionsstandorten in den USA eine fortgesetzt hohe Auslastungssituation sichern. Die Nachfrage aus dem Class I Bereich bildete weiterhin eine wesentliche Stütze am insgesamt erfolgreichen Verlauf, auch wenn sich die Investitionstätigkeiten der großen Frachtbahnbetreiber in der zweiten Geschäftsjahreshälfte abschwächten. Basierend auf einer fortgesetzt guten Dynamik im Transitbereich konnte erfolgreich das Niveau des Vorjahres gehalten werden. Zusätzlich konnte mit dem Erwerb eines weiteren Standortes in Knoxville erneut ein wichtiger Schritt zur weiteren Wachstumsbegleitung gesetzt werden. Positive Impulse insbesondere aus Projekten im Industriekundenbereich unterstützten eine weitere Auslastungssteigerungen am Standort in Mexiko.

Der Verlauf der Südamerika Gruppe, mit den beiden Produktionsstandorten in Sao Paulo und Sao Luis gestaltete sich trotz Bedarfsnormalisierungen im Schwerlastbereich weiterhin auf stabilem Niveau. Gute Unterstützung dafür lieferte insbesondere die Dynamik im Nahverkehrsbereich.

Die Geschäftsaktivitäten der voestalpine VAE SA (Pty) Ltd mit den beiden Standorten in Isando und Kimberley sowie dem Joint Venture voestalpine Turnout Technology Egypt S.A.E. wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr in der Afrika Gruppe abgebildet.

Nach ersten positiven Signalen für eine Markterholung im Vorjahr zeichnete sich trotz bestehender Herausforderungen eine weitere nachhaltigere Marktstabilisierung in Südafrika ab. Unterstützung dafür lieferte einerseits ein deutlich verbessertes Abrufverhalten seitens TFR sowie andererseits gesteigerte Projektbedarfe im westafrikanischen Raum mit positiver Auswirkung auf die Auslastungssituation und Ergebnissituation der ansässigen Gesellschaft. Zusätzlich konnte durch das erfolgreiche Hochfahren, des im Vorjahr gegründetem Joint Ventures voestalpine Turnout Technologies Egypt S.A.E, weitere wertvolle Wachstumsakzente am ägyptischen Bahnmarkt gesetzt werden.

Die Asia Gruppe beinhaltete die indische Gesellschaft voestalpine VAE VKN India Pvt. Ltd., die voestalpine Railway Systems Asia Co., Ltd. mit Sitz in Bangkok und der Produktionsstätte in Kabin Buri sowie das chinesische Joint Venture Chinese New Turnout Technologies Co. Ltd. und die in China ansässige Vertriebsgesellschaft voestalpine Railway Systems (Beijing) Co. Ltd. Zusätzlich war das Joint Venture VALIDA Railway Systems Investment Co. Ltd. mit der operativen Gesellschaften Ruzhou Zhengzhou Railway Sanjia Tournout Co. Ltd. in die Unternehmensgruppe integriert.

Trotz weiterer Abflachungserwartungen am in der Vergangenheit stark gewachsenem Hochgeschwindigkeitsmarkt China zeigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein gegenüber dem Vorjahr zumindest temporär deutlich gesteigertes Abrufverhalten. Wobei sich der Trend einer insgesamt nachlassenden Dynamik und zunehmenden wirtschaftlichen Herausforderungen in China mit reduzierten Neuprojektvolumina zum Ausbau des Bahnhochgeschwindigkeitsnetzes fortsetzte. Zusätzlich wirkte die zunehmende Wettbewerbsintensität nachteilig auf Auftragsvergaben und Profitabilität. Ungeachtet dessen lieferte insbesondere der Ersatzteilbereich weiterhin wertvolle und attraktive Beiträge für die

Business Unit. Auch am zunehmend herausforderndem konventionellen Weichenmarkt China gelang es erfolgreich Mengenzuwächse zu erzielen. Der Verlauf am Standort in Indien konnte trotz reduzierten Exportanteilen im Wesentlichen das Mengenniveau des Vorjahres halten, wobei unvorteilhafte Mixeffekte für eine leicht abgeschwächte Profitabilität sorgten. Eine sich abzeichnende Erholung in Thailand und den restlichen südostasiatischen Märkten zeigte sich für eine deutlich verbesserte Auslastungssituation des Standortes verantwortlich.

