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Lagebericht 2025

Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H.

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Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 07. Okt. 2026

Inhaltsverzeichnis

2025 LAGEBERICHT L

Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H..

Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H.. Fabrikstraße 2 4470 Enns

Inhaltsverzeichnis

1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung ....................................... 2 1.1 Österreich ............................................................................................................... 2 1.2 International ............................................................................................................ 2 2 Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens.............................................................. 3 2.1 Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften .................................................. 4 2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage..................................................................... 5 2.3 Personal.................................................................................................................. 5 2.4 Weitere Leistungsindikatoren .................................................................................. 7 2.4.1 Forschung- und Entwicklung ............................................................................ 7 2.4.2 Nachhaltigkeit .................................................................................................. 7 2.4.3 Umwelt............................................................................................................. 8 2.5 Risiko- und Chancenbericht .................................................................................... 9 2.5.1 Chancenmanagement.....................................................................................10 2.5.2 Risikomanagement und Verwendung von Finanzinstrumenten .......................10 2.5.3 Internes Kontrollsystem...................................................................................11 2.5.4 Compliance .....................................................................................................12 2.5.5 Business Continuity.........................................................................................13 3 Ausblick.........................................................................................................................13 3.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen ...................13 3.1.1 Österreich .......................................................................................................13 3.1.2 International ....................................................................................................14 3.2 Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens ..................................................15

1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung

1.1 Österreich

Laut Österreichischer Nationalbank (OeNB) hat Österreich die längste Nachkriegsrezession Ende 2024 überwunden. Nach sieben negativen Quartalen setzte im ersten Halbjahr 2025 wieder Wachstum ein. Die OeNB revidierte ihre Prognose für das Gesamtjahr 2025 leicht auf +0,6%. Damit folgte auf die Rückgänge von –0,8% (2023) und –0,8% (2024) eine vorsichtige Stabilisierung, die sich im zweiten Halbjahr jedoch deutlich abschwächte. Die Erholung blieb verhalten und wurde durch externe Risiken wie Euroaufwertung und US-Zölle sowie interne Konsolidierungsmaßnahmen gebremst.

Die Inflationsdynamik drehte entgegen der Entspannung im Jahr 2024 wieder nach oben: Nach 2,9% im Jahr 2024 wurde für 2025 eine HVPI-Inflationsrate von rd. 3,6% prognostiziert. Treiber sind das Auslaufen staatlicher Energie-Entlastungen und die Verteuerung von Energie zu Jahresbeginn; auch Dienstleistungen und Nahrungsmittel blieben hartnäckig teuer. Aufgrund der in der Eurozone sinkenden Inflationsraten hatte die EZB den Leitzins im Euroraum im Juni 2025 auf 2,15% gesenkt und anschließend unverändert belassen.

Die österreichische Bauindustrie befindet sich nach wie vor insgesamt in einer schwierigen Situation. Trotz sinkender Zinsen und moderaterer Inflation stabilisiert sich die Auftragslage nur auf niedrigem Niveau. Das spiegelt die allgemein stagnierende Entwicklung der Baukonjunktur und die damit verbundene stagnierende Nachfrage bei Dachbaustoffen wider. Die wesentlichen Rohstoffe waren verfügbar. Beim Hauptrohstoff Bitumen war sowohl Versorgungssicherheit als auch relative Preisstabilität auf unerwartet niedrigem Preisniveau im zweiten Halbjahr 2025 gegeben.

1.2 International

Im Jahr 2025 war das globale wirtschaftliche Umfeld weiterhin von hoher Unsicherheit geprägt. Laut OeNB verlangsamte sich das weltweite BIP-Wachstum (ohne Euroraum) leicht von 3,6% im Jahr 2024 auf prognostizierte 3,5% im Jahr 2025, was insbesondere auf zunehmende politische Unsicherheit und protektionistische Maßnahmen zurückzuführen ist. Auch die Weltbank bestätigte in ihren Global Economic Prospects, dass der Welthandel 2025 von erhöhten Handelsbarrieren und geopolitischer Unsicherheit belastet wurde. Zugleich sendeten große Volkswirtschaften gemischte Signale: Während die USA nach wie vor robust gewachsen sind, verzeichnete China einen weiteren Rückgang des Wachstums – unter anderem aufgrund

der anhaltenden Schwäche des Immobiliensektors, des demografischen Wandels und anhaltender Handelsbeschränkungen.

