Inhaltsverzeichnis
Geschäftsverlauf
Erläuterungen über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
In Österreich setzte sich die wirtschaftliche Schwäche auch 2024 fort. Laut vorläufiger Daten sankdasreale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahresvergleich um etwa -1,2 %. Damit trat eine zweite Rezessionsphasein Folge ein – ein für die Nachkriegszeit ungewöhnlich langer Einbruch.
Der Konjunkturdruck ergoss sich über nahezu alle Wirtschaftsbereiche: Besonders betroffenwarendie Warenproduktion, der Bau sowie die Sektoren Handel, Beherbergung und Gastronomie, währender Dienstleistungsbereich eine weniger ausgeprägte Schwäche zeigte.
Einige zentrale Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren im Jahr 2024:Inflation und PreisentwicklungDie Inflationsrate gemäß HVPI betrug 2024 rund 2,9 % (gegenüber etwa 7,7 %imVorjahr). oenb.at Die Entlastung resultierte vor allem aus sinkenden Energiepreisen sowie moderateren Teuerungsratenbei Lebensmitteln und Industriegütern.
NachfragekomponentenSowohl Konsum, Investitionen als auch Exporte trugen zur Schwächebei. Besonders die Investitionen im Bau- und Tiefbausektor gerieten stark unter Druck. Die Exportereduzierten sich insbesondere im Warenbereich spürbar.
ArbeitsmarktAuch im Arbeitsmarkt zeigten sich Belastungen, wenn auch vergleichsweise moderat. Die Nachfrage nach Arbeitskräften wurde von der wirtschaftlichen Zurückhaltung gebremst. (Detailzahlenjenach Quelle noch zu prüfen.)
Prognose und AusblickLaut WIFO und IHS sank das BIP 2024 um rund 0,9 % (Prognose). EinigeRevisionen der Daten ergaben schließlich den Rückgang von 1,2 % (vorläufige Daten). Für 2025 rechnen dieInstitutemit einer moderaten Erholung: WIFO erwartet ein Wachstum von 0,0 % (Stagnation), das IHSsieht +0,1%als möglich. Für etwas späterer Phasen wird mit stärkerer Erholung gerechnet.
Risiken und HerausforderungenDie Belastungen durch die Nachwirkungen der Energiekrise, durchglobale Unsicherheiten, Lieferkettenprobleme und die Zinspolitik bleiben relevant. Zudem wirkt sich dasschwache Investitions- und Exportklima überproportional auf industrielle und exportorientierte Unternehmenaus.
Im 1. Quartal 2024 gingen die realen Bauinvestitionen gegenüber dem Vorquartal um4,9%zurück; gegenüber dem Vorjahr sogar um ca. 7,5 %. Für den Wohnbau wurde im selben Zeitraumein Rückgangvon -9,6 % und beim Nichtwohnbau ein Rückgang von -5,8 % ausgewiesen. Im Bereich Nichtwohnungsbauwar bereits 2023 ein Volumenrückgang von etwa -2,5 % zu verzeichnen; Prognosen und Marktbeobachter gehen für 2024 von einem noch stärkeren Rückgang aus.
Die durchschnittlichen Baupreise stiegen 2024 im Jahresvergleich um 1,3 %. Der Baukostenindex (Wohnhaus- und Siedlungsbau) verzeichnete im August 2025 gegenüber August 2024 ein Plus von1,6%– dieser Trend reflektiert anhaltende Kostensteigerungen, insbesondere in Material- und Lohnkosten. Speziell im Hochbau lagen die Preisanstiege über denen im Tiefbau (genaue Differenzwerte liegeninden Detailstatistiken vor).
