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Schneider Torsysteme GmbH Produktion und Handel mit Toren Kalzitstraße 1 A-4611 Buchkirchen Finanzamt: Linz St.Nr.: 54 041/0149
An hang zum Jahresabschluss
31. 1. 2026
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 189 ff in der geltenden Fassung des Unternehmensgesetzbuchs (UGB) unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Grundsätze der Vollständigkeit und der ordnungsmäßigen Bilanzierung eingehalten. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.
Schätzungen beruhen auf einer umsichtigen Beurteilung. Soweit statistisch ermittelbare Erfahrungen aus gleich gelagerten Sachverhalten vorhanden sind, hat das Unternehmen diese bei Schätzungen berücksichtigt.
Bei Vermögensgegenständen und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung angewendet. Dem Vorsichtsgrundsatz wurde Rechnung getragen, indem insbesondere nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen wurden. Alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste, die im Geschäftsjahr 2025 / 26 oder in einem der früheren Geschäftsjahren entstanden sind, wurden berücksichtigt.
1.1. Anlagevermögen
1.1.1. Immaterielles Anlagevermögen
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Dabei wird folgende Nutzungsdauer zugrunde gelegt:
| Immaterielles Anlagevermögen | ND in Jahren |
|---|---|
| EDV - Software | 3 - 5 |
1.1.2. Sachanlagevermögen
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Berichtsjahr 2025 / 26 planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Zur Ermittlung der Abschreibungsätze wird generell die lineare Abschreibungsmethode gewählt. Dabei wird folgende Nutzungsdauer zugrunde gelegt:
| Sachanlagevermögen | ND in Jahren |
|---|---|
| Gebäude | 10 - 40 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 2 - 15 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 - 10 |
| Fahrzeuge | 2- 8 |
Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 13 EStG 1988 werden im Zugangsjahr jeweils voll abgeschrieben und sind in der Entwicklung des Anlagevermögens als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Festwerte gemäß § 209 Abs. 1 werden nicht verwendet.
1.1.3. Finanzanlagen
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit notwendig außerplanmäßig Abschreibungen durchgeführt.
1.2. Umlaufvermögen
1.2.1. Vorräte
1.2.1.1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt nach dem gleitenden Durchschnittspreisverfahren. Für gesunkene Einkaufspreise werden Abwertungen vorgenommen.
1.2.1.2. Unfertige Erzeugnisse
Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellkosten. Ist der Tageswert niedriger, erfolgte die Bewertung zu diesem. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden folgende Kosten miteinbezogen:
Fertigungsmaterial
Fertigungslöhne Sonderkosten der Fertigung Angemessene Teile der variablen Materialgemeinkosten Angemessene Teile der fixen Materialgemeinkosten Angemessene Teile der variablen Fertigungsgemeinkosten Angemessene Teile der fixen Fertigungsgemeinkosten
1.2.1.3. Fertigerzeugnisse und Waren
Die Fertigerzeugnisse werden mit den Absatzpreisen angesetzt, da die Lieferung zum Bilanzstichtag bereits zur Gänze erfolgte und somit die Gefahr auf den Kunden übergegangen ist. Zur verlustfreien Bewertung wird ein 5%iger pauschaler Abschlag von den Absatzpreisen angesetzt.
Die Handelswaren sind mit dem Einkaufspreis bewertet.
1.2.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Es wurden keine Abzinsungen der Forderungen vorgenommen. Bei der Bewertung von Forderungen wurden erkennbare Risiken durch individuelle Abwertungen berücksichtigt.
1.2.3. Wertpapiere und Anteile
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Zeitwert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet.
1.3. Aktive Rechnungsabgrenzung
1.3.1. Transitorische Posten
Die transitorischen Posten werden mit EUR 76.640,38 (Vorjahr EUR 76.108,42) ausgewiesen und umfassen alle Ausgaben, die erst im Folgejahr im Sinne einer periodenreinen Gewinnermittlung aufwandswirksam verrechnet werden.
