Inhaltsverzeichnis
1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
1.1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen
Die Mundipharma Gesellschaft m.b.H. ("Mundipharma"), mit Sitz in 1100 Wien, konzentriert sich im Vertrieb schwerpunktmäßig auf die Substitutionsbehandlung der Opiatabhängigkeit sowie Spezialisten-Therapiegebiete in Österreich & CEE. Die vom Unternehmen vertriebenen Medikamente sind zum Großteil rezept- und apothekenpflichtig. Neben einigen Medizinprodukten, die durch das Medizinproduktgesetz erfasst werden, unterliegen die Präparate dem Arzneimittelgesetz. Die als Suchtmittel definierten Medikamente zur Behandlung von Schmerzen oder zur Substitutionsbehandlung der Opiatabhängigkeit unterliegen zusätzlich noch den Bestimmungen des Suchtmittelgesetzes.
Die Mundipharma Gesellschaft m.b.H. befindet sich zu je 50% im Besitz der MERIDIAN INTERNATIONAL HOLDINGS LLC und Halm S.ar.l.
Zur Umsetzung der Vertriebsaufgaben und für die Vermarktung der Arzneispezialitäten ist das Unternehmen in funktionale Abteilungen gegliedert. In der Commercial-Abteilung werden sämtliche Agenden, die die Bewerbung und den Verkauf der Medikamente zusammengefasst.
Die funktionellen Abteilungen sind:
Commercial Registrierung, Pharmakovigilanz und Quality Finanz und Supply Chain Human Resources Medizin Legal und Compliance
Die Commercial Abteilung sorgt für die optimale Vermarktung der Produkte im Bereich Specialty Care. Die Vertriebsstruktur wurde auf digitale Kanäle umgestellt und verschlankt. Die nicht beworbenen Produkte werden zur Sicherstellung der Versorgung österreichischer Patienten im Sinne einer Forecastplanung miterfasst und zusätzlich werden Kundenanfragen beantwortet.
Der Spezialisten-Bereich konzentriert sich in Österreich & CEE vorwiegend auf die Bereiche Schmerz-Therapie, Biosimilars im Bereich Onkologie sowie Atemwegserkrankungen und Infektiologie.
Die Abteilung Registrierung und Zulassung sorgt für die Umsetzung der gesetzlichen Anforderung der Arzneimittelsicherheit (Pharmakovigilanz) eines Zulassungsinhabers von Arzneimitteln und stellt die Richtigkeit der wissenschaftlichen Berichterstattung zu den jeweiligen Produkten sicher. Weiters werden im Registrierungs- und Zulassungsbereich die gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Produktneueinführungen durchgeführt. Neben den entsprechenden Behördenkontakten sowie Auflagen der Qualitätssicherung werden auch die im Rahmen eines Lebenszyklus von Arzneimitteln notwendigen Änderungen bereits länger am Markt befindlicher Produkte abgearbeitet.
Die Finanz- und Logistikabteilung umfasst das Rechnungswesen, Controlling, sowie Supply Chain.
Das Human Resources Department verantwortet das gesamte Personalwesen sowie Personalverrechnung.
Rahmenbedingungen
Der Beitrag der pharmazeutischen Betriebe für die Jahre 2016-2018 mit dem Hauptverband wurde Ende des Jahres 2020 endabgerechnet. Für die Jahre 2019- 2025 gibt es zwischen den pharmazeutischen Betrieben und dem Hauptverband keine Vereinbarung.
Der Marktzugang innovativer Arzneimittel in Österreich wird durch die sehr rigiden Regeln zur Aufnahme in den Erstattungskodex erschwert. Die Aufnahme von Arzneimittel in den Erstattungskodex und somit die Kostenübernahme durch den Hauptverband der Sozialversicherungsträger erfolgt auf Basis einer Evaluierung in pharmakologischer, medizinisch-therapeutischer und gesundheitsökonomischer Hinsicht. Der im günstigsten Fall höchste erzielbare Preis für eine Arzneispezialität ist mit dem EU-Durchschnittspreis nach oben hin begrenzt.