Aus den vorliegenden Daten ergibt sich ein recht klares Stimmungsbild:Die deutlichen Rückgängebei Bauinvestitionen, insbesondere im ersten Quartal, zeigen, dass die Baubranche 2024 spürbar unter Druck stand.Der Wohnbau litt stärker als der Nichtwohnbau, was auf Nachfragerückgänge imPrivateigentums- und Wohnungssegment hindeutet.Die Preissteigerungen im Baugewerbe lagen zwar moderat, aber angesichts rückläufiger Mengen ein Indikator für steigende Kostenbelastung für Bauunternehmen, welchedieMargen zusätzlich belasten.Diese Faktoren zusammengenommen führen zu einer Situation, in Kapazitätsanpassungen, Liquiditätssteuerung und Kostenmanagement zentrale Themen der für Bauunternehmen sein dürften.
Entwicklung des Ergebnisses
Trotz der massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie und der die durch die Regierunggesetzten Maßnahmen sowie dem Krieg in der Ukraine, konnte die HOGO Bau Solution GmbHdurchdie2020 eingeleiteten, 2021 und 2022 weiter verfolgten Maßnahmen im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von € 327.159,93 (Vorjahr: Jahresüberschuss € 34.817,04) erzielen.
Dieser ist auf ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen in Höhe von € Lfd. Jahr (Vorjahr: €1. Vorjahr), Abschreibungen von € -Lfd. Jahr (Vorjahr: € -1. Vorjahr ) und einen Steueraufwand von € Lfd. Jahr (Vorjahr: € 1. Vorjahr ) zurückzuführen.
Im Jahr 2023 sank der Rohertrag II auf 1.759.078,33 (Vorjahr: € 1.263.959,77) und lag damit um39,17% unter 2022.
Ebenso reduzierte sich das EBITDA 2023 iHv € 506.498,36 mit € 393.230,24 im Vergleich zumVorjahr(€ 113.268,12) deutlich. Hinsichtlich der Vermögenslage ist festzuhalten, dass die Eigenkapitalquotezum 31.12.2023 bei einem Eigenkapital von € 95.983,93 (Vorjahr: € 68.824,00 ) auf 2,51 %(Vorjahr: 1,92%) gestiegen ist. Dies ist auf die Ergebnisabfühung iHv € Lfd. Jahr mit der HOGO Holding (Muttergesellschaft) zurückzuführen. Ohne die Ergebnisabführung würde sich eine höhere Eigenkapitalquote ergeben.
Zur Liquiditätssituation ist festzuhalten, dass der Cashflow aus dem betrieblichen Ergebnis (gem. AFRAC36) iHv € Lfd. Jahr im Vergleich zum (Vorjahr: € 1. Vorjahr ) deutlich gesunken ist. Die Nettoveränderungdes Finanzmittelbestandes belief sich im Jahr 2022 auf rund € Lfd. Jahr (Vorjahr: € 1. Vorjahr).
Risiken der zukünftigen Entwicklung
Die HOGO Bau Solution GmbH ist im Rahmen ihrer Aktivitäten einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind.
Ende Februar 2022 erfolgte mit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraineeine massive Eskalation des zuvor bereits bestehenden Konfliktes. Die daraus resultierenden geopolitischen Verwerfungen und die in Folge beschlossenen internationalen Sanktionen gegen Russland haben tiefgreifende Auswirkungen auf die europäische und österreichische Wirtschaft. Besonders deutlichspürbar sind die stark gestiegenen Energiepreise, Lieferkettenunterbrechungen sowie eine anhaltend hohe Inflationsdynamik.
Für österreichische Unternehmen kommt hinzu, dass diese externen Schocks auf eine Volkswirtschaft treffen, die bereits zuvor mit strukturellen Herausforderungen konfrontiert war. Dazu zählen unter anderem die hohe Abhängigkeit von Energieimporten, ein im internationalen Vergleich überdurchschnittlichhoher Faktor Arbeit, ein zunehmender Fachkräftemangel sowie eine im europäischen Maßstab schwache Kapitalmarkt- und Eigenkapitalbasis. Diese Faktoren verschärfen die Belastungen, die durch dieFolgendes
Krieges ausgelöst wurden, und erschweren eine rasche wirtschaftliche Anpassung.
