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Lagebericht 2025

Interspot Film-Gesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 30. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

der

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
1. Geschäftsverlauf
1.1 Erläuterungenüberdiewirtschaftlichenundgesellschaftlichen
Rahmenbedingungen
Die 1970 gegründete INTERSPOT Film-Gesellschaft mbH, 1230 Wien, Walter-Jurmann-Gasse 4
zählt zu den bedeutendsten Filmproduktionen Österreichs.
Die täglichen TV-Sendungen „Seitenblicke“, „Herrschaftszeiten“ sowie „Quizmaster" und
"Quizjagd", die von der Interspot Film produziert werden, sind die bekanntesten für die Zuseher.
Alle im Lagebericht ausgewiesenen Daten werden unter Berücksichtigung der Einschränkung
gemäß § 279 UGB ermittelt.
1.2 Spezifische Probleme des Geschäftszweiges
Durch Investitionen in die Ausweitung der technischen und personellen Kompetenz sowie in den
Unternehmensstandort gelang es der Geschäftsführung, den Qualitätsstandard der Produktionen
laufend auf höchstemNiveau zu halten und das Unternehmen den Auftraggebern als
verlässlichen Partner zu präsentieren.
Durch die Positionierung im technisch hochqualitativen Bereich erfolgte eine klare Abgrenzung zu
Klein- bis Kleinst-Filmproduktionen mit kostengünstigerer technischer Ausstattung.
Steigende Kosten und zunehmender Preisdruck seitens der auftraggebenden Sender, welche
ihrerseits mit massivem Spardruck konfrontiert sind, konnten zumindest teilweise kompensiert
werden.
1.3 Entwicklung des Ergebnisses
Das Rohergebnis 2025 beträgt T€ 8.500 (VJ: T€ 8.536), wodurch 2025 ein Betriebsergebnis von
T€ 116 (VJ: T€ 108) ausgewiesen wurde.

Durch die Entwicklung ergab sich 2025 ein Jahresgewinn von T€ 90,1 (VJ: T€ 79,3).

Der Bilanzgewinn 2025 beträgt T€ 2.012,5 (VJ: T€ 1.984,3).

1.4

Investitions- und Finanzierungsbereich

Aus dem Cash-Flow erfolgten Investitionen von T€ 514,4 (VJ: T€ 265,2).

Die Bankkredite wurden im Vergleich zum Vorjahr um T € 269,1 erhöht.

1.5

Wichtige Ereignisse während des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr 2025 sind keine wichtigen Ereignisse zu verzeichnen, die den branchenüblichen Bereich überschreiten.

2. Lage der Gesellschaft

2.1

Vermögenslage

Das Reinvermögen 2025 beträgt T€ 2.434 (VJ: T€ 2.405). Die Eigenkapitalquote beträgt 2025 32,7 % (VJ: 33,5 %).

2.2

Finanzlage

Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt 2025 T€ 254,7 (VJ: T€ 213,7).

Die liquiden Mittel stiegen um T€ 324,3 gegenüber dem Vorjahr.

2.3

Ertragslage

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg um 4,53 % gegenüber dem Vorjahr.

Diese Entwicklung ist auf die Erhöhung der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 8,44 % zurückzuführen.

Interspot Film-Gesellschaft m.b.H. Lagebericht WITAGO Wirtschaftstreuhand- und Steuerberatungs GmbH Beilage 0/Seite 3

3. Risikobericht

Das allgemeine Unternehmerrisiko wird durch das starke Nachfolge-Oligopol des österreichischen Marktes bedingt. Diesem Risiko wird durch Ausweitung der Produktion auf ausländische Auftraggeber sowie durch Bearbeitung von Marktnischen entgegengewirkt.

Durch Einrichtung eines ständigen Soll-Ist-Vergleiches auf Projektebene wird dem Preisänderungsrisiko Rechnung getragen.

Aus den Kundenforderungen resultiert kein Dubiosenrisiko. Für alle Produktionen wird nach Bonität des Auftraggebers und Auftragsvolumen eine Kundenanzahlung eingefordert.

Da alle Leistungen in Euro fakturiert werden und bei Finanzierungen in ausländischen Währungen das Management durch die kreditgewährenden Banken abgewickelt wird, besteht kein Währungsrisiko.

Die voraussichtlichen Risken des Unternehmens für 2026 werden in etwa jenen des Jahres 2025 entsprechen. Um allgemeinen Preissteigerungen und dem zunehmenden Preisdruck der beiden wichtigsten Auftraggeber entgegenzuwirken wird laufend an der Strukturierung und Straffung der betrieblichen Prozesse gearbeitet.

Die allgemeinen Preissteigerungen und ein voraussichtlicher Umsatzr ckgang von ungefähr 20% können aber auch 2026 durch weitere strukturelle Maßnahmen und Einsparungen bei sowohl Personalkosten als auch betrieblichem Aufwand kompensiert werden.

Gleichzeitig wird nach der Produktion des Kinofilms „Sterne unter der Stadt" und der ORF-Serie „Familiensache" sowie des TV-Spielfilmes „Mit und ohne Simone“ die Erschließung des Geschäftsbereiches „fiktionale Film- und Fernsehprojekte“ weiterhin intensiv vorangetrieben.

So ist z.B. die Produktion des zweiten Teils von dem Spielfilm „Mit und ohne Simone“ für 2028 geplant.

4. Vorgang von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Abgesehen von den Auswirkungen der globalen Kriegsstandorte in Form von Preissteigerungen in allen Bereichen, ist das Unternehmen mit relevanten Auftragsrückgängen für das Geschäftsjahr 2027 konfrontiert, insbesondere durch die Nicht-Verlängerung der Beauftragung eines großen werktäglichen Fernsehprojektes, welches noch vor Jahresende 2026 auslaufen wird.

5. Prognose über die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Auf Grund der vorliegenden Unternehmensdaten wird für das Jahr 2026 ein positiver Jahres berschuss erwartet.

Die Vorschau für das Jahr 2027 ist aufgrund des oben erwähnten Auftragsrückganges derzeit noch ungewiss, bereits im Herbst 2026 sofort durchgeführte Kostensenkungsmaßnahmen sollten

aber auch für dieses schwierige Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis erwarten lassen.

6. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Im Rahmen von Forschung und Entwicklung werden laufend durch Pilotprojekte innovative Produkte den potentiellen Auftragnehmern angeboten.

7. Tochtergesellschaften

Es bestehen keine Tochtergesellschaften.

8. Zweigniederlassung

Die im Firmenbuch eingetragene Zweigniederlassung in 1010 Wien, Herrengasse 6-8, erfüllt derzeit keine Funktion.

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