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Lagebericht 2025

"UNSER LAGERHAUS" WARENHANDELSGESELLSCHAFT m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 16. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

Bericht über den Geschäftsverlauf und das wirtschaftliche Umfeld

Das Geschäftsjahr 2025 war von einer insgesamt verhaltenen wirtschaftlichen Entwicklung geprägt. Zwar zeigten sich in einzelnen Bereichen erste Anzeichen einer Stabilisierung, dennoch belasteten geopolitische Spannungen, strukturelle Unsicherheiten sowie das weiterhin hohe Kostenniveau die Investitions- und Konsumbereitschaft. Die Bauwirtschaft blieb aufgrund zurückhaltender Projektentwicklungen unter Druck, während sich im Konsumgüterbereich eine nur zögerliche Erholung abzeichnete. Trotz dieser anspruchsvollen Rahmenbedingungen gelang es der “UNSER LAGERHAUS“ WARENHANDELSGESELLSCHAFT m.b.H. (im Folgenden kurz WHG genannt), ihre Marktposition zu festigen und die gesetzten Unternehmensziele zu erreichen.

Auf die weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagierte die WHG auch im Geschäftsjahr 2025 mit entsprechenden Maßnahmen, wodurch ein Umsatz von TEUR 537.533 (VJ TEUR 563.998) erzielt werden konnte. Der Rückgang ist insbesondere auf die anhaltend gedämpfte Nachfrage in der Bauwirtschaft sowie auf Preis- und Mengenentwicklungen im Energie- und Agrarsegment zurückzuführen. Die insgesamt schwierigen Umfeldbedingungen wirkten sich auch auf die Ertragslage aus. Das Geschäftsjahr 2025 war geprägt von einer weiterhin zurückhaltenden Investitions- und Konsumbereitschaft sowie von anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten.

Ungeachtet dessen investierte die WHG im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut in die Modernisierung ihrer Standorte und in die Erweiterung bestehender Produktionsanlagen. Die Schaffung von attraktiven und kundenfreundlichen Rahmenbedingungen standen ebenso im Fokus wie Prozessoptimierungen, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Neben der Fertigstellung der Werkstätte Treibach wurde auch mit dem Bau einer neuen Werkstätte in Weißenbach begonnen.

Das wirtschaftliche Umfeld in Österreich war im Jahr 2025 von einer insgesamt verhaltenen Entwicklung und wenig Entspannung geprägt. Nach den Stabilisierungstendenzen des Vorjahres zeigte sich die Konjunktur weiterhin fragil und eine nachhaltige Erholung ist noch ausgeblieben. Zwar trugen moderatere Energiepreise zu einer Entlastung der Kostenstrukturen bei, aber gleichzeitig wirkten das weiterhin erhöhte Zinsniveau sowie geopolitische Unsicherheiten dämpfend auf Konsum und Investitionstätigkeit. Insbesondere der Industrie- und Bausektor sahen sich aufgrund der anhaltend restriktiven Finanzierungsbedingungen erneut mit einer zurückhaltenden Nachfrage konfrontiert.

Agrar

Der Geschäftsbereich Agrar, bestehend aus den Sparten Mischfutter und Agrarhandel, erzielte im Geschäftsjahr einen Umsatz von TEUR 165.498 (VJ TEUR 163.780).

Der Handel mit Getreide und Betriebsmitteln war in den vergangenen Jahren zunehmend von der globalen Versorgungssituation sowie insbesondere von geopolitischen Entwicklungen geprägt. Volatile Rohstoffmärkte und währungsbedingte Preisschwankungen sind dabei zu

einem festen Bestandteil des Marktumfelds geworden. Diese Rahmenbedingungen führten im Agrarhandel einerseits zu erhöhten Risiken, eröffneten andererseits jedoch deutlich erweiterte Chancen.

Durch vorausschauende Einlagerungsstrategien sowie sorgfältig gewählte Verkaufszeitpunkte konnten im Berichtsjahr erneut angemessene Erträge erzielt werden. Dies gilt sowohl für den Getreidehandel als auch für das Düngemittelgeschäft.

Die Getreideernte war in diesem Jahr insgesamt sehr zufriedenstellend, sowohl mengen- als auch qualitätsmäßig. Einzig die Sommergerste war aufgrund der Trockenheit im Juni teilweise beeinträchtigt. Die Frühjahrskulturen Mais und Soja entwickelten sich regional unterschiedlich, bedingt durch stark variierende Niederschlagsmengen. Insgesamt konnte jedoch auch bei Mais und Soja eine gute Ernte erzielt werden, die leicht über dem Vorjahresniveau lag.

