Inhaltsverzeichnis
. Geschäfts- und Rahmenbedingungen
ie Gesellschaft steht zu 100% im Eigentum der Lenz Privatstiftung mit Sitz in Enns.
ie Geschäftsführung wird von Herrn Friedrich Lenz selbständig ausgeübt.
er Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit liegt im Kauf, Verkauf und Vertrieb von Stahlprodukten. as Unternehmen übt dabei die Funktion eines Großhandels aus. Dabei werden insbesondere auunternehmen und metallverarbeitenden Unternehmen bedient. as Verkaufsgebiet deckt in Oberösterreich, die Zentralräume Linz, Wels und Steyr, das Mühlviertel, as Kremstal, sowie das angrenzende, westliche Niederösterreich (Raum Amstetten, Mostviertel) ab.
. Wirtschaftliches Umfeld und branchenspezifische Rahmenbedingungen
ie österreichische Wirtschaft befand sich 2025 in einer Phase der zaghaften Stabilisierung nach den orangegangenen Rezessionsjahren. Getragen wurde die leichte Erholung durch eine Steigerung bei en privaten Konsumausgaben und bei Anlageinvestitionen.
ür das zentrale Kundensegment, das Bau- und Baunebengewerbe, stellte das Jahr 2025 eine bergangsphase dar. Nach den massiven Einbrüchen bei den Bauinvestitionen der Vorjahre wurde 2025 bei den realen Bauinvestitionen (+ 0,4%) die Taalsohle erreicht.
er Wohn- und Hochbau blieb, aufgrund der noch immer praktizierten, strengen Kreditvergabevorgaben KIM Verordnung) und hoher Baukosten, das gesamte Jahr über auf einem niedrigen Auftragsniveau. taatliche Konjunkturpakete (z. B. Handwerkerbonus, Förderungen für thermische Sanierung) setzten ositive Impulse, konnten jedoch keinen spürbaren Anschub der Baubranche bewirken. Der berösterreichische Wohnbau litt nach wie vor merkbar unter dem Rückgang der privaten „Häuslbauer“ nd im Hochbaubereich kam es zu keiner Steigerung bei der Realisierung neuer Projekte im Vergleich zum Vorjahr.
m metallverarbeitenden Handwerk zeigte das Jahr eine Phase der Konsolidierung nach den starken msatz- und Auftragseinbrüchen in den Vorjahren. Der Negativtrend aus dem Vorjahr konnte gestoppt werden und das Auftragsniveau hielt sich das gesamte Jahr über stabil. Schlossereien, tahlbaubetriebe und Metall Verarbeiter hatten mit hohen Lohnstückkosten zu kämpfen, die ihre ndprodukte erheblich verteuerten.
ür den Stahlhandelsbetrieb ergaben diese Rahmenbedingungen wiederum ein anspruchsvolles arktumfeld und herausfordernde Rahmenbedingungen.
Zum Jahresende hin verbesserte sich die Stimmung in der Branche und der konjunkturelle Ausblick für 026 wurde positiver gesehen, als der Verlauf im abgeschlossenen Jahr.
. Geschäftsverlauf und Entwicklung des Geschäftsergebnisses
Als Stahlhandelsunternehmen mit Ausrichtung auf die Kundengruppen Bau- und metallverarbeitende Unternehmen war das Marktumfeld auch in diesem Jahr wiederum von einer schwachen Nachfrage eprägt. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbesserten sich das ganze Jahr über nicht und lieben auf einem niedrigen Niveau.
ie Auslastung und das Auftragsaufkommen zeigte sich generell als sehr volatil. Sehr kurzfristig echselte sich ein hoher Auftragsstand mit einer zwischenzeitlichen Nachfrageflaute ab. Mit diesem Auf-und-Ab war bestmöglich umzugehen und die Organisation und die internen Prozesse (Warenbevorratung, Personaleinsatz) mussten sehr flexibel angepasst und abgestimmt werden. Eine lanbarkeit der Ertrags- und Kostensituation war unter diesen Umständen nur schwer möglich.
ersonelle Abgänge (Pensionierungen) konnten nur teilweise und dann erst nach langer Personalsuche achbesetzt werden.
as ganze Jahr über sinkende Stahlpreise und eine teilweise stark schwankende Nachfrage ergaben für das Betriebsergebnis einen doppelt negativen Effekt. Durch den Rückgang der Verkaufsmengen am es zu Umsatzeinbußen und die fallenden Stahlpreise brachten die notwendigen Deckungsbeiträge nter Druck. Da sich dieser Тrend das ganze Jahr zeigte, konnten kurzfristige personelle Anpassungen nd verschiedene Kosteneinsparungsmaßnahmen keine erkennbaren positiven Effekte auf das etriebsergebnis bewirken. Da es in diesem Jahr zu keinen Sondererträgen gekommen ist, musste das ahr mit einem schlechteren Betriebsergebnis als 2025 abgeschlossen werden.
