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Lagebericht 2025

Berglandmilch eGen

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 17. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

BERICHT ÜBER DEN GESCHÄFTSVERLAUF UND DIE WIRTSCHAFTLICHE LAGE

1. GESCHÄFTSVERLAUF

1.1. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen 1.1.1. Das volkswirtschaftliche Umfeld in Österreich:

Das Wirtschaftsjahr 2025 war geprägt von Handelskonflikten, schwankendem Wachstum, hartnäckiger Inflation und steigender Staatverschuldung in vielen Regionen. Keines dieser Probleme hat sich mit dem Jahreswechsel in Luft aufgelöst. Die Weltwirtschaft habe sich zwar als widerstandsfähig erwiesen, bleibe aber anfällig, heißt es seitens der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Man erwartet, dass sich das weltweite Wachstum von 3,2 % im Jahr 2025 auf 2,9 % im Jahr 2026 leicht abschwächen wird.

Im Euro-Raum verhält sich die Konjunktur mit einer erwarteten Expansion von 1,4 % in 2025 robust und zeigt sich in den Folgejahren moderat steigend. Die europäische Exportwirtschaft gerät aber zunehmend durch den Wettbewerb mit China unter Druck, deren Regierung auf die Förderung von Hochtechnologie setzt. China exportiert vermehrt Produkte mit höherem Technologiegehalt und drängt damit in klassische Marktsegmente etablierter Volkswirtschaften. Dies setzt auch österreichischen Unternehmen, direkt oder indirekt über die Wertschöpfungsketten europäischer und vor allem deutscher Unternehmen, zu. Ferner belasten die US-Zollpolitik sowie der starke Euro die positive Entwicklung. Im Euro-Raum erwies sich der Arbeitsmarkt als robust und verlangsamte sich die Inflation im Jahresverlauf 2025, anders als in Osterreich, deutlich auf rund 2 %. Es wird für den Euro-Raum eine Steigerung der Wirtschaftsleistung von 1 % (2026) bzw. 1,4 % (2027) erwartet. Das Konjunkturwachstum bei Österreichs wichtigstem Wirtschaftspartner Deutschland dürfte sich aufgrund des Fiskalpakets ebenfalls auf 1 % (2026) bzw. 1,4 % (2027) beschleunigen. Die Industrieschwäche in Deutschland hält jedoch an.

Der öffentliche Haushalt Österreichs steht unter großem Konsolidierungszwang. Das gesamtstaatliche Defizit laut Maastricht-Definition liegt im Jahr 2025 bei 4,6 % des BIP. Durch die nötigen (sub-)nationalen Budgetmaßnahmen soll sich der Finanzierungssaldo bis zum Jahr 2027 auf rund 4 % verringern; die BIP-Schuldenquote wird daher weiter steigen und 2027 eine Höhe von 84,9 % erreichen.

Die in der zweiten Jahreshälfte 2025 beobachtete Konjunkturaufhellung der österreichischen Wirtschaft verfestigt sich voraussichtlich in den Jahren 2026 und 2027. Für die nächsten Jahre wird nach der längeren Rezession ein moderater Wachstumspfad von 1,2 % (2026) sowie 1,4 % (2027) erwartet. Die Stärke der Erholung wird maßgeblich von der Entwicklung der Inlandsnachfrage abhängen. Zum einen sollten die Effekte der Leitzinssenkungen positiv auf die Investitionsbereitschaft wirken, zum anderen sollte der Rückgang der Inflation zu einem Abflauen der Sparneigung beitragen und dem privaten Konsum etwas mehr Schwung verleihen.

Der Arbeitsmarkt stagnierte 2025, wird aber ab 2026 wieder stärker wachsen, wodurch die Arbeitslosigkeit sinken sollte. Zurückzuführen ist dieser Trend unter anderem auf die demografische Entwicklung, welche zu einem Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung

führt. Dies wird allerdings durch die steigende Erwerbsbeteiligung ausgeglichen, insbesondere aufgrund der schrittweisen Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters für Frauen sowie der Reform der Korridorpension ab 2026. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition liegt 2025 bei 7,4 % (Dezember 2025: 435.000 Menschen als arbeitslos oder in Schulung beim AMS gemeldet) und verringert sich kontinuierlich in den Folgejahren auf 7,3 % (2026) bzw. 7,0 % (2027).

1.1.2. Die wirtschaftliche Situation auf dem Milchmarkt:

Der Milchmarkt 2025 hat sich im Durchschnitt stabil entwickelt. Gegen Jahresende setzte aber ein Preisverfall ein. Ursache dafür sind deutliche Mehranlieferungen in wichtigen Produktionsländern. Die aktuellen weltpolitischen Krisen führen zu massiven Kostensteigerungen, dazu stehen in Osterreich neben den sehr hohen Rohstoffpreisen weiters zusätzliche, bürokratische Auflagen ins Haus. Anstatt eine positive Konsumstimmung zu verbreiten, wird mit einer negativen, öffentlich geführten Preisdebatte und politischen Kampagne dem Wirtschaftsstandort geschadet.