Trotz steigender Kostenbelastungen und zunehmender regulatorischer Anforderungen in der landwirtschaftlichen Produktion blieben die Absatzmengen im Bereich Betriebsmittel weitgehend stabil. Gleichzeitig nahm der Druck auf die Ertragsspannen aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage in der gesamten Branche zu. Entsprechend waren die Margen bei Dünger und Pflanzenschutzmitteln im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig.

Der Bereich Mischfutter konnte im Geschäftsjahr 2025 trotz vielfältiger Herausforderungen die Absatzmengen leicht steigern. Das Wachstum im Bereich des Geflügelfutters setzte sich auch in diesem Jahr fort. Die gesamte Geflügelbranche ist kontinuierlich auf der Suche nach neuen Mastbetrieben, insbesondere aufgrund der gestiegenen Nachfrage im biologischen Segment. Im konventionellen Bereich gelang es ebenfalls, die Kapazitäten bei den Geflügelmästern auszubauen.

In Tirol gestaltete sich das Geschäftsjahr aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs sowie personeller Veränderungen eher durchwachsen. Hinzu kamen Produktionsschwierigkeiten infolge veralteter Technik. Zur Verbesserung der Prozesse wurden im Werk Hall daher Investitionen in den Umbau der Fertigwarenbeförderung getätigt.

Technik

Die Umsatzentwicklung in der Sparte Technik TEUR 57.451 (VJ TEUR 62.831) spiegelt die Marktlage der Branche wider. Der Landmaschinenmarkt in Kärnten und Tirol bewegt sich derzeit in einem anspruchsvollen Umfeld. In beiden Bundesländern ist die Landwirtschaft ein bedeutender Teil der regionalen Wirtschaft, mit vielen klein- und mittelgroßen Betrieben, die traditionell in der Almwirtschaft und Grünlandpflege stark vertreten sind. Trotz dieser Bedeutung ist die Nachfrage nach neuen, hochpreisigen Landmaschinen wie Traktoren und Erntetechnik eher verhalten – ein Trend, der sich auch in Österreich insgesamt zeigt, wo die Neuzulassungen zurückgehen und Investitionen wegen hoher Kosten und Zinsbelastungen verschoben werden. In diesem herausfordernden Markt konzentrierte sich die WHG auf Bestandsoptimierung, etwa durch Lagerabbau sowie reduzierte Neubestellungen, um Überhänge zu vermeiden und finanzielle Risiken zu begrenzen.

Im Gegensatz dazu ist der Markt für Landmaschinenwerkstätten stark dienstleistungsorientiert und zentral für die betriebliche Effizienz der regionalen Landwirtschaft. Neben klassischen

Reparatur- und Wartungsaufgaben bieten die Werkstätten der WHG zahlreiche Serviceleistungen direkt vor Ort an, von Hydraulik- und Bremsprüfungen bis Ersatzteilversorgung und Mobilservice. In einem Umfeld, in dem landwirtschaftliche Betriebe zunehmend auf Kosteneffizienz achten müssen, rückt die effiziente Nutzung vorhandener Maschinen und eine hohe Auslastung der Werkstattkapazitäten in den Fokus – sowohl zur Minimierung von Stillstandzeiten als auch die Optimierung von Ressourcen. Gleichzeitig spielt der Kundenservice eine entscheidende Rolle, da schnelle und zuverlässige Betreuung, Beratung und transparente Kommunikation die Kundenbindung stärken und Werkstätten helfen, sich vom Wettbewerb zu differenzieren.

Energie

Die Sparte Energie erwirtschaftete 2025 einen Gesamtumsatz von TEUR 185.200 (VJ TEUR 204.675). Nach den turbulenten Jahren der Energiekrise zeigt sich der Heizölmarkt 2025 leicht rückläufig. Die wichtigsten Faktoren für die Preisbildung bleiben die stetig leicht sinkende Nachfrage, aufgrund der rückläufigen Anzahl der Heizölkessel und die CO₂-Bepreisung, die seit 2022 fixer Bestandteil des Energiepreises in Österreich ist und sich ebenfalls direkt auf die Endverbraucherpreise für Benzin und Diesel im Tankstellenbereich auswirkt.

Der Pelletsmarkt zeigte für 2025 eine stabilere Entwicklung im Vergleich zu den Vorjahren. Die Verkaufspreise für Holzpellets stiegen im Jahresdurchschnitt leicht im Vergleich zu 2024 an, wobei im zweiten Halbjahr ein stärkerer Anstieg verzeichnet werden konnte. Die Preise sind jedoch weiterhin weit unter den Rekordwerten von 2022. Die Gesamtnachfrage nach Pellets stieg einerseits durch den geförderten Umstieg von flüssigen Brennstoffen auf alternative Heizsysteme, sowie durch den breiter aufgestellten Pellets-Fuhrpark der WHG und die verstärkten Verkaufs- und Marketingaktivitäten an.