4. Kennzahlen zur Vermögens- und Ertragslage
rmittlung der Eigenmittelquote gemäß § 23 URG:
| 2025 | 024 | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| Eigenkapital laut Bilanz | .887.845,21 | 3.339.550,22 | |
| unversteuerte Rücklagen | 0,00 | 0,00 | |
| Eigenkapital | .887.845,21 | 3.339.550,22 | |
| Gesamtkapital (§224 Abs. 3 UGB) | .530.059,02 | 4.703.755,39 | |
| - | von den Vorräten absetzbare Anzahlungen | 11.904,20 | 0,00 |
| Investitionszuschüsse | 14.677,25 | -16.527,83 | |
| Gesamtkapital | .503.477,57 | 4.687.227,56 | |
igenmittelquote gemäß § 23 URG:
| igenkapital x 100 | |
|---|---|
| 64,12 % esamtkapital | 1,25 % |
rmittlung der fiktiven Schuldentilgungsdauer gemäß § 24 URG:
| 2025 | 2024 | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| Rückstellungen | 42.334,31 | 858.218,59 | |
| Verbindlichkeiten | 785.202,25 | 89.458,75 | |
| - | sonstige Wertpapiere und Anteile | 0,00 | 0,00 |
| - | von den Vorräten absetzbare Anzahlungen | -11.904,20 | 0,00 |
| liquide Mittel | -500,00 | -309.554,00 | |
| effektives Fremdkapital | .615.132,36 | .038.123,34 | |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (=EBIT)) | 443.041,01 | -159.028,26 | |
| - | auf die gewöhnliche Geschäftstätigkeit entfallende Steuern vom Einkommen | -8.664,00 | 15.279,00 |
| Abschreibungen auf das Anlagevermögen und Verluste aus dem Abgang | |||
| von Anlagevermögen | 245.777,81 | 73.780,63 | |
| Zuschreibungen zum Anlagevermögen und Gewinne aus dem Abgang von | |||
| Anlagevermögen | 7.176,67 | -830.283,79 | |
| Auflösung Investitionszuschüsse | 1.850,58 | -2.484,02 | |
| /- Veränderung langfristiger Rückstellungen | 22.527,78 | 9.336,34 | |
| Mittelüberschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -237.482,23 | 693.958,10 | |
iktive Schuldentilgungsdauer gemäß § 24 URG:
(effektives) Fremdkapital
ittelüberschuss d. gew.
| k. A. (negativer | k. A. (negativer |
|---|
eschäftstätigkeit
pittelüberschuss) pittelüberschuss)
| Geldflussrechnung | |||
|---|---|---|---|
| 2025 | 2024 | ||
| 1. Ergebnis vor Steuern | -443 | -159 | |
| 2. | Überleitung auf den Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern | ||
| a. | Gewinn aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des | ||
| Investitionsbereichs | -7 | -830 | |
| b. | Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | ||
| sowie auf sonstige Finanzinvestitionen | 246 | 274 | |
| c. | Erträge aus der Auflösung von Bewertungsreserven aus Investitionszuschüssen | -2 | -2 |
| Geldfluss aus dem Ergebnis | -206 | -718 | |
| d. | Zu-/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie | ||
| anderer Aktiva | -327 | 687 | |
| e. | Ab-/Zunahme der Rückstellungen, ausgenommen für Steuern vom Einkommen | -16 | 1 |
| f. | Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie | ||
| anderer Passiva | 68 | -303 | |
| -38 | -173 | ||
| 3. | Netto-Geldfluss aus dem Ergebnis vor Steuern | -481 | -332 |
| 4. Zahlungen für Steuern | |||
| a. | Steuern vom Einkommen | -9 | -15 |
| b. | aktive latente Steuern | 8 | 15 |
| -1 | -1 | ||
| 5. | Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit | -482 | -333 |
| 6. | Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | ||
| a. | Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 7 | 900 |
| b. | Anlagenzugänge It. Anlagenspiegel (ohne Finanzanlagen) | -52 | -106 |
| c. | Finanzanlagenzugänge und sonstige Finanzinvestitionen | -13 | -17 |
| d. | Investitionszuschüsse | 0 | 16 |
| 7. | Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| a. | Einzahlungen/Auszahlungen aus der Aufnahme/Tilgung von Finanzkrediten | ||
| gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | -316 | |
| b. | Einzahlungen/Auszahlungen für die Aufnahme/Tilgung von sonstigen | ||
| Finanzkrediten | 228 | -47 | |
| 228 | -363 | ||
| 8. | zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | -311 | 98 |
| 9. | Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 310 | 212 |
| 10. | Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 1 | 310 |
. Risikobericht
urch das Praktizieren einer modernen, wertorientierten Unternehmensführung und das bewusste useinandersetzen mit strategischen und operativen Risiken, sollen potenzielle Gefahren für das nternehmen frühzeitig identifiziert, diese bewertet und mittels geeigneter Vorsorgemaßnahmen inimiert oder sogar ausgeschlossen werden.