Die globale Inflation ging laut IWF weiterhin zurück, blieb jedoch regional unterschiedlich ausgeprägt. Während die Inflation in vielen asiatischen Volkswirtschaften niedrig blieb, verharrte sie in den USA über dem Zielwert, was zentrale Banken weltweit vor einen Balanceakt zwischen Inflationsbekämpfung und Wachstumsrisiken stellte.

Im Euroraum zeigte sich ein differenziertes Bild: Nachdem das Wachstum seit 2023 durch restriktive Finanzierungsbedingungen und Wettbewerbsprobleme gedämpft war, erwartete die EZB für 2025 ein reales BIP-Wachstum von 1,4% - gestützt durch steigende Reallöhne, robuste Arbeitsmärkte, zusätzliche staatliche Ausgaben sowie durch die Wirkung der seit Juni 2024 erfolgten Zinssenkungen.

Die Inflation im Euroraum lag laut EZB im Jahresdurchschnitt 2025 bei 2,1% und damit moderat über dem Zielwert. Wobei für das Jahr 2026 ein weiterer Rückgang erwartet wird. Dies spiegelt sich weiterhin in der hohen Dienstleistungsinflation und der Basiseffekte im Energiebereich wider.

Die nach wie vor steigenden Baukosten und die allgemein negative Stimmung sorgten trotz sinkender Finanzierungskosten im Jahr 2025 für keinen nennenswerten Anstieg des Bauvolumens. Im Wohnbau ist die Entwicklung abermals rückläufig, wenngleich sich eine Bodenbildung abzuzeichnen scheint.

Nach einer negativen Marktentwicklung 2023 und 2024 ging die Gesamtnachfrage für Dachbauprodukte im abgelaufenen Geschäftsjahr in fast allen für die Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. relevanten Märkten erstmals wieder geringfügig nach oben.

2 Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Das Kerngeschäft des Unternehmens besteht in der Erzeugung und dem Vertrieb von Dachund Abdichtungssystemen aus Bitumen- und Polymerbitumen sowie TPO (thermoplastische Polyolefine) Abdichtungsbahnen. Erweitert wird das Sortiment durch Dämmstoffe und sonstige Systemergänzungsprodukte.

Über Österreich hinaus, wo die Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. einen Marktanteil von über 35% erzielt, werden zusätzlich bis zu 50% des Umsatzes in Exportmärkten erwirtschaftet.

Als führender Produzent von Abdichtungssystemen für Flachdach, Gründach, Brücken und Bauwerke ist das Unternehmen heute in Österreich sowie in Zentral- und Ostereuropa fest verankert.

Seit dem Jahr 1959 ist die Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. Teil der Kwizda Unternehmensgruppe. Tradition und Innovation waren und sind die prägenden Aspekte in der gemeinsamen Firmengeschichte.

Mit neuen Produkten – jeweils am Puls der Zeit – ist es der Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. in den letzten Jahrzehnten gelungen, Arbeitsplätze zu sichern und auszubauen und ihre Position am Markt zu stärken.

Die Rahmenbedingungen im Jahr 2025 waren in den relevanten Märkten von einer schwachen Baukonjunktur geprägt, wobei diese in den für Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. wesentlichen Exportmärkten weniger stark ausgeprägt war als in Österreich. Nach einer Stabilisierung der Lieferketten konnten die Vorhaltemengen bei Rohstoffen und Fertigwaren wieder auf dem langjährigen durchschnittlichen Niveau gehalten werden.

2.1 Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften

Die Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. betreibt an ihrem Sitz in Enns einen Produktionsstandort zur Erzeugung von Dach- und Abdichtungssystemen aus Bitumen- und Polymerbitumen. Zusätzlich werden Lagerstellen in Österreich (Korneuburg, Lannach und Stans) gehalten. In Tschechien, Kroatien, Ungarn, Polen, Serbien, Rumänien sind Tochtergesellschaften etabliert. Insgesamt werden in Europa 16 Lagerstätten betrieben, um Kunden prompt und auf kurzem Weg beliefern zu können.

Seit Oktober 2020 hält die Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. 60% der Anteile der POLYFIN AG mit einem Produktionswerk für synthetische Abdichtungsbahnen bei Heidelberg in Deutschland. Im Jahr 2024 wurde dieser Anteil auf 100% erhöht. Damit steht die Polyfin AG im alleinigen Eigentum der Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H..

2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Umsatz ist durch die eingangs erläuterten Herausforderungen des Jahres 2025 von 69,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 66,2 Mio. EUR im Jahr 2025 gesunken.

Das Betriebsergebnis der Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. vor Finanzerfolg beläuft sich auf 3,2 Mio. EUR (5,2 Mio. EUR in 2024). Hierzu haben einerseits die rückläufige Baukonjunktur und andererseits die gesunkenen Preise der Produktgruppe Bitumen sowie die gesunkenen Absätze der TPO-Produkte beigetragen.