Die Tankstellen waren auch 2025 von zahlreichen externen Einflüssen geprägt, die den Absatz sinken ließen. Hauptfaktoren dafür waren effizientere Fahrzeuge mit geringerem Verbrauch, die wachsende Elektromobilität sowie ein insgesamt verändertes Mobilitätsverhalten. Die Shops und das Service entwickelten sich auch 2025 auf stabilem Niveau. Kraftstoffe generierten auch in 2025 noch immer rund zwei Drittel des Umsatzes, jedoch waren die Margen gering und der Absatz sank kontinuierlich.

Baustoffe

Nach zwei Jahren deutlicher Rezession wies die österreichische Bauwirtschaft im Geschäftsjahr 2025 erste Anzeichen einer vorsichtigen Stabilisierung auf. Während die Bruttowertschöpfung im Jahr 2024 noch rückläufig war, durchschritt die Branche im ersten Halbjahr 2025 die Talsohle. Die schrittweise Senkung des Zinsniveaus durch die EZB sowie die Lockerung der Finanzierungsrahmenbedingungen führten zu einer messbaren Erholung der Kreditnachfrage für Wohnbauzwecke.

Dennoch blieb die Lage im Neubausektor im Gesamtjahr 2025 herausfordernd. Die Anzahl der Baubewilligungen – insbesondere bei Ein- und Zweifamilienhäusern – weisen mit einem Plus von rund + 12 % einen positiven Vorlaufindikator für die kommenden Jahre auf.

Die reale Bauleistung im Hochbau stabilisierte sich im Jahresverlauf beinahe auf Vorjahresniveau, wobei der Tiefbau als konjunkturelle Stütze fungierte.

Der Umsatz der Sparte Baustoffe hat sich mit TEUR 70.142 (VJ TEUR 69.153) auf dem Niveau des Vorjahres gehalten. In unseren Kernmärkten Kärnten und Tirol war das Marktumfeld weiterhin von einem intensiven Wettbewerb und entsprechendem Margendruck geprägt. Besonders positiv entwickelte sich in Kärnten das Rohbausegment, wobei sich alle anderen Sortimentsbereiche in beiden Bundesländern, insbesondere in der Sanierung, trotz ausgelaufener Fördermittel, stabil zeigten.

Trotz der weiterhin volatilen Rahmenbedingungen gelang es uns, unsere Marktanteile in beiden Bundesländern zu festigen bzw. auszubauen.

Haus- und Gartenmarkt

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Österreich stellte die Branche Haus und Garten im Geschäftsjahr 2025 vor erhebliche Herausforderungen. Die Umsatzentwicklung blieb hart umkämpft. Zusätzlich prägten die starken Marketingaktivitäten etablierter Discounter das Marktumfeld.

Die Sparte Haus und Garten war im Geschäftsjahr 2025 wesentlich von der herausfordernden Marktentwicklung beeinflusst. Die Umsätze waren mit TEUR 57.535 (VJ TEUR 62.134) im Vergleich zum Vorjahr rückläufig, was sich insbesondere in einer geringeren Kundenfrequenz widerspiegelte. Positiv hervorzuheben ist der Grünbereich, in dem insbesondere die modernisierten Gartencenter in Althofen und Kirchdorf gute Ergebnisse erzielen konnten. Dagegen führten die nasskalten Sommermonate zu deutlichen Einbußen im Bereich der Schädlingsbekämpfung.

Parallel dazu wurde der Fokus auf ein straffes Bestandsmanagement sowie den gezielten Abverkauf von Altwaren und Nulldrehern gelegt.

Zweigniederlassungen

Es gibt unverändert zum Vorjahr eine Zweigniederlassung in Innsbruck. Diese Niederlassung betreibt einige klassische Geschäftsbereiche der WHG (Baustoff- und Landmaschinenhandel, Werkstätte, Produktion von Mischfutter). Die Zweigniederlassung ist organisatorisch in die Prozesse der Gesellschaft eingebunden und verfügt über keine eigene Rechtspersönlichkeit. Separate Abschlüsse werden nicht erstellt; Buchführung und Berichterstattung erfolgen zentral. Aus der Tätigkeit der Zweigniederlassung ergaben sich im Geschäftsjahr keine wesentlichen Auswirkungen auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie keine über das allgemeine Geschäft hinausgehenden besonderen Risiken.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2025 um 5 % auf TEUR 537.533 (VJ TEUR 563.998) gesunken. Der Umsatzrückgang im Bereich Energie ist auf die gesunkenen Energiepreise zurückzuführen. Im Haus und Garten ist der Rückgang hauptsächlich in der Anpassung der Standortstrukturen begründet. Im Bereich Technik sorgten eine verhaltene Nachfrage nach Landmaschinen für einen Umsatzrückgang.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
in TEUR20252024+/-
Gesamt537.533563.998-5%
Agrar165.498163.7801%
Technik57.45162.831-9%
Baustoffe70.14269.1531%
Haus- und Gartenmarkt57.53562.134-7%
Energie185.200204.675-10%
Sonstiges1.7071.42520%