Die Anerkennung als Innovation, sowie der Vergleich mit verfügbaren Alternativen auf der 4ten Ebene des anatomisch-therapeutisch-chemischen (ATC) Codes bestimmen den ökonomisch gerechtfertigten Kassenpreis. Da der Großteil der ATC Klassen bereits über Generika verfügt, sind diese häufig die Preisbasis für Innovationen.
Diese Vorgehensweise stellt die größte Herausforderung für die Einführung neuer Medikamente in Österreich dar. Viele Verfahren zur Aufnahme von Medikamenten in den Erstattungskodex enden vor der sogenannten unabhängigen Heilmittelkommission (UHK), als letzter Einspruchsinstanz aufgrund mangelnder Einigung über den Kassenpreis mit dem Hauptverband.
In diesem Umfeld ist es für Pharmaunternehmen schwierig, neue Medikamente im niedergelassenen Bereich in Österreich auf Kosten der Sozialversicherungsträger mit einem für Europa adäquaten Kassenpreis einzuführen. Belegt ist der Umstand durch die Tatsache, dass seit Einführung des Erstattungskodex (Jänner 2004) rund die Hälfte jener innovativen Produkte, für die ein Antrag auf Erstattung eingereicht wurde, eine Ablehnung/Absage erfahren haben und letztendlich in der sogenannten No-Box gelandet sind. Anders als für andere Wirtschaftsgüter sind für verschreibungspflichtige Medikamente, die auf Kosten der Sozialversicherungsträger abgegeben werden, Preissteigerungen nahezu unmöglich.
Der Trend, dass sich Krankenhäuser zu Einkaufsgemeinschaften zusammenschließen, wird fortgeführt. Die Vergabe von Aufträgen der Einkaufsgemeinschaften an den Billigstbieter bei öffentlichen Ausschreibungen drückt das Preisniveau im Krankenhausbereich. Der Wettbewerbsdruck bei Krankenhausausschreibungen erschwert zusätzlich, dass angestrebte Umsatzerwartungen erreicht werden können. Somit wird es zunehmend schwieriger, die notwendigen Mittel für zukünftige Forschung und Entwicklung zu generieren.
Absatzmärkte und Wettbewerbsposition
Die Pharmaindustrie befindet sich in einem Konsolidierungsprozess, in dem nur durch ständiges Anpassen der Organisationsstruktur an die geänderten Marktbedingungen und durch die Konzentration auf Produktinnovationen und Nischenindikationen auch langfristig ein Wachstum möglich sein wird. Hier ergeben sich Marktchancen für schlank geführte Organisationen, die sich auf Grund ihrer hohen Flexibilität sehr schnell auf Änderungen einstellen können.
Mundipharma als Unternehmen hat sich auf Nischen- und Wachstumsindikationen spezialisiert. Diese Märkte versprechen auch zukünftig noch Steigerungspotential.
Hydal® als Opioid zur Behandlung von starken Schmerzen ist das am meisten verschriebene Medikament in dieser Indikation, trotz eines seit März 2011 vorhandenen generischen Wettbewerbs. Substitol® ist führend in der Indikation der Erhaltungstherapie Opiatabhängiger. Im CEE-Raum ist man mit dem Produkt Flutiform® ein wichtiger Player im Bereich Atemwegserkrankungen. Rezzayo®, ein antimykotisches Arzneimittel, wurde im Dezember 2025 in Österreich auf den Markt gebracht.
1.2. Geschäftsergebnis, Ertragslage
1.2.1. Ergebniskomponenten, -strukturen und -trends
Die Umsatzerlöse EX-Factory bewegten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht unter dem Vorjahresniveau bei Betrachtung der Umsatzerlöse von Österreich und CEE gemeinsam. Der Hauptgrund dafür lag im Verkauf des Consumer Health Portfolios.
Der Umsatz von Hydal® sowie Flutiform® und Substitol® als umsatzstärkstes Präparat entwickelten sich stabil bzw. leicht wachsend.
1.3. Vermögens- Finanz- und Ertragslage
1.3.1. Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der Mundipharma Gesellschaft m.b.H hat sich um T€ 493 erhöht und beträgt zum 31. Dezember 2025 T€ 43.226.