Der Finanzerfolg beträgt 270 Tsd. EUR und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 70 Tsd. EUR gesunken. In Summe führt das zu einem Ergebnis vor Steuern von 3,5 Mio. EUR nach 5,6 Mio. EUR im Vorjahr.

Das buchmäßige Eigenkapital beträgt 43,6 Mio. EUR (Vorjahr: 40,9 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote ist von 78% auf rd. 81% im Jahr 2025 gestiegen. Dies ist durch einen leichten Bilanzsummenanstieg in Verbindung mit einem Anstieg im Bilanzgewinn begründet.

Das erzielte Jahresergebnis führt unter Berücksichtigung der Abschreibungen, der getätigten Investitionen iHv 0,2 Mio. EUR und des um 0,6 Mio. EUR gesunkenen Working Capitals zu einem Free Cash-Flow iHv +5,6 Mio. EUR (Vorjahr: +1,3 Mio. EUR).

Die Gesellschaft finanziert sich von anderen Gesellschaften des Kwizda Konzerns.

2.3 Personal

Die nachhaltige Wachstumsstrategie von Büsscher & Hoffmann als Teil der Kwizda Gruppe wird weiterhin von fachlich und sozial kompetenten Mitarbeiter*innen getragen und umgesetzt. Eine moderne Führungskultur, eingebettet in die strategische Ausrichtung des Unternehmens, hat dabei höchste Priorität.

Selbständigkeit, Eigenverantwortung und eine Kultur der unternehmerischen Verantwortung bleiben zentrale Elemente, die es Büsscher & Hoffmann ermöglichen, rasch und flexibel auf die sich wandelnden Anforderungen von Kund*innen und Märkten zu reagieren.

Im Rahmen der Weiterentwicklung der Unternehmenskultur werden neben Führung Kooperation und Ergebnisorientierung besonders betont. Diese Schwerpunkte fördern eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie die konsequente Umsetzung gemeinsamer Ziele in einem dynamischen Umfeld.

Die Leadership-Programme für das Senior- und Middle-Management stärken diese Kultur und befähigen die Mitarbeiter*innen, ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Ergänzend begleiten die HR Business Partner kontinuierlich Change-Prozesse, um Transformationen erfolgreich umzusetzen.

Ein wesentlicher Fokus für 2025 und die folgenden Jahre liegt in der Kompetenzentwicklung im Bereich Digitalisierung und künstliche Intelligenz. Ziel ist es, schrittweise eine wertschöpfende Synergie zwischen Menschen und unterstützenden, intelligenten Maschinen und Algorithmen zu schaffen – mit dem Menschen im Mittelpunkt und in Verantwortung. Diese Entwicklung soll sicherstellen, dass Technologie die Arbeit erleichtert und Innovationen fördert, ohne den menschlichen Faktor zu ersetzen.

Das konzernweite Aus- und Weiterbildungsprogramm „Kwizda4all“ unterstützt alle Mitarbeiter*innen bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten und der Stärkung der Operational Excellence. Maßgeschneiderte Schulungen sowie individuelles Lernen prägen zunehmend die Organisationskultur der Gruppe und fördern eine agile, lernorientierte Arbeitsweise.

Der Arbeitsmarkt bleibt herausfordernd, insbesondere bei der Besetzung von Schlüsselpositionen. Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. verstärkt die Anstrengungen zur Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter*innen durch den Ausbau von Kompetenzen, Ressourcen und den Einsatz von Technologie.

Das 2023 in Betrieb genommene neu errichtete Bürogebäude, welches über modernste Haustechnik und Büroausstattung sowie großzügige Sozialräume verfügt, unterstreicht den Anspruch der Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H., einer der attraktivsten Arbeitgeber in Enns zu sein.

Nach Abschluss der Sanierung des Werksgebäudes inklusive Labor wird seit Beginn 2024 auch für F&E sowie die Werksleitung ein adäquates Arbeitsumfeld geboten. Außerdem stehen den Mitarbeiter*innen der Produktion nun ebenfalls moderne großzügige Sozialräumlichkeiten zur Verfügung.

Im Geschäftsjahr 2025 waren im Jahresdurchschnitt 49 Angestellte (Vorjahr: 45) und 55 Arbeiter*innen (Vorjahr: 54), insgesamt 104 Arbeitnehmer*innen (Vorjahr: 99) beschäftigt.