Der Verlauf der Australien Gruppe, zu der die beiden Standorte der voestalpine Railway Systems Pty. Ltd. in Mackay und Bathurst zählen, gestaltete sich nach einem robusten Marktumfeld in den Vorjahren zunehmend herausfordernder. Marktseitig zeigten sich unter anderem kundenseitige Inhouse-Bestrebungen für entsprechende Nachfragerückgänge verantwortlich. Im operativen Bereich wirkte sich der an Intensität zunehmende Wettbewerbsdruck seitens Minenbetreiber weiter belastend auf die Faktorkostenposition Personal aus.

Dem Profit Center Fixations waren im Geschäftsjahr 2024/25 die beiden auf Betonschwellen spezialisierten Gesellschaften TSF-A-Turnout Sleeper Factory Austria GmbH in Österreich sowie das Joint Venture Travertec S.R.L in Rumänien zu geordnet. Weiters umfasste das Profit Center das in Polen ansässige Joint Venture voestalpine Fastening Systems Sp. z o.o mit dem Fokus auf Befestigungssysteme.

Basierend auf einer positiven Nachfragedynamik im CEE-Raum und Kapazitätserweiterungen am Standort in Rumänien konnte der Bereich Betonschwelle weiter bedeutende Zuwächse im Geschäftsjahr erzielen. Auch in Österreich gestaltete sich die Nachfrage auf fortgesetzt hohem Niveau. Anhaltend herausfordernd gestaltete sich das Marktumfeld im Befestigungsbereich, wo sich insbesondere ein schleppender Verlauf auf den Exportmärkten nachteilig auf die Mengenentwicklung auswirkte. Am Heimmarkt Polen hingegen sah man sich zunehmend mit einer weiter steigenden Wettbewerbsintensität konfrontiert.

Das Profit Center Signaling umfasste im Geschäftsjahr 2024/25 mit der voestalpine Signaling Austria GmbH, den beiden deutschen Gesellschaften voestalpine Signaling Siershahn GmbH und voestalpine Signaling Sainerholz GmbH, der voestalpine Signaling UK Ltd. in Großbritannien, der voestalpine Signaling Poland Sp. z o.o., der in den USA ansässigen voestalpine Signaling USA Inc. und der voestalpine Signaling China Co. Ltd. insgesamt sieben Gesellschaften.

Die strategischen Geschäftsfelder des Profit Centers unterteilten sich in die Hauptbereiche DLD/S (Antriebs-, Verschluss-, Überwachungssysteme und Signaltechniklösungen), DMT (Diagnose- und Monitoring Technologien für rollendes Material), DTS (Digital Track Management mit Diagnose- und Monitoring Produkten für Infrastruktur) sowie in den Bereich der Achszählertechnik.

Insgesamt betrachtet konnten das Profit Center Signaling weiterhin von einem dynamischen und wachsenden Nachfrageniveau in nahezu allen Produktbereichen profitieren. Der DLD/S Bereich profitierte dabei insbesondere von weiteren Zuwächsen auf den europäischen Heimmärkten sowie insgesamt stabil hohen Volumina aus dem Exportbereich. Auch im DMT RS Segment setzte sich die stabile Marktentwicklung erfolgreich fort. Bedarfsnormalisierungen am nordamerikanischen Markt wirkten dabei Verlagerungen auf das Ersatzteil- und Servicegeschäft positiv entgegen. Weiterhin herausfordernd stellte sich der Geschäftsverlauf im DTS Bereich dar, wo insbesondere die Volatilität am UK Markt belastend wirkte. Erfreulich und von weiterem Wachstum begleitet präsentierte sich der Produktbereich Achszählertechnik. Nach Evaluierung des herausforderndem chinesischem Projektmarktes wurden im Geschäftsjahr 2024/25 entsprechende Schritte zur Auflösung der vor Ort ansässigen Gesellschaft voestalpine Signaling China Co. Ltd. und alternative Vertriebswege eingeleitet.

Das Profit Center Rail umfasste neben der voestalpine Rail Technology GmbH, mit dem Produktionsstandort in Donawitz, auch die beiden Schienenschweißwerke voestalpine Track Solutions Duisburg GmbH und voestalpine Track Solutions Königsborn in Deutschland.

