Inhaltsverzeichnis
BILLA AKTIENGESELLSCHAFT
1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage.
1.1. Geschäft und Rahmenbedingungen
1.1.1. Rahmenbedingungen Österreich
Die heimische Wirtschaft wuchs im Jahr 2025 leicht. Das BIP erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr nach ersten Schätzungen um +0,6%1. Von diesem Trend konnte sich der Handel absetzen. Das nominelle Wachstum betrug hier +2,1% gegenüber dem Vorjahr (real bei +0,6%). Innerhalb des Handels konnte insbesondere der Lebensmitteleinzelhandel ein Plus von +4,4% vs. 2024 erzielen (real bei +1,1%)2.
Die Teuerungsrate ist im Vergleich zum Vorjahr höher gewesen. Sie lag im Jahr 2025 bei +3,6% gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2024 ist die Inflation bei +2,9% gelegen. Damit verzeichnete Osterreich eine deutlich stärke Teuerungsrate als fast alle anderen Länder im Euroraum. Die Teuerung für Lebensmittel lag bei +3,7% (nach +2,6% im Vorjahr) und damit nur leicht über dem HVPI, der vor allem durch Wohnen, Wasser, Energie (+5,7%) und Restaurants und Hotels (+5,8%) getrieben wurdea.
Ein Treiber der guten Entwicklung waren Mindestlohnanpassungen, die mit +3,9% gegenüber dem Vorjahr oberhalb der Teuerungsrate lagena.
Ein weiterer positiver Treiber der Entwicklung war die gestiegene Anzahl an Ubernachtungen, die im Vergleich zum Vorjahr um +1,9% stiegen. Der höchste Zuwachs konnte dabei in Wien erzielt werden, wo BILLA über eine überdurchschnittlich hohe Marktanzahl verfügt5.
1.1.2. Geschäftsverlauf
1.1.2.1. BILLA / BILLA Plus Österreich
Im Geschäftsjahr 2025 sanken die Nettoverkaufserlöse mit TEUR 6.514.478 (VJ: TEUR 6.591.828) um -1,17% gegenüber dem Vorjahr. Hierbei ist zu beachten, dass die BILLA AG im Laufe des Wirtschaftsjahres 2025 weitere 17 Märkte in das BILLA Kaufleute Modell umgewandelt hat. Auf vergleichbarer Verkaufsfläche entwickelte sich die Anzahl der Bons mit -2,1% gegenüber dem Vorjahr. Der durchschnittliche Umsatz je Einkauf konnte um +2,1% im Vergleich zu 2024 gesteigert werden.
1 Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung,WiFO, Wirtschaftliche Dynamik war im IV. Quartal
2025 leicht positiv
² Statistik Austria, Konjunktur Handel Umsatz 2025
3 Statistik Austria, Inflation 2025 mit 3,6 % höher als im Vorjahr
4 Statistik Austria, Mindestlöhne 2025 stärker gestiegen als Inflation 2024
3 Statistik Austria, Wieder Höchstwert: 157 Mio. Nächtigungen im Jahr 2025
Insbesondere die Warengruppen Nonfood (+8,44%), Dauerback- und Süßwaren (+3,51%) und Obst und Gemüse (+2,57%) wuchsen im Vergleich zum Vorjahr 2024.
Das Ergebnis des Geschäftsjahres reflektiert maßgeblich unsere strategische Entscheidung, in einem herausfordernden inflationären Umfeld substanziell in wettbewerbsfähige Preise zu investieren, um die Kaufkraft unserer Kund:innen bestmöglich zu unterstützen. Diese bewusst gewählte Maßnahme hat kurzfristig zu einer Rücknahme der Handelsspanne geführt, stärkt jedoch langfristig unsere Markenloyalität und Positionierung im Kernmarkt. Darüber hinaus spiegeln sich im Ergebnis höhere Personalaufwendungen wider, die sich aus dem KV Abschluss 2025 sowie aus gezielten Zukunftsinvestitionen in Aus- und Weiterbildungsprogramme, insbesondere in unsere Lehrlingsausbildung, ergeben. Diese Maßnahmen sind ein zentraler Bestandteil unserer nachhaltigen Personalstrategie und schaffen die Grundlage für eine qualifizierte, stabile und leistungsfähige Organisation.