Aufgrund der schwierigen Marktbedingungen ist das Betriebsergebnis auf TEUR 4.535 (VJ TEUR 5.932) zurückgegangen. Der Rohgewinn konnte konstant gehalten werden, jedoch ist ein Rückgang der sonstigen Erträge zu verzeichnen, der nur teilweise durch Kosteneinsparungen kompensiert werden konnte. Durch gutes Kostenmanagement und Effizienzmaßnahmen konnte in diesem Jahr dennoch das geplante Betriebsergebnis erreicht werden.

Aufgrund des Verkaufs der Geschäftsanteile an der RWA Raiffeisen Ware Austria AG, Korneuburg konnte ein sehr gutes Beteiligungsergebnis erzielt werden.

Die Zinsen waren in 2025 etwas unter dem Niveau des Vorjahres. Außerdem war die durchschnittliche Kapitalbindung in Form von Ausnutzung der Kreditlinien unter dem Vorjahr, weshalb man insgesamt ein deutlich besseres Zinsergebnis erzielen konnte.

Nach Abzug der Körperschaftssteuer und der Veränderung der latenten Steuern des Geschäftsjahres ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 9.203 (VJ TEUR 2.908), welches vor allem durch den Erlös aus dem Verkauf der Anteile an der RWA Raiffeisen Ware Austria AG, Korneuburg begründet ist.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
in TEUR20252024+/-
Betriebsergebnis4.5355.932-24%
Beteiligungsergebnis7.409852770%
Zinsergebnis-2.332-3.471-33%
Ergebnis vor Steuern9.6123.313190%
Ergebnis nach Steuern9.2032.908216%

Vermögenslage

Aufgrund von Investitionen ist das Anlagevermögen im

Vergleich zum Vorjahr trotz Abschreibungen und zahlreicher Anlagenabgänge annähernd auf Vorjahresniveau geblieben. Neben der Fertigstellung der Werkstätte in Treibach wurde auch in Weißenbach mit dem Bau einer neuen Werkstätte begonnen.

Der Rückgang des Umlaufvermögens ist vor allem in einem Abbau der Bestände in den Sparten Haus und Garten sowie in der Technik begründet, was wiederum zu einer Reduktion des Vorratsvermögens um TEUR 2.828 auf TEUR 61.706 geführt hat. Weiters sind die Forderungen um TEUR 4.154 auf TEUR 32.316 zurückgegangen. Aufgrund des nach wie vor hohen Zinsniveaus wurde eine Reduktion des Lagerbestands und die Optimierung der Zahlungsziele bei Forderungen forciert.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
in TEUR20252024+/-
Investitionen in immaterielles und in
Sachanlagevermögen8.85811.225-21%
Anlagevermögen101.043101.4550%
Eigenkapital nach geplanter Ausschüttung85.40679.1038%
Anlagendeckung84,52%77,97%
Umlaufvermögen112.480117.703-4%

Definition der Kennzahlen

Anlagendeckung = Eigenkapital * 100 / Anlagevermögen

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 6.102 auf TEUR 216.902 verringert. Die Eigenmittelquote liegt daher mit 39,38 % deutlich über dem Vorjahresniveau von 35,47 %. Die Eigenkapitalausstattung ist nach wie vor eine wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
in TEUR20252024+/-
Eigenkapital85.40679.1038%
Bilanzsumme216.902223.004-3%
EK-Quote39,38%35,47%

Definition der Kennzahlen

EK-Quote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Vom Bilanzgewinn 2024 wurden TEUR 2.900 ausgeschüttet. Das führt unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses 2025 zu Eigenmitteln von TEUR 85.406.

Finanzlage

Der Cashflow aus dem Ergebnis lag etwas über dem Vorjahresniveau.

Der operative Cashflow übertraf aufgrund des positiven Effekts aus dem Working Capital deutlich den Vorjahreswert. Aufgrund des Verkaufs der Anteile an der RWA Raiffeisen Ware Austria AG, Korneuburg lag der Cashflow aus Investitionen ebenfalls deutlich über dem Vorjahr.