Die Produktions- und Absatzmengen am Standort in Donawitz gestalteten sich basierend auf einem insgesamt freundlichen Nachfrageumfeld weitgehend stabil, wenngleich die Volumina gegenüber dem Vorjahr einen leichten Rückgang verzeichneten. Der Kernmarkt Europa bildete mit einem Anteil von 95% unverändert das Rückgrat des Geschäftsbereiches. Dabei wirkte sich insbesondere die fortgesetzte Erholung der Bedarfssituation in Osteuropa positiv auf den Verlauf aus. Ungeachtet der Verschärfung des europäischen Wettbewerbs sowie steigende Importmengen von außereuropäischen Lieferanten wie der Türkei und China, gelang es durch gezielte Marktbearbeitung den Absatz im CEE-Raum erfolgreich weiter zu steigern und Rückgänge in anderen europäischen Regionen abzufedern. Das Absatzniveau am Überseemarkt blieb weiterhin auf niedrigem Niveau. Projektverzögerungen, protektionistische Maßnahmen und die sich weiter verschlechternde Konkurrenzfähigkeit von Lieferungen aus Europa limitierten die Möglichkeiten beim Überseeabsatz nachhaltig. Dennoch konnten punktuelle Erfolge in Australien und Israel erzielt werden. Nach der durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten Schockwelle auf den Rohstoff- und Energiemärkten hat sich die Volatilität weiter beruhigt, jedoch bliebt das Preisniveau höher als in den Vorjahren. Der für die Stahlproduktion wichtigste Rohstoff Eisenerz war im Lichte der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung deutlich rückläufig und bewegte sich auf anhaltend niedrigem Niveau. Vor diesem Hintergrund ergaben sich insbesondere ab der 2. GJ-Hälfte deutliche Preisabschläge, die durch Auslastungssorgen in der europäischen Stahlproduktion zusätzlich verstärkt wurden. Dahingehend gelangt es im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht mehr am Preisniveau des Vorjahres festzuhalten. Kurzfristige Budgetstreichungen bzw. verzögerte Freigaben von Investitionsbudgets führten zudem zu kurzfristigen Bedarfsschwankungen, deren Ausgleich durch gezielte Akquirierung von Sonderprojekten zu einem großen Teil erfolgreich bewerkstelligt werden konnten. Äußerst positiv gestaltet sich fortgesetzt der Verlauf der beiden Schienenschweißwerke, wo insbesondere der Logistikbereich weitere Zuwächse erzielen konnte.

5. Investitionen

Das Investitionsvolumen der voestalpine Railway Systems GmbH betrug im Geschäftsjahr 2024/25 5,6 Mio. EUR (Vorjahr: 2,1 Mio. EUR). In diesem Geschäftsjahr wurde bei der voestalpine Fastening Systems Sp.z.o.o. in Polen eine Kapitalerhöhung durchgeführt (3,9 Mio. EUR). Des Weiteren wurden weiter Anteile an der voestalpine VAE VKN India Private Limited erworben (1,3 Mio. EUR), die voestalpine Railway Systems Solutions Egypt S.A.E. gegründet

(0,05 Mio. €) und die voestalpine Railway Systems Spain S.L. gekauft. Die restlichen Investitionen waren Ersatzinvestitionen im Sachanlagenbereich (Konzessionen, IT-Systeme, Büroausstattungen und PKWs).

6. Mitarbeiter

Zu Ende des Geschäftsjahres 2024/25 beschäftigte die voestalpine Railway Systems GmbH 146 Mitarbeiter. Damit hat sich der Beschäftigtenstand gegenüber dem Vorjahr um 4 Personen erhöht.

Das Personalentwicklungsprogramm – ein Aktivitätenprogramm für Fortbildung, Gesundheitsvorsorge und Verbesserung der individuellen Lebensphasen der Mitarbeiter – wurde auch im abgelaufenen Geschäftsjahr fortgesetzt. Für das Unternehmen bedeutet dies verbesserte Mitarbeiterqualifikation, höhere Gesundheit, vor allem bei den älteren oder älter werdenden Mitarbeitern eine höhere Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Diese Punkte fördern ein gutes Betriebsklima und eine Optimierung des Betriebsgeschehens von unten nach oben.

7. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2024/25 betrugen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in der voestalpine Railway Systems GmbH allein 7,9 Mio. EUR (Vorjahr: 7,0 Mio. EUR). Zusätzlich wurden F&E Aktivitäten in den operativen Gesellschaften der Business Unit Railway Systems betrieben. Der gesamte F&E Aufwand der BURS beläuft sich auf 23,7 Mio. EUR (ca. 1,1 % des Umsatzes der BU Railway Systems) (Vorjahr: 20,4 Mio. EUR; ca. 1,0 %).

Die Aktivitäten aus den Vorjahren im Bereich der Grundlagenprojekte wurden aktiv fortgesetzt. Bei diesen Projekten geht es vor allem um den Aufbau von Basiswissen, dass bei den einzelnen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften bei den weiterführenden Projekten in Produktentwicklungen einfließt.

8. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2025/26

Während das abgelaufene Geschäftsjahr trotz regionaler Unterschiede insgesamt von einer weiteren moderaten Erholung und Überwindung der letztjährigen Herausforderungen bestimmt war, so stehen insbesondere die kürzlich aufflammenden Handelskonflikte zwischen den großen Wirtschaftsmächten, dem Trend einer weiteren Stabilisierung hemmend entgegen. Zollkonflikte und protektionistische Tendenzen bleiben ein bedeutender Unsicherheitsfaktor für die globale Konjunktur. Steigende Handelsbarrieren belasten internationale Lieferketten und erschweren den Zugang zu wichtigen Absatzmärkten. Dies kann das weltweite Wirtschaftswachstum dämpfen und in einigen Regionen zu erhöhten Haushaltsdefiziten führen.

Trotz bestehender Herausforderungen und zunehmender Unsicherheiten zeigen die globalen Konjunktur- und Infrastrukturprogramme im Bereich der Bahninfrastruktur eine insgesamt fortgesetzt stabile Nachfragebasis mit entsprechenden Wachstumschancen. Unterstützung erfährt die Erwartungshaltung aus der ungebremst dynamischen Entwicklung in Bezug auf Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Frachtverkehrsaufkommen, wodurch die Nachfrage nach leistungsfähigen, hocheffizienten und intelligenten Transportlösungen unverändert attraktive Wachstumspotentiale bietet und durch den Bereich Bahninfrastruktur optimal abgedeckt werden kann. Auch in Hinblick auf die volkswirtschaftliche und darüberhinausgehende Bedeutung zur Entwicklung und Sicherung von Wirtschaftsstandorten nimmt der Bahnsektor einen unverändert hohen globalen Stellwert ein. Zusätzlich zeigen die klimapolitischen Herausforderungen und zahlreichen globalen politischen Bemühungen und Handlungen, dass die Bahn als Transportmittel auch zukünftig in Bezug auf die Erreichung der weltklimapolitischen Ziele eine zentrale strategische Rolle einnehmen wird können.

Für den Geschäftsbereich Weiche ist trotz global und regional unterschiedlicher Markterwartungen sowie konjunkturelle bedingten Finanzierungsrestriktionen von einem insgesamt stabilem Nachfrageumfeld auszugehen. Als Treiber dafür wird weiterhin der bedeutende europäische Bahnmarkt gesehen. Gute Unterstützung dafür liefern die von hohen Investitionsrückständen geprägten, ambitionierten und notwendigen Pläne in die Erneuerung des deutschen Bahnnetzes sowie das bereits erfolgreich angelaufene Großprojekt High Speed 2 (HS2) im Vereinigten Königreich. Aber auch im Baltikum ist mit dem Vorhaben zum Rail Baltica Projekt ein weiteres attraktives Großprojektpotential gegeben. Für die Länder Österreich, Schweiz sowie der CEE-Region ist nach fortgesetzt überdurchschnittlich hohen

Projektmengen von einer entsprechende Bedarfsnormalisierung auszugehen. In der Türkei zeichnen sich höhere Investitionstätigkeiten in das Bahnnetz insbesondere im kommenden Geschäftsjahr ab. Vermehrte Großprojektvorhaben insbesondere in Saudi-Arabien sollten dem GCC-Raum zumindest mittelfristig wieder eine entsprechende attraktive Wachstumsdynamik verleihen können.