Die Auswirkungen auf unsere Kunden und deren Zulieferer bzw. Abnehmer hängen daher nicht nur vonder Dauer und Intensität des Krieges ab, sondern auch von der weiteren Entwicklung der Energiepreise, der Inflation sowie von den bestehenden Produktions- und Liefereinschränkungen. Derzeit ist nicht abschätzbar, wie lange diese erhöhte Volatilität anhalten wird oder auf welchem Niveau sich die wirtschaftlichen Indikatoren mittelfristig stabilisieren werden.
Aufgrund der temporären Auswirkung bedingt durch die Corona Krise und der daraus resultierenden Maßnahmen, zeigte sich, dass die Arbeitskräfteüberlassung gerade in volatilen Perioden mit geringer Planungssicherheit einen wesentlichen Beitrag zur Erholung des Arbeitsmarktes leisten kann. Soerholtesich 2022 die Anzahl der Beschäftigten in der Arbeitskräfteüberlassung rascher als der Arbeitsmarkt allgemein.
Somit geht die Geschäftsführung – trotz der weiter bestehenden Unsicherheiten durch denVerlauf der Pandemie und der wirtschaftlichen Auswirkungen des derzeit andauernden Ukraine-Krieges –voneiner positiven Entwicklung in der Branche der Arbeitskräfteüberlassung aus. Ein konsequentes Kostenmanagement und weitere Effizienzschritte durch die Digitalisierung werden einen wesentlichenBeitrag zur Profitabilität leisten.
Beschaffungsbereich
Der Beschaffungsbereich ist in Zeiten konjunkturellen Aufschwungs in der Zeitarbeitsbranchenatürlichals die größere Herausforderung zu sehen. Diesem Risiko wird durch aktive Bearbeitung der Arbeitsmärkte, sowohl des heimischen als auch zahlreicher ausländischer, in Zusammenarbeit mit verschiedenen strategischen Partnern, entgegengewirkt.
Aufgrund der Tatsache, dass die Personalbeschaffung überwiegend über Drittstaaten erfolgt, sindwir natürlich von der Aufrechterhaltung der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU-Mitgliedstaatenabhängig Da wir diese aber nicht als gefährdet betrachten, stufen wir dieses Risiko als gering ein.
Mit innovativen Ansätzen im Recruiting, einem verstärkten Online-Marketing kombiniert mit intelligenten Content-Management Strategien erreicht HOGO jedes Jahr Tausende von potenziellen Kandidaten. Die Social Media Präsenz wird weiter ausgebaut. Diese Maßnahmen sollen dem vorherrschenden Bewerber- und Facharbeitermangel entgegenwirken.
Absatzbereich
Im Gegenzug zur wachsenden Herausforderung im Beschaffungsbereich, sinkt das Absatzrisiko. Der Bedarf an zusätzlichem Personal bei den Betrieben steigt und immer mehr Firmen setzen auf uns als fixenPartner im Bereich der Zeitarbeit. Die Kundenanzahl wächst weiter. Auch im Geschäftsjahr 2023 wurdenerneut mehrere Hundert Kunden beliefert.
Wie gehabt unterliegen unsere Kunden strengen Bonitätskriterien. Dadurch und durcheine Kreditversicherung soll möglichen Ausfall-Verlusten entgegengewirkt werden.