1.3.2. Eigenkapital
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt gem. Artikel X § 5 Z 1 FBG weiterhin ATS 500.000,00. Eine Umrechnung in Euro erfolgte zum Kurs von 13,76 Schilling je Euro.
1.4. Rückstellungen
1.4.1. Rückstellungen für Anwartschaften auf Abfertigungen
Die Abfertigungsrückstellung wird gemäß AFRAC-Stellungnahme vom Juni 2016 vereinfachend mittels finanzmathematischer Berechnung durchgeführt, da eine verlässliche Annäherung an den Wert einer versicherungsmathematischen Berechnung gewährleistet erscheint.
Folgende Parameter werden der Berechnung zugrundegelegt:
| Rechnungszinssatz | 2,24 % (VJ 1,98 %) |
|---|---|
| künftige Bezugserhöhungen | 3,50 % (VJ 3,50 %) |
| Pensionsantrittsalter | 65 Jahre für Frauen und Männer |
Der Rechnungszinssatz für die Abfertigungsrückstellung ist ein 7-Jahres-Durchschnitt einer 15-jährigen Anleihe entsprechend der Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank.
Eine versicherungsmathematische Kontrollrechnung wurde nicht vorgenommen.
Die Veränderung der Abfertigungsrückstellung ist zur Gänze im Personalaufwand erfasst.
1.4.2. Sonstige Rückstellungen
Die Rückstellungen wurden mit dem bestmöglich zu schätzendem Erfüllungsbetrag bewertet.
Rückstellungen aus Vorjahren werden, soweit sie nicht verwendet werden und der Grund für ihre Bildung weggefallen ist, über sonstige betriebliche Erträge aufgelöst.
1.5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht bewertet.
2. Erläuterungen zur Bilanz
2.1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzelnen Posten (§ 226 Abs. 1 UGB) ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. Dieser stelt einen integrierten Bestandteil des Anhangs dar.
2.2. Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen (Miete und Leasing) für die folgenden fünf Jahre beläuft sich auf EUR 2.392.112,81 (VJ TEUR 2.424), davon entfallen auf das nächste Geschäftsjahr EUR 492.495,54 (VJ TEUR 504). Im Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen sind EUR 1.074.000,00 gegenüber verbundenen Unternehmen für die folgenden fünf Jahre enthalten, davon ein Betrag von EUR 214.800,00 für das nächste Geschäftsjahr.
2.2.1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Fristigkeit der Forderungen stellt sich folgendermaßen dar:
| davon mit einer Restlaufzeit von | ||||
|---|---|---|---|---|
| Summe | ||||
| mehr als 1 Jahr | ||||
| 2025 / 26 | 2024 / 25 2025 / 26 | 2024 / 25 | ||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Forderungen aus Lieferungen und | ||||
| Leistungen | 442.300,98 | 493.045,41 | 0,00 | 0,00 |
| Forderungen gegenüber verbundenen | ||||
| Unternehmen | 33.727,62 | 330.166,19 | ||
| sonstige Forderungen und | ||||
| Vermögensgegenstände | 30.249,46 | 22.719,82 | 0,00 | 0,00 |
| Summe | 506.278,06 | 845.931,42 | 0,00 | 0,00 |
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind zur Gänze Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstige Forderungen sind Erträge iHv EUR 2.300,04 (Vorjahr EUR 10.238,00) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden.
2.3. Subventionen und Zuschüsse
| 31.01.2025 | Zuweisung | Verbrauch | 31.01.2026 | |
|---|---|---|---|---|
| Auflösung | ||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Zuschuss Produktionshalle | 95.191,50 | 0,00 | 5.170,70 | 90.020,80 |
| Zuschuss LED Hallenbeleuchtung | 7.193,45 | 0,00 | 1.502,74 | 5.690,71 |
| Investitionsprämie, Förderung E-PKW | 58.680,33 | 0,00 | 6.986,42 | 51.693,91 |
| Summe | 161.065,28 | 0,00 | 13.659,86 | 147.405,42 |
2.4. Passive latente Steuern
Latente Steuerschulden und Steueransprüche werden auf Basis der erwarteten Steuersätze ermittelt, die im Zeitpunkt der Erfüllung der Steuerbelastung oder -entlastung voraussichtlich Geltung haben werden.