In Summe stehen die Ergebnisentwicklungen somit im Zeichen von zukunftsorientierten Investitionen, die unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig absichern und die Voraussetzungen für profitables Wachstum in den kommenden Jahren stärken.
Die werblichen Aktivitäten waren auch im abgelaufenen Geschäftsjahr vielfältig: Passend zur Einführung des Einwegpfands startete im März die Kampagne „Mach Trash zu Cash“. Auch unsere beliebte Fleisch-Initiative mit dem klaren Bekenntnis zu 100 % Frischfleisch wurde online wirkungsvoll unterstützt. Wie auch schon in den Jahren 2023 und 2024 wurde die Community Kampagne „I leb für mein‘ Verein“ erfolgreich durchgeführt. Ein Stickeralbum zum Thema „Magische Wasserwelt“ erfreute sich auf Seiten der Kundinnen und Kunden ebenfalls großer Beliebtheit.
Im Bereich des Sponsorings wurden Kooperationen mit Sportvereinen im Bereich der Nachwuchsförderung aus dem VJ erfolgreich ausgebaut.
BILLA zählt damit zu den größten privaten Förderern des österreichischen Nachwuchssports und engagiert sich breit über mehrere Disziplinen hinweg. Insgesamt unterstützt das Unternehmen 139 Sportvereine und -verbände und erreicht damit rund 30.000 Kinder und Jugendliche in Sportarten wie Fußball, Handball, Volleyball, American Football und Segeln. Darüber hinaus leistet BILLA einen aktiven Beitrag zur Inklusion, unter anderem durch Formate wie den SPIELERPASS Cup, Österreichs größtes Hallenturnier für Menschen mit Behinderungen. Diese Partnerschaften werden kontinuierlich ausgebaut, da sie nicht nur zur nachhaltigen Förderung junger Talente beitragen, sondern auch einen positiven Imagetransfer bewirken und die identitätsstiftende Verankerung der Marke im gesellschaftlichen Umfeld stärken.
1.1.3. Standortentwicklung
Am Ende des Geschäftsjahres 2025 weist BILLA eine Gesamtfilialanzahl von 1.206 auf - davon BILLA 1.046, BILLA PLUS 143, BILLA Corso 11, BILLA Boxen 4, BILLA To Go 1 und Getränkemarkt 1. Gegenüber dem Vorjahr sank die Filialanzahl um 14 Märkte, wobei 17 Märkte in das BILLA Kaufleute Modell umgewandelt wurden. Im Jahr 2025 wurden 40 Filialen einem Umbau unterzogen.
1.1.3.1 Zweigniederlassungen
Es bestehen zum 31.12.2025 keine Zweigniederlassungen.
1.2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
1.2.1. Finanzielle Leistungsfaktoren
| Erfolgswirtschaftliche Kennzahlen | ||
|---|---|---|
| in TEUR | ||
| 2024 2025 | ||
| - Umsatzerlöse | 6.518.038 | 6.591.828 |
| - Ergebnis vor Zinsaufwendungen und Steuern (EBIT) | 6.704 | 62.659 |
| - Umsatzrentabilität (ROS) | 0,10% | 0,95% |
| (EBIT/Umsatzerlöse) | ||
| Kapitalrentabilität | ||
| - Eigenkapitalrentabilität (ROE) | 0,76% | 7,91% |
| (EGT/Eigenkapital) |
| Finanzwirtschaftliche Kennzahlen | ||
|---|---|---|
| in TEUR | ||
| 2024 2025 | ||
| - Nettoverschuldung (verzinsliches FK abz. liquide Mittel) | 60.941 | 23.717 |
| - Eigenkapitalquote | 52,53% | 52,25% |
| (Eigenkapital/Bilanzsumme) |
Analyse der Geldflüsse
| in TEUR | ||
|---|---|---|
| 2025 | 2024 | |
| Geldflussrechnung (indirekte Methode) | ||
| - Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit (OCF) | 4.577 | 104.100 |
| - Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit (ICF) | -55.782 | -156.276 |
| - Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit (FCF) | 0 | 0 |
1.2.2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Im Jahr 2022 hat BILLA bereits damit begonnen die ersten Filialen auf ein Kaufleute Modell umzustellen. Im Jahr 2025 wurden bereits 40 Filialen erfolgreich im Rahmen des BILLA Kaufleute Modells betrieben. In den kommenden Jahren sollen noch weitere Umstellungen erfolgen.