2.4 Weitere Leistungsindikatoren

2.4.1 Forschung- und Entwicklung

Die F&E-Projekte der Gesellschaft sind sowohl auf Produktneuentwicklungen im Bereich der Abdichtungssysteme als auch auf Optimierungen der Fertigungstechnologie in allen Bereichen der Produktion ausgerichtet.

2.4.2 Nachhaltigkeit

Für die Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. ist verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln für nachhaltigen ökonomischen Erfolg im Einklang mit Umwelt und Gesellschaft ein übergeordnetes Unternehmensziel. Im Fokus steht dabei die Absicherung der langfristigen Stabilität des Unternehmens unter Berücksichtigung sämtlicher ökologischer, ökonomischer und sozialer Gesichtspunkte.

Dauerhafte, stabile Partnerschaften mit Kund*innen, Lieferant*innen und Mitarbeiter*innen sind eine wesentliche Grundlage für den nachhaltigen Erfolg der Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H..

Die bisherige EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung „Non Financial Reporting Directive“ (NFRD) wird mit der aktuellen „Corporate Sustainability Reporting Directive“ (CSRD) grundlegend reformiert. Die größten Änderungen betreffen den Anwenderkreis, den Berichtsumfang, den Berichtsort und die Prüfpflicht. Die CSRD ist am 28. November 2022 vom Europäischen Rat angenommen worden.

Sie wird nach der Umsetzung in nationales Recht für zahlreiche Unternehmen zu einer umfangreichen und verbindlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung führen.

Die Europäische Kommission veröffentlichte im Februar 2025 das erste Omnibus-Paket. Die darin enthaltene „Stop-the-Clock“-Richtlinie verschiebt das Inkrafttreten der CSRD für bilanzrechtlich große Unternehmen sowie börsennotierte KMU um zwei Jahre. Folglich sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2027 beginnen, alle großen Kapitalgesellschaften und haftungsbeschränkten Personengesellschaften im Sinne des UGB berichtspflichtig. Für die Kwizda Unternehmensgruppe bedeutet dies eine Verschiebung der Berichtspflicht auf das Geschäftsjahr 2027 mit Berichtslegung im Jahr 2028 im Rahmen des Lageberichts.

Die Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H., als Teil der Kwizda Unternehmensgruppe, nimmt ihre Nachhaltigkeitsverantwortung im Sinne einer langfristig erfolgreichen Zukunft aktiv wahr. Bezugnehmend darauf, wurde im Rahmen des Group Sustainability Managements 2023 eine interne „Sustainability Organisationstruktur“ aufgebaut. Damit wird die operative Umsetzung, sowohl gesetzlicher Anforderungen gruppenweit als auch freiwilliger strategischer Ziele divisionsspezifisch, sichergestellt.

Dazu wurden im Jahr 2025 bestehende Prozesse zielgerichtet optimiert. Schwerpunkte dabei waren umfassende Workshops zur Identifikation wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen (sog. IROs) gemäß ESRS, die Ableitung von Zielen und Maßnahmen sowie die Ausarbeitung einer Dekarbonisierungsroadmap für direkt verursachte Treibhausgasemissionen durch die Kwizda Gruppe. Zudem wurden erhebliche Fortschritte in der ESG-Datenerhebung erzielt: Die konzernweite Datenqualität verbessert sich sukzessive, die Erhebung ist in einen jährlichen Prozess überführt und weist klar definierte Verantwortlichkeiten sowie Prüfsicherheit auf.

Des Weiteren wurden, aufbauend auf der internen Wesentlichkeitsanalyse themenspezifisch definierte ESG-Kennzahlen erhoben. Der Corporate Carbon Footprint der Kwizda- Unternehmensgruppe dient als Basis für weitere Maßnahmenfindung zur CO2- Emissionsreduktion des Unternehmens. Durch die österreichweite Umstellung auf Ökostrom in den letzten Jahren konnte bereits eine große Menge an CO2-Emissionen reduziert werden. In den nächsten Jahren soll die Berechnung des Corporate Carbon Footprint immer genauer durchgeführt und aufbauend darauf Reduktionsziele definiert werden.

2.4.3 Umwelt

Die Geschäftstätigkeit der Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. ist auch mit dem Verbrauch von Rohstoffen und dem Ausstoß von klimarelevanten Emissionen verbunden. Im Bewusstsein darüber und der Verantwortung gegenüber der Umwelt und ihrer Erhaltung für alle zukünftigen Generationen, wird in unterschiedlichen Bereichen daran gearbeitet, die Belastungen für die Umwelt durch die Geschäftstätigkeit der Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. weiter zu verringern. Lösungsansätze sollen dabei vor allem hinsichtlich des Klimaschutzes und der damit einhergehenden Reduktion von CO2-Emissionen entwickelt werden. Auch dem Thema Energieeinsatz wird zukünftig noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet, um den Gesamtenergieeinsatz so umweltschonend wie möglich zu gestalten.