Die passiven latenten Steuern wurden entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen passiviert und setzten sich wie folgt zusammen:
| Aktiv | Passiv | Aktiv | Passiv | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Bezeichnung | 31.01.2026 | 31.01.2026 | 31.01.2025 | 31.01.2025 | Veränderung |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Gebäude Afa 2,5% K3220 | 107.498,20 | 0,00 | 96.748,38 | 0,00 | 10.749,82 |
| Gebäude Afa 2,5% K3200 | 22.644,70 | 0,00 | 20.380,23 | 0,00 | 2.264,47 |
| Subventionen zu Gebäude | 0,00 | 8.491,20 | 0,00 | 7.642,08 | -849,12 |
| Leasingaktivposten | 24.288,69 | 0,00 | 14.258,04 | 0,00 | 10.030,65 |
| RST Abfertigung | 152.917,40 | 0,00 | 178.421,07 | 0,00 | 25.503,67 |
| Degressive AfA | 0,00 | 528.297,39 | 0,00 | 518.461,16 | -9.836,23 |
| Summe Unterschiedsbeträge | 307.348,99 | 536.788,59 | 309.807,72 | 526.103,24 | -13.144,08 |
| Saldogröße | 229.439,60 | 216.295,52 | |||
| 23 % latenter Steuerbetrag | 52.771,11 | 49.747,97 | |||
| Steueraufwand / Steuerertrag | 3.023,14 |
2.4.1. Rückstellungen
Die Rückstellungen bestehen aus folgenden Positionen:
| 31.01.2025 | Verbrauch | Zuweisung | 31.01.2026 | |
|---|---|---|---|---|
| Auflösung | ||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| RSt Abfertigungen | 488.752,88 | 102.936,88 | 40.488,06 | 426.304,06 |
| RSt nicht konsumierte Urlaube | 204.480,84 | 204.480,84 | 205.107,28 | 205.107,28 |
| RSt Zeitguthaben | 22.718,54 | 22.718,54 | 28.088,30 | 28.088,30 |
| RSt ant. UZ & WR | 38.782,36 | 38.782,36 | 39.774,63 | 39.774,63 |
| RSt Prämien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| RSt Skonti | 18.157,04 | 18.157,04 | 12.538,77 | 12.538,77 |
| RSt Steuerberatung & Wirtschaftsprüfung | 20.000,00 | 20.000,00 | 21.000,00 | 21.000,00 |
| RSt für latente Steuern | 49.747,97 | 0,00 | 3.023,14 | 52.771,11 |
| 97Summe | 842.639,63 | 407.075,66 | 350.020,18 | 785.584,15 |
2.5. Verbindlichkeiten
2.5.1. Sonstige Verbindlichkeiten
Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind Aufwendungen in Höhe von EUR 299.885,22 (VJ EUR 300.154,40) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden.