Vermögenslage
| 31.12.2024 | 31.12.2023 | +/- | ||
|---|---|---|---|---|
| € | € | € | % | |
| kurzfristiges Umlaufvermögen | ||||
| Lieferforderungen | 1.022.397 | 876.517 | 145.879 | 16,6 |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.494.171 | 2.615.476 | -121.305 | -4,6 |
| sonstige Forderungen | 78.638 | 71.932 | 6.705 | 9,3 |
| flüssige Mittel | 223.726 | 17.801 | 205.924>999,9 | |
| 3.818.932 | 3.581.728 | 237.203 | 6,6 | |
| kurzfristiges Fremdkapital | ||||
| kurzfristige Rückstellungen | 43.793 | 103.660 | -59.867 | -57,8 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 437 | 345 | 92 | 26,7 |
| Lieferverbindlichkeiten | 152.980 | 102.416 | 50.563 | 49,4 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen | ||||
| Unternehmen | 1.755.928 | 1.864.743 | -108.815 | -5,8 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 1.769.811 | 1.441.738 | 328.072 | 22,8 |
| 3.722.948 | 3.512.904 | 210.043 | 6,0 | |
| Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) | 95.984 | 68.824 | 27.159 | 39,5 |
| Reinvermögen (Eigenkapital) | 95.984 | 68.824 | 27.159 | 39,5 |
| Stammkapital | 36.336 | 36.336 | 0 | 0,0 |
| Gewinnrücklagen | 49.143 | 21.982 | 27.159 | 123,6 |
| Bilanzgewinn | 10.505 | 10.504 | 0 | 0,0 |
| Summe Eigenkapital | 95.984 | 68.824 | 27.159 | 39,5 |
| Summe Fremdkapital | 3.722.948 | 3.512.904 | 210.043 | 6,0 |
| Bilanzsumme | 3.818.932 | 3.581.728 | 237.203 | 6,6 |
Finanzlage - Geldflussrechnung gemäß AFRAC-Stellungnahme 36
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| € | € | |
| Ergebnis vor Steuern | 424.883 | 41.916 |
| Beteiligungserträge, Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen | ||
| des Finanzanlagevermögens sowie sonstige Zinsen und ähnliche | ||
| Erträge/Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | -113.107 | -102.689 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 81.615 | 71.352 |
| -31.491 | -31.337 | |
| Netto-Geldfluss aus dem betrieblichen Ergebnis | 393.392 | 10.580 |
| Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und | ||
| Leistungen sowie anderer Aktiva | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -145.879 | 384.001 |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 121.306 | -402.831 |
| sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | -28.765 | 55.870 |
| -53.338 | 37.040 | |
| Zunahme/Abnahme von Rückstellungen | ||
| sonstige Rückstellungen | -9.520 | 14.459 |
| Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| sowie anderer Passiva | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 50.563 | -7.621 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | -108.816 | 128.157 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 328.072 | -180.476 |
| 269.820 | -59.940 | |
| Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit vor Steuern | 600.353 | 2.139 |
| Zahlungen für Ertragsteuern | ||
| Steuern vom Einkommen | -97.723 | -7.099 |
| sonstige Forderungen aus Ertragsteuerverrechnung | 22.059 | 2.215 |
| Ertragsteuerrückstellungen | -50.348 | -60.572 |
| -126.012 | -65.456 | |
| Netto-Geldfluss aus der betrieblichen Tätigkeit | 474.341 | -63.317 |
| Einzahlungen aus Beteiligungs-, Zinsen- und Wertpapiererträgen | ||
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 113.107 | 102.689 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | 113.107 | 102.689 |
| Einzahlungen/Auszahlungen für die Aufnahme/Tilgung von Finanzkrediten | 92 | -38 |
| Überrechnung aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages | -300.000 | -30.000 |
| Auszahlungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -81.615 | -71.352 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -381.523 | -101.390 |
| zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel | 205.924 | -62.019 |
| Zahlungsmittel am Beginn der Periode | 17.801 | 79.820 |
| Zahlungsmittel am Ende der Periode | 223.726 | 17.801 |