Die Gesellschaft verfügt über eine eigene Qualitätssicherungsabteilung, die in Zusammenarbeit mit den operativen Einheiten die Überwachung der umweltrelevanten Risiken sicherstellt. Dabei wird auf die Einhaltung der zahlreichen bedeutsamen gesetzlichen Bestimmungen ebenso geachtet, wie auf die Anforderungen von Kund*innen und Geschäftspartner*innen. Im Jahr 2021 wurde das Umweltmanagementsystem für die Büsscher & Hofmann Gesellschaft m.b.H. (gemäß ISO 14001) zertifiziert und seitdem erfolgreich fortgeführt.

Die Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. investiert regelmäßig in die betrieblichen Anlagen, auch mit dem Ziel, die Energieeffizienz zu steigern und Emissionen zu reduzieren. Im Jahr 2018 wurden die ersten Photovoltaikanlagen installiert. Zum jetzigen Zeitpunkt werden ca. 20% des Strombedarfes der Produktion in Enns abgedeckt. Das neu errichte Bürogebäude, sowie das Bürogebäude Werk welche im Februar 2023 und März 2024 in Betrieb gegangen sind, werden mittels Grundwasserwärmepumpe beheizt bzw. klimatisiert und substituiert das alte Bürogebäude mit Ölheizung. Zudem wurde 2025 der letzte Dieselstapler in Österreich außer Dienst gestellt. Damit werden die innerbetrieblichen Transporte rein elektrisch und somit CO2-neutral durchgeführt.

Um die Geruchsemissionen am Produktionsstandort Enns möglichst gering zu halten, ist seit 2024 eine neuartige moderne Abluftbehandlungsanlage inklusive 50m hohem Abluftkamin in Betrieb. Ziel ist es, eine wesentliche Geruchsreduktion der Produktion für die Anrainer*innen zu schaffen. Zur weiteren Reduktion der diffusen Geruchsausbreitungen wurden bei den Rührwerken neuartige Abdichtungen, sogenannte Rührwerksschleusen, installiert. Diese gewährleisten eine weitgehend geruchsfreie manuelle Beschickung der Rührwerke. Im Sinne einer positiven fortlaufenden Kommunikation mit den Anrainer*innen rund um das Werksgelände wurde das Forum „Büsscher im Dialog“ etabliert. Dieses dient dazu, regelmäßig über Entwicklungen bei der Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. zu berichten und mögliche Konfliktpotenziale frühzeitig zu erkennen, um Maßnahmen zur Lösung erarbeiten zu können. Aufgrund der aktuellen sehr guten Entwicklung wurden auf Anregung der Mitglieder diese Präsenzveranstaltungen bis auf weiteres eingestellt.

2.5 Risiko- und Chancenbericht

Als österreichisches Unternehmen im Bereich Dach- und Abdichtungssysteme, das auf internationalen Märkten agiert, ist die Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. einer Vielzahl externer Entwicklungen und Ereignissen ausgesetzt, die das Erreichen der finanziellen und

nichtfinanziellen Ziele beeinflussen können. Die kontinuierliche Bewertung dieser Chancen und Risiken ist ein integraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung.

Durch den bei der Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. etablierten und institutionalisierten Strategieprozess werden sämtliche Chancen und Risiken ständig evaluiert und bewertet. Diese Ergebnisse fließen in die Ausrichtung und Entwicklung der Organisation ein.

2.5.1 Chancenmanagement

Chancen zu analysieren, zu identifizieren und zu bewerten ist ein integraler Bestandteil des jährlichen strategischen Planungsprozesses. Chancen werden dabei als externe Potenziale gesehen, die sich positiv auf die Geschäftstätigkeit auswirken können. Der Markt auf dem agiert wird, bietet als dynamischer Markt vielfältige Chancen, die es im Rahmen des unternehmerischen Umfeldes eingehend zu beobachten gilt, um ein erfolgreiches Chancenmanagement zu ermöglichen.

2.5.2 Risikomanagement und Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. ist aus ihren unternehmerischen Tätigkeiten verschiedensten Risiken ausgesetzt.

Im Finanzbereich sind dies das Liquiditäts-, Zins- und Währungsrisiko und im operativen Bereich das Forderungsausfallsrisiko.

