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Lagebericht 2025

"SSI" Schäfer Gesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 15. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

SSI“ Schäfer Gesellschaft m.b.H.

. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

.1. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

nverändert zu den Vorjahren liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit weiterhin in der Realisierung von Projekten im Bereich der Intralogistik. Auch im Geschäftsjahr 2025 waren die drei Schwerpunkte dabei das Standardgeschäft Products & Equipment PE (Handel mit und Planung von Lager- und Betriebseinrichtungen), der Anlagenbau Hochregallager, automatische Kleinteilelager und dach- und wandtragende egalkonstruktionen), sowie der Bereich Logistic-Solutions (vollautomatische agerlogistiklösungen). Die in den Vorjahren eingesetzte Verschiebung des chwerpunktes der Geschäftstätigkeit in Richtung Anlagenbau und Logistic-Solutions Projekten setzte sich auch im GJ 2025 fort.

m Bereich PE blieb der Auftragseingang und somit auch das Umsatzvolumen auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres, was zur Folge hatte, dass hier strukturelle aßnahmen ergriffen werden mussten und der Mitarbeiterstand um 5 Personen eduziert wurde. Der Bereich PE leidet am stärksten durch Unsicherheiten, welche durch die globalen Krisen (anhaltender Ukraine Krieg, Nahost Konflikt, Zollankündigungen, Iran Krieg) hervorgerufen werden. Der Auftragseingang im ereich Anlagenbau war durchaus zufriedenstellend. Der Auftragseingang lag zwar ur leicht über dem Vorjahr, jedoch haben die entsprechenden Projekte einen hohen nshore-Anteil, für den die Gesellschaft ebenfalls die Abwicklung macht und die Projektverantwortung trägt. Im Bereich LS konnten lediglich zwei Zusatzaufträge gewonnen werden. In diesem Bereich waren noch immer die Auswirkungen der guten Fördersituation Ende 2021, wo viele lokale Projekte vergeben wurden. Allerdings zeichnet sich in diesem Bereich für 2026 ein positiver Trend ab und es konnte bereits in Projekt mit einem Auftragswert von etwas mehr als 8 Mio. € gewonnen werden.

erbGesamtauftragsbestandbliegtbzumbBilanzstichtagbbeib21,64bMio.b€bundbsomitb5bMio.b €bunterbVorjahr.b

m Bereich PE bliebbderbAuftragseingangbmitb7,8bMio.b€bmehrboderbwenigerbaufbdemb iedrigenbNiveaubvonb2024b(7,4bMio.b€)bundbesbkonntebsomitbauchbnichtbderbbudgetierteb ertberreichtbwerdenb(11,7bMio.b€).bEntsprechendebMaßnahmen,bumbhierbwiederbeineb deutliche Verbesserung der Marktsituation herbeizuführen, wurden sowohl auf ruppenebene als auch auf lokaler Ebene gestartet und entsprechend fortgeführt. eren Wirksamkeit konnte jedoch noch nicht festgestellt werden, weshalb die Eingangs erwähnten Anpassungen im Personalstand bei diesem Geschäftsbereich erfolgen mussten. Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund 30 % reduziert ndbfielbvonb10,05bMio.b€bimbJahrb2024baufb7,83bMio.b€bimblaufendenbGeschäftsjahr.b

m Bereich Anlagenbau konnten 2025 einige Projekte gewonnen werden (vorwiegend in Polen) undbderbAuftragseingangbbeliefbsichbinbdiesembBereichbaufb11,03bMio.€bundb ag somit zwarbnurbgeringfügigbüberbdembVorjahreswertbvonb9,90bMio.b€,ballerdingsb aben diese Projekte einen sehr hohen Onshore Anteil. Bei Projekten außerhalb sterreichs wird von der Gesellschaft lediglich noch die Engineering-Leistung und die rojektabwicklung erbracht. Die Beauftragung der Materiallieferung und von Montagen rfolgt direkt über die jeweilige Landesgesellschaft (Onshore Anteile). Leider konnte auch in diesem Bereich auch heuer kein nennenswertes Projekt in Österreich gewonnen werden.