Die Milchwirtschaft hat 2025 unter wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ihre Qualitätsund Nachhaltigkeitsstrategie weiter ausgebaut. Sie investiert in weitere Verbesserungen der Produktqualität, beim Tierwohl und der Nachhaltigkeit, sie setzt auf Innovationen und nutzt moderne Ernährungstrends. Trotz vieler neuer handelspolitischer Herausforderungen konnten die Exporte mit Qualitätsprodukten aus Osterreich gesteigert werden.

1.2. Geschäftsentwicklung

1.2.1. Entwicklung des Gesamtumsatzes

Der Gesamtumsatz im Jahr 2025 hat sich wie folgt entwickelt (in TEUR):

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 2
Berglandmilch eGenGJ 2024GJ 2025Veränderung
Warenerlöse Inland789.266831.488+ 42.222 (+ 5,3%)
Warenerlöse EU409.134474.768+ 65.634 (+ 16,0 %)
Warenerlöse Drittland35.02830.642-4.386 (- 12,5 %)
Warenerlöse Gesamt1.233.4281.336.898+ 103.470 (+ 8,4 %)
Umsatzmäßige Exportquote36,0%37,8 %
Leistungserlöse Gesamt8.70510.024+1.319 (+ 15,2 %)
Umsatzerlöse Gesamt1.242.1331.346.922+ 104.789 (+ 8,4 %)
Berglandmilch KonzernGJ 2024GJ 2025Veränderung
Warenerlöse Inland800.309841.779+ 41.470 (+ 5,2%)
Warenerlöse EU436.495506.173+ 69.678 (+16,0 %)
Warenerlöse Drittland35.38631.175-4.211 (- 11,9 %)
Warenerlöse Gesamt1.272.1901.379.127+106.937 (+ 8,4 %)
Umsatzmäßige Exportquote37,1 %39.0 %
Leistungserlöse Gesamt6.0767.099+1.023 (+ 16,8 %)
Umsatzerlöse Gesamt1.278.2661.386.226+ 107.960 (+ 8,4 %)

Mit der Entwicklung des Gesamtumsatzes konnten die

Genossenschaft und der

Berglandmilch-Konzern das diesbezüglich intern gesetzte Unternehmensziel erreichen.

1.2.2. Entwicklung des Umsatzes nach Warengruppen

Die einzelnen Warengruppen entwickelten sich im Jahr 2025 umsatzmäßig sehr positiv. Die größten Umsatzzuwächse wurden bei den Produktgruppen Frischkäse, Naturjoghurt, Milchmischgetränke und Trinkmilch erzielt. Ein Umsatzrückgang war nur in der Produktgruppe Fruchtjoghurt zu verzeichnen.

1.2.3. Entwicklung des Rohstoffmarktes

Die Rohmilchanlieferung in Osterreich verzeichnete gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 2,8 % und betrug 3,68 Mio. Tonnen. Der Anteil von Biomilch in Osterreich erreichte 18,1% bzw. 633.600 Tonnen. Die EU verzeichnete im Jahr 2025 eine Mehranlieferung von 2,0%, wobei diese ab dem zweiten Halbjahr einsetzte und seitdem ungebrochen hoch ist. Dazu kommen höhere Inhaltsstoffe, wodurch die effektive Mehranlieferung 2,8% war. Die hohe Mehranlieferungsmenge führte auf den Milchmärkten ab dem Ende 2025 zu einem massiven Preisverfall. Die Gründe dafür liegen in der guten Futtergundlage und den hohen Kosten, die zu höherer Produktion und Effizienz treiben. Im Jänner 2026 lagt die Anlieferung in der EU um 5% über dem Vorjahr.

Die Anzahl der Milchlieferanten in Osterreich verringerte sich im Jahr 2025 um 3,5% von 21.569 auf 20.811. Im Durchschnitt hielt jeder Landwirt 25,8 Kühe. Im Durchschnitt ist die Struktur der österreichischen Milchwirtschaft im internationalen Vergleich nach wie vor als klein zu beurteilen.

Die Rohmilchanlieferung (Eigenanlieferung) in der Berglandmilch lag im Jahr 2025 im Durchschnitt mit Plus 1,8% über dem Vorjahres-Niveau, wobei im letzten Quartal 2025 die Steigerung der Anlieferungsmenge im Durchschnitt 6,6% betrug und seitdem immer noch so hoch liegt. Die Anzahl der Milchlieferanten in der Berglandmilch hat sich gegenüber dem Vorjahr jedoch um 6,1 % verringert.

Maßnahmen zur Steigerung des Tierwohls, welche über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen, werden von der Berglandmilch in einem gestaffelten Tierwohlbonusprogramm abgegolten. Dieser Tierwohlbonus wurde von der Berglandmilch im Juli 2025 nochmals erhöht und so werden die Bäuerinnen und Bauern mit besonders tierwohlgerechten Stallungen und Haltungsformen für ihre Mehrleistungen zusätzlich entlohnt.