Die Absicherung von Risiken sowie die Finanzierung des Konzerns basiert auf einer festgeschriebenen Risiko- wie auch Finanzpolitik.

Grundsätzlich werden zur Risikoabsicherung ausschließlich allgemein anerkannte, handhabbare Instrumente von geringer Komplexität verwendet. Die Instrumente werden ausschließlich zur Absicherung von Grundgeschäften eingesetzt. In diesem Zusammenhang schließt die Konzernfinanzierungsgesellschaft Derivate mit Banken neben der Absicherung eigener Fremdwährungsrisiken auch zur Währungsabsicherung für verbundene Unternehmen wie der Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. ab und reicht diese Derivate dann an verbundene Unternehmen weiter.

Die Derivate mit den verbundenen Unternehmen bilden als Sicherungsgeschäfte dokumentierte Bewertungseinheiten der mit Banken abgeschlossenen Derivate.

Die Liquidität des Konzerns und damit auch der Gesellschaft ist durch das Eigenkapital, durch längerfristige Finanzierungen, v.a. durch ein Schuldscheindarlehen, und durch ausreichende Kreditzusagen von Banken sowie durch zwei Factoringprogramme gesichert. Die Fristenkongruenz der Finanzierungen ist dabei wesentliche Grundlage der Finanzierungspolitik.

Die Zinsabsicherung erfolgt im Rahmen der Notwendigkeiten durch das branchenspezifische Risiko und das sich ändernde Zinsumfeld. Auf eine der Zinssensitivität der Geschäftsmodelle angemessene Verteilung auf fixe und variable Zinsen wird geachtet.

Grundsatz der Fremdwährungsabsicherung ist, dass das operative Geschäft vor FX- Schwankungen geschützt wird. Dem entsprechend werden ausschließlich Positionen aus dem Grundgeschäft abgesichert.

Im Bereich des Forderungsmanagements wird auf eine risikoadäquate Absicherung geachtet. Das Kreditrisiko bei Ausleihungen und Forderungen gegenüber Kunden wird als gering eingeschätzt, da Forderungen gegenüber einzelnen Kunden jeweils nur einen sehr kleinen Anteil am gesamten Forderungsvolumen ausmachen und somit eine breite Risikostreuung gegeben ist. Zusätzlich wird das Ausfallsrisiko mittels systematischem Berichtswesen, Beobachtung der Bonitäten und eines Mahnwesens limitiert. Die Umsätze werden zum Großteil über Kreditversicherungen abgesichert. Verbleibende Risiken werden über Wertberichtigungen berücksichtigt.

Auch die Beteiligungen unterliegen einem laufenden Berichtswesen und strengem Monitoring, wodurch die Risiken in diesem Bereich aktuell überwacht werden.

Trotz der schwer vorhersehbaren globalen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung ist für das Jahr 2026 aufgrund der derzeitigen Situation auf den Rohölmärkten auch im Bereich Bitumen von relativ konstanten Rohstoffpreisen auszugehen.

Aus heutiger Sicht weist die Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. keine bestandsgefährdenden Risiken mit nennenswerter Eintrittswahrscheinlichkeit auf.

2.5.3 Internes Kontrollsystem

Zur Reduktion des unternehmerischen Risikos, Schutz des Unternehmensvermögens, Regulierung der Unternehmensläufe und eindeutigen Zuordnung der Verantwortlichkeiten ist seit vielen Jahren ein internes Kontrollsystem eingerichtet, das regelmäßig geprüft und

überarbeitet wird. Schwerpunkt ist, die wesentlichen Fragen, Investitionen und Aufwendungen einer Prüfung zu unterwerfen. Fehlentscheidungen, Irrtum und Betrug sollen damit vermieden und ein Einhalten der gesetzlichen Bestimmungen gesichert werden.

2.5.4 Compliance

Die Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. legt einen hohen Wert auf Integrität und gesetzeskonformes Verhalten. Das Compliance System der Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. hat zum Ziel, das rechtmäßige und verantwortungsbewusste Handeln der Mitarbeiter*innen sicherzustellen. Im Jahr 2025 wurden gezielt Compliance-Schulungstrainings für Mitarbeiter*innen durchgeführt, wobei diese schwerpunktmäßig im Themenbereich des Kartell- und Wettbewerbsrechts stattfanden.