2.6. Haftungsverhältnisse
| 2025 / 26 | 2024 / 25 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Garantie Inland | 230.823,01 | 270.477,22 |
| Haftrücklässe | 14.055,81 | 112.912,90 |
3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
3.1. Personalaufwand
3.1.1. Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche
Mitarbeitervorsorgekassen
| 2025 / 26 | 2024 / 25 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Abfertigungszahlungen | 55.945,74 | 51.377,45 |
| Dotierung Abfertigungsrückstellung | -62.448,82 | 55.382,64 |
| Beiträge an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen | 36.405,82 | 35.685,61 |
| Summe | 29.902,74 | 142.445,70 |
3.2. Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag gliedern sich wie folgt:
| 2025 / 26 | 2024 / 25 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Körperschaftsteuer aus Steuerumlage | 5.117,95 | 49.619,11 |
| Körperschaftsteuer Vorjahre | 0,00 | 0,00 |
| Latente Körperschaftsteuer | 3.023,14 | -1.846,89 |
| Summe | 8.141,09 | 47.772,22 |
4. Sonstige Angaben
4.1. Anzahl der Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr:
insgesamt: davon Arbeiter: 56,00 (VJ 57) 27,00 (VJ 28) davon Angestellte: 29,00 (VJ 29)
4.2. Name und Sitz des Mutterunternehmens
Die Gesellschaft ist gem. § 189a Z 8 UGB iVm § 244 UGB ein verbundenes Unternehmen im Rahmen des Konsolidierungskreises der Schneider Holding GmbH in Buchkirchen. Oberstes Mutterunternehmen ist die Schneider Holding GmbH mit Sitz in Buchkirchen, welches von der Aufstellung eines Konzernabschlusses aufgrund Unterschreitens der Größenmerkmale gem. § 246 UGB befreit ist.
4.3. Angaben zur Unternehmensgruppe iSd §9 KStG
Ab der Veranlagung 2016/2017 besteht gemäß Gruppenfeststellungsbescheid v. 01.03.2017 eine Unternehmensgruppe, deren Gruppenträger die Schneider Holding GmbH ist. Die Gruppen- und Steuerumlagevereinbarung wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Der Gruppenträger und jedes Gruppenmitglied sind berechtigt, diese Gruppen- und Steuerumlagevereinbarung zum Bilanzstichtag zu kündigen. Der Steuersatz beträgt entsprechend der steuerlichen Bestimmung für das Wirtschaftsjahr 23 %.
4.4. Angaben über wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag, die weder in der
Bilanz noch in der GuV berücksichtigt werden
Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem Abschlussstichtag vor.
4.5. Aufwendungen für den Abschlussprüfer
Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses betragen EUR 10.500,00 und für sonstige Beratungs- leistungen EUR 0,00.
4.6. Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.038.755,55 auf neue Rechnung vorzutragen.
4.7. Mitglieder der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
Martin Schneider, geboren am 12.03.1970 seit 22.08.2016
Mag. Martin Höffinger, geboren am 28.10.1970 bis 03.05.2025
Bezüge der Geschäftsführung und Aufwendungen für Abfertigungen Geschäftsführung: Da die Aufschlüsselung weniger als drei Personen betrifft, wird von der Schutzklausel gem. § 242 Abs. 4 UGB Gebrauch gemacht.
Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Vorschüsse und Kredite gewährt.
Überdies wurden für die Geschäftsführung keine Haftungen übernommen.