m Bereich Logistic Solutions, wo man nur am österreichischen Markt aktiv ist, konnten im abgelaufenen Jahr lediglich zwei Kleinaufträge im Auftragswert von 0,8 Mio. an and gezogen werden. Hier wurde das Budget auch im Jahre 2025 deutlich verfehlt, allerdings zeichnet sich für 2026 ein positiver Trend ab und es konnte bereits ein uftragbmitbmehrbalsb8bMio.b€bunterschriebenbwerden.bDerbBudgetwertbvonb16,2bMio.b€b onnte somit schon zur Hälfte erfüllt werden und angesichts der offenen Angebote sind wir zuversichtlich das Budget auf alle Fälle erfüllen zu können.

er Gesamtumsatz ist auf Grund des geringen Volumens in PE und der wenigen LS- Projekte diebimbabgelaufenenbGeschäftsjahrbfakturiertbwerdenbkonntenbaufb24,9bMio.b€b gesunken und hat sich somit gegenüber dem Vorjahrbhalbiertb(2024:b52,2bMio.b€).b

benso hat sich die Betriebsleistung mit einem Wert von 21,6 Mio. € gegenüber dem orjahr um mehr als die Hälfte reduziert (2024: 47,6 Mio.€). Der Bestand an noch nicht abgerechneten Projekten lag mit 21,64 Mio. € zwar wieder rund 22 % unter Vorjahr, allerdings sind bei den nicht abgerechneten Projekten per 31.12.2025 hohe Onshore Anteile vorhanden.

ie Projektabwicklung lieferte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr eine gute erformance, sodass sich durchaus alle Projekte positiv entwickeln im Vergleich zu en kalkulierten Deckungsbeiträgen. Auf Grund des geringen Volumens, welches fakturiert werden konnte, fiel das Ergebnis vor Steuern von 4,9 Mio. € im Vorjahr auf ,41 Mio. € im Geschäftsjahr 2025. Im Vorjahr konnten zum einen noch wesentlich mehr Projekte schlussgerechnet werden und zum anderen ist das aktuelle Ergebnis uch belastet durch eine Rückstellung für einen Gewährleistungsfall. Die Aussicht für 2026 ist jedoch durchaus positiv und sollte das Ergebnis von 2026 jenes aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr spürbar übertreffen.

.2. Bericht über Zweigniederlassungen

ie Gesellschaft betreibt ein Verkaufsbüro in Wien.

.3. Leistungsindikatoren des Unternehmens

rgebnis vor Steuern:

(Betriebsergebnis zuzüglich Zinsen und ähnliche Aufwendungen)

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 3
2025:€407.610,42
2024:€4.944.243,18

m Gegensatz zu 2024 konnten im laufenden Geschäftsjahr nur wenige Projekte aus dem Bereich LS abgerechnet werden, was zu einer deutlichen Reduktion des msatzes von 52,2 Mio. € auf 24,9 Mio. € geführt hat. Zudem wurde im aktuellen eschäftsjahr eine Rückstellung für einen Gewährleistungsfall gebildet.

igenkapitalrentabilität:

(Ergebnis vor Steuern/Eigenkapital)

2025: 2024: ,72 % 48,29 %

Auf Grund der zuvor beschriebenen Faktoren liegt das Ergebnis vor Steuern dramatisch unter dem Vorjahreswert. In Zusammenhang mit einer Ausschüttung von € 4,5 Mio., liegt das Eigenkapital 2025 um rund 41 % unter dem Eigenkapital von 2024, insgesamt ist die Eigenkapitalrentabilität um 41,56 % gesunken.

esamtkapitalrentabilität:

(Ergebnis vor Steuern/Gesamtkapital) 2025: 2024: ,26 % 20,99 %

as Gesamtkapital liegt unter dem Niveau von 2024. Das Gesamtkapital ist um rund weitere 23 % gesunken. Da das Ergebnis vor Steuern essenziell gesunken ist egenüber 2024, kommt es zu einer Reduktion von fast 19 %.