Die Bäuerinnen und Bauern stellen den Kühen dabei nicht nur Bewegungsfreiheit sowie Weide, Alpung oder Auslauf ins Freie zur Verfügung, sondern sie setzen zusätzlich auf nachhaltiges, heimisches, GVO-freies Futter, ohne Importe aus Übersee. Zudem verzichten sie auf den Einsatz von Glyphosat und Milchaustauschern.

All das fördert nicht nur das Wohlbefinden der Kühe und bringt bis zu 4 Cent Tierwohlbonus je kg Milch, sondern zahlt auch auf die Klimainitiative des Unternehmens ein. Berglandmilch hat sich selbst ein Emissionsreduktionsziel bis 2030 auferlegt, welches im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen steht. Dieses Ziel wurde von der internationalen Science-Based-Targets-Initiative geprüft und auch bestätigt.

1.2.4. Entwicklung des Absatzmarktes

Die Umsätze der heimischen Milchverarbeiter sind im Jahr 2025 um insgesamt cirka 9 % auf 4,4 Mrd. EUR gestiegen, wobei Zuwächse sowohl im Inland als auch im Export zu verzeichnen waren.

Die österreichischen Milchexporte erreichten 2025 auf Basis der vorläufigen Zahlen der Statistik Austria mit 1,95 Mrd. € einen neuen Höchstwert und konnten um 9,5 % oder 175 Mio. EUR weiter zulegen. Die Exportquote bezogen auf den Umsatz betrug damit ca. 44,3 %, die Importquote 29,9 %. Die Hälfte der Exporte geht nach Deutschland, gefolgt von Italien, Spanien, Griechenland und den Niederlanden. Das wichtigste Außenhandelsprodukt ist Käse. Die starken Außenhandelszahlen bestätigen den Erfolg der Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie der heimischen Milchwirtschaft auch im Export.

Berglandmilch setzt, wie auch andere österreichische Milchverarbeiter, in der Vermarktung seiner Produkte stark auf Markenartikel und Premium-Konzepte für den nationalen und internationalen Lebensmittelhandel. Dort wird Tierwohl als zentrales Kriterium großgeschrieben. In diesem kompetitiven Marktumfeld konnte Berglandmilch mit seinen Markenprodukten, allen Widrigkeiten zum Trotz Marktanteile halten bzw. ausbauen und seine Position als Marktführer weiter festigen.

1.3. Geschäftsführung und Mitarbeiter

Die Geschäftsführung blieb im Jahr 2025 unverändert:

• Herrn GD Dipl.-Ing. Josef Braunshofer, Vorsitzender der Geschäftsführung • Herrn Mag. Georg Lehner, Mitglied der Geschäftsführung

Der durchschnittliche Personalstand der Genossenschaft verringerte sich im Jahr 2025 um 2 Mitarbeiter auf insgesamt 1.468 Dienstnehmer. Der Berglandmilch-Konzern beschäftigte 2025 im Durchschnitt 1.615 Mitarbeiter.

Schwerpunkte in der Personalentwicklung waren Lehrlingsförderungsprogramme, Führungskräfteseminare, Spezialseminare im IT-Bereich, Hygieneschulungen, Ausbildung zu Käsesommeliers und Sicherheitsfachkräften sowie betriebsinterne werksspezifische Operatorschulungen für Abfüllanlagen und Höhensicherheitstrainings im Hochregallager.

Die über Jahre hinweg positive Geschäftsentwicklung ist allem voran den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken. Dafür gebührt ihnen ein großer Dank und höchste Anerkennung.

1.4. Besondere Ereignisse im Geschäftsjahr

Schärdinger verteidigt Nr. 1-Position im Österreichischen Lebensmittelhandel

In einem wettbewerbsorientierten Umfeld - die führenden österreichischen Handelsketten bauen ihre Eigenmarken-Sortimente weiter aus - konnten die Berglandmilch-Marken ihre Marktanteile halten und so insgesamt die Nr. 1-Position behaupten.

Berglandmilch eröffnet Biomasse-Heizwerk in Voitsberg – wichtiger Schritt für die nachhaltige Energieversorgung

Biomasseheizwerk

Mit dem neuen Biomasse-Heizwerk, das mit Oktober 2025 in Betrieb genommen und am 14. März 2026 feierlich eröffnet wurde, investiert Berglandmilch gezielt in eine zukunftsorientierte und ressourcenschonende Energieversorgung. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Dekarbonisierung des Standortes Voitsberg geleistet.

Ein besonderes Merkmal dieses Projekts ist der geschlossene regionale Kreislauf: Die hochmoderne Anlage arbeitet ausschließlich mit Biomasse in Form von Hackschnitzeln direkt aus der Region Lipizzanerheimat und ermöglicht eine Reduktion der CO2- Emissionenum über 90 Prozent. Dadurch wird nicht nur eine nachhaltige Energiegewinnung sichergestellt, sondern auch die regionale Wertschöpfung gestärkt. Die Biomasseanlage verfügt über eine Leistung von 6 Megawatt und verarbeitet täglich rund 180 Kubikmeter Hackschnitzel, die in saubere Energie umgewandelt werden. Durch diese Investition wird der Standort Voitsberg künftig in seiner Energieversorgung unabhängig von fossilen Energieträgern wie Erdgas.

