Inhaltsverzeichnis
1. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage
Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage
Die „Josef Speckner GmbH“ besteht seit der Umgründung des Unternehmens „Josef Speckner Beteiligungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG“ im Jahre 1997. Zweck des Unternehmens ist die Produktion von Holzverpackungsmittel insbesondere von Paletten. Durch Qualitätsbewusstsein und moderne Fertigungstechniken konnte der Umsatz stetig gesteigert werden und namhafte Großabnehmer als verlässliche Kunden gewonnen werden. Mit unseren Anlagen sind wir sowohl für Großaufträge (Massenproduktion) als auch für mittlere Auftragsgrößen gut gerüstet. Ein großes Augenmerk wurde auf die gute Trocknung und Hitzebehandlung der Produkte gelegt. Stark steigende Materialkosten verursacht durch Rohstoffverknappung konnten an Kunden weitergeben werden. Im aktuellen Wirtschaftsjahr konnte eine Grossinvestition in Betrieb genommen werden. Es wurden in den vergangenen beiden Jahren insgesamt EUR 2.700.000,-- in Gebäude (Büro, Produktion, Staplerhalle) sowie EUR 5.000.000 in eine neue Produktionslinie investiert.
Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Risiken im Zusammenhang mit Finanzinstrumente
Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten sind zur Gänze in EURO fakturiert, sodass Auswirkungen von Wechselkursschwankungen auf die Ertragslage des Unternehmens ausgeschlossen werden können.
Gerade in einem durch die derzeitigen volatilen Finanzmärkte gekennzeichneten gesamtwirtschaftlichen Umfeld stehen der Erhalt und Liquidität und die Sicherung einer gesunden finanziellen Basis im Zentrum der Unternehmensstrategie. Die wichtigsten Steuerungsgrößen dafür sind die Maximierung des Free Cash-Flows durch Kostensenkungen, aktives Working Capital Management und gezielte Investitionsausgaben.
Personal- und Fluktuationsrisiko
Die Mitarbeiter stehen in der Josef Speckner GmbH nach wie vor im Mittelpunkt, da sie die Basis jeglichen Erfolges sind. Daher wird der Mitarbeiterzufriedenheit großes Augenmerk geschenkt. Im Geschäftsjahr 2020/2021 wurden Wohnungen für Mitarbeiter errichtet. Es werden ständig neue engagierte Mitarbeiter gesucht und gegebenenfalls eingestellt. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden zusätzliche Wohnungen für Mitarbeiter angemietet.
Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Finanzielle Leistungsindikatoren
Geschäftsergebnis
Das Unternehmen erzielte einen positiven Betriebserfolg iHV TEUR 2.171 (VJ TEUR 3.159) und einen positiven Finanzerfolg iHv TEUR 158 (VJ TEUR 306). Nach Berücksichtigung des Steueraufwandes in Höhe von TEUR 580 (VJ TEUR 804) ergibt sich ein positives Jahresergebnis iHv TEUR 1.749 (VJ TEUR 2.661).
Die Umsatzrentabilität beträgt 12,34% (VJ 16,94%); die Gesamtkapitalrentabilität 11,65% (VJ 18,51%); die Eigenkapitalrentabilität beträgt 13,4% (20,5%);
Die Eigenkapitalquote beträgt 91,6% (VJ 85,3%)
Das working capital beträgt TEUR 2.636 (VJ TEUR 6.187); die Nettoverschuldung beträgt TEUR 338 (VJ TEUR -5.288), der Nettoverschuldungsgrad 1,8 % (VJ -30,96%)
Der Finanzmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 169 (VJ TEUR 5.958); der Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 535 (VJ TEUR 4.226); der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -4.897 (VJ TEUR -4.713); der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -1.427 (VJ TEUR -218);
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Umweltbelange
Es werden sämtliche behördlichen Auflagen zur Gänze erfüllt.
Arbeitnehmerbelange
Der durchschnittliche Mitarbeiterstand beträgt 30 Mitarbeitern (VJ 31). Es wird versucht, durch eine breite Aus- und Weiterbildung hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards im Betrieb zu setzen.
2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens
Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Die Josef Speckner GmbH plant die Kundenbeziehungen durch hohe Qualitätsstandards und guten Service weiter zu festigen. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden die Baumaßnahmen für eine neue Produktionslinie durchgeführt. Im Geschäftsjahr 2024/2025 wird die neue Produktionslinie in Betrieb genommen.
Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Das Absatzrisiko soll durch eine breitere Kundenstreuung verringert werden.
Das Ausfallrisiko wird durch Bonitätsprüfungen bei größeren Neukunden minimiert.
Operative Risiken werden durch monatliche Ergebnisberichte überwacht.
Beim Schnittholzeinkauf wird eine breite Streuung der Lieferanten angestrebt.
Personalrisiko: Es werden Schlüsselpositionen im Produktionsbereich doppelt besetzt und ständig engagierte Mitarbeiter gesucht und gegebenenfalls eingestellt.
3. Bericht über die Forschung und Entwicklung
Forschungen und Entwicklungen wurden nicht betrieben.
4. Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
Schwand, 17.11.2025
séf Speckner
Christoph Speckner