In den USA und Kanada wird trotz einem insbesondere von politischen Unsicherheiten geprägtem Umfeld von einem fortgesetzt erfolgreichen Wachstumsverlauf ausgegangen. Positive Unterstützung dafür liefern die erfolgreich umgesetzten Initiativen zur Absicherung der Marktposition und Wachstumsbegleitung als Systemkomplettanbieter inklusive innovativer Lösungen im Befestigungsbereich. Eine bedeutende Rolle dabei nehmen, trotz möglicher Risken insbesondere in Hinblick auf mögliche Realisierungszeitpläne, unverändert zahlreiche sich bereits in Umsetzung oder in Planung befindliche Großprojekte zum Ausbau der urbanen und suburbanen öffentlichen Verkehrsnetze in den USA ein. Aber auch im konjunktursensitiven Schwerlastbereich ist von einer zufriedenstellenden Nachfrage auszugehen.

In Südamerika zeigt sich ein fortgesetzt nachhaltiges Nachfragebild am brasilianischen Schwerlastmarkt. Wesentliche Wachstumsimpulse werden auch in dieser Region insbesondere aus dem Ausbau des brasilianischen Nahverkehrsnetzes erwartet. Zusätzliche Potentiale bietet in den übrigen Länder Südamerikas weiterhin insbesondere der argentinische Bahnmarkt.

Trotz anhaltender politischer Risiken und Herausforderungen ist infolge hoher Investitionsrückstände von einer weiteren Stabilisierung am südafrikanischen Bahnmarkt auszugehen. Aber auch die Nachbarländer Namibia und Mosambik sollten gute Potentiale liefern können. Eine weitere bedeutende Wachstumssäule stellt unverändert die erfolgreich angelaufene Partnerschaft mit der ägyptischen Staatsbahn zur Mitbegleitung deren ehrgeiziger Bahnausbauprogramme dar.

Auch wenn sich die Marktsättigung bei Neuprojekten in das chinesische Hochgeschwindigkeitsnetz weiter fortsetzen wird, bieten insbesondere die steigenden Instandhaltungsbedarfe von bestehenden Hochgeschwindigkeitsstrecken fortgesetzt attraktive Potentiale für das ansässige Joint Venture in Shanhaiguan. Abseits des Hochgeschwindigkeitsbereiches richtet sich der Fokus in China auf Potentiale aus einer

entsprechender Produktportfolioerweiterungen und der Begleitung von Exportprojekten. Wachstumsakzente in den übrigen südostasiatischen Ländern sollten insbesondere der bedeutende indische Bahnmarkt sowie positive Erholungssignale in Thailand liefern können.

Eine sukzessive Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmenprogramme zur Überwindung der herausfordernden Personalkapazitäten sowie erkennbar steigende Projektaktivitäten in die australische Bahninfrastruktur liefern für das Geschäftsjahr 2025/26 gute Unterstützung für die Rückkehr eines nachhaltig stabilisierten Verlaufes beider Standorte.

Basierend auf einer soliden Auftragslage ist im PC Rail auch im kommenden Geschäftsjahr mit nachhaltig hohen Produktionsmengen zu rechnen. Gute Unterstützung dafür liefern die EU- Konjunktur- und Infrastrukturprogramme wie Clean Industrial Deal und Military Mobility Fund sowie in Realisierung gehenden Sonderprojekte, wie die Hochleistungskorridore in Deutschland, die ein positives Umfeld für die Bahninfrastruktur mit ihrer strategischen Bedeutung im Hinblick auf Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung und der Verteidigungsfähigkeit Europas schaffen. Wenig aussichtsreich zeigen sich im Lichte hoher Kosten und protektionistischer Aktivitäten die Chancen in relevanten Überseemärkten, auch wenn von einem deutlichen Fortschritt in der Umsetzung geplanter Projekte ausgegangen werden kann. Weiterhin Bestand haben staatliche Unterstützungen zur Sicherung von Arbeitsplätzen, sodass auch weiterhin unrentable (Schienen)-Produktionswerke mit öffentlichen Mitteln gestützt werden. Außereuropäische Initiativen verschärfen dieses Bild, wie z.B. die chinesischen Bemühungen mit hohen Geldmitteln im europäischen Bahnmarkt Fuß zu fassen oder die faktische Abschottung des indischen Marktes durch die „Make in India“-Politik. Die weitere Aufrüstung der Schienenwerke in Richtung CO2-reduzierte Produktion wird ebenfalls in allen Ländern weiter vorangetrieben werden. Eine erstklassige Lieferperformance, eine breiten Produktpalette inklusive zahlreicher Spezialprofile und erweiterte Services sichern die Positionierung des Standortes dennoch weiterhin gut ab. Zusätzlich lässt die konsequente Verfolgung von Verbesserungs- und Optimierungsmaßnahmen sowie die fortgesetzte Nutzung von Synergien unter dem Dach der Business Unit Railway Systems zukünftig weiter wertvolle Beiträge aus dem Profit Center Rail erwarten.