Die höhere Bilanzsumme ist vor allem auf die Zunahme der Vorräten (T€ 3.073) und Finanzanlagen (T€ 9.200) auf der Aktivseite im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Das Fremdkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ - 832 verringert. Vor allem, die niedrigeren Rückstellungen (T€ -314) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ -354) haben zu diesem Ergebnis geführt.
Das Eigenkapital hat sich um T€ 1.325 auf T€ 39.088 zum 31. Dezember 2025 erhöht.
Vermögenslage
Aus den Bilanzen der letzten beiden Geschäftsjahre leitet sich die nachstehende Übersicht ab. Dabei wurden Forderungen und Schulden, die später als nach einem Jahr fällig sind, als langfristig, alle übrigen Forderungen und Schulden als kurzfristig angesehen. Das Verhältnis der einzelnen wird in Posten zur Bilanzsumme
Prozentzahlen dargestellt.
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % | TEUR | % | |
| Vorräte | 14.858 | 34,4 | 11.785 | 27,6 | 3.073 | 26,1 |
| Kundenforderungen | 1.339 | 3,1 | 1.483 | 3,5 | -144 | -9,7 |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 420 | 1,0 | 2.473 | 5,8 | -2.053 | -83,0 |
| Flüssige Mittel | 13.041 | 30,2 | 22.589 | 52,9 | -9.548 | -42,3 |
| Übriges kurzfristiges Umlaufvermögen | 603 | 1,4 | 304 | 0,7 | 299 | 98,4 |
| UMLAUFVERMÖGEN KURZFRISTIG | 30.261 | 70,0 | 38.634 | 90,4 | -8.373 | -21,7 |
| Rückstellungen | 1.108 | 2,6 | 1.422 | 3,3 | -314 | -22,1 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 559 | 1,3 | 392 | 0,9 | 167 | 42,6 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.969 | 4,6 | 2.323 | 5,4 | -354 | -15,2 |
| Übriges kurzfristiges Fremdkapital | 392 | 0,9 | 699 | 1,6 | -307 | -43,9 |
| FREMDKAPITAL KURZFRISTIG | 4.028 | 9,3 | 4.836 | 11,3 | -808 | -16,7 |
| NETTO-UMLAUFVERMÖGEN (WORKING CAPITAL) | 26.233 | 60,7 | 33.798 | 79,1 | -7.565 | -22,4 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 3.108 | 7,2 | 3.424 | 8,0 | -316 | -9,2 |
| Sachanlagen | 113 | 0,3 | 131 | 0,3 | -18 | -13,7 |
| Finanzanlagen | 9.200 | 21,3 | 0 | 0,0 | 9.200 | |
| ANLAGEVERMÖGEN | 12.421 n | 28,7 n | 3.555 n | 8,3 n | 8.866 n n | 249,4 |
| UMLAUFVERMÖGEN LANGFRISTIG | 544 | 1,3 | 544 | 1,3 | 0 | 0,0 |
| Rückstellungen für Abfertigungen | 46 | 0,1 | 56 | 0,1 | -10 | -17,9 |
| Sonstige Rückstellungen | 64 | 0,1 | 78 | 0,2 | -14 | -17,9 |
| FREMDKAPITAL LANGFRISTIG | 110 | 0,3 | 134 | 0,3 | -24 | -17,9 |
| REINVERMÖGEN | 39.088 | 90,4 | 37.763 | 88,4 | 1.325 | 3,5 |
| BILANZSUMME | 43.226 | 100,0 | 42.733 | 100,0 | 493 | 1,2 |
Das Reinvermögen setzt sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % TEUR | % | ||
| Eingefordertes Nennkapital (Stammkapital) | 73 | 0,2 | 73 | 0,2 | 0 | 0,0 |
| Kapitalrücklagen | 273 | 0,6 | 273 | 0,6 | 0 | 0,0 |
| Gewinnrücklagen | 433 | 1,0 | 433 | 1,0 | 0 | 0,0 |
| Bilanzgewinn | 38.309 | 88,6 | 36.984 | 86,5 | 1.325 | 3,6 |
| 39.088 | 90,4 | 37.763 | 88,4 | 1.325 | 3,5 |
1.3.2. Finanzlage
Das Ergebnis vor Steuern beträgt zum 31. Dezember 2025 T€ 1.239 im Vergleich zu T€ 2.194 per 31. Dezember 2024.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein negativer Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ -212 sowie ein negativer Netto-Geldfluss aus Investitionstätigkeit von T€ -9.336 erwirtschaftet. Der negative Cash-Flow ist vor allem auf die Auszahlung eines langfristigen Intercompany Darlehens (Ausleihung) iHv T€ 9.200 zurückzuführen.