Auszeichnungen für starke Marken

Auch 2025 haben wir uns an wichtigen nationalen und internationalen Qualitätswettbewerben beteiligt und konnten wieder Auszeichnungen erringen. All diese Auszeichnungen bestätigen die hervorragende Qualität unserer Käsespezialitäten. Beste österreichische, gentechnikfreie Rohmilchqualität führt zu hochwertigen Milchprodukten, die unsere Konsumenten im In- und Ausland schätzen.

Käsiade

Auch dieses Jahr im Oktober 2025 konnte Schärdinger und Tirol Milch im Rahmen der 17. internationalen Käsiade in Hopfgarten im Brixental- Tirol erneut seine herausragende Qualität unter Beweis stellen. Insgesamt 13 Käsespezialitäten wurden von der Fachjury mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
5x Gold:
Schärdinger St. Patron (Voitsberg)
Schärdinger Asmonte (Voitsberg)
Tirol Milch Alpzirler (Wörgl)
Schärdinger Mozzarella (Feldkirchen)
Schärdinger Österkron (Ennstal Milch)

4x Silber:

4x Bronze:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
Tirol Milch Kaiser Max (Wörgl)Schärdinger Mondseer (Voitsberg)
Schärdinger Bergtilsiter (Voitsberg) Schärdinger Dachsteiner (Voitsberg)
Schärdinger Jerome (Voitsberg)Schärdinger Bojar Kräuter (Aschbach)
Schärdinger Raclette (Voitsberg)Schärdinger Dolce Bianca (Ennstal Milch)

DLG Prämierungen für Berglandmilch

Auch bei den diesjährigen DLG Prämierungen darf sich Schärdinger und Tirol Milch über sechs Goldmedaillen und eine Silbermedaille freuen.

Die Goldmedaille wurde überreicht an:

• Schärdinger Moosbacher • Tirol Milch Kaiser Max • Tirol Milch Weinzirler • Tirol Milch Alpzirler • Tirol Milch Tiroler Adler • Tirol Milch Tiroler Felsenkeller • Triol Milch Urtyroler Eine Auszeichnung mit einem silbernen Preis erhielten:

World Cheese Awards

Beim World Cheese Awards in Bern in der Schweiz wurden Käsespezialitäten aus dem Hause Schärdinger und Tirol Milch mit insgesamt 17 Awards prämiert:

col Mile

Mein Land. Meine Milch.

voroons Soltardinger)

Mit Schärdinger schmeckt das Leben.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
GOLD:Tirol Milch Tiroler Felsenkeller
Tirol Milch Tiroler Bergkäse g.U.
SILBER:Schärdinger Asmonte
Schärdinger Winzer Rosé
Schärdinger Moosbacher
Schärdinger St. Patron
WOR(D CHEESESchärdinger Dolce Bianca Schärdinger Österkron
Schärdinger Bergbaron geräuchert Tirol Milch Urtyroler
SWITTETirol Milch Weinzirler
BRONZE:Schärdinger Amadeus
Schärdinger Jerome
Schärdinger Kärntner Rahmlaib
Schärdinger Raclette
Tirol Milch Tiroler Adler
Tirol Milch Feiner Tiroler

2. BERICHT ÜBER BETRIEBSSTÄTTEN

Die Berglandmilch führte zum 31.12.2025 insgesamt 8 Produktionsstandorte. Die Anzahl der Betriebsstätten hat sich im Jahr 2025 nicht verändert.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
Name und Anschrift der BetriebsstättenLand
Berglandmilch eGen, AT-3361 Aschbach, Schärdinger-Platz 1NÖ.
Berglandmilch eGen, AT-5143 Feldkirchen/Mattighofen, Ottenhausen 3500.
Berglandmilch eGen, AT-4923 Geinberg, Moosham 100.
Berglandmilch eGen, AT-4600 Wels, Schubertstraße 300.
Berglandmilch eGen, AT-4150 Rohrbach-Berg, Molkereistraße 200.
Berglandmilch eGen, AT-8570 Voitsberg, Grazer Vorstadt 112Steiermark
Berglandmilch eGen, AT-9020 Klagenfurt, Schrödingerstraße 51Kärnten
Berglandmilch eGen, AT-6300 Wörgl, Lattellaplatz 1Tirol

Die Investitionen der Genossenschaft in immaterielle Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen betrugen im Geschäftsjahr 2025 TEUR 62.987 (Vorjahr TEUR 60.617). Insgesamt wurden im Konzern der Berglandmilch Investitionen in Höhe von TEUR 65.914 (Vorjahr TEUR 62.673) getätigt.