Im Zuge der Übernahme von 21 ehemaligen Unimarkt Standorten stärkt die REWE Group ihre Mehrmarkenstrategie und baut die regionale Nahversorgungsstruktur weiter aus. Der wesentliche Teil der übernommenen Standorte wird künftig durch selbstständige Kaufleute unter der Marke ADEG geführt, während zusätzliche Filialen in das Vertriebsnetz von BILLA (7 Filialen) und PENNY (3 Filialen) übergehen. Die strategische Reorganisation trägt wesentlich zur Stabilisierung der regionalen Marktpräsenz in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark bei. Die ersten Wiedereröffnungen starteten bereits Ende Februar 2026, wenn sukzessive insgesamt elf ehemalige Unimarkt Standorte als ADEG Märkte neu in Betrieb gingen; weitere Eröffnungen von BILLA und PENNY folgen 2026.
BILLA setzte im vergangenen Jahr den konsequenten Ausbau der Eigenmarken fort. Sowohl die Preiseinstiegsmarke clever als auch die Bio Eigenmarke BILLA Bio wurde erweitert, um Kund:innen in einem herausfordernden Marktumfeld ein wettbewerbsfähiges und zugleich differenziertes Angebot zu bieten. Mit umfassenden Preisoffensiven – darunter wiederkehrende Aktionen, stärkt BILLA die Position der Einstiegsmarke als verlässliche Option für preisbewusste Haushalte und reagiert damit wirksam auf das gestiegene Preisbewusstsein der Konsument:innen.
2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens
2.1. Voraussichtliche Entwicklung
Im Rahmen der strategischen Projekte wird weiterhin intensiv an Maßnahmen in den Bereichen Preis & Aktionen, Sortiment & Frische, dem Ladennetz sowie POS Services gearbeitet.
Die aktuellen Prognosevergleiche der Wirtschaftsforschungsinstitute gehen aktuell für das Jahr 2026 von einer stabilen Inflationsrate zwischen 2,3% und 2,6% aus. Zudem gehen die Expertinnen und Experten von einem schwachen gesamtwirtschaftlichen zwischen 0,8% und 1,2% Wachstum aus6. Speziell das Wachstum Österreichs dürfte jährlich um -0,3%p unter dem Euroraum liegen6.1. Die Auswirkungen einer Konsolidierung der öffentlichen Haushalte aufgrund des hohen Schuldenstandes sind aktuell in den Prognosen nicht berücksichtigt7.
Die weiterhin steigende Bevölkerungsanzahl in Österreich wird insgesamt einen positiven Einfluss auf die Um- und Absätze haben, wenngleich das Wachstum eine Abflachung erfährt8.
⁶ 6 Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus: Prognosevergleich für Österreich
6.1 Europäische Kommission, EU-Herbstprognose: Wirtschaft soll 2026 in der EU um 1,4 % wachsen, in Österreich um 0,9 %
7 ⁷ Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung,WiFO, Öffentliche Haushalte unter Konsolidierungsdruck ⁸ 8 Statistik Austria, Bevölkerungswachstum flacht ab
2.2. Risiken des Unternehmens
2.2.1. Beschaffungsrisiko
Am Beschaffungsmarkt sind für beinahe alle Produkte des Lebensmittelhandels vergleichbare Alternativen verfügbar. Die BILLA AG nutzt diese Angebotsvielfalt nicht nur um die Versorgung sicherzustellen, sondern auch, um unterschiedlichen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden; vom höherpreisigen Markenprodukt bis zur Eigenmarke im Preiseinstiegssegment werden in den wichtigsten Produktkategorien verschiedene Preisstufen abgedeckt. Durch kurzfristige auftretende Störungen in den globalen Warenflüssen, kann es auch auf Herstellerseite zu Lieferengpässen können. Diese können in der Regel durch alternative Lieferanten zeigerecht behoben werden.
Aufgrund der geografischen Ausrichtung der Beschaffungs- und Absatzmärkte bestehen derzeit keine unmittelbaren Auswirkungen des Nahost-Konfliktes/Iran-Krieges auf die Geschäftstätigkeit der REWE Group. Mögliche indirekte Effekte können sich jedoch aus globalen Energie- und Rohstoffpreisentwicklungen ergeben und werden im Rahmen des Risikomanagements laufend beobachtet.