| Buchkirchen, am | 20/21/26 |
|---|
Margin Schneider Géschäftsführer
SCHNEIDER Torsysteme Gesellschaft mbH
31.1.2026
zum
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zugänge Stand 1.2.2025 | Abgänge | Umbuchungen | Stand 31.1.2026 | Stand 1.2.2025 | Abschreibungen | Zuschreibungen | Abgänge | Stand 31.1.2026 | Stand 1.2.2025 | Stand 31.1.2026 | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | ||
| A. Anlagevermögen | |||||||||||||
| 1. | Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||||||||
| 1. | Software | 420.356,08 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 420.356,08 | 273.297,36 | 46.258,69 | 0.00 | 0,00 | 319.556,05 | 147.058,72 | 100.800,03 |
| II. | Sachanlagen | ||||||||||||
| 1. | Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem | ||||||||||||
| Grund | 3.384.591,31 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 3.384.591,31 | 2.061.959,52 | 88.458,29 | 0.00 | 0,00 | 2.150.417,81 | 1.322.631,79 | 1.234.173,50 | |
| davon Investitionen in fremde Gebäude | 29.571,35 | 0.00 | 0,00 | 0.00 | 29.571,35 | 25.738,86 | 1.892,99 | 0,00 | 0.00 | 27.631,85 | 3.832,49 | 1.939,50 | |
| 2. | Maschinen | 1.827.702,50 | 2.787,12 | 7.425,66 | 0,00 | 1.823.063,96 | 1.039.858,95 | 73.996,37 | 0,00 | 7.425,66 | 1.106.429,66 | 787.843,55 | 716.634,30 |
| 3. | Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.169.475,74 6.381.769,55 | 14.737,06 17.524,18 | 101.344,72 108.770,38 | 0,00 0,00 | 1.082.868,08 6.290.523,35 | 884.011,23 3.985.829,70 | 78.861,66 241.316,32 | 0,00 0,00 | 101.344,72 108.770,38 | 861.528,17 4.118.375,64 | 285.464,51 2.395.939,85 | 221.339,91 2.172.147,71 |
| II. Finanzanlagen | |||||||||||||
| 1. | Wertpapiere (Wertrechte) des Anlagevermögens | 66.437,79 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 66.437,79 | 8.796,50 | 24,65 | 610,72 | 0,00 | 8.210,43 | 57.641,29 | 58.227,36 |
| 6.868.563,42 | 17.524,18 | 108.770,38 | 0,00 | 6.777.317,22 | 4.267.923,56 | 287.599,66 | 610,72 | 108.770,38 | 4.446.142,12 | 2.600.639,86 | 2.331.175,10 | ||
Schneider Torsysteme GmbH Produktion und Handel mit Toren Kalzitstraße 1 A-4611 Buchkirchen Finanzamt: Linz St.Nr.: 54 041/0149
zum
31. 1. 2026
S C H N E I D E R Torsysteme
I. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft
1. Geschäftsverlauf
Die SCHNEIDER Torsysteme GmbH vertreibt, produziert und montiert seit mehr als 35 Jahren qualitativ hochwertige Industrietore. Zum Produktportfolio gehören thermisch getrennte Falttore, Sektionaltore und Verladesysteme sowie Schnellauftore und Rolltore für spezifische Anwendungen.
Das Unternehmen ist spezialisiert auf Falttore aus Aluminium und Stahl mit hohem Anspruch an die Funktionalität, hoher Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Diese Falttore kommen besonders im Bereich der kritischen Infrastruktur wie Einsatzzentren, Feuerwehren, Katastrophenschutzzentren, Flugzeughangars und Bahnhöfen zum Einsatz.
Im Mittelpunkt steht die technische Unterstützung für kundenspezifische Lösungen durch langjährig erfahrene technisch versierte Mitarbeiter im Vertrieb. Die Fertigung erfolgt stets auftragsbezogen und im Normalfall in Losgröße 1. Jedes Industrietor ist auf die besonderen Kundenbedürfnisse zugeschnitten. Von der Planung über die individuelle Fertigung bis zu Montage durch eigene Montageteams und die Wartung über mehrere Jahre.
Wie bereits im vorangegangenen Geschäftsjahr eingeleitet, setzte sich die Verunsicherung zur weiteren Entwicklung in der Branche auch bereits zu Beginn des Wirtschaftsjahres 2025/2026 weiter fort. Eher gedämpfte bzw. sogar teils negative Prognosen im Bau und bei Investitionsgütern ließen die Erwartungen für eine wirtschaftliche Weiterentwicklung bereits zu Beginn des Jahres in Frage stellen. Der Rückgang bei Investitionen im gewerblichen Bereich prägte den gesamten Jahresverlauf im DACH Raum. Auch im privaten Bereich ergaben sich erwartungsgemäß keine potenziellen Steigerungen aufgrund der teils weiterführenden negativen Entwicklung im privaten Neubau.