Die Investitionen betrafen im Wesentlichen:

• Am Standort in Aschbach-Markt wurde die Cottage-Cheese-Produktionsanlage in Betrieb genommen. Weiters wurde mit dem Bau eines Parkhauses, den Zubau eines Verschieberegallagers und den Zubau für eine Frischkäseanlage begonnen. • Im Werk Feldkirchen wurden Käse-Reifecontainer angeschafft und in eine Steuerung sowie in eine Bactofuge für die Milchlinie investiert • Am Standort Geinberg wurde im Jahr 2025 mit dem Bau eines Fertigwarenlagers und einer Erweiterung des Bürogebäudes begonnen. Weiters erfolgte die Inbetriebnahme einer weiteren Kleinbeutel-Reibkäselinie mit Traypacker. • Im Werk Rohrbach-Berg wurde in ein Kühl- und Trockenlager investiert. • Im Werk Klagenfurt wurde eine UHT-Anlage für die McDonald's-Linie in Betrieb genommen. • In der Käserei am Standort Voitsberg wurde das Biomasse-Heizwerk in Betrieb genommen und in eine Erweiterung der Eiswasseranlage investiert. • Am Standort Wörgl wurden eine Wärmerückgewinnungsanlage und Palettierroboter angeschafft.

3. BERICHT ÜBER DIE TOCHTERGESELLSCHAFTEN

ALPI Milchverarbeitungs- und Handels GmbH & Co.KG.

Bei der ALPI Milchverarbeitungs- und Handels GmbH & Co.KG. ergab sich im Jahr 2025 bedingt durch die generelle Marktpreisentwicklung im nationalen und internationalen Markt eine Umsatzerhöhung von 16,7 %. Die Gesellschaft konnte das gesetzte Unternehmensziel im Jahr 2025 deutlich überschreiten und beendete das Jahr mit einem positiven Ergebnis. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen die Fertigstellung der Absackanlage Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2026 sind gegenüber Ende 2025 geprägt von steigenden Preisen. Die weitere Preisentwicklung ist abhängig vom Rohstoffaufkommen, von den Exportmöglichkeiten und generell von der ZMP-Preisentwicklung. Ein besonderes Augenmerk wird weiterhin auf die Entwicklung der Ukraine-Krise gelegt, weil diese die Märkte weltweit in Unruhe gebracht hat.

BHG Betriebsmittel Handels GmbH & Co.KG.

Der Umsatz 2025 der BHG Betriebsmittel Handels GmbH & Co.KG. hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Der Trend des Vorjahres setzte sich fort und so wurden auch im Geschäftsjahr 2025 die meisten Neukunden über den Webshop gewonnen. Es konnten bei einem Großteil der Warengruppen Zuwächse erzielt werden. Ziel ist es weiterhin, Marktanteile zu halten und langfristig auszubauen.

KÄRNTNER LEGRO Lebensmittelgroßhandel Gesellschaft m.b.H.

Der Kundenstock der KÄRNTNER LEGRO Lebensmittelgroßhandel Gesellschaft m.b.H. wurde im abgelaufenen Wirtschaftsjahr verkauft. Die Vorratsrestbestände sowie die Geschäftsausstattung wurden bzw. werden abverkauft und die Gesellschaft befindet sich derzeit in Auflösung.

Berglandmilch GmbH, Deutschland

Aufgrund der Schließung des Rottaler Milchwerkes in Karpfham/Bayern Ende 2015 erfolgen die Produktion und der Verkauf von der Muttergesellschaft der Berglandmilch am Standort Aschbach-Markt. Ab dem Jahr 2020 kauft die Gesellschaft die Rohmilch von den Milchlieferanten der Mitglieder der Rottaler Milchwerk eG ein und verkauft diese für die Verarbeitung von Milch- und Milchprodukten an die Berglandmilch eGen nach Österreich.

BLM Eesti AS, Estland

Der Geschäftsbetrieb der estnischen Tochtergesellschaft BLM Eesti AS in Pölva, Estland, ist seit 2012 eingestellt und die Liegenschaft wurde im Jahr 2025 verkauft. Die Gesellschaft befindet sich derzeit in Liquidation.

Frulika s.r.o.

Die Frulika s.r.o. in Kaplice, Tschechien, stellt Fruchtzubereitungen für Fruchtjoghurts her und beliefert neben der Berglandmilch auch Drittkunden im mitteleuropäischen Raum. Das Tochterunternehmen weist auch 2025 eine positive Ertragslage aus.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 10
Bäuerliche
SchärdingerLinzerLandfrischMilchunionMolkerei imSteirermilch MilchunionRottalerTirol
LandmolkereiMolkereiMolkereiAlpenvorlandMostvertelMolkerei KämtenMilchwerkMilch

Berglandmilch eGen Beteiligungen per 31.12.2025

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 10
ALPI Milchverarbeitungs- u.ALPI Milchverearbeitungs- undBHG Betriebsmittel Handels GmbH &BHG Betriebsmittel
Handels GmbH&Co.KG.Handels GmbHCo.KG.Handels GmbH
Wels, ÖsterreichWels, ÖsterreichWels ÖsterreichWels, Österreich
Anteil: 74 %Anteil: 74 %Anteil: 100 %Anteil: 100 %
KÄRNTNER LEGRO
ALPEX MolkereiprodukteBerglandmilchLebensmittelgroß handelPIKANO Produktion- u.
Handelsgesellschaft m.b.H.Molkerei Markt GmbHGesellschaft m.b.H.Handels GmbH
Wels, ÖsterreichWels, ÖsterreichKlagenfurt, ÖsterreichWels, Österreich
Anteil:100 %Anteil:100 %Anteil: 100 %Anteil: 100 %
Unterstützungseinrichtung
Frulika s.r.o.Schärdinger Italia SrlBerglandmilch GmbHder Rottaler Milchwerk eG
Kaplice, TschechienBrixen, ItalienRotthalmünster,GmbH, Rotthalmünster,
Anteil: 75 %Anteil: 100 %Deutschland Anteil:100 %Deutschland Anteil: 100 %
BLM Eesti AS
Desserta Hellas S.A.
in Liquidation
Chalandri, Griechenland
Pölva, Estland
Anteil: 30 %
Anteil: 98 %