Zunehmende Achslasten, höhere Zugfrequenzen und steigende Zuggeschwindigkeiten verlangen neben robusten und funktionalen Produkten immer innovativere, intelligentere und zukunftssichere Systemlösungen. Mit optimierten, innovativen Werkstoffen und Geometrien in

Verbindung mit modernsten Fertigungstechnologien werden optimale Qualität und Performance der angebotenen Produkte und Systeme garantiert. Vollständig integrierte und maßgeschneiderte Antriebs-, Verschluss- und Überwachungssysteme optimieren die Schnittstelle zwischen Fahrzeug-, Fahrweg und Signaltechnik während intelligente Uberwachungs- und Diagnosesysteme relevante Daten für zielgerichtete Instandhaltungsaktivitäten liefern. Innovative Track Management Software von vaRS verbindet Bestands-, Instandhaltungs- und Betriebsdaten und ermöglicht einen RAMS und LCC optimierten Betrieb von Eisenbahnnetzen. Daraus ergibt sich unter anderem getrieben durch vermehrte Digitalisierungsbestrebungen seitens Bahnbetreibern insbesondere für den Geschäftsbereich Signaling ein weiterhin äußerst attraktives Marktumfeld. In enger Zusammenarbeit mit den internationalen Weichengesellschaften, Betonschwellen- und Befestigungswerken sowie den Schienenstandorten der Business Unit soll die Entwicklung von innovativen und digitalen System- und Servicelösungen weiter forciert und durch kundenorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten die Position des Trendsetters und Technologieführers weiter ausgebaut werden. Für den Geschäftsbereich stellen neben der exzellenten Positionierung auf den bedeutenden europäischen Heimmärkten und den Fokusmärkten Nordamerika und Asien auch die Ausschöpfung neuer Potentiale u.a. in Nordafrika fortgesetzt eine breite internationale Markt-Basis für eine stabile und wachstumsorientierte Geschäftsentwicklung dar.

Der Anspruch auf die weltweite Marktführerschaft im Bereich Weiche und der Technologieführerschaft im Bereich Weiche und Schiene stellt das oberste Ziel, der als voestalpine Railway Systems agierenden Business Unit, dar. Durch das größte und umfangsreichste Produktportfolio aller Infrastrukturanbieter profitieren Kunden weltweit von voll integrierten Bahnlösungen für alle Arten des Schienenverkehrs.

In allen Gesellschaften der Business Unit voestalpine Railway Systems gilt es die betrieblichen Prozesse kontinuierlich zu optimieren und zwischen den Gesellschaften die Fertigungs-, Logistik- und Dienstleistungsnetzwerke auszubauen. Internationalisierungschancen und Potentiale zum Ausbau der Angebotspalette werden weiterhin selektiv wahrgenommen werden. Weitere intensivierte Verschränkungen und die optimierte Nutzung von Synergiepotenzialen aller Geschäftsbereiche sowie der weitere Aufbau und Integration des Fixations Bereichs, stellen neben der Entwicklung von umfassenden digitalen Lösungen rund um den Fahrweg,

wesentliche Säulen für eine fortgesetzt erfolgreiche Entwicklung und weiteres Wachstum der Business Unit dar.

Leoben, 09. Mai 2025

Günter Neureiter

Sodia Franz

F. Socia

Eva Aigner

Thomas Stocker

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