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S C H N E I D E R To r sys e me
Einzig im Bereich der öffentlichen Investitionen für den Neubau und Renovierungen bei Infrastruktur-Objekten konnten den Erwartungen folgend Steigerungen erzielt werden, und damit die übrigen Rückgänge abgefangen werden. Vor allem Projekte im Export bildeten hier die Basis für eine kontinuierliche Auslastung.
Durch die breite Aufstellung in den Produkten und gleichzeitig der Vorteil als Komplettanbieter von der Beratung bis zur Montage und Service alles aus einer Hand anbieten zu können, ermöglichte es dem Branchentrend in Summe entgegen zu wirken, und Rückgänge entsprechend abzufedern.
Diese Veränderungen im Potenzial der einzelnen Kundenkreise, spiegelte sich auch im Bereich der Vertriebspartner wider. Durch die aktive Marktbetreuung konnten aber auch diese Veränderungen durch potenzielle Neukontakte abgefangen werden. Die hierfür notwendige Aufbauarbeit ist jedoch erst in den kommenden Jahren zu erwarten.
Rechtzeitig getroffene Maßnahmen in den Bereichen Materialeinkauf und Personal gingen einher mit der Auftragsentwicklung.
Materialkosten, welche einen wesentlichen Teil im Bereich Zukauf aber auch bei der Eigenfertigung verursachen, konnten durch intensive Verhandlungen mit Zulieferanten und verbesserter Materialplanung optimiert werden.
Der Personaleinsatz wurde durch Flexibilisierung der Arbeitszeiten in Abstimmung mit der Belegschaft auf die Gegebenheiten angepasst. Die Vermeidung von Mehrstunden und eine gezielte Urlaubsplanung ließen die Produktivität erhöhen und somit die Personalkosten stabilisieren.
Zwar können die Energiepreise über den Jahresverlauf als recht stabil bezeichnet werden, bewegen sich jedoch auf sehr hohem Niveau. Nur durch die verbesserte Energienutzung konnte auch hier ein Teil abgefangen werden.
Aufgrund der reduzierten Nachfrage, bedingt durch die verhaltene Baukonjunktur, mussten Preissteigerungen sehr moderat vorgenommen werden, um so die Marktposition trotz verstärktem Wettbewerb, sowohl in Osterreich wie auch im Bereich des Exports entgegen dem Branchentrend stabilisieren zu können.
S C H N E I D E R Torsysteme
Der Trend zur Individualisierung und Anpassung der Toranlage an bestehenden Gebäudestrukturen sowie die Integration in die Fassadengestaltung bleibt jedoch als Trend bestehen. Dies bedeutet bei jedem größeren Auftrag eine besondere Herausforderung an die Technik und das Engineering. Gleichzeitig haben sich aber auch die Ansprüche der Kunden, vor allem im deutschsprachigen Ausland, bezüglich Energieeffizienz und Sicherheit der Tore (v.a. Einbruchsicherheit) erhöht.
Sowohl mit dem energieeffizienten Falttor AL603EEF, wie auch den Sektionaltoren mit 60mm Bautiefe und auch im Bereich der Schnelllauftore zur Vermeidung von Wärmeverlusten konnte hier in vielen Bereichen gepunktet werden.
In die Bereiche erhöhter Sicherheit sowie Einbruchschutz in Klasse RC2 und RC3 wurde weiterführend investiert.
Trotz der unsicheren Entwicklung in den wesentlichen Exportländern, blieb der Umsatzanteil im Export bei rund 35% recht stabil und so konnte faktisch auch in diesem Bereich die Marktposition der SCHNEIDER Torsysteme GmbH stabilisiert werden.
Der auch 2025 unvermindert hohe Qualitätsanspruch und der Einsatz hochwertiger Materialien in der regionalen Produktion tragen zu einer hohen Kundenzufriedenheit bei und sichern die Arbeitsplätze in Osterreich. Durch die Realisierung von Projekten im Bereich der kritischen Infrastruktur konnte 2025 die Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern im In- und Ausland sogar vertieft werden. Hier zählt man auf die gute technische Unterstützung der Mitarbeiter und die Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit der Produkte durch geringe Wartungskosten für die besonderen Anwendungen.