4. DARSTELLUNG DER LAGE INKL. DER LEISTUNGSINDIKATOREN

Berglandmilch eGen

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Jahr 2025 um TEUR 70.649 oder 11,4% auf TEUR 689.412. Diese Veränderungen beruhen auf einer Erhöhung des Anlagevermögens um TEUR 25.519 und einem Anstieg des Umlaufvermögens inkl. Rechnungsabgrenzungsposten und aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 45.130, wobei die Vorräte um TEUR 20.977 anstiegen und die Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Rechnungsabgrenzungsposten und die aktiven latenten Steuern sich per Saldo um TEUR 24.153 erhöhten.

1.1. Eigenkapital

Das wirtschaftliche Eigenkapital erhöhte sich im Jahr 2025 um TEUR 21.044 auf TEUR 305.017. Die Eigenkapitalquote beträgt 44,2 % des Gesamtkapitals.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 11
Eigenkapital + Investitionszuschüsse
Eigenkapitalquote =
Bilanzsumme zum 31.12.2025

1.2. Fremdkapital

An Positionen des Fremdkapitals wurden zum 31.12.2025 insgesamt TEUR 384.395 ausgewiesen. Dies entspricht 55,8 % des Gesamtkapitals.

2. Ertragslage

Die Umsatzerlöse betrugen im Jahr 2025 TEUR 1.346.922 und haben sich gegenüber dem Vorjahr um 8,4 % erhöht.

Die Betriebserträge haben sich nominell verringert. Dies ist im Wesentlichen auf eine Verminderung des Rohertrages zurückzuführen.

Gleichzeitig erfuhren die Betriebsaufwendungen im Jahr 2025 nominell einen Anstieg.

Das Betriebsergebnis in Relation zur Betriebsleistung beträgt im Jahr 2025 0,8 %. Der diesbezügliche Vorjahreswert lag bei 1,8 %.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 11
Betriebsergebnis in %Betriebsergebnis laut GuV 9
zur BetriebsleistungUmsatzerlöse + Bestandsveränderungen + aktivierte Eigenleistungen

Das im Jahr 2025 von der Genossenschaft erwirtschaftete Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 8.495 verringerte sich gegenüber dem Vorjahr und liegt damit auch unter der Zielvorgabe.

Mit dem erzielten Jahresüberschuss konnte eine nominelle Eigenkapitalstärkung erreicht werden.

3. Finanzlage

Auf Basis des Fachgutachtens AFRAC-Stellungnahme 36 gestaltet sich die Finanzlage der Genossenschaft wie folgt:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 12
GeschäftsjahrVorjahr
in TEURin TEUR
Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit-3766.081
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit-44.577-54.158
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit40.038-7.529

4. Anlieferungs- und Verarbeitungsmenge

Die Anlieferungsmenge der Milchbauern an die Berglandmilch in Österreich und Bayern sowie die gesamte Verarbeitungsmenge unserer Produktionsstandorte in Osterreich und Bayern stellt sich wie folgt dar:

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 12
GeschäftsjahrVorjahr
in Tonnenin Tonnen
Anlieferungsmenge der Milchbauern1.334.8081.311.355
Verarbeitungsmenge1.384.7111.357.830

Die angelieferte Rohmilchmenge hat sich im Jahr 2025 um 23.453 (1,8 %) Tonnen erhöht. Die Anzahl der Milchlieferbetriebe beträgt im Durchschnitt 7.682 (Vorjahr 8.181) und hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Milchmenge je Milchlieferant ist 2025 jedoch gestiegen.

Berglandmilch Konzern

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Jahr 2025 um TEUR 71.293 oder 11,3 % auf TEUR 704.960. Diese Veränderungen beruhen auf einer Erhöhung des Anlagevermögens um TEUR 27.190 und einem Anstieg des Umlaufvermögens inkl. Rechnungsabgrenzungsposten und aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 44.103, wobei die Vorräte um TEUR 22.419 anstiegen und die Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Rechnungsabgrenzungsposten und die aktiven latenten Steuern sich per Saldo um TEUR 21.684 erhöhten.

1.1. Eigenkapital

Das wirtschaftliche Eigenkapital erhöhte sich im Jahr 2025 um TEUR 22.885 auf TEUR 318.802. Die Eigenkapitalquote beträgt 45,2 % des Gesamtkapitals. Die Zielvorgabe, den Wert des Eigenkapitals nominell zu verbessern, konnte somit erreicht werden.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 12
Eigenkapital + Investitionszuschüsse
Eigenkapitalquote =
Bilanzsumme zum 31.12.2025

1.2. Fremdkapital

An Positionen des Fremdkapitals wurden zum 31.12.2025 insgesamt TEUR 386.158 ausgewiesen. Dies entspricht 54,8 % des Gesamtkapitals.

