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Das Unternehmen FELBER
Die Franz Felber & Co. Gesellschaft m.b.H. betreibt im zweiundzwanzigsten Wiener Gemeindebezirk einen der größten Bäckereibetriebe Wiens.
Der Vertrieb der hergestellten Backwaren erfolgt weitgehend über ein eigenes Filialnetz in Wien und Niederösterreich. Ende 2025 wurden rund 50 Einzelhandelsgeschäfte in den Gemeinden Wien, Baden, Korneuburg, Tulln, Vösendorf und Wiener Neustadt betrieben. Neben den Bäckereiwaren werden in den meisten Geschäften auch kleine Imbisse, Kaffee und sonstige Getränke angeboten.
Es werden keine Zweigniederlassungen betrieben.
Weiters werden die erzeugten Produkte direkt an ausgewählte Lebensmittelgeschäfte und Gastronomiebetriebe geliefert.
Umsatz- und Ergebnisanalyse:
Nach einem Anstieg von knapp 5,1 % im Vorjahr, sanken die Umsatzerlöse im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025 um rund 0,5 %. Weiters verzeichnete die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2025 einen Jahresgewinn in Höhe TEUR 270.
Finanzielle Leistungsindikatoren (Kennzahlen)
| 2025 | 2024 | ||
|---|---|---|---|
| EBIT-Marge (Umsatzrentabilität) | Ergebnis vor Steuern+ Zinsaufwand Umsatzerlöse | 1,73% | 0,81% |
| Investitionsquote Anlagevermögen (exkl. Finanzanlagen) | Nettoinvestitionen * 100 AB Anlagevermögen (exkl. Finanzanlagen) | 3,63% | 2,64% |
| Investitionsdeckung | Nettoinvestitionen * 100 Jahresabschreibung | 143,84% | 80,72% |
| Eigenmittelquote gemäß URG | Eigenkapital * 100 Gesamtkapital - von den Vorräten absetzbaren Anzahlungen | 14,50% | 11,38% |
| Fiktive Schuldentilgungsdauer gemäß URG | Rückstellungen + Verbindlichkeiten - liquide Mittel Mittelüberschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 6,21 | 5,92 |
Kapitalflussrechnung
| Nettogeldfluss aus der Geschäftstätigkeit | 1.355.058 | 787.394 |
|---|---|---|
| Nettogeldfluss aus der Investitionstätigkeit | -1.155.544 | -693.622 |
| Nettogeldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -312.249 | -26.388 |
| Zahlungswirksame Veränderung der Fondsmittel | -112.735 | 67.383 |
| Anfangsbestand der Fondsmittel | 487.950 | 420.567 |
| Endbestand der Fondsmittel | 375.215 | 487.950 |
Prognose
Die Umsätze des Jahres 2025 haben sich auf Vor-Corona Niveau eingependelt. Durch Erschließung neuer Geschäfsfelder und duch Optimierung des Filialnetzes wird weiterhin eine Unsatzsteigerung angestrebt. Diesen Bemühungen steht die Herausforderung einer schwierigen Wirtschaftslage mit stetig steigenden Personalkosten gegenüber. Die Lage am Beschaffungsmarkt bleibt weiterhin volatil, denn globale Ereignisse können derzeit sehr kurzfristig Einfluss auf die Preise für die relevanten Grundstoffe haben und damit einen erheblichen Einfluss auf das Jahresergebnis nehmen.
Risikomanagement
Die Franz Felber & Co. Gesellschaft m.b.H. ist im Rahmen der Geschäftstätigkeit verschiedensten Risiken ausgesetzt. Neben den aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit resultierenden operativen Risiken, hier insbesondere den Marktrisiken, ist das Unternehmen zudem diversen Finanzrisiken ausgesetzt. Hierzu zählen insbesondere Kredit-, Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiken.
Zur Begrenzung der Risiken wurde bereits in den Vorjahren begonnen, ein zentrales Risikomanagementsystem zu implementieren. Dazu wurden zusätzliche Personalkapazitäten im Bereich Controlling und interne Revision geschaffen. Neben der Identifizierung, Analyse und Bewertung der Risiken werden diese Mitarbeiter auch bei den Entscheidungen über den Einsatz von Finanzinstrumenten zum Management dieser Risiken sowie zur Uberwachung dieser Instrumente eingesetzt.
Das Kreditrisiko stellt das Risiko dar, das aus der Nichterfüllung von Vertragsverpflichtungen durch Geschäftspartner entsteht und zu Vermögensverlusten führen kann. Die Kredit- und damit Ausfallrisiken werden kontinuierlich überwacht, für eingetretene und erkennbare Risiken wird durch den Ansatz von entsprechenden Wertberichtigungen und Rückstellungen vorgesorgt. Da die Franz Felber & Co. Gesellschaft m.b.H. den Großteil der Umsätze jedoch über die selbst betriebenen Einzelhandelsgeschäfte erwirtschaftet, wo üblicherweise sofort und in bar bezahlt wird, aber auch aufgrund der Vielzahl der Geschäftspartner liegt eine Konzentration von Ausfallrisiken nicht vor.
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, jederzeit die erforderlichen Finanzmittel zur fristgerechten Begleichung eingegangener Verbindlichkeiten NICHT aufbringen können. Die Finanzierungspolitik der Franz Felber & Co. Gesellschaft m.b.H. ist auf eine zu
langfristige Finanzplanung abgestimmt und wird durch die Geschäftsführung zentral gesteuert und laufend überwacht.
Die Umsätze der Franz Felber & Co. Gesellschaft m.b.H. werden ausschließlich im Inland erzielt. Beschaffungsseitig sind die Transaktionen mit Geschäftspartnern außerhalb der Eurozone von minimalem Umfang. Somit ist ein Währungsrisiko nicht erkennbar.
Das Zinsänderungsrisiko stellt das Risiko dar, das sich aus der Wertänderung von Finanzinstrumenten, anderen Bilanzposten und/oder zinsbedingten Zahlungsströmen infolge von Schwankungen von Marktzinssätzen ergibt. Auch dieses Risiko wird durch die Geschäftsführung zentral gesteuert und laufend überwacht.
Forschung und Entwicklung
Sowohl an der Optimierung der einzelnen Produktionsprozesse als auch an der ständigen qualitativen Weiterentwicklung und Verbesserung der erzeugten Produkte wird laufend gearbeitet.
Forschung und Entwicklung im engeren Sinn wird jedoch nicht betrieben.
Finanzinstrumente
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2025 keine Finanzinstrumente verwendet.
Wien, am 30.09.2026
Sir Feller Doris Felber
Franz Felber n