Inhaltsverzeichnis
NCCURO
1. Geschäftsverlauf
Wir beschäftigen uns seit nunmehr mehr als 50 Jahren mit der Planung und Errichtung von automatischen Löschanlagen (Wasser, Sprühflut, Schaum und Gas) für Industrie, Logistik, Hotellerie, Verkaufssowie Geschäftszentren.
Automatische Löschanlagen werden bedingt durch ein steigendes Sicherheitsbewusstsein und Sicherheitsbedürfnis, sowie auf Grund von geänderten Risikobewertungen durch die Versicherungsgesellschaften, immer häufiger vorgeschrieben und eingesetzt, wodurch der Markt ein regelmäßiges Wachstum erfuhr.
Ein straffes Kostenmanagement kombiniert mit einem konsequenten und internationalen Einkauf samt entsprechender Lagerhaltung ermöglichte es uns dem Kostendruck entgegenzuwirken. Auch die Philosophie, nur Aufträge mit bestimmten Kriterien speziell in Richtung des Kundentypus und den entsprechenden Deckungsbeiträgen anzunehmen wurde konsequent beibehalten.
Der Mitarbeiterstand hat sich gegenüber dem Vorjahr wieder etwas nach oben verändert.
Der größte Teil an Montagearbeiten wurde weiterhin pauschal fremd vergeben.
Projekte im Ausland (DE, BUG, SLK, ROU, SLO, HRV und SRB) wo ACCURO Schwesterunternehmen ansässig sind, werden von diesen selbstständig abgewickelt. In den Ländern Russland (derzeit nicht), England, Frankreich, Polen, etc. wo solche Schwestergesellschaften nicht ansässig sind, werden Aufträge von der ACCURO Brandschutzanlagen GmbH aus Mondsee abgewickelt.
Vom Gesamtumsatz der ACCURO-Gruppe werden etwa 50 % der angenommenen, abgewickelten und fakturierten Aufträge von der ACCURO Brandschutzanlagen GmbH fakturiert, der Rest iHv. von etwa 50 % des Gesamtumsatzes werden von den Schwesterunternehmen erwirtschaftet.
Auch wir sind weiterhin von den seit Jänner 2020 bestehenden diversen Krisen wie COVID-19 und dem Ukraine Krieg sowie der daraus resultierenden Inflation und Unsicherheit betroffen. Nach wie vor können jedoch die zukünftigen Auswirkungen auf das Unternehmen nicht abschließend eingeschätzt werden.
2. Lage der Gesellschaft
Die Entwicklung der wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft werden wie folgt erläutert:
Kennzahlen zur Ertragslage:
a) Ergebnis vor Zinsen und Steuern
| Ifd. Jahr T€ | Vorjahr T€ | ||
|---|---|---|---|
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 16.871 | 14.011 | |
| +Zinsen und ähnlichen Aufwendungen | 78 | 74 | |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 16.949 | 14.085 | |
| b) Eigenkapitalrentabilität | Ifd. Jahr T€ | Vorjahr T€ | |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 16.871 | 14.011 | |
| Eigenkapital (Durchschnitt) | 13.978 | 10.834 | |
| Eigen ka pitalrentabilität | 120,70% | 129,32% | |
Das Eigenkapital berechnet sich jeweils aus dem durchschnittlichen Eigenkapital Jahresanfang und Jahresende.
. fest im Griff
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| c) Gesamtkapitalrentabilität | Ifd. Jahr T€ | Vorjahr T€ |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) | 16.949 | 14.085 |
| Gesamtkapital (Durchschnitt) | 30.809 | 25.064 |
| Gesamtkapitalrentabilität | 55,01% | 56,20% |
Das Gesamtkapital berechnet sich jeweils aus dem durchschnittlichen Gesamtkapital Jahresanfang und Jahresende.
Kennzahlen zur Vermögenslage:
| a) Nettoverschuldung | Ifd. Jahr T€ | Vorjahr T€ |
|---|---|---|
| Verzinsliches Fremdkapital | 0 | 351 |
| -flüssige Mittel | -11.765 | -17.912 |
| Nettoverschuldung | keine | keine |
| b) Nettoumlaufvermögen | Ifd. Jahr T€ | Vorjahr T€ |
| Umlaufvermögen (inkl. ARA) | 21.127 | 24.963 |
| -langfristiges Umlaufvermögen | -3 | -3 |
| kurzfristiges Umlaufvermögen | 21.124 | 24.960 |
| -kurzfristiges Fremdkapital | -15.390 | -17.917 |
| Nettoumlaufvermögen | 5.734 | 7.043 |
| c) Eigenkapitalquote | Ifd. Jahr T€ | Vorjahr T€ |
| Eigenkapital | 15.477 | 12.479 |
| Gesamtkapital | 30.870 | 30.748 |
| Eigen kapitalquote | 50,14% | 40,58% |
Die Basis zur Berechnung der Eigenmittelquote bilden das Eigenkapital und das Gesamtkapital jeweils zum Ende des Geschäftsjahres.
| Ifd. Jahr T€ | Vorjahr T€ |
|---|
| d) Nettoverschuldungsgrad | ||
|---|---|---|
| Nettoverschuldung | keine | keine |
| Eigenkapital | 15.477 | 12.479 |
| Nettoverschuldungsgrad | keiner | keiner |
Die Basis zur Berechnung des Nettoverschuldungsgrades bildet das Eigenkapital jeweils zu Ende des Geschäftsjahres.