Mit 1.1.2023 wurde erstmals ein Compliance Officer für die Kwizda Unternehmensgruppe bestellt, der unter anderem die aktuelle Compliance-Organisation auditiert, analysiert und laufend neu ausrichtet bzw. an neue Gegebenheiten anpasst. Beginnend mit 2024, hat das Management der Kwizda Unternehmensgruppe konkret beschlossen, ein konzernübergreifendes Compliance Management System einzuführen, das in drei Phasen umgesetzt werden soll. Während der ersten beiden Phasen standen die Analyse und Bewertung der Abläufe im Fokus, die für die Einhaltung von Compliance Richtlinien relevant sind. Phase eins, die Analyse und Dokumentation der Ist-Situation und Phase zwei, die Risikoanalyse, wurden zeitgerecht abgeschlossen. In der dritten Phase geht es darum, allfällige Korrekturmaßnahmen festzulegen und Folgeaktivitäten anzustoßen. Durch diese und ähnliche Maßnahmen sollen schon im Vorfeld potenzielle Complianceverstöße erkannt und systematisch unterbunden werden.

Als weiterer wichtiger Meilenstein wurde im ersten Quartal 2025 der gruppenweite Code of Conduct implementiert. Dieser stellt das zentrale Regelwerk für ethisches und rechtlich einwandfreies Handeln innerhalb der Kwizda Unternehmensgruppe dar und gilt für alle Mitarbeiter*innen sowie Geschäftspartner weltweit. Der Code of Conduct definiert dabei insbesondere die grundlegenden Werte und Verhaltensstandards in den Bereichen Compliance, Wettbewerbsrecht, Datenschutz und Nachhaltigkeit.

Insgesamt leistet das Compliance System einen wesentlichen Beitrag zur Einhaltung der rechtlichen, unternehmensinternen und branchenüblichen Vorgaben und Prozessen in der Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H..

2.5.5 Business Continuity

Die Kontinuität der Geschäftstätigkeit der Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. wurde durch die bestehende technische Infrastruktur (Hard- & Software), die kontinuierliche Weiterentwicklung der organisatorischen Rahmenbedingungen sowie ein angemessenes Risikomanagement in Verbindung mit der Ableitung notwendiger Maßnahmen sichergestellt.

Die Produktion ist nicht in die bestehende IT-Landschaft integriert und agiert mit vorwiegend manueller Steuerung. Vorausgesetzt, dass Energieversorgung, Rohstoffverfügbarkeit und benötigte personelle Ressourcen vorhanden sind, ist eine Fortführung gewährleistet, wobei für die Produktion – sofern Bitumen verfügbar ist – eine Rohstoffsicherheit von ca. einem Monat durch Vorratshaltung gegeben ist.

Um die Lieferfähigkeit aufrecht zu erhalten, wird zusätzlich ein Fertigwarenlager für Hauptläufer in Höhe eines Bedarfs von ca. zwei Monaten gehalten. Die Auslieferungskette wird durch einen Eigenfuhrpark getragen. Ein- wie auch Auslagerungen können durch Systemdesintegration manuell ausgeführt werden.

3 Ausblick 3.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene

Rahmenbedingungen

3.1.1 Österreich

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet die OeNB für Österreich mit einem moderaten BIP- Wachstum von 0,6%. Im darauffolgenden Jahr wird eine etwas stärkere Erholung von 1,1% (2027) erwartet.

In Österreich geht die OeNB für 2026 von einer Inflation von insgesamt rd. 3,2% (HVPI) aus, 2027 soll die Inflation auf 2,4% sinken. Damit liegt Österreich weiterhin deutlich über dem Euroraum-Durchschnitt. Da sich die Inflationsraten im gesamten Euroraum dem Inflationsziel der EZB annähern, senkte die EZB den Leitzins bereits 2025 in mehreren Schritten auf 2,15%. Auch im Euroraum führte der Energiepreisschock im Jahr 2026 zu einem vorrübergehenden Wiederanstieg der Inflation. Vor diesem Hintergrund verfolgt die EZB weiterhin einen

datenabhängigen geldpolitischen Kurs und richtet ihre Entscheidungen an der Entwicklung von Inflation und Wirtschaftswachstum aus.

Für 2026 wird für die Nachfrage am Bau eine Stabilisierung bzw. eine leichte Erholung erwartet. Die Baukonjunktur leidet nach wie vor unter der schleppenden Vergabe von Neuprojekten vor allem auch von öffentlichen Auftraggebern. Trotz der erwarteten leichten Erholung der Konjunktur ist die Entwicklung der Preise und Margen schwer abzuschätzen.