Insgesamt konnte ein außergewöhnlich guter Free Cashflow in Höhe von TEUR 19.993 (VJ TEUR 7.755) erzielt werden. Der Liquiditätsbedarf wurde durch bestehende Finanzierungslinien sichergestellt. Die zur Verfügung stehenden Kreditrahmen sind ausreichend, um zukünftige Finanzierungsspitzen abdecken zu können.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 7
in TEUR20252024+/-
Cashflow aus dem Ergebnis10.3439.1981.145
Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit20.53616.7423.794
Cashflow aus Investitionen-543-8.9878.444
Free Cashflow19.9937.75512.238
Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit-20.014-7.768-12.246
Cashflow-Rate1,92%1,63%

Definition der Kennzahlen

Free Cashflow = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit - Cashflow aus Investitionstätigkeit

Cashflow-Rate = Cashflow aus dem Ergebnis / Umsatz

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Umweltbelange

Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir im Jahr 2025 weitere Schritte zur Reduktion unseres CO2-Fußabdrucks unternommen. Besonders hervorzuheben ist die Planung von neuen Photovoltaikanlagen auf diversen Betriebsgebäuden, die es uns ermöglichen, den Anteil unseres Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu erhöhen. Diese Investitionen tragen nicht nur zur Reduktion unserer Energiekosten bei, sondern stärken auch unser Engagement für umweltfreundliche Praktiken und die langfristige Sicherstellung einer nachhaltigen Energieversorgung. Durch die Nutzung von Energie aus Photovoltaikanlagen kann die WHG jährlich mehrere Tonnen CO2 einsparen und leistet somit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
20252024
Standorte5961
Standorte mit PV Anlage1411
Quote24%18%

Darüber hinaus optimieret die WHG kontinuierlich Logistik- und Produktionsprozesse, um den Ressourcenverbrauch weiter zu minimieren und um ökologische Auswirkungen zu reduzieren. Ziel ist es, durch diese Maßnahmen nicht nur die Umweltbilanz zu verbessern, sondern auch einen positiven Impuls zu setzen und den Kund:innen eine nachhaltige Geschäftspraxis näherzubringen.

Arbeitnehmerbelange

Die Zahl der Mitarbeiter:innen der WHG ist zum Jahresende auf 1.083 Mitarbeiter:innen (im Vorjahr 1.134 Mitarbeiter:innen) gesunken.

Ein wichtiger Baustein des Erfolges ist die hohe Motivation und die gute Ausbildung der Mitarbeiter:innen. Mit speziellen Ausbildungsmaßnahmen wird sichergestellt, dass auch künftig der Aufbau und die Weiterbildung von Führungskräften aus den eigenen Reihen gewährleistet ist. Daher werden die Ausbildungsprogramme auch zukünftig ambitioniert weitergeführt.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 8
20252024
Mitarbeiter:innen1.0831.134
Lehrlinge8091
Lehrlingsquote7%8%

Aktuell bildet die WHG 80 Lehrlinge (VJ 91) aus und bietet ihnen anschließend vielfältige Möglichkeiten für die berufliche Weiterentwicklung. Das macht die WHG zu einem kompetenten Ausbildner für Lehrlinge und zu einem wichtigen Arbeitgeber in den Regionen.

Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Aus diesem Grund ist ein wirksames Chancen- und Risikomanagement in enger Verbindung mit der Strategie als wesentlicher Garant zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmenswertes anzusehen.

Die Geschäftsprozesse und wesentlichen Regelungen des internen Kontrollsystems sind im Organisationshandbuch der WHG festgeschrieben, welches auch eine laufend adaptierte Compliance-Richtlinie sowie einen Ethikkodex als Leitlinie unseres Handelns beinhaltet. Die laufende monatliche Risikoüberwachung obliegt dem Risk-Board. Aus den Sparten wird die Risikosituation in Bezug zur aktuellen Geschäftsentwicklung dargestellt, diskutiert und sofern erforderlich werden entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Als Frühwarnsystem, Steuerungsinstrument und Institution zur Kontrolle der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens fungieren letztendlich das operative und strategische Controlling.

Mitarbeiter:innen der WHG sind angehalten, mit Fehlern offen umzugehen und die entsprechenden Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten. Das Bewusstsein für eine aktive Kommunikation von Risiken wird geschärft und im Rahmen von Reportings laufend überwacht und berichtet.