Kennzahlen zum
Cash Flow:
| a) Cash Flow | Ifd. Jahr T€ | Vorjahr T€ | |
|---|---|---|---|
| Bilanzergebnis nach Steuern | 12.998 | 10.790 | |
| +Abschreibung | 304 | 307 | |
| - Abbau/+Zunahme langfristige Rückstellungen | -379 | 363 | |
| - Auflösung von Rücklagen Cash Flow | 0 12.923 | 0 10.737 | |
| b) Langfristbereich | Ifd. Jahr T€ | Vorjahr T€ | |
| -getätigte Investitionen inkl. Finanzanlagen | -4.340 | -3.548 | |
| -Abbau Bankdarlehen | 0 | 0 | |
| Langfristbereich | -4.340 | -3.548 | |
. fest im Griff Beilage IV / 2
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3. Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens:
Auf Grund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage ist für die kommenden Jahre geplant, im Rahmen der Möglichkeiten den aktuellen Status beizubehalten, die derzeitige Marktposition zu halten und nach Möglichkeit etwas zu erweitern. Der Fokus wird dabei auch gezielt auf die benachbarten Märkte im Balkan und Osten gerichtet. Auch wird alles darangesetzt, dass eine Beibehaltung bzw. eine weitere Optimierung der internen Organisation sowie Abläufe gewährleistet werden kann. Dies soll auch zukünftig nach Möglichkeit eine Aufrechterhaltung der Rendite ermöglichen.
Das Jahr 2025 konnte erwartungsgemäß noch einmal deutlich besser als das Jahr 2024 abgeschlossen werden. Die Preissituation für die zugekauften Materialien zeigt sich weiterhin stabil und damit kalkulierbar. Dem entgegen stehen allerdings nach wie vor die sich, auf Grund der nach wie vor vorherrschenden Inflation, weiterhin stark nach oben entwickelnden Lohnkosten.
Mittlerweile ist ein leichter Rückgang der Investition im gewerblichen Bereich zu beobachten, allerdings ist noch nicht absehbar ob dieser Umstand trotz der anhaltenden Inflation und der gleichzeitig sehr hohen Zinsen eine sinkende Investitionsbereitschaft mittelfristig zur Folge hat und ob daraus ein Rückgang des Marktvolumens erfolgen könnte. Parallel steigen aber die Anforderungen in Bezug auf Modernisierungen, Ergänzungen und Umbauten was diesen Umstand aufwiegen wird.
Es ist vorgesehen und wird auch weiter so umgesetzt, dass alle osteuropäischen Schwestergesellschaften verstärkt durch die ACCURO Österreich, speziell in Hinblick auf das Akquirieren von Aufträgen über ausländische Investoren unterstützt werden.
Weiter ist vorgesehen, und wird noch konsequenter umgesetzt, dass die Schwestergesellschaften weitestgehend über den zentralen Einkauf in Osterreich mit den Spezialmaterialien sowie Rohren welche starken Marktschwankungen unterliegen, beliefert werden.
4. Forschung und Entwicklung:
Das Unternehmen ist im Bereich Forschung und Entwicklung nicht tätig.
5. Risikoberichterstattung:
Die wesentlichen Risiken der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:
Risikofrüherkennungs- Risikomanagement-System:
Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Risikopolitik der Gesellschaft zielt darauf ab, die vorhandenen Chancen optimal auszuschöpfen und Risiken nur dann einzugehen, wenn lhnen im Gegenzug die Chance auf eine entsprechende Wertsteigerung gegenübersteht. Im Rahmen einer grundlegenden Risikobegrenzung werden Risiken eingegangen die mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation handhabbar sind.
Das Risikomanagement der Gesellschaft ist Bestandteil der Unternehmensführung und in die Gestaltung unserer Geschäftsprozesse eingebunden. Ein zielorientiertes Controlling sowie ein regelmäßiger Strategie Abgleich sorgen dafür, dass die Chancen und Risiken bei unternehmerischen Entscheidungen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen und frühzeitig erkannt werden.
