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Lagebericht 2025

Braun Maschinenfabrik GmbH

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 09. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

1 GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND RAHMENBEDINGUNGEN

1.1 Allgemeines

Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung, der Vertrieb und die Inbetriebsetzung von Maschinen und Anlagen.

Das Unternehmen gliedert sich in zwei Geschäftsfelder:

– Sparte Stahltrenn- und Schleifmaschinen (Stahlindustrie) – Sparte Stahlwasserbau (Elektrizitätsversorgungsunternehmen und Wasserkraftwerksbetreiber)

1.2 Risikomanagement und Methoden

Aufgrund der Natur des Projektgeschäftes ist BRAUN vielen unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Dazu zählen Marktrisiken, Kundenrisiken, Branchenrisiken, sowie Qualitätsrisiken.

Laufendes Controlling, wie Monats- und Quartalberichtswesen, unterstützen die Früherkennung potenzieller Risiken, um ihnen ehestmöglich entgegenwirken zu können.

Selten gibt es Kundenverträge in Fremdwährung wie USD oder CNY. Diese werden ab einer bestimmten Größe abgesichert, um Kursrisiken zu minimieren.

Alle außereuropäischen oder nicht nordamerikanischen Projekte werden nur auf Basis eines gültigen unwiderruflichen Akkreditivs oder durch Vorauszahlungen abgewickelt.

Inlandsforderungen bestehen zum größten Teil gegenüber Edelstahlwerken oder Energieversorgern, bei denen das Ausfallrisiko, als sehr klein zu werten ist.

All diese Maßnahmen können jedoch unternehmerisches Risiko nicht gänzlich eliminieren.

2 ERTRAGSLAGE

Die Betriebsleistung ist von 30,3 Mio € im Jahr 2024 auf € 24,2 Mio im Jahr 2025 gesunken (-20,5%).

Das Ergebnis hat sich verringert auf 10,02% Umsatzrendite (2024: 15,4%).

Das Geschäftsfeld Trenn- und Schleifmaschinen ist in etwa stabil geblieben (Umsatzrentabilität bzw. Return on Sales/RoS 2025: 13,8%; 2024: 15,3%), während das Ergebnis des Geschäftsfeldes Stahlwasserbau 2025 mit einem RoS von -4,1% (2024: 15%) leider wieder in die Verlustzone gekommen ist.

A B R I K

Der Jahresüberschuss des Gesamtunternehmens beträgt 2,420 Mio € (RoS 10,02%).

Die Eigenkapitalrentabilität hat sich von 65,88% im Jahr 2024 auf 26,5% im Jahr 2025 verringert.

Die Gesamtkapitalrentabilität hat sich von 23,28% im Jahr 2024 auf 8,94% im Jahr 2025 verringert.

3 VERMÖGENSLAGE

Die Bilanzsumme hat sich von 24,274 Mio € im Jahr 2024 auf 30,624 Mio € im Jahr 2025 erhöht. (Erhöhung um ca. 6,3 Mio € bzw. +26,16%).

Die Eigenkapitalquote beträgt stabil 29,8%.

4 AUSBLICK

4.1 Forschung und Entwicklung des Unternehmens

Wir optimieren derzeit unser per 1.1.2025 eingeführtes ERP-System, um Effizienzgewinne entlang der Prozesskette zu heben.

Weiters sind mehrere Herstellkosten-Senkungsprojekte für diverse Maschinentypen am Laufen, um auch langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

4.2 Betriebsleistung, Ertragslage und Auftragsvorrat

4.2.1 Geschäftsfeld Trenn- und Schleifmaschinen

Der Auftragseingang im Jahr 2025 war mit ca. 15,6 Mio. € in etwa gleich mit der Betriebsleistung (14,8 Mio €).

Der Auftragseingang bis 24. Juli 2026 ist mit 11,3 Mio. € erfreulicher als im Vorjahr.

Die Betriebsleistung des Geschäftsfeldes dürfte im Jahr 2026 ebenfalls wieder in Richtung 14,9 Mio. € gehen und es wird ein positives Ergebnis erwartet.

Der Auftragsvorrat der Sparte per Anfang Juli 2026 beläuft sich auf 27,9 Mio €.

4.2.2 Geschäftsfeld Stahlwasserbau

Der Auftragseingang im Stahlwasserbau lag 2025 mit ca. 15,5 Mio. € deutlich über der Betriebsleistung von 5,7 Mio €. Wir rechnen im Jahr 2026 wieder mit einem positiven Ergebnis. Der Auftragseingang per 24. Juli 2026 beläuft sich auf 1,2 Mio. € und der Auftragsvorrat beträgt 7,7 Mio. €.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
M. AB R I K

4.2.3 Gesamtunternehmen

Die Betriebsleistung des Gesamtunternehmens 2026 wird mit über 24 Mio. € mit einem positiven Ergebnis prognostiziert.

Der Gesamt-Auftragseingang per 24. Juli 2026 beträgt 14,3 Mio. €.

Der Gesamt-Auftragsvorrat per 24. Juli 2026 beträgt 36 Mio. €.

5 NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeit ist für unser Unternehmen ein wichtiger Unternehmenswert.

Es wurde im Jahr 2017 eine Wärmepumpe zur Heizung und Kühlung des Werkes angeschafft und die bisherige Fernwärme damit ersetzt.

Weiters wird der gesamte Stromverbrauch der Braun Maschinenfabrik GmbH durch die Wasserkraftwerke der Braun Kraftwerke KG bereitgestellt, es wird daher 100% des Stroms aus erneuerbaren Energien verwendet.

Im Jahr 2022 wurden 5 Elektrotankstellen installiert wo auch Mitarbeiter/innen ihre E- Fahrzeuge auftanken können.

Weiters verdient unser Geschäftsfeld Stahlwasserbau mit dem Bau von Wasserkraftwerken sein Geld, ist dementsprechend maßgeblich beteiligt an der geplanten Energiewende.

Vöcklabruck, 24.07.2026

LennagM.Braun, M.A. HSG

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