| 2 0 2 5 | 2 0 2 4 | ||
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Ergebnis vor Steuern | 1.239 | 2.194 | |
| Überleitung auf den Netto-Geldfluss aus der Geschäftstätigkeit | |||
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Vermögensgegenstände des Investitionsbereiches | 470 | 453 | |
| +/- | Abnahme/Zunahme der Vorräte, Forderungen aus | ||
| Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | -999 | 3.004 | |
| +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen ausgenommen für Ertragsteuern | -338 | -921 | |
| +/- | Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus | ||
| Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | -494 | -2.882 | |
| Netto-Geldfluss aus der Geschäftstätigkeit | -122 | 1.848 | |
| - | Zahlungen für Ertragsteuern | -90 | -697 |
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | -212 | 1.151 | |
| - | Auszahlungen für Anlagenzugang (ohne Finanzanlagen) | -136 | -3.756 |
| - | Auszahlungen für Finanzanlagenzugang und sonstige Finanzinvestitionen | -9.200 | 0 |
| Netto-Geldfluss aus Investitionstätigkeit | -9.336 | -3.756 | |
| ZAHLUNGSWIRKSAME VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDES | -9.548 | -2.605 | |
| + | Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 22.589 | 25.194 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 13.041 | 22.589 | |
Ertragslage
Die Umsatzerlöse von T€ 41.825 lagen mit T€ -4.231 unter dem Vorjahresniveau. Der Rückgang der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem dem Verkauf des OTC (Over The Counter) Portfolio zurückzuführen.
Korrelierend dazu hat sich Materialeinsatz um T€ -3.189 verringt.
Der Personalaufwand wurde um T€ 360 auf T€ 2.628 im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Der sonstige betriebliche Aufwand verringerte sich um T€ 1.270 auf T€ 3.183. Die Reduktion der Aufwände ist vor allem auf Effizienz und Einsparungen im Bereich Vertrieb zurückzuführen.
| 2 0 2 5 | 2 0 2 4 | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % | TEUR | % | |
| Umsatzerlöse | 41.825 | 99,0 | 46.056 | 97,1 | -4.231 | -9,2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 407 | 1,0 | 1.371 | 2,9 | -964 | -70,3 |
| BETRIEBSLEISTUNG | 42.232 | 100,0 | 47.427 | 100,0 | -5.195 | -11,0 |
| Materialeinsatz | -35.092 | -83,1 | -38.281 | -80,7 | 3.189 | -8,3 |
| Personalaufwand | -2.628 | -6,2 | -2.268 | -4,8 | -360 | 15,9 |
| Abschreibungen | -470 | -1,1 | -453 | -1,0 | -17 | 3,8 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | -3.183 | -7,5 | -4.453 | -9,4 | 1.270 | -28,5 |
| BETRIEBSERFOLG | 859 | 2,0 | 1.972 | 4,2 | -1.113 | -56,4 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 380 | 0,9 | 222 | 0,5 | 158 | 71,2 |
| FINANZERFOLG | 380 | 0,9 | 222 | 0,5 | 158 | 71,2 |
| ERGEBNIS VOR STEUERN | 1.239 | 2,9 | 2.194 | 4,6 | -955 | -43,5 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 86 | 0,2 | -520 | -1,1 | 606 | 116,5 |
| ERGEBNIS NACH STEUERN = JAHRESÜBERSCHUSS/JAHRESFEHLBETRAG | 1.325 | 3,1 | 1.674 | 3,5 | -349 | -20,8 |
1.4. Forschung und Entwicklung
Es gibt, so wie im Vorjahr, keine eigene Forschungsabteilung in Österreich.