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ACCURO Brandschutzanlagen GmbH
Beschaffungsrisiko:
Beschaffungsrisiken hinsichtlich Liefertreue und Kosten bei Waren sowie bei Inanspruchnahme von Leistungen begegnet die Gesellschaft durch eine kontinuierliche Beobachtung und sorgfältige Auswahl der Lieferanten sowie langfristig ausgerichteten Rahmenvereinbarungen. Darüber hinaus sichert ein gut gefülltes und gut sortiertes Lager und die jeweilige Beschaffung von großen Mengen an Spezialmaterialien sowie Rohren und Fittingen eine sehr gute Verfügbarkeit sowie bestmögliche Preisstabilität.
Trotz der leider nach wie vor anhaltenden Krisen und der daraus resultierenden Inflation und Zinsentwicklung sind in 2026 die Preise speziell im Bereich der Rohre und Fittinge relativ stabil. Teilweise Schwankungen können über die Beschaffungsmaßnahmen abgefedert werden. Eine Berücksichtigung dieser Entwicklung findet in der Kalkulation und so Preisbildung statt. Bestehende Aufträge wo dies nicht mehr einfließen kann sind nur mehr untergeordnet vorhanden. Beschaffungsschwierigkeiten wie zuletzt treten mittlerweile nur mehr punktuell auf. Dazu ist es auch hier noch nicht absehbar wie die Entwicklung weitergehen wird.
Operative Risken
Die Gesellschaft erstellt Anlagen mit hoher organisatorischer und technischer Komplexität. Um daraus entstehenden Risiken zu begegnen, hat die Gesellschaft das Qualitätsmanagement ISO 9001:2015 sowie das Arbeits- und Gesundheitsschutz Managementsystem BS OHSAS 18001:2007 implementiert. In diesen sind die Grundsatz- und Verfahrensvorgaben zu Projekt- und Qualitätsmanagement, Produktund Arbeitssicherheit festgelegt.
Lieferantenrisken
In der Beschaffung von Komponenten und Dienstleistungen ist die Gesellschaft auch auf Fremdanbieter angewiesen. Durch die Einbeziehung Dritter werden Risiken wie unerwartete Lieferschwierigkeiten oder unvorhergesehene Preiserhöhungen infolge von Marktengpässen oder Währungseinflüssen, geschaffen. Die Gesellschaft versucht, lieferantenbezogenen Risiken durch gründliche Prüfung von Lieferqualität sowie durch langfristige Lieferverträge zu begegnen, um vorteilhafte Belieferung und Preise sowie die Zulieferung von Materialien und das Ausführen von Dienstleistungen sicherzustellen.
Ergänzend werden, speziell in großen Mengen erforderliche Materialien, wie Fittinge, welche hauptsächlich an den Stahlpreis gebunden sind, ein entsprechend großes Warenlager vorgehalten um das Lieferrisiko abfedern zu können.
Personal Risken
In unserer Branche herrscht ein Wettbewerb um qualifizierte Fach- oder Führungskräfte, welche die geforderten technologisch oder marktspezifischen Fähigkeiten mitbringen. Um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen setzen wir in erster Linie auf die Ausbildung im eigenen Unternehmen. Um unsere Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden unterhalten wir attraktive Vergütungssysteme und bieten Möglichkeiten, sich innerhalb der Gesellschaft fort- und weiter zu entwickeln.
Kreditrisiken / Ausfalls Risken
Die Gesellschaft schließt mit ihren Kunden Verträge mit unterschiedlichen Zahlungszielen ab. Hierbei können allgemeine Finanzrisiken wie Zahlungsverzögerungen durch Kunden oder Schwierigkeiten beim Eintreiben von Forderungen auftreten. Dem begegnet die Gesellschaft mit einer konsequenten Anzahlungs-, Teilrechnungs- und Rechnungserstellung, sowie einem strikten Forderungs- und Debitorenmanagement.
Liquiditätsrisken
Das Liquiditätsmanagement unserer Gesellschaft bedeutet, ausreichende Barmittel zu halten. Die notwendigen Geldmittel stellt die Gesellschaft aus dem Eigenkapital zur Verfügung.
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Versicherungsrisken
Die Gesellschaft ist mit den branchenüblichen Versicherungsleistungen ausgestattet. Insbesondere wird auf eine dem Geschäftsvolumen angepasste Betriebshaftpflicht geachtet.
Risken der IT-Systeme
Potenzielle Risiken im Hinblick auf Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz der IT-Systeme werden mit laufenden Anpassungsmaßnahmen begrenzt. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die laufende und regelmäßige Datensicherung sowie aktuelle Antivirensoftware und Firewall gelegt.
6. Finanzinstrumente
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Finanzinstrumente eingesetzt.
Erkennbare Risken und notwendige Vorsorgen werden im Rahmen der angewendeten Buchhaltungsund Bilanzierungsmethoden erfasst und in dem vorliegenden Jahresabschluss angemessen berücksichtigt.
7. Zweiqniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen der Gesellschaft.
Mondsee, 17. September 2026
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