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Lagebericht 2025

SWARCO MARKIERUNG GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 30. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

1 WIRTSCHAFTSBERICHT

1.1. Erläuterung zu Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Swarco AG mit Sitz in Wattens und steht dadurch mit ihrer Gesellschafterin sowie deren verbundenen Unternehmen in einem Konzernverhältnis. Haupttätigkeit der Gesellschaft liegt in der Ausführung von Straßen- und Bodenmarkierungsarbeiten verteilt auf sieben von neun Bundesländer.

1.2. Analyse des Geschäftsverlaufes, des Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens Ähnlich wie im Geschäftsjahr 2024 hatten wir in der Markiersaison 2025 kein optimales Wetter für unsere geschäftliche Tätigkeit. Des Weiteren führten Budgetkürzungen bzw. abgesagte Bauprojekte dazu, dass es nicht möglich war, unser Budget zu erreichen. Auch der Umsatz des Jahres 2024 konnte nicht erzielt werden. Durch interne Maßnahmen konnten jedoch der Gross Profit sowie der EBIT im Verhältnis gesteigert werden.

Zu berücksichtigen ist, dass der im Geschäftsjahr 2024 ausgewiesene EBIT durch einen einmaligen Sondereffekt aus dem Verkauf einer Liegenschaft positiv beeinflusst war. Bereinigt um diesen Einmaleffekt liegt der EBIT des Geschäftsjahres 2025 über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Die gesetzten Maßnahmen werden im Jahr 2026 fortgeführt und das Unternehmen weiterhin an die Herausforderungen des Marktes angepasst. Die Lage des Unternehmens ist stabil und wird laufend an die Marktsituation angepasst.

1.3 Analyse mittels der wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren und deren Erläuterung (in TEUR)

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Umsatz und Ertragslage
20252024
Umsatz18.07018.580
Betriebsergebnis9251.608
Unternehmensergebnis1.3361.533
Vermögenslage
20252024
Anlagevermögen6.8096.550
Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten4.3446.030
Eigenkapital4.1855.853
Langfristiges Fremdkapital8074.366
Kurzfristiges Fremdkapital6.1612.362
Finanzlage
20252024
EBITDA2.0922.680

Die Eigenmittelquote gem. § 23 URG beträgt 38% (VJ 47%).

2 RISIKOBERICHT

2.1 Allgemeiner Risikobericht hinsichtlich des Gesamtunternehmens

Im Geschäftsjahr 2025 konnten wichtige Ausschreibungen (z. B. Kärnten) gewonnen werden. Für 2026 steht eine für das Unternehmen bedeutende Ausschreibung der ASFINAG an. Ziel dieser Ausschreibung ist es, den derzeitigen Stand an Aufträgen zu halten und, wenn möglich, das Auftragsvolumen zu erhöhen.

Da diese Ausschreibung erst 2027 wirksam wird, ist für das Geschäftsjahr 2026 von einer stabilen Auftragslage auszugehen, sodass kein erhöhtes Risikopotenzial gegeben ist.

Ein zusätzliches Risiko ergibt sich aus der Entwicklung der Energiekosten, insbesondere durch mögliche Preisschwankungen bei Strom und Treibstoffen. Diese stellen einen wesentlichen Kostenfaktor im operativen Geschäft dar. Die Energiemärkte sind weiterhin durch Volatilität und geopolitische Einflussfaktoren geprägt. Für das Geschäftsjahr 2026 wird das Risiko derzeit als moderat eingeschätzt. Das Unternehmen beobachtet die Preisentwicklung laufend und setzt bei Bedarf geeignete Maßnahmen zur Kostensteuerung.

2.2 „Spezieller“ Risikobericht bezüglich originärer und derivativer Finanzinstrumente

Die in der Bilanz ausgewiesenen originären Finanzinstrumente sind Gegenstand des allgemeinen Risikomanagements des Unternehmens, welches in den Buchhaltungs- und Bilanzierungsmethoden seinen Niederschlag findet. Außer den bereits im Jahresabschluss und im Anhang berücksichtigten Risiken bestehen keine weiteren Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditäts- und Cash-Flow-Risken.

Derivative Finanzinstrumente sind derzeit nicht vorhanden.

3 SONSTIGES

3.1 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für das Unternehmen zu berichten. Im Zusammenhang mit den aktuellen geopolitischen Entwicklungen, insbesondere dem Konflikt im Nahen Osten, können sich jedoch indirekte Auswirkungen auf die Preisentwicklung, vor allem bei Energie- und Rohstoffkosten, ergeben. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts sind die konkreten wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Unternehmen jedoch nicht verlässlich quantifizierbar. Das Unternehmen verfolgt die weitere Entwicklung aufmerksam.

3.2 Voraussichtliche Entwicklung

Für das kommende Geschäftsjahr wird auf Basis der aktuellen Budgetplanung und der bestehenden Auftragslage von einer stabilen Geschäftsentwicklung ausgegangen. Trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen im Bereich der öffentlichen Infrastrukturprojekte erwartet die Geschäftsführung ein positives Geschäftsergebnis.

Die weitere Entwicklung des Unternehmens wird insbesondere von der Investitionstätigkeit im öffentlichen Infrastrukturbereich (Straßenbau und Straßenerhaltung) sowie von den Wetterbedingungen während der Markiersaison beeinflusst. Durch laufende organisatorische und wirtschaftliche Maßnahmen wird angestrebt, die Ertragslage auch in Zukunft stabil zu halten.

3.3 Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen ist derzeit nicht im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.

3.4 Zweigstellen

Die Firma hält Zweigniederlassungen in Pichl bei Wels, Wien, Klagenfurt, Wattens und Wörgl.

Wienersdorf, am 8. April 2026

Georg Eder

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