← Zurück zum Firmenprofil

Lagebericht 2025

Aigner Werkzeuge Gesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 25. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens

1.1. Einleitung

Die Aigner Werkzeuge GmbH ist ein leistungsfähiges, innovatives und kundenorientiertes Fertigungs- und Dienstleistungsunternehmen, welches bereits seit dem Jahr 1975 hochwertige und wirtschaftliche Präzisionsfräswerkzeuge für die maschinelle Holz- und Kunstoffverarbeitung erzeugt. Großteils werden die Werkzeuge kundenspezifisch angefertigt, aber auch ein umfangreicher Werkzeugkatalog bietet eine breite Auswahl standardisierter Werkzeuge für den Holz- und Kunststofbearbeiter. Neben der Produktion von Fräswerkzeugen werden auch Service- und Reparaturarbeiten an solchen Werkzeuge angeboten.

1.2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Der Vertrieb der Erzeugnisse erfolgt weltweit, insbesondere aber in den europäischen Ländern wie Osterreich, Deutschland, Tschechien, Italien, Schweiz, Belgien, Niederlande. Zu den Kunden zählen Tischlereibetriebe genauso wie namhafte Industriebetriebe.

Die Umsatzerlöse der Aigner Werkzeuge GmbH sind im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr um rund 11,70 % gestiegen.

1.3. Geschäftsergebnis, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Steigerung des Rohertrags verhielt sich proportional zur Umsatzsteigerung. Der Personalaufwand ist im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um 4,19 % gestiegen. Der sonstige betriebliche Aufwand ist im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr gestiegen, vor allem aufgrund gestiegener Instandhaltungen an den Gebäuden und diversen Maschinen sowie Werbe- und Messekosten. Das Betriebsergebnis ist mit EUR 688.934,21 positiv (Vorjahr EUR 11.544,53). Im Finanzergebnis sind Erträge aus Beteiligungen in der Höhe von EUR 100.000,00 (Vorjahr EUR 100.000,00), Erträge aus Anspruchszinsen in der Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 1.595,14) und Zinserträge aus Kundenforderungen in der Höhe von EUR 343,49 (Vorjahr EUR 252,52) enthalten. Darüber hinaus sind im Finanzergebnis Zinsaufwendungen für die Finanzierung des neuen Betriebsgebäudes in der Höhe von EUR 45.271,26 (Vorjahr EUR 66.889,75) enthalten. Daher ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern von EUR 744.006,42 (Vorjahr EUR 46.499,00) sowie ein Jahresüberschuss von EUR 614.878,30 (Vorjahr EUR 61.980,10).

Der Cashflow aus dem Ergebnis betrug EUR 1.464.263,05 (Vorjahr EUR 758.812,35).

Die Vermögenslage hat sich im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr positiv verändert. Dabei hat sich die Eigenkapitalquote auf 62,35 % erhöht (Vorjahr 60,94 %). Das Anlagevermögen besteht zum weitaus überwiegenden Teil aus Sachanlagen. In den Forderungen enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige kurzfristige Forderungen in der Höhe von EUR 0,85 Mio., welche den Großteil des Umlaufvermögens darstellen. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden laufend verrechnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen der Finanzierung des neuen Betriebsgebäudes.

Die Verrechnungspreise zwischen den verbundenen Unternehmen sind fremdüblich und adäquat.

Die Eigenmittelquote gemäß Unternehmensreorganisationsgesetz liegt bei 62,35 % (Vorjahr 60,94 %).

Die fiktive Schuldentilgungsdauer gemäß Unternehmensreorganisationsgesetz liegt bei 3 Jahrerl (Vorjahr 4 Jahre).

Die Umsatzrentabilität bezogen auf den Jahresüberschuss nach Steuern betrug 5,55 % (Vorjahr 0,63 %).

Die Gesamtkapitalrentabilität bezogen auf den Jahresüberschuss nach Steuern zuzüglich Zinsaufwand betrug 5,02 % (Vorjahr 1,02 %).

Die Eigenkapitalrentabilität bezogen auf den Jahresüberschuss nach Steuem betrug 7,51 % (Vorjahr 0,81 %).

1.4. Zweigniederlassungen

Das Unternehmen hatte im Geschäftsjahr 2025 keine Zweigniederlassungen.

2.Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens

2.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens und die damit verbundenen Risiken

Bei der weiteren Entwicklung des Unternehmens wird mittel- und langfristig von einer Steigerung des Umsatzes ausgegangen. Unternehmensinterne Risiken bestehen aufgrund der geordneten Eigentümer- und Geschätsführungsstruktur nicht. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung ist vom weltweiten bzw insbesondere vom europäischen Wirtschafts- und Investitionsklima abhängig. In 2026 wird weiterhin mit einem hohen Preisniveau bei Hartmetall gerechnet. Treiber bleiben volatile Rohstoffmärkte, begrenzte Verfügbarkeiten sowie eine stabile industrielle Nachfrage. Es ist davon auszugehen, dass die erhöhten Beschaffungskosten überwiegend an die Kunden weitergegeben werden können, sodass die Auswirkungen auf die Ergebnibsentwicklung begrenzt bleiben. Aufgrund der vorausschauenden Unternehmensführung und der hohen Eigenkapitalausstattung ist von einem geringen Risiko für das Unternehmen auszugehen.

Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung bestehen für Vermögens-, Finanz- und Ertragslage keine nennenswerten Risiken. Der Umsatztrend für das Jahr 2026 ist aufgrund der vorliegenden Geschäftszahlen 2026 leicht steigend. Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 wird mit einem positiven Ergebnis gerechnet.

2.2. Allgemeine Risikoberichterstattung

Für das Unternehmen bestehen keine Personal-, Technologie, Umwelt- oder Managementrisiken. Die Risiken des Unternehmens sind im Wesentlichen auf den operativen Geschäftsbereich beschränkt.

2.3. Berichterstattung zu § 243 Abs 3 Z 5 UGB – Finanzinstrumente

Für das Unternehmen bestehen nur geringe Risiken aus Finanzinstrumenten. Kundenforderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bezogen auf einzelne Kunden nur in geringer Höhe vorhanden. Es bestehen daher geringe Ausfalls- und Liquiditätsrisiken. Preisänderungsrisiken sind in den Kalkulationen berücksichtigt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind werthaltig. Dies wird durch das operative Ergebnis des Tochterunternehmens Aigner Tools s.r.o. untermauert. Aufgrund der vorliegenden Geschäftszahlen 2026 wird für das Tochterunternehmen Aigner Tools s.r.o., so keine unvorhersehbaren Ereignisse eintreten, ein positiver Cashflow erwartet. Es werden keine derivativen Finanzinstrumente verwendet.

3.Bericht über die Forschung und Entwicklung des Unternehmens

Das Unternehmen investiert ca. 2 % des Jahresumsatzes in die Entwicklung von Neuerungen und die Verbesserung bestehender Produkte.

Taukirchegar der Trattach im Juni 2026

DI Josef Hochholzer

Wir verwenden Cookies, um grundlegende Funktionen der Plattform sicherzustellen und anonymisierte Nutzungsstatistiken zu erfassen. Durch einen Klick auf "Akzeptieren" stimmst du der Verwendung dieser Cookies zu.