2.2.2. Personalrisiko
Die BILLA AG benötigt für ihre strategischen und unternehmerischen Ziele qualifizierte Fachund Führungskräfte. Dadurch entsteht die ständige Herausforderung, dieses Personal für den Konzern zu gewinnen und zu binden. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in den letzten Geschäftsjahren wird dies zunehmend schwieriger. Aktuell zeichnet sich zwar eine leichte Entspannung ab9, der demografische Wandel wird aber auch zukünftig Auswirkungen auf die Gewinnung qualifizierter Fach- und Führungskräfte haben.
Um die Qualifikation der Mitarbeiter zu verbessern, werden zielgruppenspezifische Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen umgesetzt: neben Fach- und Kundenservice-Schulungen für das Filialpersonal (siehe unten) steht für Außendienst- und Zentralmitarbeiter ein breit gefächertes Seminarangebot zur Auswahl.
Bei BILLA werden daher spezifische Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen insbesondere für Außendienst- und Filialmitarbeiter entwickelt. Neben klassischen Trainings werden auch moderne Methoden, wie das E-Learning in Form von kompakten Modulen zu verschiedenen Themen (Erster Arbeitstag, Arbeitsrecht, HACCP, u.a.) eingesetzt.
Der Fachkräftemangel betrifft auch die BILLA. Hierauf wird mit einer umfangreichen Employer Branding Kampagne reagiert (BILLA – Das Gelbe vom Job) sowie lokalen Events vor Ort, um sich so als attraktiver Arbeitergeben mit vielfältigen Job- und Entwicklungsmöglichkeiten bei potentiellen Bewerber:innen zu positionieren.
BILLA setzt seit Jahren einen strategischen Schwerpunkt auf die Lehrlingsausbildung und zählt zu den größten Ausbildungsbetrieben Österreichs. Jährlich werden bis zu 1.000 neue Lehrlingsplätze geschaffen, um dem steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Lebensmittelhandel langfristig zu begegnen. Die Ausbildungsprogramme umfassen praxisorientierte Berufsbilder, strukturierte Einschulungsphasen sowie umfassende Weiterentwicklungs- und Karrieremöglichkeiten, darunter Auslandspraktika und das Nachwuchsführungskräfteprogramm „Zukunftstalente“. Diese konsequente Investition in junge Talente stärkt nicht nur die betriebliche Kompetenzbasis, sondern unterstützt auch nachhaltig die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
2.2.3. Finanzinstrumente
Folgende Finanzinstrumente werden verwendet (die Werte sind in der Bilanz ersichtlich):
Anteile an verbundenen Unternehmen Liquide Mittel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Aus der Verwendung von Finanzinstrumenten bestehen für die Gesellschaft folgende Risiken:
Eine Wertminderung der Anteile an verbundenen Unternehmen ist auf Basis der vorliegenden Informationen sowie einer entsprechenden Planungsrechnung aus heutiger Sicht nicht zu erwarten.
Für die sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie die liquiden Mittel ergeben sich aufgrund ihrer kurzen Laufzeit keine signifikanten Unterschiede zwischen Buch- und Marktwerten.
2.2.4. Liquiditätsrisiko
Die Gesellschaft hat einen Finanzplan erstellt, der laufend aktualisiert und an die aktuellen Verhältnisse angepasst wird. Das Liquiditätsrisiko wird vom Management als gering eingeschätzt. Die Gesellschaft ist in das Cashpooling des REWE-International-Konzerns eingebunden. Die wesentlichen Risiken aus Konzernverrechnungen und Bankverbindlichkeiten sind durch das Risikomanagement der REWE-Gruppe, der die Gesellschaft angehört, abgedeckt. Dadurch ist sichergestellt, dass ausreichend Liquidität zur fristgerechten Bedeckung der Verbindlichkeiten vorhanden ist.
2.2.5. Fremdwährungen
Da sowohl Beschaffung als auch Vertrieb im Wesentlichen in Euro abgewickelt wird, besteht kein Fremdwährungsrisiko.
2.2.6. Ausfallsrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Gesellschaft beurteilt das Ausfallsrisiko betreffend den gesamten Kundenforderungsbestand regelmäßig und trägt den aktuellen Verhältnissen mit einer Wertberichtigung Rechnung. Weiters ist die Gesellschaft seit 2009 in das zentrale Forderungsmanagement der REWE Group eingebunden.