2. Voraussichtliche Entwicklung und Risiken
2.1. Voraussichtliche Entwicklung
Für das Geschäftsjahr 2026 wird erwartet, dass der Umsatz über dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegt.
Der wesentliche Wachstumstreiber ist die Markteinführung von Rezzayo® sowie die verstärkte Vermarktung der etablierten Produkte Substitol® und Flutiform®.
2.2. Risiken
Der Kostendruck im Gesundheitswesen und die Entschuldungsbestrebungen der Krankenkassen, gepaart mit dem deutlich geringer dotierten Strukturfonds, lassen weitere Belastungen für die Pharmaindustrie erwarten.
Substitutionsbereich:
Aufgrund der Altersverteilung bei den substituierenden Ärzten ist davon auszugehen, dass in den nächsten 5-10 Jahren 20-25% in Pension gehen werden. Die Nachfolge ist in vielen Fällen unsicher. Dies stellt ein Risiko für die zukünftige Versorgung der SubstitutionspatientInnen dar.
Konflikt Russland – Ukraine:
Aufgrund der eingestellten Geschäftstätigkeit in Russland und keiner Geschäftstätigkeit in der Ukraine werden die Risiken aus dem Konflikt beider Länder als gering eingestuft. Die für die anfallenden Kosten gebildeten Vorsorgen wurden im Jahr 2024 aufgelöst. Es wurde sichergestellt, dass keine Verstöße gegen Sanktionen vorliegen.
2.3. Finanzielle Risiken
Unsere zum 31. Dezember 2025 bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden bis Juni 2026 vollständig bezahlt sein.
In weiterer Folge resultieren daraus keine signifikanten Fremdwährungsrisiken.
Der Marktwert der flüssigen Mittel, kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten entspricht aufgrund der täglichen oder kurzfristigen Fälligkeit im Wesentlichen dem Buchwert und es werden keine Sicherungsgeschäfte gegen das Preisänderungsrisiko abgeschlossen.
Bei den auf der Aktivseite erfassten Vermögenswerten stellen die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge gleichzeitig das maximale Ausfallsrisiko dar. Bei den Forderungen findet das Ausfallsrisiko durch Vornahme einer pauschalen Wertberichtigung Berücksichtigung.
Für das zinsbedingte Cashflow-Risiko, das als das Risiko steigender Aufwands- oder sinkender Ertragszinsen definiert ist, werden keine derivativen Finanzinstrumente abgeschlossen. Das Risiko wird für die Mundipharma Gesellschaft m.b.H. als gering eingestuft.
Das Unternehmen ist durch Versicherungen – generelle Unternehmenshaftpflicht, Fuhrpark sowie Umweltschäden – gegen diesbezügliche Risiken ausreichend abgedeckt.
Dem Liquiditätsrisiko wird durch ein laufendes Monitoring des Cash-Flow’s entgegengewirkt. Ebenso wird das Liquiditätsrisiko durch den signifikant positiven Finanzmittelbestand erheblich reduziert.
Die Mundipharma Gesellschaft m.b.H. verwendet per 31. Dezember 2025, wie im Vorjahr, keine derivativen Finanzinstrumente.
2.4. Personelle Risiken
Dem Risiko der Abwanderung von Mitarbeitern wirken wir mit einem leistungsorientierten Vergütungssystem, vorbildlichen Sozialleistungen und einem umfangreichen Aus- und Weiterbildungsprogramm entgegen.
3. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren
3.1. Nachhaltigkeit
Für Mundipharma Gesellschaft m.b.H. ist verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln für langfristigen ökonomischen Erfolg im Einklang mit Umwelt und Gesellschaft ein übergeordnetes Unternehmensziel. Im Fokus steht dabei die Absicherung der langfristigen Stabilität des Unternehmens unter Berücksichtigung sämtlicher ökonomischer und sozialer Gesichtspunkte.