Die oben beschriebene Situation spiegelt sich auch in Zahlen wider.
Die Eigenmittelquote nach URG beträgt 68,02% (Vorjahr 76,05%), die fiktive Schuldentilgungsdauer beträgt 4,6 Jahre (Vorjahr 2,5 Jahre).
S C H N E I D E R Torsy ste me
2. Analyse mittels finanzieller Leistungsindikatoren:
| Vorjahr | |||
|---|---|---|---|
| Verschuldungskoeffizient Eigenkapital + Zuschüsse | 1,19 | 2,41 | |
| Fremdkapital | |||
| Working Capital in Tsd. € | Umlaufvermögen – Kurzfr. Fremdk. | 1.659 | 2.841 |
| Working Capital Ratio | Umlaufvermögen | 1,67 | 2,90 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | |||
| Cash-Flow I in € | Jahresüberschuss+AfA+ Buchwertabgang | 309.619 | 582.989 |
| Umsatzrentabilität | Ergebnis vor Steuern | 0.25% | 2,25% |
| Umsatz | |||
| GK-Rentabilität | Betriebsergebnis | 0,00% | 4,25% |
| Berichtigtes Gesamtkapital | |||
| EK-Rentabilität | Ergebnis vor Steuern | 0,86% | 6.57% |
| Berichtigtes Eigenkapital | |||
II. Zukünftige Entwicklung und Risiken
1. Zukünftige Entwicklung
Die weitere Entwicklung der Inlandsnachfrage hat sich vor allem in den Bereichen Industrie und kommunale Bereiche stabilisiert. Der private Bereich ist jedoch weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau, und eine Verbesserung zeichnet sich aktuell nicht ab.
Die Marktpreise für Falttore und Schiebefalttore haben sich auf hohem Niveau eingependelt. Für 2026 und 2027 zeichnet sich allerdings ab, dass die Kunden die Entspannung am Rohstoffmarkt sehen und nicht mehr
bereit sind weitere Erhöhungen zu akzeptieren. Vor allem auch wegen der wirtschaftlichen Stagnation in der Baubranche. Die Material- und Energiepreise haben sich zwar weitgehend stabilisiert befinden sich aber ebenfalls auf sehr hohem Niveau. Der Ausgleich kann nur in Verbindung mit erhöhter Effizienzsteigerungen und Automatisierungen erfolgen.
Im Bereich der Sektionaltore und Verladetechnik hat sich der Preiskampf um die wenigen Großprojekte spürbar verstärkt. Angesichts der konjunkturellen Entwicklung ist hier keine Entspannung in Sicht.
Mit dem neuen energieeffizienten Falttores AL603EEF und den sicherheitstechnischen Zertifizierungen RC2 und RC3 für sämtliche Falttortypen, wurde ein bedeutender Wettbewerbsfaktor realisiert und Projekte im Bereich der kritischen Infrastruktur, kleine Hangartore, Werkstätten etc. werden forciert. Mit den neuen Torausführungen bietet SCHNEIDER Torsysteme GmbH für die Industrie und öffentlichen Auftraggeber eine völlig neue Lösung an, die auch in den nächsten Jahren den Rückgang der Bauwirtschaft kompensieren wird. Aber auch durch kostengünstige Ausführungen können bei ausschließlich kostenoptimierten Projekten die passenden Produkte angeboten werden.
Allerdings wird es zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit notwendig sein interne Kostensenkungsprogramme in einzelnen Abteilungen umzusetzen. Ziel ist eine weiterführende Reduktion der Herstellkosten durch Verbesserung der Abläufe, Reduktion der Bearbeitungszeiten und Automatisierung.