3.1.2 International

Die OeNB erwartet eine moderate Entwicklung des Wirtschaftswachstumes im Euroraum von 0,8% (2026) bzw. 1,2% (2027). Die Wachstumsraten der US-Wirtschaft sind mit 2,3% (2026) sowie 2,2% (2027) etwas höher als jene der Eurozone. Das globale BIP-Wachstum (ohne Euroraum) wird mit prognostizierten 3,0% (2026) sowie 3,2% (2027) annähernd auf dem moderaten Niveau der 3,6% von 2025 verharren. In diesen erwarteten Wachstumsraten spiegelt sich auch ein etwas stärkeres Wachstum von China und Indien wider

Die geopolitische Unsicherheit bleibt auch 2026 hoch. Neben den weiterhin andauernden Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten nennt der Internationale Währungsfonds eine zunehmende globale Fragmentierung, protektionistische Maßnahmen und verschärfte Handelsspannungen als wesentliche Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft. Insbesondere neue oder ausgeweitete Zölle großer Volkswirtschaften erhöhen die Gefahr einer weiteren Störung globaler Lieferketten und könnten die wirtschaftliche Entwicklung spürbar belasten.

Nach einer weitgehenden Annäherung der Inflation im Euroraum an das EZB-Ziel von 2% im Jahr 2025 wird für 2026 aufgrund der höheren Energiepreise und geopolitischen Unsicherheiten ein vorübergehender Anstieg der Inflation erwartet. Die Inflation im Euroraum dürfte nach den aktuellen Projektionen des Eurosystems 2026 durchschnittlich 3,0% und 2027 2,3% betragen. Vor diesem Hintergrund erhöhte die EZB im Juni 2026 die Leitzinsen um 25 Basispunkte und verfolgt weiterhin einen datenabhängigen Ansatz. Weitere Zinsschritte sind derzeit nicht vorab angekündigt.

Die globale Inflation bleibt erhöht und dürfte sich nach Einschätzung des internationalen Währungsfonds (IWF) vorübergehend wieder beschleunigen. Nach 4,1% im Jahr 2025 wird für 2026 eine globale Inflationsrate von 4,7% erwartet, bevor sie 2027 auf 3,9% zurückgehen

soll. Hauptreiber sind höhere Energie- und Nahrungsmittelpreise infolge geopolitscher Spannungen sowie anhaltende Unsicherheiten im internationalen Handel. Gleichzeitig bieten Investitionen in künstliche Intelligenz und technologische Innovationen Chancen für zusätzliche Produktivitätsgewinne und ein höheres langfristiges Wachstum. Trotz fortschreitender Disinflation in einzelnen Regionen bleibt das globale Preisniveau über dem Vorkrisentrend, wodurch eine weiterhin vorsichtige Geld- und Fiskalpolitik erscheint.

Trotz einer erwarteten leichten Verbesserung der Auftragslage in der Baubranche und der gesamtwirtschaftlich leichten Entspannung sind die Auftragseingangserwartungen des Baugewerbes wie in den Vorjahren gedämpft. Die hohen Baukosten und die allgemein negative Stimmung prägen die Nachfrage in der Baubranche weiterhin maßgeblich. Das Gesamtvolumen an Bauaufträgen ist nach wie vor sehr niedrig.

3.2 Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die bestehenden Marktanteile im Werkstoff Bitumen bei sinkenden Margen verursacht durch steigende Rohstoffpreise am Markt auszubauen und Wachstum über den neuen Werkstoff TPO langfristig zu generieren, stellen auch die wesentlichen Herausforderungen für das Jahr 2026 dar. Auf die moderat ansteigende Absatzentwicklung im Jahr 2025 wird mit einer vorsichtig bemessenen Erhöhung der Produktionskapazitäten und der Anpassung der Organisation reagiert. Die Schwerpunkte des Managements liegen 2026 auf der Fortführung des eingeschlagenen Weges der Schulung der Mitarbeiter*innen sowie der Verbesserung der internen Abläufe und Prozesse, um die hohe Serviceorientierung im Hinblick auf die Kund*innen des Unternehmens weiter auszubauen.

Die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Irankrise zeigen erste Auswirkungen auf die Volatilität des Rohölpreises und damit auch auf den Bitumenpreis. Die langfristige Auswirkung ist aus heutiger Sicht schwer abschätzbar.

In Summe wird aufgrund der derzeitigen Vorhersagen sowie im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich und in den für die Büsscher & Hoffmann Gesellschaft m.b.H. relevanten Märkten für das Jahr 2026 von einer konstanten geringfügig steigenden Umsatzund Absatzentwicklung ausgegangen. Aufgrund der umgesetzten Maßnahmen wird ein solides Ergebnis erwartet.

nn

Wien, am 28. September 2026

Die Geschäftsführer

Dkfm_Ör. Johann F. Kwizda

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Dipl.-Ing. Karl Landl

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