Langfristige, stabile Partnerschaften mit Kunden, Lieferanten und MitarbeiterInnen sind eine wesentliche Grundlage für den nachhaltigen Erfolg.
3.2. Personal
Die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie der Mundipharma Gesellschaft m.b.H. benötigt fachlich und sozial kompetente MitarbeiterInnen. Neben der permanenten Organisationsentwicklung unterstützt das Personalmanagement die laufende fachliche und persönliche Entwicklung der Mitarbeiterinnen und Führungskräfte.
Dass Führungsqualität und -kompetenz höchste Priorität im Unternehmen hat, zeigt sich durch die konsequente Weiterentwicklung von Führungskräften durch maßgeschneiderte Programme für die unterschiedlichen Ebenen und Unternehmensbereiche. Zentrale Themen wie Leadership und Performance werden hier vorangetrieben. Die für die Vielfalt in den einzelnen Geschäftsbereichen und Aufgabengebieten notwendigen unterschiedlichen Kompetenzen werden durch nationale und internationale Talente abgebildet und durch eine ausgewogene Besetzungsstrategie von Schlüsselpositionen durch Experten und gezielter Nachwuchsförderung unterstützt.
Selbstständigkeit und Eigenverantwortung haben einen hohen Stellenwert bei der Mundipharma Gesellschaft m.b.H. und prägen eine Kultur der unternehmerischen Verantwortung.
3.3. Umwelt
In 2025 gehörte die stetige und systematische Optimierung der Zustellungstouren zu den Maßnahmen der Reduktion von CO2 Emissionen. Ein weiterer Aspekt im Hinblick auf den Schutz der Umwelt stellt die Reduktion von Abfall und das systematische Recycling dar.
Zusätzlich verfügt die Gesellschaft über eine eigene Qualitäts-Abteilung, die in Zusammenarbeit mit den operativen Einheiten die Überwachung der umweltrelevanten Risiken sicherstellen. Dabei wird auf die Einhaltung der zahlreichen relevanten gesetzlichen Bestimmungen ebenso geachtet, wie auf die Anforderungen der Kunden und Geschäftspartner.
Wien, am 26. März 2026
Geschäftsführung:
Stephen Johan Jamieson
Adam Goodsell
Christine Franziska Judith Spaenhauer-Horanyi
3.3. Umwelt
In 2025 gehörte die stetige und systematische Optimierung der Zustellungstouren zu den Maßnahmen der Reduktion von CO2 Emissionen. Ein weiterer Aspekt im Hinblick auf den Schutz der Umwelt stellt die Reduktion von Abfall und das systematische Recycling dar.
Zusätzlich verfügt die Gesellschaft über eine eigene Qualitäts-Abteilung, die in Zusammenarbeit mit den operativen Einheiten die Überwachung der umweltrelevanten Risiken sicherstellen. Dabei wird auf die Einhaltung der zahlreichen relevanten gesetzlichen Bestimmungen ebenso geachtet, wie auf die Anforderungen der Kunden und Geschäftspartner.
Wien, am 26. März 2026
Geschäftsführung:
Stephen Johan Jamieson
Alam brakte
Adam Goodsell
Christine Franziska Judith Spaenhauer-Horanyi
3.3. Umwelt
In 2025 gehörte die stetige und systematische Optimierung der Zustellungstouren zu den Maßnahmen der Reduktion von CO2 Emissionen. Ein weiterer Aspekt im Hinblick auf den Schutz der Umwelt stellt die Reduktion von Abfall und das systematische Recycling dar.
Zusätzlich verfügt die Gesellschaft über eine eigene Qualitäts-Abteilung, die in Zusammenarbeit mit den operativen Einheiten die Überwachung der umweltrelevanten Risiken sicherstellen. Dabei wird auf die Einhaltung der zahlreichen relevanten gesetzlichen Bestimmungen ebenso geachtet, wie auf die Anforderungen der Kunden und Geschäftspartner.
Wien, am 26. März 2026
Geschäftsführung:
Stephen Johan Jamieson
Adam Goodsell
An
Christine Franziska Júdith Spaenhauer-Horanyi