Zusätzliche Umsätze sollen durch die verzögert anlaufende Erweiterung des Exports generiert werden. Die Hoffnung liegt dabei stark auf dem neuen energieeffizienten Falttor, aber auch auf den verbesserten sicherheitstechnischen Ausführungen RC2 und RC3. Sowohl im Inland als auch im Ausland finden die Produkte Anerkennung. Die strengen Anforderungen im Bereich der Energieeffizienz und Sicherheit in der Schweiz und in Deutschland werden hier weiterführend die Basis bilden.
Mit der Umsetzung der Schritte des Projektes Business Development International wurde der Ausbau des Exportes über den DACH Raum hinaus weiter vorangetrieben. Neue Zielmärkte in der EU und in Ubersee sollen das Umsatzwachstum in der Nische weiter ankurbeln.
Durch die Erweiterung des Produktsortiments in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen wird die Flexibilität für die Erfüllung von Kundenwünschen weiter ausgebaut.
S C H N E I D E R To r s y s feme
Montagen, Wartungen und Service der Toranlagen wird auch für die Zukunft ein bedeutender Markt für SCHNEIDER Torsysteme sein.
1. Risikobericht:
Die Stabilisierung der Energiekosten auf hohem Niveau, wie auch die hohen Personalkosten, bei gleichzeitigem Mangel an Fachpersonal, werden die Herausforderungen für die Zukunft sein.
Die Reduktionen der Kosten bei Grundmaterialien wie Aluminium und Stahl werden diese Erhöhungen nicht zur Gänze ausgleichen können. Die Materialversorgung hat sich zwischenzeitlich wieder normalisiert, was einen punktgenaueren Materialeinkauf ermöglicht.
Ein weiterer Rückgang in der gesamten europäischen Bauwirtschaft und der beschriebene Rückgang in der Bauwirtschaft in Osterreich stellen für 2026 weiterführend zusätzlich eine große Herausforderung dar. Die allgemeine politische Verunsicherung vor allem bei Großbetrieben, lassen keine Veränderung zur aktuellen Situation erwarten. Ziel ist es, die öffentlichen Auftraggeber in Osterreich und in den schon jetzt bedienten Ländern im Export zu halten und vor allem den Bereich der kritischen Infrastruktur innerhalb der EU mit Produkten der Eigenfertigung zu bedienen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei im Bereich der Eigenfertigung auf den Kundenbedarf eingehen zu können.
Bei den Standardtoren (Sektionaltoren) und Verladetechnik zeichnet sich ein weiterführender Preiswettbewerb ab. In den vergangenen Jahren aufgebaute Uberkapazitäten in der Branche, bei gleichzeitigem Rückgang des Bedarfs, werden dies noch verstärken. Weiterführende interne Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und neuer Produkte sollen die Wirtschaftlichkeit dennoch auch in diesem Bereich erhalten.
3. Forschung und Entwicklung:
2025 wurden die Innovationsprojekte konsequent weitergeführt. Digitalisierungsprojekte, wie 3D-Modelle und BIM Modelle werden weiter ausgebaut. Das energieeffiziente Tor mit dem neuen patentierten Rahmen wird weiter verbessert und in Software zur Optimierung des Vertriebsprozesses sowie der Fertigungssteuerung wurde investiert.
Auch wurden die ersten Schritte gesetzt, sich aktiv mit der Verbesserung von Abläufen, Aufbereitung von Informationen und Standardisierung von Abläufen durch Verwendung von KI auseinanderzusetzen. Eine
S C H N E I D E R Torsysteme
effektive Nutzung von KI im Unternehmen ist aber erst in den kommenden Jahren zu erwarten.
Forschung und Entwicklung sowie Innovation werden gemeinsam mit LINDPOINTNER Torsysteme GmbH durchgeführt.
4. Zweigstellen:
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Zweigstellen unterhalten.
5. Derivative Finanzinstrumente:
Es werden keine derivativen Finanzinstrumente verwendet.
Buchkirchen,
Martiny Scheider
SCHNEIDERIFrsysteme GmbH
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