Nettoverschuldung:

(verzinsliches Fremdkapital abzüglich flüssiger Mittel inklusive Cash-Pool) 2025: € - 4.270.580,00 2024: € - 4.052.120,00

ie Nettoverschuldung liegt weiterhin im negativen Bereich und ist gegenüber dem

Vorjahr nahezu unverändert. Ebenso ist die Cash-Pool Forderung nahezu unverändert geblieben.

Nettoumlaufvermögen:

mlaufvermögen - langfristiges Umlaufvermögen = kurzfristige Umlaufvermögen - kurzfristiges Fremdkapital = Nettoumlaufvermögen

2025: 2024: € 6.805.025,54 € 11.059.451,65

Sowohl im Jahr 2025 als auch zum Vergleichszeitraum gab es keine nennenswerten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Auch heuer ist das kurzfristige mlaufvermögen stärker gesunken als das kurzfristige Fremdkapital, wobei die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen leicht gesunken sind.

Eigenkapitalquote:

(Eigenkapital/Gesamtkapital)

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 5
202533,54 %
202443,47 %

ie Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr, um rund 10 % Punkte gesunken.

as Fremdkapital ist im Vergleich zum Jahr 2024 um rund € 1,3 Mio. gesunken, wobei es im Bereich der Rückstellungen zu einer Erhöhung um rund € 0,9 Mio. kam. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich von € 3,7 Mio. auf € 1,5 Mio., während die Verbindlichkeiten auf Grund von erhaltenen Anzahlungen von € 4,5 Mio. auf € 5,3 Mio. angestiegen sind. Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um rund € 0,8 Mio. auf Grund von geringerer Steuerschuld.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 6
Cash Flow:20252024
Cash-flow aus dem operativen Bereich
Jahresüberschuss321.591,983.763.850,66
Erhöhung der Rücklagen0,000,00
Abschreibung auf Anlagevermögen49.736,0279.960,01
Veränderung der langfristigen
Rückstellungen-121.683,00-64.859,00
Sonderposten Investitionszuschüsse0,000,00
Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen-13.580,00-11.587,12
Casth-flow aus dem Ergebnis236.065,003.767.364,55
Veränderung der
Vorräte2.156.980,9912.474.705,12
Forderungen aus Lieferung und
Leistungen2.836.493,43-124.654,07
Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen und Gruppenunternehmen533.415,30519.569,25
sonstige Forderungen und
Vermögengegenstände8.868,98352.049,25
Rechnungsabgrenzungsposten31.463,2423.507,27
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen847.406,81-10.559.778,19
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen-159.673,19156.408,09
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen und Gruppenunternehmen-2.163.022,08782.301,79
sonstige Verbindlichkeiten-773.262,47-430.196.66
sonstige Rückstellungen1.063.995,34760.163,40
passive Rechnungsabgrenzung0,000,00
4.382.666,353.954.075,25
Netto-Geldfluss aus laufender
Geschäftstätigkeit (OCF)4.618.731,357.721.439,80
Investitionen in immaterielle Anlagen und-33.843,15-37.581,60
Sachanlagen
Zuschreibung Finanzanlagevermögen-1.691,20-14.555,56
Erlöse aus dem Abgang von immateriellen
Anlagen und Sachanlagen13.580,0012.672,75
Netto-Geldfluss aus
Investitionstätigkeiten (ICF)-21.954,35-39.464,41
Gewinnausschüttung-4.500.000,00-12.000.000,00
Veränderung mittel- und kurzfristiger
Finanzverbindlichkeiten0,000,00
Netto-Geldfluss aus
Finanzierungsaktivitäten (FCF)-4.500.000,00-12.000.000,00
Veränderung der flüssigen Mittel96.777,00-4.318.024,61
(+) Finanzmittelbestand am Beginn der15.419.768,0019.737.792,61
Periode
(-) Finanzmittelbestand am Ende der15.516.545,0015.419.768,00
Periode
Veränderung96.777,00-4.318.024,61

. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Eine Beruhigung der Unsicherheiten am Weltmarkt konnte auch 2025 nicht gänzlich herbeigeführt werden, auch wenn man mit den Auswirkungen des noch immer andauernden Ukraine Krieges und den immer wieder aufkommenden Nahostonflikten umzugehen gelernt hatte. So haben die Zollankündigungen der Regierung in den USA immer wieder die Stimmungen und Erwartungen am Weltmarkt stark geprägt. Der nun neu hinzugekommene Irankrieg trägt stark zu einer weiteren Verunsicherung bei. Eine Entwicklung ist aktuell schwer abschätzbar, da einerseits diese Faktoren und die damit verbundenen Unsicherheiten die Marktlage negativ beeinflussen können. Andererseits gibt es immer mehr gemeinsame Anstrengungen ie Konflikte zu lösen, was im Falle des Gelingens zu einem starken Aufschwung führen könnte. An beiden Entwicklungen würde die SSI Schäfer Gesellschaft m.b.H als global agierendes Unternehmen stark partizipieren.

ie im Vorjahr prognostizierte Verschlechterung der Ergebnissituation ist noch stärker eingetreten als budgetiert, allerdings konnte auch im Geschäftsjahr 2025 ein positives rgebnis erwirtschaftet werden. Der Ausblick auf 2026 ist verhalten positiv, was vorwiegend dem positiven Trend im Auftragseingang aus den Bereichen Anlagenbau nd LS geschuldet ist. Zudem sollten sich die umgesetzten Maßnahmen im Bereich PE positiv auf das Ergebnis 2026 auswirken.

Vor allem im Bereich Anlagenbau sollte eine sehr gute Auslastung gewährleistet sein nd einige Projekte mit guten Deckungsbeiträgen auch verumsatzt werden können. er Gesamtumsatz wird aber auch 2026 nur leicht über dem Umsatz von 2025 liegen, allerdings rechnen wir mit einem spürbaren Anstieg der Betriebsleistung.

nsgesamt ist jedoch die Gesamtsituation auf Grund der vielfältigen, oben beschriebenen Unsicherheiten in Bezug auf Gesamtwirtschaft und der globalen egebenheiten und der aktuellen Krisen, schwer abschätzbar, wenngleich bei Lösung der Konflikte sich schlagartig auch viele Chancen ergeben könnten.

Besonders im Vordergrund steht die weiterhin nachhaltige, kontinuierliche und erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens innerhalb der SSI Schäfer Gruppe.

ine kontinuierliche strategische Ausrichtung und Investitionen in die Zukunft werden somit auch 2026 im zentralen Fokus stehen. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden, um die Entwicklungen am Markt und die Erfordernisse der Kunden auch zukünftig bestmöglich abbilden zu können.

3. Wesentliche Risiken des Unternehmens

ls international tätiges Unternehmen ist die Gesellschaft im Rahmen ihrer eschäftstätigkeit einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, deren Eintritt die Entwicklung der Gesellschaft gefährden könnte. Dabei geht die Gesellschaft gemäß ihrer isikopolitik grundsätzlich nur solche Risiken ein, die im Rahmen der Wertschaffung nvermeidbar, jedoch kontrollierbar sind. Die Gesellschaft ist in das isikomanagementsystem der Schäfer Gruppe eingebunden, dieses ist unternehmensweit implementiert und wird stetig weiterentwickelt. Die Gesellschaft berprüft ihre Geschäftsziele, interne Unternehmensprozesse und Risikokontrollmaßnahmen das ganze Jahr über anhand der eingesetzten Controllingysteme, Verfahren und Beerichtsstandards. Trotz permanenter Überwachung und Weiterentwicklung des Riskmanagements können Risiken jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden.

achfolgend werden nur die als wesentlich erachteten Risiken beschrieben, die das eschäft sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich beeinflussen können.