Compliance Risiken

Compliance, also die Einhaltung von Gesetzen sowie internen Richtlinien ist stark in der Unternehmenskultur der WHG verankert. Das unternehmerische Handeln hat in jedem Fall unter Wahrung von Transparenz und im Einklang mit geltendem Recht zu erfolgen. Korruption wird von der WHG strengstens abgelehnt und aktiv bekämpft. Die WHG bekennt sich außerdem zu offenen Märkten und einem fairen Wettbewerb.

Der Bereich Compliance steht für die Wahrung der oben genannten Grundsätze und fordert deren Einhaltung aktiv ein. Ziel ist es, sowohl die Mitarbeiter:innen im Unternehmen als auch die WHG selbst vor drohenden Sanktionen zu schützen und den Interessen unserer Stakeholder:innen gerecht zu werden. Zu diesem Zweck steht der Bereich Compliance in einem engen Austausch mit den Mitarbeiter:innen und fungiert dabei als interner Berater. Vertrauen, Fairness, Integrität sowie die Sensibilisierung der Mitarbeiter:innen für compliancerelevante Themen stellen dabei die oberste Maxime dar. Regelmäßig finden Online- und Präsenzschulungen für die Rechtsgebiete Kartellrecht und Korruption sowie zur Geldwäscheprävention statt. Durch Risikoanalysen in den einzelnen Sparten und Bereichen sollen eventuelle Compliance-Risiken erkannt und durch das Setzen von präventiven Maßnahmen reduziert werden. Kern des Compliance Management Systems sind unsere Compliance Richtlinien, welche den Mitarbeiter:innen zur Orientierung in Compliance- Angelegenheiten dienen und ausnahmslos von allen Mitarbeiter:innen zu beachten sind.

IT Risiken

Die Nutzung moderner Informationstechnologie kennzeichnet die gesamte Geschäftstätigkeit der WHG. Alle wesentlichen Geschäftsprozesse werden durch die IT unterstützt und mithilfe von Softwarelösungen abgebildet.

Die fortlaufende Überprüfung und Überarbeitung der Prozesse bedeutet aber mehr als nur eine Implementierung neuer IT-Komponenten. Sie geht stets auch mit der Optimierung von Prozessabläufen einher, wodurch Chancen in Form von Synergie- und Einsparpotenzialen identifiziert und realisiert werden können.

Gleichzeitig steigt mit zunehmender Komplexität und der Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Verlässlichkeit der IT-Systeme auch das systeminhärente Risiko.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Maßnahmen im Bereich der Cyber-Sicherheit umgesetzt, um den Schutz unserer IT-Infrastruktur und der sensiblen Daten nachhaltig zu gewährleisten. Neben der regelmäßigen Aktualisierung von Systemen und der Durchführung notwendiger Patches wurde der Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien verstärkt, um potenzielle Sicherheitslücken zu schließen. Zudem werden die Mitarbeiter:innen laufend sensibilisiert um Risiken aus Phishing-Angriffen und Social-Engineering frühzeitig zu erkennen und zu minimieren.

Digitalisierung

Die Fortsetzung der Digitalisierung hat deutlich gezeigt, wie wichtig sie für die Wertschöpfungskette eines Unternehmens ist. Die WHG wird daher ihre Bemühungen und Investitionen im Bereich der Digitalisierung weiter intensivieren, um den Nutzen für Kund:innen zu erhöhen und gleichzeitig die eigenen Prozesse effizienter zu gestalten.

Unsere hoch qualifizierten Mitarbeiter:innen werden umfassend geschult, um Methoden zu erlernen, die zu einer weiteren Standardisierung und Automatisierung in unseren Branchen beitragen.

Das Ziel von Supply-Chain-Management ist die Effizienzoptimierung der Lieferkette. Damit können wir kundenfreundlicher, transparenter, schneller und funktionsübergreifender agieren.

Die Effizienz innerhalb dieser Prozesse bringt unserem Unternehmen Kosteneinsparungen, ein schnelleres Service für unsere Kund:innen und zufriedenere Mitarbeiter:innen.

Außerdem hat die WHG erste strategische Schritte eingeleitet und prüft derzeit gezielt den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um Effizienzpotenziale zu identifizieren, Prozesse zu optimieren und langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Operative Risiken

Die Marktrisiken der WHG sind in enger Verbindung mit der Strukturentwicklung des Agrarsektors einerseits und der Dynamik der Baukonjunktur sowie des privaten Konsums andererseits zu sehen. Entsprechenden Prognosen folgend ist in 2026 von einer Stabilisierung auszugehen.

Risikomindernd wirkt im Geschäftsmodell der WHG die Diversifikation in mehrere Geschäftsfelder. Die hohe Volatilität der Preise stellt im Agrar- und Energiesegment eine große Herausforderung dar, der mit einem Monitoring-System und den daraus resultierenden Maßnahmen begegnet wird.

