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Lagebericht 2024

Niederndorfer Kieswerke - Transportbeton Gesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2024 · Eingereicht am 30. Dez. 2025

Inhaltsverzeichnis

I. Geschäftsverlauf

Bei unserem Unternehmen mit dem Sitz in Attnang-Puchheim handelt es sich um einen Mischbetrieb, dessen Gegenstand im Betrieb von Kies- und Schotterwerken, einer Asphaltmischanlage, einer Bodenaushubdeponie, der Frischbetonerzeugung und des Transportes von Beton, Kies und Erdaushub handelt.

Vom Unternehmen werden an den Standorten Redlham, Schernham und Neuhofen Betonwerke betrieben. In Redlham und Ampflwang werden Schotterwerke betrieben.

Der Jahresverlust des Geschäftsjahres 2024 beträgt - € 1.892.751,08 (Vorjahr Verlust - € 693.727,24). Der Bilanzverlust beträgt - € 994.343,26 (Vorjahr Bilanzgewinn € 898.407,82).

II. Lage der Gesellschaft

Vermögens-, Finanz-u. Ertragslage:

Das Eigenkapital ist negativ - € 56.403,37 (Vorjahr positiv EK-Anteil + 18,13%).

Der nach der Praktikermethode berechnete Cash-Flow beträgt € - 1.593.034,10 (Vorjahr - € 163.774,52).

Das Jahresergebnis beträgt im Geschäftsjahr € - 1.892.751,08 (Vorjahr - € 693.727,24). Ergebnismindernd enthalten ist eine Verlustübernahme in Höhe von € 797.555,16 von der Niederndorfer Bau GmbH (verbundenes Unternehmen) durch die KTB GmbH.

Es liegt eine Patronatserklärung sowie eine Rangrücktrittserklärung des Gesellschafters Martin Fekter vor, sowie Gesellschafterzuschüsse laut Gesellschafterbeschluss vom 01.12.2025 in Höhe von € 1.250.000,-- . Wie im Anhang erläutert, sollen diese Maßnahmen die Liquidität der Gesellschaft bis Ende 2026 auf Basis der durch die Geschäftsführung erstellten Unternehmensplanung sicherstellen.

Die Kontokorrentlinien wurden für alle Gesellschaften der Niederndorfer-Gruppe von allen Banken bis Ende 2026 bestätigt.

III. Risikobericht

Das wesentliche Risiko für das Unternehmen ist die starke Abhängigkeit von der allgemeinen Konjunktursituation sowie der Gesamtsituation in der Baubranche. Durch die starke Inflation, die gestiegenen Zinsen sowie die „KIM“-Verordnung ist die Baukonjunktur insbesondere im Wohnbau aber auch im kommunalen Tiefbau seit 3 Jahren stark rückläufig. Dadurch kam es zu geringeren Aufragsvolumina bei gleichzeitig Erhöhung der Kosten insbesondere Personalkosten. Aufgrund der geringeren Nachfrage ist der Wettbewerb stark gestiegen und die erzielbaren Verkaufspreise rückläufig. Dies führte zu einer Verringerung der Deckungsbeiträge und insgesamt zu einer starken Ergebnisverschlechterung.

IV. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Auf Basis der Zahlen laut Unternehmensplanung wird für das Jahr 2025 mit einer leichten Ergebnisverbesserung gerechnet. Ein ausgeglichenes Ergebnis wird aufgrund der anhaltenden Konjunkturschwäche im Bau frühestens für das Jahr 2026 oder 2027 erwartet.

V. Bereich Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung sind keine Aktivitäten geplant.

VI. Finanzinstrumente

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

VII. Zweigniederlassungen

Es bestehen keine Zweigniederlassungen.

Attrang Puchheim, K. S.

Martin Fekter

Mag. DI Carola Fekter

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