Globale Risiken

Aktuell wird die globale Lage durch viele negative Faktoren bzw. Krisen und Risiken eeinflusst (Ukrainekrieg, Nahostkonflikt, Zollpolitik, Irankrieg), deren zukünftige Entwicklung weiterhin nur sehr schwer abschätzbar ist, die jedoch einen erheblichen Einfluss auf die Weltwirtschaft und somit auch auf das Unternehmen haben können. iese weltweite politische Unsicherheit sowie das Beestreben vieler Nationen nach egionaler Abgrenzung führen vor allem bei global agierenden Unternehmen, welche die Hauptkundschaft der Gesellschaft vor allem im Beereich Anlagenbau und LS darstellt, zu gebremster Investitionstätigkeit. Aktuell ist allerdings hier trotz all der

angeführten Krisen keine essenzielle Zurückhaltung spürbar. Eine mögliche rasche ösung der Konflikte bzw. Krisen könnte zu einem erheblichen positiven Effekt führen.

eschaffungsrisiken

025 hat sich die Versorgungslage weiter entspannt, die Projektdurchlaufzeiten onnten auf dem bereits 2024 reduzierten Niveau belassen werden - die Bewertung der Lieferperformance findet periodisch statt, Maßnahmen zur Optimierung werden aus diesen Meetings abgeleitet und dokumentiert. Für 2026 sind zusätzliche ptimierungen zur Effizienzsteigerung des Beschaffungsprozesses geplant und auch ereits gestartet, die Betrachtung wird hier auf den gesamten Prozess ausgeweitet, d.h. auch die vorgelagerten Fachbereiche (u.a. Planung, Arbeitsvorbereitung) werden analysiert, damit valide Planungszahlen zur Verfügung stehen. Parallel wird insichtlich Risiko-Management das Doing intensiviert (lessons learned aus den risenjahren, wie auch aktuelle geopolitische Einflüsse stehen hier im Fokus).

m Bereich Digitalisierung konnte 2025 ein wichtiger Schritt gesetzt werden, so haben wir nunmehr standortübergreifend Zugriff auf die fakturierten Umsätze der Lieferanten, önnen Lieferantenbewertungen unter Betrachtung mehrere Standorte durchführen, Ausschreibungen über das neue System durchführen und auch relevante ieferantendokumente zentral zur Verfügung stellen.

2025 wurde auch ein intensives cost-down Projekt gestartet, damit die eingesetzten ighrunner hinsichtlich der „Markttauglichkeit“ der Preisstellung geprüft werden. Dies hat auch zur Folge, dass sich langjährige Bestandslieferanten neu beweisen müssen auch die Kooperationsbereitschaft und Offenheit zu diesem Thema findet sich in der ewertung der Lieferanten wieder und hat Einfluss auf Entscheidungen zur weiteren ooperation.

Auftragsrisiken

nternehmen die, so wie die SSI Schäfer GesmbH, im globalen Projektgeschäft tätig sind (im Bereich Anlagenbau und LS) haben viele Faktoren, die den Auftragseingang nd die Planbarkeit von Aufträgen beeinflussen. Die globale Konjunkturentwicklung ist von zentraler Bedeutung für die Investitionsentscheidungen der Kunden des nternehmens, da dies vorwiegend global tätige Unternehmen sind. Die zuvor

eschriebenen globalen Unsicherheiten und Krisen haben darauf natürlich erheblichen Einfluss und machen es somit für das Unternehmen schwierig, Planungssicherheit im ereich des Auftragseinganges zu haben und können zu sehr großen Schwankungen führen. Verschiebungen von Projekten seitens des Kunden können die Folge sein und selbst Stornierungen können nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

ier hat sich abermals die rollierende Auftragseingangsplanung unter Einbezug der weltweit tätigen Niederlassungen innerhalb der Konzerngruppe weiterhin bewährt und trägt wesentlich dazu bei, auch in unsicheren Zeiten eine möglichst fundierte Planung es Auftragseinganges vornehmen zu können.