Nicht zu unterschätzen sind die Veränderungen im ökologischen Umfeld des Unternehmens, die ein hohes Chancen- und Bedrohungspotenzial für die Bereiche Agrar, Bau und Energie beinhalten und daher einer konsequenten Beobachtung unterzogen werden müssen.

Im Produktionsbereich gilt es, den hohen Qualitätsstandard der Mischfutterwerke mithilfe von laufenden internen und externen Qualitätsprüfungen zu sichern.

Personalrisiken

Personalrisiken sind bei der WHG in vielen Bereichen ein Thema, insbesondere in Bezug auf Fachkräftemangel, hohe Fluktuation und krankheitsbedingte Ausfälle. Die Nachbesetzung von Schlüsselpositionen, als wesentlicher Treiber der Wettbewerbsfähigkeit ist ein wichtiger Faktor für die WHG. Darüber hinaus stellt die zunehmende Zahl an Teilzeitkräften und höhere Krankheitstage eine Herausforderung dar, die eine kontinuierliche Betriebsfähigkeit gefährdet. Das Unternehmen ist bestrebt, durch gezielte Personalentwicklung, Weiterbildung und attraktive Arbeitsbedingungen diesen Risiken entgegenzuwirken.

Finanzielle Risiken

Die von den österreichischen Partner-Banken der WHG zur Verfügung gestellten Kreditlinien stellen die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sicher. Es erfolgt eine vorausschauende Liquiditätsplanung in Form von Cashflow-Prognosen, um etwaige Abweichungen zu erkennen und frühzeitig reagieren zu können. Die WHG hatte im vergangenen Jahr keine Liquiditätsengpässe und ist sämtlichen Zahlungen von fälligen Verbindlichkeiten in gewohnter Zuverlässigkeit nachgekommen. Die bestehenden Kreditlinien sind ausreichend und haben den nötigen Liquiditätspuffer um dies auch in 2026 zu gewährleisten.

Die Zinsentwicklung im Jahr 2025 blieb zunächst von restriktiven Maßnahmen geprägt, welche die Zentralbanken seit 2022 zur Bekämpfung der Inflation ergriffen hatten. Im weiteren Jahresverlauf zeichnete sich jedoch ein Kurswechsel ab. Erste vorsichtige Zinssenkungen wurden vorgenommen, um die wirtschaftliche Dynamik zu stärken und die Belastungen für Unternehmen sowie private Haushalte zu reduzieren. Diese geldpolitischen Schritte reflektieren eine allmähliche, aber nachhaltige Entspannung der Inflationslage und tragen dazu bei, die

Finanzierungskosten zu stabilisieren. Trotz dieser Entwicklungen bleibt das Zinsumfeld anspruchsvoll, da die Zentralbanken die konjunkturellen Rahmenbedingungen weiterhin aufmerksam beobachten und ihre Maßnahmen flexibel anpassen.

Ausblick 2026

Für das Geschäftsjahr 2026 wird mit einem weiterhin anspruchsvollen, jedoch schrittweise stabilisierenden wirtschaftlichen Umfeld gerechnet. Trotz anhaltender Unsicherheiten und einer weiterhin verhaltenen Investitionsbereitschaft erwartet die WHG eine moderate Verbesserung der Rahmenbedingungen. Der strategische Fokus liegt auf der weiteren Optimierung von Prozessen und Kostenstrukturen, der gezielten Nutzung bestehender Kapazitäten sowie auf Investitionen in Standorte, Servicequalität, Energieeffizienz und nachhaltige Entwicklung, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Für das Geschäftsjahr 2026 ist im Geschäftsbereich Agrar weiterhin von einem herausfordernden, durch geopolitische Entwicklungen und volatile Rohstoffmärkte geprägten Umfeld auszugehen. Die zunehmende Marktvolatilität wird auch künftig Risiken mit sich bringen, gleichzeitig jedoch Chancen für einen aktiven und vorausschauenden Handel eröffnen. Vor dem Hintergrund steigender Kosten, regulatorischer Anforderungen und anhaltenden Margendrucks liegt der Fokus auf einer konsequenten Risikosteuerung, optimierten Einlagerungs- und Vermarktungsstrategien sowie der weiteren Stabilisierung der Absatzmengen. Ziel bleibt es, durch Marktnähe, fachliche Kompetenz und effiziente Prozesse eine nachhaltige Ertragskraft im Agrarhandel sicherzustellen.