| Ertragslage | ||||
|---|---|---|---|---|
| 2024 | 2023 | +/- | ||
| € | € | € | % | |
| Umsatzerlöse | 17.022.012 | 17.021.591 | 421 | 0,0 |
| Betriebsleistung | 17.022.012 | 17.021.591 | 421 | 0,0 |
| Aufwendungen für Material und sonstige bezogene | ||||
| Leistungen | ||||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -15.262.933 | -15.757.631 | 494.698 | 3,1 |
| Rohertrag I | 1.759.078 | 1.263.960 | 495.119 | 39,2 |
| Rohertrag II | 1.759.078 | 1.263.960 | 495.119 | 39,2 |
| sonstige betriebliche Erträge | 19.000 | 0 | 19.000 | k. A. |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.384.687 | -1.253.380 | -131.307 | -10,5 |
| Finanzerträge | ||||
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 113.107 | 102.689 | 10.418 | 10,2 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen | ||||
| (EBITDA) | 506.498 | 113.268 | 393.230 | 347,2 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 506.498 | 113.268 | 393.230 | 347,2 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -81.615 | -71.352 | -10.263 | -14,4 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 424.883 | 41.916 | 382.967 | 913,7 |
| Steuern vom Einkommen | -97.723 | -7.099 | -90.624-1276,6 | |
| Jahresüberschuss | 327.160 | 34.817 | 292.343 | 839,7 |
| Veränderung von Rücklagen | ||||
| Zuweisung zu Gewinnrücklagen | -27.160 | -4.817 | -22.343 | -463,8 |
| -27.160 | -4.817 | -22.343 | 463,8 | |
| Überrechnung aufgrund eines | ||||
| Gewinn-/Verlustabführungsvertrages | -300.000 | -30.000 | -270.000 | 900,0 |
| Jahresgewinn | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Für das Geschäftsjahr 2025 werden steigende Umsatzzahlen im Vergleich zum GJ 2024 erwartet. Durch stetige Investitionen in die Verbesserung der internen Struktur und Abläufe sowie durchverschärfte Preisgestaltung wurde letztendlich auch eine Steigerung des Ergebnisses erwartet. Eineweitere Stabilisierung der Liquiditäts und Eigenkapitalsituation ist das geplante Resultat.
Die österreichische Wirtschaft befand sich 2024 in einer Rezession. Gründe hierfür waren dieanhaltend hohe Inflation, das sehr schwache außenwirtschaftliche Umfeld und die daraus resultierendeallgemein schlechte Stimmungslage. Für das Jahr 2025 erwartet die OeNB eine Stabilisierung der Entwicklung, allerdings wird die Wirtschaft mit 0,3 % nur sehr schwach wachsen. Hohe Finanzierungskostenund schlechte Gewinnerwartungen dämpfen insbesondere die Wohnbau- und die sehr konjunkturreagiblen Ausrüstungsinvestitionen. Für 2026 und 2027 wird einhergehend mit einer Verbesserungdes außenwirtschaftlichen Umfelds, vor allem aber aufgrund eines sehr kräftigen Wachstums desrealen Konsums, ein Wirtschaftswachstum von 0,8 % bzw. 1,1 % prognostiziert. Der Arbeitsmarkt zeigt sich krisengeschwächt. Nachdem die Arbeitslosenquote 2025 auf 6,3 % (AMS-Definition) ansteigt, wirdsiebis 2026 weiter auf 7,4 % steigen.
Das Management kann die Langzeitauswirkungen der Situation in der Ukraine bzw der steigendenInflation auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens nicht abschätzen. Im Zeitpunkt der Aufstellungdieses Jahresabschlusses ändert sich die Situation in der Ukraine laufend und eine abschließende Beurteilungder künftigen Auswirkungen auf die Gesellschaft sind noch nicht einschätzbar. Dennoch liegt derzeit weder eine Gefährdung des Bestandes der Gesellschaft vor, noch ist die Fortführung der Geschäftstätigkeit gefährdet.
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft ist nicht im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig.
Bestehende Zweigniederlassungen
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Zweigniederlassungen.
Risiken durch Währungsunsicherheiten
Solche können ausgeschlossen werden, da ausschließlich Geschäfte in Euro getätigt werden. Esbesteht kein Fremdwährungsrisiko und auch kein Risiko mit derivativen Finanzinstrumenten.
Wels, am 30.09.2025
Stephan Holzleitner