ie Abwicklung komplexer Großaufträge mit langer Projektlaufzeit gehört im Anlagenbau zu den zentralen Herausforderungen, die in Krisenzeiten zusätzlich nsteigen. Das primäre Ziel liegt darin, Kosten- und/oder Terminüberschreitungen in jeder Phase des Projektes zu vermeiden. Solche Überschreitungen können auch durch unterschiedliche Auslegung der abgeschlossenen Verträge hervorgerufen werden, was bei komplexen Anlagen nicht vollkommen ausgeschlossen werden kann. Projektbewertungen sind auch schon während der Angebotsphase standardisiert, um solche Risiken möglichst ausschließen zu können bzw. möglichst frühzeitig erkennen zu können. Ebenso ist eine klare Projektstruktur und ein Projektmanagement nach internationalem Standard etabliert, was dem gleichen Ziel dient und die Risiken währen der Realisierungsphase minimiert.

m Bereich PE, wo die Kundengruppe eher Klein- und Mittelbetriebe in Österreich sind, st die Investitionstätigkeit und somit die Vergabe von Aufträgen sehr stark von der allgemeinen Erwartung der Konjunkturentwicklung abhängig, was die aktuell schlechte erformance dieses Geschäftsbereiches sehr stark beeinflusst.

Liquiditätsrisiko

Zahlungsverzug oder Zahlungsausfall bei einzelnen Großprojekten muss unbedingt vermieden werden, da diese einen wesentlichen Einfluss auf den Cashflow der esellschaft haben, geht es doch hierbei immer um größere und wesentliche Beträge. ine entsprechende Bonitätsprüfung verbunden mit einer standardisierten Cash- Planung auf Projektebene in der Angebotsphase sind daher verpflichtend. Ein standortübergreifendes und laufendes Monitoring der wichtigsten Debitoren und

Außenstände ist ebenso regelmäßig etabliert, wie eine fundierte Liquiditätsplanung sowohl auf lokaler als auch auf Konzernebene. Eventueller Handlungsbedarf kann dadurch frühzeitig erkannt werden und fundierte und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung bzw. Aufrechterhaltung der Liquidität in Abstimmung mit Group reasury eingeleitet werden.

Wie sich die Inflation, das Zinsniveau und somit der Anreiz für neue Investitionen entwickeln wird, ist angesichts des neu hinzugekommen Irankrieges nur sehr schwer abschätzbar.

ie laufende Überwachung, Kontrolle und Bewertung der Finanz- und iquiditätspositionen erfolgt auf lokaler Ebene, sowie in enger Abstimmung mit Group reasury und somit auch auf Konzernebene. Die Gesellschaft ist in das konzernweite ash-Pooling eingebunden. Der Konzern sorgt im Bedarfsfall für ausreichend iquidität innerhalb der Gruppe, vor allem durch das Halten von angemessenen finanziellen Rücklagen, Anzahlungen von Kunden und die laufende Abstimmung der älligkeiten von Forderungen, Verbindlichkeiten und finanziellen Vermögenswerten.

IT-Risiko

ie Zahl der Angriffe auf die IT-Infrastruktur österreichischer und internationaler nternehmen nimmt weiter zu und die Bedrohungsszenarien werden vielfältiger. In diesem Zusammenhang haben wir Maßnahmen getroffen, um unser Management der nformationssicherheit und die eingesetzten Sicherheitstechnologien permanent weiterzuentwickeln, um effizient auf die sich ständig verändernden Bedrohungen reagieren zu können und bestmöglichen Schutz zu haben.

m Jahr 2025 hat die SSI Schaefer Gruppe ihr IT- und nformationssicherheitsrahmenwerk weiter gestärkt und die Umsetzung globaler icherheitsinitiativen vorangetrieben. Die Informationssicherheitsfunktion agierte weiterhin unabhängig von Group IT und stellte eine klare Governance-Überwachung sicher, während gleichzeitig eine enge Zusammenarbeit mit den relevanten eschäftsbereichen gewährleistet wurde.