Für das Geschäftsjahr 2026 wird in der Sparte Mischfutter mit einer insgesamt stabilen Entwicklung gerechnet. Wachstumsimpulse werden weiterhin vor allem aus dem Geflügelbereich, insbesondere im biologischen Segment, erwartet. In den Bereichen Rinder- und Schweinefutter steht die Absicherung der Absatzmengen bei gleichzeitigem Margenfokus im Vordergrund. In Kärnten wird eine Investition in das Bio-Mischfutterwerk zur Modernisierung der Produktion, zu Effizienzsteigerungen, höherer Wettbewerbsfähigkeit und einer nachhaltigen Verbesserung der Prozess- und Kostenstruktur beitragen.

Für 2026 ist im Bereich Technik, insbesondere bei hochpreisigen Produkten, weiterhin von einem verhaltenen Investitionsumfeld auszugehen. Der Fokus der WHG wird daher auf einer konsequenten Bestandsoptimierung, einer vorsichtigen Beschaffungspolitik sowie der weiteren Steigerung der internen Effizienz liegen. Gleichzeitig kommt dem Vertrieb der CLAAS Traktoren eine zentrale strategische Bedeutung zu. Durch gezielte Marktbearbeitung, individuelle Kundenberatung und die enge Verzahnung von Verkauf und Service sollen Marktpotenziale ausgeschöpft und die Positionierung der Marke CLAAS in den Regionen Kärnten und Tirol vorangetrieben werden.

Für 2026 wird im Markt für Landmaschinenwerkstätten ein weiterhin herausforderndes, von verhaltener Investitionsbereitschaft geprägtes Umfeld erwartet. Die WHG-Werkstätten setzen daher auf eine effiziente Auslastung der Kapazitäten, vorausschauende Wartung und schnelle Reparaturzeiten, um Landwirte im Alltag zuverlässig zu unterstützen. Gleichzeitig gewinnt der Ausbau kundenspezifischer Services sowie die Erweiterung von Servicebussen für eine mobile Betreuung an Bedeutung, um die Betriebssicherheit der Maschinen zu gewährleisten und die

WARENHANDELSGESELLSCHAFT m.b.H.

Werkstätten als unverzichtbaren Partner im Landmaschinenmarkt zu positionieren. Prozessoptimierungen, moderne Technik und eine enge Verzahnung mit dem Verkauf hochwertiger Maschinen – insbesondere im CLAAS-Segment – sollen die Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken.

Für 2026 wird im Energiesegment mit einer stabilen, jedoch herausfordernden Marktentwicklung gerechnet. Der Heizölmarkt bleibt durch rückläufige Nachfrage und die CO2- Bepreisung unter Druck, während der Pelletsmarkt weiter von der zunehmenden Umstellung auf alternative Heizsysteme profitieren dürfte. Im Tankstellensektor wird der Rückgang beim Kraftstoffabsatz voraussichtlich anhalten, während Shop- und Serviceangebote zunehmend an Bedeutung gewinnen. Vor diesem Hintergrund liegt der Fokus der WHG auf der Optimierung des Energiesortiments, gezielten Marketingmaßnahmen für alternative Brennstoffe sowie Effizienzsteigerungen in Vertrieb und Logistik, um Erträge nachhaltig zu sichern und die Marktposition zu festigen.

Für 2026 wird in der österreichischen Bauwirtschaft weiterhin von einer vorsichtigen, aber stabilen Marktentwicklung ausgegangen. Die leicht steigende Zahl an Baubewilligungen deutet auf eine moderate Zunahme der Bautätigkeit hin, während der Wettbewerbs- und Margendruck in unseren Kernmärkten Kärnten und Tirol bestehen bleibt. Vor diesem Hintergrund liegt der Fokus auf der weiteren Festigung und gezielten Erweiterung der Marktanteile, auf effizienten Prozessen sowie auf kundenspezifischen Lösungen, um den Anforderungen in Neubau, Rohbau und Sanierung gerecht zu werden und die Position der WHG nachhaltig zu stärken.

Für 2026 wird im Bereich Haus und Garten mit einem weiterhin wettbewerbsintensiven Umfeld gerechnet, in dem Kundenfrequenz und Umsätze nur moderat steigen dürften. Im Fokus der Sparte stehen die Optimierung von Beständen, gezielte Marketing- und Verkaufsmaßnahmen sowie die Weiterentwicklung der modernisierten Gartencenter, um profitable Umsatzbereiche wie den Grünbereich zu stärken. Gleichzeitig sollen Standortstrategien und effiziente Betriebsstrukturen weiter angepasst werden, um Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft nachhaltig zu sichern.

Forschung und Entwicklung

Forschung oder Entwicklungsaktivitäten werden von der WHG nicht betrieben.

Klagenfurt, am 17. Februar 2026

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 13
7

Ma

Mag. Markus Furtenbachęr (Geschäftsführung)

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