2. Ertragslage

Die Konzernumsatzerlöse betrugen im Jahr 2025 TEUR 1.386.226 und haben sich gegenüber dem Vorjahr um 8,4 % erhöht.

Die Betriebserträge haben sich im Jahr 2025 nominell verringert. Dies ist im Wesentlichen auf eine Verminderung des Rohertrages zurückzuführen.

Gleichzeitig erfuhren die Betriebsaufwendungen im Jahr 2025 nominell einen Anstieg.

Das Betriebsergebnis in Relation zur Betriebsleistung beträgt im Jahr 2025 + 1,0 %. Der diesbezügliche Vorjahreswert liegt bei + 1,9 %.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 13
Betriebsergebnis in %Betriebsergebnis laut GuV 9
zur BetriebsleistungUmsatzerlöse + Bestandsveränderungen + aktivierte Eigenleistungen

Das im Jahr 2025 erwirtschaftete Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 10.491 verringerte sich gegenüber dem Vorjahr.

Mit dem erzielten Jahresüberschuss konnte eine nominelle Eigenkapitalstärkung erreicht werden.

3. Finanzlage

Bezüglich der Darstellung der Finanzlage des Konzerns auf Basis der AFRAC- Stellungnahme 36 wird auf die Geldflussrechnung verwiesen.

BERICHT ÜBER DIE VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG UND RISIKEN DES UNTERNEHMENS

1. Besondere Vorgänge nach dem Geschäftsjahresabschluss

Wesentliche Ereignisse von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag zum 31.12.2025 für die Genossenschaft nicht eingetreten.

2. Voraussichtliche betriebliche Entwicklung

Die geschäftspolitischen Schwerpunkte im Jahr 2025 liegen im Ausbau der Marktposition und des hohen Qualitätsstandards sowie in einer weiteren generellen Kostenoptimierung. Auf Basis der aktuellen Marktentwicklung wird sich auch das Jahr 2026 als sehr herausfordernd gestalten.

Die Berglandmilch erwartet in den nächsten Jahren nur mehr einen moderaten Anstieg der Rohmilchmengen. Die Verarbeitungskapazitäten sowohl im Käse- als auch im Trinkmilchbereich sind vorhanden. Es gilt die Wertschöpfungstiefe weiter zu optimieren. Berglandmilch arbeitet auch weiter an einer Straffung der Werksstruktur mit weniger, dafür aber größeren Verarbeitungseinheiten.

Die Bedeutung starker Herstellermarken wie Schärdinger, Tirol Milch, Lattella und Stainzer und vieler starker dazugehöriger Submarken wie zum Beispiel Bergbaron, Primina oder Sommerbutter bleibt in einem sehr unsicheren Marktumfeld von großer Bedeutung. Die Berglandmilch wird ihre Werbeaktivitäten hierfür in Zukunft hochhalten, um das Potential ihrer eigenen Marken in einem herausfordernden Wettbewerbsumfeld voll ausschöpfen zu können.

Hinsichtlich der Ertragslage liegt die mittelfristige Zielvorgabe in der Verbesserung der Rohertragsspanne. Damit soll die Ertragslage weiterhin gestärkt werden. Auch bezüglich des Eigenkapitals besteht das mittelfristige Unternehmensziel darin, es sukzessive zu erhöhen. Gestützt durch den bisherigen Geschäftsverlauf und die Entwicklung der Aufwandsgebarung können wir für das Jahr 2026 im Rahmen der gesetzten Unternehmensziele mit einem positiven Ergebnis ähnlich der Vorjahre rechnen.

3. Wesentliche Risken und Ungewissheiten

Branchen- und Geschäftsrisiko

Die Qualität der Produkte wird laufend durch das eigene Betriebslabor bzw. auch durch externe Untersuchungsanstalten kontrolliert. Die Berglandmilch wird laufend zertifiziert und weist nachstehende Zertifikate auf höchster Ebene auf: IFS (International Food Standard) higher level und Bio-Zertifikat. Die Rohstoffsicherheit wird durch Lieferverträge gewährleistet. Im Absatzbereich bestehen durch die starken Marken der Unternehmensgruppe nur bedingt Risiken. Auch für unsere Partner im Handel ist Markenpflege ein wesentlicher Garant für sichere Absätze. Zudem wurde durch den Ausbau der Geschäftsbereiche Käse und Milch-Produkte ein höheres Maß an Produktflexibilität gewonnen.