m Laufe des Jahres wurde das Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) der Gruppe, ausgerichtet an ISO/IEC 27001 und den Anforderungen der NIS2- ichtlinie, weiter formalisiert und im bestehenden, gruppenweiten Integrierten anagementsystem (IMS) über fünf Rechtseinheiten (inklusive SSI SCHÄFER IT SOLUTIONS GMBH und SSI SCHÄFER SOFTWARE DEVELOPMENT GMBH in Friesach) hinweg zertifiziert. Parallel dazu wurden die Sicherheitsfähigkeiten im ereich Produkt- und Kunden-Sicherheit inklusive Operational-Technology (OT) weiterentwickelt, um die Ausrichtung an sich weiterentwickelnden regulatorischen sowie kundenseitigen Anforderungen wie dem Cyber Resilience Act (CRA) und IEC 62443 zu unterstützen.

ie Risikomanagementprozesse von SSI-Schäfer sind weiterhin in einer globalen Plattform dokumentiert. Das Informationssicherheits-Risikomanagement ist als Bestandteil in den globalen operativen Risikomanagementprozess integriert. Im Jahr 025 wurden die Fähigkeiten zur Risikobewertung und -behandlung weiter ausgebaut, m Transparenz, Konsistenz und Berichterstattung innerhalb der Gruppe zu verbessern.

Personalrisiken

Fach- und Führungskräfte sind für das Wachstum unseres Unternehmens und die icherung des technologischen Vorsprungs von essenzieller Bedeutung. Ein Mangel an Fach- und Führungskräften hätte potenziell einen erheblichen negativen Einfluss auf die weitere Entwicklung des Unternehmens, weshalb man diesen mit ntsprechenden Maßnahmen zu begrenzen versucht. Dazu gehören attraktive ozialleistungen und Benefits, sehr gute Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, sowie eine attraktive leistungsbezogene Vergütung. Konsequuente ührungskräfteentwicklung, Karriereplanung, sowie zeitgemäße Arbeitsbedingungen it Home-Office Möglichkeiten und Shared-Work Spaces Angeboten sind weitere effiziente Maßnahmen in diesem Bereich. Transparente, offene und ehrliche ommunikation dient dazu, die Mitarbeiter laufend zu informieren und abzuholen, was besonders in schwierigen Zeiten noch wesentlicher ist.

Wir informieren interessierte Jugendliche frühzeitig über verschiedene Kanäle sowie durch Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten, sowie bei Messen und Veranstaltungen über die vielfältigen Berufs- und Karrierechancen, die das

Unternehmen bietet. Lehrlinge sind im Unternehmen sehr willkommen. Mit unserer professionellen und umfassenden in-house Lehrlingsausbildung inklusive zahlreicher Unterstützungen für die Lehrlinge in diesem Zusammenhang sind wir stolz darauf, diese jungen Kolleginnen und Kollegen bei den ersten Schritten ins Arbeitsleben begleiten zu dürfen.

Ansonsten ist bei den für das Unternehmen wesentlichen Risiken im Vergleich zum Vorjahr keine Anderung eingetreten.

Durch die Einbindung in den internationalen Konzern sind viele der oben beschriebenen Risiken nicht durch die Gesellschaft selbst zu beeinflussen, sondern vielmehr auf Konzerngesellschaften übertragen. Ebenso wird das Risiko des Ausfalls von Personen in Schlüsselpositionen durch entsprechende Fachkompetenz und Ressourcen innerhalb des Konzerns abgedeckt.

Da die Gesellschaft den Großteil der Aufträge in Euro abschließt, werden Finanzinstrumente zur Absicherung von Risiken nur in sehr geringem Umfang eingesetzt.

4. Bericht über die Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung findet nicht durch die Gesellschaft, sondern innerhalb des internationalen Konzerns statt.

5. Finanzinstrumente

Finanzinstrumente werden bei Bedarf zur Absicherung von Währungsschwankungen eingesetzt. Nach Möglichkeit werden diese in Abstimmung mit der Konzernzentrale in 57290 Neunkirchen durchgeführt.

Maryfed Muckenhumer

Wels, am 01.04.2026

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