ie Finanzierungs- / Liquiditätsrisiken werden durch folgende Risikomanagementmethoden abgesichert:
Liquiditätsrisiko
esentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos ist eine exakte Finanzplanung, die onatsweise revolvierend und anlassbezogen erstellt wird. Eine entsprechende igenkapitalausstattung des Unternehmens stellt sicher, dass der laufende Kapitalbedarf des nternehmens weitgehend durch Innenfinanzierung gedeckt werden kann. Es bestehen vorbesprochene, externe Liquiditätsreserven seitens der Hausbank, im Falle von nötigen Zwischenfinanzierungen.
Bonitätsrisiko
-
ür die kontinuierliche Bonitätsbeurteilung fließen unterschiedliche Betrachtungen und Bewertungen in. Die Beobachtung der wirtschaftlichen Lage, der Konjunkturlage und die permanente Bewertung der arktlage erfolgt durch die Unternehmensführung. Das Risiko für Forderungs- und Zahlungsausfälle wird durch ein Kunden-Bonitätsmonitoring bei einem externen Bonitätsauskunfts -und informationsunternehmen bewertet. Der Ausfall von Kundenforderungen ist durch eine reditversicherung abgesichert. Die Erfolgs- und wirtschaftliche Situation wird durch interne Controlling aßnahmen, sowie einer monatlichen Erfolgsrechnung beobachtet und kontrolliert. Durch eine gezielte inkaufspolitik werden Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten vermieden.
Währungsrisiko
ährungsrisiken spielen im Geschäftsverlauf derzeit keine Rolle, da alle Kunden im Inland ansässig sind.
Zinsrisiko
ine Zinsrisikobeurteilung erscheint aufgrund der weitgehenden Innenfinanzierung des Unternehmens icht angebracht bzw. nötig.
6. Investitionen
ie Investitionen der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2025 betrugen TEUR 64,83 (VJ: 127,72). Davon ntfielen TEUR 12,57 (VJ: 19,06) auf immaterielles Vermögen und TEUR 52,26 (VJ: 108,66) auf achanlagevermögen.
. Umwelt
urch die Investition in eine Photovoltaikanlage (160 kWp) und der laufenden Modernisierung des LKWuhrparks wurden bzw. werden Maßnahmen zum Umweltschutz gesetzt. Umweltbelastungen sind derzeit nicht bekannt. Daher wurden für zukünftige Umweltbelastungen keine Rückstellungen gebildet.
. Forschung und Entwicklung
ie Gesellschaft führt keine Forschung und Entwicklung im Sinne von aktivierungspflichtigen eistungen durch. Für Forschung und Entwicklung wurden keine Aufwendungen getätigt.
9. Zweigniederlassungen
s gibt keine Zweigniederlassungen.
0. Ausblick - voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
nde 2025 zeigte eine leichte wirtschaftliche Erholung, die zu einer Verbesserung der konjunkturellen age in Österreich für 2026 führen kann. Vorausgesetzt einer stabilen Stahl- und austoffpreissituation, sind die Aussichten, sowohl für den privaten, als auch für den gewerblichen ausektor als positiv und mit einem leichten Aufwärtstrend zu bewerten.
nsicherheitsfaktoren hinsichtlich wirtschaftlicher Verwerfungen in der Weltpolitik, die Eskalation bestehender (z. B. Ukraine Krieg) und das Auftreten möglicher, neuer Krisensituationen, können den eichten Konjunkturaufschwung kurzfristig negativ beeinflussen.
Für 2026 sind organisatorische und personelle Änderungen und Anpassungen geplant um einerseits die Vertriebsstruktur auszubauen und interne Abläufe und Prozesse kostensparender und flexibler estalten zu können.
rundsätzlich gehen wir von einem besseren wirtschaftlichen Umfeld als 2025 aus, das zu einer öheren Nachfrage und dementsprechenden Umsatzzuwächsen führen wird. Durch eine stabile arktsituation werden sich auch die Stahlpreise erholen und sich zumindest auf einem gleichbleibenden Preisniveau bewegen. Dies wird zu mehr Planbarkeit für unser Unternehmen führen nd die Umsatz-, als auch Ertragssituation verbessern.
nns, 11.09.2026
nterschrift des Geschäftsführers