IT-Risiko

Die Berglandmilch setzt als Haupt-IT-System softwareseitig SAP ein. Durch den Einsatz dieser weltweiten Software ist die Zuverlässigkeit der Programme sichergestellt. Risiken im Hinblick auf die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit des IT-Systems werden durch die Anbindung an ein externes Rechenzentrum und durch laufende Anpassungen an den Stand der Technik sowie durch regelmäßige Überprüfungen minimiert.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Erfolgs- und Liquiditätsplanung ist Bestandteil des jährlichen bzw. mehrjährigen Planungsprozesses. Im Rahmen von Planungsklausuren werden strategische Risiken und kritische Parameter für die einzelnen Geschäftsbereiche analysiert und im Planungsprozess berücksichtigt. Die Verfolgung der Umsetzung der gesetzten Ziele ist durch das Controlling gewährleistet.

Risiken im Finanzbereich durch offene Forderungen werden von einem straff organisierten Debitorenmanagement überwacht. Die Kundenforderungen sind zum überwiegenden Teil über die Kreditversicherung bzw. durch die Hereinnahme von Sicherheiten gedeckt. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zur Risikoreduktion in Verbindung mit dem bestehenden Grundgeschäft eingesetzt.

Für eventuelle Schadensfälle und Haftungsrisiken sind Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass das Eintreten von Schadensfällen keine wesentlichen Auswirkungen auf die Liquiditäts-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens hat.

BERICHT ÜBER DIE FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Die Wettbewerbsstärke und Verteidigung von Marktanteilen erfolgt durch ständige Produktinnovationen, neue Produktvarianten sowie neue Verpackungsdesigns. Dies nicht nur durch komplett neue Produktkreationen, sondern auch durch die kontinuierliche Verbesserung und Optimierung der Produktqualität.

Mit Innovationen Trends setzen

Dass Schärdinger und Tirol Milch für erfolgreiche Innovationen stehen und damit Trends setzen, wurde auch 2025 mit zahlreichen Produkteinführungen erneut bewiesen. So wird das Thema der Mehrwegglasverpackungen sukzessive weiter ausgebaut. Und auch betreffend Recyclingfähigkeit und nachhaltigen Verpackungsoptimierungen wurden und werden Innovationen am Markt eingeführt.

Das Thema Gesundheitsbewusstsein und Nachhaltigkeit im weiteren Sinne spielt unverändert eine Rolle, indem unter anderem mit Bio-Produkten und veganen Produkten auf die Bedürfnisse spezifischer Konsumentenschichten eingegangen wurde.

Folgende neue Produkte wurden 2025 eingeführt:

Innovationen Marke Schärdinger

• Schärdinger Bergbauern Joghurt Zitrone 450g Glas • Schärdinger Bergbauern Joghurt Apfelstrudel 450g Glas • Schärdinger Bergbauern Joghurt Mango 150g Glas • Schärdinger Bio Schlagobers 500ml Glasflasche • Schärdinger Proteintraum Schoko Banane 750 g Flasche • Schärdinger Proteintraum Pudding Vanille 200g Becher • Schärdinger Proteintraum Pudding Schoko 200g Becher • Schärdinger Pistazien Traum PET-FL=750g • Schärdinger Greek Style Joghurt Zimtschnecke GI=175g • Schärdinger Greek Style Lemon Cheesecake GL=175g • Schärdinger Grießpudding Schoko Glas=175g • Schärdinger Jogurella lim. Ed. Schoko-Berry 150g Becher • Schärdinger Jogurella Dessert Kokos-Mandel 150g Becher • Schärdinger Jogurella Dessert Pistazie 150g Becher • Schärdinger Grieß Pudding Schoko GL=175g • Schärdinger Bifidus Boost Drink Heidelbeer-Schwarze Ribisel PG=500g • Schärdinger Bifidus Boost Drink Mango-Orange PG=500g • Schärdinger Protein Cottage Cheese 4x125g Pg • Schärdinger Haferdrink 1L Packung • Schärdinger Formil Haferdrink Barista 1L Packung • Schärdinger Mozzarella Light 27 % 125 g • Schärdinger Bergbaron 45% 825 g / Aktionsartikel • Schärdinger/TM Premium Käse-Selektion 320 g / Aktionsartikel • Schärdinger Tilsiter gerieben 4 kg • Schärdinger Edamer Scheiben 45% 40x5cm 750 g

Innovationen Tirol Milch

• Tirol Milch Fruchtjoghurt Lim. Ed. Schoko-Berry 180g Becher • Tirol Milch Naturjoghurt 1kg Kübel • Tirol Milch Fruchtjoghurt 1kg Kübel Erdbeer • Tirol Milch Fruchtjoghurt 1kg Kübel Vanille

Innovationen Lattella

• Lattella Erdbeer-Kiwi 500 ml Packung

Kooperationen

• Julius Meinl Iced Coffee 250g Latte Macchiato • Julius Meinl Iced Coffee 250g Caffé Latte

GD Dipl.-Ing. Josef Br

Der Lagebericht wurde im Sinne der Satzung am 28. Mai 2026 vom Vorstand behandelt und genehmigt.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 18
Stefan Lindner
Anthones Jeanti
Martin Stockenreiter
Johannes Höizi
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 18
uperi
املU Martin Wipplinger
Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 18
assilSol
RMgit Mayl/Stéffeldemel
Johann Loibner
mas Jordan
Viallinayo Chishin

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