Derzeit bestehen keine wesentlichen Forderungen gegenüber Russland und der Ukraine wodurch auch aus diesem Sachverhalt kein erhöhtes Ausfallrisiko gegeben ist.
2.2.7. Ausfallsrisiko von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen
Aufgrund der laufenden Zahlungen und der wirtschaftlichen Lage der verbundenen Unternehmen schätzen wir das Ausfallsrisiko als gering ein.
2.2.8. Cashflowrisiko
Das Risiko, dass sich zukünftige Zahlungen aufgrund von Zinsschwankungen ändern, schätzen wir als gering ein.
2.2.9. Preisänderungsrisiko
Da die BILLA AG langfristige Abnahmeverträge mit Lieferanten abgeschlossen hat, schätzen wir das Preisänderungsrisiko aber als überschaubar ein.
2.2.10 Legislatives Risiko
Aus Risikogesichtspunkten werden alle relevanten Gesetze oder Verordnungen, die den Geschäftszweck der Gesellschaft betreffen, wenn möglich schon im Prozess der Ausarbeitung bzw. Änderung intensiv beobachtet. Die Auswirkungen von neuen bzw. geänderten Gesetzen oder Verordnungen auf die Gesellschaft können somit zeitnah analysiert und bewertet werden, wodurch ein zeitgerechtes Handeln möglich ist.
2.2.11 Verfahrensrisiko
Für bestehende Verfahren bzw. Rechtsfälle wurde Vorsorge getroffen; das Risiko schätzen wir generell als gering ein.
3. Bericht über die Forschung und Entwicklung
Forschung und Entwicklung werden nur in untergeordnetem Ausmaß betrieben.
Wiener Neudorf, am 02. Juni 2026
Signiert von: Robert Nagels 31A0382F97D64E2. .. Robert Nagele e.h.
Signed by:
kai Pataky — 482,087 AB 12641.
Kai Oliver Pataky e.h.
Signiert von:
Fran Fick 8D16F872DEAA49E... Brian Beck e.h.
DocuSigned by:
Del tudy — 31009BE51CBA44. Erich Szuchy e.h.
Quellenangaben:
Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung,WiFO, Wirtschaftliche Dynamik war im IV. Quartal 2025 leicht positiv - WIFO, https://www.wifo.ac.at/wp-content/uploads/upload- 2062/p_2026_01_30.pdf, abgerufen am 05.03.2026
Statistik Austria, Konjunktur Handel Umsatz 2025,
https://www.statistik.at/fileadmin/pages/191/KJH_Umsatz_2025.ods, abgerufen am 05.03.2026
Statistik Austria, Inflation 2025 mit 3,6 % höher als im Vorjahr,
https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/01/20260119VPIJahr2025.pdf, abgerufen am 05.03.2026
Statistik Austria, Mindestlöhne 2025 stärker gestiegen als Inflation 2024,
https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/01/20260115Tariflohnindex2025.pdf, abgerufen am 05.03.2026
Statistik Austria, Wieder Höchstwert: 157 Mio. Nächtigungen im Jahr 2025,
https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/01/20260130AnkuenfteNaechtigungen Dezember2025.pdf, abgerufen am 05.03.2026
Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus: Prognosevergleich für Österreich, https://www.bmwet.gv.at/Themen/Wirtschaftsstandort-Oesterreich/Allgemeine-
Wirtschaftspolitik/Prognosevergleich-f%C3%BCr-Oesterreich.html, abgerufen am
05.03.2026
Europäische Kommission,EU-Herbstprognose: Wirtschaft soll 2026 in der EU um 1,4 % wachsen, in Österreich um 0,9 %, https://austria.representation.ec.europa.eu/news/euherbstprognose-wirtschaft-soll-2026-der-eu-um-14-wachsen-osterreich-um-09-2025-11- 17de
Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung,WiFO,, Öffentliche Haushalte unter
Konsolidierungsdruck, https://www.wifo.ac.at/wp-content/uploads/upload-
6792/kp_2025_04.pdf, abgerufen am 05.03.2026
Statistik Austria, Bevölkerungswachstum flacht ab,
https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2025/11/20251112Bevoelkerungsprognose.p df, abgerufen am 05.03.2025
Statistik Austria, Zahl der offenen 2025 erneut gesunken,
https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/02/20260205OffeneStellen2025Q4.pdf , abgerufen am 05.03.2025